AT396751B - Verfahren und vorrichtung zur trennung von flüssigkeiten verschiedener dichte - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation

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  1. AT 396 751B Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Absonderung von mit halogenierten Kohlenwasserstoffen belasteten Flüssigkeiten, insbes. Ol, von anderem Altöl. In Altölsammelbehälter kommen üblicherweise verschieden belastete Altöle, so daB große Mengen angesammelt werden, die einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden müssen. Das größte Problem stellen die in derartigen Mischungen vorhandenen halogenierten Kohlenwasserstoffe dar, u. zw. nicht nur bei der Entsorgung sondern schon bei der Lagerung und beim Transport der großen Flüssigkeitsmengen. Eine sorgfältige Trennung durch den Verursacher ist nach dem dazeitigen Stand der Technik oft nicht möglich und zu unsicher. Um die Menge der mit halogenierten Kohlenwasserstoffen kontaminierten Flüssigkeiten wesentlich zu reduzieren, soll erfindungsgemäß eine Abscheidung derartiger Flüssigkeiten in einem geeigneten Behälter herbeigeführt werden, so daß sie sich im Sammelbehälter nicht mit weniger gefährlich belastetem Öl vennengen können. Das Verfahren beruht auf Dichteunterschieden zwischen Flüssigkeiten mit halogenierten Kohlenwasserstoffen einerseits und solchen ohne derartige Substanzen. Halogenierte KW bewirken eine größere Dichte der gesamten Flüssigkeit und damit ein höheres spezifisches Gewicht. Dieser Dichteunterschied wird erfindungsgemäß ausgenützt durch direktes Einbringen von Altöl jedweder Art in die flüssige Sperrschicht (insbes. Wasser) in einem Behälter. Zur Lösung der gestellten Aufgabe dienen erfindungsgemäß die Merkmale der Patentansprüche. In der Zeichnung sind in den Figuren 1 und 2 zwei alternative Vorrichtungen beispielsweise dargestellt So zeigt Fig. 1 einen Behälter (1), dessen oberer Teil Führungselemente (2) für den Schwimmer (3) enthält Im Inneren des Behälters (1) sind die drei Medien angeführt wobei (4) das Medium mit der geringsten Dichte, also Öl ohne halogenierte KW, (5) die Sperrschicht vorzugsweise Wasser, und (6) das Medium mit der grüßten Dichte (die Flüssigkeit mit den halogenierten KW) darstellt Das mit dem Schwimmer (3) rix verbundene Führungsrohr (7) enthält den Einfüllstutzen (8). Das untere Ende des Rohres (7) ist gegen das Eindringen des Sperrmediums durch eine Verschlußvorrichtung (9) abgesichert Die Einbringung der flüssigen Abfallstoffe (10) kann daher nur unter Druck erfolgen. Der Austritt des eingepreßten Mediums erfolgt gegen eine Prallfläche (11), sodaß es zu einer horizontalen Ausbreitung kommt Durch die dadurch erzielte feinere Verteilung kommt es zu einer besseren Ausnützung der Dichteunterschiede. Der Ausfluß des leichtesten Mediums (4) erfolgt durch das Überlaufrohr (12). Bei entsprechender Höhe des Schwimmers (3) und des damit verbundenen Führungsrohres (7) wird üb» ein Gestänge (13) der Schieber (14) des Abflußrohres (15) geöffnet Die Beweglichkeit des Gestänges (13) ist so bemessen, daß ein Ausfließen der Sperrschicht sowohl nach unten als auch nach oben verhindert wird. Der am unteren Ende des Behälters (1) angebrachte Zylinder (16) ist mit zwei Schieben (17) versehen, die es ermöglichen, abgesunkene feste Bestandteile während des Betriebes der Anlage zu entfernen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anlage wird das verunreinigte Gemisch (10) aus dem Sammelbehälter (29) über ein perforiertes rotierendes Rohr (18) in eine mit diesem Rohr fest verbundene Waschtasche (24) eingebracht Diese besteht aus einem Bügel (25) der mit einem Gewebenetz (26) umspannt ist Die Waschtasche ist nach unten offen, sodaß feste gröbere Bestandteile herausfallen können. Sie rotiert in einem sie umgebenden feststehenden Beruhigungskorb (27) ebenfalls aus Gewebenetz. Die ganze Anordnung befindet sich im Behälter (1) in der Sperrflüssigkeit (5). Das Rohr (18) ist im Behälter (1) bei (2) gelagert und von einer Keilriemenscheibe (19) angetrieben. Im Inneren des Rohres (18) befindet sich eine feststehende Förderschnecke (21) deren Achse als Rohr (20) mit Öffnungen (22) ausgebUdet ist und der Einführung eines Heizmediums in Form von Dampf oder Heißwasser dient das bei (23) eintritt Dieses Medium dient als Sparschicht (5), weil es durch die Öffnungen (22) in die Waschtasche (24) austritt bei (28) abgezogen und über eine nicht dargestellte Aufbereitungsanlage im Kreislauf geführt wird. Das gereinigte leichteste Medium (4) wird bei (12) abgezogen, während das schwerste Medium (6) sich unten sammelt und bei (15) abgeführt werden kann. Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann bei schwierigen Förderverhältnissen auch die Schnecke (21) rotieren und das Rohr (18) feststehen. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Trennen von Flüssigkeiten (insbes. Öl) verschiedener Dichte in einem Behälter durch Schichtbildung auf physikalische Art, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trennende Flüssigkeitsgemisch in eine als Sperrschicht wirkende dritte Schicht anderer Konsistenz eingebracht wird. -2- AT 396 751B
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines beweglichen Rohrsystems (7) über einen Schwimmer (3) der erforderliche Einbringungsort für das Fiüssigkeitsgemisch einstellbar ist
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eindringen von Sperrflüssigkeit (5) durch eine Absperrvorrichtung (9) verhinderbar ist
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prallfläche (11) für die einzubringende Flüssigkeit angeordnet ist
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einbringung der verunreinigten Flüssigkeit (10) in die Sperrflüssigkeit (5) eine rotierende Siebtasche (24)
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Siebtasche (24) von einem Siebkorb (25) umgeben ist
  7. 7. Vorrichtung nach Anbruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung in die Siebtasche (24) üb»1 ein rotierendes Rohr (18) erfolgt in dem eine feststehende Schnecke (21) angeordnet ist
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Schnecke (21) als Rohr (20) mit Öffnungen (22) ausgebildet ist durch die ein Heizungsmedium (Dampf oder Heißwasser) in die Siebtasche (24) einbringbar ist Hiezu 2 Blatt Zeichnung»! -3-
AT99292A 1992-05-15 1992-05-15 Verfahren und vorrichtung zur trennung von flüssigkeiten verschiedener dichte AT396751B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997035653A1 (en) * 1996-03-27 1997-10-02 Harold Arne Martinsen Method and apparatus for separation of oil and water

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0092432A2 (de) * 1982-04-20 1983-10-26 Charles Stuart Conway Vorrichtung zum Trennen von Flüssigkeiten

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US6071420A (en) * 1996-03-27 2000-06-06 Martinsen; Harold A. Method and apparatus for separation of oil and water

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