AT397955B - Bandräumer - Google Patents

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AT397955B
AT397955B AT256392A AT256392A AT397955B AT 397955 B AT397955 B AT 397955B AT 256392 A AT256392 A AT 256392A AT 256392 A AT256392 A AT 256392A AT 397955 B AT397955 B AT 397955B
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Oestreicher Friedrich Ing
Koser Jaroslav Dipl Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/18Construction of the scrapers or the driving mechanisms for settling tanks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

AT 397 955 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bandräumer, der den in Abwasserbecken geförderten Schlamm in Schlammtrichter fördert, wobei ein Räumbalken an umlaufenden Ketten befestigt ist, deren ein Trum entlang des Beckenbodens geführt ist.
Es ist bekannt, daß bei geringer Steifigkeit des Räumbalkens die Verdrehwinkel an beiden Balkenenden 5 so groß werden, daß die Ketten lokal in ihren Gliedern stark belastet werden. Die Verdrehwinkel verursachen Kraftumlagerungen, die über 100 % betragen können und die Laschen der Ketten überlasten. Diese Verdrehwinkel verursachen auch Verbiegungen in den Laschen, welche bei den relativ kleinen Wanddicken hohe Biegespannungen verursachen. Die Durchbiegung des Räumbalkens führt zu einer Verkürzung der Spannweite zwischen den Anschlüssen des Balkens an den Ketten, sodaß diese aus ihrer geraden Linie in io Richtung Becken versetzt werden. Diese Versetzungen führen, wenn auch in weit geringerem Ausmaß, zu ähnlichen Folgen wie bei der Verdrehung.
Bei dem üblichen starren Anschluß des Räumbalkens an den Ketten ist daher bei unzureichender Steifigkeit des Räumbalkens die Lebensdauer der Ketten stark herabgesetzt. Man war daher bisher bestrebt, dem Räumbalken eine hohe Steifigkeit zu geben, obwohl dadurch die Belastungsgrenze des 15 Balkens weit höher als erforderlich lag. Es wurde damit auch ein höheres Eigengewicht in Kauf genommen.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Bandräumer zu schaffen, bei dem trotz vergleichsweise geringerer Steifigkeit des Räumbalkens und damit eines geringeren Gewichtes die Beanspruchung der Ketten auf ein Minimum herabgesetzt wird. Erreicht wird dieses Ziel bei einem Bandräumer der eingangs genannten Art dadurch, daß der Räumbalken mit den Ketten über senkrecht zu den Achsen der Kettenbol-20 zen verlaufende Bolzen od. dgl. schwenkbar verbunden ist.
Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Bandräumer braucht bei der Bemessung des Räumbalkens nur dessen eigene Beanspruchungsgrenze, nicht aber die der Ketten berücksichtigt werden, weil zufolge der schwenkbaren Verbindung eine Verdrehung der Balkenenden nicht mehr auf die Ketten übertragen wird. 25 Die erfindungsgemäße schwenkbare Verbindung kann auf verschiedene Weise erreicht werden. So sind bei einem Ausführungsbeispiel die Bolzen an, vorzugsweise zwischen, den Laschen der als Gelenkkette ausgebildeten Kette schwenkbar gelagert. In Umkehrung dieser Anordnung ist es aber auch möglich, daß der Räumbalken an den mit den Laschen der als Gelenkkette ausgebildeten Kette starr verbundenen Bolzen schwenkbar gelagert ist. 30 Eine weitere Möglichkeit, die gegenüber den beiden erstgenannten Verbindungen Vorteile aufweist, ist eine Verbindung des Räumbalken mit den Bolzen über ein federndes Stegblech. Innerhalb des Federweges eines solchen Stegbleches kann der Räumbalken gegenüber den Bolzen und damit den Ketten schwenken, sodaß die erwähnten zusätzlichen Kräfte ebenfalls nicht auf die Kette übertragen werden.
Es ist weiters möglich, die Bolzen mit den Laschen der als Gelenkkette ausgebildeten Kette über ein 35 sich vorzugsweise zwischen den Laschen erstreckendes federndes Stegblech zu verbinden, das an den Kettenbolzen befestigt ist. Um auch Verschiebungen berücksichtigen zu können, ist es vorteilhaft, wenn das federnde Stegblech wenigstens eine Sicke aufweist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei ist in den Figuren 1 bis 4 jeweils schematisch die Lasche eines Kettengliedes 40 einer Gelenkkette mit daran befestigten Bolzen sowie dem Räumbalken dargestellt; Fig. 5 zeigt in Draufsicht eine Variante des Stegbleches nach Fig. 4.
Gemäß Fig. 1 ist zwischen den durch Kettenbolzen 2 verbundenen Laschen 1 einer Gelenkkette mittels Lagern 3 ein Bolzen 4 schwenkbar gelagert. Mit dem Bolzen 4 ist ein sich quer zur Zeichenebene erstreckender Räumbalken 5 starr verbunden, der mit einem Abstreifer 6 versehen ist. Die am Räumbalken 45 5 angreifendene Räumkraft ist durch den Pfeil R versinnbildlicht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 ist der Bolzen 4 fest mit den Laschen 1 verbunden, hingegen ist der Räumbalken 5 mittels eines Lagers 7 schwenkbar am Bolzen 4 gelagert.
Bei beiden Ausführungsbeispielen wird zufolge der schwenkbaren Lagerung des Räumbaikens 5 an der Kette eine Verdrehung der Balkenencten zufolge der Räumkraft R nicht auf die Kette übertragen. Allerdings so müssen die Lager nicht nur die Räumkraft aufnehmen, sondern auch die durch den exzentrischen Angriff der Räumkraft auftretenden und durch Torsion im Balken übertragenen Kippmomente. Überdies können die Lager 3 bzw. 7 verschmutzen und verschleißen.
Diese Nachteile werden bei den Ausführungsformen nach den Fig. 3 bis 5 vermieden.
Bei der Variante nach Fig. 3 ist der Bolzen 4, so wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, fest mit 55 den Laschen t verbunden, die Verbindung mit dem Räumbaiken 5 erfolgt jedoch über ein federndes Stegblech S, das einerseits z.B. in einen Schlitz des Bolzens 4 eingeschoben ist andererseits an seinen Enden mit dem Räumbalken 5 verbunden ist. 2

Claims (6)

  1. AT 397 955 B Bei dieser Ausführung der schwenkbaren Lagerung des Räumbalkens 5 an der Kette werden auch die Nachteile der Varianten nach den Fig. 1 und 2 vermieden, da keine Lager, die verschmutzen und verschleißen können, erforderlich sind. In Fig. 4 sind der besseren Übersicht wegen die Laschen 1 weggelassen worden und von der Kette nur die Kettenboizen 2 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Verbindung zwischen dem Bolzen 4 und dem Räumbalken 5 über ein starres oder federndes Stegblech 9 erfolgen. Die wesentliche schwenkbare Lagerung des Räumbalkens 5 an der Kette erfolgt über ein zwischen den Laschen liegendes federndes Stegblech 10, das mittig mit dem Bolzen 4 und an seinen Enden mit den Kettenbolzen 2 verbunden ist. Die Verbindung mit den Kettenbolzen 2 erfolgt dabei auf sehr einfache Weise, indem eine Anschlußspange 11 über die Kettenbolzen 2 gebogen wird und deren Enden anschließend miteinander verbunden werden. Zufolge der größeren Länge des federnden Stegbleches 10 gegenüber dem federnden Stegblech 8 nach Fig. 3 ergibt sich ein größerer Federweg und damit ein größerer Bereich der Schwenkbarkeit. Wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist, das Stegblech 10 mit Sicken 11 versehen, ergibt sich auch in Möglichkeit von Verschiebungen, sodaß die Kette weiter entlastet wird. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich, soferne der wesentliche Grundgedanke der Erfindung beibehalten wird. Patentansprüche 1. Bandräumer, der den in Abwasserbecken geförderten Schlamm in Schlammtrichter fördert, wobei ein Räumbalken an umlaufenden Ketten befestigt ist, deren ein Trum entlang des Beckenbodens geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumbalken (5) mit den Ketten (1,2) über senkrecht zu den Achsen der Kettenbolzen (2) verlaufende Bolzen (4) od. dgl. schwenkbar verbunden ist.
  2. 2. Bandräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (4) an, vorzugsweise zwischen, den Laschen (1) der als Gelenkkette ausgebildeten Kette schwenkbar gelagert sind.
  3. 3. Bandräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumbalken (5) an den mit den Laschen (1) der als Gelenkkette ausgebildeten Kette starr verbundenen Bolzen (4) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Bandräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumbalken (5) mit den Bolzen (4) über ein federndes Stegblech (8,10) verbunden ist.
  5. 5. Bandräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (4) mit den Laschen (1) der als Gelenkkette ausgebiideten Kette über ein sich vorzugsweise zwischen den Laschen (1) erstreckendes federndes Stegblech (10) verbunden sind, das an den Kettenbolzen (2) befestigt ist.
  6. 6. Bandräumer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Stegblech (10) wenigstens eine Sicke (11) aufweist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
AT256392A 1992-12-23 1992-12-23 Bandräumer AT397955B (de)

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AT256392A AT397955B (de) 1992-12-23 1992-12-23 Bandräumer
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AT397955B true AT397955B (de) 1994-08-25

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WO1994014514A1 (de) 1994-07-07
ATA256392A (de) 1993-12-15

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