AT394179B - Foerderbuechse fuer eine rohrpostanlage - Google Patents

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/06Despatch carriers for tube mail

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Description

AT 394 179 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine wenigstens abschnittsweise durchsichtige Förderbüchse für eine Rohrpostanlage mit einem zumindest an einer Stirnseite einen abnehmbaren Deckel tragenden Büchsenkörper, wobei die einander in axialer Richtung übergreifenden Ränder des Büchsenkörpers und des Deckels einen Bajonettverschluß mit an einem Rand vorgesehenen, gegen den anderen Rand vorstehenden Halteansätzen bilden, die in Umfangsrichtung verlaufende, mit einem Drehanschlag für die Halteansätze zusammenwirkende Hinterschneidungen des jeweils anderen Randes hintergreifen.
Werden Laborproben, beispielsweise Blutproben, die gesundheitsgefährdend sind oder eine Umweltbelastung darstellen, in Rohrpostanlagen gefördert, so ergibt sich die Gefahr, daß bei einem z. B. auf Grund einer Beschädigung undichten Probengefäß die aus dem Probengefäß in die Förderbüchse gelangende Probenflüssigkeit od. dgl. aus der Förderbüchse austritt, weil übliche Förderbüchsen keinen dichten Deckelverschluß aufweisen. Um eine entsprechende Entsorgung für solche Fälle sicherzustellen, muß durch eine durchsichtige Ausbildung zumindest von Teilen der Förderbüchse dafür gesorgt werden, daß ein Probenaustritt aus dem Probengefäß vor einem öffnen der Förderbüchse erkannt werden kann und daß ein Probenaustritt aus der verschlossenen Förderbüchse sicher vermieden wird. Während die Forderung, nach einer durchsichtigen Büchsenausbildung ohne weiteres erfüllt werden kann, ergeben sich jedoch im Zusammenhang mit einem dichten Deckelverschluß Schwierigkeiten, wenn zugleich eine einfache und sichere Handhabung der Förderbüchse gewährleistet sein soll.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Förderbüchse für eine Rohrpostanlage mit einfachen Mitteln so auszugestalten, daß ein dichter Deckelverschluß erreicht wird, ohne die Handhabung des Deckels beim Schließen und öffnen der Büchse gegenüber herkömmlichen Förderbüchsen zu erschweren.
Ausgehend von einer Förderbüchse der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß in axialer Richtung zwischen dem Büchsenkörper und dem Deckel eine entlang eines in sich geschlossenen Umfanges verlaufende Ringdichtung vorgesehen ist und daß die Hinterschneidungen des Bajonettverschlusses mit einem eine Anlaufsteigung aufweisenden Spannabschnitt und mit einem in Richtung des Drehanschlages anschließenden, achsnormalen Halteabschnitt ausgebildet sind.
Der vorgesehene Bajonettverschluß erlaubt ein einfaches Öffnen und Schließen des Deckels der Förderbüchse in einer herkömmlichen Art, wobei durch den eine Anlaufsteigung aufweisenden Spannabschnitt der Hinterschneidungen eine axiale Spannbewegung beim Schließen des Deckels erreicht wird, die die erforderliche Pressung der Ringdichtung zwischen dem Büchsenkörper und dem Deckel sicherstellt. Über den an den Spannabschnitt anschließenden, achsnormalen Halteabschnitt des Bajonettverschlusses wird außerdem die Pressung der Ringdichtung ohne Gefahr einer Deckellockerung aufrecht erhalten, weil selbst erschütterungsbedingte Deckelverdrehungen im Bereich des Spannabschnittes keine Schraubverstellung des Deckels gegenüber dem Büchsenkörper zur Folge haben können. Es zeigt sich somit, daß mit der vorgesehenen Ringdichtung im Zusammenhang mit der Bajonettverschlußausbildung die Aufgabe vorteilhaft gelöst wird, einen einfach handhabbaren, dichten Deckelverschluß zu gestalten.
Wegen der axialen Spannbewegung zufolge des Spannabschnittes der Hinterschneidungen des Bajonettverschlusses muß die Ringdichtung naturgemäß in axialer Richtung zwischen dem Büchsenkörper und dem Deckel eingespannt werden. Obwohl diese Forderung mit verschiedenen Konstruktionen erfüllt werden kann, ergeben sich besonders günstige Konstruktionsverhältnisse, wenn die mit der Stirnseite des Randes des Büchsenkörpers zusammenwirkende Ringdichtung in eine axial offene, innerhalb des Deckelrandes vorgesehene Ringnut des Deckels eingesetzt wird. Die innerhalb des Deckelrandes vorgesehene Ringdichtung bringt darüber hinaus eine zusätzliche Sicherheit gegen ein Austreten der Probenflüssigkeit aus der Förderbüchse mit sich, weil die durch eine allfällige Leckstelle der Ringdichtung durchtretende Probenflüssigkeit erst zwischen den einander axial überlappenden Rändern des Deckels und des Büchsenkörpers hindurchtreten muß, bevor sie an die Außenseite der Förderbüchse gelangt
Zur Sicherung der Verschlußstellung kann der Bajonettverschluß mit einer Rast versehen werden, wobei sich besonders vorteilhafte Konstruktionsbedingungen dadurch ergeben, daß im Spannabschnitt der Hinterschneidungen eine Rastausnehmung für einen den Halteansätzen zugeordneten Raslkörper vorgesehen wird, weil die Anlaufsteigung der Spannabschnitte das Einführen des Rastkörpers in seine Rastausnehmung erleichtert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Förderbüchse für eine Rohrpostanlage in einer zum Teil aufgerissenen Seitenansicht und
Fig. 2 diese Förderbüchse ausschnittsweise im Bereich der einander überlappenden Ränder des Deckels und des Büchsenkörpers in einem Axialschnitt in einem größeren Maßstab.
Die dargestellte Förderbüchse für eine Rohrpostanlage besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Büchsenkörper (1), der an seinen beiden offenen Stirnseiten durch Deckel (2) verschlossen ist, die wie der Büchsenkörper (1) aus einem durchsichtigen Kunststoff gefertigt sind. Die für das Einsetzen in die Rohrpostanlage vorzusehenden Büchsenkörperdichtungen, die in Umfangsnuten (3) eingesetzt werden, sind jedoch aus Übersichtlichkeitsgründen nicht eingezeichnet.
Die Deckel (2) weisen einen den jeweiligen Rand (4) des Büchsenkörpers (1) übergreifenden Rand (5) auf, zwischen dem und dem Büchsenrand (4) ein Bajonettverschluß (6) vorgesehen ist, der durch auf dem Büchsenrand (4) über den Umfang verteilt angeordnete Hinterschneidungen (7) und durch diese Hinterschneidungen (7) hintergreifende Halteansätze (8) auf dem Rand (5) des Deckels gebildet wird. Die Hinterschneidungen (7) sind -2-

Claims (3)

  1. AT 394 179 B dabei mit einem eine Anlaufsteigung aufweisenden Spannabschnitt (9) und mit einem daran anschließenden Halteabschnitt (10) versehen, der im Bereich eines Drehanschlages (11) endet. Innerhalb der Deckelränder (5) ist am Deckel (2) eine axial offene Ringnut (12) vorgesehen, in die eine Ringdichtung (13) eingesetzt ist, die mit der Stirnseite (14) des Büchsenrandes (4) zusammenwirkt. Wird der S jeweilige Deckel (2) auf den Büchsenkörper (1) axial aufgesteckt und dann im Schließsinn verdreht, so greifen die Halteansätze (8) des Deckels (2) hinter die Hinterschneidungen (7) und bewirken auf Grund der Anlaufsteigung des Spannabschnittes (9) eine axiale Spannbewegung des Deckels (2) gegenüber dem Büchsenkörper (1) mit der Wirkung, daß die Ringdichtung (13) an die Stirnseite (14) des Büchsenrandes (4) dichtend angedrückt wird. Der Drehanschlag (11) beendet die Schließbewegung für den Deckel, wobei die Halteansätze (8) im 10 Bereich der sich an die Spannabschnitte (9) anschließenden Halteabschnitte (10) zu liegen kommen, die wegen ihres achsnormalen Verlaufes ein Lockern des Dichtungssitzes auf Grund erschütterungsbedingter Deckeldrehungen ausschließen, so lange sich die Halteansätze (8) im Bereich der Halteabschnitte (10) bewegen. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, daß auf Grund der Pressung der Ringdichtung (13) ein Kraftschluß zwischen dem Deckel (2) und dem Büchsenkörper (1) in Umfangsrichtung erreicht wird, so daß eine ungewollte Deckel-IS Verdrehung erschwert ist. Zusätzlich kann die Schließstellung des Deckels (2) durch eine Rast gesichert werden, die gemäß dem Ausführungsbeispiel aus einer im Spannabschnitt (9) der Hinterschneidungen (7) einlaufseitig vorgesehenen Rastausnehmung (15) besteht, in die ein Rastkörper (16) am Deckelrand (5) eingreift, wie dies der Fig. 1 entnommen werden kann. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnten 20 die Hinterschneidungen des Bajonettverschlusses dem Deckelrand und die Halteansätze dem Büchsenrand zugeordnet sein. Anstelle einer im Querschnitt kreisförmigen Ringdichtung könnte ein anderes Dichtungsprofil zum Einsatz kommen. Es kommt ja nicht auf die einzelnen Konstruktionsdetails an, sondern auf das Zusammenwirken eines einen Spannabschnitt aufweisenden Bajonettverschlusses mit einer stirnseitigen Ringdichtung zwischen Deckel und Büchsenkörper. 25 PATENTANSPRÜCHE 30 1. Wenigstens abschnittsweise durchsichtige Förderbüchse für eine Rohrpostanlage mit einem zumindest an einer 35 Stirnseite einen abnehmbaren Deckel tragenden Büchsenkörper, wobei die einander in axialer Richtung übergreifenden Ränder des Büchsenkörpers und des Deckels einen Bajonettverschluß mit an einem Rand vorgesehenen, gegen den anderen Rand vorstehenden Halteansätzen bilden, die in Umfangsrichtung verlaufende, mit einem Drehanschlag für die Halteansätze zusammenwirkende Hinterschneidungen des jeweils anderen Randes hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in axialer Richtung zwischen dem Büchsenkörper (1) und dem 40 Deckel (2) eine entlang eines in sich geschlossenen Umfanges verlaufende Ringdichtung (13) vorgesehen ist und daß die Hinterschneidungen (7) des Bajonettverschlusses (6) mit einem eine Anlaufsteigung aufweisenden Spannabschnitt (9) und mit einem in Richtung des Drehanschlages (11) anschließenden, achsnormalen Halteabschnitt (10) ausgebildet sind. 45
  2. 2. Förderbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Stirnseite (14) des Randes (4) des Büchsenkörpers (1) zusammenwirkende Ringdichtung (13) in eine axial offene, innerhalb des Deckelrandes (5) vorgesehene Ringnut (12) des Deckels (2) eingesetzt ist.
  3. 3. Förderbüchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannabschnitt (9) der Hinter-50 schneidungen (7) eine Rastausnehmung (15) für einen den Halteansätzen (8) zugeordneten Rastkörper (16) vorgesehen ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung 55
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT405823B (de) * 1998-04-03 1999-11-25 Thalmayr Hermann Förderbüchse für eine rohrpostanlage
AT412552B (de) * 1998-07-03 2005-04-25 Sumetzberger Gerhard Ing Hülse für eine rohrpostanlage
WO2010136538A1 (de) * 2009-05-27 2010-12-02 Ing. Sumetzberger Gmbh Hülse und rohrpoststation

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AT524191A5 (de) * 2009-05-27 2022-03-15 Ing Sumetzberger Gmbh Hülse und rohrpoststation
AT524191B1 (de) * 2009-05-27 2022-05-15 Ing Sumetzberger Gmbh Hülse und rohrpoststation
DE112010002082B4 (de) 2009-05-27 2025-08-28 Ing. Sumetzberger Gmbh Hülse und rohrpoststation

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