AT394982B - Auf schnee bewegbares gleitfahrzeug - Google Patents

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Gonzales Quiles Antonio
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/02Sledges with runners characterised by arrangement of runners
    • B62B13/06Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines
    • B62B13/08Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Protection Of Plants (AREA)

Description

AT 394 982 B
Die Erfindung betrifft ein auf Schnee bewegbares Gleitfahrzeug mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden, an seiner Unterseite mit einer mittleren Gleitkufe versehenen Mittelstück, auf dem an seinem hinteren Abschnitt eine Stützplatte als Knieauflage für den Benutzer und im Bereich seines vorderen Abschnittes ein Querträger befestigt ist, der an seinen beiden Endbereichen je eine kürzere seitliche Gleitkufe trägt und an dessen Oberseite, zu beiden 5 Seiten zwischen Mittelstück und seitlicher Gleitkufe, zum Mittelstück symmetrisch, je ein Stützelement für eine Hand des Benutzers vorgesehen ist, wobei die Gleitflächen beider seitlichen Gleitkufen, bei horizontaler Lage des Querträgers, eine gemeinsame Ebene oberhalb der Gleitfläche der mittleren Gleitkufe bilden.
Aus der US-PS 2175 628 ist ein solches Gleitfahrzeug bekannt, bei dessen Gebrauch man von der Brust bis/zu den Knien am Mittelstück flach aufliegend mit dem Kopf voran einen Abhang hinuntergleitet. Nachteilig ist hiebei, 10 daß der Benutzer nur einen sehr schlechten Überblick über das vor ihm liegende Gelände hat, weil er mit der Brust auf der Brustauflage des Mittelstückes aufliegend nur den Kopf heben kann, um den Überblick zu verbessern. Die Benützung des bekannten Gleitfahrzeuges bringt somit ein hohes Unfall- und Verletzungsrisiko mit sich, weil man Hindernisse, denen man ausweichen sollte oder möchte, »st kurz vor dem Aufprall am Hindernis erkennen kann und die zum Vorbeilenken des Gleitfahrzeuges verbleibende Zeit sehr kurz ist Will man zur Verbesserung des 15 Geländeüberblicks sich währendder Fahrt auf dem bekannten Gleitgerät mit dem Oberkörper auf richten, so muß man vorher mit den Händen umgreifen und verliert dabei die Kontrolle über das Gleitfahrzeug, wodurch sich das Unfallrisiko vergrößert
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht daß die Stützplatte an ihrer Oberseite im Abstand nebeneinander zwei Vertiefungen zur Aufnahme der Knie des 20 Benützers aufweist und daß die quer zur Fahrtrichtung gemessene Längserstreckung des Querträgers größer ist als die in Fahrtrichtung gemessene Längserstreckung des Mittelstückes. Durch diese Ausbildung wird sichergestellt, daß der Benützer auf dem Gleitfahrzeug kniet und sich auf den Handstützelementen äbstützt, sodaß er sich mit seinem Kopf weit über dem Gleitfahrzeug befindet und damit einen guten Überblick über das vor ihm befindliche Gelände besitzt. Beim erfindungsgemäßen Gleitfahrzeug befindet sich der Benützer mit seinem Oberkörper über dem 25 Mittelstück in dem durch die kniende Stellung und die Stellung seiner Arme bestimmten Abstand über dem Gleitfahrzeug, sodaß dieses durch einfach auszuführende Verlagerungen des Oberkörpers leicht gelenkt und manövriert werden kann. Das erfindungsgemäße Gleitfahrzeug kann sehr leicht in eine Kurve gelenkt werden, da es sehr rasch auf Drehbefehle des Benützers reagiert, wenn dies» seinen Körper zu der einen oder anderen Seite verlagert Ein weiterer Vorteil liegt in d» Sicherheit des Benützers, da dies» das Gleitfahrzeug während der Fahrt 30 im Bedarfsfall rasch und ungefährdet verlassen kann. Dazu braucht er lediglich mit den Zehenspitzen den Boden zu berühren und mit den Händen loszulassen, sodaß er kniend und auf den Fersen sitzend vom Gleitfahrzeug herunterrutscht und im Schnee landet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der auf das Mittelstück aufgesetzte Querträger in Stimansichtim wesentlichen als mitder Spitze nach unten weisendes gleichschenkeliges Dreieck ausgebildet ist, das 35 über das Mittelstück nach oben hinausragt, wobei die Handstützelemente auf der ob»halb des Mittelstückes gelegenen Dreiecksbasis angeordnet sind.
Ein weiteresMerkmalderErfindungbestehtdarin, daß zur Einstellung des Abstandes zwischen den Vertiefungen für die Knie und dem Querträger die Stützplatte und/oder der Querträger am Mittelstück in Längsrichtung verstellbar befestigt ist bzw. sind. 40 Um die Gleiteigenschaften auf Schnee zu verbessern, sieht ein weit»es Merkmal der Erfindung vor, daß die
Gleitflächen der Mittelkufe und der seitlichen Gleitkufen im Querschnitt nach unten gewölbt ausgebildet und im jeweiligen vorderen Endbereich nach Art von Schiern nach oben aufgebogen sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in den Handstützelementen Betätigungselemente für an den seitlichen Gleitkufen angeordnete Bremsen vorgesehen sind. 45 Das erfmdungsgemäße Gleitfahrzeug dientzum Sporttreiben im Schnee und »laubt es dem Benützer kniend über den Schnee zu gleiten. DurchdiekniendePositionam Gleitfahrzeug kann der Benützer das Gleitfahrzeug in einfacher WeisedurchVerlagerungseinesKörpers durch den Schnee und um HindemisseherumlenkenunddieGeschwindigkeit steuern. Um zu bremsen oder eine Kurve zu fahren, braucht der Benützer nur seinen Körper zur Seite zu verlagern bzw. neigen, wodurch eine zur gewünschten Kurve bzw. Bremsung korrespondierende Neigung des Gleitfahrzeuges 50 erzeugt wird, welche der Körperbalance, der Armkraft und dem Kniedruck entspricht. Nachstehend wird die
Erfindung an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Grundrißansicht des Gleitfahrzeuges und Fig. 2 eine Stimansicht des Gleitfahrzeuges.
Das in den Fig. dargestellte Gleitfahrzeug (1) weist ein mit einer mittl»»i längeren Gleitkufe (2) versehenes Mittelstück (4) auf, mit dem ein vorderer gerader Querträger (3) verbunden ist, der länger als das Mittelstück (4) ist 55 und, wie in Fig. 2 dargestellt, in Stimansicht die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks besitzt. Die Verbindung mit dem Mittelstück (4) erfolgt mittels Schrauben. Der Querträger (3) weist zu beiden Seiten des Mittelstücks (4) Nuten (5) auf, in welche kürzere seitliche Gleitkufen (6) eingesetzt und mittels Schrauben (7) befestigt sind. -2-

Claims (5)

  1. AT 394 982 B Am hinteren Endteil des Mittelstücks (4) ist eine in Draufsicht die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks aufweisende Stützplatte (8) mittels Schrauben (9) in verschiedenen Positionen befestigbar. Diese Stützplatte (8) besitzt an beiden Seiten in ihrer Oberfläche eine Vertiefung (10) zur Aufnahme der Knie des Benützers, während der Querträger (3) symmetrisch bezüglich des Mittelstückes (4), auf jeder Seite ein Stützelement (11) zum Abstützen der 5 Hände des Benützers trägt. Die Gleitkufen (2) und (6) zeigen im Querschnitt eine nach unten gekrümmte konvexe Gestalt, wobei die vorderen Endbereiche (12,12') dieser Gleitkufen (2,6) aufwärts gebogen sind, ähnlich wie bei Schiern. An den seitlichenGleitkufenkönnen Bremsen (nichtdargestellt) angeordnet sein, deren Betätigungselemente in den auf dem Querträger (3) angeordneten Stützelementen (11) für die Hände vorgesehen sind. 10 Das erfindungsgemäße Gleitfahrzeug ist leicht zerlegbar und kann daher leicht transportiert werden, z. B. im Kofferraum eines Autos. Das Gleitfahrzeug ist hauptsächlich aus zwei Materialien gefertigt, z. B. Duraluminium und gehärtetem Kunststoff, womit eine Ausführung auf einem hohen Niveau an Qualität und Dauerhaftigkeit erreicht wird. Dasselbe Gleitfahrzeug kann von verschiedenen Personen verwendet werden, ohne daß Größe und Gewicht den optimalen Gebrauch beeinträchtigen. 15 PATENTANSPRÜCHE 20 1. Auf Schnee bewegbares Gleitfahrzeug mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden, an seiner Unterseite mit 25 einer mittleren Gleitkufe versehenen Mittelstück, auf dem an seinem hinteren Abschnitt eine Stützplatte als Knieauflage für den Benützer und im Bereich seines vorderen Abschnittes ein Querträger befestigt ist, der an seinen beiden Endbereichen je eine kürzere seitliche Gleitkufe trägt und an dessen Oberseite, zu beiden Seiten zwischen Mittelstück und seitlicher Gleitkufe, zum Mittelstück symmetrisch, je ein Stützelement für eine Hand des Benützers vorgesehen ist, wobei die Gleitflächen beider seitlichen Gleitkufen, bei horizontaler Lage des Querträgers, eine 30 gemeinsame Ebene oberhalb der Gleitfläche der mittleren Gleitkufe bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (8) an ihrer Oberseite im Abstand nebeneinander zwei Vertiefungen (10) zur Aufnahme der Knie des Benützers aufweist und daß die quer zur Fahrtrichtung gemessene Längserstreckung des Querträgers (3) größer ist als die in Fahrtrichtung gemessene Längserstreckung des Mittelstückes (4).
  2. 2. Gleitfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Mittelstück (4) aufgesetzte Querträger (3) in Stimansicht im wesentlichen als mit der Spitze nach unten weisendes gleichschenkeliges Dreieck ausgebUdet ist, das über das Mittelstück (4) nach oben hinausragt, wobei die Handstützelemente (11) auf der oberhalb des Mittelstückes (4) gelegenen Dreiecksbasis angeordnet sind.
  3. 3. Gleitfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Abstandes zwischen den Vertiefungen (10) für die Knie und dem Querträger (3) die Stützplatte (8) und/oder der Querträger (3) am Mittelstück (4) in Längsrichtung verstellbar befestigt ist bzw. sind.
  4. 4. Gleitfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen der Mittelkufe 45 (2) und der seitlichen Gleitkufen (6) im Querschnitt nach unten gewölbt ausgebildet und im jeweiligen vorderen Endbereich nach Art von Schiern nach oben aufgebogen sind.
  5. 5. Gleitfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Handstützelementen (11) Betätigungselemente für an den seitlichen Gleitkufen (6) angeordnete Bremsen vorgesehen sind. 50 Hiezu 1 Blatt Zeichnung 55 -3-
AT34988A 1988-03-08 1988-02-15 Auf schnee bewegbares gleitfahrzeug AT394982B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2175628A (en) * 1937-12-13 1939-10-10 Forbes John Marvin Coaster sled

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US2175628A (en) * 1937-12-13 1939-10-10 Forbes John Marvin Coaster sled

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