AT409062B - Wasserdichte verbindung schuh-hosenrohr - Google Patents

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Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine wasserdichte Verbindung zwischen wasserdichtem Schuh und wasserdichtem Hosenrohr beziehungsweise Gamasche. 



   Nach dem Stand der Technik sind wasserdichte Schuhe und wasserdichte Hosenrohre bekannt. Die DE 34 02 189 A1 Dichtwulstausführung mit gemeinsam aufgerolltem zurückgebogenem Schuhteil und Hosenrohrende und die DE 40 18 356 A1 Reissverschlussausführung mit Reissverschluss zwischen Schuh und Hosenrohrende konnten sich am Markt nicht durchsetzen. 



   Mit dieser Erfindung wird die Aufgabe gelöst, dass (schnürbare) wasserdichte Halb- und Schaftschuhe auf relativ einfache Art mit wasserdichten Hosenrohren wasserdicht verbunden werden können. Das Positive dieser Erfindung ist darin zu sehen, dass Vorteile von wasserdichten Hosen, Schuhen und Stiefeln kombiniert werden können und Nachteile wegfallen. Kleine Bäche können problemlos durchschritten werden. Zusätzlich stellt diese Verbindung sicher, dass Ungeziefer (Zecken, usw. ) von unten nicht in die Hosenrohre eindringen können. Positiv ist auch, dass diese Schuhe beziehungsweise Hosen, bei Verzicht auf die Dichtung, mit normalen Hosen und Schuhen kombinierbar sind. 



   Diese wasserdichte Verbindung steht in
Verwendung bei
Schlechtwetter, im Winter, in nassem Gelände und in zeckenverseuchten Gebieten,
Verwender sind
Wanderer,
Kinder,
Sportler und
Einsatzkräfte. 



   Erfindungsgemäss werden am wasserdichten Schuh und der wasserdichten Hose beziehungsweise Gamasche Elemente angebracht, die nach ihrem Zusammenschluss eine wasserdichte Verbindung zwischen Schuh und Hose ergeben. Der Schuh ist dazu mit einer Dichtkappe versehen, die an ihrem oberen Abschluss eine die Einstiegsöffnung umlaufende Dichtringnut aufweist Die Dichtkappe besteht vorteilhaft aus einem hartelastischen Kunststoff durch den im Bereich der Dichtringnut, wo zusätzlich eine dickere Wandstärke vorteilhaft ist, eine gute Steifigkeit gegeben ist Der Übergang von der Dichtkappe zum Schuh ist so elastisch, dass die normale Biegeelastizität des Schuhes erhalten bleibt und nahezu keine Deformation in den Bereich der   Dichtnngnut   übertragen wird.

   Die Dichtnngnut der Dichtkappe ist so gestaltet, dass eine in sie eingelegte Schnur, wenn sie gespannt wird, immer auf den Nutgrund drückt
Dies wird erreicht indem die Dichtringnut seitlich am Schuh innen und aussen nach oben gewölbt ist und die Dichtringnutöffnung in diesem Bereich nach oben zeigt. Hinten am Schuh ist die Dichtringnut nach hinten offen und vorne ist die Dichtringnut nach vorne offen. Die Übergänge der Dichtringnut von seitlich nach hinten beziehungsweise vorne verlaufen harmonisch. Die Dichtringnut ist dadurch rundum gewolbt. Um den Einstieg in den Schuh zu erleichtern und das Schnüren nicht zu behindern steht die Dichtkappe im Bereich der Schnürung frei über dem Schuh. 



   Am unteren Ende des wasserdichten Hosenrohrs beziehungsweise der wasserdichten Gamasche ist ein Dichtringband angebracht, das in seiner Dicke mit geringer Pressung als Gegenstuck in die Dichtringnut des Schuhes passt. Das Dichtringband besteht aus Gummi oder einem gummielastischen Kunststoff Im Dichtringband läuft eine Spannschnur, die mit ihren beiden Enden vorne über der Schnürleiste des Schuhes aus dem Dichtringband herausreicht, wo sie gebunden werden kann. In einer anderen Variante enden die Spannschnurenden vorne in einem Dreh- oder Hebelspannmechanismus. 



   Angezogen werden Hose und Schuh in der normalen Reihenfolge. Es wird der Schuh geschnürt, dann das Dichtringband in die   Dichtnngnut   eingelegt und die Spannschnur gespannt und verschnürt Die Spannschnur stellt sicher, dass das Dichtringband auch bei Ziehen am Hosenrohr nicht aus der Dichtnngnut herausgleitet. 



   Fig. 1 zeigt Schuh und Hosenrohr von der Seite, teilweise im Schnitt. 



   Fig. 2 zeigt den Schuh aus Fig. 1 in der Draufsicht ohne Schmutzeinsatz. 



   Fig. 3 zeigt den Schnitt A aus Fig 2. 

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   Fig. 4 zeigt das Dichtringband im Schnitt vor dem Einbau der Spannschnur. 



   Fig. 5 zeigt eine leicht geänderte Variante von Schuh und Hosenrohr von der Seite, teilweise im Schnitt. 



   Fig. 1 zeigt einen Schuh 1 mit Dichtkappe 2, Dichtringband 3 und Hosenrohr 4. Der Schuh 1 ist so aufgebaut, dass er von der Sohle bis zur Dichtkappe 2 wasserdicht ist. Die aus hartelastischem wasserdichtem Material bestehende Dichtkappe 2 ist mit dem Schuh 1 an ihrem unteren Rand bis zur strichlierten Linie 8 verklebt. Über der Linie 8 steht die Dichtkappe 2 frei über dem Schuh 1 Die Schnürung 9 reicht unter die Dichtkappe 2. Am oberen Rand der Dichtkappe 2 ist in diese die Dichtringnut 5 eingeformt. Die Dichtringnut 5 umläuft den ganzen Schuh 1 und ist seitlich am Schuh 1 innen und aussen nach oben gewölbt. Die Dichtringnut 5 ist vorne am Schuh 1 nach vorne offen, hinten am Schuh 1 nach hinten und seitlich nach oben offen. Die Übergänge der Dichtringnut 5 sind harmonisch gestaltet.

   Die Dichtringnut 5 besitzt damit die Eigenschaft, dass eine in sie gelegte Schnur, wenn sie gespannt wird, auf den Nutgrund presst. Der Schmutzeinsatz 7 aus elastischen Gewebe, verklebt mit der Dichtkappe 2, deckt die Öffnung oben zwischen Schuh 1 und Dichtkappe 2 ab, sodass keine Schmutzpartikel zwischen Dichtkappe 2 und Schuh 1 eindringen können. 



   In die Dichtringnut 5 eingehängt ist in Fig. 1 das Dichtringband 3, das fix mit dem Hosenrohr 4 verklebt ist. Das Dichtringband 3 besteht aus einem gummielastischen Werkstoff und ist in seiner Dicke so ausgelegt, dass es in der Dichtringnut 5 leicht klemmt. Es besitzt den gleichen Umfang wie die Dichtringnut 5. Im Dichtringband 3 läuft eine Spannschnur 6, die vorne am Hosenrohr 4 mit ihren Schnurenden 10 aus dem Dichtringband 3 heraussteht und dort verschnürt wird. 



   In anderen hier nicht gezeigten Varianten wird das Spannen der Spannschnur durch einen Dreh- beziehungsweise Hebelmechanismus bewerkstelligt. 



   In Fig. 2 ist der Schuh 1 ohne Dichtringband 3 und ohne Hosenrohr 4 in der Draufsicht zu sehen. Nicht gezeigt wird ausserdem der Schmutzeinsatz 7 aus Fig. 1. Es ist die Dichtkappe 2 sowie die Dichtringnut 5 zu sehen. In einer anderen hier nicht gezeigten Variante überdeckt die Dichtkappe den ganzen Schuh bis in den Sohlenbereich. 



   Fig. 3 zeigt den Schnitt A aus Fig. 2 zusätzlich mit dem in die Dichtringnut 5 eingehängten Dichtringband 3 und dem Hosenrohr 4 sowie der Spannschnur 6. 



   Fig. 4 zeigt einen Schnitt quer durch das Dichtringband 3 vor dem Zusammenbau. Beim Zusammenbau wird die Spannschnur 6 in das Dichtringband 3 eingelegt, wobei die Schnurenden 10 vorne durch eine Öffnung seitlich aus dem Dichtringband 3, siehe Fig. 1, herausragen. Die Seiten
11 und 12 werden zusammengeklappt und miteinander verklebt. 



   Fig. 5 zeigt eine Dichtkappenausführung, die von der in Fig. 1 gezeigten insofern abweicht, als der obere Abschluss der Dichtkappe 2 unterhalb der Schnürleiste 9 am Schuh 1 aufliegt. Der Vorteil der Fig. 5 Variante gegenüber der Fig. 1 Variante ist im Schnüren des Schuhes zu sehen, und dass die Gefahr der Schmutzansammlung ohne Schmutzeinsatz 7 nicht gross ist. Der Nachteil besteht darin, dass die Biegesteifigkeit des Schuhes erhöht wird und das Hosenrohr im unteren Bereich einen grösseren Umfang benötigt.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schuh-Hose-Dichtung, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer wasserdicht mit einem Schuh (1) verbundenen Dichtkappe (2) im unteren Bereich der Schnürung (9) ein ovaler, die Schuheinstiegsöffnung umlaufender Dichtring mit Dichtringnut (5) und am Hosenrohr (4) ein Dichtringband (3) angebracht sind, die im Eingriff miteinander eine wasserdichte Verbindung Schuh-Hose darstellen
  2. 2. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtkappe (2) in ihrem vorderen oberen Teil frei über den unteren Teil der Schnürung (9) steht
  3. 3. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicht- nngnut (5) am Schuh (1) nach vorne und hinten offen ist, seitlich am Schuh (1) nach oben offen ist, die Nutübergänge harmonisch verlaufen und die Dichtringnut (5) seitlich am Schuh (1) nach oben gewölbt ist.
  4. 4. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dicht- nngband (3) Gegenstuck zur Dichtringnut (5) ist. <Desc/Clms Page number 3>
  5. 5 Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das gummi- elastische Dichtringband (3) mit geringer Dickenpressung in der Dichtringnut (5) sitzt.
  6. 6. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Dichtring- band (3) eine Spannschnur (6) verläuft.
  7. 7. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann- schnur (6) vorne aus dem Dichtringband (3) zum Spannen herausragt.
  8. 8 Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch Span- nen und Verschnüren der Spannschnur (6) eine formschlüssige, dichte Verbindung Hosen- rohr (4) - Schuh (1) entsteht.
  9. 9 Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring mehrere Dichtringnuten (5) und das Dichtringband (3) die dazu passende Anzahl Falze besitzt, die ineinander in Eingriff gebracht werden können.
  10. 10. Schuh-Hose-Dichtung, nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Hosenrohre Gamaschen treten.
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