AT406880B - Zu- und abluftpaneel für geneigte dachflächen - Google Patents
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Classifications
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- E04D12/00—Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einleitung Die Erfindung bezieht sich auf das Belüften und Entlüften geneigter Dachflächen. Beschreibung Zu- und Abluftpaneel für geneigte Dachflächen Bei dieser Erfindung handelt es sich um eine Möglichkeit, bei geneigten Dächern Luft einerseits aus dem Konterlattenbereich unter die Dachschalung im Dachbereich einzuleiten, andererseits ist es möglich, diese im Firstbereich wieder inden Konterlattenbereich abzuleiten. Dadurch ist eine Luftzirkulation unter der Dachschalung in Richtung Saum zu First möglich. Bei Kaltdächern ist bekannt, dass bei bestimmten Wetterbedingungen Feuchtigkeit der Raumluft in Form von Wasserdampf in die zwischen die Sparren eingebrachte Wärmedämmung eindringen kann. Auf diese Problematik wurde bereits bei Patent EP 0 183 266 A3, E 04 D 12/00, hingewiesen Die Lösung It - EP 0 183 266 A3 - ist aber nur bei einer Kaltdachausführung mit Unterspannfolie einsetzbar Das gegenständliche Paneel ist jedoch für Kaltdächer mit Vollschalung und einer Vordeckung mit Pappe, Folie oder ähnlichen, einsetzbar. Hervorgerufen wird dieses Problem durch den grossen Temperaturunterschied z.B im Aussenbereich minus 20 Grad, bei gleichzeitiger Raumtemperatur von plus 24 Grad an der Innenseite, im Bereich der Dachschräge bei Dachgeschossausbauten. Ist eine Überlüftung dieser Wärmedämmung nicht ausreichend oder gar nicht vorhanden, führt dies, da die Schalung an ihrer Oberseite zwecks Ableitung des Oberflächenwassers mit Pappe oder Folie abgedeckt ist und somit ein direktes entweichen des Wasserdampfes nach oben nicht möglich ist, bei Taupunktunterschreitung zur Durchfeuchtung derselben. Folglich kann die Wärmedämmung sehr stark beeinträchtigt werden. Dauert dieser Zustand, speziell in den Wintermonaten, längere Zeit an, ist der totale Verlust der Dämmeigenschaften nicht auszuschliessen und es kommt infolge der Durchfeuchtung zu Schäden an der Konstruktion. Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Problem der Durchfeuchtung der Wärmedämmung und der damit verbundenen Schäden mit dem Einbau des Paneels und der damit geschaffenen Möglichkeit der permanenten Überlüftung bei Kaltdächern zu vermeiden und durch die Trockenhaltung der Dämmschichten Heizkosten zu sparen. Bei der Konstruktion der beschriebenen Erfindung wurde im speziellen an eine leichte Handhabung beim Einbau des Paneels gedacht. Anstelle eines Schalungsbrettes gleicher Breite wird dieses auf die Sparrenoberkante zwischen die Dachschalungsbretter eingelegt und in die Vordeckung, welche sowohl aus Pappe als auch aus diversen Folien bestehen kann, integriert. Die Paneelkonstruktion garantiert auf Grund der Konstruktionsform absolute Dichtheit gegen das in der Fallgeraden der Dachfläche abfliessende Regenwasser, sowohl vor- als auch nach dem Eindecken mit Dachziegel oder anderen Eindeckungsmaterialien. Das Zu- und Abluftpaneel dient zur Hinterlüftung des Luftraumes zwischen Dachschalung und Wärmedämmung. Die Luft aus dem Konterlattenbereich wird durch das Paneel, welches in Schalungsebene quer zu den Sparren eingebaut ist, unter die Dachschalung geführt. Auftretendes Kondenswasser wird somit durch permanente aufsteigende Zugluft in den Firstbereich geführt und über das gleiche Paneel wieder in den Konterlattenbereich abgeleitet und dort über die Dachentlüfter ins Freie abgeleitet. Der besondere Vorteil dieses Zu- und Abluftpaneeles liegt darin, dass die Luft aus dem Konterlattenraum erst im Dachraumbereich unter die Dachschalung geleitet wird. Dadurch müssen bei der Aussenfassade keinerlei Aussparungen für die Zuluft vorgesehen werden. Das Paneel ist also von aussen nach dem Aufbringen der Dacheindeckung nicht zu sehen und stellt keine architektonische Störung dar. Figurenübersicht In den Zeichnungen ist die Erfindung in Fig 1 als Schnitt und in Fig. 2 als Schrägriss <Desc/Clms Page number 2> dargestellt. Figurenbezeichnung Fig.1 Schnittdarstellung Zu- und Abluftpaneel Fig 2 Schrägriss als Einbaudarstellung Bezeichnung der Teile (1) Zu- und Abluftpaneel (2) Vordeckung (Pappe oder Folie) (3) Luft aus dem Konterlattenbereich (4) Doppelklebeband (5) Schalungsbretter (6) gelochter Paneelboden (7) Bodenlasche (8) Auflageleiste (9) Luft unter Schalung (10) untere Längslamelle (11) obere Längslamelle (12) Nagel (13) obere Paneelebene (14) untere Paneelebene (15) Sparren Funktionsbeschreibung Das Zu- und Abluftpaneel (1) wird zwischen die Schalungsbretter (5) eingebaut Um das Eindringen von Wasser zum verhindern, muss die Auflageleiste (8) auf der Vordeckung (Pappe oder Folie) liegen. Diese Leiste kann bei Bedarf (eventuell späteres Aufbringen der Konterlatten) durch die vorgestanzten Löcher an die Dachschalung (5) mittels Pappstifte befestigt werden Im oberen Bereich wird die Schalung (5) auf die Bodenlasche (7) gelegt Dadurch wird diese eingespannt. Die Vordeckung (2) wird auf die obere Paneelebene (13) gelegt um das Wasser der Dachfläche ungehindert weiter nach unten abzuleiten. Zur Fixierung der Vordeckung (2) ist ein Doppelklebeband (4) an der oberen Paneelebene (13) vorgesehen. Das Wassers wird von der oberen Paneelebene (13) zur unteren Paneelebene (14), welche schräg nach unten ein Gefälle aufweist, weiter abgeleitet und fliesst nun über die Auflageleiste (8) auf die durch die Auflageleiste (8) eingespannte Vordeckung (2), um in der Fallgeraden abzufliessen. Die Dichtheit der Längsstösse des Paneels wird durch den Einbau einer Stossmuffe erreicht Die Luft (3) wird über die untere Paneelebene (14), in weiterer Folge zwischen den Längslamellen (11) und (10) anschliessend über den gelochten Paneelboden (6) unter die Schalung (5) geführt. Dies bewirkt nun bei einem Einbau im Saumbereich einerseits eine Luftzuführung in den Luftraum zwischen Schalung und Wärmedämmschichte und andererseits bei einem Einbau im Firstbereich, bedingt durch die physikalische Eigenschaft der Luft aufzusteigen, die Ableitung der Luft nach aussen. Das Eindringen von Flugschnee wird durch die Anordnung der beiden Längslamellen (10,11) verhindert. Ebenso ein Grund, dass das Eindringen von Flugschnee verhindert wird, ist die Positionierung des Paneels nicht unmittelbar im Saumbereich, sondern erst im Dachraumbereich. Um Insekten das Eindringen in den Dachraum nicht zu ermöglichen, ist der Boden des Paneeles im oberen Konstruktionsbereich (6) an der Unterseite als Lochgitter ausgeführt. Durch die Führung der Luft durch dieses Lochgitter wird das angestrebte Ziel, Insekten abzuwehren, erreicht Ein Teil der unter der Dacheindeckung aufströmenden Luft (3) im Bereich der Konterlatten wird über die untere Paneelebene (14) unter der obere Längslamelle (11), anschliessend über die untere <Desc/Clms Page number 3> Längslamelle (10) zum gelochten Paneelboden (6) geleitet und strömt unter der Schalung (5) nach oben (3,9).
Claims (3)
1 Zu- und Abluftpaneel für geneigte Dachflächen, welches eine Luftzirkulation unter der mit
Vordeckung abgedeckten Dachschalung und gleichzeitig den Wasserablauf ermöglicht und Eindringen von Flugschnee verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass der obere firstseitig gelegene Paneelabschluss eine Bodenlasche (7) sowie der untere saumseitige
Paneelabschluss eine Auflageleiste (8) gegengleich parallel zueinander aufweisen und dass parallel zum First verlaufende Längslamellen (10,11), deren eine vom Paneelboden (6) und deren andere von der oberen Paneelebene (13) ausgehend gegengleich abgewinkelt ist, voneinander beabstandet angeordnet sind
2 Zu- und Abluftpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Paneelboden (6) als Lochgitter mit kleinen Öffnungen ausgebildet ist und dass an der oberen
Paneelebene (13) ein Doppelklebeband (4) zur Fixierung der Vordeckung (2)
angeordnet ist.
3. Zu- und Abluftpaneel nach Anspruch 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (1) aus Metall oder aus PVC oder Polyurethan bzw. Polyester gebildet ist.
HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN
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Family Applications (1)
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