DE4234064C2 - Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seitenwände begrenzten Ladefläche eines Transportfahrzeuges - Google Patents
Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seitenwände begrenzten Ladefläche eines TransportfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rampenfläche gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bei bekannten derartigen Rampenflächen sind die beweglichen seitlichen
Auflegezungen der Auflegevorrichtung der neigbaren Plattform dafür
vorgesehen, sowohl die über die Breite der Ladefläche des Transportfahr
zeuges entstehenden Leerräume zu beiden Seiten der festen mittleren Aufle
gezunge auszufüllen als auch Beschädigungen der die Ladefläche begrenzen
den Seitenwände, zum Beispiel wenn das Fahrzeug nicht genau gegenüber
der Rampenfläche steht oder wenn die Breite der Ladefläche des Fahrzeuges
kleiner ist als die gesamte Breite der Auflegevorrichtung, zu vermeiden.
In diesem Fall wird nach dem Ausfahren der Auflegevorrichtung der Platt
form und während die Auflegevorrichtung auf die Ladefläche des Fahr
zeuges aufgelegt wird die an eine Seitenwand stoßende seitliche Auflege
zunge gegen den Druck der Feder von der Seitenwand eingeschoben.
Diese Möglichkeit des elastischen Einschiebens der seitlichen Auflegezun
gen der Auflegevorrichtung der neigbaren Plattform beugt weitgehend den
Unaufmerksamkeiten und dem Verschätzen des Arbeitspersonals vor und
verhindert Schäden, die sich vorher bei nicht mit derartigen Auflegevor
richtungen versehenen Rampenflächen ergaben.
Dadurch, daß das Einschieben jeder dieser seitlichen Auflegezungen durch
parallele Verschiebung in einer zur neigbaren Plattform parallelen Ebene
geschieht, ist die einschiebende Komponente, die sich beim Kontakt der
seitlichen Auflegezungen mit den Seitenwänden entwickelt und gegen den
Druck der Federn wirkt, keine Konstante und variiert mit dem Neigungs
winkel der Plattform.
Es kann daher passieren, daß das Arbeitspersonal aufgrund fehlender Auf
merksamkeit oder übergroßer Vorsicht die Rampe vor dem Auflegen der
Auflegezungen auf die Ladefläche des Fahrzeuges zu stark angehoben hat
und die einschiebende Komponente im Moment des Auftreffens nicht aus
reichend ist, um gleichzeitig die Federkraft und die Reibungswiderstände,
die dem Einschieben der beweglichen Zunge beim Auftreffen auf eine
Seitenwand entgegenwirken, zu überwinden, und diese Zunge blockiert in
ausgefahrener Position und verursacht Schäden, welche sie durch das
elastische Einschieben hätte verhindern sollen.
Aus der DE 31 21 994 C2 ist eine gattungsgemäße Rampenfläche bekannt, die
auch die
soeben beschriebenen Nachteile aufweist. Die französische Patentanmeldung mit der
Nummer 2.060.197 beschreibt eine ähnliche Rampenfläche, bei der allerdings
keine einziebare Auflegevorrichtung vorgesehen ist, sondern das freie
Ende der Plattform selbst auf die Ladefläche aufgelegt wird. Dieses freie
Ende der Plattform weist federnde seitliche Auflegezungen auf, die über
einen komplizierten Mechanismus mit einem Antriebszylinder und Kabelzügen
während des Auflegens der Plattform einziehbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und funktionelle Vorrichtung zu
schaffen, die automatisch und unabhängig von der Kontrolle des Bedienper
sonals während des Auflegevorganges der Auflegevorrichtung der neigbaren
Plattform auf die Ladefläche des Fahrzeuges die seitlichen Auflegezungen
in der eingezogenen Position hält und nach dem Auflegevorgang bei auflie
gender Auflegevorrichtung die seitlichen Auflegezungen freigibt, so daß sie
durch die Federkraft herausgedrückt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Rampenfläche gemäß
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 ausgebildet.
Die Unteransprüche beeinhalten vorteilhafte
Ausgestaltungen.
Auf diese Weise werden ab dem Beginn des Anhebens der Plattform und
während der aufeinanderfolgenden Operationen des Ausfahrens der Auflege
vorrichtung, des Vorfahrens der Ladefläche des Fahrzeuges vor die Ram
penfläche und des Absenkens der Plattform vor dem Auflegen ihrer Aufle
gevorrichtung auf die Ladefläche des Fahrzeuges die verschiebbaren seitli
chen Auflegezungen von dem zusätzlichen Antriebsmittel, mit dem sie
verbunden sind, in die eingezogene Position gebracht und gehalten.
Durch das Auflegen auf die Ladefläche des Fahrzeuges stützt sich das
Eigengewicht der Plattform auf diese Ladefläche und belastet nicht mehr
das Antriebsmittel zum Anheben und Absenken der Plattform, mit welchem
das zusätzliche mit den beweglichen seitlichen Auflegezungen verbundene
Antriebsmittel z. B. hydraulisch gekoppelt ist, wodurch die seitlichen Auflegezungen
freigegeben werden und unter dem Druck der Federn ausfahren
können. Zu diesem Zeitpunkt können die verschiebbaren seitlichen Auflegezungen
im Falle des Auftreffens auf eine Seitenwand keine Schäden mehr
verursachen, da die Veränderung der Höhe der Plattform beendet ist.
Durch diese Automatik, die sich der Kontrolle des Arbeitspersonals entzieht,
entsteht nicht mehr die Gefahr des Blockierens der verschiebbaren
seitlichen Auflegezungen in der ausgefahrenen Position bei ihrem eventuellen
Auftreffen auf eine Seitenwand, da die vorgenannten Voraussetzungen
für ein derartiges Blockieren eliminiert sind.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen beispielhaft eine Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Gegenstandes.
Fig. 1 zeigt hiervon einen Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt hiervon eine partielle Untersicht;
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild eines hydraulischen
Steuerungskreises für die Antriebs
mittel der erfindungsgemäßen Rampenfläche.
Die dargestellte Rampenfläche umfaßt eine neigbare Plattform 1, die an
einer Querschwelle 2 eines mit den Wandungen der Grube 4 einer Laderam
pe vergossenen Rahmenwerks 3 mittels Gelenken 5 verbunden ist, und eine
Auflegevorrichtung 6 der Plattform 1, welche am Ende eines Tragrahmens
7 befestigt ist. Der Tragrahmen 7 ist unterhalb und parallel zu der Platt
form 1 verschiebbar.
Die Auflegevorrichtung 6, welche durch Zurückziehen des Tragrahmens 7
unter die Plattform 1 einziehbar ist, besteht hier aus einer in Fig. 2 gut
sichtbaren mittleren Auflegezunge 8, die starr an dem Tragrahmen 7 befe
stigt ist, und aus zwei verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9, die auf
beiden Seiten der mittleren. Auflegezunge 8 und mit dieser in der gleichen
Ebene angeordnet sind.
Der Tragrahmen 7 weist zwei Seitenträger 10 aus U-Profilen auf, die
jeweils durch zwei zwischen ihren beiden Schenkeln angeordneten Laufrol
len 11 geführt werden, deren Achsen an den Seitenwändein 12 der Plattform
1 befestigt sind.
Die zwei seitlichen Auflegezungen 9 sind von vier seitlichen, am Ende des
Tragrahmens 7 befestigten Gleitschienen 13 geführt und sind durch die
Führung zwischen der Unterseite der Plattform 1 und der Oberseite der
Seitenträger des Tragrahmens 7 parallel zur Längsrichtung der Plattform 1
gehalten.
Die Neigung der Plattform 1 wird durch zwei einfach in Heberichtung
wirkende hydraulische Zylinder 14 gesteuert, deren Zylinderbuchse sich
gegen eine fest mit einem unteren Querträger 16 des Rahmenwerks 3 ver
bundene Stütze 15 abstützt. In Fig. 1 ist nur einer der beiden Zylinder
sichtbar.
Das Ausschieben und Einziehen der Auflegevorrichtung 6 wird durch einen
doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder 17 gesteuert, dessen Zylinder
buchse sich gegen einen Querträger 48 der Plattform 1 und dessen Kolben
sich gegen einen Querträger 49 des Tragrahmens 7 abstützt. Das Ausschie
ben und das Einziehen jeder der beiden verschiebbaren seitlichen Auflege
zungen 9 wird durch einen einfach wirkenden, hydraulischen Zylinder, d. h.
einen Plungerzylinder gesteuert, dessen Plungerkolben einen elastischen
Rückhub durch die Feder 19 aufweist, deren Druck in Ausschieberichtung
der beiden seitlichen Zungen orientiert ist. Die Zylinder 18 stützen sich
jeweils gegen einen kleinen Querträger 50 am Ende des Tragrahmens 7 ab,
und ihre Plungerkolben sind über ein Winkelteil 51 je mit einer bewegli
chen Auflegezunge 9 verbunden.
Die hier durch die hydraulischen Zylinder 14, 17 und 18 gebildeten An
triebsmittel der Rampenfläche sind über einen hydraulischen Kreis mitein
ander verbunden, der in Fig. 3 dargestellt ist und der von einer Pumpe 20
mit einem unter Druck stehenden Fluid gespeist wird. Die Pumpe 20 wird
von einem elektrischen Motor 21 angetrieben und ist über einen Filter 22 an
einen Fluidspeicher 23 angeschlossen. Die Zylinderräume der hydraulischen
Zylinder sind einerseits an einen von der Pumpe 20 ausgehenden Zufluß
kreis P und andererseits an einen zum Speicher 23 hinführenden Abfluß
kreis T angeschlossen. Zwei Wegeventile 24 und 25 sind zwischen die
beiden Kreise P und T geschaltet.
Das Vierwegeventil 24 mit drei Schaltstellungen und mechanischem Rück
lauf in die Neutralstellung verbindet die Kreise P und T mit den beiden
Zylinderräumen des Zylinders 17 zum Ausschieben und Einziehen der
Auflegevorrichtung 1; es weist eine Schaltstellung A mit parallelen Fließ
wegen und eine Schaltstellung B mit gekreuzten Fließwegen auf, und seine
mittlere Neutralstellung hat geschlossene Fließwege.
Das Dreiwegeventil 25 mit zwei Schaltstellungen und mechanischem Rück
lauf in eine der beiden Schaltstellungen verbindet die Kreise P und T
einerseits mit dem Zylinderraum der Zylinder 14 zur Steuerung der Neigung
der Plattform 1, von denen hier nur einer gezeigt ist, und andererseits über
eine Nebenleitung 33 mit dem Zylinderraum der Zylinder 18 zum Einziehen
der verschiebbaren Auflegezungen 9 der Auflegevorrichtung 6; es umfaßt
eine Position B mit einem zwei Anschlüsse verbindenden Zuflußweg und
einem geschlossenen Anschluß und eine Position A mit einem zwei An
schlüsse verbindenden Abflußweg und einem geschlossenen Anschluß.
Diese beiden Wegeventile 24 und 25 werden von vier Druckknöpfen 27, 28,
29 und 52 gesteuert, welche auf einer in der Nähe der Rampenfläche be
findlichen Steuerungskonsole 53 angeordnet sind. Diese Druckknöpfe
unterscheiden sich durch ihre Farben und sind Funktionszeichen 38 zu
geordnet, welche dazu dienen, die mit den Druckknöpfen auslösbaren
Funktionen möglichst unzweideutig darzustellen.
Der Druckknopf 27 steuert das Dreiwegeventil 25, und es stellt sich bei
seinem Drücken die Schaltstellung B mit dem Zufluß zu den beiden Zylin
dern 14 und 18 und durch sein Loslassen die Schaltstellung A mit dem
Abfluß ein.
Die Druckknöpfe 28 und 29 steuern das Vierwegeventil 24, und es stellt
sich durch ihr Eindrücken einerseits die Schaltstellung A und andererseits
die Schaltstellung B ein, wobei das erste Drücken auf einen der beiden
Druckknöpfe 28, 29 den anderen freigibt und das zweite Drücken diesen
Druckknopf selber freigibt und das Vierwegeventil 24 in Neutralstellung
stellt.
Der Druckknopf 52 steuert die beiden Wegeventile 24 und 25 derart, daß
aufeinanderfolgend die Funktionen des Wiederanhebens der Plattform 1
über das Niveau der Laderampe, des Einziehens der Auflegevorrichtung 6
in die eingezogene Position und des Wiederabsenkens der Plattform 1 auf
das Niveau der Laderampe ausgelöst werden. Dies geschieht mittels eines
automatischen Steuerkreises herkömmlicher Art, der hier nicht dargestellt
ist und welcher die einziehbaren Auflegemittel der Plattform 1 in der
vorgenannten Art steuert.
Der Zuflußkreis P weist eine Drossel 30 auf, die zwischen die Pumpe 20
und das Vierwegeventil 24 zum Steuern der Auflegevorrichtung 6 geschaltet
ist, und weist ein Rückschlagventil 31 auf, welches vor dem Eingang des
Dreiwegeventils 25 angeordnet ist.
Der Abflußkreis T umfaßt eine Drossel 34, die am Ausgang des Dreiwege
ventils 25 zur Steuerung der Neigung der Plattform 1 angeordnet ist.
Aus Sicherheitsgründen ist ein Druckbegrenzer 35 in einer Nebenleitung 36
angeordnet, welche den Zuflußkreis P zwischen dem Dreiwegeventil 25 und
dem Rückschlagventil 31 mit dem Abflußkreis T verbindet. Ein Auffüll-
und Entlüftungsorgan 37 des Speichers 23 komplettiert den Kreis.
Dieser Hydraulikkreis zur Steuerung der Zylinder 14,17 und 18 funktioniert
wie folgt:
Bei Arbeitsbeginn mit unter Druck stehendem Hydraulikkreis bewegt das Arbeitspersonal durch Drücken auf den Knopf 27 das Dreiwegeventil 25 in Position B und führt so das unter Druck stehende Fluid den Zylindern 14 und 18 zu, wodurch gleichzeitig die Plattform 1 angehoben wird und das Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 gegen die Span nung der Federn 19 hervorgerufen wird.
Bei Arbeitsbeginn mit unter Druck stehendem Hydraulikkreis bewegt das Arbeitspersonal durch Drücken auf den Knopf 27 das Dreiwegeventil 25 in Position B und führt so das unter Druck stehende Fluid den Zylindern 14 und 18 zu, wodurch gleichzeitig die Plattform 1 angehoben wird und das Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 gegen die Span nung der Federn 19 hervorgerufen wird.
Durch Eindrücken des Druckknopfes 29 bewegt das Arbeitspersonal das
Vierwegeventil 24 in Position A und führt so das unter Druck stehende
Fluid dem Hydraulikzylinder 17 zu, um die Auflegevorrichtung 6 auszu
schieben.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Rampenfläche in einer über das
Niveau der Laderampe angehobenen Position mit ausgeschobener Auflege
vorrichtung 6 und eingezogenen seitlichen Auflegezungen 9.
Nun wird das Fahrzeug vorgefahren, um seine Ladefläche direkt vor die
Rampenfläche und unter die Auflegevorrichtung zu bringen. Durch Loslas
sen des Druckknopfes 27 bringt das Arbeitspersonal das Dreiwegeventil 25
in die Abflußposition A, wodurch die Plattform 1 durch ihr Eigengewicht
und gegen die am Ausgang des Dreiwegeventils 25 angeordnete Drossel 34
absinkt.
Durch das Vorhandensein dieser Drossel 34 ist das Absinken der Plattform
1 abgebremst, und ein von der vertikalen Komponente des Eigengewichts
der Plattform 1 abhängiger Druck des Fluides wird innerhalb der Zylinder
18 gegen den Druck der Federn 19 aufrechterhalten, wodurch die verschieb
baren seitlichen Auflegezungen 9 in eingezogener Position gehalten bleiben,
bis die Auflegevorrichtung 6 der Plattform 1 auf der Ladefläche des Fahr
zeuges aufliegt.
In dem Moment dieses Aufliegens stützt sich die Last des Eigengewichtes
der Plattform 1 auf die Ladefläche des Fahrzeuges und ihre vertikale Kom
ponente belastet nicht mehr den Zylinder 14, wodurch der Druck in den
Zylindern 18 abfällt und die seitlichen Auflegezungen 9 langsam unter dem
Druck der Federn 19, die das Fluid durch die Drossel 34 hindurch aus
schieben, ausfahren.
Die Kraft der Federn 19 und die Dimensionen der Drossel 34 und der
Zylinder 14 und 18 sind derart in Abhängigkeit der vertikalen Komponente
des Eigengewichts der Plattform 1, welche den Zylinder 14 belastet, festge
legt, daß dieser Effekt eintritt.
Nach dem Laden oder Entladen der Ladefläche des Fahrzeuges und durch
Drücken auf den Druckknopf 52 wird durch das Arbeitspersonal die Platt
form 1 angehoben, die Auflegevorrichtung 6 unter die Plattform 1 eingezo
gen und diese auf das Niveau der Laderampe abgesenkt, entsprechend der
schon beschriebenen Funktion dieses Druckknopfes 52.
Die Funktionsweise dieses Hydraulikkreises, der beispielhaft anhand der
Ausführungsform beschrieben wurde, erzeugt die gewünschte Wirkung, die
beweglichen seitlichen Auflegezungen 9 der Auflegevorrichtung 6 in einge
zogener Position zu halten, während die Auflegevorrichtung 6 an die Lade
fläche des Fahrzeugs angenähert und auf die Ladefläche des Fahrzeugs
aufgelegt wird, wobei diese Wirkung automatisch erzielt wird und sich der
Kontrolle des Arbeitspersonals entzieht.
In dieser hydraulische Antriebsmittel benutzenden Ausführungsform wird
die Kopplung der Funktion der hydraulischen Zylinder 18 zum Einziehen
der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 an die des hydraulischen
Zylinders 14 zum Anheben und Absenken der Plattform 1 mittels der am
Ausgang des Dreiwegeventils 25 angeordneten Drossel 34 erreicht.
Die genannten hydraulischen Antriebsmittel und der genannte Typ der
Kopplung sind jedoch nicht die einzig möglichen Mittel.
Bei elektromechanischen Antriebsmitteln kann die steuerungsmäßige
Kopplung des Motors
zum Halten der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 in eingezogener
Position, während der Motor zum Anheben und Absenken der Plattform 1
unter der Last der vertikalen Komponenten des Eigengewichtes der
Plattform 1 steht, zum Beispiel mittels eines das Drehmoment ermittelnden
Organes, erreicht werden, welches in dem Bewegungsübertragungsmecha
nismus zwischen der Plattform 1 und dem letztgenannten Motor angeordnet
ist.
Die Anzahl der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 ist nicht einge
schränkt, und die Erfindung ist auf eine Anzahl von mehr als zwei anwend
bar, wobei jede dieser seitlichen Auflegezungen 9 unabhängig von den
anderen durch einen hydraulischen Zylinder bewegt werden kann und die
Rückstellfedern dieser Zungen sowohl außerhalb der Zylinder als auch darin
integriert sein können.
Unabhängig von der Anzahl der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen
können diese auch zusammen an ein einziges ihr Einziehen bewirkendes
Antriebsmittel angeschlossen sein. In diesem Fall ist vorzugsweise die
Rückstellfeder zum Ausschieben jeder einzelnen dieser Zungen in einem
teleskopischen Kraftübertragungselement angeordnet, welches die entspre
chende Zunge mit dem beweglichen Teil dieses einzelnen hydraulischen
Zylinders verbindet, um die Unabhängigkeit jeder dieser verschiebbaren
Auflegezungen bezüglich des elastischen Ausschiebens zu gewährleisten.
Schließlich kann die Anzahl der Druckknöpfe der Steuerungskonsole 53 von
vier verschieden sein, und diese Knöpfe können von verschiedener Art sein,
unter der Voraussetzung, daß die automatische Kopplung des Motors zum
Einziehen der verschiebbaren seitlichen Auflegezungen 9 erhalten bleibt.
So können zum Beispiel zwei unabhängige Knöpfe Anheben/Absenken der
Plattform 1 den einen hierfür vorgesehenen Druckknopf 27 ersetzen; ein
einzelner Druckknopf mit zwei Positionen Ausschieben/Einziehen kann die
Druckknöpfe 28 und 29 zum Ausschieben bzw. Einziehen der einziehbaren
Auflegevorrichtung 6 ersetzen; der Druckknopf 52 zur automatischen
Rückstellung der Plattform 1 auf das Niveau der Laderampe nach jedem
Lade- oder Entladevorgang kann entfallen und dieses Rückstellen kann
durch das Arbeitspersonal durch Betätigung der anderen Druckknöpfe
geschehen.
Claims (3)
1. Rampenfläche zum Be- und Entladen einer insbesondere durch Seiten
wände begrenzten Ladefläche eines Transportfahrzeuges, bestehend aus
einer neigbaren, an einem festen Auflager (5) einer Laderampe angelenkten
Plattform (1), aus einer in Längsrichtung unter die Plattform (1) einzieh
baren Auflegevorrichtung (6), die zum Auflegen des freien Endes der
neigbaren Plattform (1) auf die Ladefläche bestimmt ist, wobei die Auflege
vorrichtung (6) eine mittlere Auflegezunge (8) und mindestens zwei gegen
über dieser Auflegezunge (8) in Längsrichtung verschiebbare seitliche
Auflegezungen (9) umfaßt, die unter dem elastischen Druck von Federn (19)
stehen, welche die seitlichen Auflegezungen (9) in ausgefahrener Auflege
position zu beiden Seiten der mittleren Auflegezunge (8) halten und welche
das federnde Einschieben der seitlichen Auflegezungen (9) beim Auftreffen
auf ein Hindernis, wie die Seitenwände der Ladefläche, ermöglichen, und
weiterhin bestehend aus an Steuerungsmittel (27-29, 52) angeschlossenen
Antriebsmitteln (14,17) für die neigbare Plattform (1), um diese anzuheben
und/oder abzusenken, und für die Auflegevorrichtung (6), um diese einer
seits in Längsrichtung der neigbaren Plattform (1) auszuschieben und
andererseits unter die Plattform (1) einzuziehen,
dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzliche Antriebsmittel (18) für die
verschiebbaren seitlichen Auflegezungen (9) der Auflegevorrichtung (6)
aufweist, welche mit mindestens einem Antriebsmittel (14) zum Anheben
und Absenken der Plattform (1) steuerungsmäßig gekoppelt sind, um die
Auflegezungen (9) entgegen dem Druck der Federn (19) mit entsprechender
Federkraft jedesmal einzuziehen, wenn das Antriebsmittel (14) zum Anhe
ben und Absenken der Plattform (1) mindestens mit der Last der vertikalen
Komponente des Eigengewichts der Plattform (1) belastet ist, und um diese
beim Unterschreiten der genannten Last ausfahren zu lassen.
2. Rampenfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätz
lichen Antriebsmittel (18) mit mindestens einem Antriebsmittel (14) hydrau
lisch gekoppelt sind, wobei als zusätzliches Antriebsmittel für jede seitliche
Auflegezunge (9) ein Hydraulikzylinder vorgesehen ist, in den eine Feder
(19) integriert ist.
3. Rampenfläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie hydrau
lische Antriebsmittel (14, 17, 18) aufweist, die mindestens einen einfach
wirkenden Zylinder (14) zum verstellen der Neigung der Plattform (1),
einen zusätzlichen einfachwirkenden Zylinder (18) zum Einziehen der
seitlichen Auflegezungen (9) und einen doppeltwirkenden Zylinder (17) zum
Aus schieben und Einziehen der Auflegevorrichtung (6) umfassen, welche
mit einem einen Zuflußkreis (P) und einen Abflußkreis (T) aufweisenden
Hydraulikkreis verbunden sind, der ein Vierwegeventil (24) mit drei Schalt
stellungen und mechanischem Rücklauf in die Neutralstellung umfaßt, das
mit dem doppeltwirkenden Zylinder (17) zum Antrieb der Auflegevorrich
tung (6) verbunden ist, und ein Dreiwegeventil (25) mit zwei Schaltstellun
gen und mechanischem Rücklauf in Abflußstellung umfaßt, das mit dem
einfachwirkenden Zylinder (14) zum Verstellen der Neigung der Plattform
(1) und mit dem zusätzlichen einfachwirkenden Zylinder (18) zum Einzie
hen der seitlichen Auflegezungen (9) verbunden ist, wobei der Abflußkreis
(T) eine Drossel (34) aufweist, die am Ausgang des Dreiwegeventils (25)
angeordnet ist und das Kopplungsorgan für die Funktion des das Einziehen
der seitlichen Auflegezungen (9) bewirkenden Zylinders (18) an die Funk
tion des Zylinders (14) zum Anheben und Absenken der Plattform (1)
bildet.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (2)
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