AT405097B - Anschlussarmatur für den anschluss eines heizkörpers an ein zweirohr-verteilersystem einer heizungsanlage - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlussarmatur für den Anschluss eines Heizkörpers an ein Zweirohr-Verteilersystem einer Heizungsanlage, mit einem Gehäuse mit vier Stutzen für den Anschluss der Armatur an die beiden Rohrstränge des Verteilersystems, welche Stutzen paarweise mittels Durchflusskanä- len verbunden sind, und mit je einem von jedem der Durchflusskanäle abzweigenden Stutzen für den Anschluss der Armatur an den Heizkörper. Anschlussarmaturen dieser Art sind bekannt (z. B. AT-B 390 661). Sie haben den Vorteil, dass Überkreuzungen der Rohre des Verteilersystems (Vorlauf und Rücklauf) auch dann vermieden sind, wenn die Anschlüsse des Heizkörpers nicht immer die gleiche Lage aufweisen und dass für den Heizkörper die Einhaltung der richtigen Durchflussrichtung gesichert ist, was insbesondere für mit Thermostatventilen ausgerüstete Heizkörper wichtig ist. Die erwähnte Überkreuzung der Rohrleitungen des Verteilersystems ist zumeist schwierig durchzuführen und verursacht vor allem Probleme bei bereits bestehenden Versorgungssystemen, die mit neuen Heizkörpern nachgerüstet werden sollen. Bei einer Anschlussarmatur der eingangs geschilderten Art sind die geschilderten Schwierigkeiten dadurch vermieden, dass das Gehäuse der Anschlusseinrichtung selbst einen der beiden Durchflusskanäle bildet und dass in dieses Gehäuse ein T-Rohrstück eingesetzt ist, welches das Gehäuse durchquert und in diesem Bereich den zweiten Durchflusskanal bildet. An ein solches Anschlussstück lässt sich der Heizkörper unabhängig von der Lage seiner Anschlüsse stets so anschliessen, dass die gewünschte Durchflussrichtung gewahrt ist, ohne dass bei den Versorgungsleitungen des Verteilersystems Überkreuzungen durchgeführt werden müssen. Nachteilig an dieser bekannten Bauweise ist jedoch, dass das T-Rohrstück im Gehäuse stets von jenem Medium umströmt ist, weiches sich im Gehäuse, also im anderen Durchflusskanal, befindet. Dies bewirkt einen ständigen Wärmeaustausch zwischen Vorlauf und Rücklauf des Verteilersystems, was einen erheblichen Energieverlust bedeutet und die gewünschte Heizfunktion der Heizkörper in Frage stellt. Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diesen Nachteil bei einfacher Bauweise zu vermeiden und eine Anschlussarmatur der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass der erwähnte Wärmeaustausch vermieden oder zumindest auf ein Minimum abgesenkt ist. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das Gehäuse aus zwei baulich völlig voneinander gesonderten Teilen besteht, von denen jeder einen der Durchflusskanäle aufnimmt, wobei die beiden Gehäuseteile in der Montagelage einander eng benachbart angeordnet sind. Diese Trennung der beiden von den Gehäuseteilen gebildeten Durchflusskanäle vermeidet den erwähnten Wärmeaustausch weitgehend, insbesondere dann, wenn gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die beiden Gehäuseteile in der Montagelage durch einen Luftspalt getrennt sind, welcher wärmeisolierend wirkt. Statt dieses Luftspaltes kann - falls erforderlich - zwischen die beiden Gehäuseteile auch eine wärmeisolierende Einlage eingelegt werden. Das enge Nebeneinanderliegen der beiden Gehäuseteile sichert aber eine platzsparende Konstruktion, sodass die Anschlussarmatur auch dort anwendbar ist, wo die Platzverhältnisse beschränkt sind, etwa hinter Verkleidungen unterschiedlicher Art, z. B. Sockelleisten. Die bauliche Trennung der beiden Gehäuseteile macht die Anschlussarmatur auch flexibler in Bezug auf die Aufnahme allfälliger Ungenauigkeiten in der Lage der Anschlüsse und bietet auch Vorteile bei der Montage und Demontage, da bei Entfernung des einen Gehäusebauteiles die Anschlüsse des anderen Gehäusebauteiles leichter zugänglich sind. Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung sind in der Montagelage die beiden Gehäuseteile mit einander parallelen Achsen der Durchflusskanäle angeordnet. Dies ergibt die platzsparendste Bauweise. Üblicherweise sind im Rahmen der Erfindung in der Montagelage die beiden Durchflusskanäle hintereinander, gesehen in horizontaler Richtung normal auf die Achsen der Durchflusskanäle, angeordnet, obwohl auch eine Übereinander-Anordnung denkbar und in Spezialfällen vorteilhaft ist. Eine günstige Ausführungsform besteht ferner im Sinne der Erfindung, wenn in der Montagelage die Achsen der Stutzen für den Anschluss der Rohrstränge in einer gemeinsamen Ebene liegen, was eine flache Bauweise ergibt, insbesondere, wenn auch die Achsen der Stutzen für den Anschluss des Heizkörpers in dieser Ebene liegen. Gemeinsame Achsen der Stutzen für den Anschluss der Rohrstränge lassen sich sowohl dann erzielen, wenn diese Achsen nach unten, vorzugsweise vertikal, gerichtet sind oder seitlich, vorzugsweise horizontal. Im letzteren Fall ergibt sich der Vorteil, dass ein direkter Anschluss der Armatur an die Rohrstränge ohne Krümmer derselben möglich ist. Es ist jedoch auch möglich, in der Montagelage die Achsen der Stutzen für den Anschluss des Heizkörpers nach oben, vorzugsweise vertikal, zu richten, die Achsen der Stutzen für den Anschluss der Rohrstränge jedoch nach hinten, vorzugsweise horizontal und parallel zueinander. Diese Bauweise ermöglicht eine direkte Verlegung der Anschlussarmatur in die Wand, z. B. hinter einer Sockelleiste. Um den Heizkörper aus der Heizungsanlage abnehmen zu können, ohne die gesamte Anlage entleeren zu müssen, ist im Rahmen der Erfindung die Anordnung so getroffen, dass die beiden Stutzen für den Anschluss des Heizkörpers durch Absperrventile abschliessbar sind. Nach Schliessen dieser Absperrventile braucht nur der betreffende Heizkörper entleert zu werden. <Desc/Clms Page number 2> Eine besonders günstige, praktische Bauweise besteht im Rahmen der Erfindung darin, dass der eine Gehäuseteil langgestreckt ist und an seinen beiden Enden zu den beiden Stutzen für den Anschluss an das Verteilersystem führende Abbiegungen hat, wogegen der andere Gehäuseteil kürzer ist als die zwischen den beiden Abbiegungen liegende Distanz, wobei in der Montagelage der kürzere Gehäuseteil an der konkaven Seite der Abbiegungen zwischen diesen liegt. Dies ergibt eine gedrängte Bauweise. Um die beiden Durchflusskanäle noch näher aneinander heranzubringen und damit die Abmessungen normal zu Längsrichtung der Durchflusskanäle zu reduzieren, haben gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die beiden Gehäuseteile an den einander zugewendeten Seiten je eine ebene Wand, welche Wand den jeweiligen Durchflusskanal begrenzt, wobei in der Montagelage die beiden Wände einander parallel liegen, jedoch durch Abstandhalter in geringem Abstand voneinander gehalten sind. Dadurch ergibt sich der bereits erwähnte Luftspalt zwischen den beiden Wänden der Durchflusskanäle, welcher wärmeisolierend wirkt. Die Abstandhalter können im Prinzip beliebiger Konstruktion sein, eine besonders günstige Bauweise besteht jedoch im Rahmen der Erfindung darin, dass die ebene Wand des einen Gehäuseteiles zwischen konisch zueinander verlaufenden Wänden von Abbiegungen des anderen Gehäuseteiles liegt, welche Wände die Abstandhalter für diese ebene Wand bilden. Bei geeigneter Dimensionierung ergibt sich dadurch automatisch der erwähnte Luftspalt, dessen Stärke nur gering zu sein braucht, um die erwähnte Wärmeisolierung zu bilden. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform im Vertikalschnitt, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht zu Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2. Fig. 4 ist eine axonometrische Darstellung der Anschlussarmatur in der Montagelage und Fig. 5 zeigt die Anschlussarmatur in auseinandergezogener Stellung der beiden Gehäusebauteile. Fig. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform in axonometrischer Ansicht und in der Montagelage der beiden Gehäusebauteile. Fig. 7 ist ein Vertikalschnitt hiezu und Fig. 8 eine Draufsicht zu Fig. 7, teilweise im Schnitt. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8. Fig. 10 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel im Vertikalschnitt und Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 hat die Anschlussarmatur 1 ein Gehäuse, welches aus zwei baulich völlig voneinander gesonderten Bauteilen 2, 3 besteht. Der Gehäusebauteil 2 ist langgestreckt und bildet in seinem Inneren einen Durchflusskanal 4 (Fig. 1, 3), der mit zwei Stutzen 5, 6 zum Anschluss an den einen Rohrstrang eines Zweirohr-Verteilersystems der Heizungsanlage in Verbindung steht, weiters mit einem vom Durchflusskanal 4 abzweigenden Stutzen 7 zum Anschluss der Armatur 1 an den nicht dargestellten Heizkörper. In analoger Weise bildet der Gehäusebauteil 3 in seinem Inneren einen Durchflusskanal 8 (Fig. 3), der parallel liegt zum Durchflusskanal 4, und zwar hinter diesem, gesehen normal zur Zeichnungsebene der Fig.
Claims (12)
1.
Der Durchflusskanal 8 hat an seinen beiden Enden je einen Stutzen 9, 10 zum Anschluss an den anderen Rohrstrang des Verteilersystems der Heizungsanlage und es zweigt vom Durchflusskanal 8 ein weiterer Stutzen 11 ab, an welchen der andere Anschluss des Heizkörpers anschliessbar ist. Alle Stutzen 5 bis 7 und 9 bis 11 sind an ihren Enden so ausgebildet, dass der Anschluss der Rohrstränge des Verteilersystems bzw. der Anschlüsse des Heizkörpers rasch und problemlos durchgeführt werden kann. Beispielsweise tragen die Stutzen 5, 6, 9, 10 Aussengewinde 12, die Stutzen 7, 11 mit ihnen zugschlüssig verbundene Überwurfmuttern 13. Zur Erzielung einer möglichst flacher Bauweise liegen die Achsen aller Stutzen 5 bis 7 und 9 bis 11 in einer gemeinsamen Ebene. langgestreckte Gehäusebauteil 2 an seinen beiden Enden Abbiegungen 14 bzw. 15, die zu den Stutzen 5 bzw. 6 führen.
Zwischen diesen beiden Abbiegungen 14, 15 ist an der konkaven Seite des Gehäusebauteiles 2 der kürzere Gehäusebauteil 3 in der Montagelage desselben angeordnet, wobei zwischen den beiden einander zugewendeten Wänden 16, 17
EMI2.1
flächige Berührung der beiden Wände 16, 17 und bildet daher eine Wärmeisolation, die einen Wärmeaustausch zwischen den beiden in den Durchflusskanälen 4, 8 fliessenden Heizmediumströmen verhindert. Um dies sicherzustellen, sind die beiden Wände 16, 17 eben ausgebildet und durch Abstandhalter voneinander in geringem Abstand gehalten.
Diese Abstandhalter sind dadurch gebildet, dass die ebene Wand 17 des Durchflusskanales 8 oben und unten (Fig. 3) von konisch zueinander verlaufenden Wänden 19, 20 begrenzt ist, wobei die Abmessungen so bemessen sind, dass der geringste Abstand dieser beiden aufeinander zulaufenden Wände 19, 20 geringer ist als die dem Durchflusskanal 8 zugewendete Aussenfläche der Wand 16, sodass die beiden Wände 16, 17 nicht in flächige Berührung miteinander kommen können. Die Wand 20 bildet einen Teil einer Abkröpfung 21, welche vom horizontal verlaufenden Durchflusskanal 8 nach unten abzweigt und zum Stutzen 9 führt. Die Wand 19 hingegen bildet einen Teil eines weiteren Stutzens 22, welcher vom Stutzen 11 abzweigt (Fig. 3). In den Stutzen 22 ist ein Ventil 23 eingesetzt, mit welchem der Durchflussquerschnitt einer Öffnung 24 verringert oder ganz geschlossen werden kann.
Diese Öffnung 24 ist in einer Verlängerung 25 der Wand 17 vorgesehen, welche Wandverlängerung 25 einen vertikalen Kanal 26 begrenzt, der die beiden Stutzen 9, 11 miteinander verbindet. Durch dieses Ventil 23 ist sowohl eine
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Voreinstellung für das zum Heizkörper strömende Heizmedium möglich, als auch eine völlige Absperrung der Öffnung 24 und damit des Stutzens 11..
Ein analog ausgebildetes Ventil 27 liegt in einem Abzweigstutzen 28, welcher eine Verlängerung des Gehäusebauteiles 2 bildet. Dieses Ventil 27 arbeitet mit einer Durchflussöffnung 29 zusammen, die in der Wand der Abbiegung 15 des Gehäusebauteiles 2 liegt und die Stutzen 6, 7 miteinander verbindet. Mittels dieses Ventils 27 kann der Heizmittelzustrom in den Stutzen 7 bzw. der Abstrom des Heizmediums aus dem Stutzen 7 gedrosselt oder ganz abgesperrt werden. Werden die beiden Ventile 23, 27 geschlossen, so ist der an die Stutzen 7, 11 angeschlossene Heizkörper vollkommen vom in der Versorgungsanlage für das Heizmedium strömenden Heizmedium abgesperrt.
Es kann dann dieser Heizkörper nach seiner Entleerung abgenommen werden, ohne dass die gesamte Heizungsanlage entleert werden muss. Zweckmässig sind die beiden Ventile 23, 27 so ausgebildet, dass sie auch für die Entleerung des Heizkörpers verwendbar sind.
Wie ersichtlich, ist die Anschlussarmatur 1 so ausgebildet, dass der Zustrom des Heizmediums in den Heizkörper sowohl durch den Stutzen 7 als auch durch den Stutzen 11 erfolgen kann. Dadurch lässt sich im Heizkörper die jeweils gewünschte Durchflussrichtung mühelos einstellen, es braucht nur die Anschlussarmatur 1 in der jeweils geeigneten Lage in die Vor- und Rücklauf-Rohrstränge eingebaut zu werden. Es sei angenommen, dass die Einbaulage der Anschlussarmatur 1 in die Heizungsanlage so erfolgt, dass der Zustrom des Heizmediums durch den Stutzen 6 in Richtung des Pfeiles 31 erfolgt. Das Heizmedium strömt dann durch den Durchflusskanal 4 und den Stutzen 5 zu den anderen Heizkörpern und durch die Öffnung 29 und den Stutzen 7 zu dem an diesen Stutzen angeschlossenen Heizkörper.
Nach Durchströmung des Heizkörpers tritt das Heizmedium durch den Stutzen 11 wieder in die Anschlussarmatur 1 ein und gelangt über die Öffnung 24 und den Kanal 26 zum Durchflusskanal 8. In diesem Durchflusskanal 8 vereinigt sich das von dem an die Anschlussarmatur 1 angeschlossenen Heizkörper kommende Heizmedium mit dem von den anderen Heizkörpern zurückfliessenden Heizmedium, welches über den an die Rücklaufleitung der Heizungsanlage angeschlossenen Stutzen 9 in den Durchflusskanal 8 eintritt. Über den Stutzen 10 tritt das Heizmedium aus der Anschlussarmatur aus (Pfeil 32) und fliesst über die Rücklaufleitung der Versorgungsanlage zum Kessel zurück.
Wie erwähnt, ist jedoch auch die umgekehrte Durchflussrichtung möglich, d. h., das Heizmedium kann auch durch den in die Vorlaufleitung eingeschlossenen Stutzen 10 in die Anschlussarmatur eintreten und durch den Stutzen 11 zum Heizkörper strömen, sowie über den Durchflusskanal 8 und den Stutzen 9 zu den weiteren Heizkörpern. In diesem Fall erfolgt der Rückstrom vom Heizkörper durch den Stutzen 7, von den anderen Heizkörpern über den Stutzen 5 und den Durchflusskanal 4. Die vereinigten Heizmediumrückströme treten dann über den Stutzen 6 in die Rücklaufleitung ein.
Sollten die zuvor beschriebenen Anschlussmöglichkeiten mit der gewünschten Durchflussrichtung im Heizkörper bzw. mit der Lage dessen Anschlüssen nicht verträglich sein, so braucht lediglich die Anschlussarmatur 1 in gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Lage spiegelbildlicher Lage an die Vor- und Rücklauflei- tungen der Heizungsanlage angeschlossen zu werden.
Montage und Demontage sowohl der Anschlussarmatur 1 als auch des Heizkörpers sind dadurch erleichtert, dass die Achsen der Stutzen 5 bis 7 und 9 bis 11 in einer gemeinsamen Ebene liegen. Dies gewährleistet zusammen mit der Formgebung der beiden Gehäusebauteile 2, 3 auch eine flache Bauweise, sodass die Anschlussarmatur 1 auch hinter Sockelleisten od. dgl. einbaubar ist.
Um den Anschluss der Stutzen 5, 6, 9, 10 an die Rohrstränge des Verteilersystems zu erleichtern, können die Stutzen des einen Gehäusebauteiles länger ausgebildet sein, als die Stutzen des anderen Gehäusebauteiles, was in Fig. 1 durch die grössere Länge der Stutzen 9, 10 im Vergleich zu den Stutzen 5, 6 dargestellt ist.
Die Ventile 23, 27 können durch Abdeckkappen 30 nach aussen abgedeckt sein.
Die Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 unterscheidet sich von jener nach den Fig. 1 bis 5 im wesentlichen dadurch, dass die Achsen der Stutzen 5, 6, 9, 10, mit denen die Anschlussarmatur 1 an die Rohrstränge des Versorgungssystems anschliessbar ist, nicht vertikal liegen, sondern horizontal nach hinten gerichtet. Dadurch ist ein Anschluss der Armatur 1 auch an solche Rohrstränge des Verteilersystems möglich, welche - in horizontaler Richtung gesehen hinter der Anschlussarmatur 1 liegen. Auch hier ist eine Verlegung der Anschlussarmatur hinter Sockelleisten möglich.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11 verlaufen die Achsen der Stutzen 5. 6, 9, 10 horizontal, sodass die entsprechenden Anschlüsse an die Rohrstränge des Verteilersystems von der Anschlussarmatur 1 seitlich abgehen. Dadurch ist ein direkter Anschluss der Anschlussarmatur an die Rohrstränge möglich, ohne dass diese abgebogen werden müssen. Die Achsen der Stutzen 5, 6, 9, 10 liegen jedoch in einer gemeinsamen Ebene, sodass der Anschluss an vertikal übereinanderliegende Rohrstränge des Verteilersystems möglich ist. Hiezu sind die zu den Stutzen 9, 10 führenden Abschnitte des Gehäusebauteiles 3 entsprechend länger ausgebildet als bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5.
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Bei den dargestellten Ausführungsformen liegen die beiden Durchflusskanäle 4, 8 horizontal nebeneinander. Es ist jedoch ebenso eine Übereinanderanordnung möglich.
Der Anschluss der Stutzen an den Heizkörper bzw. die Rohrstränge des Verteilersystems muss nicht mittels Gewinden erfolgen, es können ebenso Löt- oder Klemmverbindungen Anwendung finden.
Patentansprü che 1. Anschlussarmatur für den Anschluss eines Heizkörpers an ein Zweirohr-Verteilersystem einer Heizungs- anlage, mit einem Gehäuse mit vier Stutzen für den Anschluss der Armatur an die beiden Rohrstränge des Verteilersystems, welche Stutzen paarweise mittels Durchflusskanälen verbunden sind, und mit je einem von jedem der Durchflusskanäle abzweigenden Stutzen für den Anschluss der Armatur an den
Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus zwei baulich völlig voneinander geson- derten Teilen (2, 3) besteht, von denen jeder einen der Durchflusskanäle (4, 8) aufnimmt, wobei die bei den Gehäuseteile (2, 3) in der Montagelage einander eng benachbart angeordnet sind.
2. Anschlussarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagelage die beiden
Gehäuseteile (2, 3) durch einen Luftspalt (18) getrennt sind.
3. Anschlussarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagelage die beiden Gehäuseteile (2, 3) mit einander parallelen Achsen der Durchflusskanäle (4, 8) angeordnet sind.
4. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagela- ge die beiden Durchflusskanäle (4, 8) hintereinander, gesehen in horizontaler Richtung normal auf die
Achsen der Durchflusskanäle (4, 8), oder übereinander angeordnet sind.
5. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagela- ge die Achsen der Stutzen (5, 6, 9, 10) für den Anschluss der Rohrstränge in einer gemeinsamen Ebene liegen.
6. Anschlussarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Achsen der Stutzen (7, 11) für den Anschluss des Heizkörpers in dieser Ebene liegen.
7. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagela- ge die Achsen der Stutzen (7, 11) für den Anschluss des Heizkörpers nach oben, vorzugsweise vertikal, gerichtet sind, wogegen die Achsen der Stutzen (5, 6, 9, 10) für den Anschluss der Rohrstränge nach unten, vorzugsweise vertikal, oder seitlich, vorzugsweise horizontal, gerichtet sind.
8. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagela- ge die Achsen der Stutzen (7, 11) für den Anschluss des Heizkörpers nach oben, vorzugsweise vertikal, gerichtet sind, wogegen die Achsen der Stutzen (5, 6, 9, 10) für den Anschluss der Rohrstränge nach hinten, vorzugsweise horizontal und parallel zueinander, gerichtet sind.
9. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Stutzen (7, 11) für den Anschluss des Heizkörpers durch Absperrventile (23, 27) abschliessbar sind.
10. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der eine
Gehäuseteil (2) langgestreckt ist und an seinen beiden Enden zu den beiden Stutzen (5, 6) für den
Anschluss an das Verteilersystem führende Abbiegungen (14, 15) hat, wogegen der andere Gehäuseteil (3) kürzer ist als die zwischen den beiden Abbiegungen (14, 15) liegende Distanz, wobei in der
Montagelage der kürzere Gehäuseteil (3) an der konkaven Seite der Abbiegungen (14, 15) zwischen diesen liegt.
11. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Gehäuseteile (2, 3) an den einander zugewendeten Seiten je eine ebene Wand (16, 17) haben, welche
Wand (16 bzw. 17) den jeweiligen Durchflusskanal (4 bzw. 8) begrenzt, wobei in der Montagelage die beiden Wände (16, 17) einander parallel liegen, jedoch durch Abstandhalter in geringem Abstand voneinander gehalten sind.
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12. Anschlussarmatur nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Wand (16) des einen
Gehäuseteiles (2) zwischen konisch zueinander verlaufenden Wänden (19, 20) des anderen Gehäusetei- fes (3) liegt, welche Wände (19, 20) die Abstandhalter für diese ebene Wand (16) bilden.
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Cited By (1)
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1997
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10219196A1 (de) * | 2002-04-29 | 2003-11-06 | Kermi Gmbh | Anschlussarmatur |
| DE10219196B4 (de) * | 2002-04-29 | 2010-03-18 | Kermi Gmbh | Anschlussarmatur |
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| Date | Code | Title | Description |
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| MK07 | Expiry |
Effective date: 20170626 |