AT402060B - Führungseinrichtung für das hubseil eines kabelkranwagens - Google Patents
Führungseinrichtung für das hubseil eines kabelkranwagens Download PDFInfo
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Description
AT 402 060 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Führungseinrichtung für das Hubseil eines Kabelkranwagens mit einem auf einem Tragseil verfahrbaren und über eine Klemmeinrichtung festklemmbaren Laufwagen, an den eine hülsenförmige Seilführung mit einer stirnseitigen Einlaßöffnung für das Hubseil gelenkig aufgehängt ist, wobei die Klemmeinrichtung vom die Führungseinrichtung durchsetzenden Hubseil, an dem eine Steuerhülse festgelegt ist, gesteuert ist.
Aus der AT-PS-237 678 ist eine Kranseilbann zur Lastbeförderung bekanntgeworden, welche aus einem mit einer Festklemmvorrichtung ausgestatteten Laufwagen und einem mit diesem verriegelbaren Lastgehänge besteht. Durch die Bewegungsumkehr des Laufwagens wird dieser durch die Festklemmvorrichtung am Tragseil fixiert und das Lastgehänge über eine Auslösevorrichtung freigegeben. Die Festklemm- und Auslösevorrichtung ist über einen durch die Laufbewegung des Laufwagens aufladbaren, hydraulischen Speicher betätigbar, indem ein über ein Getriebe bei Bewegungsumkehr schaltbares Gewicht zur Betätigung des Jmschaltventils vorgesehen ist.
Ferner zeigt die AT-PS-389 291 eine Schaltvorrichtung für einen Kabelkranwagen zur Lastbeförderung mit einer pendelnd aufgehängter Lastglocke und einer Klemmeinrichtung, die das Feststellen des Kabelkranwagens am Tragseil bei gleichzeitiger Entriegelung des am Hubseil befestigten Lasthakens durch sehr kleine Auslösekräfte bewirkt. Dazu wird beim Einziehen des Hubseiles mit Kranhaken eine Feder an einem Ventilschalthebel gespannt und die gespeicherte Energie zum Schalten eines Ventils ausgelöst, welches einen hydraulischen Steuerkreis schaltet.
In der AT-PS-387 558 ist ein Kabelkranwagen mit einem glockenförmigen, schwenkbar befestigten Lastgehänge und einem mittels des Hubseiles nach Klemmung des Tragseiles heb- und senkbaren Lasthaken geoffenbart. Im Lastgehänge ist eine am Hubseil festgelegte Steuerhülse arretierbar, die in weiterer Folge den Schaltvorgang für die Tragseilklemme einleitet. Das Lastgehänge weist weiters eine stirnseitige Einlaßöffnung, eine hülsenartige Führung für das Hubseil sowie mehrere koaxial angeordnete Schraubenfedem auf welche durch die einfahrende Steuerhülse des Hubseiles zusammengedrückt werden. Zur Steuerung des Kabelkranwagens ist eine elektronische Schaltung mit Anhaltedetektor vorgesehen, die zeitverzögert an jeder beliebigen Anhaltestelle ein elektrisches Schaltglied ansteuert, welches die Schaltauslösung von Fährbetrieb auf Kranbetrieb bewirkt.
Bei diesen bekannten Führungseinrichtungen schlägt bei vollständig eingezogenem Hubseil die Steuerhülse des Hubseiles an einer verschiebbaren Betätigungseinrichtung der Hubseilführung an, verschiebt diese und hält die Betätigungseinrichtung in deren ausgelenkter Stellung. Solche Führungseinrichtungen werden häufig für rasch auf- und abbaubare Hebezeuge, z.B. für die Holzbringung, verwendet. Dabei ergibt sich stets das Problem, daß diese mit dem Hubseil um große Winkelbeträge aus der Vertikalen ausgelenkt werden können und aufgrund der schräg gestellten Hubseilführung es immer wieder zu einer vorzeitigen Mitnahme der Betätigungseinrichtung durch das einlaufende Hubseil kommt, wobei dies zu einer Freigabe bzw. Lösung der Klemmeinrichtung führt.
Weiters muß beim Freischalten des Hubseils die starke Dampferfeder zusammengedrückt werden, wodurch beim Einziehen ohne Last ein großer Seildurchhang unnütz zu spannen ist.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei der eine vorzeitige Mitnahine der Betätigungseinrichtung durch das einlaufende Hubseil sicher vermieden ist, sowie die Hubseilkraft zum Bewegen der Betätigungseinrichtung minimal gehalten ist und das Hubseil beim Einfahren ohne Last nicht gespannt werden muß. Weiters ist es nicht nötig, beim Absenken des Hubseiles ohne Last die Steuerhülse anzuheben.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen der stirnseitigen Einlaßöffnung und der hülsenförmigen Seilführung eine in axialer Richtung der Führungseinrichtung verschiebbar gehaltene und mittels einer Feder in Richtung der stirnseitigen Einlaßöffnung zu vorgespannte Schalthülse angeordnet ist, wobei die Mantelfläche der konisch ausgebildeten Bohrung der Schalthülse außerhalb eines durch die Umfangslinie der Einlaßöffnung und der dieser zugekehrten Öffnung der Seilführung begrenzten imaginären Kegelmantels liegt, und daß die Schalthülse einen Mitnehmer aufweist, der eine auf die Hubseilklemme einwirkende Betätigungseinrichtung steuert.
Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, daß das Seil die die Betätigungseinrichtung steuernde Führungshülse nicht berühren kann und daher eine Mitnahme dieser Hülse nur durch den an dem Hubseil festgelegten Mitnehmer erfolgen kann, unabhängig davon, wie stark die Führung ausgelenkt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Betätigungseinrichtung einen Schaltfinger und einen Steuerschlitten umfaßt und daß der Steuerschlitten eine über eine Feder vorgespannte Steuernase aufweist, welche aus dem Steuerschlitten ragt und vom Mitnehmer betätigbar ist, wobei dieser beim Einziehen des Hubseiles den Steuerschlitten über die Steuernase nach oben verschiebt und in der oberen Endlage des Steuerschlittens die Steuernase durch eine Steuerkulisse in den Steuerschlitten gedrückt und damit die gesamte Betätigungseinrichtung mittels einer Feder in die untere Endlage 2
AT 402 060 B bewegt wird.
Auf diese Weise kann eine sichere Betätigung des hydraulischen Arbeitskreises für die Klemmeinrichtung erfolgen.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt dabei:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Führungseinrichtung;
Fig. 2 die Seitenansicht der Führungseinrichtung nach der Fig. 1;
Fig. 3 bis 5 schematisch Beispiele für hydraulische Steuerungen zur Betätigung der Klemmeinrichtung.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Hubseilführungseinrichtung 100, die an einem Lautwagen um eine Drehachse normal zur aus Hubseil und Tragseil aufgespannten Ebene schwenkbar gehalten ist und in der ein Hubseil 118 geführt ist. Die Führungseinrichtung weist ein Gehäuse 101 auf, in dem eine starr angeordnete Seilführung 102, an der auch eine relativ starke Feder 115 abgestutzt ist, eine im Gehäuse 101 in deren axialer Richtung verschiebbar gehaltene hülsenförmige Seilführung 103, die mit radial abstehenden Nasen 103' in den Verschiebeweg der hülsenförmigen Seilführung begrenzenden Schlitzen 101’ des Gehäuses 101 eingreift, und eine Schalthülse 104 angeordnet sind. Weiters weist das Gehäuse 101 an seinem einen Ende eine glockenförmige Erweiterung 101” auf die mit einer stirnseitigen Einlaßöffnung 107 für das Hubseil 118 abschließt. Weiters ist in dieser Erweiterung 101" eine Klemmeinrichtung 105 für das Hubseil 118 angeordnet, die durch einen Arbeitszylinder 106 betätigbar ist. Dabei besteht die Klemmeinrichtung 105 im wesentlichen aus Exzentern 114, die gegen deren eine Endstellung mittels Federn 113 vorgespannt sind und mittels des Arbeitszylinders 106 in ihre Arbeitslage gebracht werden können, in der sie eine nicht dargestellte Steuerhülse des Hubseiles 118 abstützen.
An der hülsenförmigen Seilführung 103 ist eine relativ schwache Feder 116 abgestützt, die die Schalthülse 104 in Richtung stirnseitigen Einlaßöffnung 107 drückt.
Die Bohrung 104' der Schalthülse 104 ist konisch ausgebildet, wobei die Mantelfläche dieser Bohrung 104’ bei in ihrer untersten Lage befindlicher Schalthülse 104 außerhalb des durch die stirnseitige Einlaßöffnung 107 und die untere Öffnung der hülsenförmigen Seilführung 103 bestimmten imaginären Kegelmantels liegt.
Damit ist sichergestellt, daß das einlaufende Hubseil 118 die Innenwand der Bohrung 104' der Schalthülse 104 nicht berühren und damit auch nicht mitnehmen kann.
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, ist an der Außenseite der Schalthülse 104 ein Mitnehmer 112 angeordnet.
Die Schalthülse 104 wird durch die am Hubseil 118 fixierte Steuerhülse verschoben, die im wesentlichen glockenförmig ausgebildet ist und an der Unterseite der Schalthülse 104 anschlägt und diese entgegen der Kraft der Feder 116 mitnimmt. In weiterer Folge schlägt die Schalthülse 104 an der hülsenförmigen Seilführung 103 an und verschiebt diese entgegen der Kraft der relativ starken Feder 115 nach oben. Während dieser Zeit erfolgt bereits die Stillsetzung des Antriebes durch automatisches Anhalten der Seilwinde des Hubseiles 118, sodaß die Feder 115 zur Dämpfung des Einlaufes der Steuerhülse des Seiles dient.
Der Mitnehmer 112 an der Außenseite der Schalthülse 104 kommt bei einer Verschiebung der Schalthülse 104 mit einer am Gehäuse 101 der Führung 1 gehaltenen Betätigungseinrichtung 111, 108 in Kontakt, die eine federvorgespannte Mitnehmernase 111' aufweist. Dadurch wird die Betätigungseinrichtung 108, 111 mitgenommen, wobei der federbelastete Anschlag 111' an einer Steuerkulisse 110 vorbeibewegt wird, die den Anschlag 111' zurückdrängt, wodurch die mittels der Feder 117 vorgespannte Betätigungseinrichtung 111, 108 in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
Dabei wirkt der Schaltfinger 108 der Betätigungseinrichtung kurzzeitig auf eine hydraulische Steuerung ein, wodurch das Druckmedium aus dem Arbeitszylinder 106 entweichen kann.
Die Steuerung kann verschieden ausgebildet sein.
Fig. 3 zeigt eine solche hydraulische Schaltung. Versorgt wird diese Schaltung von einer vom Laufwagen angetriebenen Pumpe 2, die über ein Rückschlagventil 3 einen Druckspeicher 2' versorgt, wobei überschüssiges Druckmedium über ein Druckregelventil 5 in den Tank 1 abströmt.
Der Zu- und Abstrom von Druckmedium zum und vom Arbeitszylinder 9, der die Klemmeinrichtung des Laufwagens steuert, ist durch die Rückschlagventile 6, 7 und 8 gesteuert, die ihrerseits über eine Steuerkulisse 10 gesteuert sind, die direkt oder über eine nicht dargestellte Servoeinrichtung von dem Schaltfinger der Betätigungseinrichtung 111, 108, sowie von einem mit der Fahrsteuerung des Lautwagens zusammenhängenden Steuerglied gesteuert ist. Dabei wird beim Stillsetzen des Laufwagens die Steuerkulisse 10 durch einen mit der Pumpe 2 gekoppelten Zylinder so verschoben, daß das Ventil 6 öffnet und Druckmedium in den Arbeitszylinder 9 strömen kann und damit die Klemmeinrichtung aktiviert wird.
Bei Aktivierung der Betätigungseinrichtung 111, 108 wird die Steuerkulisse in der Weise verschoben, daß zuerst das Ventil 7 öffnet, wodurch über die Steuerleitung d des Ventiles 6 dieses im Sinne des 3
Claims (2)
- AT 402 060 B Schließens angesteuert wird. Danach wird das Ventil 8 geöffnet und der federbelastete Kolben des Arbeitszylinders 9 wird zum Tank 1 durchgeschaltet und kehrt in seine Ruhestellung zurück, in der die Klemmeirrichtung durch die nunmehr drucklosen Arbeitszylinder gelöst ist und der Laufwagen verfahren werden kann. Bei der Steuerung gemäß der Fig. 4 ist neben dem Überdruckventil 5 noch ein Druckregler 5' vorgesehen. Der Zulauf zum Arbeitszylinder 9 ist durch die Ventile 6, 6" und der Ablauf zum Tank 1 durch das Ventil 8 gesteuert, bei denen es sich um druckgesteuerte Rückschlagventile handelt. Zur Ansteuerung dieser Ventile sind die Ventile 6'und 8' vorgesehen. Wird beim Stillsetzen des Laufwagens oder durch eine Seilbruchsicherung das Ventil 6' kurz betätigt, so gelangt Druckmedium an den Steuereingang des Ventiles 6, sodaß dieses öffnet und Druckmedium in den Arbeitszylinder strömt. Gleichzeitig gelangt dadurch auch Druckmedium an den Steuereingang des Ventiles 8', sodaß dieses öffnet. Hat der Kolben des Arbeitszylinders 9 seine Endstellung erreicht, so kommt es zu einem Druckansgleich zwischen dem Ein- und Auslaß des Ventiles 6, sodaß dieses schließt. Über das Ventil 6" bleibt der Arbeitszylinder 9 mit Druck beaufschlagt, sodaß sich allfällige Undichtheiten nicht auswirken können. Das Ventil 8 bleibt während dieser Zeit geschlossen. Wird nun das Ventil 8' kurz durch die Betätigungseinrichtung 111, 108 betätigt, bzw. geöffnet, so gelangt Druckmedium an den Steuereingang des Ventiles 8, sodaß dieses öffnet und Druckmedium aus dem Arbeitszylinder abströmen kann. Gleichzeitig ergibt sich dadurch ein Druckabfall am Steuereingang des Ventiles 6”, wodurch dieses schließt. Damit ist aber die Versorgung des Arbeitszylinders 9 mit Druckmedium unterbrochen und die Klemmeinrichtung des Laufwagens wird gelöst. Das Ventil 8 schließt erst wieder, wenn an seinem Einlaß ein Druckanstieg erfolgt, wie er sich beim Öffnen des Ventiles 6 ergibt. Damit wird ausgeschlossen, daß durch allfällige Undichtheiten der Arbeitszylinder langsam gefüllt wird und in unerwünschter Weise die Klemmeinrichtung aktiviert. Bei der Steuerung nach der Fig. 4 stellen die beiden gesteuerten Rückschlagventile 6 und 8 eine bistabile hydraulische Schaltung dar, die durch die beiden Ventile 6' und 8' ansteuerbar ist. Dabei wirkt auf das Ventil 6’ eine Einrichtung ein, die einerseits einen Seilbruch des Hubseiles erkennt und anderseits beim Stillsetzen des Laufwagens aktiviert wird. Auf das Ventil 8' wirkt dagegen der Schaltfinger der Betätigungeinrichtung 108, 111 (Fig. 1 und 2). Bei der Steuerung nach der Fig. 5 ist die bistabile hydraulische Steuerung durch die beiden Rückschlagventile 6, 8, die mechanisch entriegelbar sind, und den Steuerzylinder 10 mit federbelastetem Kolben 10’" gebildet. Während der Fahrt des Laufwagens befindet sich der Kolben 10"' des Steuerzylinders 10 in seiner durch die Feder 10' bestimmten Endlage, in der er über die Stange 10" das Ventil 8 entriegelt und damit den Arbeitszylinder 9 und den Zylinderraum des Steuerzylinders 10 mit dem Tank 1 verbindet, sodaß der Arbeitszylinder die Klemmeinrichtung in ihrer Freigabestellung hält. Der Zylinderraum des Steuerzylinders 10 ist dabei über eine Drossel 11 mit dem Ventil 8 verbunden, sodaß auch bei allfälligen Undichtheiten des Ventiles 6’ kein Druck im Zylinderraum des Steuerzylinders 10 aufbauen kann. Wird beim Stillsetzen des Laufwagens das Ventil 6' kurz betätigt, so öffnett dieses Ventil und der Kolben 10"' wird durch das einströmende Druckmedium entgegen der Kraft der Feder 10' verschoben, wodurch das Ventil 8 schließt und das Ventil 6 geöffnet wird, sodaß Druckmedium in den Arbeitszylinder 9 strömt und dadurch die Klemmeinrichtung des Laufwagens aktiviert wird. Es kommt dadurch auch zu einem Druckausgleich zwischen dem Ein- und Auslaß des Ventiles 6’, sodaß dieses schließt. Dabei bleibt aber der Steuerzylinder 10 über die Drossel 11 mit Druckmedium versorgt, sodaß allfällige Undichtheiten nicht zu einer Rückkehr des Kolbens 10"' in dessen Ruhelage führen können. Wird durch das vollständige Einziehen des Hubseiles das Ventil 8' durch den Schaltfinger 108 kurz betätigt, so wird der Zylinderraum des Steuerzylinders 10 mit dem Tank verbunden, wodurch der Kolben 10’" durch die Feder 10' in seine rechte Endlage gedrückt wird und die Stange 10" das Ventil 6 freigibt, sodaß dieses schließt und weiter das Ventil 8 entriegelt, sodaß dieses öffnet und den Arbeitszylinder 9 mit dem Tank 1 verbindet, wodurch die Klemmeinrichtung freigegeben wird. Patentansprüche 1. Führungseinrichtung (100) für das Hubseil (118) eines Kabelkranwagens mit einem auf einem Tragseil verfahrbaren und über eine Klemmeinrichtung festklemm baren Laufwagen, an den eine hülsenförmige Seilführung (103) mit einer stirnseitigen Einlaßöffnung (107) für das Hubseil (118) gelenkig aufgehängt ist, wobei die Klemmeinrichtung (105) vom die Führungseinrichtung (100) durchsetzenden Hubseil (118), an dem eine Steuerhülse festgelegt ist, gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der stirnseitigen Einlaßöffnung (107) und der hülsenförmigen Seilführung (103) eine in axialer Richtung 4 AT 402 060 B der Führungseinrichtung (100) verschiebbar gehaltene und mittels einer Feder (116) in Richtung der stirnseitigen Einlaßöffnung (107) zu vorgespannte Schalthülse (104) angeordnet ist, wobei die Mantelfläche der konisch ausgebildeten Bohrung (104') der Schalthülse (104) außerhalb eines durch die Umfangslinie der Einlaßöffnung (107) und der dieser zugekehrten Öffnung der Seilführung (103) 5 begrenzten imaginären Kegelmantels liegt, und daß die Schalthülse (104) einen Mitnehmer (112) aufweist, der eine auf die Hubseilklemme (105) einwirkende Betätigungseinrichtung (111, 108) steuert.
- 2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß die Betätigungseinrichtung (111, 108) einen Schaltfinger (108) und einen Steuerschlitten (111) umfaßt und daß der Steuerschlitten (111) 70 eine über eine Feder vorgespannte Steuernase (111') aufweist, welche aus dem Steuerschlitten (111) ragt und vom Mitnehmer (112) betätigbar ist, wobei dieser beim Einziehen des Hubseiles (118) den Steuerschlitten (111) über die Steuernase (111') nach oben verschiebt und in der oberen Endlage des Steuerschlittens (111) die Steuernase (111') durch eine Steuerkulisse (110) in den Steuerschlitten (111) gedrückt und damit die gesamte Betätigungseinrichtung (111, 108) mittels einer Feder (117) in die 75 untere Endlage bewegt wird. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 20 25 30 35 40 45 50 5 55
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