AT401536B - Vorrichtung zum verhindern des befahrens einer verkehrsfläche - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> werden, sodass ein Weiterfahren unmöglich gemacht wird. Zusätzlich wird der Fahrer des sich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung bewegenden Fahrzeuges auch durch den Stoss auf die Räder (oder wenigstens ein Rad) darauf aufmerksam gemacht, dass er sich In der falschen Fahrtrichtung bewegt. Dabei ist es bei der erfindungsgemässen Vorrichtung ohne weiteres möglich, deren Abmessungen, also beispiels- weise die Höhe der Stufe und die Länge und/oder Neigung der Schrägfläche In Abhängigkeit von der üblichen in dem Bereich, wo die Vorrichtung eingebaut ist, gefahrenen Geschwindigkeit zu wählen. Dabei kann die Stärke des Stosses oder Schlages ohne weiteres so bemessen werden, dass der"Geisterfahrer" nicht nur mit aller Deutlichkeit - durch den Stoss - auf seinen Fahrfehler hingewiesen wird, sondern auch der oder die Reifen seines Fahrzeuges zuverlässig geschlitzt werden, also das Fahrzeug fahruntauglich gemacht wird. Ein Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es auch, dass sie entgegen anderen bekannten Vorrichtungen nicht über die Fahrbahnoberfläche vorsteht, was den Vorteil hat, dass keine Erhöhungen der Fahrbahn vorliegen, welche zu einem Wasserstau führen können oder die Schneeräumung behindern. Auch der Einbau der erfindungsgemässen Vorrichtung in bereits bestehende Fahrbahnen ist ohne weiteres möglich, da es genügt, quer zur Fahrtrichtung, vorzugsweise über die gesamte Fahrbahnbreite eine oder mehrere Ausfräsungen entsprechender Grösse auszuführen. Zur Montage kann die erfindungsgemässe Vorrichtung in Asphalt, Bitumen oder in Beton eingelegt, oder aber direkt In dem Untergrund verankert werden. Die erfindungsgemässe Vorrichtung, die beispielsweise aus Stahlblech hergestellt sein kann, behindert das Fahren in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nicht, da die Räder in diesem Fall die Stufe überspringen und von der Schrägfläche sanft wieder auf das Fahrbahnniveau angehoben werden. In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schrägfläche an Ihrer Oberseite reibungserhöhend, z. B. geriffelt ausgebildet 1St. Die Wirksamkeit der erfindungsgemässen Vorrichtung beim Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung wird verbessert und gleichzeitig die Wirkung der Vorrichtung auf in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrende Fahrzeuge verringert, wenn vorgesehen ist, dass die Schrägfläche um eine quer zur Fahrtrichtung ausgebildete Achse nach oben konvex ausgebildet ist. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht auch die Möglichkeit, dass an der Stirnfläche der Stufe, vorzugsweise an ihrer freien Kante, eine Schaltleiste vorgesehen ISt, die von einem entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung über die Vorrichtung fahrendem Fahrzeug betätigt wird, und dass diesem Schalter eine optische und akustische Warnvorrichtung zugeordnet ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den wesentlichen Vorteil, dass sie ohne bewegliche Teile konstruiert ist und daher nicht durch Verschmutzungen, Schnee oder Eis in ihrer Funktion beeinträchtigt wird und auch keinem Verschleiss unterliegt. Dies im Gegensatz zu Vorrichtungen, bei weichen unter dem Einfluss von entgegen der Fahrtrichtung über eine Vorrichtung fahrenden Fahrzeug Platten abgesenkt und/oder Klingen angehoben werden müssen, um Reifen zu schlitzen. Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem In der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel. Es zeigt Fig. 1 In Schrägansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht hiezu, Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform und Fig. 4 eine Einzelheit von Fig 3. Die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 ist in eine Fahrbahn 2 so eingelassen, dass sie mit der Oberfläche 3 der Fahrbahn 2 bündig angeordnet ist. Im einzelnen ist in die Fahrbahn 2 eine Wanne aus Metall 4 (Metallschacht) eingesetzt, der sich quer über die Fahrbahn 1 erstreckt. Im Bereich des bezogen auf die Fahrtrichtung (symbolisiert durch Pfeil 5) vorderen Randes 6 der Wanne 4 Ist eine Stufe 7 ausgebildet. Im Bereich des oberen Randes 8 der Stufe 7 ist, beispielsweise mit der Wand 6 der Wanne 4 verbunden eine Platte 10 aus Metall befestigt, die horizontal ausgerichtet ist und mit der Oberfläche 3 der Fahrbahn 2 bündig abschliesst. Am bezogen auf die Fahrtrichtung 5 hinteren Rand 11 der Metallplatte 10 sind mehrere spitze Zacken (Klingen) 12 vorgesehen, die in Fahrtrichtung 5 von der Platte 10 abstehen. Vom bezogen auf die Fahrtrichtung 5 hinteren Rand der Wanne 4 geht eine Schrägfläche 15 aus, die um eine quer zur Fahrbahn 2 ausgerichtete Achse gewölbt ist. Die Wölbung ist so gewählt, dass die Fläche 15 nach oben konvex 1St. Die Fläche 15 kann von einem Keil 16, beispielsweise aus Beton, gebildet sein, dessen Querschnittsform Im wesentlichen der Form eines rechtwinkeligen Dreiecks entspricht, dessen Hypotenuse die Schrägfläche 15 bildet. Alternativ kann die Schrägfläche 15 auch von einem beliebigen anderen Element, beispielsweise einer entsprechend stabilen Metallplatte gebildet sein. Es Ist erkennbar, dass beim Überfahren der Vorrichtung 1 in Richtung des Pfeiles 5 (= vorgeschriebene Fahrtrichtung) das Fahrzeug ohne merkliche Erschütterung über die Vorrichtung 1 fährt, wogegen beim Fahren In Richtung des Pfeiles 20, also entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung 5, wenigstens ein <Desc/Clms Page number 3> Rad des Fahrzeuges entlang der Schrägfläche 15 nach unten läuft und dann auf die spitzen Zacken 12, die an ihren Enden als Schneiden ausgebildet, also angeschärft sind, auftrifft und von den Zacken 12 geschlitzt wird, sodass ein Weiterfahren wegen des Reifenschadens nicht mehr möglich ist. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist die gesamte Vorrichtung (Keil 16 und Stufe 7) einstückig aus vorzugsweise bewehrtem Beton oder aus Kunststoff gefertigt. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist die Platte 10 und die die Stufe 7 definierende Wand 6 zu einer Profilschine (Fig. 4) kombiniert, die eine Versteifung 21 besitzt. Die In Fig. 4 gezeigte Profilschine 6,10 kann mit dem Formteil der die Stufe 7 und den Keil 16 bildet verbunden sein. Beispielsweise durch in den Werkstoff Beton eingreifende Anker, Pratzen od. dgl. Die Ausführungsform von Fig. 3 kann so wie In Fig. 2 gezeigt in eine Verkehrsfläche eingebaut werden (einschl. der Sickerschächte). Zusammenfassend kann die Erfindung beispielsweise wie folgt dargestellt werden : Eine Vorrichtung 1, die verhindert, dass in Strassen von der falschen Seite her eingefahren wird, weist eine entgegen Pfeil 20 der vorgeschriebenen Fahrtrichtung 5 von der Fahrbahnoberfläche 3 nach unten führende Schrägfläche 15 auf. Im Bereich einer Stufe 7, die der Schrägfläche 15 gegenüberliegt, sind angeschärfte Zacken 12, die von der Stufe 7 in Fahrtnchtung 5 abstehen und In Höhe der Fahrbahnoberflä- che 3 angeordnet sind, vorgesehen. Fährt ein Fahrzeug entgegen 20 der vorgeschriebenen Fahrtrichtung 5 über die Vorrichtung, so trifft wenigstens ein Rad des Fahrzeuges auf die Zacken 12 und wird geschlitzt, so dass ein Weiterfahren unmöglich ist.
Claims (12)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Verhindern des Befahrens einer Verkehrsfläche, z. B. einer Strasse (2) entgegen einer vorgegebenen Fahrtrichtung (5) mit einer Stufe (7), die quer zur Fahrtrichtung (5) ausgenchtet ist und deren lotrechte Stirnfläche (6) entgegen (20) der vorgeschobenen Fahrtrichtung (5) weist, und mit einer in Richtung der vorgeschnebenen Fahrtrichtung (5) ansteigenden Schrägfläche (15), wobei die Ober- kante (8) der Stufe (7) im Bereich des Fahrbahnniveaus (3) liegt und bezogen auf die vorgeschriebene Fahrtrichtung (5) vor der Schrägfläche (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass Im Bereich der Stufe (7) mehrere Zacken (12) vorgesehen sind, die von der Stufe (7) weg In die vorgeschriebene Fahrtrichtung (5) weisen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken (12) mit spitzen Enden ausgebildet sind, die vom oberen Rand (8) der Stufe (7) abstehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken (12) horizontal ausgerichtet sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken (12) Teile einer quer über die Fahrbahn (2) durchgehenden Metallplatte (10) sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (12) von einer In einer Vertiefung der Fahrbahn (2) aufgenommenen Keil (16) gebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (16) eine Querschnittform aufweist, die der Form eines rechtwinkeligen Dreiecks entspricht.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass die Hypotenuse des rechtwinkeligen Dreieckes nach oben weist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schrägfläche (15) bildende, nach oben weisende Fläche des Keils (16) konvex gewölbt ist, wobei die Achse der Wölbung quer zur Fahrtrichtung (5) ausgerichtet 1St.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (16) In einem wannenartigen Bauteil (4), der In die Fahrbahn (2) eingelassen ist und dessen nach oben weisende Ränder mit der Fahrbahnoberfläche (3) bündig abschliessen, angeordnet ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (7) von einer Wand (6) der Wanne (4) gebildet ist. <Desc/Clms Page number 4>
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken (12) mit der Wanne (4) verbunden sind.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (4) über die seitlichen Ränder der Fahrbahn (2) hinaus verlängert (17) Ist und dort in ihrem Boden Öffnungen aufweist, die mit einem Sickerschacht verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT173594A AT401536B (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Vorrichtung zum verhindern des befahrens einer verkehrsfläche |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT173594A AT401536B (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Vorrichtung zum verhindern des befahrens einer verkehrsfläche |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA173594A ATA173594A (de) | 1996-02-15 |
| AT401536B true AT401536B (de) | 1996-09-25 |
Family
ID=3519872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT173594A AT401536B (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Vorrichtung zum verhindern des befahrens einer verkehrsfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT401536B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3838391A (en) * | 1973-03-23 | 1974-09-24 | L Mintz | Roadway safety trap |
| FR2252447A1 (en) * | 1973-11-22 | 1975-06-20 | Meneroud Guy | Roadway surface in front of a "give way" sign - slopes slightly upwards to form a crosswise step at the highest point |
| DE3144577A1 (de) * | 1981-11-10 | 1983-05-19 | Rudolf 2970 Emden Rubinic | Warnvorrichtung fuer geisterfahrer |
| DE3921553A1 (de) * | 1989-06-10 | 1990-12-13 | Anton Josef Koellemann | Sicherungsmassnahme gegen das einfahren von pkw's in entgegengesetzter fahrtrichtung bei autobahnausfahrten |
-
1994
- 1994-09-12 AT AT173594A patent/AT401536B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (4)
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| US3838391A (en) * | 1973-03-23 | 1974-09-24 | L Mintz | Roadway safety trap |
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| DE3921553A1 (de) * | 1989-06-10 | 1990-12-13 | Anton Josef Koellemann | Sicherungsmassnahme gegen das einfahren von pkw's in entgegengesetzter fahrtrichtung bei autobahnausfahrten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA173594A (de) | 1996-02-15 |
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