AT404520B - Unterlagskörper für schwingungen, insbesondere schallschwingungen, generierende geräte - Google Patents

Unterlagskörper für schwingungen, insbesondere schallschwingungen, generierende geräte Download PDF

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AT 404 520 B
Die Erfindung betrifft einen Unterlagskörper, bevorzugt piattenförmigen Unterlagskörper, für Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, generierende und/oder abstrahlende Geräte und/oder deren Zubehör und/oder deren Komponenten, wie insbesondere Geräte des Audio-, Phono-, HiFi-, Video- und Multimedia-Sektors. 5 Ein-, Zwischen- oder Unterlagskörper für die Absorption von mechanischen Schwingungen sind in großer Zahl bekannt geworden. Es sei dazu z.B. der aus der US-4 930 470 A bekanntgewordene, zusammengesetzte Maschinenblock für eine Verbrennungskraftmaschine genannt, bei welcher zwischen dessen Unter- und Oberteil ein hohler Dämpfungskörper aus einem vibrationsdämpfenden Material, z.B. glasfaserverstärktem Harz, eingebaut ist. ro Aus der JP 3-141997 A ist ein polsterartiger Vibrations-Dämpfungskörper für den Unterteil einer Waschmaschinen-Wäschetrocken-Kombination bekanntgeworden.
In der US 5 502 931 A sind weiters schwingungsdämpfende Elemente für Bauten, z.B. für Fußböden bzw. Decken beschrieben, bei welchen zwischen zwei Trägerplatten - dieselben, voneinander schwingungsisolierend beabstandet haltende - Streifen aus einem schwingungsdämpfenden Elastomer-Material angeord-75 net sind.
Schließlich behandelt die US 4 898 419 A eine Unterboden-Struktur für ein Motorfahrzeug, bei welcher in einer etwa wannenartig geformten Unterlagsplatte ein Kern aus einem Wabenkörper mit quer zur Untertagsplatte sich erstreckenden Waben angeordnet ist, welche nach oben hin mit einer Deckplatte abgeschlossen ist. Es ist dort aus den Figuren ersichtlich, daß auf eine Beabstandung der Untertagswan-20 nen-Wandungvon der Wabendeckplatte kein Wert gelegt ist.
Es ist weiters eine größere Zahl von Vorschlägen für derartige Unterlagen, wie z.B. Matten aus schwingungs-absorbierenden bzw. elastischen Materialien, Punktauflagen od.dgl. vorgeschlagen und auch in die Praxis umgesetzt worden, deren wesentliche Aufgabe immer darin bestehen sollte, eine Übertragung und Weiterleitung von Schwingungen der eingangs grob umrissenen Gruppe von Geräten auf ihre 25 jeweiligen Standflächen bzw. Untergründe, die in den meisten Fällen durch Fußböden, Mobiliar, Regalfächer u.dgl.gebildet sind, möglichst hintanzuhalten, um störende Sekundär-Schallwellengenerietung, Verschiebungen im Obertonspektrum, Resonanzen, Klirreffekte od.dgl. sowie daraus resultierende Klangverzerrungen möglichst vollständig zu unterdrücken. In vielen Fällen haben die bekannten Lösungen den Nachteil, daß die von den Unterlagen getragenen Geräte, oft bedingt durch deren hohes Gewicht, in die 30 relativ weichen Unterlagsmatten einsinken und dort eine unerwünschte Matetialverdichtung der Unterlagen verursachen und daß es, bedingt durch die Geräteschwingungen oft hoher Energiedichte bei tiefen Frequenzen zu einem unerwünschten Wandern der Unterlagsmatten samt den auf ihren untergebrachten Geräten kommt.
In vielen Fällen können solche Unterlagen auch zu durchaus wahrnehmbaren Klangverflachungen 35 führen, durch welche die den jeweiligen Tonträgern an sich innewohnende Raumtiefe des Klangs trotz sachgerechter Positionierung der Klangwiederhabegeräte verloren geht. Nicht zuletzt, und dies gilt zumindest für den Gebrauch im Wohn- und Unterhaitungssektor, sind die einschlägigen Unterlagen vom Standpunkt der Ästhetik oft nicht zufriedenstellend.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Unterlagskörper, insbesondere eine Unterlagsplatte 40 für die wie oben allgemein definierte Gruppe von Geräten, zu schaffen, welcher die verschiedenen oben beschriebenen Nachteile bisher bekanntgewordener derartiger Unterlagen nicht aufweist, jegliche Gestaltungsmöglichkeit im Hinblick auf ästhetisches Aussehen offenläßt und welcher, was das wichtigste Ziel der Entwicklung darstellt, die obenerwähnte Klangverflachung vermeidet und für eine Optimierung des Raumklanges und damit des daraus resultierenden Klangerlebnisses Sorge zu tragen imstande ist. 45 Gegenstand der Erfindung ist somit ein, bevorzugt plattenförmiger, Unterlagskörper, für Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen generierende und/oder abstrahlende Geräte und/oder deren Zubehör und/oder deren Komponenten, wie insbesondere Geräte des Audio, Phono-, HiFi-, Video- und Multimedia-Sektors, mit einem Wannenteil mit im wesentlichen rigidem, bevorzugt plattenartigem, Bodenteil und sich von diesem, bevorzugt vollumfänglich, quer, insbesondere senkrecht, wegerstreckendem Wandungsrahmen, so mit mindestens einem im vom genannten Rahmen umschlossenen Hohlraum des Wannenteils angeordnetem Schwingungs-Dämpfungs- und -Absorptionsorgan und mit einem die offene Seite des Wannenteils bzw. die dem Wannenboden abgekehrte Seite des Dämpfungsorgans im wesentlichen deckenden, plattenförmigen Deckteil, wobei Wannen-Bodenteil und Deckteil in Richtung quer zu ihrer Erstreckung relativ zueinander beweglich sind, dessen wesentliche Merkmale darin bestehen, daß der Deckteil vom Wandungsrahmen des 55 Bodenteils allseitig zumindest geringfügig beabstandet ist und mit dem Wannenteil bzw. dessen Wandungsrahmen nicht in direktem mechanischen Kontakt steht und daß das Dämpfungsorgan mit einem Borsten-Dämpfungskörper bzw. Borstenkörper mit einer Vielzahl von in Richtung quer, insbesondere senkrecht zum Bodenteii bzw. Deckteil, vom Bodenteil zum Deckteil sich erstreckenden, voneinander beabstandeten und 2
AT 404 520 B zueinander im wesentlichen parallelen Borstenelementen, vorzugsweise mit einem Borstenkörper od.dgl., gebildet ist.
Bevor auf Einzelheiten der Erfindung und deren bevorzugte Ausführungsformen näher eingegangen wird, seien einige jener Geräte genannt, für welche die erfindungsgemäß ausgebildeten Unterlagsplatten im besonderen vorgesehen sind, und als solche reproduzierbar bessere und tatsächlich authentische Klangeigenschaften zu erbringen vermögen. Es sind dies insbesondere die verschiedensten Verstärker und Verstärkerstufen, also z.B. Vorverstärker oder Endverstärker, alle Rundfunk-, Fernseh- und moderne Multimediageräte auf PC-Basis, die verschiedenste Tonaufnahme- und - Wiedergabegeräte, wie Plattenspieler, CD-Player, Minidisc-Player, Casetten-Player, DAT- und DCC-Player, Bildplatten-Geräte sowie deren z.B. bei Rotation selbst in Eigenschwingungen kommenden Laufwerke verschiedenster Art und im besonderem Maße jegliches Lautsprecherfunktion ausübende Gerät.
Was nun den Bau des neuen Unterlagskörpers betrifft, könnte er im einfachsten Fall so gestaltet sein, daß der Wannenteil im wesentlichen durch eine nach oben hin offene flache Schachtel aus einigermaßen biegesteifem Material gebildet ist, in welcher sich entweder frei oder eventuell durch, z.B. punktuelle, Bindung an den Schachtelboden gebunden und positioniert das Schwingungsdämpfungsorgan oder eine Mehrzahl derselben befindet.
Das Schwingungsdämpfungsorgan ist nach oben und außen hin durch eine zumindest einigermaßen rigide Oberflächenausbildung, meist jedoch durch eine rigide oder biegesteife Platte od.dgl., abgeschlossen. Diese dient ja dafür, das jeweilige Gerät, das z.B. meist selbst schon Schwingungsdämpfungs-Unterlagselemente, wie Dämpfungsfüße oder derartige Stand-Konusse aufweist, zu tragen, so daß ein Einsinken des Gerätes an seinen Auflagestellen in das Dämpfungsorgan vermieden ist. Um eine freie Absorption der Schwingungen verschiedener Frequenzen zu gewährleisten, sind die innere Querbeweglichkeit bzw. Kompressibilität und Energieabsorptionsfähigkeit des Dämpfungsorganes und die Auf- und Abbeweglichkeit der Abschlußplatte wichtig, so daß eine Bindung des Dämpfungsorgans an den Wandungsrahmen günstigerweise unterbleibt.
Was den Rahmen betrifft, kommt ihm an sich als wesentliche Aufgabe die Funktion zu, ein wie oben schon angedeutetes Seitverrutschen bzw. Seitausweichen des Dämpfungsorgans, insbesondere unter dem Einfluß niederfrequenter Schwingungen hoher Intensität, hintanzuhalten. In diesem Sinne muß der Rahmen an sich nicht vollumfänglich vorgesehen sein und es würde genügen, wenn entsprechende Wandteile oder gar nur Streben eine unerwünschte Seitbewegung des Dämpfungsorgans verhindern. Insbesondere aus ästhetischen Erwägungen wird jedoch ein echter, eventuell sogar auch designmäßig ausgestaltbarer Rahmen zu bevorzugen sein.
Es soll hier auch darauf hingewiesen werden, daß es keineswegs notwendig ist, den Wannenteil des neuen Unterlagskörpers auf eine simple "Flachschachter-Form zu beschränken. Vielmehr kann er jede andere als rechteckige Außen- und auch Innenraum-Kontur aufweisen. Außenseitig ist keinesfalls nur "senkrechte" Wandung nötig, der Rahmen kann dort gekröpft, konvex, konkav sein oder jede andere Art von Profilierung und Oberflächenausgestaltung aufweisen.
Was die dem Dämpfungsorgan zugekehrte Innenseite des Rahmens anbelangt, ist eine zur horizontalen Erstreckung des Bodenteils im wesentlichen senkrechte Erstreckung besonders günstig, da sie eine unbehinderte, innere Auf- und Abbewegung des neuartigen Dämpfungsorgans gewährleistet.
Wesentlich ist. daß der Boden ebenfalls im wesentlichen rigid ist, insbesondere wenn z.B. noch abstandshaltende Konusse vorgesehen sind, so daß der Boden selbst nicht auf der Unterlage aufliegt. Der Boden braucht im übrigen weder außen noch innen unbedingt flach zu sein und innen jedenfalls dann nicht, wenn für das Dämpfungsorgan eine einigermaßen große Auflagefläche gewährleistet ist. Weiters können Bodenteile und Wandungsrahmen als zum Wannenteil zusammengesetzte Einzelkomponenten vorgesehen sein, jedoch ist auch eine einheitliche integrale Ausbildung, z.B. durch Spritzguß oder Tiefzug, möglich. Auch die Deckplatte muß keineswegs beidseitig "eben" sein, wenn auch hier eine sattflächige Auflage auf dem Dämpfungsorgan, also dem Borstenkörper sichergestellt ist.
Wichtig ist es, jegliche schwingungsmäßige Anbindung bzw. Kopplung zwischen dem Wannenteil, insbesondere Rahmen, und der Deckplatte zu vermeiden, was bedeutet, daß die rigiden Teile dieser beiden Komponenten voneinander beabstandet angeordnet sein oder gehalten werden müssen. Bei einstückigen Dämpfungskörpem ist zur Sicherstellung freier Beweglichkeit ebenfalls ein seitlicher Abstand zwischen ihnen und dem Wannenrahmen von Vorteil.
Wo dies notwendig ist, kann diese Beabstandung durch Zwischenschaltung einer geringen Anzahl von Abstandshaltern aus ebenfalls schwingungsabsorpivem Material sichergestellt werden.
Letzlich soll betont werden, daß die Erfindung auch eine inverse Ausbildung des neuen Unterlagskörpers mitumfaßt, bei welcher der Wannenteil nach Unten hin offen ist und der "Boden" der Wanne das zu dämpfende Gerät trägt, also der Wannenteil verkehrt gerichtet ist. Das Dämpfungsorgan trägt die Wanne 3
AT 404 520 B und ist nunmehr nach unten hin durch die auf der jeweiligen Unterlage sich abstützenden Deckplatte abgeschlossen.
Es kann weiters vorgesehen sein, daß die Deckplatte den oberen Bereich des Dämpfungsorgans umgreifende bzw. umfangende, etwa auch rahmenartige Fortsätze aufweist, also insgesamt auch wie eine flache Schachtel ausgebildet ist, so daß eine Seit-Verrutschung der Deckplatte auf dem Dämpfungsorgan auch ohne deren Bindung an das Dämpfungsorgan nicht eintreten kann. Ansonsten ist eine Anbindung der Deckplatte an das Dämpfungsorgan vorteilhaft.
Der wesentliche Vorteil der neuen Unterlage besteht darin, daß sie im Unterschied zu den bisher üblichen Matten kompakte Gestalt aufweist, daß ihr bürstenartiges Schwingungsenergie-Absorptionsorgan im Vergleich zu Dämpfungsfüßen od.dgl. Absorptoren im wesentlichen ganzflächig oder zumindest ganzflächig wirksam zur Absorption von Schwingungen, seien es nun solche von Netzfrequenz, Schallschwingungen und insbesondere auch mechanisch generierte Schwingungen, wie sie z.B. bei Laufwerken der verschiedensten Abspielgeräte und "Player" auftreten, beitragen, also im Überschuß Schluckmaterial zur Vernichtung dieser nicht erwünschten Schwingungsenergieformen zur Verfügung stellt. Dies wirkt sich bei Schallgeneratoren und -transduktoren in einer Erhöhung der Raumklangwirkung und in einer völligen Unterdrückung störende Schwingungen und bei Laufwerken der verschiedensten Art in einer besonderen Laufwerksruhe aus. Darüber hinaus ist aber auch der Effekt gegeben, daß von außen kommende Stöße und Schwingungen, wie sie z.B. in Nähe stark befahrener Verkehrswege oder in Fahrzeugen auftreten, ebenfalls wirksam abgefangen werden können, und so auch solche Einflüsse den Klang oder die angesprochene Laufwerksruhe nicht stören können.
Eine in diesem Sinn vorteilhafte Ausbildungsvariante bildet den Gegenstanddes Anspruches 2.
Zu dem eine ganz wesentliche Komponente der Erfindung bildenden Dämpfungsorgan ist ergänzend zu sagen, daß es grundsätzlich ein- oder mehrteilig ausgebildet sein kann und, je nach gewünschter Dämpfungscharakteristik, in den verschiedensten Ausführungs- und Materialvarianten vorliegen kann.
Die neuen Unterlagsplatten mit Borstenkörpern als Dämpfungsorgan erbringen, wie sich unerwartet gezeigt hat, ein Optimum an Raumklang authentischer Prägung.
Die Unterlagsplatten in dieser neuartigen Ausführungsform können geteilte Borstenkörper, im Extremfall tatsächlich in Form einer Mehrzahl von Bürsten mit untereinander gleicher Borstenhöhe, aufweisen, wobei es unter Umständen vorteilhaft ist, wenn die einzelnen Borstenkörper nicht unbedingt alle mit den Borsten nur nach einer Seite hin ausgerichtet, sondern in ihren untereinander gegenläufigen Lagen z.B. stochastisch verteilt sein können.
Eine übliche, sich bevorzugt an Handelsprodukten orientierende Ausführungsform von Borstenkörper und Deckplatte bildet den Gegenstand des Anspruches 3.
Verschiedene Materialien, aus welchen die Borstenkörper günstigerweise gefertigt sind, nennt Anspruch 4.
Besonders einfach, weil als Meterware erhältlich, sind Borstenkörper aus handelsüblichen Kunstrasen-Matten, wie in Anspruch 5 geoffenbart. Es wurde gefunden, daß mit derartigen Rasenmatten ausgestattete, erfindungsgemäße Unterlagsplatten tatsächlich ein besonders ausgewogenes Optimum an Raumklang-Wirkung über den gesamten Hörfrequenzbereich hinweg zu erbringen imstande sind. Darüber hinaus ermüdet das Material nicht und kann, weil nicht verrottend, problemlos auch für Tonanlagen im Freien benutzt werden.
Besonders gute Effekte erbringt eine Anordnung des Kunstrasen-Borstenkörpers gemäß Anspruch 6 mit abwärts gerichteten Borsten.
Aus Gründen der Optik und der Verhinderung von Verschmutzung kann eine Ausbildung der Deckplatte mit Randleisten gemäß Anspruch 7 von Vorteil sein. Elastizität dieser Leisten verhindert eine Schallwellenkopplung zwischen Deckplatte und Wannen-Rahmen. Es kann aber auch die Deckplatte selbst den Wandungsrahmen überdecken, also eine der Außenkontur des Wannenteils entsprechende Größe haben.
Eine Bauvariante der Deckplatte mit das Dämpfungsorgan oberseitig umgreifenden Rändern gemäß Anspruch 8 hat den Vorteil, daß keine Bindung der Platte an das Dämpfungsorgan nötig ist.
Einen in sich stabilen, wenig seit-scherbaren Dämpfungskörper oder aber elastische Abstandhalter zum Wannenrahmen hin setzt eine "fluchtende" Ausführungsform von Wannenrand und Deckplatte gemäß Anspruch 9 voraus.
Letztlich kann der Effekt der Dämpfung noch durch ein Detail der Ausführungsform gemäß Anspruch 10 gesteigert werden.
Schließlich ist eine Ausführungsvariante besonders wichtig, die darin besteht, daß der neue, bürstenartige Unterlagskörper in allen seinen o.a.Varianten als Boden-Einlage od.dgl. in ein schallgenerierendes oder -reproduzierendes Gerät selbst integriert ist, wie dies aus Anspruch 11 hervorgeht. Dabei kann vorgesehen sein, daß das Gerät, insbesondere dessen Gehäuse, einen mit der Wanne des neuen Unterlagskörpers 4
AT 404 520 B gebildeten Unterteil aufweist und daß der restliche, also der obere Gehäuseteil - von diesem Wannenteil durch den als Dämpfungsorgan eingesetzten Borstenkörper energieabsorptiv isoliert · mit dem Deckteil des neuen Unterlagskörpers verbunden ist. Diese Variante kommt insbesondere für Lautsprecher, deren "Boxen" od.dgl. in Frage.
Eine andere Version kann darin bestehen, daß der Wannenteil selbst den Unterteil des Gehäuses bildet. Innerhalb dieser mit dem Gehäuse integralen Wanne ist dann der Borstenkörper positioniert, dessen Deckplatte die Schwingungen generierende Gerätekomponente, wie z.B. ein Player-Laufwerk, trägt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen die Fig.1 in schematischer Schrägansicht einen erfindungsgemäßen Untertagskörper mit seinen wesentlichen Details, die Fig.2 bis 5 in drei Ansichten aus verschiedenen Richtungen und in einer Detailansicht die Erfindung genauer, und die Fig.6 bis 9 zeigen in schematischer Weise weitere im Rahmen der Erfindung zu bevorzugende Ausführungsformen des neuen Unterlagskörpers mit dem neuartigen Dämpfungsorgan.
Der plattenförmige Unterlagskörper 100 gemäß Fig. 1 weist im wesentlichen flach quaderartige Form auf und hat hier rechteckige Außenkontur. Es ist festzuhaiten, daß jede andere als die hier gezeigte, rechteckige Konturgestalt möglich ist, je nach Verwendungszweck oder gewünschtem Design.
Der Untertagskörper 100 weist einen - hier unteren · Wannenteil 2 mit Bodenteil 21 und vollumfänglichen, sich von demselben nach oben hin erstreckendem Wandungsrahmen 22 auf, dessen obere Stirnseite mit 222 bezeichnet ist. Wannenboden 21 und Wandungsrahmen 22 umschließen einen nach oben hin offenen Innenraum 20, in welchem das in den verschiedensten Ausbildungen und Materialien gefertigte, mehrteilige oder einteilige, durch eine Borstenmatte 302 gebildete, Schwingungsdämpfungsorgan 3 angeordnet ist, welches mit seiner Unterseite 31, also den Spitzen der Borsten 3022 am Boden 21 anliegt. An seiner mit der Borstenträgerplatte gebildeten Oberseite 32 ist das Dämpfungsorgan 3 mit der Deokplatte 4 verbunden, welche den Unterlagskörper 100 nach oben hin abschließt. Auf der Außen- bzw. Oberseite 42 der, bevorzugt rigiden, Deckplatte 4 kann das Audio-, Phon- oder Video-Gerät, dessen Raumklang optimiert werden soll, dann positioniert werden.
Zwischen den seitlichen Rändern 44 der Deckplatte 4 und der Wandung 22 ist allseitig ein Abstand a gehalten, welcher eine Schwingungskopplung zwischen Platte 4 und Wanne 2 ausschließt. Für Borstenkörper 302 mit "Weichen" Borsten 3022 ist es von Vorteil, wenn der allseitige Abstand a zwischen Wannen-Rahmen 22 und Deckteil 4 durch Abstandshalter 422 aus energieabsorbierendem, z.B. elastischem Material, gehalten wird. Am Boden 21 sind - nach unten weisende - Einschrauböffnungen 215 für die Montage von abstandshaltenden Auflagekonussen 5 angeordnet.
Bei der besonders bevorzugten Ausführungsform der Unterlagsplatte gemäß den Fig.2 bis 5 ist bei hier und im folgenden gleichbleibender Weise der Bezeichnung der einzelnen Bestandteile gezeigt, wie im freien Raum 20 des mit Bodenteil 21 und Rahmen 22 gebildeten Wannenteils 2 eine Borstenmatte 302 mit Trägerfolie 3021 und mit ihren freien Enden nach unten weisenden Borsten 3022 angeordnet ist, welche den erfindungswesentlichen, bürstenartigen Dämpfungskörper 3 bildet. Die Borsten-Trägerfolie 3021 ist oberseitig an eine mechanisch feste, das von ihr zu tragende Schallwellen generierende Gerät nicht einsinken lassende Deckplatte 4, z.B. durch Klebung, gebunden. Zur Stabilisierung ist es günstig, auch einen Teil der freien Borsten 3022 vermittels Klebung 3023 an den Bodenteil 21 zu binden.
Die Bodenplatte 21 ist z.B. aus Sperrholz gefertigt und weist Schraubösen 215 für drei Auflagekonusse 5 auf. Der Rahmenteil 22 besteht z.B. aus Massivholz.
Es sei hier festgestellt, daß der Wahl der Materialien für die Komponenten des neuen Unterlagskörpers an sich nur die Grenzen gesetzt sind, die ihre für die Funktion nötigen Eigenschaften definieren.
Es zeigen die Fig. 6 bis 9 bevorzugte Ausführungsformen der neuen Unterlagsplatte 100, welche sich durch ihre Bauart bezüglich Deckteil voneinander unterscheiden, wobei die Bezeichnungsweise die gleiche ist, wie in den vorangegangenen Figuren.
Beim Borstenkörper 302 mit Borsten 3022, welche von der an die Deckplatte 4 gebundenen Borstenträgerplatte 3021 ausgehen, ist die Deckpllatte in ihrer Kontur rundum etwas kleiner als der Innenquerschnitt der Wanne 2, ist also rundum im Abstand a von dem Rahmen 22 entfernt. Der Deckteil 4 ist etwas höher als die Stirnseite 222 des Rahmens 22.
Die Fig. 7 stellt schematisch dar, wie die Deckplatte 4 zur Vermeidung von "innerer" Verschmutzung allseitig von einer flexiblen Deckleiste 45 umrahmt sein kann, welche die Stirnflächen 222 des Wandungsrahmens 22 überdeckt und dort nur flexibel aufliegt.
Aus Fig. 8 ist eine Variante ersichtlich, bei welcher die Deckplatte 4 rundum über die Stirnseiten 222 der Umrahmung 22 ragt und diese abdeckt. Hiebei weist die Deckplatte 4 etwa die gleiche Außenkontur auf wie der Wannenteil 2. Auch hier ist ein zumindest geringfügiger Abstand a - je nach Material etwa ab 1 mm - zwischen Deckteil 4 und Wannenteil 2 eingehalten. 5

Claims (11)

  1. AT 404 520 B Die Fig. 9 zeigt schematisch eine Ausführungsform mit einer mit der Rahmenoberseite 222 fluchtenden Oberseite 42 der Dedkplatte 4, wobei bei der hier gezeigten Ausführungsform eine gesonderte Bindung der Deckplatte 4 an das Dämpfungsorgan 3 an sich nicht notwendig ist, denn die Platte 4 ist durch allseitig nach unten gerichtete Bordränder 46 auf der Oberseite des Dämpfungskörpers 3 stabil gehalten. Patentansprüche 1. Unterlagskörper, bevorzugt plattenförmiger Unterlagskörper, für Schwingungen, insbesondere Schaltschwingungen generierende und/oder abstrahlende Geräte und/oder deren Zubehör und/oder deren Komponenten, wie insbesondere Geräte des Audio-, Phono-, HiFi-, Video- und Multimedia-Sektors, mit einem Wannenteil (2) mit im wesentlichen rigidem, bevorzugt plattenartigem, Bodenteil (21) und sich von diesem, bevorzugt vollumfängiich, quer, insbesondere senkrecht, wegerstreckendem Wandungsrahmen (22), mit mindestens einem im vom genannten Rahmen (22) umschlossenen Hohlraum (20) des Wannenteils (2) angeordnetem Schwingungs-Dämpfungs- und -Absorptionsorgan (3) und mit einem die offene Seite des Wannenteils (2) bzw. die dem Wannenboden (21) abgekehrte Seite des Dämpfungsorgans (3) im wesentlichen deckenden, plattenförmigen Deckteil, wobei Wannen-Bodenteil (21) und Deckteil (4) in Richtung quer zu ihrer Erstreckung relativ zueinander beweglich sind, dadurch gekennzeichnet daß der Deckteil (4) vom Wandungsrahmen (22) des Bodenteils allseitig zumindest geringfügig beabstandet ist und mit dem Wannenteil (2) bzw. dessen Wandungsrahmen (22) nicht in direktem mechanischen Kontakt steht und daß das Dämpfungsorgan (3) mit einem Borsten-Dämpfungs-körper bzw. Borstenkörper (302) mit einer Vielzahl von in Richtung quer, insbesondere senkrecht zum Bodenteil (21) bzw. Deckteil (4), vom Bodenteil (21) zum Deckteil (4) sich erstreckenden, voneinander beabstandeten und zueinander im wesentlichen parallelen Borstenelementen (3022), vorzugsweise mit einem Borstenkörper (302) od.dgl., gebildet ist.
  2. 2. Unterlagskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckteil (4) und der Borstenkörper (302) miteinander verbunden sind oder eine integrale Einheit bilden.
  3. 3. Unterlagskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenelemente (3022) des Borstenkörpers (302) an einer Seite an eine Borstenträgerplatte oder -folie (3021) gebunden sind, welche bevorzugterweise gleich selbst den plattenförmigen Deckteil (4) bildet oder aber an einen gesonderten Deckteil (4) gebunden ist.
  4. 4. Unterlagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenelemente (3022) des Borstenkörpers (302) mit steifen, jedoch seitbiegbaren Fasern, Borsten oder Haaren von Pflanzen oder Tieren, auf Basis von Mineralien und bevorzugt auf Basis eines Polymeren bzw. Kunststoffes gebildet sind.
  5. 5. Unterlagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Borstendämpfungskörper (302) mit einer handelsüblichen Kunstrasen-Matte oder Fußabstreifer-Borstenmatte gebildet ist, deren Borstenträgerplatte oder -foiie (3021) bevorzugterweise mit dem plattenförmigen Deckteil (4) verbunden ist,
  6. 6. Unterlagskörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsorgan (3) mit einer an den plattenförmigen Deckteil (4) unterseitig gebundenen Kunstrasen- oder Borstenmatte (302) gebildet ist, wobei sich die freien Spitzen bzw. Enden der Rasenhalme bzw. Borsten (3022) an der Bodenplatte (21) abstützen, und gegebenenfalls zumindest teilweise an dieselbe, z.B. durch Klebung (3023), gebunden sind.
  7. 7. Unterlagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß der plattenförmige Deckteil (4) seitlich vollumfänglich von einer, flexiblen bzw. elastischen, die Stirnflächen (222) des Wandungsrahmens (22) des Wannenteils (2) überdeckenden Deckleiste (45) überragt ist, oder selbst die Oberseite (222) des Wandungsrahmens (22) übergreift bzw. -deckt.
  8. 8. Unterlagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß der plattenförmige Deckteil (4) eine den Oberteil des Dämpfungsorgans (3) umschließende Randung (46) od.dgl. aufweist. 6 AT 404 520 B
  9. 9. Untertagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (41) des plattenförmigen Deckteils (4) im wesentlichen mit den Stirnflächen (222) des Wandungsrahmens (22) fluchtend angeordnet ist.
  10. 10. Unterlagskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wannen-Bodenteil (21) Montageelemente (215) zur Anordnung von Dämpfungsfüßen oder Auflagekonussen (5) bzw. Auflagespitzen aufweist.
  11. 11. Untertagskörper gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er selbst einen integralen Bestandteil eines Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen generierenden bzw. reproduzierenden Gerätes des Audio-, Phono, HiFi- Video und Multimedia-Sektors und insbesondere von dessen Gerätekörper, Gehäuse od.dgl. bildet. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 7
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