AT397951B - Zweiteiliges federndes scharnier - Google Patents
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Description
AT 397 951 B
Die Erfindung betrifft ein Scharnier, insbesondere für Behälterverschlüsse (-decke!), mit einem schwenkbaren Abschnitt, einem Referenzabschnitt und einem verjüngten Verbindungsstück zwischen schwenkbarem Abschnitt und Referenzabschnitt, wobei das verjüngte Verbindungsstück den Referenzabschnitt mit dem schwenkbaren Abschnitt verbindet. 5 Bei einem bekannten Scharnier diser Art US-PS 4 358 032 ist das verjüngte Verbindungsstück in der Mitte durch eine Ausnehmung unterbrochen, in die eine am schwenkbaren Abschnitt angebrachte Zunge ragt, welche in der Offenstellung hinter einen an der Oberseite der mit dem Scharnier versehenen Verschlußkappe angeordneten Rippe einrastet und so eine elastische Verriegelung für die Offenstellung ergibt. io Aus der DE-OS 31 50 493 ist es bekannt, die beiden Teile des Scharniers durch zwei zu beiden Seiten eines Hauptscharniers angeordnetete Zwischenelemente zu verbinden, die ihrerseits über Filmscharniere mit den beiden Scharnierteilen verbunden sind. Die federnden Zwischenelemente werden beim Aufklappen des Scharniers auseinandergespreizt und gedehnt. Dieses Scharnier ist sehr aufwendig.
Aus der US-PS 3 845 872 ist es bekannt, die auf einem Widerlager aufliegende Ziehlasche der is Schnappkappe durch Eindrücken um das Widerlager zu schwenken und aus ihrer Verrastung am Kappenrand auszurasten. Die Ziehlasche ist am Kappenrand angelenkt.
Aus der EP-A1 0088 185 ist ein Kunststoffverschluß für eine Metallbehälteröffnung bekannt, bei welchem die über ein Filmscharnier angelenkte mit einem Stoppel für die Lüftungsöffnung versehene Ziehlasche beim Anheben gegen ein Widerlager gedrückt wird, um den Stoppel aus der Lüftungsöffnung 20 herauszudrücken.
Eine der signifikantesten Neuerungen, die durch die Einführung von Kunststoffen ermöglicht wurde, war das Konzept des integrierten Gelenkes oder Scharniers, auch als "Living-Hinge" oder Filmscharnier bezeichnet. Das integrierte Scharnier hat in eine große Anzahl von Produkten Eingang gefunden, die von kleinen Flaschenkappen und Schmuck-Kästchen bis zu großen, komplexen Verschlüssen und Gehäusen 25 reichen. Scharniere mit einem Teil, der in Richtung auf eine von zwei Positionen vorgespannt ist, sind ebenfalls bekannt, jedoch benötigen alle diese vorgespannten Scharniere außer den beiden Scharniergliedern selbst eine Feder, um die federnde oder vorspannende Wirkung zu erzielen.
Das sogenannte Ölkannenprinzip ist bei Mechanikerölkannen üblich, wobei der Boden der Ölkanne in der Mitte kuppelförmig oder nach außen gewölbt ausgebildet ist. Um Öi zu entnehmen drückt der 30 Mechaniker mit seinem Daumen dabei auf die Wölbung, die somit über eine flache Konfiguration in eine entgegengesetzte Position gezwungen wird und dadurch das Volumen der Ölkanne reduziert, wodurch das darin befindliche Öl zum Austritt veranlaßt wird. Sowie der Druck des Daumens weggenommen wird, wird der Druck verringert und die inneren Kräfte, die in den verformten Kannenboden gespeichert sind, veranlassen diesen in seine gewölbte Position zurückzuspringen. 35 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein verbessertes zweiteiliges, federndes Scharnier zu schaffen, das die Nachteile der bekannten Scharniere dieser Art mit Sicherheit vermeidet, einfach herzustellen und vielseitig anwendbar ist.
Dies wird bei einem Scharnier der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das verjüngte Verbindungsstück gekrümmt ausgebildet ist und der schwenkbare Abschnitt in eine instabile 40 Zwischenstellung schwenkbar ist, aus der er durch die im Verbindungsstück erzeugten Verformungskräfte in eine stabile Position auf einer der beiden Seiten der Zwischenstellung gezwungen wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß das verjüngte Verbindungsstück durch die Deformation des Referenzabschnittes gekrümmt ist.
Weiters kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß der Referenzabschnitt stopfenartige Ansätze 45 besitzt, die zum Krümmen von Referenzabschnit und verjüngtem Verbindungsstück mit dem Oberteil eines Behälterverschlusses in Eingriff bringbar ist.
Ferner können der Referenzabschnitt und der schwenkbare Abschnitt in der Zwischenstellung in einer Ebene liegen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß der schwenkbare Abschnitt und der Referenzab-50 schnitt jeweils einen im wesentlichen eben plattenförmigen Teil enthalten und daß mindestens einer dieser überwiegend eben ausgebildeten Plattenteile gewölbt, vorzugsweise zylindrisch gewölbt ist
Schließlich kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das verjüngte Verbindungsstück und der Referenzabschnitt gekrümmt ausgebildet sind.
Die mit dem Scharnier gemäß der Erfindung erzielten Vorteile sind erheblich. Das Scharnier ist einfach 55 herzustellen und vielseitig anzuwenden. Die verschiedenen Ausfuhrungsfbrmen der Erfindung führen zu verschiedenen Anwendungsbeispieien und Funktionen dieses zweiteiligen federnden Schamieres. Es lassen sich damit vielfältige federnde Scharniere herstellen, denen gemeinsam ist, daß durch das Vorsehen einer Deformation in einem der beiden Schamiergtieder beim Gebrauch des Schamieres Energie in das andere 2
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Scharnierglied transformiert werden kann und diese Scharnierglieder durch die freigesetzte Energie in Richtung auf eine von zwei stabilen Positionen auf jeder Seite der instabilen Zwischenstellung geneigt werden. Somit wirken die in dem Scharnier selbst aufgebauten inneren Spannungen in der Art einer Feder, indem sie die Scharnierglieder in die eine oder andere stabile Position zwingen. Die Scharniere gemäß der s vorliegenden Erfindung können aus jedem federnden thermopastischen Werkstoff, wie z.B. Polypropylen, Polyäthylen, Polystyren oder ähnlichen Polymeren hergestellt werden, während andererseits sie auch aus flexiblen duroplastischen Werkstoffen, wie beispielsweise Urethanen oder flexiblen, elastischen duroplastischen Elastomeren, wie Gummi oder dergl. hergestellt sein können.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger, in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele io näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig.1 ein erfindungsgemäßes Scharnier im Schnitt anhand einer Kombination mit einem zweiteiligen Verschluß, Fig.2 eine Draufsicht auf Scharnier und Verschluß gemäß Fig.1, Fig.3 eine Seitenansicht des Verschlusses gemäß Fig.1 mit geschlossenem Deckel, Fig.4 eine Draufsicht auf den Verschluß gemäß Fig.1 mit teilweise geöffnetem Deckel, Fig 5 eine Seitenansicht des Verschlusses gemäß Fig.4, Fig.6 einen Querschnitt, entlang der Linie 6-6 der Fig.6, durch den Verschluß 15 gemäß Fig.4 von vorne gesehen, Fig.7 eine perspektivische Ansicht einer Ausführung eines erfindungsgemäßen Scharnieres in Verbindung mit einem Verschluß, Fig.8 eine Draufsicht auf Scharnier und Verschluß gemäß Fig.7, Fig.9 eine perspektivische Ansicht des Verschlusses gemäß Fig.7 mit dem schwenkbaren Abschnitt in der Offenstellung, Fig.10 eine perspektivische Ansicht des Verschlusses gemäß Fig.7 mit beiden Deckelgliedern geschlossen, Fig.11 den Verschluß gemäß Fig.9 im Schnitt entlang der Linie 11-11, 20 Fig.12 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scharnieres in Verbindung mit einem Behälter, Fig.13 eine perspektivische Darstellung von Scharnier und Behälter gemäß Fig.12 von vorne, Fig.14 eine Seitenansicht von Scharnier und Behälter gemäß Fig.12, Fig.15 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Scharnieres, Fig.16 eine perspektivische Darstellung des Scharnieres der Fig.15 von der Seite, Fig.17 eine perspektivische Darstellung 25 des Scharnieres der Fig.15 in Formposition (z.B. Spritzgußposition), Fig.18 von der Seite, eine perspektivische Darstellung des Scharnieres der Fig.15 mit dem schwenkbaren Scharnierabschnitt um 180· gegenüber der in Fig.17 dargestellten Position geschwenkt, Fig.19 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Scharnieres in Verbindung mit einem Behälter, Fig.20 eine perspektivische Darstellung von Scharnier und Behälter gemäß Fig.19 mit einem schwenkbaren Scharnierabschnitt um 30 180' gegenüber der in Fig.19 dargestellten Position geschwenkt, Fig.21 eine Seitenansicht von Scharnier und Behälter gemäß Fig.19 mit dem schwenkbaren Scharnierabschnitt, in einer Phantomsicht um 90· und 180° gegenüber der in Fig.20 dargestellten Position geschwenkt, Fig.22 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Scharnieres in Verbindung mit einem Behälter, Fig.23 eine Seitenansicht von Scharnier und Behälter gemäß Fig.22 mit der Abdeckung in der Zwischenposition, Fig.24 35 eine Draufsicht von Scharnier und Behälter gemäß Fig.23, Fig.25 eine Rückansicht von Scharnier und Behälter gemäß Fig.22 mit dem Deckel um 180· gegenüber 4er in Fig.22 dargestellten Position geschwenkt, Fig.26 eine Frontansicht eines anderen Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Scharnieres in Verbindung mit einem Verschluß, Fig.27 eine Seitenansicht von Scharnier und Verschluß gemäß Fig.26 mit Deckel und Verschluß in geöffneter, gestreckter Stellung, Fig.28 eine Draufsicht von Scharnier 4o und Verschluß gemäß Fig.27, Fig.29 eine Seitenansicht von Scharnier und Verschluß gemäß Fig.27 mit dem Deckel in Schließposition, Fig.30 einen Querschnitt von Scharnier und Deckel gemäß Fig.27 entlang der Linie 30-30 der Fig.29, Fig.31 eine von oben gesehene perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Scharnieres in Kombination mit einem Behälter, Fig.32 einen Querschnitt des Scharnieres gemäß Fig.31 entlang der Linie 32-32 von der Seite, Fig.33 einen 45 teilweise von oben gesehenen Aufriß eines Teiles von Scharnier und Behälter gemäß Fig.31 in der Stellung mit geöffnetem Deckel, Fig.34 einen von oben gesehenen Aufriß von Scharnier und Verschluß gemäß Fig.31 mit dem Deckel in der Geschlossen-Position, Fig.35 einen teilweisen Aufriß einer weiteren Verwirklichung des erfindungsgemäßen Scharnieres in Kombination mit einem Behälter, Rg.36 eine von vorne gesehene perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgernäßen Schar-50 nieres in Verbindung mit einem Container, Rg.37 einen seitlichen Aufriß von Scharnier und Behälter gemäß Rg.36, Rg.38 einen von oben gesehenen Aufriß einer anderen Verwirklichung des erfindungsgemäßen Scharnieres in Kombination mit einem Behäfter, Rg.39 einen von oben gesehenen Aufriß von Scharnier und Behälter gemäß Fig.38 mit dem Deckel teilweise geschlossen, Rg.40 einen von oben gesehenen Aufriß einer weiteren Verwirklichung des erfindungsgemäßen Scharnieres in Kombination mit einem Verschluß mit 55 dem Deckel offen, Rg.4t einen von oben gesehenen Aufriß von Scharnier und Verschluß gemäß Rg.40 mit geschlossenem Deckel, Ftg.42 eine von oben gesehene perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Scharnieres in Kombination mit einem Behälter und Rg.43 eine von oben gesehene perspektivische Darstellung von Scharnier und Verschluß gemäß Rg.42 mit teilweise 3
AT 397 951 B geschlossenem Deckel.
In den Figuren 1 bis 6 ist ein Verschluß 15 dargestellt, der zylindrische Seitenwände und einen Oberteil 28 mit einer flachen Oberfläche aufweist. Diese Art Verschluß kann z.B. innen mit einem Gewinde versehen sein, um auf einen, ebenfalls mit einem Gewinde ausgerüsteten Hals einer Flasche verwendet zu werden. 5 Die Oberseite besitzt eine Ausfaßöffnung 21 und eine Aufnahmeöffnung 19 für einen Stopfen 26.
Der Deckel 10 des Verschlusses 15 besitzt einen angeformten Stopfen 26 mit einem Kopf 20. Der Deckel 10 ist mit einem Scharnier 25 am Verschluß angelenkt und enthält selbst ein erfindungsgemäßes Scharnier, welches mit seinen Scharnierelementen den gesamten Deckel bildet. Das erfindungsgemäße Scharnier besteht aus einem Referenzabschnitt 11, einen schwenkbaren Abschnitt 12 und einem zwischen io diesen angeordneten, diese verbindenden verjüngten Verbindungsstück 13. Wird der Referenzabschnitt 11 in die Geschlossen-Position geschwenkt, wie sie in den Fig. 3, 5 und 6 dargestellt ist, so dringt der Stopfen 26 in die Öffnung 19 ein und sein Kopf 20 wird durch diese Öffnung gepreßt, wobei der Kopf aus einem federnden Material besteht, wodurch er seine ursprüngliche Größe nach dem Passieren der Öffnung 29 wieder annimmt, wobei er den Stopfen 26 in dieser Lage hält und ihn vor dem Hinausgleiten bewahrt. Der 75 Stopfen 26 ist kurz genug ausgebildet, sodaß er, wenn er durch die Öffnung 19 gedrückt ist, um den Kopf 20 unter die Unterseite des Oberteiles 28 zu bewegen, den Referenzabschnitt 11 nach unten krümmt, um, wie in Fig.6 dargestellt, einen allgemein zylinderförmigen Abschnitt zu bilden. Der Referenzabschnitt 11 besitzt einen Umfangsflansch 17, der auf dem Oberteil 28 des Verschlusses 15 ruht, wenn der Referenzabschnitt 11 in die, in den Fig.3, 5 und 6 gezeigte Position geschwenkt ist. Der Kopf 20 kommt unter dem 20 Oberteil 28 zu liegen und hält den Referenzabschnitt 11 in dieser bogenförmigen, um einen senkrecht zur oberen Oberfläche des Referenzabschnittes 11 stehenden Radius gebogenen oder verspannten Konfigura-tion.Der Referenzabschnitt 11 ist an dem Verschluß 15 mittels des integrierten Scharnieres 25 befestigt, während der schwenkbare Abschnitt 12 mit dem Referenzabschnitt 11 mittels des integrierten verjüngten Verbindungsstückes 13 gelenkig verbunden ist. Der an dem verjüngten Verbindungsstück 13 befestigte 25 Rand des Referenzabschnittes 11 ist, wegen der auf ihn vom Referenzabschnitt 11, wenn sich dieser in der gekrümmten Konfiguration gemäß Fig.6 befindet, ausgeübten und übertragenen Kräfte, gekrümmt oder deformiert. Die in dieser Konfiguration vom Referenzabschnitt 11 auf den schwenkbaren Abschnitt 12 ausgeübten Kräfte deformieren ihn und spannen ihn in Richtung auf die in Fig.3 dargestellte Position vor. Würde der schwenkbare Abschnitt 12 von der in Fig.3 dargestellten Position weg manuell weiterbewegt 30 werden, so würde die dann im Referenzabschnitt 11 erzeugte Deformation dazu tendieren, sich gerade zu richten, sobald der schwenkbare Abschnitt 12 in Richtung auf die in Fig.4 bis 6 dargestellte Position bewegt wird. In der in Fig.4 bis 6 dargestellten Position wird der schwenkbare Abschnitt 12 allgemein im rechten Winkel zum Referenzabschnitt 11 gelegt und das Aufbäumen des schwenkbaren Abschnittes 12 tendiert zum Ausrichten des Referenzabschnittes 11 und zum gleichzeitigen Verkrümmen des schwenkbaren 35 Abschnittes 12, wobei eine ausgleichende Kraft ausgeübt wird, die nicht dazu tendiert, den schwenkbaren Abschnitt 12 zu neigen. Es ist auch verständlich, daß diese Verwirklichung der instabilen Zwischenstellung erzeugt wird, wenn die beiden Scharnierabschnitte allgemein rechtwinkelig zueinander angeordnet sind, was nicht notwendigerweise immer der Fall sein muß. Es können somit unterschiedliche Winkel existieren, in denen die instabile Zwischenstellung erzeugt ist. In diesem speziellen Fall werden die Spannungen am 4o schwenkbaren Abschnitt 12 diesen in etwa in eine Form deformieren oder verwinden, die der Konfiguration gemäß Fig.4 entspricht, wenn man von oben draufsieht. Dies ist das, was als instabile Zwischenstellung bezeichnet wurde. Wird der schwenkbare Abschnitt 12 weiter in Richtung Offen-Position geschwenkt, d.h. in Kontakt mit dem Referenzabschnitt 11, so tendiert die vorspannende Kraft dazu, die gekrümmte Form des schwenkbaren Abschnittes 12 auszurichten, wodurch eine vorspannende Kraft ausgeübt wird, die dazu 45 neigt, den schwenkbaren Abschnitt 12 in die Offen-Position zu schwenken. Deshalb wird der schwenkbare Abschnitt 12 in die in Fig.3 dargestellte Position geneigt, wenn er über die in Fig.4 oder 5 dargestellte Position hinaus in Richtung auf die Geschlossen-Position bewegt wird, in der der Stift 22 die Auslaßöffnung 21 blockiert. Anderseits wird der schwenkbare Abschnitt 12 aus der, in Fig.4 oder 5 dargesteliten Position, nach links in Richtung zur Offen-Position geneigt, in der die beiden Schamierabschnitte, schwenkbarer so Abschnitt 12 und Referenzabschnitt 11, parallel aneinanderstoßen. Daraus ersieht man, daß das Scharnier, das aus dem Fleferenzabschnitt 11, dem schwenkbaren Abschnitt 12 und dem verjüngten Verbindungsstück 13 besteht, so betätigt wird, daß der Referenzabschnitt tt stationär bleibt und der schwenkbare Abschnitt 12 durch eine, zwischen einer Offen-Position und einer Geschlossen-Position liegende instabile Zwischensteilung schwenkt. 55 Wird nun gewünscht, einen Stoff, beispielsweise eine Flüssigkeit, durch die Öffnung 21 zu entnehmen, so wird der schwenkbare Abschnitt 12 über die, in Fig.5 dargesteilte Position hinausgeschwenkt und durch die in dem federnden Material, aus dem der Referenzabschnitt 11 und der schwenkbare Abschnitt 12 bestehen, gespeicherten inneren Kräfte in die vollständig geöffnete Stellung geneigt, die sich 180* von der 4
AT 397 951 B in Fig.3 dargestellten befindet und in der der Referenzabschnitt 11 eine, gegenüber der in Fig.6 dargestellten Krümmung entgegengesetzte Krümmung aufweist.
Dieser Verschluß kann in einer zweiteiligen Form in einer Position, wie sie in Fig.1 und 2 dargestellt ist, gespritzt werden. Der notwendige, die Vorspannung im Scharnier erzeugende Bogen, wird in der Geschlos-sen-Position des Referenzabschnittes 11, wie sie in den Fig.3, 5 und 6 dargestellt ist, geformt. In dieser Position wird der Stopfen 26 den Referenzabschnitt 11 in der Form eines Zylinderabschnittes halten.
Nachstehend wird die Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig.7 bis 11 dargestellt ist, beschrieben. In diesem Fall wird das erfindungsgemäße Scharnier auf einen Deckel 110 eines Verschlusses 116 angewendet' Der Verschluß besitzt eine allgemein flache Oberseite 124 mit einer Entnahmeöffnung 122 und einer Öffnung 119 zur Aufnahme eines Stopfens. Der Verschluß 116 kann auch innen mit einem Gewinde versehen sein. Der Referenzabschnitt 111 ist mittels eines integrierten Scharnieres 125 mit dem Verschluß 116 schwenkbar verbunden. Der Deckel 110 selbst besteht aus einem Referenzabschnitt 111 und einem schwenkbaren Abschnitt 112, welche jeweils einen sich nach unten erstreckenden Umfangsflansch besitzen. Der Referenzabschnitt 111 und der schwenkbare Abschnitt 112 sind konkav ausgebildet, wie am besten aus Fig.10 ersichtlich. Wird der Referenzabschnitt 111 in die, in Fig.10 dargestellte Position geschwenkt, so wir der Stopfen 126 im Loch 119 aufgenommen und hält den Referenzabschnitt 111 in der, in den Fig.9 bis 11 dargestellten Position fest. Befindet sich der schwenkbare Abschnitt 112 in der, in den Fig.9 und 11 dargestellten Position, so wird eine, den schwenkbaren Abschnitt 112 in die, in den Fig.9 und 11 dargestellte Offen-Position neigende Spannung gegen Verwindung des schwenkbaren Abschnittes 112 zwischen Referenzabschnitt 111 und schwenkbarem Abschnitt 112 eingeführt. Der Stopfen 126 wird damit den Referenzabschnitt 111 Vorspannen, welcher dadurch eine Krümmung im schwenkbaren Abschnitt 112 erzeugt, sodaß die Vorspannungsfunktion wie beim erfindungsgemäßen Scharnier gemäß den Fig.1 bis 6 ist.
Wird der schwenkbare Abschnitt 112 von der in Fig.9 dargestellten Position in die Position gemäß Fig.10 geschwenkt, so wird er sich durch den Referenzabschnitt 111, der den schwenkbaren Abschnitt 112 in die Geschlossen-Position gemäß Fig.10 neigt, verwinden, wenn er die vertikale instabile Zwischenstellung passiert.
Um den Referenzabschnitt 111 in der Geschlossen-Position gemäß Fig.10 zu halten, kann für ihn eine geeignete Klinke, Schnapper od.dgl. vorgesehen werden, wie sie dem Fachmann geläufig sind. Weiters können die Verschlüsse in der in den Fig.7 und 8 dargestellten Position in einem Stück in einer zweiteiligen Spritzgußform hergestellt werden. Der Deckel kann auch über einen konkav ausgebildeten Boden verfügen, der einen bogenförmig verlaufendes verjüngtes Verbindungsstück 113, wie dargestellt, aufweist.
Nachstehend wird die Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig.12 bis 14 dargestellt ist, beschrieben. Diese Ausführungsform weist ein Scharnier 210 mit einem Referenzabschnitt 211, einem schwenkbaren Abschnitt 212 und einem integrierten verjüngten Verbindungsstück 213 auf, wobei der schwenkbare Abschnitt 212, wie aus Fig.14 hervorgeht, von der Position A in eine Zwischenstellung b und in eine Position c geschwenkt werden kann. Bei dieser Ausführung wird die Deformation im verjüngten Verbindungsstück 213 und im Referenzabschnitt 211 nicht durch den Gebrauch des Stopfens, wie oben beschrieben, erzeugt, sondern in einer mehr bevorzugten Ausbildung bereits im Urformprozeß, also beispielsweise im Spritzgußverfahren erzeugt, wobei diese Abschnitte bereits in der deformierten Konfiguration hergestellt werden. Die plattenförmigen Scharnierteile werden in der in Fig.13 dargesteilten deformierten Konfiguration gepreßt, im Spritzguß hergestellt od.dgl., welche eine konkave Oberfläche in der Form eines Teiles einer Kugelfläche mit einem Radius senkrecht zum Referenzabschnitt 211 aufweist, der das verjüngte Verbindungsstück 213 dem dort gezeigten gekrümmten Pfad zu folgen veranlaßt. Die Betätigung des Referenzabschnittes 211 und des schwenkbaren Abschnittes 212 ist nun ähnlich der der korrespondierenden Teile der Fig.1 bis 6. Befindet sich der schwenkbare Abschnitt 212 in der im Urformprozeß erzeugten Stellung der Fig.12, so wird keinerlei Spannung in diesen Abschnitt eingeführt, d.h. die Krümmung des schwenkbaren Abschnittes 212 folgt der des Referenzabschnittes 211. Wird der schwenkbare Abschnitt 212 in die, in Fig.14 in durchgezogenen Linien dargestellte Position c geschwenkt, so wird der schwenkbare Abschnitt 2t2 in die Form einer, zu der in Fig.12 dargesteilten umgekehrte Kurve gezwungen. Somit werden die Spannungen, die während der Schwenkbewegung in den beiden Schamier-abschnitte erzeugt werden, analog zu den, in den früher beschriebenen erfindungsgemäßen Scharnierabschnitten sein, und der schwenkbare Abschnitt 212 wird, abhängig davon, von welcher Seite er die instabile Zwischenstellung b passiert, von der instabilen Zwischenstellung b in die Position c oder A geneigt.
Nachstehend wird die Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig.15 bis 18 dargestellt ist, beschrieben. Diese Fig. zeigen ein Scharnier 510, das aus einem Referenzabschnitt 511, einem schwenkbaren Abschnitt 512 und einem, zwischen diesen angeordneten, integrierten, verjüngten Verbindungsstück 513 gefertigt ist. Das verjüngte Verbindungsstück 513 verbindet die beiden Enden von Referenzabschnitt 511 5
AT 397 951 B und schwenkbarem Abschnitt 512. Dies ist im Urformprozeß so erzeugt, daß das Scharnier in einem Kreisbogen gebogen ist, der einen zum Referenzabschnitt 511 parallelen Radius besitzt. Somit ist das verjüngte Verbindungsstück 513 einem Weg folgend deformiert, der gegenüber der die beiden Enden miteinander verbindenden Verbindungslinie versetzt ist. Das Scharnier 510, wie es in Fig.17 gezeigt ist, besitzt eine Form, in der der schwenkbare Abschnitt 512 die Form eines Teiles eines Zylinders mit zur Oberfläche senkrechtem Radius besitzt. Wird das Scharnier 510 in die, in den Fig.15 und 16 dargestellte Position geschwenkt, so schwenkt es durch eine instabile Zwischenstellung, die sich in einem Winkel von ungefähr 45° oder zwischen der 90“ Position gemäß Fig.17 und der Position gemäß Fig.16 befindet, wird deformiert und schnappt dann in die in Fig.16 dargestellte stabile Position. Dieses Scharnier kann in der in Fig.17 dargestellten Position durch Spritzgießen hergestellt werden, jedoch würde es mehr vorzuziehen sein, es in der in Fig.16 dargestellten Position herzustellen. In jedem Fall wird der schwenkbare Abschnitt 512, wenn er in Richtung zu der in Fig.18 dargestellten Position weitergeschwenkt wird, durch eine zweite instabile Zwischenstellung, in diesem Fall in einem Winkel von etwa 135" oder zwischen der 90“ Position gemäß Fig.17 und der Position gemäß Fig.18, geschwenkt und dabei deformiert und schnappt dann in die in Fig.18 dargestellte stabile Lage. Dieses in den Fig.16 bis 18 dargestellte Scharnier kann somit für eine Vielzahl von Anwendungen, bei denen ein vorgespanntes Scharnier wichtig ist, auch für einen Deckel, für verschiedene Verschlüsse und Behälter benutzt werden. Während sein Prinzip in einer großen Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt werden kann, ergeben sich jedoch bestimmte Unterschiede in der Betätigungsart, die in vielen solchen Fällen auftauchen, insbesonders dort, wo der Referenzabschnitt 511 z.B. an feststehenden Wänden von Behältern befestigt ist, wo der Transfer von Energie, wie er oben diskutiert ist, in dieser Weise auftritt oder überhaupt nicht auftritt. In jedem dieser Fälle sind jedoch die grundsätzlichen Strukturen und Prinzipien der Wirkungsweise des Scharnieres, wie es in den Fig.15 bis 18 dargestellt ist, verwirklicht.
Nachstehend wird die Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig.19 bis 21 beschrieben. Diese zeigen ein Scharnier 310 in einem Teil eines Behälters, der an der Basis 318 abgestützte, sich nach unten erstreckende Flansche 316 und 317 enthält. Die plattenförmigen Scharnierabschnitte, Referenzabschnitt 311 und schwenkbaren Abschnitt 312, können in diesem Fall flach gespritzt oder gepreßt werden und der Referenzabschnitt 311 kann dann mittels einer Schraube 319 nach unten zum Basisteil 318 gebogen werden, wobei die obere Oberfläche des plattenförmigen Referenzabschnittes 311 im wesentlichen in die Form eines Zylinderabschnittes mit einem zum Referenzabschnitt 311 senkrechten Krümmungsradius gebogen wird. Es sei festgehalten, daß in Fig.19 der schwenkbare Abschnitt 312 durch den Referenzabschnitt 311 in einen Bogen gezwungen wird, der zur Oberfläche des Referenzabschnittes 311 konform ist, wenn sie sich in der Spritzgußposition befinden.
Wird der schwenkbare Abschnitt 312 dann durch die Zwischenstellung b’ in die darauf folgende Position A' geschwenkt, wie es in Fig.21 dargestellt ist, so wird der schwenkbare Abschnitt 312 in der Zwischenstellung in eine gekrümmte Form, ähnlich der in Fig.4 gezeigten, deformiert werden. Wenn der schwenkbare Abschnitt 312 in die Stellung gemäß Fig.20 (d.h. c’) geschwenkt wird, so wird er in die zu seiner Krümmung in der Position A’ entgegengesetzte Richtung gekrümmt. Somit wird der schwenkbare Abschnitt 312 zu einer der Stellungen zu beiden Seiten der Zwischenstellung b’ geneigt, wenn er von der Position A’ zu der in der Fig.19 dargestellten Position c’ geschwenkt wird. Dies bedeutet, daß das Scharnier, abhängig davon, auf welcher Seite der neutralen Position b' es sich gerade befindet, zum Aufoder Zuschwenken gezwungen wird.
Nachstehend wird auf die Ausführungsbeispiele der Erfindung gemäß den Fig.22 bis 25 Bezug genommen. In dieser Ausführungsform wird eine Scharnier-Behälter-Kombination 610 gezeigt, welche ein Scharnier mit einem Referenzabschnitt 611 umfaßt, welcher an seinem oberen Ende parallel zur Oberfläche des schwenkbaren Abschnittes 612 gebogen ist und somit in der Form eines Zylinderabschnittes im Spritzguß hergestellt werden kann. Die Scharnierlinie bzw. das verjüngte Verbindungsstück 6t3 ist, wegen des gekrümmten oberen Endes des Referenzabschnittes 611, gekrümmt. Der in Verbindung mit diesem Scharnier dargestellte Behälter besitzt einen Boden 614, einen Oberteil, der den schwenkbaren Abschnitt 612 enthält und wiederum in der gebogenen Form eines Zylinderabschnittes, cLh. in einer Spritzgußposition, wie sie in Fig.22 dargesteltt ist, gegossen werden kann, eine flach ausgebüdete Frontseite 616, und eine Rückseite, die den Referenzabschnitt 6t t mit dem gekrümmten oberen Ende enthält. Der obere Rand des Referenzabschnittes 611 ist um einen Radius gebogen, der sich allgemein parallel zum plattenartigen Referenzabschnitt 6t 1 erstreckt. Der gebogene obere Rand bzw. der schwenkbare Abschnitt 612 haben eine gerade Kante, die an der gekrümmten Oberkannte des Referenzabschnittes 611 angebracht ist, wie am besten aus Fig.25 zu ersehen, wodurch das integrierte verjüngte Verbindungsstück 613 erzeugt wird, welches den Referenzabschnitt 611 oder die Rückseite schwenkbar mit dem schwenkbaren Abschnitt 612 oder dem Oberteil verbindet. Befindet sich der Behälter in der in Fig.22 gezeigten Offen-Position, so 6
AT 397 951 B befindet er sich in der Spritzguß- oder Urformposition und bringt keinerlei zusätzliche Spannungen in den schwenkbaren Abschnitt 612 ein. Wird der schwenkbare Abschnitt 612 in die in Fig.25 dargestellte Position geschwenkt, so wird durch das auf dem gekrümmten Ende des Referenzabschnittes 611 schwenkende, gerade Ende des schwenkbaren Abschnittes 612 eine Spannung in den Scharnierteilen erzeugt. Diese Spannung tendiert dazu, den schwenkbaren Abschnitt 612 bzw. das Oberteil in die Offen-Position zu neigen. Erreicht der schwenkbare Abschnitt 612 die in den Fig.23 und 24 gezeigte Zwischenstellung, so wird er von den in den Scharnierteilen erzeugten Spannungen, wie in Fig.24 dargestellt, deformiert, wodurch sich der schwenkbare Abschnitt 612, abhängig davon, auf welcher Seite der Zwischenstellung er sich gerade befindet, in Richtung auf die in Fig.22 dargestellte Offen-Position oder in Richtung auf die in Fig.25 dargestellte Geschlossen-Position neigt. Somit wird der Oberteil zum Auf- oder Zuschwenken gezwungen. Es sei hier nochmals darauf hingewiesen, daß dieser Bogen in einer zweiteiligen Form, in der in Fig.22 dargestellten Position erzeugt werden kann.
Nachstehend wird auf die Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig.26 bis 30 dargestellt ist, eingegangen. In diesem Fall ist das Scharnier in Verbindung mit einem Verschluß 415 dargestellt, der eine mit einem Innengewinde versehene Flaschenkappe sein kann. Die Kappe hat eine allgemein zylindrische Seitenwand und einen Oberteil 416 mit einer Auslaßöffnung 422. Der Deckel 410 besteht aus einem Referenzabschnitt 411, einem schwenkbaren Abschnitt 412 und einem integrierten verjüngten Verbindungsstück 413 zwischen diesen. Der Oberteil 416 enthält einen hinterschnittenen Schlitz 426, wie am besten in Fig.26 zu sehen, und der Referenzabschnitt 411 ist weiter als der Schlitz 426. Der Referenzabschnitt 411 wird somit nach unten in die Form eines umgekehrten Zylinders gebogen, wie aus Fig.30 zu ersehen. Ist der Referenzabschnitt 411 im Schlitz 426 angeordnet, so wird eine Kraft durch das verjüngte Verbindungsstück 413 übertragen, durch die im schwenkbaren Abschnitt 412 eine Deformation erzeugt wird, welche in Form eines Bogens mit zum Boden des Schlitzes 426 senkrechtem Krümmungsradius auftritt. Der schwenkbare Abschnitt 412 wird so gegen die Offen- oder Geschlossen-Position geneigt, wie das Scharnier im Ausführungsbeispiel der Fig.1 bis 6. Werden die Scharnierabschnitte aus der, mit der Urformposition identischen, in den Fig.27 und 28 gezeigten Offen-Position in die in den Fig.26 und 29 gezeigte Geschlossen-Position geschwenkt, so wird der Referenzabschnitt 411 gegen die Geschlossen-Position gemäß Fig.29 und 30 geneigt. Dann kann eine Deformation in Form eines kurvigen verjüngten Verbindungsstückes 413 in den Scharnierteilen entwickelt werden, welche den schwenkbaren Abschnitt 412 entweder in die Geschlossen-Position oder in die Offen-Position neigt. Verschluß und Deckel können in der, in den Fig.27 und 28 gezeigten Position in einer zweiteiligen Form in einem Stück hergestellt werden. Der Referenzabschnitt 411 und der schwenkbaren Abschnitt 412 werden flach gespritzt und der Referenzabschnitt 411 wird, wie in Fig.30 dargestellt, gebogen, wenn er geschlossen und in den Schlitz 426 gedrückt wird.
Als nächstes wird das Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig.31 bis 34 dargestellt ist, näher beschrieben. In diesem Beispiel wird ein Behälter 710 gezeigt, der eine Basis 714, aufsteigende Seitenwände 717 und eine aufsteigende Frontwand 716 enthält. Das erfindungsgemäße Scharnier enthält einen Referenzabschnitt 711, der die Rückenwand des Behälters 710 bildet, einen schwenkbaren Abschnitt 712, der den Deckel des Behälters bildet, und ein verjüngtes Verbindungsstück 713. In diesem Ausführungsbeispiel wird die Deformation in dem verjüngten Verbindungsstück 713 in einer anderen Art erzeugt. Während des Spritzgußvorganges, also während des Urformprozesses, wird der Referenzabschnitt 711 so erzeugt, daß der am unteren Ende des Referenzabschnittes 711 gelegene Falz eine im wesentlichen gerade Linienverbindung zwischen den unteren Enden 718a der zwischen den Seitenwänden und dem die Rückwand bildenden Referenzabschnitt 711 gelegenen Falze bildet. Der Referenzabschnitt 711 ist im Spritzguß so erzeugt, daß sein oberes Ende zur Bildung des integrierten verjüngten Verbindungsstückes 713 nach außen gebogen und aus der direkten Linienverbindung der oberen Enden 718b der Falze 718 nach außen versetzt ist, wenn sich der Behälter in der, in den Fig.31 und 33 dargestellten, dem Urformprozeß entsprechenden Offen-Position befindet Wie man aus dem in Fig.32 gezeigten Querschnitt des Referenzabschnittes 711 ersieht, ist dieser an der Rückseite von seinem unteren Ende zu seinem, das verjüngte Verbindungsstück 7t3 repräsentierenden oberen Ende in unterschiedlichem Maße nach außen gebogen. Auf diese Weise wird der den Deckel des Behälters repräsentierende schwenkbare Abschnitt 712 in seine, in Fig.31 gezeigte Offen-Position gezwungen und es muß eine Kraft aufgewendet werden, um diesen Deckel zu schließen. Wird der Deckel durch Heben des schwenkbaren Abschnittes 712 um das verjüngte Verbindungsstück 713 in Richtung auf die Geschlossen-Position geschwenkt, so nähert er sich einer Zwischenstellung, in der er im wesentlichen parallel zum Referenzabschnitt 711 liegt, ln dieser instabilen Zwischenstellung korrespondiert er mit den Deformationen, wie sie in Fig.4 und 24 gezeigt sind. Wird der schwenkbare Abschnitt 712 weiter in Richtung auf die in Fig.34 gezeigte Geschlossen-Position bewegt, so werden die Deformierungen im Referenzabschnitt 711 durch das verjüngte Verbindungsstück 7
AT 397 951 B 713 übertragen, welches nun auf die andere Seite der direkten Verbindung zwischen den oberen Enden 718b der Falze 718 überspringt, wie es in der Konfiguration gemäß Fig.34 gezeigt ist. Der schwenkbare Abschnitt 712 bzw. der Deckel ist nun in die Geschlossen-Position gedrückt und es ist wieder eine Kraft notwendig, um den Deckel zu öffnen oder im Uhrzeigersinn zu schwenken. Man sieht wieder, daß der schwenkbare Abschnitt 712 zu beiden Seiten der Zwischenstellung von dieser Position entweder in die Offen-Position der Fig.31 oder in die Geschlossen-Position der Fig.34 weggedrückt wird.
Als nächstes wird das Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es in der Fig.35 gezeigt ist, beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem vorhin diskutierten, in den Fig.31 bis 34 dargestellten Ausführungsbeispiel. Der einzige Unterschied ist dabei der, daß der die Rückseite des Behälters repräsentierende Referenzabschnitt 711' in der in Fig.35 gezeigten Offen-Position so erzeugt ist, daß das verjüngte Verbindungsstück 713’ zwischen den Punkten 718b' mit einer Reihe von geraden Linien durchsetzt ist, womit ein Äquivalent zu dem in den Fig.31 und 32 dargestellten Biegeeffekt erzeugt ist. In diesem Falle ist der Referenzabschnitt 711' zwischen den Punkten 718b'nicht in Form eines Bogens deformiert, jedoch ist das verjüngte Verbindungsstück 713'noch von der geraden Verbindungslinie der Punkte 718b' in der gleichen allgemeinen Weise versetzt, wie beimBeispiel in den Fig.31 bis 34.
Als nächstes wird das Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es in den Fig.36 und 37 dargestellt ist, beschrieben. Dort ist eine Kappe 810 mit einer im wesentlichen zylindrischen Seitenwand 817 und einer Oberseite 814 mit einer Öffnung 815 gezeigt. Ein Teil der zylindrischen Seitenwand 817 enthält einen Referenzabschnitt 811 und besitzt eine im wesentlichen plane Oberfläche. Der schwenkbaren Abschnitt 812 enthält einen Abschnitt des Deckels 817'. Der Referenzabschnitt 811 und der schwenkbare Abschnitt 812 sind durch ein integriertes verjüngtes Verbindungsstück 813 verbunden. Die beiden Enden des verjüngten Verbindungsstückes 813 sind in Fig.37 als Punkte 813a bezeichnet. Beim Urformprozeß ist die Verbindung zwischen diesen beiden Punkten 813a so deformiert, daß eine gekrümmte Oberfläche entsteht, die zur direkten Verbindungslinie zwischen den beiden Punkten versetzt ist. Im Vergleich mit den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen erkennt man, daß das Schwenken der Kappe 817' von der Offen-Position in die in Fig. 36 gezeigte Geschlossen-Position Störungen ähnlicher Art erzeugt, wie sie weiter oben in Verbindung mit den anderen Ausführungsbeispielen beschrieben sind. In diesem Fall wird es jedoch ziemlich schwer sein, den Referenzabschnitt 811 zu deformieren, weil er während der Übertragung der in ihm erzeugten Kräfte einen Teil der gesamten Oberfläche der runden Wand 817 bildet. Diese Kräfte werden somit durch das verjüngte Verbindungsstück 813 in den schwenkbaren Abschnitt 812 übertragen. In diesem Fall umfaßt der schwenkbare Abschnitt 812 nur einen Teil des gesamten Deckels 817’ und ist von diesem durch ein weiteres integriertes verjüngtes Verbindungsstück 819 getrennt, welches in den Fig.36 und 37 als grundsätzlich parabolische Form gezeigt ist. In dieser Art sind die Verformungen in dem schwenkbaren Abschnitt 812 von den übrigen Abschnitten der Kappe 817’ getrennt und grundsätzlich im schwenkbaren Abschnitt 812 zurückgehalten. Tatsächlich ist in dem in den Fig.36 und 37 abgebildeten Beispiel die Dicke des schwenkbaren Abschnittes 812 im Vergleich zur Dicke der verbleibenden Abschnitte der Kappe 817’ verringert, um die durch das Schwenken der Kappe 817' um das verjüngte Verbindungsstück 813 erzeugten Deformierungen zu übernehmen. Deshalb ist die Kappe 817' auf jeder Seite ihrer Zwischenstellung, in der der Referenzabschnitt 811 und der schwenkbare Abschnitt 812 im Grunde parallel zueinander oder in einer Ebene liegen, in eine Offen-Position und in eine Geschlossen-Position gedrückt.
Bezugnehmend auf die nun beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung wird das Prinzip der Erfindung auf den, in den Fig.38 und 39 dargestellten Behälter angewendet. Der Behälter 910 enthält eine Basis 914, aufragende Seitenwände 917 und eine aufragende Frontwand 916. In diesem Fall umfaßt der Referenzabschnitt 911 wiederum die Rückwand des Behälters 910, jedoch enthält der schwenkbare Abschnitt 912 nur einen Teil des Deckels 919. Der Referenzabschnitt 911 und der schwenkbare Abschnitt 912 sind wiederum durch ein verjüngtes gekrümmtes Verbindungsstück 913 verbunden. Auf diese Weise ist das Verhältnis zwischen dem Referenzabschnitt 911 und dem schwenkbaren Abschnitt 912 das gleiche, wie zwischen dem Referenzabschnitt 711 und dem schwenkbaren Abschnitt 712 für den Behäfter gemäß Fig.32. Jedoch braucht in diesem Falle das durch den Referenzabschnitt 9t 1 und den schwenkbaren Abschnitt 912 repräsentierte Scharnier im tatsächlichen Gebrauch nicht immer so zu funktionieren, daß die vorliegende Erfindung angewendet wird. Seine bloße Existenz jedoch beeinflußt die Wirkungsweise des verbleibenden Abschnittes des Deckels 9t9, der mit dem schwenkbaren Abschnitt 9t2 und dem verjüngten Verbindungsstück 913 verbunden ist. D.h. wenn sich der schwenkbare Abschnitt 912 in der in Rg.39 gezeigten Geschlossen-Position befindet, wird er sich mit seinem mittleren Abschnitt dicker als an seinen Enden konkav nach unten verformen, weil er der Krümmung des verjüngten Verbindungsstückes 913 folgen muß. Da der schwenkbare Abschnitt 912 mit dem verbleibenden Abschnitt 919 des Deckels durch einen verbindenden Scharnierabschnitt 920 zusammenhängt, wird eine korrespondierende konkave Krümmung in dem Abschnitt 919 erzeugt Der Grad einer solchen Krümmung wird jedoch aufgelöst, sobald man das 8
Claims (7)
- AT 397 951 B verjüngte Verbindungsstück 913 nach außen dehnt. Die konkave Form, die im Abschnitt 919 durch das erfindungsgemäße Scharnier erzeugt wird, erzeugt eine nach unten gerichtete Kraft, die dazu tendiert den Abschnitt 919 zu schließen. Diese Kräfte werden auf den Abschnitt 919, ohne Rücksicht auf den Grad zu dem er im Hinblick auf das Scharnier 920 und den Basisabschnitt des Behälters 910 geöffnet ist, übertragen. Selbst wenn der schwenkbare Abschnitt 912 dauernd in der Geschlossen-Position, wie in Fig.39 dargestellt, gehalten wird und somit niemals über das verjüngte Verbindungsstück 913 geschwenkt wird, wird dennoch, um den Vorteil solcher Kräfte im Endprodukt zu nutzen, ein erfindungsgemäßes Scharnier in Betracht gezogen, weil seine Konfiguration die notwendigen Kräfte im Abschnitt 919 und in dem Verbindungsscharnier 920 erzeugt. Auch in der in Fig.38 gezeigten vollständig geöffneten Stellung, in der der Behälter 910 im Spritzgußverfahren erzeugt werden kann, ist der schwenkbare Abschnitt 912 wiederum konkav nach-unten gekrümmt und erzeugt eine ähnliche Krümmung im Abschnitt 919. Nachstehend wird auf das Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig.40 und 41 Bezug genommen. In diesem Ausführungsbeispiel besitzt ein Behälter 1010 eine Basis 1014, sowie ein Paar aufragender Seitenwände 1017 und eine aufragende Frontwand 1016. Ein Referenzabschnitt 1011, der die Rückwand des Behälters enthält, ist ähnlich der in Fig.31 gezeigten Konstruktion vorgesehen, jedoch erstreckt sich dieser Referenzabschnitt 1011 nur über einen Teil der gesamten Höhe der aufragenden Seitenwände 1016 und 1017, des verbleibenden Teiles des Behälters. Der schwenkbare Abschnitt 1012 ist dann mit dem Referenzabschnitt 1011 durch ein integriertes verjüngtes Verbindungsstück 1013 verbunden, welches so gebogen ist, daß es einem Pfad folgt, der von der direkten Verbindungslinie seiner Enden abweicht. Bis zu diesem Ausmaß ist das Verhältnis zwischen dem Referenzabschnitt 1011 und dem schwenkbaren Abschnitt 1012 das gleiche, wie bei dem oben in Verbindung mit Fig.31 beschriebenen Ausführungsbeispiel. Auch in diesem Fall umfaßt der schwenkbare Abschnitt 1012 nur einen Teil des Deckels des Verschlusses. Der verbleibende Teil des Deckels 1019 ist mittels des verjüngten Verbindungsstückes 1020 scharnierartig am Ende des schwenkbaren Abschnittes 1012 befestigt. Somit enthält der verbleibende obere Teil des Deckels 1019 einen wesentlichen Teil des gesamten Deckels. Die zwischen dem Referenzabschnitt 1011 und dem schwenkbaren Abschnitt 1012 erzeugte Schnappwirkung zwingt jedoch in diesem Fall den verbleibenden Teil des Deckels 1019 sich in die in Fig.40 gezeigte Offen-Position zu erstrecken oder den Behälter, so wie in Fig.41 dargestellt, vollständig zu bedecken. Weiterhin wird zu dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es in den Fig.42 und 43 dargestellt ist, Bezug genommen. Diese zeigen einen Behälter 1020 mit einer Basis 1024, aufragenden Seitenwänden 1027 und einer aufragenden Frontwand 1026. Dieser Behälter 1020 enthält eine Rückwand 1025 gemäß konventionellem Design, welche sich jedoch nicht bis zur vollen Höhe der Frontwand 1026 erstreckt. Die Rückwand 1025 und die Seitenwände 1027 sind jeweils mittels eines kurzen schrägen Abschnittes 1028 verbunden, der einen Teil der oberen Oberfläche der Seitenwand 1027 bildet. Der Referenzabschnitt 1021 ist seinerseits mit der Rückwand 1025 mittels eines integrierten Scharnieres 1029 verbunden, das jedoch von konventioneller Art ist. Weiters kann der Referenzabschnitt 1021 zwei aufrecht stehende Stifte 1030 und die schrägen Abschnitte 1028 zwei korrespondierende Öffnungen 1031 enthalten, damit die Stifte 1030 in die Öffnungen 1031, um diese schließend zu sichern, eindringen können, wenn der Referenzabschnitt 1021 um das Scharnier 1029 geschwenkt wird. Der schwenkbare Abschnitt 1022 enthält den verbleibenden Teil des Deckels des Behälters 1020 und der Referenzabschnitt 1021 und der schwenkbare Abschnitt 1022 sind wiederum durch ein verjüngtes Verbindungsstück 1023 miteinander verbunden. Das verjüngte Verbindungsstück 1023 hat wiederum eine gebogene Konfiguration, wie sie oben beschrieben ist. Somit ist der erfindungsgemäße Schnappvorgang in den schwenkbaren Abschnitt 1022 übertragen. Auf diese Weise kann, wie in Fig.43 gezeigt, der schwenkbare Abschnitt 1022 um das gebogene verjüngte Verbindungsstück 1023 entweder in eine, im wesentlichen vertikale Offen-Position oder in eine, sich auf den Seitenwänden 1026 und 1027 abstützende Geschlossen-Position geschwenkt werden, wenn der Referenzabschnitt 1021 sich in der Geschlossen-Position, wie in Fig.43 gezeigt, mit den Stiften 1030 in den Öffnungen 1031 befindet. Patentansprüche t. Scharnier, insbesondere für Behäiterverschlüsse (-deckel), mit einem schwenkbaren Abschnitt einem Referenzabschnitt und einem verjüngten Verbindungsstück zwischen schwenkbarem Abschnitt und Referenzabschnitt, wobei das verjüngte Verbindungsstück den Referenzabschnitt mit dem schwenkbaren Abschnitt verbindet dadurch gekennzeichnet, daß das verjüngte Verbindungsstück (13,113, 213, 313, 413, 513, 613, 713, 813, 913, 1013, 1023) gekrümmt ausgebildet ist und der schwenkbare Abschnitt (12, 112, 212, 312, 412, 512, 612, 712, 812, 912, 1012, 1022) in eine instabile Zwischenstellung schwenkbar ist, aus der er durch die im Verbindungsstück (13,113, 213, 313, 413, 513, 613, 713, 9 AT 397 951 B 813, 913, 1013, 1023) erzeugten Verformungskräfte in eine stabile Position auf einer der beiden Seiten der Zwischenstellung gezwungen wird.
- 2. Scharnier nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Abschnitt (12, 112, 212, 5 312, 412, 512, 612, 712, 812, 912, 1012, 1022) auf einer Seite der instabilen Zwischenstellung in eine erste gekrümmte Konfiguration und auf der anderen Seite in eine zweite gekrümmte Konfiguration gezwungen wird, welche an entgegengesetzten Seiten der Ebene des schwenkbaren Abschnittes (12, 112, 212, 312, 412, 512, 612, 712, 812, 912,1012,1022) gekrümmt sind. io
- 3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das verjüngte Verbindungsstück (13,113, 213, 313, 413, 513, 613, 713, 813, 913,1013) durch die Deformation des Referenzabschnittes (11, 111, 211, 311, 411, 511, 611, 711, 811, 911, 1011) gekrümmt ist.
- 4. Scharnier nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Referenzabschnitt (11,111) stopfenarti-75 ge Ansätze (26, 20, 126) besitzt, die zum Krümmen von Referenzabschnitt (11, 111) und verjüngtem Verbindungsstück (13, 113) mit dem Oberteil (28,124) eines Behälterverschlusses (15, 116) in Eingriff bringbar ist.
- 5. Scharnier nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Referenzabschnitt und der schwenkba-20 re Abschnitt in der Zwischenstellung in einer Ebene liegen.
- 6. Scharnier nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Abschnitt (12, 112, 212, 312, 412, 512, 612, 712, 812, 912,1012,1022) und der Referenzabschnitt (11,111, 211, 311, 411, 511, 611, 711, 811, 911, 1011) jeweils einen im wesentlichen eben plattenförmigen Teil enthalten 25 und daß mindestens einer dieser überwiegend eben ausgebildeten Plattenteile gewölbt, vorzugsweise zylindrisch gewölbt ist.
- 7. 30 Scharnier nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das verjüngte Verbindungsstück (513, 713) und der Referenzabschnitt (511, 711) gekrümmt ausgebildet sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 10 55
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