AT396305B - Messkluppe - Google Patents
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Description
AT 396 305 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßkluppe mit einem eine Maßeinteilung aufweisenden Meßstab und einem Meßschnabelpaar aus einem an einem Meßstabende festsitzenden und einem über einen Schlitten dem Meßstab entlang verschiebbaren Meßschnabel, wobei der Meßstab auf zumindest einer Längsseite eine Führung zur Aufnahme eines eigenen, die Maßeinteilung tragenden Maßbandes bildet.
Meßkluppen werden Schiebelehren zum Messen der Durchmesser von Stämmen, Hölzern u. dgl. genannt und diese Meßkluppen dienen nicht nur zum eigendichen Durchmesserbestimmen, sondern sie lassen sich darüber hinaus je nach Art der vorhandenen Maßeinteilungen auch zur Bestimmung von Kubaturen, Größenklassen u. dgl. Bewertungen in der Holz- und Forstwirtschaft verwenden. Die Meßkluppen besitzen allerdings bisher meist Meßstäbe mit durch verschiedene Kerb- oder Ätzverfahren direkt aufgetragenen Maßeinteilungen, so daß jede Meßkluppe immer nur für einen ganz bestimmten Zweck eingesetzt werden kann, was eine aufwendige Herstellung, eine umständliche Lagerhaltung und nicht zuletzt eine unpraktische Handhabung zur Folge hat.
Gemäß der GB-PS 850 564 oder der FR-PS 761 123 wurden auch schon Meßkluppen vorgeschlagen, deren Meßstab auf einer Längsseite eine Führung zur Aufnahme eines eigenen, die Maßeinteüung tragenden Maßbandes bildet. Diese Maßbänder sitzen aber satt in üblichen Nuten und sind angeklebt oder zumindest beiderends mit dem Meßstab verbunden, so daß Meßstab und Maßband genau aufeinander abgestimmt sein müssen, enge Herstellungstoleranzen einzuhalten sind und es außerdem Schwierigkeiten beim Auftreten unterschiedlicher Wärmedehnungen geben kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Meßkluppe der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sich durch ihre rationelle Fertigung, durch ihre Vielseitigkeit und durch ihre geschickte Anwendbarkeit auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Führung Randhinterschneidungen od. dgl. besitzt und das allein im Bereich des festen Meßschnabels am Meßstab vorzugsweise durch eine Nietung befestigte Maßband übergreift. Jeder Meßstab läßt sich daher mit beliebige Maßeinteilungen tragenden Maßbändem ausstatten, so daß die wunschgemäße Herstellung einer bestimmten Meßkluppe schnell und ohne aufwendige Lagerhaltung möglich ist. Dabei brauchen die jeweiligen Maßbänder lediglich in die Führung des Meßstabes eingeschoben und endseitig mit dem Stab verbunden zu werden und die speziell bestellte Meßkluppe ist fertig. Durch den einen Fixpunkt der Befestigung und die freie Verschiebbarkeit innerhalb der Führung werden unabhängig von verschiedenen Dehnungseigenschaften der Meßstäbe und Maßbänder exakte Meßergebnisse erzielt, wobei eine Nietung eine einfache und genaue Lagezuordnung zwischen festem Meßschnabel und Maßband erlaubt, was auch Voraussetzung für eine Eichung der Meßkluppe bedeutet
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn erfindungsgemäß die Führung auf zwei übereinanderliegende Maßbänder abgestimmte Randhinterschneidungen od. dgl. aufweist und am Meßstab zusätzlich zu dem einen bleibend befestigten Maßband ein wahlweise in die Führung einschiebbares Zusatzmaßband lösbar fixierbar ist Das Zusatzmaßband erlaubt, die in der Grundausstattung mit einem bestimmten Maßband bestückte Meßkluppe jederzeit umzurüsten und von einer auf die andere Einsatzart abzustimmen. Trägt das bleibend befestigte Maßband üblicherweise eine Maßeinteilung zur Längenmessung, kann die Meßkluppe zur Durchmesserbestimmung od. dgl. eingesetzt werden. Wird dann auf dieses Maßband ein entsprechendes Zusatzmaßband aufgeschoben, läßt sich ein und dieselbe Meßkluppe je nach Wahl der Maßeinteilung des Zusatzmaßbandes zur Bestimmung der Kubatur, zur Klasseneinteilung usw. verwenden. Dabei ist es selbstverständlich möglich, das Zusatzmaßband beidseitig mit einer Maßeinteilung zu versehen und für zwei Einsatzarten vorzubereiten und den Meßstab mit zwei Führungen und zwei bleibend befestigten Maßbändem zu bestücken, so daß eine Meßkluppe mit einem Zusatzmaßband vier unterschiedliche Maßeinteilungen bietet und daher für vier verschiedene Einsatzarten verwendbar ist, wobei das Zusatzmaßband immer in einer der Führungen verbleiben kann und nicht einmal als Losteil separat mitzunehmen ist.
Besitzt der Meßstab im meßschnabelseitigen Endbereich der Führung eine Justierbohrung, in die ein das Zusatzmaßband fixierender, vorzugsweise federnd verrastender Justier- und Haltestift od. dgl. einsteckbar ist, kann auf einfache Weise das Zusatzmaßband gleichzeitig fixiert und justiert werden, was mit einem Handgriff den gewünschten Maßbandwechsel erlaubt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand rein schematisch in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Meßkluppe in Seitenansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (Π-Π) der Fig. 1 größeren Maßstabes.
Eine Meßkluppe (1) besteht im wesentlichen aus einem Meßstab (2) und einem Meßschnabelpaar (3,4), wobei der eine Meßschnabel (3) an einem Meßstabende festsitzend und der andere Meßschnabel (4) über einen Schlitten (4a) längsverschiebbar am Meßstab (2) angeordnet sind.
Der Meßstab (2) wird aus geeignetem Material, vorzugsweise Metall, wie eine Aluminiumlegierung, hergestellt und bildet an einer oder beiden seiner Längsseiten eine hinterschnittene Führung (5) zur Aufnahme eines eigenen Maßbandes (6), das jeweils eine bestimmte Maßeinteilung (6a) trägt. Dieses Maßband wird in eine Führung (5) vom freien Meßstabende her, auf das, wie in Fig. 1 angedeutet, eine Schutzkappe (2a) aufgesteckt werden kann, eingeschoben und im Bereich des festen Meßschnabels (3) am Meßstab (2) durch eine justierende Nietung (7) befestigt Diese Halterung gewährt den für eine exakte Messung erforderlichen Dehnungsausgleich zwischen Maßband und Meßstab, so daß die Meßkluppe (1) unabhängig von den herrschenden Temperaturen und unabhängig von den Materialunterschieden zwischen Meßstab und Maßband einwandfrei einsetzbar ist. Durch die -2-
Claims (3)
- AT 396 305 B Möglichkeit, den Meßstab (2) mit Maßbändem (6) verschiedener Maßeinteilungen (6a) zu bestücken, lassen sich Meßkluppen (1) auf rationellste Weise fertigen und an jeden speziellen Wunsch anpassen. Wie vor allem aus Fig. 2 hervorgeht, können die Führungen (5) Randhinterschneidungen (5a) aufweisen, die auf zwei übereinanderliegende Maßbänder abgestimmt sind, wodurch in die Führung (5) zusätzlich zu dem bleibend befestigten Maßband (6) wahlweise ein Zusatzmaßband (8) eingeschoben werden kann, das am Meßstab (2) lösbar fixierbar ist. Dazu gibt es neben der Nietung (7) für das Maßband (6) eine Justierbohrung (9), in die ein federnd verrastender Justier- und Haltestift (10) einsteckbar ist und das Zusatzmaßband (8) justierend Uber dem Maßband (6) am Meßstab (2) festgelegt. Die Meßkluppe (1) läßt sich daher bedarfsweise durch einfaches Aufschieben eines Zusatzmaßbandes (8) Umrüsten und wird je nach Wahl der Maßbänder (6) bzw. Zusatzmaßbänder (8) und deren Maßeinteilungen für die verschiedensten Bestimmungs- und Meßaufgaben einsetzbar. PATENTANSPRÜCHE 1. Meßkluppe mit einem eine Maßeinteilung aufweisenden Meßstab und einem Meßschnabelpaar aus einem an einem Meßstabende festsitzenden und einem über einen Schlitten dem Meßstab entlang verschiebbaren Meßschnabel, wobei der Meßstab auf zumindest einer Längsseite eine Führung zur Aufnahme eines eigenen, die Maßeinteilung tragenden Maßbandes bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (5) Randhinterschneidungen (5a) od. dgl. besitzt und das allein im Bereich des festen Meßschnabels (3) am Meßstab (2) vorzugsweise durch eine Nietung (7) befestigte Maßband (6) übergreift.
- 2. Meßkluppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (5) auf zwei übereinanderliegende Maßbänder abgestimmte Randhinterschneidungen (5a) od. dgl. aufweist und am Meßstäb (2) zusätzlich zu dem einen bleibend befestigten Maßband (6) ein wahlweise in die Führung (5) einschiebbares Zusatzmaßband (8) lösbar fixierbar ist.
- 3. Meßkluppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstab (2) im meßschnabelseitigen Endbereich der Führung (5) eine Justierbohrung (9) besitzt, in die ein das Zusatzmaßband (8) fixierender, vorzugsweise federnd verrastender Justier- und Haltestift (10) od. dgl. einsteckbar ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
| ATA82992A ATA82992A (de) | 1992-11-15 |
| AT396305B true AT396305B (de) | 1993-08-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT396305B (de) |
-
1992
- 1992-04-23 AT AT82992A patent/AT396305B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA82992A (de) | 1992-11-15 |
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