DE4234064C2 - Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seitenwände begrenzten Ladefläche eines Transportfahrzeuges - Google Patents

Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seitenwände begrenzten Ladefläche eines Transportfahrzeuges

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rampenfläche gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei bekannten derartigen Rampenflächen sind die beweglichen seitlichen Auflegezungen der Auflegevorrichtung der neigbaren Plattform dafür vorgesehen, sowohl die über die Breite der Ladefläche des Transportfahr­ zeuges entstehenden Leerräume zu beiden Seiten der festen mittleren Aufle­ gezunge auszufüllen als auch Beschädigungen der die Ladefläche begrenzen­ den Seitenwände, zum Beispiel wenn das Fahrzeug nicht genau gegenüber der Rampenfläche steht oder wenn die Breite der Ladefläche des Fahrzeuges kleiner ist als die gesamte Breite der Auflegevorrichtung, zu vermeiden.
In diesem Fall wird nach dem Ausfahren der Auflegevorrichtung der Platt­ form und während die Auflegevorrichtung auf die Ladefläche des Fahr­ zeuges aufgelegt wird die an eine Seitenwand stoßende seitliche Auflege­ zunge gegen den Druck der Feder von der Seitenwand eingeschoben.
Diese Möglichkeit des elastischen Einschiebens der seitlichen Auflegezun­ gen der Auflegevorrichtung der neigbaren Plattform beugt weitgehend den Unaufmerksamkeiten und dem Verschätzen des Arbeitspersonals vor und verhindert Schäden, die sich vorher bei nicht mit derartigen Auflegevor­ richtungen versehenen Rampenflächen ergaben.
Dadurch, daß das Einschieben jeder dieser seitlichen Auflegezungen durch parallele Verschiebung in einer zur neigbaren Plattform parallelen Ebene geschieht, ist die einschiebende Komponente, die sich beim Kontakt der seitlichen Auflegezungen mit den Seitenwänden entwickelt und gegen den Druck der Federn wirkt, keine Konstante und variiert mit dem Neigungs­ winkel der Plattform.
Es kann daher passieren, daß das Arbeitspersonal aufgrund fehlender Auf­ merksamkeit oder übergroßer Vorsicht die Rampe vor dem Auflegen der Auflegezungen auf die Ladefläche des Fahrzeuges zu stark angehoben hat und die einschiebende Komponente im Moment des Auftreffens nicht aus­ reichend ist, um gleichzeitig die Federkraft und die Reibungswiderstände, die dem Einschieben der beweglichen Zunge beim Auftreffen auf eine Seitenwand entgegenwirken, zu überwinden, und diese Zunge blockiert in ausgefahrener Position und verursacht Schäden, welche sie durch das elastische Einschieben hätte verhindern sollen.
Aus der DE 31 21 994 C2 ist eine gattungsgemäße Rampenfläche bekannt, die auch die soeben beschriebenen Nachteile aufweist. Die französische Patentanmeldung mit der Nummer 2.060.197 beschreibt eine ähnliche Rampenfläche, bei der allerdings keine einziebare Auflegevorrichtung vorgesehen ist, sondern das freie Ende der Plattform selbst auf die Ladefläche aufgelegt wird. Dieses freie Ende der Plattform weist federnde seitliche Auflegezungen auf, die über einen komplizierten Mechanismus mit einem Antriebszylinder und Kabelzügen während des Auflegens der Plattform einziehbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und funktionelle Vorrichtung zu schaffen, die automatisch und unabhängig von der Kontrolle des Bedienper­ sonals während des Auflegevorganges der Auflegevorrichtung der neigbaren Plattform auf die Ladefläche des Fahrzeuges die seitlichen Auflegezungen in der eingezogenen Position hält und nach dem Auflegevorgang bei auflie­ gender Auflegevorrichtung die seitlichen Auflegezungen freigibt, so daß sie durch die Federkraft herausgedrückt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Rampenfläche gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 ausgebildet.
Die Unteransprüche beeinhalten vorteilhafte Ausgestaltungen.
Auf diese Weise werden ab dem Beginn des Anhebens der Plattform und während der aufeinanderfolgenden Operationen des Ausfahrens der Auflege­ vorrichtung, des Vorfahrens der Ladefläche des Fahrzeuges vor die Ram­ penfläche und des Absenkens der Plattform vor dem Auflegen ihrer Aufle­ gevorrichtung auf die Ladefläche des Fahrzeuges die verschiebbaren seitli­ chen Auflegezungen von dem zusätzlichen Antriebsmittel, mit dem sie verbunden sind, in die eingezogene Position gebracht und gehalten.
Durch das Auflegen auf die Ladefläche des Fahrzeuges stützt sich das Eigengewicht der Plattform auf diese Ladefläche und belastet nicht mehr das Antriebsmittel zum Anheben und Absenken der Plattform, mit welchem das zusätzliche mit den beweglichen seitlichen Auflegezungen verbundene Antriebsmittel z. B. hydraulisch gekoppelt ist, wodurch die seitlichen Auflegezungen freigegeben werden und unter dem Druck der Federn ausfahren können. Zu diesem Zeitpunkt können die verschiebbaren seitlichen Auflegezungen im Falle des Auftreffens auf eine Seitenwand keine Schäden mehr verursachen, da die Veränderung der Höhe der Plattform beendet ist.
Durch diese Automatik, die sich der Kontrolle des Arbeitspersonals entzieht, entsteht nicht mehr die Gefahr des Blockierens der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen in der ausgefahrenen Position bei ihrem eventuellen Auftreffen auf eine Seitenwand, da die vorgenannten Voraussetzungen für ein derartiges Blockieren eliminiert sind.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen beispielhaft eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gegenstandes.
Fig. 1 zeigt hiervon einen Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt hiervon eine partielle Untersicht;
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild eines hydraulischen Steuerungskreises für die Antriebs­ mittel der erfindungsgemäßen Rampenfläche.
Die dargestellte Rampenfläche umfaßt eine neigbare Plattform 1, die an einer Querschwelle 2 eines mit den Wandungen der Grube 4 einer Laderam­ pe vergossenen Rahmenwerks 3 mittels Gelenken 5 verbunden ist, und eine Auflegevorrichtung 6 der Plattform 1, welche am Ende eines Tragrahmens 7 befestigt ist. Der Tragrahmen 7 ist unterhalb und parallel zu der Platt­ form 1 verschiebbar.
Die Auflegevorrichtung 6, welche durch Zurückziehen des Tragrahmens 7 unter die Plattform 1 einziehbar ist, besteht hier aus einer in Fig. 2 gut sichtbaren mittleren Auflegezunge 8, die starr an dem Tragrahmen 7 befe­ stigt ist, und aus zwei verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9, die auf beiden Seiten der mittleren. Auflegezunge 8 und mit dieser in der gleichen Ebene angeordnet sind.
Der Tragrahmen 7 weist zwei Seitenträger 10 aus U-Profilen auf, die jeweils durch zwei zwischen ihren beiden Schenkeln angeordneten Laufrol­ len 11 geführt werden, deren Achsen an den Seitenwändein 12 der Plattform 1 befestigt sind.
Die zwei seitlichen Auflegezungen 9 sind von vier seitlichen, am Ende des Tragrahmens 7 befestigten Gleitschienen 13 geführt und sind durch die Führung zwischen der Unterseite der Plattform 1 und der Oberseite der Seitenträger des Tragrahmens 7 parallel zur Längsrichtung der Plattform 1 gehalten.
Die Neigung der Plattform 1 wird durch zwei einfach in Heberichtung wirkende hydraulische Zylinder 14 gesteuert, deren Zylinderbuchse sich gegen eine fest mit einem unteren Querträger 16 des Rahmenwerks 3 ver­ bundene Stütze 15 abstützt. In Fig. 1 ist nur einer der beiden Zylinder sichtbar.
Das Ausschieben und Einziehen der Auflegevorrichtung 6 wird durch einen doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder 17 gesteuert, dessen Zylinder­ buchse sich gegen einen Querträger 48 der Plattform 1 und dessen Kolben sich gegen einen Querträger 49 des Tragrahmens 7 abstützt. Das Ausschie­ ben und das Einziehen jeder der beiden verschiebbaren seitlichen Auflege­ zungen 9 wird durch einen einfach wirkenden, hydraulischen Zylinder, d. h. einen Plungerzylinder gesteuert, dessen Plungerkolben einen elastischen Rückhub durch die Feder 19 aufweist, deren Druck in Ausschieberichtung der beiden seitlichen Zungen orientiert ist. Die Zylinder 18 stützen sich jeweils gegen einen kleinen Querträger 50 am Ende des Tragrahmens 7 ab, und ihre Plungerkolben sind über ein Winkelteil 51 je mit einer bewegli­ chen Auflegezunge 9 verbunden.
Die hier durch die hydraulischen Zylinder 14, 17 und 18 gebildeten An­ triebsmittel der Rampenfläche sind über einen hydraulischen Kreis mitein­ ander verbunden, der in Fig. 3 dargestellt ist und der von einer Pumpe 20 mit einem unter Druck stehenden Fluid gespeist wird. Die Pumpe 20 wird von einem elektrischen Motor 21 angetrieben und ist über einen Filter 22 an einen Fluidspeicher 23 angeschlossen. Die Zylinderräume der hydraulischen Zylinder sind einerseits an einen von der Pumpe 20 ausgehenden Zufluß­ kreis P und andererseits an einen zum Speicher 23 hinführenden Abfluß­ kreis T angeschlossen. Zwei Wegeventile 24 und 25 sind zwischen die beiden Kreise P und T geschaltet.
Das Vierwegeventil 24 mit drei Schaltstellungen und mechanischem Rück­ lauf in die Neutralstellung verbindet die Kreise P und T mit den beiden Zylinderräumen des Zylinders 17 zum Ausschieben und Einziehen der Auflegevorrichtung 1; es weist eine Schaltstellung A mit parallelen Fließ­ wegen und eine Schaltstellung B mit gekreuzten Fließwegen auf, und seine mittlere Neutralstellung hat geschlossene Fließwege.
Das Dreiwegeventil 25 mit zwei Schaltstellungen und mechanischem Rück­ lauf in eine der beiden Schaltstellungen verbindet die Kreise P und T einerseits mit dem Zylinderraum der Zylinder 14 zur Steuerung der Neigung der Plattform 1, von denen hier nur einer gezeigt ist, und andererseits über eine Nebenleitung 33 mit dem Zylinderraum der Zylinder 18 zum Einziehen der verschiebbaren Auflegezungen 9 der Auflegevorrichtung 6; es umfaßt eine Position B mit einem zwei Anschlüsse verbindenden Zuflußweg und einem geschlossenen Anschluß und eine Position A mit einem zwei An­ schlüsse verbindenden Abflußweg und einem geschlossenen Anschluß.
Diese beiden Wegeventile 24 und 25 werden von vier Druckknöpfen 27, 28, 29 und 52 gesteuert, welche auf einer in der Nähe der Rampenfläche be­ findlichen Steuerungskonsole 53 angeordnet sind. Diese Druckknöpfe unterscheiden sich durch ihre Farben und sind Funktionszeichen 38 zu­ geordnet, welche dazu dienen, die mit den Druckknöpfen auslösbaren Funktionen möglichst unzweideutig darzustellen.
Der Druckknopf 27 steuert das Dreiwegeventil 25, und es stellt sich bei seinem Drücken die Schaltstellung B mit dem Zufluß zu den beiden Zylin­ dern 14 und 18 und durch sein Loslassen die Schaltstellung A mit dem Abfluß ein.
Die Druckknöpfe 28 und 29 steuern das Vierwegeventil 24, und es stellt sich durch ihr Eindrücken einerseits die Schaltstellung A und andererseits die Schaltstellung B ein, wobei das erste Drücken auf einen der beiden Druckknöpfe 28, 29 den anderen freigibt und das zweite Drücken diesen Druckknopf selber freigibt und das Vierwegeventil 24 in Neutralstellung stellt.
Der Druckknopf 52 steuert die beiden Wegeventile 24 und 25 derart, daß aufeinanderfolgend die Funktionen des Wiederanhebens der Plattform 1 über das Niveau der Laderampe, des Einziehens der Auflegevorrichtung 6 in die eingezogene Position und des Wiederabsenkens der Plattform 1 auf das Niveau der Laderampe ausgelöst werden. Dies geschieht mittels eines automatischen Steuerkreises herkömmlicher Art, der hier nicht dargestellt ist und welcher die einziehbaren Auflegemittel der Plattform 1 in der vorgenannten Art steuert.
Der Zuflußkreis P weist eine Drossel 30 auf, die zwischen die Pumpe 20 und das Vierwegeventil 24 zum Steuern der Auflegevorrichtung 6 geschaltet ist, und weist ein Rückschlagventil 31 auf, welches vor dem Eingang des Dreiwegeventils 25 angeordnet ist.
Der Abflußkreis T umfaßt eine Drossel 34, die am Ausgang des Dreiwege­ ventils 25 zur Steuerung der Neigung der Plattform 1 angeordnet ist.
Aus Sicherheitsgründen ist ein Druckbegrenzer 35 in einer Nebenleitung 36 angeordnet, welche den Zuflußkreis P zwischen dem Dreiwegeventil 25 und dem Rückschlagventil 31 mit dem Abflußkreis T verbindet. Ein Auffüll- und Entlüftungsorgan 37 des Speichers 23 komplettiert den Kreis.
Dieser Hydraulikkreis zur Steuerung der Zylinder 14,17 und 18 funktioniert wie folgt:
Bei Arbeitsbeginn mit unter Druck stehendem Hydraulikkreis bewegt das Arbeitspersonal durch Drücken auf den Knopf 27 das Dreiwegeventil 25 in Position B und führt so das unter Druck stehende Fluid den Zylindern 14 und 18 zu, wodurch gleichzeitig die Plattform 1 angehoben wird und das Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 gegen die Span­ nung der Federn 19 hervorgerufen wird.
Durch Eindrücken des Druckknopfes 29 bewegt das Arbeitspersonal das Vierwegeventil 24 in Position A und führt so das unter Druck stehende Fluid dem Hydraulikzylinder 17 zu, um die Auflegevorrichtung 6 auszu­ schieben.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Rampenfläche in einer über das Niveau der Laderampe angehobenen Position mit ausgeschobener Auflege­ vorrichtung 6 und eingezogenen seitlichen Auflegezungen 9.
Nun wird das Fahrzeug vorgefahren, um seine Ladefläche direkt vor die Rampenfläche und unter die Auflegevorrichtung zu bringen. Durch Loslas­ sen des Druckknopfes 27 bringt das Arbeitspersonal das Dreiwegeventil 25 in die Abflußposition A, wodurch die Plattform 1 durch ihr Eigengewicht und gegen die am Ausgang des Dreiwegeventils 25 angeordnete Drossel 34 absinkt.
Durch das Vorhandensein dieser Drossel 34 ist das Absinken der Plattform 1 abgebremst, und ein von der vertikalen Komponente des Eigengewichts der Plattform 1 abhängiger Druck des Fluides wird innerhalb der Zylinder 18 gegen den Druck der Federn 19 aufrechterhalten, wodurch die verschieb­ baren seitlichen Auflegezungen 9 in eingezogener Position gehalten bleiben, bis die Auflegevorrichtung 6 der Plattform 1 auf der Ladefläche des Fahr­ zeuges aufliegt.
In dem Moment dieses Aufliegens stützt sich die Last des Eigengewichtes der Plattform 1 auf die Ladefläche des Fahrzeuges und ihre vertikale Kom­ ponente belastet nicht mehr den Zylinder 14, wodurch der Druck in den Zylindern 18 abfällt und die seitlichen Auflegezungen 9 langsam unter dem Druck der Federn 19, die das Fluid durch die Drossel 34 hindurch aus­ schieben, ausfahren.
Die Kraft der Federn 19 und die Dimensionen der Drossel 34 und der Zylinder 14 und 18 sind derart in Abhängigkeit der vertikalen Komponente des Eigengewichts der Plattform 1, welche den Zylinder 14 belastet, festge­ legt, daß dieser Effekt eintritt.
Nach dem Laden oder Entladen der Ladefläche des Fahrzeuges und durch Drücken auf den Druckknopf 52 wird durch das Arbeitspersonal die Platt­ form 1 angehoben, die Auflegevorrichtung 6 unter die Plattform 1 eingezo­ gen und diese auf das Niveau der Laderampe abgesenkt, entsprechend der schon beschriebenen Funktion dieses Druckknopfes 52.
Die Funktionsweise dieses Hydraulikkreises, der beispielhaft anhand der Ausführungsform beschrieben wurde, erzeugt die gewünschte Wirkung, die beweglichen seitlichen Auflegezungen 9 der Auflegevorrichtung 6 in einge­ zogener Position zu halten, während die Auflegevorrichtung 6 an die Lade­ fläche des Fahrzeugs angenähert und auf die Ladefläche des Fahrzeugs aufgelegt wird, wobei diese Wirkung automatisch erzielt wird und sich der Kontrolle des Arbeitspersonals entzieht.
In dieser hydraulische Antriebsmittel benutzenden Ausführungsform wird die Kopplung der Funktion der hydraulischen Zylinder 18 zum Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 an die des hydraulischen Zylinders 14 zum Anheben und Absenken der Plattform 1 mittels der am Ausgang des Dreiwegeventils 25 angeordneten Drossel 34 erreicht.
Die genannten hydraulischen Antriebsmittel und der genannte Typ der Kopplung sind jedoch nicht die einzig möglichen Mittel.
Bei elektromechanischen Antriebsmitteln kann die steuerungsmäßige Kopplung des Motors zum Halten der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 in eingezogener Position, während der Motor zum Anheben und Absenken der Plattform 1 unter der Last der vertikalen Komponenten des Eigengewichtes der Plattform 1 steht, zum Beispiel mittels eines das Drehmoment ermittelnden Organes, erreicht werden, welches in dem Bewegungsübertragungsmecha­ nismus zwischen der Plattform 1 und dem letztgenannten Motor angeordnet ist.
Die Anzahl der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 ist nicht einge­ schränkt, und die Erfindung ist auf eine Anzahl von mehr als zwei anwend­ bar, wobei jede dieser seitlichen Auflegezungen 9 unabhängig von den anderen durch einen hydraulischen Zylinder bewegt werden kann und die Rückstellfedern dieser Zungen sowohl außerhalb der Zylinder als auch darin integriert sein können.
Unabhängig von der Anzahl der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen können diese auch zusammen an ein einziges ihr Einziehen bewirkendes Antriebsmittel angeschlossen sein. In diesem Fall ist vorzugsweise die Rückstellfeder zum Ausschieben jeder einzelnen dieser Zungen in einem teleskopischen Kraftübertragungselement angeordnet, welches die entspre­ chende Zunge mit dem beweglichen Teil dieses einzelnen hydraulischen Zylinders verbindet, um die Unabhängigkeit jeder dieser verschiebbaren Auflegezungen bezüglich des elastischen Ausschiebens zu gewährleisten.
Schließlich kann die Anzahl der Druckknöpfe der Steuerungskonsole 53 von vier verschieden sein, und diese Knöpfe können von verschiedener Art sein, unter der Voraussetzung, daß die automatische Kopplung des Motors zum Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 erhalten bleibt.
So können zum Beispiel zwei unabhängige Knöpfe Anheben/Absenken der Plattform 1 den einen hierfür vorgesehenen Druckknopf 27 ersetzen; ein einzelner Druckknopf mit zwei Positionen Ausschieben/Einziehen kann die Druckknöpfe 28 und 29 zum Ausschieben bzw. Einziehen der einziehbaren Auflegevorrichtung 6 ersetzen; der Druckknopf 52 zur automatischen Rückstellung der Plattform 1 auf das Niveau der Laderampe nach jedem Lade- oder Entladevorgang kann entfallen und dieses Rückstellen kann durch das Arbeitspersonal durch Betätigung der anderen Druckknöpfe geschehen.

Claims (3)

1. Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seiten­ wände begrenzten Ladefläche eines Transportfahrzeuges, bestehend aus einer neigbaren, an einem festen Auflager (5) einer Laderampe angelenkten Plattform (1), aus einer in Längsrichtung unter die Plattform (1) einzieh­ baren Auflegevorrichtung (6), die zum Auflegen des freien Endes der neigbaren Plattform (1) auf die Ladefläche bestimmt ist, wobei die Auflege­ vorrichtung (6) eine mittlere Auflegezunge (8) und mindestens zwei gegen­ über dieser Auflegezunge (8) in Längsrichtung verschiebbare seitliche Auflegezungen (9) umfaßt, die unter dem elastischen Druck von Federn (19) stehen, welche die seitlichen Auflegezungen (9) in ausgefahrener Auflege­ position zu beiden Seiten der mittleren Auflegezunge (8) halten und welche das federnde Einschieben der seitlichen Auflegezungen (9) beim Auftreffen auf ein Hindernis, wie die Seitenwände der Ladefläche, ermöglichen, und weiterhin bestehend aus an Steuerungsmittel (27-29, 52) angeschlossenen Antriebsmitteln (14,17) für die neigbare Plattform (1), um diese anzuheben und/oder abzusenken, und für die Auflegevorrichtung (6), um diese einer­ seits in Längsrichtung der neigbaren Plattform (1) auszuschieben und andererseits unter die Plattform (1) einzuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzliche Antriebsmittel (18) für die verschiebbaren seitlichen Auflegezungen (9) der Auflegevorrichtung (6) aufweist, welche mit mindestens einem Antriebsmittel (14) zum Anheben und Absenken der Plattform (1) steuerungsmäßig gekoppelt sind, um die Auflegezungen (9) entgegen dem Druck der Federn (19) mit entsprechender Federkraft jedesmal einzuziehen, wenn das Antriebsmittel (14) zum Anhe­ ben und Absenken der Plattform (1) mindestens mit der Last der vertikalen Komponente des Eigengewichts der Plattform (1) belastet ist, und um diese beim Unterschreiten der genannten Last ausfahren zu lassen.
2. Rampenfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätz­ lichen Antriebsmittel (18) mit mindestens einem Antriebsmittel (14) hydrau­ lisch gekoppelt sind, wobei als zusätzliches Antriebsmittel für jede seitliche Auflegezunge (9) ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, in den eine Feder (19) integriert ist.
3. Rampenfläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie hydrau­ lische Antriebsmittel (14, 17, 18) aufweist, die mindestens einen einfach­ wirkenden Zylinder (14) zum verstellen der Neigung der Plattform (1), einen zusätzlichen einfachwirkenden Zylinder (18) zum Einziehen der seitlichen Auflegezungen (9) und einen doppeltwirkenden Zylinder (17) zum Aus schieben und Einziehen der Auflegevorrichtung (6) umfassen, welche mit einem einen Zuflußkreis (P) und einen Abflußkreis (T) aufweisenden Hydraulikkreis verbunden sind, der ein Vierwegeventil (24) mit drei Schalt­ stellungen und mechanischem Rücklauf in die Neutralstellung umfaßt, das mit dem doppeltwirkenden Zylinder (17) zum Antrieb der Auflegevorrich­ tung (6) verbunden ist, und ein Dreiwegeventil (25) mit zwei Schaltstellun­ gen und mechanischem Rücklauf in Abflußstellung umfaßt, das mit dem einfachwirkenden Zylinder (14) zum Verstellen der Neigung der Plattform (1) und mit dem zusätzlichen einfachwirkenden Zylinder (18) zum Einzie­ hen der seitlichen Auflegezungen (9) verbunden ist, wobei der Abflußkreis (T) eine Drossel (34) aufweist, die am Ausgang des Dreiwegeventils (25) angeordnet ist und das Kopplungsorgan für die Funktion des das Einziehen der seitlichen Auflegezungen (9) bewirkenden Zylinders (18) an die Funk­ tion des Zylinders (14) zum Anheben und Absenken der Plattform (1) bildet.
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