AT403710B - Schneepflug mit verschwenkbarer seitenpflugschar - Google Patents
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Description
AT 403 710 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneepflug mit mindestens einer Pflugschar, welche an einem Tragrahmen angelenkt ist, der gegebenenfalls seinerseits mittels Lenkern und Kolben-Zylinder-Einheiten höhenverstellbar und um eine vertikale Achse schwenkbar mit einem Montagerahmen verbunden ist, wobei zumindest an einem Seitenrand der Pflugschar eine deren Arbeitsbreite vergrößernde Seitenpflugschar anstellbar ist.
Schneepflüge dieser Bauart sind in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Schneepflüge dieser Art werden auch auf Flughäfen eingesetzt. Auf Flughäfen gibt es zahlreiche Verkehrsflächen, die mit Positionslampen bestückt sind, die am und im Boden eingelassen sind. Diese Positionslampen sind in der Regel voneinander ca. 50 bis 60 m entfernt. Da die am Boden angeordneten Positionslampen vom Schneepflug nicht überfahren werden können, muß beim Räumen der Schneepflug vor jeder Positionslampe ausweichen, um dann nach dem Passieren der Positionslampe wieder in seine Spur einzubiegen mit der Folge, daß sowohl vor wie auch nach der Positionslampe - gesehen in Fahrtrichtung des Schneepfluges -sogenannte Schneezungen verbleiben. Um diese Schneezungen zu beseitigen, müssen zusätzliche Räumkommandos und Räumtrupps eingesetzt werden. Dies kommt einem nicht unerheblichen Aufwand gleich, sowohl apparativ wie auch personell.
In diesem Zusammenhang ist auf die bekannte Seitenpflugschar nach DE 22 03 271 B2 zu verweisen, diese bekannte Seitenpflugschar ist aus ihrer Arbeitslage um eine vertikale Achse nach rückwärts hinter die Hauptpflugschar schwenkbar und darüberhinaus noch von ihrem freien Ende her teleskopartig verkürzbar. Diese Verkürzung ist deswegen erforderlich, da die nach hinten stehende, aus ihrer Arbeitslage weggeschwenkte Seitenpflugschar die Verschwenkbarkeit der Hauptpflugschar behindern würde, da sie zwischen dem Trägerfahrzeug und der Hauptpflugschar liegt. Der damit verbundene konstruktive Aufwand ist nicht unerheblich.
Des weiteren ist hier noch die pfeilförmige Pflugschar nach US 1,329,123 A zu erwähnen, die Seitenteile aufweist, die quer zur Fahrtrichtung des Pfluges bzw. quer zu dessen Mittelachse in horizontaler Richtung etwas verschiebbar sind, um so die Räumbreite der Pflugschar zu variieren. Dies geschieht über eine mittig liegende Gewindehülse mittels Gestängen, wobei die Verstellung manuell vorgenommen wird. Diese Seitenteile können so in den Spurbereich der Räder gebracht werden oder aus diesen entfernt werden.
Aus diesen vorstehend zitierten Druckschriften ist es bekannt, Schneepflüge mit Seitenpflugscharen zu bestücken, die im Bedarfsfall angestellt bzw. weggenommen werden können.
Der Vollständigkeit halber ist auch noch auf den Schneepflug nach DE 20 42 926 A1 hinzuweisen. Dieser Schneepflug ist für den frontalen Anbau an Eisenbahnfahrzeugen vorgesehen. Bei solchen Schneepflügen für Eisenbahnen soll das sogenannte Lichtraumprofil möglichst vollständig geräumt, aber nicht überschritten werden. Es ist daher erforderlich, daß sowohl bei Rechts- als auch bei Linksräumung mit Seitenpflügen die äußere Kante des Pfluges den gleichen Abstand von der Mittellinie des Raumfahrzeuges hat. Auch von sogenannten Kombinationspflügen, die als Seiten- und auch als Keilpflug einsetzbar sind, soll diese Forderung erfüllt werden, ist, die einerseits an zwei senkrechten Achsen in einem am Tragfahrzeug befestigten Rahmen und andererseits an zwei symmetrisch zur Mittelachse des Pfluges an diesem vorgesehenen Achsen derart schwenkbar gelagert sind, daß sowohl in der Räumstellung nach rechts als auch nach links die Außenkanten der Pflugschar den gleichen Abstand von der Mittellinie des Tragfahrzeuges haben. Durch die hier vorgesehene trapezartige Aufhängung der Pflugschar wird erreicht, daß sich diese in den beiden Endstellungen in einer Lage befindet, die symmetrisch zur Mittelachse des Tragfahrzeuges und damit der Gleisanlage ist. Dieser Schneepflug ist für den Einsatz bei Schienenfahrzeugen zweckmäßig, zur Lösung des eingangs aufgezeigten Problems ist diese Konstruktion jedoch nicht geeignet.
Ausgehend von dem eingangs geschilderten Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, einen Schneepflug der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, damit der oben geschilderte Nachteil bei der Räumung von Verkehrsflächen auf Flughäfen vermieden werden kann, und zwar mit einer relativ einfachen, stabilen und verläßlichen Konstruktion, die ein rasches Anstellen der Seitenpflugschar in die Betriebsstellung ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Seitenpflugschar in einer im wesentlichen vertikalen Ebene verschwenkbar gelagert ist. Diese Seitenpflugschar kann willkürlich vom Fahrer des Schneepfluges betätigt und angestellt werden, und zwar in der Weise, daß bei der Annäherung des Schneepfluges an eine Positionslampe die Seitenpflugschar angehoben und nach dem Passieren der Positionslampe wiederum abgeschwenkt wird. Dies geschieht vom Fahrersitz des Fahrzeuges aus, mit dem der Schneepflug bewegt wird, und zwar mittels mechanischer oder zweckmäßigerweise hydraulischer Stellmittel. Da beim Räumen der erwähnten Fläche diese vom Schneepflug in zwei entgegengesetzten Richtungen befahren wird, wird durch diese willkürlich und temporär anstellbare Seitenpflugschar die Bildung dieser Schneezungen vor und nach den Positionslampen vermieden. Bei weggenommener Seitenpflugschar passiert der Schneepflug den Bereich der Positionslampe mit verringerter Räumbreite. 2
AT 403 710 B
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schwenkachse der Seitenpflugschar waagrecht und im wesentlichen rechtwinkelig zu den horizontalen Erzeugenden der Pflugschar angeordnet ist. Dadurch bewegt sich die Seitenpflugschar im wesentlichen in einer vertikalen Ebene, in der auch die Pflugschar liegt, so daß die Seitenpflugschar keine Bereiche überfahrt, die geräumt werden müssen.
Zur Verstellung der Seitenpflugschar ist vorgesehen, daß an der Rückseite der Seitenpflugschar ein Ende eines Schwenkarmes festgelegt ist, dessen anderes Ende an der Rückseite der Pflugschar gelagert ist. Eine andere Möglichkeit dafür sieht vor, daß an der Rückseite der Seitenpflugschar ein Ende eines Schwenkarmes festgelegt ist, dessen anderes Ende am Tragrahmen schwenkbar gelagert ist. In beiden Fällen ist der Schwenkarm von bei solchen Schneepflügen üblicherweise vorhandenen und stabilen Konstruktionselementen aufgenommen.
Zur Entlastung des Schwenkarmes bei in Arbeitsstellung abgesenkter Seitenpflugschar ist vorgesehen, daß am Seitenrand der Pflugschar, an den die Seitenpflugschar anstellbar ist, und an deren Rückseite eine nach oben offene, gabelartig ausgebildete Stütze angeordnet ist, die den Schwenkarm bei seitlich angestell-ter Seitenpflugschar stützend aufnimmt. Diese Stütze kann das gesamte Gewicht der Seitenpflugschar übernehmen.
Beim betriebsmäßigen Einsatz wirken auf die Seitenpflugschar erhebliche Kräfte ein, die versuchen, diese Seitenpflugschar nach rückwärts abzudrängen. Als zusätzliche Abstützung ist daher vorgesehen, daß am Tragrahmen, vorzugsweise an dessen seitlicher Stirnseite, eine Strebe angeienkt ist, vorzugsweise mittels eines Kardangelenkes, deren freies Ende von einer an der Rückseite der Seitenpflugschar angeordneten Führung aufgenommen ist und zumindest bei seitlich angestellter Seitenpflugschar diese Führung an einem an der Strebe festgelegten, elastischen Widerlager anliegt.
Um dieses elastische Widerlager möglichst einfach und wartungsarm auszubilden, ist es als Gummipuffer ausgebildet.
Ist weiterhin vorgesehen, daß die an der Rückseite der Seitenpflugschar angeordnete Führung für die Strebe durch eine Lochplatte gebildet ist, in welche das freie Ende der Strebe ragt, so ist damit eine zusätzliche Abstützung der Seitenpflugschar erreicht, gleichzeitig wird der Abstützpunkt hinsichtlich seiner Lage fixiert. Dadurch wird das elastische Widerlager auch gegenüber der Seitenpflugschar räumlich fixiert, und zwar in einfacher Weise.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß die Schwenkachse des Schwenkarmes und die Achse des Kardangelenkes in einer Flucht liegen. Dadurch ist sichergestellt, daß Schwenkarm und Strebe beim Verschwenken gleiche Bogenwinkel zurücklegen, was einfache Lagerungen dieser Teile am zu verschwenkenden Gegenstand zuläßt.
Die verschwenkbare Seitenpflugschar bzw. deren einzelnen gedachten Punkte beschreiben beim Verschwenken eine Kreisbahn. Damit die benachbart liegenden Ränder von Pflugschar und Seitenpflugschar möglichst nahe beieinander liegen können, ist vorgesehen, daß der Seitenrand der Pflugschar, an den die schwenkbar gelagerte Seitenpflugschar anstellbar ist, zumindest über einen Teil ihrer Höhe bogenförmig verläuft und der benachbart liegende Seitenrand der Seitenpflugschar einen dazu korrespondierenden Verlauf aufweist. Dadurch wird zwischen den beiden Teilen ein größerer Spalt vermieden, durch einen solchen Spalt könnte der wegzuräumende Schnee hindurchtreten.
Zweckmäßigerweise ist die Höhe der Seitenpflugschar kleiner als die Höhe der Pflugschar. Damit wird Gewicht und Energieaufwand eingespart.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß zur Verschwenkung der Seitenpflugschar eine Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen ist, die einerseits am Schwenkarm angreift und die andererseits an einem oberhalb des Schwenklagers des Schwenkarmes liegenden Widerlager festgelegt ist. Dies ist eine überaus einfache und günstige Anordnung der Kolben-Zylinder-Einheit, dank der ohne Übertragungshebel und ohne Übertragungsgestänge und ohne Getriebeelemente das Auslangen für die erforderliche Verstellung gefunden werden kann.
Bei in Arbeitsstellung befindlicher Seitenpflugschar können diese und die Pflugschar bündig zueinander liegen. Es ist jedoch auch möglich, in der erwähnten Arbeitsstellung die Seitenpflugschar gegenüber der Pflugschar nach hinten zu versetzen. Dadurch können benachbart liegende Randkanten von Seitenpflugschar und Pflugschar sich gegenseitig etwas überdecken, so daß kein freier Durchtrittsspalt für den zu räumenden Schnee vorhanden ist. Dabei ist es zweckmäßig, daß die gegenüber der Pflugschar nach hinten versetzte Seitenpflugschar in oder nahe der Ebene des Tragrahmens liegt, wodurch deren Lagerung konstruktiv einfach zu gestalten ist.
Ist die als Lochplatte ausgebildete Führung für das eine freie Ende der Strebe unterhalb des Schwenkarmes angeordnet, vorzugsweise im Nahbereich der Schürfleiste und dem äußeren Rand der Seitenpflugschar, so wird die Seitenpflugschar in jenem Bereich abgestützt, in dem sie in ihrer Arbeitsstel- 3
AT 403 710 B lung am stärksten beansprucht ist.
Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert, ohne dadurch die Erfindung auf dieses gezeigte Ausführungsbeispiel einzuschränken. Es zeigen: Fig. 1 einen mehrere Pflugscharen aufweisenden Schneepflug mit einer Seitenpflugschar von vorne gesehen: Fig. 2 den Schneepflug nach Fig. 1 von hinten gesehen, wobei die Seitenpflugschar angehoben ist: Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 2, jedoch mit in Arbeitsstellung geschwenkter Seitenpflugschar, wobei in diesen beiden Darstellungen nach den Figuren 2 und 3 der Tragrahmen für die Pflugschar aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen worden ist: Fig. 4 eine Ansicht von hinten zusammen mit dem Tragrahmen und mit seitlich angestellter Seitenpflugschar und Fig. 5 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 4; Fig. 6 ein Querschnittsdetail Schnittlinie Vl-Vl in Fig. 5. Die Darstellungen nach den Figuren 1 bis 6 weisen zum Teil unterschiedliche Maßstäbe auf.
Der Schneepflug, den Fig. 1 von vorne und seitlich (links) abgerissen zeigt, besteht aus mehreren nebeneinander liegenden und bündig zueinander angeordneten Pflugscharen 1, die an einem Tragrahmen 2 (Fig. 4 und Fig. 5) mittels Tragarmen 3 und 4 angelenkt sind. Der Tragrahmen 2 ist seinerseits höhenverstellbar und um eine vertikale Achse schwenkbar mittels Lenkern 5 und Kolben-Zylinder-Einheiten 6 mit einem Montagerahmen 7 verbunden, der in bekannter Weise an der Stirnseite eines hier nicht dargestellten Kraftfahrzeuges festlegbar ist.
Dieser Schneepflug nach Fig. 1 besitzt nun zusätzlich eine Seitenpflugschar 10, die hinsichtlich ihres Aufbaues und ihrer Form im wesentlichen den Pflugscharen 1 entspricht und die hier die gleiche Höhe H wie diese aufweist, diese Höhe kann aber auch niedriger sein. Diese Seitenpflugschar ist mittels eines Schwenkarmes 8 um die Schwenkachse 9 verschwenkbar gelagert. Diese Schwenkachse 9 liegt im wesentlichen waagerecht und steht rechtwinkelig zu den horizontalen gedachten Erzeugenden der Pflugscharen 1. Mit der im folgenden noch im einzelnen zu erörternden Konstruktion kann diese Seitenpflugschar 10 willkürlich in eine die Arbeitsbreite B des Schneepfluges vergrößernde Stellung nach unten geschwenkt werden (Reil 11). Um dabei den Spalt zwischen den benachbart liegenden Rlugscharen klein zu halten, sind die Seitenränder 12 und 13 zumindest über einen Teil ihrer Höhe bogenförmig gestaltet. An ihren Unterkanten tragen die Rlugscharen 1 und 10 Schürfleisten 14.
Fig. 2 zeigt nun eine Ansicht von hinten, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit der Tragrahmen 2 und die Tragarme 3 und 4 weggelassen worden sind. An der Seitenpflugschar 10 bzw. an den Versteifungs-rippep 27 ist der erwähnte Schwenkarm 8 festgelegt, dessen eines Ende mit dem Schwenklager 15 in der Schwenkachse 9 verbunden ist. Dieses Schwenklager 15 ist direkt an der Rückseite der Rlugschar 1 festgelegt. Ebenfalls an der Rückseite der Rlugschai 1 ist ein Lagerbock 16 angeschweißt, der nach oben gerichtet ist und an dessen oberem Ende ein Widerlager 17 vorgesehen an dem eine hier durch die strichpunktierte Linie 18 angedeutete Kolben-Zylinder-Einheit angelenkt ist. Das andere Ende dieser angedeuteten Kolben-Zylinder-Einheit greift am Lagerauge 19 das am Schwenkarm 8 angeschweißt ist.
Am Seitenrand 12 der Rlugschar 1, an den die Seitenpflugschar 10 anstellbar ist, und an deren Rückseite ist eine nach oben offene, gabelartige Stütze 20 angeordnet mit einem seitlich davon liegenden Gummipuffer 21, die den Schwenkarm 8 bei seitlich angestellter Seitenpflugschar 10 aufzunehmen hat (Fig. 6).
Unterhalb des Schwenkarmes 8 ist an der Rückseite der Seitenpflugschar 10 noch eine als Lochplatte 22 ausgebildete Führung festgelegt. Zweckmäßigerweise liegt diese als Führung dienende Lochplatte 22 nahe der Schürfleiste 14 und dem äußeren Rand 28 der Seitenpflugschar 10. Fig. 3 veranschaulicht die seitlich an die Pflugschar 1 angestellte Seitenpflugschar 10 zur Vergrößerung der Arbeitsbreite B des Schneepfluges.
Da beim betriebsmäßigen Einsatz auf die seitlich auskragende Seitenpflugschar 10 ein nicht unerheblicher Druck ausgeübt wird, ist in den Figuren 4 und 5 noch eine zusätzliche Abstützung gezeigt. An der Stirnseite 23 des Tragrahmens 2 ist mittels eines Kardangelenkes 24 eine Strebe 25 angelenkt, deren freies Ende von der Lochplatte 22 aufgenommen ist und das in dieser Lochplatte 22 frei beweglich ist. Zur Abstützung der Seitenpflugschar 10 ist nun an dieser Strebe 25 ein elastisches Widerlager befestigt, hier in Form eines Gummipuffers 26, an dessen einer Stirnseite die Lochplatte 22 anliegt. Die Verbindung zwischen Gummipuffer 26 und Strebe 25 ist auf der dem Kardangelenk 24 zugewandten Seite des Gummipuffers 26 vorgesehen, und die Strebe 25 durchsetzt im übrigen den Gummipuffer 26 mit freiem Spiel. In Fig. 4 liegen das Schwenklager 15 und das Kardangelenk 24 übereinander. Diese Darstellung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit gewählt worden. In der praktischen Ausführung sind die Achsen dieser beiden Konstruktionselemente in einer Flucht angeordnet. Bei der gezeigten Konstruktion liegen in Arbeitsstellung der Seitenpflugschar 10, die die Arbeitsbreite des Schneepfluges vergrößert, alle Pflugscharen bündig zueinander. In der Praxis wird eine solche Seitenpflugschar 10 in der Regel nur an einer Seite des Schneepfluges vorgesehen, zweckmäßigerweise an der, vom Fahrer des Schneepfluges aus gesehen, 4
Claims (15)
- AT 403 710 B linken Seite. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die die Arbeitsbreite des Schneepfluges vergrö Bernde Seitenpflugschar 10 schwenkbar gelagert. Grundsätzlich wäre es möglich, diese Seitenpflugschar 10 horizontal verschiebbar zu lagern. In einem solchen Falle sind an der Rückseite der Seitenpflugschar 10 zweckmäßigerweise mehrere übereinander liegende, horizontale Führungsschienen vorgesehen, die von Führungen am Tragrahmen 2 aufgenommen sind. Die den Tragrahmen bildenden horizontalen Rahmenschenkel sind zweckmäßigerweise als Kastenprofile ausgebildet, die diese Führungsschienen aufnehmen können. Bei einer solchen Anordnung liegt konstruktionsbedingt die Seitenpflugschar 10 dann gegenüber den Pflugscharen 1, in Arbeitsrichtung gesehen, etwas zurückversetzt. Die ersterwähnte Ausführung ist jedoch insofern zweckmäßiger, als hier alle Pflugscharen 1 und 10 konstruktionsbedingt dieselben Bewegungen ausführen, was bei der zweiterwähnten Ausführungsform nicht zutrifft, denn in diesem Falle folgt die Seitenpflugschar 10 nur der Bewegung des Tragrahmens 2. Für die Verschiebung der Seitenpflugschar 10 können auch bei dieser Konstruktionsform Kolben-Zylinder-Einheiten verwendet werden. Da der Tragrahmen 2 in der Regel zwei übereinander liegende, horizontale Rahmenschenkel aufweist und diese Rahmenschenkel als Führungen für die horizontal verschiebbare Seitenpflugschar ausgebildet sein können, ist für diese Seitenpflugschar 10 dann eine hinreichende Stabilität gewährleistet. Ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Schwenkarm 8 direkt an der Rückseite der Pflugschar 1 schwenkbar angelenkt, so ist es denkbar und liegt im Rahmen der Erfindung, den Schwenkarm am Tragrahmen 2 schwenkbar zu lagern. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Pflugscharen 1 und die Seitenpflugschar 10 gleich hoch. Es ist möglich, und es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Seitenpflugschar 10 mit geringerer Höhe auszubilden. Patentansprüche 1. Schneepflug mit mindestens einer Pflugschar, welche an einem Tragrahmen angelenkt ist, der gegebenenfalls seinerseits mittels Lenkern und Kolben-Zylinder-Einheiten höhenverstellbar und um eine vertikale Achse schwenkbar mit einem Montagerahmen verbunden ist, wobei zumindest an einem Seitenrand (12) der Pflugschar (1) eine deren Arbeitsbreite (B) vergrößernde Seitenpflugschar (10) anstellbar ist, dadurch gekennzeichnet daß die Seitenpflugschar (10) in einer im wesentlichen vertikalen Ebene verschwenkbar gelagert ist (Fig. 1).
- 2. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (9) der Seitenpflugschar (10) waagrecht und im wesentlichen rechtwinkelig zu den horizontalen Erzeugenden der Pflugschar (1) angeordnet ist (Fig. 1)
- 3. Schneepflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Seitenpflugschar (10) ein Ende eines Schwenkarmes (8) festgelegt ist, dessen anderes Ende an der Rückseite der Pflugschar (1) gelagert ist.
- 4. Schneepflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Seitenpflugschar (10) ein Ende eines Schwenkarmes (8) festgelegt ist, dessen anderes Ende am Tragrahmen (2) schwenkbar gelagert ist.
- 5. Schneepflug nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Seitenrand (12) der Pflugschar (1), an den die Seitenpflugschar (10) anstellbar ist, und an deren Rückseite eine nach oben offene, gabelartig ausgebildete Stütze (20) angeordnet ist, die den Schwenkarm (8) bei seitlich angestellter Seitenpflugschar (10) stützend aufnimmt (Fig. 3 und 6)
- 6. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragrahmen (2), vorzugsweise an dessen seitlicher Stirnseite (23), eine Strebe (25) angelenkt ist, vorzugsweise mittels eines Kardangelenkes (24), deren freies Ende von einer an der Rückseite der Seitenpflugschar (10) angeordneten Führung aufgenommen ist und zumindest bei seitlich angestellter Seitenpflugschar (10) diese Führung an einem an der Strebe (25) festgelegten, elastischen Widerlager anliegt.
- 7. Schneepflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Strebe (25) angeordnete elastische Widerlager ein Gummipuffer (26) ist. 5 AT 403 710 B
- 8. Schneepflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Rückseite der Seitenpflugschar (10) angeordnete Führung für die Strebe (25) durch eine Lochplatte (22) gebildet ist, in welche das freie Ende der Strebe (25) ragt.
- 9. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (9) des Schwenkarmes (8) und die Achse des Kardangelenkes (24) in einer Flucht liegen.
- 10. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenrand (12) der Pflugschar (1), an den die schwenkbar gelagerte Seitenpflugschar (10) anstellbar ist, zumindest über einen Teil ihrer Höhe bogenförmig verläuft und der benachbart liegende Seitenrand (13) der Seitenpflugschar (10) einen dazu korrespondierenden Verlauf aufweist.
- 11. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Seitenpflugschar (10) kleiner ist als die Höhe (H) der Pflugschar (1).
- 12. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß zur Verschwenkung der Seitenpflugschar (10) eine Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen ist, die einerseits am Schwenkarm (8) angreift und die andererseits an einem oberhalb des Schwenklagers (15) des Schwenkarmes (8) liegenden Widerlager (17) festgelegt ist.
- 13. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei in Arbeitsstellung angestellter Seitenpflugschar diese gegenüber der Pflugschar (1) nach hinten versetzt ist.
- 14. Schneepflug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber der Pflugschar nach hinten versetzte Seitenpflugschar in oder nahe der Ebene des Tragrahmens (2) liegt.
- 15. Schneepflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lochplatte (22) ausgebildete Führung für das eine freie Ende der Strebe (25) unterhalb des Schwenkarmes (8) angeordnet ist, vorzugsweise im Nahbereich der Schürfleiste (14) und dem äußeren Rand (28) der Seitenpflugschar (10). Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 6
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1996
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