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Die Erfindung bezieht sich auf ein Kastenfenster bestehend aus einem Fensterstock und mindestens einem Aussenflügel und mindestens einem Innenflügel, wobei der Aussenflügel bzw. die Aussenflügel wie der Innenflügel bzw. die Innenflügel nach Innen öffnen, und wobei gegebenenfalls ein Rolladenkasten über den Flügeln angeordnet ist.
Kastenfenster sind zu einer Zelt entstanden, als es nur Einfachgläser gegeben hat. Die klassischen Formen des Kastenfensters, nämlich Rahmenpfosten- und Leistenpfostenfenster mit Ihren geringen Querschnittsabmessungen der Flügel sind auf Einfachglas ausgelegt und für das dickere Isolierglas nicht geeignet. Bei diesen bekannten Fenstern werden Drehbeschläge eingesetzt. Zum Rahmenpfostenfenster ist festzuhalten, dass zum Eindrehen der Bänder der Aussenflügel ein relativ grosser Abstand zwischen Flügelau- ssenkante und Pfostenstock nötig ist, wodurch sich von der Aussenansicht eine verhältnismässig grosse Rahmenbreite ergibt.
Das Leistenpfostenfenster, weiches klassischerweise mit Quetschfalz (Geissfuss) im Aussenflügel gefertigt wird, weist zwar schmälere Ansichtsbreiten auf, es ist jedoch nicht für einen Dichtungseinbau geeignet, was im Hinblick auf die Erreichung hoher Schall- und Wärmedämmwerte nachteilig ist.
Um die Kastenfenster speziell im Hinblick auf die Schall- und Wärmedämmung zu verbessern, sind im Zuge der Verbreitung der Isoliergläser Kastenfenstersysteme entstanden, bei denen ein Einfachglasfenster und ein Isolierglasfenster oder auch zwei Isolierglasfenster durch ein Stockfutter verbunden sind. Da Isollerglasfenster jedoch aufgrund ihrer Falzausbildung breitere Profile erfordern, und weil genügend Platz für die Bänder der Innenflügel sein muss, ergeben sich insgesamt Fenster mit relativ grossen Rahmenbreiten. Die grosse Breite ergibt sich in erster Linie dadurch, dass sowohl beim Aussenflügel zwischen Flügelaussenkante und Stockfutter als auch beim Innenflügel zwischen Flügelaussenkante und verputzter Spalette Platz für die Eck- bzw. Drehbänder sein muss.
Aus der DE 24 58 654 A ist ein Kastenfenster bekannt, das einen Kastenrahmen aufweist, in welchem nahe dem Aussenrand ein äusseres Fenster mit seinem Blendrahmen sitzt, während nahe dem Innenrand ein inneres Fenster mit seinem Blendrahmen sitzt, wobei das äussere und das innere Fenster schalldämmend ausgebildet sind. Der äussere Kastenrahmen wird von vier an den Ecken aneinanderstossenden Schaumkunststoffbrettern gebildet. Bei dem bekannten Kunststoff-Kastenfenster wird der mauerseitige Abschluss durch ein Stege aufweisendes Kunststoffprofil und ein daran anschliessendes breites KunststoffStockprofil gebildet Die Flügelrahmenbreite ist verhältnismässig gross und der Sichteinfall verhältnismässig gering.
Aus der EP 0 017 870 A ein Kastenfenster bekannt, bei dem zwei Im Abstand zueinander angeordnete Glasscheiben sowie diesen zugeordnete Blendrahmen vorgesehen sind, wobei zwischen den Blendrahmen ein umlaufender Hohlprofilrahmen angeordnet ist. Der Hohlprofilrahmen ist mit einem Wärme aufnehmenden Medium gefüllt und mit einem Wärmerückgewinnungsspeicher verbunden. Am Kastenfenster ist eine die einfallenden Sonnenstrahlen reflektierende Verspiegeiungsvomchtung angeordnet. Bei dem bekannten
Fenster sind zwei übliche Isolierglasfenster über einen gefälzten Pfosten aus Massivholz miteinander verbunden. Der Stockrahmen ist verhältnismässig breit.
Aus der DE 29 45 134 A ist ein Fenster für ein zweischaliges Gebäude bekannt, bei dem die einander gegenüberliegenden Fensterscheiben mit ihren Im Fensterrahmen schwenk- und kippbar gelagerten Fen- sterflügelrahmen einen durchgehenden Zwischenraum bilden, der oben und unten offen ist, und der bei verschlossenen Fenstern mit dem spaltförmigen Zwischenraum der Wände des Gebäudes kommuniziert und der bei offenen Fenstern verschliessbar ist. Bei diesem bekannten Fenster ist auch der Einbau von
Rolläden und deren Führungen in Führungsschienen zwischen der Fensterscheibe vorgesehen. Es handelt sich hiebei um übliche Aufsatzrolläden.
Aus der DE 34 39 603 A ist ein Fenster bekannt, das einen eine Fensteröffnung begrenzenden, in eine
Wandöffnung einsetzbaren Blendrahmen aufweist, der mit mindestens einer festen in der Fensteröffnung vorgesehenen Glasscheibe oder mit mindestens einem bewegbaren Fensterflügel ausgefüllt ist. Der
Blendrahmen ist an einer ihn umgebenden Blockzarge lösbar befestigt, die sowohl Wandbefestigungsele- mente als auch Befestigungselemente zum Anbringen des Blendrahmens aufweist.
Am oberen Ende der
Blockzarge ist über einem hinter der Fensteröffnung befindlichen Fensterraum ein Kasten angeordnet, in dem mindestens eine Rolle für Vorhangbahnen enthalten ist, die breiter sind als der Blendrahmen und die in den Fensterraum hinein abwickelbar sind, wobei der Kasten an seiner Unterseite eine Zwischenwand mit
Schlitzen für den Durchtritt der Vorhänge und mit Führungselementen zum Spreizen der einzelnen
Vorhangbahnen aufweist. Es handelt sich hier um keinen Rolladen, sondern um auf Rollen aufgewickelte
Vorhänge, die ausschliesslich zur Verbesserung der Wärmedämmung gedacht sind.
Gegenstand der Erfindung ist die Bereitstellung von Kastenfenstern, bei denen die Rahmenansichtsbrei- te gegenüber den bisher bekannten Kastenfenstern deutlich verringert ist, deren Einbau problemlos 1St, und bei denen eine gute Schall- und Wärmedämmung möglich ist.
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Gemäss der Erfindung ist bzw. sind bei einem Kastenfenster der eingangs genannten Art der bzw. die Aussenflügel mittels eines drehpunktverlagernden an sich bekannten Drehkippbeschlages an dem Fensterstock angeschlagen, und mündet die im gegebenenfalls vorhandenen Rolladenkasten vorgesehene Ausgangsöffnung für den Rolladen in den Luftraum zwischen dem Aussenflügel bzw den Aussenflügeln und dem Innenflügel bzw. den Innenflügeln.
Durch den Einsatz eines drehpunktverlagernden Beschlages an den Aussenflügeln kann das Freimass zwischen Flügelaussenkante und Fensterstock auf 10 mm oder weniger reduziert werden. Dadurch kann die Gesamtrahmenbreite deutlich reduziert werden. z. B. auf 101 mm, was besonders im Altstadtbereich, aber auch bei den heute im Neubau üblichen, relativ kleinformatigen Fenstern den Vorteil eines grösseren Glasanteiles bringen
Bekannte Kastenfenster wurden als Variante mit Rollos als Sonnenschutz zwischen Innen- und Aussenflügeln ausgestattet. Der Einsatz eines Rolladens, der im Unterschied zu Rollos mehr Funktionen hat, zwischen den Flügeln ist nicht bekannt. Dadurch, dass sich erfindungsgemäss der Rolladen zwischen den Flügeln befindet, bleibt die äussere Ansicht auch bei heruntergelassenem Rolladen voll erhalten.
Ausserdem Ist der Rolladen vor jeglicher Bewitterung geschützt, eine Lärmentwicklung durch den Rolladen bei Wind sowie ein Verschmutzen des Rolladens ist vermieden. Der Rolladen hat zudem mehrere Funktionen : Er
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chen, dicht abgeschlossenen Luftpolster schafft. Bei heruntergelassenem Rolladen sind drei zu überwindende Einbruchsebenen, nämlich äussere Isolierglasscheibe, Rolladen, innere Isolierglasscheibe vorhanden, woraus eine deutliche Erhöhung der Einbruchhemmung resultiert.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht der Fensterstock aus einem vierseitig gleich profilierten Stockrahmen aus Holz zum Anschlagen des Aussenflügels bzw. der Aussenflügel, einem Leistenrahmen zum Anschlagen des Innenflügels bzw. der Innenflügel und einem den Stockrahmen und den Leistenrahmen verbindenden Korpus aus Platten aus Holzwerkstoff. Dadurch, dass der bzw. die Innenflügel auf einem Leistenrahmen angeordnet sind, welcher raumseitig bündig montiert ist, ist bei den Innenflügeln überhaupt kein Freimass notwendig. Der Korpus, der volumenmässig einen wesentlichen Werkstoffanteil am Fenster hat, ist aus Platten aus Holzwerkstoffen hergestellt sein, wodurch einerseits eine flexible Anpassung an die Mauerstärke möglich ist und anderseits erstmals auch der nennenswerte Einsatz von Restholz in Form von Holzwerkstoffen möglich ist.
Vorzugsweise schliesst der Korpus mit dem Stockrahmen allseitig bündig ab. Dadurch wird einerseits der Einbau wesentlich erleichtert, und anderseits ist eine schall- und wärmetechnische Isolierung möglich, ein Umstand, der bei den bisherigen Konstruktionen, bei denen der Stockrahmen gegenüber dem anschlie- ssenden Fensterstockteii, Futter oder Pfosten genannt, vorragt, kaum gegeben ist. Der aufgrund der schlanken Profile sich ergebende hohe Gasanteil bewirkt, dass sich die gesamte Wärmedämmung des Fensters erhöht, da das Glas gegenüber dem Rahmen einen deutlich besseren Wärmedämmwert hat. Auch ist beim Glas ein solarer Energiegewinn zu erzielen, und der Lichteinfall ist grösser als bei den bekannten Kastenfenstern gleicher Grösse.
Da die Innenflügel gegenüber den ohnehin schon schmale Rahmen aufweisenden Aussenflügeln noch grössere Glasflächen zulassen, wird der Lichteinfall auf dem Weg von aussen nach innen kaum gemindert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind der Stockrahmen und der Fensterrahmen für den Aussenflügel bzw. die Aussenflügel, wie an sich bekannt, nach aussen durch Aluminiumprofile abgedeckt. Die schlanke Aussengestaltung der Rahmenprofile macht es möglich, die Aussenholzrahmen durch Aluminiumprofile in optisch ansprechender und auch im Altbau einsetzbarer Form vor Bewitterung zu schützen.
Erfindungsgemäss bildet der Rolladenkasten mit dem Korpus eine Einheit und ist vom Korpusluftraum durch einen Revisionsdeckel abgegrenzt. Der Rolladenkasten und der Rolladen selbst befinden sich in einer absolut neutralen Temperaturzone zwischen Innen- und Aussentemperatur, d. h., die Temperatur im Rolladenkasten ist identisch mit der Temperatur im Raum zwischen tnnen-und Aussenftügetn. Die bekannten Rolladenkasten sind entweder über einen Revisionsdeckel vom Innenraum her zugänglich, was in der Praxis oft eine Wärme- und Schallbrücke darstelit, oder über einen Revisionsdeckel, der aussen angeordnet ist, wodurch dann im Bedarfsfall bei Fenstern in oberen GeschoBen für den Zugang besondere Sicherheitsmassnahmen getroffen werden müssen.
Diese Nachteile sind beim erfindungsgemässen Rolladenkasten, bei dem der Revisionsdeckel über dem Luftraum zwischen den Flügeln vorgesehen ist, vermieden. Der Abstand zwischen den Innenflügeln und den AuBenflügeln ist so zu wählen, dass der Rolladen auch bei gekipptem Aussenflügel bewegt werden kann.
Zur einwandfreien Führung des Rolladens im Korpusluftraum sind am Korpus Führungsschienen vorgesehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Fig. 1 und 3 zeigen ein erfindungsgemässes Kastenfenster im Lotschnitt, Fig. 2 und 4 ein erfindungsgemässes Kastenfenster mit integriertem
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Rolladenkasten im Lotschnitt, Fig. 5 zeigt das Kastenfenster gemäss Fig. 1 im Waagschnitt, Fig. 6 zeigt das Kastenfenster gemäss Fig. 2 im Waagschnitt, Fig. 7 zeigt eine vergrösserte Darstellung des in Fig. 6 angedeuteten Details B, Fig. 8 ist gleich der Fig. 7, jedoch mit geöffneten Fensterflügeln, Fig. 9 zeigt eine vergrösserte Darstellung des in Fig. 2 angedeuteten Details A und Fig. 10 ist gleich der Fig. 9, jedoch mit gekipptem Aussenflügel.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfasst das beispielsweise dargestellte Kastenfenster gemäss der Erfindung zwei Aussenflügel 1 und zwei Innenflügel 2, die an dem Fensterstock 3 mittels Beschlägen, befestigt sind und nach innen geöffnet werden können. Der Fensterstock 3 besteht aus einem Stockrahmen 4, einem Leistenrahmen 5 und einem Korpus 6. Die dem Mauerwerk zugewandte Seite des Kastenfensters besteht also aus einem dünnen plattenartigen Korpus 6, der mit dem Stockrahmen 4 bündig abschliesst. Die Aussenflügel 1 sind mit dem Stockrahmen 4 durch in der Zeichnung nicht sichtbare drehpunktverlagernde Drehkippbeschläge verbunden. Die Innenflügel 2 sind mit den Leistenrahmen 5 durch Drehbeschläge 7 verbunden.
Der Stockrahmen 4 und die Fensterrahmen 8 der Aussenflügel 1 sind nach aussen durch Aluminiumprofile 9, 10 abgedeckt, wie aus den Fig. 7 bis 10 deutlich sichtbar ist. Über dem Luftraum zwischen den Flügeln 1,2 ist ein Rolladenkasten 11 angeordnet. Der Rolladenkasten 11 ist vom Korpusluftraum durch einen Revisionsdeckel 12 abgegrenzt und weist eine in den Korpusluftraum mündende Ausgangsöffnung 16 für den Rolladen 14 auf. Zur Führung des Rolladens 14 sind im Korpusluftraum am Korpus 6 Führungsschienen 13 befestigt.
Bei dem Fensterrahmen 8 für die Aussenflügel 1 handelt es sich um eine Holz-Aluminium-Konstruktion, wobei das Holz die tragende und wärmedämmende Komponente ist, und das Aluminium diese vor Bewitterung schützt und somit praktische Wartungsfreiheit ermöglicht. Die Flügel 1 sind an dem fix mit dem Korpus 6 verbundenen, vierseitig gleich profilierten Stockrahmen 4 angeschlagen. Durch den Einsatz des drehpunktverlagernden Drehkippbeschlages kann das Freimass zwischen Flügelaussenkante und Korpus sehr gering gehalten werden, wodurch einerseits schlanke Profilansichten und anderseits grösstmögliche Glasflächen resultieren. Die Verglasung erfolgt mit Isolierglas im Trockenverfahren, das heisst ohne Silikon.
Der Korpus 6 verbindet einerseits den Stockrahmen 4 für die Aussenflügel 1 mit dem über das bereits verputzte Mauerwerk montierten Leistenrahmen 5 für die Innenflügel 2, anderseits schafft er durch seine Tiefe einen Luftpolster, der sich auf die Dämmwerte positiv auswirkt. Der Leistenrahmen 5 wird vorzugsweise nach dem Einbau des Korpus 6 auf diesen aufgesetzt, wobei gleichzeitig die Montagefuge abgedeckt wird. Im Sinne einer ökonomisch und ökologisch ganzheitliche Holzverwertung werden für den Korpus 6 Holzwerkstoff wie Spanplatten oder Faserplatten eingesetzt. Dadurch ist auch eine rationelle Anpassung der Korpusmasse, insbesondere der Korpustiefe, an die baulichen Gegebenheiten möglich.
Die Innenflügel 2 aus Holz sind an dem raumseitigen Leistenrahmen 5 angeschlagen und lassen sich bis zu 180. in den Raum aufdrehen.
Ebenso wie bei den Aussenflügeln erfolgt auch hier die Verglasung mit Isolierglasscheiben im Trockenverfahren, wobei das Glas zum Korpus hin durch entsprechende Halteleisten 15 fixiert ist. Der Rolladenkasten 11 bildet mit dem Korpus 6 eine Einheit. Wesentlich ist, dass der Rolladen 14 auf einer Welle mittig über dem Fenster montiert ist, sodass sowohl vor als auch hinter dem aufgerollten Rolladen genügend Isolierma- terial 17 angebracht werden kann, und der Rolladen 14 im mittel temperierten Bereich liegt. Der Rolladen 14 wird in am Korpus 6 montierten Führungsschienen 13 zwischen Aussen-und) nnenflügeln bewegt, wobei als Antriebsart ein Zuggurt, eine Kurbel oder ein E-Motor gewählt werden kann.
Durch den drehpunktverlagernden Beschlag drehen sich die Aussenflügel 1 beim Öffnen an den Führungsschienen 13 des Rolladens 14 vorbei, sodass diese die Bedienung nicht behindern.
Die Kastenfenster gemäss der Erfindung weisen bezüglich der Wärmedämmung einen niedrigen k-Wert ohne Einsatz von Sondergläsern auf, wobei nur eine geringe Isothermenverzerrung zwischen Wand und Fenster feststellbar ist. Infolge des hohen Glasflächenanteils ist eine grössere Nutzung der solaren Energie auch bei kleinflächigen Fenstern möglich. Es ergeben sich wärmere Innenscheiben, was zu mehr Behaglichkeit beiträgt und eine raumseitige Tauwasserbildung verhindert. Durch drei Dichtungsebenen ergibt sich ein geringer a-Wert. Eine tiefe Anschlussfuge zwischen Fensterstock und Mauerwerk ermöglicht eine gute
Isolierung, z.
B. mit PU-Schaum, und ergibt einen langen Wärmeweg und einen langen Schallweg sowie geringe Fugenverluste. Durch einen innenbündigen Einbau der Fenster kommt es kaum zu Kondenswasser- bildung im"Fensterbankschatten". Der Schalldämmwert ist ohne Verwendung von Schallschutzgläsern hoch. Das Vorhandensein eines Rolladens verbessert durch einen zusätzlichen Luftpolster die Wärmedäm- mung und die Schalldämmung. Der hochgezogene Rolladen ist von aussen vollständig unsichtbar. Die
Aussenansicht der Fenster bleibt bei heruntergelassenen Rolladen erhalten, was besonders bei Altbauten wichtig 1St. Durch den Rolladen wird die Stockaussenmesshöhe nur gering verkleinert. Der Rolladenkasten stellt keine Wärmebrüche dar.
Der Abstand des heruntergelassenen Rolladens von den Aussenflügeln ist so festgelegt, dass die Aussenflügel auch bei heruntergelassenem Rolladen gekippt sein können. Da die
Fensterrahmen bei den erfindungsgemässen Kastenfenstern sehr schmal gehalten werden können, sind die
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"Trichtereffekt",flächen, noch verstärkt. Die Leistenrahmen ergeben einen formschönen, eleganten Innenabschluss. Die Kastenfenster können durch saubere Trockenmontage mittels Blindstock ohne Beschädigungsrisiko durch Mauerarbeiten eingebaut werden. Es fallen nur wenig Verputzarbeiten an, und die Fenster sind ohne Schwierigkeiten an die Mauerstärke anpassbar.