AT393814B - Zugeinheit - Google Patents
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- AT393814B AT393814B AT0014288A AT14288A AT393814B AT 393814 B AT393814 B AT 393814B AT 0014288 A AT0014288 A AT 0014288A AT 14288 A AT14288 A AT 14288A AT 393814 B AT393814 B AT 393814B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/16—Wagons or vans adapted for carrying special loads
- B61D3/18—Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles
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Description
AT 393 814 B
Die Erfindung betrifft eine Zugeinheit aus Niederflurwagen mit mindestens zwei Auffahrwagen und mindestens einem dazwischen angeordneten Transportwagen für Busse.
Im Zuge der zunehmenden Verlagerung des Schwerlastverkehrs, aber auch des Autobus-, PKW- und Motorradverkehrs von der Straße auf die Schiene besteht das Verlangen bzw. die Forderung einerseits nach Erhöhung der Ladekapazität der dafür verwendeten Wagen, anderseits eine entsprechend zweckmäßige und angenehme Unterbringung der den einzelnen Fahrzeugen zugehörig») Passagiere.
Bisher war es üblich, vor dem Auffahren des Busses auf den Transportwagen die Passagiere aussteigen zu lassen und in Waggons zur Beförderung von Personen unterzubringen. Dies war einerseits zeitaufwendig und andererseits mußte die Anzahl der für die übrigen Passagiere erforderlichen Waggons entsprechend vergrößert werden. Der Gedanke, die Passagiere des Busses in diesen während des Transportes sitzen zu lassen, ist bisher nicht aufgekommen, da bei den bekannten Transportwagen die Bordwände so hoch waren, daß die Bustüren nicht geöffnet werden konnten, sodaß die Passagiere den Bus im Notfall nur durch eine Dachluke oder nach Einschlagen der Fenster hätten verlassen können.
In der Zeitschrift "Eisenbahn" 4/19S3 ist auf Seite 72 unter "Transportwagen für Tunneleinsatz" ein Autotransportwagen für den Autoüberstellzug der Tauemschleuse erwähnt, welcher später nach Entfernung eines Teiles des Schutzgerüstes und Aufbau eines kleinen überdachten Raumes mit Sitzgelegenheiten für das Begleitpersonal zum Einsatz gebracht wurde. Dies» Wagen hat wohl niedrige Bordwände, jedoch ist der Gedanke, daß Passagiere während des Transportes des Busses in diesem Sitzenbleiben können, dem Vorhalt nicht zu entnehmen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich erstmals die Aufgabe, Maßnahmen zu treffen, durch welche die Passagiere während des Transportes des Busses in diesem Sitzenbleiben können, ohne auf Bordwände verzichten zu müssen, welche die Ladefläche hinreichend versteifen, um auch schwere Busse transportieren zu können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bordwände des oder der Transportwagen zumindest auf einem Teil der Länge eine Höhe von maximal 300 mm, vorzugsweise 180 · 220 mm, zweckmäßig 200 mm, besitzen, sodaß sie das Öffnen mindestens einer Tür des Busses zulassen, und daß ein Schutzdach finden Fall von Fahrleitungsrissen vorgesehen ist.
Diese Ausführung von Niederflurwagen erlaubt zufolge einer niedrigen Fahrbahnhöhe von etwa 500 mm größere Busse, insbesondere Hoch- und Doppeldeckerbusse zu transportier»), wobei die Passagiere der Busse während der Fahrt im Bus bleiben können, diesen aber auch durch mindestens eine der Zustiegstüren, welche während des Transportes geöffnet werden kann, verlassen können. Durch die Anordnung eines Schutzdaches kann eine Beschädigung des Fahrzeuges und eine Gefährdung der Passagiere, welche im Bus Sitzenbleiben, durch Fahrleitungsrisse v»hindert werden. Schließlich hat sich üb»rasch»)derweise gezeigt, daß Bordwände mit ein» Höhe von 180 mm bereits ausreich»), um der Ladeplattform eine auch für die Beförd»ung von schw»en Bussen notwendige Steifigkeit zu vermitteln, ohne besondere Längsträger einbauen zu müssen, welche die Ladefläche in nachteilig» Weise höhersetzen würden, sodaß Hoch- und Doppeldeckerbusse durch Tunnel nicht transportiert werden könnten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen, in welchen ein Ausfuhrungsbeispiel der gegenständlichen Zugeinheit vereinfacht dargestellt ist, erläutert. Es zeigen Fig. 1 und la eine Seitenansicht eines aus zwei Auffahrwagen, zwei Bus-Transportwagen, und einem Motorradwag») bestehende Zugeinheit, Fig. 2 und 2a eine Draufsicht auf die in d») Fig. 1 und la dargestellte Zugeinheit, Fig. 3 eine Seitenansicht des Auffahrwagens, Fig. 4 eine Draufsicht auf d»> Auffahrwagen, Fig. 5 eine Seitenansicht des Auffahrwagens, Fig. 6 eine Draufsicht auf den Auffahrwagen, Fig. 7 eine Seitenansicht des Bus-Transportwagens und Fig. 8 eine Draufsicht desselben.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet (N) einen Auffahrwag»), (TI, T2) zwei Bus-Transportwagen, welche auch LKWs und PKWs transportieren könn»), (S) einen Auffahrwagen und (M) einen Motorradwagen, welche Wagen als Niederflurwagen ausgebildet sind und von denen die Wagen (S, N, TI und T2) in den Fig. 3 bis 8 im einzeln») in vergrößertem Maßstab dargestellt sind.
Der Auffahrwagen (N) in Fig. 5 und 6, welch» als Endwag») vorgesehen ist, besitzt ein üb» d» Flurebene d» Ladefläche liegendes Kopfstück (K) mit üblicher Zug- und Stoßeinrichtung. Die Ladefläche ergibt sich durch einen tiefliegenden Wagenboden (W). Im vorliegenden Fall besitzt der Auffahrwagen zwei vierachsige Drehgestelle, wobei im Bereich der Räder (13) derWagenboden (W) durch ein mit mehreren Bodenklappen (10) versehenes Abdeckblech (12) gebildet ist. Die Bodenldappen (10) im Bereich der Räder (13) erleichtern die Zugänglichkeit zu den in dies»n Bereich liegend») Teil») d» Schienenfahrzeuge. Der Endwagen (N) ist mit dem Bus-, LKW- und PKW -Transportwagen (TI) durch Niederflurwagenpuff» und NFW-Zugvoirichtung (8) gekuppelt und mit Überfahrbrücken (7) versehen. Das Fahrzeuguntergestell ist in den Figuren jeweils mit (11) bezeichnet. Das an d» frei») Stirnseite des Endwagens (N) angeordnete Kopfstück (K), welches zum Ankuppeln der Zugeinheit an eine Lokomotive bzw. an normale Schienenfahrzeuge oberhalb der Ladefläche liegt, trägt zwei normale Seitenpuffer (9) und die Zugvorrichtung. Die umlegbaren Überfahrklappen (1) können pneumatisch oder hydraulisch betätigt w»den.
Der Bus-, LKW- und PKW-Transportwagen (TI bzw. T2) in Fig. 7 und 8 ist an beiden Enden durch Niederflurwagenpuffer und Zugvorrichtung (8) gekuppelt und mit Überfahrbrücken (7) versehen. Die Seitenbord-wände (2) sind gegenüb» h»kömmlichen Niederflurwagen wesentlich niedriger ausgeführt und weisen eine Höhe von maximal 300 mm, vorzugsweise 180 - 220 mm, zweckmäßig 200 mm, auf. Eine Überdachung erfolgt durch -2-
Claims (1)
- AT 393 814 B ein Blech-Schutzdach (3), welches eine Beschädigung des Busses bzw. eine Gefährdung der Passagiere verhindert. Gegenüber üblichen Niederflurwagen wird eine in Querrichtung ebene Plattform erreicht Die Bus-, LKW- und PKW-Transportwagen (TI, T2) sind geeignet für den Transport von bis zu 4 m hohen Autobussen. Wie aus den Fig. 3 und 4, welche den Auffahrwagen (S) zeigen, zu entnehmen ist, sind die Puffer (8) und Überfahrbrücken (7) analog wie bei den Bustransportwagen (TI ,T2) ausgeführt. Im Rahmen der Erfindung soll einerseits die Zugeinheit und anderseits der Transportwagen (TI, T2) selbst geschützt werden. PATENTANSPRUCH Zugeinheit bestehend aus Niederflurwagen mit mindestens zwei Auffahrwagen und mindestens einem dazwischen angeordneten Transportwagen für Busse, dadurch gekennzeichnet, daß die Bordwände (2) des oder der Transportwagen (T1,T2) zumindest auf einem Teil der Länge eine Höhe von maximal 300 mm, vorzugsweise 180 bis 220 mm, zweckmäßig 200 mm, besitzen, sodaß sie das Öffnen mindestens einer Tür des Busses zulassen, und daß ein Schutzdach (3) für den Fall von Fahrleitungsrissen vorgesehen ist Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0014288A AT393814B (de) | 1988-01-26 | 1988-01-26 | Zugeinheit |
| CH136/89A CH679297A5 (en) | 1988-01-26 | 1989-01-17 | Rail-wagon rake for vehicle transport |
| IT8967038A IT1232378B (it) | 1988-01-26 | 1989-01-24 | Sistema di trasporto su rotaie per pullman camion autovetture e motociclette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0014288A AT393814B (de) | 1988-01-26 | 1988-01-26 | Zugeinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA14288A ATA14288A (de) | 1991-06-15 |
| AT393814B true AT393814B (de) | 1991-12-27 |
Family
ID=3482638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0014288A AT393814B (de) | 1988-01-26 | 1988-01-26 | Zugeinheit |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT393814B (de) |
| CH (1) | CH679297A5 (de) |
| IT (1) | IT1232378B (de) |
-
1988
- 1988-01-26 AT AT0014288A patent/AT393814B/de not_active IP Right Cessation
-
1989
- 1989-01-17 CH CH136/89A patent/CH679297A5/de not_active IP Right Cessation
- 1989-01-24 IT IT8967038A patent/IT1232378B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1232378B (it) | 1992-02-17 |
| IT8967038A0 (it) | 1989-01-24 |
| CH679297A5 (en) | 1992-01-31 |
| ATA14288A (de) | 1991-06-15 |
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