<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf ein Drehpotentiometer mit einem einseitig auf einen Trägerkörper aufgebrachten kreisringförmigen, jedoch nicht auf 360 Grad geschlossenen, elektrisch leitenden mit Anschlusskontakten verbundenen Schichtwiderstand.
Ein solches bekanntes Drehpotentiometer dient zur wahlfreien Einstellung eines Abgriffes auf einem Schichtwiderstand.
Es weist zu diesem Zweck einen einzelnen Schleifer auf, der mittels einer Welle kreisförmig bewegt werden kann, wodurch eine stetige Änderung dieses Abgriffes erfolgt. Die Enden des Schichtwiderstandes sind mittels Kontaktnieten, welche im kreisringförmigen Bereich des Schichtwiderstandes angeordnet sind und somit auch in der Kreisbahn eines Schleiferendes liegen, mit Anschlusskontakten elektrisch leitend verbunden (Lötfahnen).
Auf Grund der mechanischen Ausgestaltung dieses Drehpotentiometers (Anschläge) ist der Drehwinkel des Schleifers auf den Bereich des Schichtwiderstandes beschränkt (häufig etwa 270 Grad).
Beim Einsatz des bekannten Drehpotentiometers als einstellbarer Spannungsteiler wird der funktionale mathematische Zusammenhang zwischen dem auf eine Extremposition des Schleifers bezogenen Drehwin- ket und dem Quotienten aus Teilspannung zu Gesamtspannung (U2/Ui) ausgenützt bzw. ausgewertet, wobei der Schleifer eine stetig variierbare Spannung liefert, für die OV : S U2 : s U, gilt (Fig. 2). Dieser Zusammenhang ist jedoch lediglich auf den Winkelbereich der Schichtwiderstandsbahn beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Potentiometer der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass bei einer erfolgten Überquerung des die Kreisbahn des der Welle abgewandten Endes des Schleifers auf 360 Grad ergänzenden schichtwiderstandsfreien Bereiches durch den Schleifer,'der elektri- sche Kontakt des Schleifers mit dem Schichtwiderstand bestehen bleibt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass mittels einer Welle zwei im gegenseitigen Winkel von etwa 180 Grad angeordnete und mit der Welle verdrehungsstarr verbundene Schleifer, deren der Welle abgewandte Enden bis über den Schichtwiderstand reichen, anschlagfrei drehbar sind, sodass stets zumindest einer der Schleifer auf der Widerstandsbahn des Schichtwiderstandes geführt ist, wobei das der Welle zugewandte Ende jedes Schleifers mit einem ihm zugeordneten separaten Anschlusskontakt elektrisch leitend verbunden ist.
Auf dieser Weise erfolgt eine unbegrenzte Erweiterung des nutzbaren Drehwinkels, wobei über den vollen Winkel von 360 Grad und auch darüber hinaus (bei endloser Drehbewegung) stets eine eindeutige Quotientenbildung und dadurch Drehwinkelbestimmung (bezogen auf irgendeine Anfangsposition) möglich ist.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, von denen :
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Drehpotentiometer mit zwei im gegenseitigen Winkel von etwa 180 Grad angeordneten Schleifern zeigt, wobei die Schleifer mittels Welle gemeinsam auf einem auf der Ansichts- seite eines Trägerkörpers angeordneten Schichtwiderstand anschlagfrei bewegt werden können.
Fig. 2 die im Text verwendete Bedeutung der Formalzeichen U, und U2 erklärt,
Fig. 3 und 4 mögliche schaltungssymbolmässige Darstellungsvarianten der Erfindung erläutern und
Fig. 5 eine alternative Lösung zeigt, bei der zwei gleiche auf der Ansichts- und der Rückseite des
Trägerkörpers deckungsgleich angeordnete Schichtwiderstände die Widerstandsbahn des Potentiome- ters bilden. Diesen Widerständen ist je ein im gegenseitigen Winkel von etwa 180 Grad angeordneter
Schleifer zugeordnet.
Das in Fig. 1 dargestellte Drehpotentiometer weist einen Trägerkörper (2) aus, auf dem einseitig über etwa 270 Grad ein kreisringförmiger Schichtwiderstand (3) aufgebracht ist, dessen Enden mit zunehmendem Radius zu je einer Kontaktniete (12, 15) hin verlaufen, die, damit sie für die Schleiferbewegung keine Hindernisse bilden, ausserhalb der kreisförmigen Bahn der Schleifer (4, 5) angeordnet sind. Mittels einer unbegrenzt drehbaren Welle (1) können zwei im gegenseitigen Winkel von etwa 180 Grad angeordnete gemeinsam drehbare Schleifer (4, 5) kreisförmig auf der Widerstandsbahn (3) und dem auf 360 Grad ergänzenden schichtwiderstandsfreien Restbereich anschlagfrei gedreht werden. Im Zuge einer Drehung über einen beliebigen Winkel weist stets zumindest einer der beiden Schleifer einen elektrischen Kontakt mit dem Schichtwiderstand auf.
Je eine Leitung (6, 7) stellt eine elektrische Verbindung zwischen den Schleifern (4, 5) und ihren zugeordneten Lötfahnen (10, 9) her.
Das in Fig. 5 dargestellte Drehpotentiometer weist einen Trägerkörper (2) aus, auf dem beidseitig über etwa 270 Grad deckungsgleiche kreisringförmige Schichtwiderstände ( (3) auf der Ansichtsseite, (16) auf der Rückseite) aufgebracht sind und mittels Kontaktnieten (12) (15) elektrisch paralleigeschaltet sind. Mittels einer Welle (1) können die beiden um 180 Grad versetzten Schleifer ( (4) auf der Ansichtsseite, (5) auf der Rückseite) gemeinsam gedreht werden. Befindet sich ein Schleifer ( (4) oder (5)) im schichtwiderstandsfreien Drehwinkelbereich, so befindet sich der zweite im Bereich des ihm zugeordneten Schichtwiderstandes
<Desc/Clms Page number 2>
und bewirkt dort einen elektrischen Kontakt mit diesem.
Schleifkontakte (Schleifring-Prinzip) und Leiter ( {6) - auf der Ansichtsseite, (7) auf der Rückseite) bilden die elektrisch leitende Verbindung zwischen den Schleifern (4) bzw. (5) und den ihnen zugeordneten Anschlusskontakten (10) bzw. (9).
Patentansprüche 1. Drehpotentiometer mit einem einseitig auf einem Tragkörper aufgebrachten kreisringförmigen, jedoch nicht auf 360 Grad geschlossenen, elektrisch leitend mit Anschtusskontakten verbundenen Schichtwider- stand, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Welle (1) zwei im gegenseitigen Winkel von etwa
180 Grad angeordnete und mit der Welle (1) verdrehungsstarr verbundene Schleifer (4, 5), deren der
Welle (1) abgewandte Enden bis über den Schichtwiderstand (3) reichen, anschlagfrei drehbar sind, sodass stets zumindest einer der Schleifer (4, 5) auf der Widerstandsbahn des Schichtwiderstandes (3) geführt ist, wobei das der Welle (1) zugewandte Ende jedes Schleifers (4, 5) mit einem ihm zugeordne- ten separaten Anschlusskontakt (9, 10) elektrisch leitend verbunden ist.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.