AT408685B - Anordnung mit einem kamin - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
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- F23J2211/00—Flue gas duct systems
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Description
AT 408 685 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung mit einem Kamin gemäß dem einleitenden Teil des Patentanspruchs, 1.
Solche Anlagen ergeben sich häufig im Zuge von Altbausanierungen, bei denen an vorhandene Kamine in Mehrfachbelegung Gasgeräte angeschlossen werden, wobei die Abgasklappen von den Abgasen der Gasgeräte gesteuert werden. Bei Gerätebetrieb wird durch Abkühlen der Abgase ein bestimmter Teil an Feuchtigkeit in die Kamine eingebracht, die in den Stillstandszeiten aufgrund der natürlichen Durchströmung wieder abgeführt wird. Schwierigkeiten entstehen bei der Mehrfachbelegung in Verbindung mit gebläsebetriebenen Entlüftungsanlagen. Durch diese kann der Fall eintreten, daß bei Stillstand aller Feuerstätten, wobei bei den herkömmlichen Anlagen in einem solchen Fall alle Abgasklappen geschlossen sind, sich aufgrund mangelnder Luftdurchströ-mung eine erhebliche Versottungsgefahr für den Kamin ergibt.
Aus der DE 2 720 009 sowie der CA 1036 692 B geht bereits ein Kamin mit einer angeschlossenen Gasfeuerstätte als bekannt hervor, die eine Abgasklappe aufweist, die mit einem Motor versehen und dichtschließend ausgebildet ist. Eine Verbindung dieser Anordnung mit Entlüftungsanlagen ist nicht vorgesehen.
Ziel der Erfindung ist es, die eingangs erwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Anlage der vorher erwähnten Art vorzuschlagen, bei der stets eine ausreichende Durchlüftung des Kamins sichergestellt ist. Erfindungsgemäß wird dies bei einer eingangs erwähnten Anordnung durch die kennzeichnenden Merkmale im Anspruch 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ist sichergestellt, daß, wenn man von dem nahezu auszuschließenden Fall, daß alle Feuerungsstätten außer Betrieb sind und alle Entlüftungsanlagen in Betrieb sind, der Kamin stets durchlüftet ist. Damit wird eine Versottung des Kamins sicher vermieden. Dabei ist weiters sichergestellt, daß die Entlüftungsanlagen nur dann in Betrieb genommen werden können, wenn vorher die Abgasklappen geschlossen wurden.
Durch die Merkmale nach Anspruch 2 ist sichergestellt, daß die Entlüftungsanlage nur dann in Betrieb genommen werden kann, wenn die zugehörige Abgasklappe geschlossen ist. Damit ergibt sich auf einfache Weise eine entsprechende Verriegelung der Entlüftungsanlage mit der zugehörigen Abgasklappe.
Durch die Merkmale nach Anspruch 3 ergibt sich der Vorteil, daß die Abgasklappen im Ruhezustand der zugeordneten Entlüftungsanlage in der Offensteliung gehalten sind und daher die zugeordnete Gasfeuerstätte ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann.
Durch die Merkmale nach Anspruch 4 kann auf einfache Weise ein Vorrang des Betriebes der Gasfeuerstätte oder der Entlüftungsanlage festgelegt werden.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 schematisch eine Anordnung mit mehreren an einem Kamin angeschiossenen Gasfeuerstätten und mechanischen Entlüftungsanlagen, Fig. 2 und 3 Blockschaltbilder der Ansteuerung von Abgasklappen.
Die Anordnung nach Fig. 1 weist einen Kamin 1 in einem Gebäude mit Räumen 15 auf, an den in mehreren Stockwerken 2 und damit unterschiedlichen Höhen Abgasleitungen 3 von Gasfeuerstätten 11 angeschlossen sind. Dabei sind in den Abgasleitungen 3 dicht schließende Abgasklappen 4 angeordnet, die mit je einem Motor 5 verbunden sind.
Weiters sind in den Räumen 15 der Stockwerke 2 noch mechanische Entlüftungsanlagen 6 installiert, mit denen über ein Sauggebläse Abluft über ein Entlüftungsrohr 13 durch eine Wand aus einem Gebäude nach außen geführt wird.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer Ansteuerschaltung für eine Abgasklappe 4. Die Abgasklappe 4 ist mittels einer nicht dargestellten Feder 14 gegen ihre Offenstellung vorgespannt, wobei der Motor 5 der Abgasklappe 4 im spannungsfreien Zustand keine Bremswirkung auf die Klappe 4 ausübt, so daß diese sich durch die Kraft der Feder in die Offenstellung drehen kann.
Der Elektromotor 5 ist mit einem Endschalter 7 versehen, der bei geschlossener Abgasklappe 4 geschlossen ist. Dabei ist der Endschalter 7 mit dem Motor 5 elektrisch parallel geschaltet und einseitig verbunden.
Dem Motor 5 und dem hierzu parallel liegenden Motor des Sauggebläses ist ein die Entlüftungsanlage 6 steuernder Schalter 8 vorgeschaltet, dem seinerseits eine Vorrangschaltung 9 vorgeschaltet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Vorrangschaltung 9 durch ein Relais 10 gebildet, 2
Claims (4)
- AT 408 685 B dessen Öffner 12 in Serie mit dem Schalter 8 geschaltet ist. Die Spule des Relais 10 ist in Serie zur Gasfeuerstätte 11 geschaltet, wobei das Relais 10 anspricht, sobald die Gasfeuerstätte 11 in Betrieb genommen wird, da es in diesem Fall zu einem Stromfluß über das Relais 10 kommt. Öffner 12 und Relais 10 liegen an einer Phase L1, Gasfeuerstätte 11 und die beiden Motoren liegen am Nulleiter 0. Bei der Schaltung nach Fig. 2 ergibt sich eine Vorrangschaltung 9, die die Gasfeuerstätte 11 bevorrangt und bewirkt, daß bei in Betrieb befindlicher Entlüftungsanlage 6 beim Starten der Gasfeuerstätte 11 die Spannungsversorgung des Motors 5 der Abgasklappe 4 unterbrochen wird, die in ihre Offenstellung läuft und daher ein Betrieb der Gasfeuerstätte 11 ermöglicht. Andererseits kann die Entiüftungsanlage 6 bei in Betrieb befindlicher Gasfeuerstätte 11 nicht in Betrieb genommen werden, da die Spannungsversorgung für die Entlüftungsanlage 6 durch den geöffneten Öffner 12 des Relais 10 unterbrochen ist. Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von jener nach der Fig. 2 durch andere Wirkung der Vorrangschaltung 9. Diese ist bei der Schaltung nach der Fig. 3 in der Weise gebildet, daß ein Relais 10' in Reihe zum Schalter 8 geschaltet ist und der Öffner 12’ in Reihe zur Gasfeuerstätte 11 geschaltet ist. Dadurch ergibt sich eine Bevorrangung der Entiüftungsanlage 6. So öffnet beim Schließen des Schalters 8 der Öffner 12' aufgrund des Ansprechens des Relais 10', wodurch die Spannungsversorgung der Gasfeuerstätte 11 unterbrochen wird. Gleichzeitig wird durch das Schließen des Schalters 8 der Motor 5 mit Spannung versorgt und bringt die Abgasklappe in deren Schließstellung. Sobald diese erreicht ist, schließt der Endschalter 7 und die Entlüftungsanlage 6 geht in Betrieb. Die Abgasklappe(n) 4 ist (sind) offen, wenn die Gasfeuerstätte in Betrieb oder in Ruhe ist, sie ist (sind) geschlossen, wenn die Entlüftung arbeitet. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung mit einem Kamin, an dem in verschiedenen Höhen mehrere Gasfeuerstätten unter Zwischenschaltung von Abgasklappen angeschlossen sind und bei der mit je einem Gebläse versehene Entlüftungsanlagen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasklappen (4) in an sich bekannter Weise mit einem Motor (5) versehen und dicht schließend ausgebildet sind und im spannungslosen Ruhezustand des Motors (5) geöffnet sind und die Motoren (5) der einzelnen Abgasklappen (4) in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Entlüftungsanlagen (6) gesteuert sind und jede Entiüftungsanlage (6) über einen bei geschlossener zugehöriger Abgasklappe (4) geschlossenen Endschalter (7) über einen Schalter (8) ansteuerbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (5) in an sich bekannter Weise einer jeden Abgasklappe (4) mit dem diesem zugeordneten Endschalter (7) einseitig verbunden und parallel geschaltet ist, wobei die Parallelschaltung in Serie zu dem die zugeordnete Entiüftungsanlage (6) steuernden Schalter (8) geschaltet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasklappen (4) in an sich bekannter weise gegen deren Offenstellung über ein Ruhestellmittel (Feder 14) vorgespannt sind und bei spannungslosem Motor (5) in diese läuft.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, daß dem in Serie mit dem Endschalter (7) geschalteten Schalter (8) eine Vorrangschaltung (9) vorgeschaltet ist, die durch einen Schalter, wie einen Halbleiter oder ein Relais (10,10') gebildet ist. HIEZU 3 BLATT ZEICHNUNGEN 3
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