AT400341B - Maschine zum schwellenwechseln - Google Patents

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AT400341B
AT400341B AT0174490A AT174490A AT400341B AT 400341 B AT400341 B AT 400341B AT 0174490 A AT0174490 A AT 0174490A AT 174490 A AT174490 A AT 174490A AT 400341 B AT400341 B AT 400341B
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Herbert Ing Woergoetter
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Plasser Bahnbaumasch Franz
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    • E01B29/06Transporting, laying, removing or renewing sleepers
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Description

AT 400 341 B
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schwellenwechseln eines Gleises durch seitliches Ausziehen einzelner Altschwellen aus dem Gleis und seitliches Einschieben von Neuschwellen mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Maschinenrahmen, einer längs-, höhen- und querverschiebbaren Schwellenwechselvorrichtung und einer Räumorgane aufweisenden, auf einem Werkzeugrahmen gelagerten Schotterräumvorrichtung zum Entfernen von im Bereich der auszuwechselnden Schwelle gelegenem Schotter.
Durch die EP-B1-0 057 128 wird eine derartige Maschine zum Auswechseln einzelner Schwellen eines Gleises beschrieben, wobei unmittelbar neben einer in Maschinenlängsrichtung verschiebbar am Maschinenrahmen gelagerten Schwellenwechselvorrichtung eine Schotterräumvorrichtung vorgesehen ist. Diese weist als Baggerschaufeln ausgebildete Räumorgane zum Entfernen des im Bereich der auszuwechselnden Schwelle gelegenen Schotters auf und ist über eine Parallelogrammaufhängung längsverschiebbar am Maschinenrahmen befestigt. Das untere Ende dieser komplizierten Aufhängung ist über kleine anhebbare Räder am Gleis geführt. Mit einer derartigen Schotterräumvorrichtung wird der Schotter im Bereich der auszuwechselnden Schwelle nach Entfernung der Altschwelle kurzzeitig durch die baggerförmigen Räumorgane aufgenommen und in diesen gespeichert. Während des Einschiebens der Neuschwelle erfolgt eine Verschiebung der Räumvorrichtung in Maschinenlängsrichtung. Der auf diese Weise kurzzeitig in den Räumorganen zwischengespeicherte Schotter wird anschließend auf die in das Gleis eingeschobene Neuschwelle fallengelassen. Eine derartige bekannte Schotterräumvorrichtung erfordert eine relativ komplizierte Aufhängung zur Befestigung am Maschinenrahmen, da unabhängig von der durch Antriebe durchgeführten Höhen- und Längsverschiebung der Räumorgane auch eine Höhen- und Querverschiebung des gesamten unteren, durch die Räder am Gleis geführten Abschnittes gegenüber dem oberen, am Maschinenrahmen befestigten Abschnitt der Aufhängung erforderlich ist.
Die AT-PS 389 541 beschreibt eine Schwellenwechselmaschine mit mehreren zu einem Zugverband miteinander gekuppelten, brückenförmigen Maschinenrahmen, denen jeweils verschiedene, relativ zum Maschinenrahmen längsverschiebbare Arbeitsaggregate zugeordnet sind. Die Entfernung der Altschwellen erfolgt durch eine im vorderen Endbereich der Maschine angeordnete Schwellenwechselvorrichtung, während das Einschieben der neuen Schwellen durch eine weitere, im hinteren Endbereich der Maschine vorgesehene Schwellenwechselvorrichtung durchgeführt wird. Diese ist jeweils auf einem in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Hilfsrahmen längsverschiebbar gelagert, der mit einem Ende über ein Stützfahrwerk am Gleis und mit seinem anderen Ende gelenkig am Maschinenrahmen abgestützt ist. Ais Schwellenablageeinrichtung ist unterhalb des Hilfsrahmens ein Förderband angeordnet, auf dem die Altschwellen mit Hilfe der Schwellenwechselvorrichtung abgelegt werden. Unter Beaufschlagung des Förderbandantriebes werden schließlich die abgelegten Altschwellen in einen der Schwellenwechselvorrichtung gegenüberliegenden Endbereich des Förderbandes transportiert, in dem sich ein Schwellenvertikalförderer befindet. Dieser transportiert die gesammelten Altschwellen in den oberen Endbereich des Maschinenrahmens, wo sie zur Bildung eines Schwellenstapels lagenweise aufeinander gelegt werden. Der Abtransport des Schwellenstapels erfolgt mit Hilfe eines auf der Maschine längsverfahrbaren Motorkranes. Die Neuschwellen werden auf ähnliche Weise in umgekehrter Reihenfolge zur Einbaustelle transportiert, wobei der Schwellenwechselvorrichtung zum Einschieben der Neuschwellen eine eigene, als Förderband ausgebildete Neuschwellenablageeinrichtung zugeordnet ist.
Zwischen den beiden Schwellenwechselvorrichtungen befindet sich unterhalb eines weiteren brückenförmigen, einen Teil des genannten Zugverbandes bildenden Maschinenrahmens ein unabhängig von diesem am Gleis verfahrbares Fahrzeug mit endseitig angeordneten Schienenfahrwerken, zwischen denen sich eine Schotterraumvorrichtung befindet. Diese weist höhen- und querverstellbare Räumorgane auf, die über Antriebe längsverschiebbar am Fahrzeugrahmen gelagert sind.
Dieser Zugverband eignet sich besonders für ein sehr leistungsfähiges Auswechseln von Schwellen in einem fließbandähnlichen, rationellen Verfahren unter kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt, wobei jeweils gruppenweise drei oder vier nebeneinanderliegende Schwellen ausgetauscht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zum Schwellenwechseln der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei der die Schotterräumvorrichtung unter konstruktiver Vereinfachung befestig- und außerdem automatisch über dem Gleis zentrierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Werkzeugrahmen an einem Ende ein weiteres Schienenfahrwerk und in seinem diesem Schienenfahrwerk gegenüberliegenden, in Maschinenlängsrichtung distanzierten Endbereich eine den Werkzeugrahmen mit dem Maschinenrahmen gelenkig verbindende Anlenkstelle aufweist, wobei die Schotterräumvorrichtung im Bereich des weiteren Schienenfahrwerkes angeordnet ist.
Die Verwendung eines derartigen Werkzeugrahmens quasi als Zwischenrahmen zur indirekten Befestigung der Schotterräumvorrichtung am Maschinenrahmen hat den besonderen Vorteil, daß die Räumorgane unter Vermeidung einer komplizierten und daher störungsanfälligen, vielgelenkigen Aufhängung lediglich 2
AT 400 341 B unter Zwischenschaltung von Höhen- und Querführungen starr am Zwischenrahmen fixierbar sind. Trotzdem ist aber infolge der einseitigen Anlenkung am Maschinenrahmen und der davon in Maschinenlängsrichtung distanzierten Abstützung am Gleis eine automatische Zentrierung des Werkzeugrahmens und insbesondere der Räumorgane über dem Gleis gewährleistet. Dabei ist auch von großem Vorteil, daß eine fehlerhafte Höhenlage des Gleises und eine damit zwangsläufig verbundene Änderung der vertikalen Distanz zwischen Maschinenrahmen und dem mit dem Werkzeugrahmen verbundenen Schienenfahrwerk keinen störenden Einfluß nehmen und daher insbesondere in der konstruktiven Ausführung der Befestigung der Räumorgane völlig unberücksichtigt bleiben kann.
Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 stellt sicher, daß einerseits die Schwellenwechselvorrichtung durch den Werkzeugrahmen nicht beeinträchtigt wird und andererseits eine Anordnung der Schwellenwechsel- und Schotterräumvorrichtung in Maschinenlängsrichtung unmittelbar hintereinander möglich ist, um damit die Verschiebewege für den jeweiligen Arbeitseinsatz auf ein Minimum zu beschränken.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist unmittelbar nach der Entfernung der Altschwelle eine sofortige Schotterräumung durchführbar, indem der Werkzeugrahmen mit der Räumvorrichtung so lange längsverfahren wird, bis die Räumorgane über der Schwellenlücke zentriert sind. Dies hat den Vorteil, daß lediglich ein geringer Teil der gesamten Maschinenmasse mit einem entsprechend geringeren Energieaufwand rascher zu verschieben ist.
Die in Anspruch 4 beschriebene Ausgestaltung ermöglicht einerseits ein geringfügiges Anheben des Gleises zur Unterstützung des Schwellenwechselvorganges und andererseits auch eine Verbindung des Werkzeugrahmens mit dem Gleis. Diese Verbindung verhindert zuverlässig ein Abheben des mit dem Werkzeugrahmen verbundenen Schienenfahrwerkes als Folge von durch verkrusteten Schotter verursachten erhöhten Kräften, die einem Eintauchen der Räumorgane entgegengerichtet sind. Außerdem werden mit der Gleisanhebung auch die Räumorgane mitangehoben, so daß diese automatisch bezüglich des Gleises zentriert sind.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 5 ist sichergestellt, daß sich die Anlenkstelle des Hebeantriebes am Schlitten unabhängig von der in Relation zur Maschine befindlichen Stellung des Werkzeugrahmens immer über der Gleishebevorrichtung befindet.
Die in Anspruch 6 angeführte Anordnung eines Stopfaggregates ermöglicht ohne Beeinträchtigung der Schwellenwechsel- und Räumvorrichtung eine Unterstopfung der unmittelbar zuvor in das Gleis eingeschobenen Neuschwelle.
Die Verbindung des Stopfaggregates mit dem Werkzeugrahmen gemäß Anspruch 7 hat den besonderen Vorteil, daß zusätzlich zum Räumvorgang auch der Stopfvorgang lediglich durch eine Längsverschiebung des Werkzeugrahmens durchführbar ist.
Mit der in Anspruch 8 beschriebenen Ausgestaltung ist auch der Schwellenwechselvorgang durch Längsverschiebung des Werkzeugrahmens durchführbar, wobei infolge der speziellen Distanzierung in Verbindung mit der Ablage der Alt- und Aufnahme der Neuschwelle von der Schwellenabiageeinrichtung automatisch die Räumorgane zur Schotterräumung zentrierbar sind.
Mit den Merkmalen nach Anspruch 9 ausgestattete Räumorgane ermöglichen eine sehr rasche und weitgehend vollständige Schotterräumung jeweils in Richtung zur Schotterbettflanke. Dabei ist durch Verschwenkung der jeweils äußeren Räumorgane deren Einsatzbereich über die Querverschiebung hinaus erweiterbar, so daß gerade im für das Einfädeln der Neuschwelle neuralgischen Schwellenvorkopfbereich eine nachteilige Schotteranhäufung auszuschließen ist. Der Schwenkbereich der äußeren Räumorgane ist durch die in Anspruch 1o beschriebene Maßnahme noch zusätzlich erweiterbar.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig.1 eine Teil-Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine zum Schwellenwechseln mit einer unterhalb eines Maschinenrahmens angeordneten Schotterräumvorrichtung, einer Schwellenablageeinrichtung und einem in Maschinenlängsrichtung verfahrbaren Schwellenkran,
Fig.2 eine vereinfachte Teil-Draufsicht auf die Maschine gemäß Fig.1 und
Fig.3 einen vergrößerten Querschnitt durch die Maschine gemäß der Schnittlinie lll-lll in Fig.1.
Die in Fig.1 und 2 dargestellte Maschine 1 zum Entfernen einzelner Altschwellen 2 und Einschieben von Neuschwellen 3 weist einen endseitig auf zwei Schienenfahrwerken 4 abgestützten Maschinenrahmen 5 auf. Für die Maschinenvorfahrt ist ein Fahrantrieb 6 vorgesehen, der ebenso wie die übrigen Antriebe durch eine zentrale Energieeinheit 7 beaufschlagbar ist. In einer für eine bessere Übersicht auf die Arbeitsaggregate unmittelbar über diesen angeordneten Arbeitskabine 8 ist eine zentrale Steuereinrichtung 9 angeordnet.
Zwischen den beiden Schienenfahrwerken 4 befindet sich eine über Antriebe höhen- und querverschiebbare Schwellenwechselvorrichtung 10, die mit Hilfe eines Antriebes 11 auf einer mit dem Maschinen- 3
AT 400 341 B rahmen 5 verbundenen Längsführung 12 in Maschineniängsrichtung verschiebbar ausgebiidet ist. Zum Erfassen der Altschwellen 2 im Schwellenkopfbereich sind zwei in Maschinenlängsrichtung zueinander beistellbare Greifer 13 mit der Schwellenwechselvorrichtung 10 verbunden. Als weitere Arbeitseinheit ist eine mit quer- und höhenverstellbaren Räumorganen 14 ausgestattete Schotterräumvorrichtung 15 vorgesehen. Diese ist auf einem Werkzeugrahmen 16 gelagert, der im Bereich der Schwellenwechselvorrichtung 10 mittels eines Schienenfahrwerkes 17 am Gleis 18 verfahrbar ist.
Der dem Schienenfahrwerk 17 gegenüberliegende Endbereich des Werkzeugrahmens 16 ist im Bereich einer Anlenkstelle 19 gelenkig am Maschinenrahmen 5 abgestützt und mit einem Längsverschiebeantrieb 20 verbunden. Das am Werkzeugrahmen 16 gelagerte Schienenfahrwerk 17 und die unmittelbar benachbarte Schotterräumvorrichtung 15 sind zwischen der Schwellenwechselvorrichtung 10 und der Anlenkstelle 19 angeordnet. Diese ist auf mit dem Maschinenrahmen 5 verbundenen Längsführungen 21 in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert und mit dem Längsverschiebeantrieb 20 verbunden. Dessen Längsver-schiebeweg entspricht wenigstens dem kleinstmöglichen Abstand zwischen den Räumorganen 14 und der Schwellenwechselvorrichtung 10. Im Bereich der Räumorgane 14 ist eine ein seitlich an eine Schiene 23 des Gleises 18 anlegbares Hebeorgan 24 aufweisende Gleishebevorrichtung 25 am Werkzeugrahmen 16 angelenkt. Des weiteren ist an jeder Längsseite des Werkzeugrahmens 16 ein Hebeantrieb 26 angelenkt, wobei ein zweites oberes Ende dieses Hebeantriebes 26 mit einem Schlitten 27 verbunden ist, der auf einer Führung 28 des Maschinenrahmens 5 in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. Der Schlitten 27 ist durch eine im Winkel zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Führungsstange 47 gelenkig mit dem Werkzeugrahmen 16 verbunden. Der Längsverschiebeweg des Werkzeugrahmens 16 bzw. der Schotterräumvorrichtung 15 ist wenigstens der Distanz zwischen den beiden Quersymmetrieebenen der Räumorgane 14 und der Schwellenwechselvorrichtung 10 entsprechend ausgebildet. Unterhalb der Arbeitskabine 8 befindet sich im Bereich jeder Schiene 23 ein höhenverstellbares Stopfaggregat 29 mit durch Antriebe beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen 30.
Zur gemeinsamen Ablage sowohl der Alt- als auch der Neuschwellen 2,3 ist im Bereich des Schienenfahrwerkes 4 eine Schwellenablageeinrichtung 31 vorgesehen. Diese ist mittig in bezug auf die Maschinenquerrichtung angeordnet, der Maschinenrahmen weist im Bereich der Schwellenablageeinrichtung 31 eine Öffnung 32 zur Durchführung eines um eine vertikale Achse verdrehbaren und mit einem höhen- und seitenverstellbaren Ausleger 33 verbundenen Schwellengreifers 34 eines Schwellenkranes 35 auf. Die Schwellenablageeinrichtung 31 setzt sich aus zwei Gabelteilen zusammen, die in Maschinenquerrichtung derart voneinander distanziert sind, daß mehrere in Maschinenquerrichtung verlaufende Alt- und Neuschwellen 2,3 in Maschinenlängsrichtung hintereinander ablegbar sind. Die Schwellenablageeinrichtung 31 ist mit Hilfe eines Antriebes 36 geringfügig in vertikaler Richtung verstellbar. Das mit der Schwellenablageeinrichtung 31 verbundene Ende der Maschine 1 ist mit einem Schwellentransportwaggon gekuppelt, der zur Aufnahme von Alt- bzw. Neuschwellen 2,3 ausgebildet ist und ebenso wie das anschließende Ende der Maschine 1 in Querrichtung voneinander distanzierte Schienen 37 für eine Verfahrbarkeit des mit einem Antrieb und Schienenfahrwerken ausgestatteten Schwellenkranes 35 aufweist. In seinem dem Ausleger 33 zugekehrten Endbereich weist der Schwellenkran 35 eine Schwellenablagefläche 46 zur Ablage von Alt-bzw. Neuschwellen 2.3 auf.
Wie in Fig.3 ersichtlich, sind jeweils zwei beidseits einer Schiene 23 angeordnete Räumorgane 14 auf einem Tragkörper 38 befestigt, der seinerseits auf zwei vertikalen Führungssäulen 39 höhenverstellbar gelagert und mit einem Höhenverstellantrieb 4o verbunden ist. Die beiden vertikalen Führungssäulen 39 sind wieder auf einem weiteren Tragrahmen 41 befestigt, der auf horizontalen, mit dem Werkzeugrahmen 16 verbundenen Führungen 42 mit Hilfe eines Antriebes 43 querverschiebbar ist. Das jeweils in Maschinenquerrichtung schienenaußenseitig gelegene Räumorgan 14 ist jeweils um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse 44 am Tragkörper 38 gelagert und mit einem ebenfalls auf diesem befestigten Schwenkantrieb 45 verounden.
Die mit Hilfe der Schwellenwechselvorrichtung 1o unter geringfügiger Anhebung des Gleises 18 durch die Gleishebevorrichtung 25 seitlich herausgezogene Altschwelle 2 wird unter Beaufschlagung des Antriebes 11 über eine freie Stelle der Schweilenablageeinrichtung 31 verfahren.
Durch Betätigung des Antriebes 36 wird die Schwellenablageeinrichtung 31 geringfügig bis zur Auflage der Altschwelle 2 angehoben. Anschließend erfolgt zur Aufnahme der benachbarten Neuschwelle 3 eine kurze Weiterfahrt der Schwellenwechselvorrichtung 1o, die in weiterer Folge mit Hilfe des erwähnten Antriebes 11 zum Einbau der Neuschwelie 3 zurückverfahren wird. Während des Schwelleneinbaues erfolgt durch den Ausleger 33 die Ablage einer weiteren Neuschwelle 3 auf die durch die zuvor erfolgte Wegnahme der Altschwelle 2 freigelegte Stelle der Schwellenablageeinrichtung 31. Diese durch den Schwellengreifer 34 erfaßte Neuschwelle 3 wird von einer Schwellenablagefläche 46 des Schwellenkranes 35 abgehoben und unter 9o°iger Drehung durch die Öffnung 32 des Maschinenrahmens 5 hindurchgeführt. 4

Claims (10)

  1. AT 400 341 B Vor der Ablage erfolgt eine 9o°ige Rückdrehung, so daß die abzulegende Neuschwelle 3 quer zur Maschinenlängsrichtung verläuft. Nach Ablage der Neuschwelle 3 auf der Schwellenabiageeinrichtung 31 erfolgt die Aufnahme einer benachbarten Altschwelle 2, die ebenfalls unter zweimaliger 9o‘iger Drehung mit Hilfe des Auslegers 33 durch die Öffnung 32 hochgehoben und auf die Schwellenablagefläche 46 abgelegt wird. Sobald sämtliche mitgeführten Neuschwellen 3 auf die Schwellenablageeinrichtung 31 abgelegt und die Schwelienablagefläche 46 mit Aitschwellen 2 aufgefüllt ist, erfolgt deren Abtransport in einen der angrenzenden Schwellentransportwaggons. Zwischen dem Auszieh- und dem Einschiebevorgang der Schwellenwechselvorrichtung 1o erfolgt unter Beaufschlagung des Längsverschiebeantriebes 2o eine Längsverschiebung des Werkzeugrahmens 16, bis die Räumorgane 14 der Schotterräumvorrichtung 15 über den Bereich der Schwellenlücke zu liegen kommen. Anschließend werden die Antriebe 4o zum Absenken der Räumorgane 14 in die mit strichpunktierten Linien (Fig.3) angedeutete Lage beaufschlagt. In weiterer Folge werden die in den Schotter eingetauchten Räumorgane 14 in Richtung der kleinen Pfeile mit Hilfe der Antriebe 43 querverschoben, bis die mit strichlierten Linien dargestellte Position erreicht ist. Durch diese Querbewegung wird der zwischen zwei Schwellen befindliche Schotter zur Gleisaußenseite hin verschoben. Die dabei entstehende Schotteranhäufung im Bereich der äußeren Räumorgane 14 wird noch über diesen Querverschiebeweg hinaus in den Bereich der Schotterbettflanke querverschoben, indem im Anschluß an die mit strichlierten Linien dargestellte Position eine Schwenkbewegung des äußeren Räumorganes 14 durch Beaufschlagung der Antriebe 45 erfolgt. Die während des gesamten Schwellenwechselvorganges und der dazwischen durchgeführten Schotterräumung stillstehende Maschine 1 wird nach erfolgtem Schwellenwechsel geringfügig in der durch einen Pfeil 22 dargestellten Richtung vorgefahren, bis die beiden Stopfaggregate 29 über der in das Gleis 18 eingeführten Neuschwelle 3 zu deren Unterstopfung zentriert sind. Während dieser Unterstopfung kann beispielsweise die Zufuhr von Neuschwellen 3 auf die Schwellenablageeinrichtung 31 und der Abtransport der Altschwellen 2 durch den Schwellengreifer 34 ungehindert durchgeführt werden. In einer geringfügigen Abwandlung der Maschine 1 können die Schwellenwechselvorrichtung 1o und/oder die Stopfaggregate 29 auch direkt am Werkzeugrahmen 16 befestigt sein. Patentansprüche 1. Maschine zum Schwellenwechseln eines Gleises durch seitliches Ausziehen einzelner Altschwellen aus dem Gleis und seitliches Einschieben von Neuschweilen mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Maschinenrahmen, einer längshöhen- und querverschiebbaren Schwellenwechselvorrichtung und einer Räumorgane aufweisenden, auf einem Werkzeugrahmen gelagerten Schotterräumvorrichtung zum Entfernen von im Bereich der auszuwechselnden Schwelle gelegenem Schotter, dadurch gekennzeichnet,daß der Werkzeugrahmen (16) an einem Ende ein weiteres Schienenfahrwerk (17) und in seinem diesem Schienenfahrwerk (17) gegenüberliegenden, in Maschinenlängsrichtung distanzierten Endbereich eine den Werkzeugrahmen (16) mit dem Maschinenrahmen (5) gelenkig verbindende Anlenkstelle (19) aufweist, wobei die Schotterräumvorrichtung (15) im Bereich des weiteren Schienenfahrwerkes (17) angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Werkzeugrahmen (16) verbundene Schienenfahrwerk (17) und die unmittelbar benachbarte Schotterräumvorrichtung (15) zwischen der Schwellenwechselvorrichtung (1 o) und der Anlenkstelle (19) angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkstelle (19) des mit der Schotterräumvorrichtung (15) verbundenen Werkzeugrahmens (16) auf mit dem Maschinenrahmen (5) verbundenen Längsführungen (21) in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert und mit einem Längsverschiebeantrieb (20) verbunden ist, wobei der Längsverschiebeweg wenigstens dem kleinst-möglichen Abstand zwischen den Räumorganen (14) und der Schwellenwechselvorrichtung (1o) entspricht.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Räumorgane (14) eine wenigstens ein seitlich an eine Schiene (23) anlegbares Hebeorgan (24) aufweisende Gleishebevorrichtung (25) und ein Hebeantrieb (26) am Werkzeugrahmen (16) angelenkt sind, wobei ein zweites oberes Ende des Hebeantriebes (26) mit einem Schlitten (27) verbunden ist, der auf einer Führung (28) des Maschinenrahmens (5) in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. 5 ΑΤ 400 341 Β
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Hebeantrieb (26) verbundene Schlitten (27) durch eine im Winkel zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Führungsstange (47) gelenkig mit dem Werkzeugrahmen (16) verbunden ist.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Räumorganen (14) der Schotterräumvorrichtung (15) und der Anlenkstelle (19) ein höhenversteilbares, beistell-und vibrierbare Stopfwerkzeuge aufweisendes Stopfaggregat (29) angeordnet ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfaggregat (29) mit dem Werkzeugrahmen (16) verbunden ist.
  8. 8. Maschine, bei der die Schwellenwechselvorrichtung (10) über Antriebe höhen- und querverstellbar mit dem Werkzeugrahmen (16) verbunden ist, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand in Maschinenlängsrichtung zwischen den Räumorganen (14) und beistelibaren Schwellengreifern (13) der Schwellenwechselvorrichtung (10) dem durch Längsverschiebung des Werkzeugrahmens (16) weitestmöglichen Abstand zwischen den Schwellengreifern (13) und einer Schwellenablageeinrichtung (31) zur Ablage der Alt- und Aufnahme von Neuschwellen (2,3) entsprechend ausgebildet ist.
  9. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt vier Räumorgane (14) quer- und höhenverschiebbar in Maschinenquerrichtung voneinander distanziert mit dem Werkzeugrahmen (16) verbunden sind, wobei die beiden in Maschinenquerrichtung schienenaußenseitig gelegenen Räumorgane (14) um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse (44) am Werkzeugrahmen (16) gelagert und mit einem Schwenkantrieb (45) verbunden sind.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Schwenkachse (44) und dem unteren Ende des schwenkbar gelagerten Räumorganes (14) wenigstens der Distanz zwischen zwei benachbarten Räumorganen (14) entsprechend ausgebildet ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 6
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