AT393946B - Unterbodenausziehfuehrung fuer schubkaesten, schubladen od. dgl. - Google Patents

Unterbodenausziehfuehrung fuer schubkaesten, schubladen od. dgl. Download PDF

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Description

AT 393 946 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterbodenausziehführung für Schubkästen, Schubladen od. dgl. mit beidseitig eines Schubkastens je an einer Unterkante desselben zu befestigender Ausziehschiene und je einer, beispielsweise mittels eines Befestigungsflansches, ortsfest an einer Möbelkorpuswand befestigbaren Tragschiene sowie lastübertragenden Wälzkörpem, wie Laufrollen oder Kugeln, die in einem Laufwagen oder Käfig frei drehbar gelagert sind, wobei die Ausziehschiene ein im wesentlichen kastenartiges Querschnittsprofil aufweist und das Querschnittsprofil da1 Tragschiene einen in die Ausziehschiene von unten har ragenden vertikalen Steg mit einer Laufbahn für die Wälzkörper aufweist, wobei sowohl oberhalb wie auch unterhalb der Laufbahn Wälzkörper vorgesehen sind und im vorderen Bereich der Ausziehschiene an deren inseitig liegender Flanke eine keilartig verlaufende, auf die Längsachse der Ausziehführung bezogen nach hinten ansteigende, im wesentlichen in einer Horizontalebene liegende Schräge vorgesehen ist, an welcher bei der Betätigung der Ausziehführung eine um eine vertikale Achse frei drehbare Rolle abrollt, welche unter der Wirkung der Kraft einer Feder an der Schräge anliegt.
Bei Ausziehführungen, die mit Laufrollen bestückt sind und die an den Seitenwangen eines Schubkastens angeordnet werden, ist die Lauffläche für diese Rollen am Ende der Schiene so abgesetzt, daß die Rolle unter Überwindung eines Höhenunterschiedes, d. h. durch Anheben der Schublade, ausziehbar ist. Diese Arretierung, die gleichzeitig die Schublade auf dem letzten Abschnitt ihres Fahrweges einzieht, hat sich bei solchen Rollenauszügen bewährt. Bei Unterbodenausziehführungen, bei welchen die Schienen mittels Laufrollen oder Kugeln, die in Laufwagen oder Käfigen gehalten sind, gegeneinander verschiebbar sind, kann diese bekannte Schließanordnung nicht eingesetzt werden. Diese Unterbodenausziehführungen haben daher den Nachteil, daß sie in ihrer inneren Endstellung nicht gehalten sind und wegen ihrer extremen Leichtläufigkeit bei geringster Neigung aus dem Schrank herauslaufen. Um diesem Nachteil zu begegnen, wurde bei solchen Unterbodenausziehführungen (deutsches Gebrauchsmuster 89 07 511) bereits vorgeschlagen, an der zweiten Schiene, der Ausziehschiene, einen rampenförmigen Schuh an einer der Länge der Schublade entsprechenden Stelle aufzusetzen und an der ersten Schiene, an der Tragschiene, eine im wesentlichen senkrecht zur Fahrrichtung der zweiten Schiene federnd verschiebbare Rolle zu befestigen. Diese bekannte Maßnahme erfüllt zwar die ihr zugedachte Funktion, sie ist jedoch konstruktiv aufwendig, da dieser rampenförmige Schuh einen Bauteil darstellt, der getrennt zu fertigen und dann auch noch zusätzlich zu montieren ist. Darüber hinaus besitzt dieser rampenförmige Schuh eine Auflauf- und eine Ablauframpe, deren wirksame Höhe sowohl beim Ausziehen des Schubkastens wie auch beim Einschieben überfahren werden muß, um die federbelastete Rolle sozusagen vorzuspannen. Das hat zur Folge, daß derjenige, der den Auszug betätigt, nicht nur beim Ausziehen des Schubkastens diese von der Feder ausgeübte Kraft überwinden muß, sondern auch beim Einschieben des Schukastens, wobei hier noch zusätzlich als Nachteil empfunden wird, daß dieser Einschubwiderstand eben dann auftritt, bevor der Schubkasten seine innere Endstellung erreicht hat.
Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus, die darauf abzielt, einerseits die Konstruktion als solche zu vereinfachen und zweitens den Bedienungskomfort hinsichtlich dieses letztbesprochenen Punktes zu verbessern. Gemäß der Erfindung gelingt dies dadurch, daß die Schräge durch eine aus der inseitig liegenden Seitenwange ffeigestanzte, sich in Längsrichtung der Ausziehschiene erstreckende und gegen die vertikale Mittelebene dieser Schiene gebogene Zunge gebildet ist. Dank dieser Maßnahme können die eingangs aufgezeigten Nachteile vermieden werden, da es nicht mehr notwendig ist, für die federnde Rolle einen rampenförmigen Schuh getrennt zu fertigen, und diesen getrennt gefertigten Bauteil zusätzlich zu montieren. Für einen Massenartikel wie die gegenständliche Unterbodenausziehführung sind solche Einsparungen, die zugleich eine erhebliche technische Verbesserung darstellen, außerordentlich wichtig, sie können über den Markterfolg einer solchen Einrichtung entscheiden. Die ffeigestanzte Zunge, die die mit der federnden Rolle zusammenwirkende Schräge bildet, kann dabei frei auskragen oder durch eine Einprägung gebildet sein. Diese Zunge wird also in einem bei der Herstellung der Schiene gebildet, es muß also nicht ein eigener Teil gefertigt und nachträglich befestigt werden. Für die hinter der Blende des Schubkastens vorgesehene, an der Tragschiene angeordnete frei drehbare Rolle muß sichergestellt sein, daß sie sich unbehindert bewegen kann, unabhängig von der jeweiligen relativen Lage des Schubkastens zur Tragschiene. Es ist daher zweckmäßig, daß das freie Ende der als Schräge ausgebildeten Zunge zumindest um jenes Maß hinter der vorderen Stirnseite der Ausziehschiene liegt, das dem Durchmesser der an ihr anliegenden Rolle entspricht.
Um die Konstruktion möglichst einfach zu gestalten und um möglichst wenig einzeln zu fertigende und zu montierende Teile vorzusehen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß ein die Rolle tragender, federelastischer, sich im wesentlichen in Ausziehrichtung erstreckender Federarm einstückig mit einer Montageplatte ausgebildet ist, welche an der Tragschiene verankert ist. Dank dieses Vorschlages ist sowohl die Halterung wie auch die Feder für die Rolle sozusagen als einstückig»' und einheitlich» Bauteil ausgebildet, ein Bauteil also, der mehrere Funktionen innerhalb des durch die Unterbodenausziehführung gebildeten Systems erfüllt.
Das Ausgangsmaterial bzw. der Rohling für eine solche Profilschiene bildet ein ebener Metallstreifen, der zuerst gestanzt und anschließend zur Profilschiene gebogen wird. Da das die Zunge umgebende Material des Rohlings unabhängig davon, ob die Zunge frei auskragt od» als Einprägung ausgebildet ist, entfernt w»den muß, um diese Zunge tatsächlich zu realisieren, ist es zweckmäßig, daß zumindest die obere Längskante der Zunge in od» nahe d» oberen, inneren Biegekante des kastenartigen Querschnittsprofiles der Ausziehschiene liegt, wodurch -2-
AT 393 946 B die auf die Stanzung folgende Biegeoperation erheblich erleichtert wird.
Um die Ausziehweiten der Schienen zu begrenzen, laufen die Schienen bei ihrer Bewegung relativ zueinander an Anschlägen an. Ein die Ausziehbewegung der Ausziehschiene begrenzter Anschlag ist an der Stirnseite der Tragschiene angebracht und hier durch eine Umbiegung eines Teils der Tragschiene realisiert Um zu vermeiden, 5 daß dieser Anschlag einerseits und die Zunge andererseits, die ja im vorderen Bereich der Ausziehschiene liegt, miteinander kollidieren, ist es zweckmäßig, daß die Breite bzw. Höhe der Zunge etwa der halben Höhe der Seitenwange entspricht, aus welcher sie freigestanzt ist, so daß für die Dimensionierung des erwähnten Anschlages an der Stirnseite der Tragschiene ebenfalls die halbe Höhe der Seitenwange verbleibt
Wenn der Schubkasten in den Möbelkorpus eingeschoben wird, soll, bevor er die Endlage erreicht hat, die 10 federnde Rolle und die Zunge ihre Wirksamkeit entfalten, die einlaufende Lade soll also unmittelbar vor der Errei chung ihrer Endlage etwas beschleunigt werden und von selbst in diese Endlage dann einlaufen. Diese Einlaufstrecke soll aus Komfortgründen ein bestimmtes Maß nicht unterschreiten, so daß es zweckmäßig ist, daß die Länge der Zunge mindestens dem Durchmesser der an ihr anliegenden Rolle entspricht. Dadurch ist eine ausreichend lange Einlaufstrecke sichelgestellt. 15 Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht und erklärt. Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht,
Fig. 2 die Draufsicht und
Fig. 3 die Stimansicht der Tragschiene einer Unterbodenausziehführung; 20 Fig. 4 die Ansicht,
Fig. 5 die Draufsicht und
Fig. 6 die Stimansicht der Ausziehschiene dieser Unterbodenausziehführung;
Fig. 7 die Ansicht,
Fig. 8 die Draufsicht und 25 Fig. 9 die Seitensicht der Rolle mit Federarm und Montageplatte; die
Fig. 10 die Draufsicht auf die Unterbodenfuhrung, und zwar deren vorderen Stimbereich, wobei die Unterbodenführung zur Gänze eingefahren ist;
Fig. 11 entspricht der Darstellung nach Fig. 10 und sie zeigt jene Stellung der Schienen, in der die Rolle auf die Schräge gelangt; 30 Fig. 12 zeigt die Stimansicht zu Fig. 10.
Die Tragschiene (1) besitzt einen vertikalen Befestigungsflansch (2), mit welchem sie an der Innenwand eines hier nicht dargestellten Möbelkorpus befestigt wird. Dieser Befestigungsflansch (2) geht an seiner Unterseite über in einen horizontalen, seitlich ausladenden Flansch (3) mit einem vertikalen Steg (4), der eine hier 35 horizontal liegende Laufbahn (5) aufweist, die gegen den Befestigungsflansch (2) hin gerichtet ist Zur Verstärkung dieser Tragschiene (1) sind in den jeweiligen Endbereichen Sicken (6) eingeprägt. Endseitig sind am vertikalen Steg (4) nach außen gebogene Anschläge (7 und 8) vorgesehen. Ferner sind hi»1 noch zwei Ausstanzungen (9 und 10) im Flansch (3) vorgesehen, und zwar im vorderen Abschnitt dieser Schiene, wobei die eine Ausstanzung (9) schlitzförmig ist, die andere Ausstanzung (10) im wesentlichen rechteckförmig. 40 Die Ausziehschiene (11) besitzt ein kastenartiges Querschnittsprofil mit einer äußeren Seitenwange (12) und einer inneren Seitenwange (13), wobei auch hier umgebogene Laschen im vorderen Bereich und im Endbereich als Anschläge (14 und 15) vorgesehen sind. Ein endseitig angeordneter Haken (16) dient zum Einhängen und Befestigen der hier nicht dargestellten Schublade. Die vordere Auflage für die Schublade an der Stirnseite der Ausziehschiene (11) ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Der die beiden Seiten-45 wangen (12 und 13) verbindende obere horizontale Steg dieser Ausziehschiene (11) liegt in der Regel bei ordnungsgemäß«' Montage an der Unterseite des Schubkastens an. Wie Fig. 4 veranschaulicht, ist aus dem vorderen Abschnitt der inneren Seitenwange (13) eine Zunge (17) freigestanzt, die zur Bildung einer Schräge gegen die vertikale Mittelebene (Fig. 5) dieser Schiene (11) gebogen ist. Die Breite bzw. Höhe dieser Zunge (17) entspricht etwa der halben Höhe der Seitenwange (13), wobei die obere Längskante (26) (Fig. 4) dieser Zunge 50 (17) in oder zumindest nahe der oberen inneren Biegekante des Querschnittspiofiles dieser Schiene liegt.
Sind die Schienen funktionsgerecht zusammengefügt (Fig. 12), so liegt innerhalb des kastenartigen Profils der Ausziehschiene (11) ein Laufwagen mit frei drehbaren Laufrollen, die hier jedoch nicht dargestellt sind. Solche Lauf wagen mit Laufrollen sind hinlänglich bekannt und bedürfen daher hier keiner näheren Erörterung.
Die Fig. 7,8 und 9 zeigen nun die Rolle (20) mit der sie tragenden Armatur (18). Diese Armatur besteht 55 aus der eigentlichen Montageplatte (19) und dem frei auskragenden Federarm (24), der an seinem freien Ende die um eine vertikale Achse frei drehbare Rolle (20) trägt Die Montageplatte (19) ist an ihrer dem Federarm (24) abgewandten Ende abgekröpft und hier mit Schnapphaken (21) ausgestattet, die bei der ordnungsgemäißen Montage dieser Armatur (18) in die schlitzartige Ausstanzung (9) der Tragschiene eingreifen und hier einrasten. Die zwischen den beiden Ausstanzungen (9 und 10) (Fig. 2) der Tragschiene (1) liegende Brücke (22) liegt 60 dann von unten an der Abkröpfung (23) der Montageplatte (19) an (siehe die Fig. 10,11,12).
Die Funktion der Einrichtung ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung und den Zeichnungen: Bei eingeschobenem Schubkasten (Fig. 10) liegt die Rolle (20) am freien Ende der Zunge (17) an, und zwar mit der -3-

Claims (6)

  1. AT 393 946 B vom Federarm (24) ausgeübten Kraft. Die Länge der Zunge (17) entspricht dabei mindestens dem Durchmesser der Rolle (20). Wird nun der Schubkasten ausgezogen, wo wird die Rolle (20) gegen die Wirkung der Kraft dieses Federarmes (24) seitlich verschwenkt (in Fig. 10 und in Fig. 11 in der Zeichenebene, in Fig. 12 in Richtung des Pfeiles (25)). Über den folgenden gesamten Weg der Ausziehschiene (11) liegt dann die Rolle (20) an der Seitenwange (13) an. Wird der Schubkasten eingeschoben, so wird die geschilderte Mechanik in jenem Augenblick wirksam, in welchem die Rolle (20) auf die Zunge (17) aufzulaufen beginnt, was in Fig. 11 dargestellt ist Die von der Rolle (20) über den Federarm (24) auf die Zunge ausgeübte Kraft bewirkt mit ihrer parallel zur Längsrichtung der Schiene liegenden Komponente, daß die Ausziehschiene beim Einschieben auf dem letzten Wegabschnitt durch diese Kraftkomponente selbsttätig in ihre hintere, eingeschobene Endlage gezogen und dort auch gehalten wird. Die gegenständliche Erfindung ist hier im Zusammenhang mit einer Unterbodenausziehführung beschrieben und gezeigt die mit einem Laufwagen bestückt ist der jedoch aus Gründen da* Übersichtlichkeit nicht dargestellt wurde und dessen Laufrollen sowohl am vertikalen Steg der Tragschiene (1) wie auch oben und unten an der Laufbahn (5) dieser Schiene anliegen. Die Erfindung ist jedoch auch für solche Unterbodenausziehführungen verwendbar, bei welchen als Wälzkörper Kugeln eingesetzt sind. Eine solche Kugelführung unterscheidet sich von der Beschriebenen und Gezeigten im wesentlichen nur durch Ausgestaltung der Laufbahn. Führungen dieser Art sind in vielen Formen bekannt und bedürfen daher hier keiner detaillierten Erläuterung und Darstellung. Wie die Montageplatte (19) an der Tragschiene (1) montiert und verankert ist, veranschaulicht am besten die Fig. 12. In der schlitzartigen Aussparung (9) sind die Schnapphaken (21) eingesetzt und rasten hier ein, die Brücke (22) liegt von unten an der Abkröpfung (23) der Montageplatte (19) an und der mittlere Abschnitt der Montageplatte (19) liegt in der rechteckförmigen Aussparung (10). Aufgrund der hier definierten Höhe der Zunge (17) kann die Ausziehschiene bzw. die Zunge (17) den Anschlag (7) der Tragschiene ohne weiteres überfahren. Dies macht die erwähnte Fig. 12 anschaulich. PATENTANSPRÜCHE 1. Unterbodenausziehführung für Schubkästen, Schubladen od. dgl. mit beidseitig eines Schubkastens je an einer Unterkante desselben zu befestigender Ausziehschiene und je einer, beispielsweise mittels eines Befestigungsflansches, ortsfest an einer Möbelkorpuswand befestigbaren Tragschiene sowie lastübertragenden Wälzkörpem, wie Laufrollen oder Kugeln, die in einem Laufwagen oder Käfig frei drehbar gelagert sind, wobei die Ausziehschiene ein im wesentlichen kastenartiges Querschnittsprofil aufweist und das Querschnittsprofil der Tragschiene einen in die Ausziehschiene von unten her ragenden vertikalen Steg mit einer Laufbahn für die Wälzkörper aufweist, wobei sowohl oberhalb wie auch unterhalb der Laufbahn Wälzkörper vorgesehen sind und im vorderen Bereich der Ausziehschiene an deren inseitig liegender Flanke eine keilartig verlaufende, auf die Längsachse der Ausziehführung bezogen nach hinten ansteigende, im wesentlichen in einer Horizontalebene liegende Schräge vorgesehen ist, an welcher bei der Betätigung der Ausziehführung eine um eine vertikale Achse frei drehbare Rolle abrollt, welche unter der Wirkung der Kraft einer Feder an der Schräge anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge durch eine aus der inseitig liegenden Seitenwange (13) freigestanzte, sich in Längsrichtung der Ausziehschiene (11) erstreckende und gegen die vertikale Mittelebene dieser Schiene gebogene Zunge (17) gebildet ist.
  2. 2. Unterbodenausziehführung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der als Schräge ausgebildeien Zunge (17) zumindest um jenes Maß hinter der vorderen Stirnseite der Ausziehschiene (11) liegt, das dem Durchmesser der an ihr anliegenden Rolle (20) entspricht
  3. 3. Unterbodenausziehführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Rolle (20) tragender, federelastischer, sich im wesentiichen in Ausziehrichtung astieckender Federarm (24) einstückig mit einer Montageplatte (19) ausgebildet ist, welche an der Tragschiene (1) verankert ist.
  4. 4. Unterbodenausziehführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Längskante (26) der Zunge (17) in oder nahe der oberen, inneren Biegekante des kastenartigen Querschnittsprofiles der Ausziehschiene (11) liegt. -4- 10 AT 393 946 B
  5. 5. Unterbodenausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite bzw. Höhe der Zunge (17) etwa der halben Höhe der Seitenwange (13) entspricht, aus welcher sie freigestanzt ist.
  6. 6. Unterbodenausziehführung nach Anspruch 1,2,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Zunge (17) mindestens dem Durchmesser der an ihr anliegenden Rolle (20) entspricht. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
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