AT399146B - Verfahren und vorrichtung zum füllen von isolierglasscheiben mit füllgas - Google Patents
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Description
AT 399 146 B
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben mit Gas, bei dem man in den Innenraum der Isolierglasscheibe ein Gas anders als Luft, wie ein Schwergas oder ein Edelgas, einführt und Luft bzw. ein Gemisch aus Luft und Gas abzieht.
Es ist bekannt, den Innenraum von Isolierglasscheiben mit einem von Luft verschiedenen Gas zu füllen, um die Isoliereigenschaften der Isolierglasscheiben zu verbesssern. So ist bereits vorgeschlagen worden, den Innenraum von Isolierglasscheiben mit einem Edelgas oder Schwefelhexafluorid (als Schwergas) zu füllen ,um deren thermische Isoliereigenschaften und den Schallschutz zu verbessern.
Bei den bekannten Verfahren wird an einer Steile in der Isolierglasscheibe das Gas, das die Luft weitgehend oder praktisch zur Gänze ersetzen soll, in den Innenraum der Isolierglasscheibe eingeleitet und durch eine weitere Öffnung Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas abgeleitet. Bei den bisher bekannten Verfahren wird das Gemisch aus Luft und Gas ohne Behandlung in die Atmosphäre abgeblasen.
Insbesondere wenn zum Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben teurere Gase, wie (schwere) Edelgase (Argon oder Krypton) verwendet werden, ergeben sich beträchtliche Gasverluste, die den Preis von mit Gas gefüllten Isolierglasscheiben in die Höhe treiben.
Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen von Isolierglasscheiben mit Füllgas sind beispielsweise aus der DE-OS 3117 250, der CH-PS 670 476 und der DE-OS 3 032 825 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung anzugeben, mit dem Gasverluste weitestgehend vermieden werden können.
In Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, so vorzugehen, daß man von dem aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas wenigstens ein Teil des Gases abtrennt, und daß man das so abgetrennte Gas wieder zum Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben verwendet.
Da beim erfindungsgemäßen Verfahren das Gas, das die Luft im Innenraum der Isolierglasscheibe ersetzen soll, vom aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe abezogenen Gemisch aus Luft und Gas abgetrennt und wieder zum Füllen von Isolierglasscheiben verwendet wird, sind Verluste an Gas vermieden.
Zum Abtrennen des Gases aus dem Gemisch aus Gas und Luft können an sich bekannte Arbeitstechniken verwendet werden. Beispielsweise wird auf die Möglichkeit der Auftrennung des Gemisches in Luft und Gas durch Verflüssigung und fraktionierte Verdampfung oder durch selektive Adsorbtion einer der beiden Komponenten des Gemisches aus Luft und Gas hingewiesen. Es bietet sich grundsätzlich auch die Möglichkeit an, eine Komponente, entweder das Gas oder die Luft, aus dem Gemisch aus Luft und Gas durch Absorption, Adsorption oder durch Chemisorption an einem Festbett oder in einer Flüssigkeit zu binden, sodaß ebenfalls direkt oder indirekt eine Abtrennung des Gases aus dem Gemisch erzielt wird.
Gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorgeschlagen, daß man das aus dem Gemisch von Gas und Luft abgtrennte Gas speichert und daß man nach dem Erreichen einer vorbestimmten, gegebenenfalls einstellbaren Menge an gespeichertem Gas dieses zum Füllen von Isolierglasscheiben verwendet. Insbesondere bei dieser Ausführungsform bietet sich die Möglichkeit, das im Zuge des Füllvorganges einer oder mehrerer Isolierglasscheiben durch Auftrennen des Gemisches gewonnene Gas zu speichern und (später) für das Füllen von (weiteren) Isolierglasscheiben zu verwenden.
Wenn man den Innenraum von Isolierglasscheiben mit Gas aus einem Vorratsbehälter füllt bietet sich an, daß man das Zuführen von Gas aus dem Vorratsbehälter unterbricht sobald eine vorbestimmte, gegebenenfalls einstellbare Menge an aus dem Gemisch von Gas und Luft abgetrenntem Gas gespeichert worden ist, und daß man dieses gespeicherte Gas zum Füllen des Innenraumes der Isolierglasscheiben verwendet.
Bei den Verfahrensvarianten, bei denen abgetrenntes Gas gespeichert wird, kann man so vorgehen, daß man das Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben mit aus dem Gemisch von Gas und Luft abgetrenntem Gas in Abhängigkeit vom Druck des gespeicherten Gases steuert.
Um das Füllen von Isolierglasscheiben mit gespeichertem Gas zu beschleunigen, kann man so vorgehen, daß man den Druck des gespeicherten Gases beispielsweise durch eine Pumpe oder dergleichen erhöht, während es zu der mit Gas zu füllenden Isolierglasscheibe strömt.
Da beim Füllen von Isoliergiasscheiben am Beginn des Füllvorganges aus dem Innenraum zunächst ein Gemisch auströmt, das überwiegend aus Luft besteht, kann man, um das Auftrennen des Gemisches aus Luft und Gas zu vereinfachen, so vorgehen, daß man nur ein solches Gemisch auftrennt, in welchem der Gehalt an Gas über einer unteren Grenze liegt, und daß man ein Gemisch, in dem der Gehalt an Gas unter dieser Grenze liegt, abbläst oder einer anderen Entsorgung zuführt.
Gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens geht man so vor, daß man das Gemisch aus Luft und Gas speichert, bevor das Gemisch aufgetrennt bzw. Gas aus dem Gemisch abgetrennt wird. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens hat den Vorteil, daß man das Trennen erst durchführt, nachdem sich eine bestimmte und für eine wirtschaftliche Durchführung des Auftrennens des Gemisches 2
AT 399 146 B aus Luft und Gas bzw. das Abtrennen von Gas hinreichende Menge an Gemisch angesammelt hat.
Um Verluste an Gas sowohl beim Füllen als auch beim Absaugen zu vermeiden, ist gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, daß man Gas in den Innenraum der Isolierglasscheibe und Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas aus dieser durch dichtend an Austauschöffnungen (Einblas- und Absaugöffnung) angelegte Leitungen (Sonden) zuführt bzw. abzieht.
Dabei kann man so Vorgehen, daß Gas und Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas durch Öffnungen im Abstandhalterrahmen der Isolierglasscheibe zu- bzw. abgeführt werden.
Mit besonderem Vorteil und bevorzugt werden beim Ausfuhren des erfindungsgemäßen Verfahrens Gas und Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas durch Öffnungen zu- bzw. abgeführt, die durch Unterbrechungen in der Beschichtung des Abstandhalterrahmens aus Dicht- bzw. Klebmasse, z.B. Butylkautschuk gebildet sind.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß der Erfindung mit einem Vorratsbehälter für das Gas, mit dem der Innenraum der Isoiierglasscheiben zu füllen ist, mit einer Leitung vom Vorratsbehälter für Gas zu wenigstens einer Sonde, durch die Gas in den Innenraum der Isolierglasscheibe bei dichter Anlage der Sonde an die Eintrittsöffnung eingeführt wird, und mit wenigstens einer weiteren Sonde, die dichtend an eine Auslaßöffnung für Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas angelegt ist. Gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die von der Austrittsöffnung für Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas wegführende Leitung zu einer Vorrichtung zum Abtrennen von Gas aus dem abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas führt, daß eine Leitung vorgesehen ist, durch welche die Vorrichtung zum Abtrennen von Gas mit einem Speicher für abgetrenntes Sondergas verbunden ist, und daß vom Speicher eine Leitung wegführt, die zu der Leitung zur Sonde zum Einfuhren von Gas in den Innenraum der Isolierglasscheibe führt.
In der Praxis und bevorzugt kann sich diese Vorrichtung dadurch auszeichnen, daß eine den Füllgrad des Speichers für das abgetrennte Gas erfassende Einrichtung vorgesehen ist, die ein Ventil steuert, das in der Leitung zwischen dem Vorratsbehälter für Gas und der Sonde vorgesehen ist, und daß in der Leitung vom Speicher für abgetrenntes Gas zur Leitung zur Sonde ein von der Einrichtung zum Erfassen des Füllgrades des Speichers gesteuertes, gegebenenfalls mit dem Ventil und der Leitung zwischen Vorratsbehälter und Sonde zu einem Mehrwegventil kombiniertes Ventil vorgesehen ist, und daß bei Betrieb der Vorrichtung die Zufuhr von Gas aus dem Speicher für abgetrenntes Gas oder aus dem Vorratsbehälter freigegeben ist. Dabei ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn die Einrichtung ein Druckfühler ist.
Das Zuführen von Gas zur Sonde, über welche der Innenraum der Isolierglasscheibe mit Gas gefüllt wird, ist verbessert, wenn gemäß einem Vorschlag der Erfindung vorgesehen ist, daß in der vom Speicher für das Gas wegführenden Leitung eine Vorrichtung zur Druckerhöhung, insbesondere eine Pumpe od. dgl. vorgesehen ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß vor der Vorrichtung zum Abtrennen von Gas von dem aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas ein Zwischenspeicher für das Gemisch vorgesehen ist.
Im Rahmen der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß in der Leitung, durch die Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas zur Vorrichtung zum Abtrennen von Gas bzw. zum Zwischenspeicher geführt wird, eine den Gehalt des Gemisches an abzutrennendem Gas messende Einrichtung und eine von der Leitung ausgehende Ableitung vorgesehen ist, und daß ein der Ableitung zugeordnetes Absperrorgan vorgesehen ist, das durch die Einrichtung gesteuert ist. Diese Ausführungsform erlaubt es mit dem Auftrennen von Gemisch aus Luft und Gas erst zu beginnen, wenn ein vorgegebener Gehalt an Gas im Gemisch überschritten worden ist.
Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgeschlagene Vorrichtung kann im übrigen auch, wie an sich bekannt, ausgeführt sein. Beispiele hiefür sind in der EP-A 276 647 oder 324 333 bzw. dem DE-GM 9 014 309 gezeigt und beschrieben. Besonders bewährt es sich, wenn der Gastausch beim erfindungsgemäßen Verfahren so vorgenommen wird, wie dies aus der EP-B 276 647 bekannt ist.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens und der dazu vorgeschlagenen Vorrichtung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der auf die angeschlossene Zeichnung Bezug genommen wird.
Eine Isoliergiasscheibe 1, bestehend aus zwei Glasscheiben 2 und 3 und einem dazwischengefügten Abstandhalterrahmen 4, wird zum Füllen des Innenraumes mit einem von Luft abweichenden Gas, beispielsweise wie in der EP-A 276 647 vorgesehen, in eine Plattenpresse gefördert, deren Pressplatten sich an die Außenseiten der beiden Glasscheiben 2 und 3 der Isolierglasscheibe 1 anlegen und verhindern, daß sich die Glasscheiben 2 und 3 während des Füllens vom Abstandhalterrahmen 4 lösen.
Im Abstandhalterrahmen 4 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Bohrungen 5 und 6 vorgesehen, durch die der Innenraum zwischen den beiden Glasscheiben 2 und 3, der ringsherum durch den 3
Claims (14)
- AT 399 146 B Abstandhalterrahmen 4 begrenzt wird, zugänglich ist. An Stelle von Bohrungen 5 und 6 im Abstandhalterrahmen 4 kann der Innenraum auch dadurch zugänglich gemacht werden, daß die Beschichtung aus Kieb-bzw. Dichtmasse, die auf beiden Seiten des Abstandhalterrahmens 4 aufgetragen ist und über welche die Glasscheiben 2 und 3 mit dem Abstandhalterrahmen 4 verklebt sind, auf einer Seite des Abstandhalterrah-5 mens 4 an zwei Stellen unterbrochen wird. Durch die auf die eine oder andere Weise gebildeten Öffnungen werden Sonden 7 und 8 gesteckt, die Dichtungen 9 aufweisen, die ein gasdichtes Ansetzen der Sonden 7 und 8 erlauben, sodaß unerwünschter und unkontrollierter Austritt von Gas im Bereich der Öffnungen 5 und 6 vermieden ist. Zum Füllen des innenraumes der Isolierglasscheibe 1 mit Gas wird das Gas, mit dem der Innenraum io gefüllt werden soll, einem Vorratsbehälter 10 entnommen und über das geöffnete Absperrventil 11 duch eine Leitung 12 zur Sonde 7 geführt und über diese z.B. wie im DE-GM 9 014 304 beschrieben in den Innenraum der Isloliergalsscheibe geleitet. Über die Sonde 8 und eine an diese angeschlossene Leitung 13 wird, gegebenenfalls unterstützt durch eine Säugpumpe 14, zunächst Luft und später ein Gemisch aus Luft und Gas mit zunehmendem Gasgehalt aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe 1 abgezogen. 15 In der Leitung 13 ist eine Meßeinrichtung 15 vorgesehen, die den Gehalt an Gas im abgezogenen Gemisch feststellt. Dabei kann vorgesehen sein, daß die Meßeinrichtung 15 über eine Steuerieitung 16 funktionell mit einem Drei-Wegeventil 17 verbunden ist, das entweder so gestellt ist, daß Gemisch über die Leitung 13 in einen Zwischenspeicher 18 hinein- oder durch eine Ableitung 19 abströmt. Für gewöhnlich wird das Ventil 17 so gesteuert werden, daß reine Luft oder Luft mit nur ganz geringem Gehalt an Gas 20 durch die Ableitung 19 strömt und einfach abgeblasen oder anderwertig versorgt bzw. entsorgt wird, wogegen das Ventil 17 ab einem vorgegebenen Gasgehalt im Gemisch von der Meßeinrichtung 15 gesteuert so verstellt wird, daß das Gemisch aus Luft und Gas in den Zwischenbehälter 18 strömt. Dem Zwischenbehälter 18 ist ein Drucksensor 20 zugeordnet, der übereine Steuerleitung 21 ein Ventil 22 in einer Verbindungleitung 23 steuert, die zu einer Trennvorrichtung 24 führt. Sobald im Zwischenspei-25 eher eine hinreichende Menge an Gemisch aus Gas und Luft enthalten ist, löst der Drucksensor 20 das Öffnen des Ventils 22 in der Leitung 23 aus, sodaß das Gemisch in die Trennvorrichtung 24 strömt. In der Trennvorrichtung 24 wird das Gemisch in Luft, die über eine Leitung 25 abgeblasen wird, und Gas aufgetrennt, das über eine weitere Leitung 26 zu einem Speicher 30 für Gas zugeführt wird. Auch dem Speicher 30 für abgetrenntes Gas ist ein Drucksensor 31 zugeordnet. Der Drucksensor 31 ist 30 über eine Steuerleitung 32 mit einem in der Leitung 12 vorgesehenem Drei-Wegeventil 33 verbunden. Das Drei-Wegeventil 33 verbindet eine Leitung 34, die vom Speicher 30 für abgetrenntes Gas kommt, mit der Leitung 12. In dieser Leitung 34 kann noch ein Druckverstärker, z.B. eine Pumpe oder ein Gebläse 36, vorgesehen sein. Ausgehend von der Stellung des Drei-Wegeventils 33, in welcher dieses die Leitung 12 freigibt, sodaß Gas aus dem Vorratsbehälter 10 zur Sonde 7 strömen kann, löst der Drucksensor 31 des 35 Speichers 30 eine Umschaltung des Drei-Wegeventils 33 aus, wenn im Speicher ein vorgegebener bzw. einstellbarer Druck erreicht wird, sodaß Gas über die Leitung 34, das Drei-Wegeventil 33, die Leitung 12 und durch diese zur Sonde 7 strömt. Es versteht sich, daß die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgeschlagene Vorrichtung auch einfacher als die anhand der Zeichnung beschriebene ausgeführt sein kann. So ist beispielsweise 40 das Meßgerät 15 und das von ihr gesteuerte Ventil 17 nicht zwingend erforderlich. Das gilt auch für den Zwischenspeicher 18. Wesentlich für das erfindungsgrmäße Verfahren und die Vorrichtung zum Durchführen desselben ist es, daß das abgezogene Gemisch aus Luft und Gas aufgetrennt wird und das so gewonnene Gas wieder zum Füllen des Innenraumes von isolierglasscheiben verwendet wird. 45 Patentansprüche 1. Verfahren zum Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben mit Gas, bei dem man in den Innenraum der Isolierglasscheibe ein Gas anders als Luft, wie ein Schwergas oder ein Edelgas, einführt so und Luft bzw. ein Gemisch aus Luft und Gas abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß man von dem aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas wenigstens ein Teil des Gases abtrennt, und daß man das so abgetrennte Gas wieder zum Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben verwendet.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das aus dem Gemisch von Gas und Luft abgtrennte Gas speichert und daß man nach dem Erreichen einer vorbestimmten, gegebenenfalls einstellbaren Menge an gespeichertem Gas, dieses zum Füllen von Isolierglasscheiben verwendet. 4 AT 399 146 B
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, bei dem man den Innenraum von Isolierglasscheiben mit Gas aus einem Vorratsbehäiter füllt, dadurch gekennzeichnet, daß man das Zuführen von Gas aus dem Vorratsbehälter unterbricht, sobald eine vorbestimmte, gegebenenfalls einstellbare Menge an aus dem Gemisch von Gas und Luft abgetrenntem Gas gespeichert worden ist, und daß man dieses gespeicherte Gas zum Füllen des Innenraumes der Isolierglasscheiben verwendet.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man das Füllen des Innenraumes von Isolierglasscheiben mit aus dem Gemisch von Gas und Luft abgetrenntem Gas in Abhängigkeit vom Druck des gespeicherten Gases steuert.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den Druck des gespeicherten Gases beispielsweise durch eine Pumpe oder dergleichen erhöht, während es zu der mit Gas zu füllenden Isolierglasscheibe strömt.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man nur Gemisch aus Luft und Gas auftrennt, in welchem der Gehalt an Gas über einer vorgegebenen oder vorgebbaren Grenze liegt, und daß man Gemisch aus Luft und Gas, in dem der Gehalt an Gas unter der Grenze liegt, abbläst oder einer anderen Entsorgung zuführt.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch aus Luft und Gas speichert, bevor das Gemisch aufgetrennt bzw. Gas aus dem Gemisch abgetrennt wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Gas und Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas durch Öffnungen zu- bzw. abgeführt werden, die durch Unterbrechungen in der Beschichtung des Abstandhalterrahmens aus Dicht- bzw. Klebmasse, z.B. Butylkautschuk gebildet sind.
- 9. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 8 mit einem Vorratsbehälter (10) für das Gas, mit dem der Innenraum der Isolierglasscheiben (1) zu füllen ist, mit einer Leitung (12) vom Vorratsbehälter (10) für Gas zu wenigstens einer Sonde, durch die Gas in den Innenraum der Isolierglasscheibe (1) bei dicht an die Eintrittsöffnung (5) angelepler Sonde (7) eingeführt wird, und mit wenigstens einer weiteren Sonde (8), die dichtend an eine Auslaßöffnung (6) für Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas angelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Austrittsöffnung (6) für Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas wegführende Leitung (13) zu einer Vorrichtung (24) zum Abtrennen von Gas aus dem abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas führt, daß eine Leitung (26) vorgesehen ist, durch welche die Vorrichtung (24) zum Abtrennen von Gas mit einem Speicher (30) für abgetrenntes Sondergas verbunden ist, und daß vom Speicher(30) eine Leitung (34) wegführt, die zu der Leitung (12) zur Sonde (7) zum Einführen von Gas in den Innenraum der Isolierglasscheibe (1) führt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Füllgrad des Speichers (30) für das abgetrennte Gas erfassende Einrichtung (31) vorgesehen ist, die ein Ventil (33) steuert, das in der Leitung zwischen dem Vorratsbehälter (10) für Gas und der Sonde (7) vorgesehen ist, und daß in der Leitung (34) vom Speicher (30) für abgetrenntes Gas zur Leitung (12) zur Sonde (7) ein von der Einrichtung (31) zum Erfassen des Füllgrades des Speichers (30) gesteuertes, gegebenenfalls mit dem Ventil und der Leitung (12) zwischen Vorratsbehälter (10) und Sonde (7) zu einem Mehrwegventil (33) kombiniertes Ventil vorgesehen ist, und daß bei Betrieb der Vorrichtung die Zufuhr von Gas aus dem Speicher (3)0 für abgetrenntes Gas oder aus dem Vorratsbehälter (1) freigegeben ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein Druckfühler (31) ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der vom Speicher (30) für das Gas wegführenden Leitung (34) eine Vorrichtung zur Druckerhöhung, insbesondere eine Pumpe (36) od. dgl. vorgesehen ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Vorrichtung (24) zum Abtrennen von Gas von dem aus dem Innenraum der Isolierglasscheibe abgezogenen Gemisch aus Luft und Gas ein Zwischenspeicher (18) für Gemisch vorgesehen ist. 5 AT 399 146 B
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung (13), durch die Luft bzw. Gemisch aus Luft und Gas zur Vorrichtung (24) zum Abtrennen von Gas bzw. zum Zwischenspeicher (18) geführt wird, eine den Gehalt des Gemisches an abzutrennendem Gas messende Einrichtung (15) und eine von der Leitung (13) ausgehende Ableitung (19) vorgesehen ist, und daß ein der Ableitung (19) zugeordnetes Absperrorgan (17) vorgesehen ist, das durch die Einrichtung (15) gesteuert ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 6
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Legal Events
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| REN | Ceased due to non-payment of the annual fee | ||
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |