AT40622B - Mit Sauerstoff als Depolarisator betriebenes galvanisches Element. - Google Patents

Mit Sauerstoff als Depolarisator betriebenes galvanisches Element.

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AT40622B
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depolarizer
graphite
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Ernst Waldemar Jungner
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Ernst Waldemar Jungner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit Sauerstoff als Depolarisator betriebenes galvanisches Element. 
 EMI1.1 
 miteinander und mit der   Schwefelsäure   unter Bildung von   Nitrosylschwefelsäure nach der   Reaktion 
 EMI1.2 
 verbinden. 



   Diese Verbindung ist, wie bekannt, leicht   löslich   in hochkonzentrierter Schwefelsäure und ist in derselben auch bei Erhitzung sehr beständig. 



     Kine   solche Lösung von Nitrosylschwefelsäure in hochkonzentrierter   Schwefelsäure   bildet   einen kräftig wirkenden Depolarisator, indem dieselbe Wasserstoff in statu nascendi aufnimmt. unter Hildung von Schwefelsäure und Stickstoffoxid nach der Gleichung :   
 EMI1.3 
 
Ist bei dieser Reaktion Sauerstoff anwesend, so verbindet sich derselbe mit dem Stickstoffoxvd und die Wiederbildung von Nitrosylschwefelsäure nach der oben angegebenen Reaktion findet dann statt. 



   Die Nitrosylschwefelsäure kann daher mit Vorteil als   Vermittler für   die Depolarisation   mittels Sauerstoff   (z.   H.   des Sauerstoffes der Luft) bei galvanischen Elementen benutzt werden. 



    Indessen mut. !   betont werden, dass die Eigenschaft der ununterbrochenen. Ionisierung des Sauerstoffes nicht der Nitrosylschwefelsäure an und für sich   zukommt,   sondern nur wenn dieselben 
 EMI1.4 
 



   Auf der Zeichnung ist ein auf diesem iGrundsatze aufgebautes, galvanischesPrimärelement dargestellt. 
 EMI1.5 
 angeordnet. Oberhalb der Kokesschicht befindet sich eine durchbrochene Platte a aus Graphit, welche mit einem darin eingepassten Ableiter, gleichfalls aus Graphit, versehen ist. In diesem
Behälter ist ein kleinerer Behälter p aus   porösem   Stoff, z. B. aus porösem Ton hineingesetzt. 



     Letzterer Behälter   ist zum Teil mit kleinen Stückchen g aus   porösem   Graphit gefüllt, welche mit einer Lösung von   Nitrosylschwefelsäure in Schwefelsäure   getränkt sind. 



   Die Porosität der Kohlenstücke ist zweckmässig derart gewählt, dass nur ein Teil der Poren die   Schwefelsäure auf   Grund der Kapillarkraft zurückzuhalten vermag. Durch die anderen,   grösseren   Poren, wo die   Kapillarkraft   nicht zur Wirkung kommen kann, fliesst die Schwefelsäure auf Grund der Schwerkraft nach dem Boden des Gefässes, wobei leere Kanäle im Innern der
Kohlenstücke entstehen, in welche die Luft eindringen und durch welche dieselbe strömen kann. 



   Die Grösse der Kohlenstücke muss dabei eine solche sein, dass ein kapillares Aufsaugen und Zurückhalten des Elektrolyts in den   Zwischenräumen zwischen   den   Kohlenstücken   nicht stattfinden kann. 



     Die Graphitstückchen ruhen auf   einer in einer gewissen Entfernung vom Boden des Ton- gefäl3es   eingepassten   mit feinen, dicht nebeneinander angebrachten Löchern versehenen Platte e 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sich eine durchbrochene Platte a aus Graphit, welche mit einem Ableiter   d   gleichfalls aus Graphit versehen ist. Durch die Glimmerplatte, die Graphitschicht und die Graphitplatte hindurch läuft ein Rohr t aus Glas oder dergl. Die Behälter sind mit einer Lösung von Nitrosylschwefelsäure in konzentrierter Schwefelsäure bis zu einer Höhe n etwas oberhalb des Bodens des inneren 
 EMI2.1 
 



   Heide Behälter sind mit   luftdichten Deckeln l bzw. In versehen.   durch welche die Elektrodenleiter und das Rohr t sowie die Ablaufrohre r und q laufen. 



   Wird Luft durch das Rohr t zu dem leeren Raum zwischen der Oberfläche des Elektrolyts und der unteren   Fläche   der   Glimmerplatte   hineingeführt, so dringt dieselbe gleichförmig durch die   Glimmerplatte   und die Graphitschicht, um dann durch das Ablaufrohr q abzufliessen. 



   Werden die Elektroden dabei mittels eines geeigneten Widerstandes verbunden, so wird besonders wenn der Apparat etwas erwärmt wird, ein elektrischer Strom erzeugt, der von d   nach a fliesst.   
 EMI2.2 
 
4 SO5 NH + C + 2 H2O = 4 H2SO4+ 4 NO + CO2. 



   Das   gebildete Stickstoffoxyd   verbindet sieh aber unmittelbar mit dem zwischen den Graphit-    tell (hell   befindlichen Sauerstoff der Luft unter   Zurückbildung   von Nitrosylschwefelsäure nach der oben angegebenen Gleichung. 



   Das Ergebnis wird also eine direkte Verbindung zwischen der Kohle und dem   Sauerstoff     sein. während die übrigen wirksamen Stoffe unverändert bleiben.   



   AnstattKokeskönnenauchanderegeeignetereduzierendeStoffeverwendetwerden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mit Sauerstoff als Depolarisator betriebenes galvanisches Element, dadurch gekennzeichnet. daU der an der positiven Polelektrode wirksame Elektrolyt aus in Schwefelsäure gelöster Nitrosyl- EMI2.3 EMI2.4
AT40622D 1907-11-02 1907-11-02 Mit Sauerstoff als Depolarisator betriebenes galvanisches Element. AT40622B (de)

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