AT397491B - Einband, insbesondere bucheinband - Google Patents
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Description
AT 397 491B
Die Erfindung betrifft einen Einband, insbesondere Bucheinband, mit mindestens einer Halterung für, insbesondere lose, Blätter mit zwei parallel zur Mittelachse der Halterung angeordneten Rillungen od. dgl., die den Rücken des Einbandes begrenzen.
Einbände mit Ringhalterungen für lose Blätter, sogenannte Ringmappen, sind bekannt. Bei diesen Ringmappen ist die Halterung fest mit der Innenseite des Mappenrückens verbunden. Diese bisher bekannten Ringmappen haben den Nachteil, daß beim Auseinanderklappen nur die riickenfemen Kanten der Mappendeckel aneinander anliegen. Ein Anliegen der Außenflächen der Mappendeckel ist dabei nicht möglich, was unnötig Raum erfordert und sich als nachteilig erweist.
Anderseits sind Ringhalterungen für lose Blätter bekannt, die meistens mit Deckblättern zum Schutz der dazwischen befindlichen Blätter ausgestattet sind. Bei solchen Ringhalterungen ist ein Auseinanderklappen der Blätter bis zum Aneinanderliegen der Außenflächen der Deckblätter möglich. Die Halterung ist jedoch nicht abgedeckt und daher ungeschützt Wenn ein solcher Einband mit einer nicht abgedeckten Halterung, z. B. in der Westen- oder Hosentasche aufbewahrt und so am Körper getragen wird, erfolgt bei Belastung, besonders bei Dauerbelastung, häufig eine Beschädigung der Kleidung durch die Halterung. Weiters ist eine Beschädigung der ebenfalls ungeschützten Deckblätter kaum zu vermeiden, auch wenn die Deckblätter verstärkt ausgebildet sind.
Hier Abhilfe zu schaffen, ist ein Ziel der Erfindung. Die Erfindung ist vornehmlich dadurch gekennzeichnet daß die Halterung über zwei Laschen mit den Deckeln des Einbandes verbunden ist und zwecks Faltbarkeit des Einbandes in jedem Deckel des Einbandes zusätzlich jeweils eine, parallel zur Mittelachse der Halterung angeordnete Rillung od. dgl. vorgesehen ist, die den den Rücken des Einbandes begrenzenden Rillungen od. dgL benachbart ist, wobei sich die Abstände der zusätzlichen Rillungen od. dgl. in den beiden Deckeln des Einbandes von den zugehörigen, den Rücken des Einbandes begrenzenden Rillungen od. dgl. um den halben Abstand der den Rücken des Einbandes begrenzenden Rillungen od. dgl. voneinander unterscheiden. Auf diese verhältnismäßig einfache Weise wird erreicht, daß beim Auseinanderklappen der beiden Einbandhälften eine gewünschte Faltung - unter Einbeziehung des Rückens - erreicht wird. Die Faltbarkeit des Einbandes wird üblicherweise durch Rillungen des Einbandes erreicht; anstelle der Rillungen können jedoch auch andere Ausgestaltungen, z. B. Falze bei Einbänden aus dünnem Karton, Schweißnähte bei Kunststoffeinbänden, vorteilhaft sein. Die Faltbarkeit ist wiederum nur möglich, weil die Halterung nicht direkt, sondern über Laschen mit dem Bucheinband verbunden ist. Dadurch ist es möglich, eine umgeklappte Mappe samt Blättern platzsparend zur Verfügung zu stellen. Wenn an benachbarten Blättern wichtige Informationen, z. B. Landkarten, enthalten sind, die griffbereit, eventuell in der Westentasche, zur Verfügung stehen sollen, ist ein mühsames, wiederholtes Aufschlagen dieser Blätter nicht mehr notwendig, weil diese Mappe auch in aufgeschlagenem bzw. umgeklapptem Zustand nur wenig Platz beansprucht.
Zweckmäßig weist erfindungsgemäß die Halterung, insbesondere offene, federnde Ringe auf und ist zweckmäßig einstückig ausgebildet.
Die Halterung kann aber auch spiralförmig, oval, eckig ausgebildet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Deckel des Einbandes an der Innenfläche mit einer durch die Halterung geführten Lasche durch, zweckmäßig vollflächige, Verklebung bzw. Anheftung verbunden.
Zweckmäßig sind erfindungsgemäß der Einband und die Laschen einstückig ausgebildet und ist zwecks Faltbarkeit des Einbandes jeweils eine Rillung od. dgl. zwischen jeder Lasche und dem zugehörigen Deckel des Einbandes vorgesehen, um welche Rillungen od. dgl. die Laschen ins Einbandinnere abgebogen sind, wobei deren Enden der Lagerung, insbesondere der Halterung, dienen.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert Es zeigen: die Fig. 1 bis 5 einen Längsschnitt quer zur Mittelachse der Halterung und Fig. 6 eine Draufsicht auf die Halterung. In den Fig. 1 bis 6 sind mit (1) die Blätter, mit (2) die Halterung, mit (3) die Laschen, mit (4) da Bucheinband und mit (RI), (R2), (R3), (R4), (R5), (R6) Rillungen bezeichnet
Fig. 1 zeigt einen Einband samt Blättern in geschlossenem Zustand: Die Blätter (1) sind an einer Halterung (2) angeordnet, die über Laschen (3) mit dem Bucheinband (4) verbunden isL Der Bucheinband (4) weist vier parallel zur Mittelachse der Halterung angeordnete Rillungen auf, die Rillungen (R2) und (R3) begrenzen den Rücken des Einbandes (4), die Rillungen (RI) und (R4) sind dem Rücken des Einbandes (4) benachbart jeweils in einer Hälfte des Bucheinbandes (4) angeordnet. Die Abstände der Rillungen (RI), (R4) in den Einbandhälften von den zugehörigen den Rücken begrenzenden Rillungen (R2), (R3) unterscheiden sich gemäß der Erfindung um den halben Abstand der den Rücken des Einbandes (4) begrenzenden Rillungen (R2), (R3). Unter der Voraussetzung, daß die Halterung (2) nicht direkt sondern über Laschen (3) mit dem Bucheinband (4) verbunden ist, ist ein raumsparender umgeklappter Zustand des Einbandes (4) samt Blättern (1) möglich.
In Fig. 2 ist dargestellt, wie der Einband samt Blättern aus dem in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Zustand durch Schwenken einer der beiden Einbandhälften um die Mittelachse der Halterung (2) in den raumsparenden umgeklappten Zustand übergeführt wird. Fig. 2 macht deutlich, daß mittels der Rillungen (RI), (R2), (R3) und (R4) unter Einbeziehung des Rückens (der von den Rillungen (R2) und (R3) begrenzt wird) die gewünschte Faltung erreicht wird, wenn die Rillungen (RI) und (R4) von den Rillungen (R2) und (R3) - wie schon vorstehend erwähnt - in bestimmten Abständen entfernt angeordnet sind.
Auch in Fig. 3 ist der umgeklappte, raumsparende Zustand der Ringmappe dargestellt; im Unterschied zu -2-
Claims (4)
- AT 397 491B Fig. 2 mit aufgeschlagenem Blattbündel. In Fig. 4 sind im Vergleich zu den Fig. 1 bis 3 die Laschen (3) größer ausgebildet und reichen von der Halterung (2) bis zur Außenlängskante des Bucheinbandes (4). Die Laschen (3) sind vollflächig mit den Hälften des Bucheinbandes (4) verklebt bzw. an diese angeheftet In Fig. 5 ist eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt: Der Bucheinband (4) ist mit den Laschen (3) einstückig ausgebildet, wobei die Laschen (3) durch Rillungen (R5) bzw. (R6) von den Hälften des Bucheinbandes (4) abgegrenzt sind. Schließlich ist in Fig. 6 eine Draufsicht auf die Halterung gemäß der Erfindung dargestellt, die einstückig ausgebildet ist. Die Ausgestaltung mit offenen, federnden Ringen ermöglicht ohne Schwierigkeiten ein Herausnehmen bzw. Einfügen von Blättern, was in der Praxis (z. B. Ergänzungsblätter) häufig erforderlich ist. Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 6 die Verbindungen der einzelnen Segmente nicht berücksichtigt. Die Erfindung ist keineswegs auf die in den Figuren dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen beschränkt. Die erwähnten Ausführungsformen dienen nur zur Verdeutlichung der Erfindung. PATENTANSPRÜCHE 1. Einband, insbesondere Bucheinband, mit mindestens einer Halterung für, insbesondere lose, Blätter mit zwei parallel zur Mittelachse der Halterung angeordneten Rillungen od. dgl., die den Rücken des Einbandes begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2) über zwei Laschen (3) mit den Deckeln des Einbandes (4) verbunden ist und zwecks Faltbarkeit des Einbandes (4) in jedem Deckel des Einbandes (4) zusätzlich jeweils eine, parallel zur Mittelachse der Halterung (2) angeordnete Rillung od. dgl. (RI, R4) vorgesehen ist, die den den Rücken des Einbandes (4) begrenzenden Rillungen od. dgl. (R2, R3) benachbart ist, wobei sich die Abstände der zusätzlichen Rillungen od. dgl. (RI, R4) in den beiden Deckeln des Einbandes (4) von den zugehörigen, den Rücken des Einbandes (4) begrenzenden Rillungen od. dgl. (R2, R3) um den halben Abstand der den Rücken des Einbandes (4) begrenzenden Rillungen- od. dgl. (R2, R3) voneinander unterscheiden.
- 2. Einband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2), insbesondere offene, federnde Ringe aufweist und zweckmäßig einstückig ausgebildet ist
- 3. Einband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Deckel des Einbandes (4) an der Innenfläche mit einer durch die Halterung (2) geführten Lasche (3) durch, zweckmäßig vollflächige, Verklebung bzw. Anheftung verbunden ist
- 4. Einband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einband (4) und die Laschen (3) einstückig ausgebildet sind und daß zwecks Faltbarkeit des Einbandes (4) jeweils eine Rillung od. dgl (R5, R6) zwischen jeder Lasche (3) und dem zugehörigen Deckel des Einbandes (4) vorgesehen ist, um welche Rillungen od. dgl. (R5, R6) die Laschen (3) ins Einbandinnere abgebogen sind, wobei deren Enden der Lagerung, insbesondere der Halterung, dienen. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (2)
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| AT220791A AT397491B (de) | 1991-11-07 | 1991-11-07 | Einband, insbesondere bucheinband |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT220791A AT397491B (de) | 1991-11-07 | 1991-11-07 | Einband, insbesondere bucheinband |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| AT397491B true AT397491B (de) | 1994-04-25 |
Family
ID=3530004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT220791A AT397491B (de) | 1991-11-07 | 1991-11-07 | Einband, insbesondere bucheinband |
Country Status (2)
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Citations (1)
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-
1992
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Patent Citations (1)
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