AT393769B - Kreiselheuwerbungsmaschine - Google Patents

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Description

AT 393 769 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rreiselheuwerbungsmaschine mit zwei an einem Gestell gelagerten, im Betrieb gleichsinnig rotierenden Kreiseln mit elastisch befestigten Zinken, die an einer koaxial um die jeweilige Kreiselachse liegenden, umlaufend«) Felge befestigt sind und mit einem sich in Fahrtrichtung «streckenden wandförmigen Schwadform« an der Abgabeseite der Kreisel. 5 Eine Maschine dieser Art, allerdings nur mit einem Kreisel, ist beispielsweise aus der DE-PS 1 054 264 bekannt geworden, wo eine Allzweckmaschine mit auswechselbaren Werkzeugen gezeigt ist, wobei je nach verwendeten Werkzeugen, wie Zinken, Schaufeln, Messern usw. der Einsatz zum Heuwenden, Miststreuen, Kartoffelkrautschlagen und dgl. mehr möglich sein soll. Es liegt auf der Hand, daß bereits auf Grund der Forderung nach universeller Verwendbarkeit die Maschine speziellen Aufgaben, wie insbesondere dem Schwadenziehen 10 bei der Heuarbeit, nur unvollkommen gerecht wird.
Aus der DE-OS 21 60 825 geht eine Heuwerbungsmaschine als bekannt hervor, deren Rechrad mit acht Armen versehen ist An den Enden dieser Arme sind Zinken federnd gelagert; ihre Enden sind nach hinten und außen gerichtet und verlaufen horizontal. An der Abgabeseite des Rechrades sind zwei seitliche, nach hinten etwas konvergierende Schwadform« vorgesehen. Diese Maschine eignet sich gut zum Schwadenziehen und verarbeitet 15 auch verhältnismäßig große Heumengen pro Zeiteinheit sauber. Geht man allerdings, dem allgemeinen Rationali sierungstrend folgend, zu noch höheren Arbeitsgeschwindigkeiten über und verwendet man insbesondere zwei Kreisel, um auch die Arbeitsbreite zu erhöhen, so zeigt sich, daß die Grenzen der verarbeitbaren Heumengen offensichtlich durch die Konstruktion des Rechrades bestimmt sind. Bereits zu den Schwadformem gebrachtes und dort gelegentlich aufgestautes Heu gelangt nämlich ins Innere des von den Zinken beschriebenen Kreises und wird 20 von den Rechradarmen wieder fortgeschleudert.
In d« DD-PS 34 483 ist ein Heuwerbegerät beschrieben, bei welchem hinter drei gleichsinnig drehenden Rechrädem noch ein über die gesamte Arbeitsbreite verlaufender Heurechen vorgesehen ist. Dieser Heurechen ist auch deshalb «forderlich, weil die Kreisel seitlich schräg angestellt sind und somit auf dem Boden liegendes Emtegut unerfaßt nach hinten durchlassen. An der Abgabeseite des Gerätes befindet sich ein Schwadbrett. Der 25 nachgeschaltete Heurechen soll von den im wesentlichen senkrecht nach unten stehenden Zinken der Rechräder nicht zum Schwadbrett befördertes Heu auffangen. Er wird von Zeit zu Zeit gehoben, sodaß auf dem Feld zusätzliche, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwaden entstehen. An beiden Enden des Heurechens sind kurze, nach außen stehende Schwadbrettchen vorgesehen, die offenbar den quer liegenden Schwad begrenzen sollen. Bei diesem Gerät wird ein nicht vemachlässigbarer Teil des Heues von den nach unten gerichteten Zinken nach hinten 30 mitgenommen, weshalb auch der zusätzliche Heurechen vorgesehen ist.
Aus der DE-OS 15 82 334 gehen Rechkörper als bekannt h«vor, die trommelförmig ausgebildet sind, an ihren unteren Enden mit radial oder tangential abstehenden Zinken versehen sind und die an ihrem Mantel Förderorgane aufweisen, mit deren Hilfe das Heu seitlich od« seitlich und nach oben versetzt w«den soll.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung ein« Heuwerbungsmaschine, die insbesondere bei Anfall großer Heumen-35 gen pro Zeiteinheit die Bildung eines scharf begrenzten Schwades ermöglicht, wobei auß«halb des Schwades so wenig als möglich Heu liegen bleiben soll.
Dieses Ziel läßt sich mit einer Maschine der eingangs erwähnten Art «reichen, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch die Kombination d« folgenden M«kmale: a) daß die Felge jedes Kreisels als eine an sich bekannte, im wesentlichen zylindrische, starre Wand ausge- 40 bildet ist, die sich in an sich bekannter Weise oberhalb der von den Zinken beschriebenen Bahn erstreckt und die eine senkrecht zur Kreiseldrehachse umlaufende, nach innen gerichtete Profilierung aufweist, b) daß die, wie an sich bekannt, etwa horizontal verlaufenden Enden der sich in Drehrichtung des Kreisels nach hinten «streckenden Zinken nach außen gerichtet sind, c) daß an der Abgabeseite der Kreisel ein zweiter, an sich bekannter Schwadformer angeordnet ist, der 45 - bezogen auf die Fahrtrichtung - hinter dem diesem Schwadform« benachbarten Kreisel liegt, wobei seine
Vord«seite berührungslos an einen hinteren Abschnitt der Zinkenumlaufbahn dieses Kreisels anschließt und
d) daß d« zweite Schwadform« wie an sich bekannt, zusammen mit dem ersten Schwadform« nach hinten konv«gi«L 50 Dank der erfindungsgemäßen Ausbildung d« Heuwerbungsmaschine läßt sich auch bei hohen Arbeitgeschwindigkeiten und großer Arbeitsbreite, somit bei ein« hohen Heuanfallsrate, ein einwandfreier Schwad able-gen. Dies ist darauf zuriickzuführen, daß das Heu, welches sich im Bereich d« Vorderseite des den Schwadformem benachbarten Kreisels und zwischen diesem und dem ersten Schwadformer anstaut und bestrebt ist, sich über die Oberseite d« Felge hinweg zu bewegen und hiedurch außerhalb des Schwades zu fallen, von der Profilierung an 55 diesem "Hochkriechen" gehindert wird. Wesentlich ist auch, daß das b«eits seitlich abgelegte Heu von den konvergierenden Schwadformem nahe der gewünschten Abgabestelle gehalten wird, sodaß sich die Zinken daran abstreifen können. Auch in dieser Hinsicht ist es wichtig, daß sich die Enden der Zinken nach hinten erstrecken, anderenfalls würden sie das Heu mitnehmen und aus dem Schwad reißen. Aus dem Bereich zwischen den Schwadformem wird das Heu in bekannter Weise durch die Reibung am Boden, insbesondere den Stoppeln, gleichmäßig 60 herausgezogen und in einem Schwad abgelegt. Unter Umständen können doch noch Halme von den Zinken mitgenommen werden. D« Schwad stützt sich jedoch nur gegen den hinteren Bereich des zweiten Schwadformers ab, sodaß ein etwa dreieckiger Bereich zwischen diesem Schwadfoim« und der Felge des anschließenden Kreisels -2-
AT 393 769 B verbleibt, der nicht mit Heu angefUllt ist. Noch an den Zinken hängengebliebene Halme können hier von den Zinken rutschen und werden über den zweiten Schwadformer dem Schwad zugeführt.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zinken, wie an sich bekannt, an und innerhalb der Wand zumindest in axialer Richtung da Wand federnd gehalten sind, da sich hiedurch eine gute Bodenanpassung und dadurch eine schonende 5 Heuaufnahme bei einer weitgehend glatten Außenfläche der Wand erreichen Mt.
In der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Oberseite der Wand des Kreisels im Betrieb einen Abstand vom Boden aufweist, der höchstens 1/4, vorzugsweise 1/6 des Kreiseldurchmessers beträgt Gleiches gilt für eine Ausbildung, bei welcher die Unterseite der Wand des Kreisels im Betrieb einen Abstand vom Boden aufweist, der 1/25 bis 1/8, vorzugsweise 1/16 des Kreiseldurchmessers beträgt 10 Um die Maschine den wechselnden Arbeitsbedingungen optimal anpassen zu können, empfiehlt es sich, wenn der zweite Schwadformer entlang des Umlanges des benachbarten Kreisels verstellbar und in mehreren Lagen feststellbar ist
Um die Reibung zwischen Heu und Schwadformer nicht unnötig zu vergrößern, kann es zielführend sein, wenn der mit dem zweiten Schwadformer konvergierende erste Schwadformer in an sich bekannter Weise horizon-15 tale Stäbe aufweist, deren hintere Enden etwa in gleicher Höhe mit dem in Fahrtrichtung hintersten Punkt des benachbarten Kreisels liegen.
Die Erfindung samt ihren weiteren Vorteilen und Merkmalen ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist In dieser zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kreiselheuwerbungsmaschine nach der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles (II) in 20 Fig. 1, Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs da Linie (ΙΠ-ΙΠ) in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie (IV-IV) in Fig. 3 und Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles (V) in Fig. 4.
Die Heuwerbungsmaschine nach Fig. 1 weist ein Gestell mit einem U-förmigen Anbaubock (2) auf, wobei an den freien Enden der Schenkel des Anbaubockes (2) Anschlüsse (3) für die Unterlenker eines die Maschine fahrenden Schleppers vorgesehen sind. Auf dem Anbaubock (2) sind obere Anschlüsse (4) für den Oberlenker der 25 Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers vorgesehen. An den freien Schenkelenden des Anbaubockes (2) befinden sich Stützrohre (5,6), die in Fahrtrichtung (A) nach hinten konvergieren. Wie Fig. 1 zeigt bilden die Stützrohre (5 und 6) mit dem Anbaubock (2) ein im wesentlichen gleichschenkeliges Dreieck, dessen Grundseite an der Vorderseite der Maschine quer zur Fahrtrichtung (A) verläuft. Die hinteren Enden der beiden Stützrohre (5, 6) sind an einem Getriebegehäuse (7) befestigt in dem ein um eine aufwärts gerichtete Achse in 30 Drehrichtung (B) drehbarer Kreisel (9) gelagert ist Die Drehachse (10) des Kreisels (9) ist je nach seiner konstruktiven Ausbildung und/oder der Art des zu behandelnden Emtegutes in Fahrtrichtung (A) nach vorne und schräg nach oben gerichtet Im Bereich der oberen Anschlüsse (4) des Anbaubockes (2) ist ein Stützrohr (11) vorgesehen, das in Fahrtrichtung (A) nach hinten und schräg nach unten gerichtet ist und mit seinem hinteren Ende an dem Getriebegehäuse (7) befestigt ist Die Achse des Stützrohres (11) bestimmt die in Fahrtrichtung 35 (A) liegende Höhe des durch die Stützrohre (5,6) und den Anbaubock (2) gebildeten Dreiecks.
Da Kreisel (9) wird von zwei Laufrädem (12) abgestützt, die über eine Achse (13) miteinander verbunden sind. Die Achse (13) ist über zwei aufwärts gerichtete, je auf einer Seite des Getriebegehäuses (7) liegende Streben (14) mit einem Querträger (15) verbunden, der etwa in der Längsmitte an der Unterseite des Getriebegehäuses (7) befestigt ist. Nahe den beiden Enden der Streben (14) sind zwei segmentförmige Platten (16) ange-40 bracht, von denen eine starr mit dem Querträger (15) verbunden ist, wogegen die andere um den Querträger (15) schwenkbar an der Strebe (14) angebracht ist. Längs des Umfanges der Platten (16) sind mehrere Öffnungen zur Aufnahme eines Einstellbolzens (17) vorgesehen. Auf diese Weise kann der Kreisel (9) in der Höhe und in seiner Neigung in Bezug auf den Boden eingestellt und festgesetzt werden.
An eina Seite des Stützrohres (5) sind zwei rohrförmige Träger (18,19) angeschweißt, die sich horizontal 45 und parallel zueinanda erstrecken und in Fahrtrichtung (A) schräg nach hinten gerichtet sind. Sie schließen mit der Fahrtrichtung (A) einen Winkel von etwa 70° ein. Die Länge der Träga (18,19) beträgt etwa 55 % des Kreiselradius. An den vom Stützrohr (5) abgewandten Enden sind die beiden Träger (18,19) üba einen rohrförmigen, horizontal liegenden Längsträger (20) miteinanda vabunden. An diesem Längsträger (20) ist mittels Bolzen (21, 22) ein erster Schwadformer (23) angelenkt. Der Schwadformer (23) ist von zwei 50 rohrförmigen Armen (24, 25) abgestützt, die sich horizontal und quer zur Fahrtrichtung (A) nach außen erstrecken. Die von der Drehachse des Kreisels (9) abgewandten Enden der Arme (24,25) liegen in einem Abstand von der Drehachse des Kreisels (9), der etwa 170 % des Radius des Kreisels (9) entspricht An dem äußeren Ende sind die Arme (24,25) um 90° nach unten abgebogen (Fig. 2). Im Bereich des Bodens gehen sie in ein rohrförmiges Zwischenstück (26) über, das sich in Fahrtrichtung (A) erstreckt An den nach unten 55 gerichteten Abschnitten der Arme (24,25) sind mehrere, vorzugsweise via, horizontale Stäbe (27) befestigt die sich horizontal und in Fahrtrichtung (A) erstrecken. Die Länge der Stäbe (27) beträgt vorzugsweise etwa 140 % des Kreiselradius. Die freien Enden der Stäbe (27) liegen auf gleicha Höhe mit dem in Fahrtrichtung (A) hintersten Punkt des Kreisels (9).
An dem Getriebegehäuse (7) ist ein zweiter Schwadformer (28) befestigt Er weist einen rohrförmigen 60 Träger (29) auf, dessen eines Ende am Getriebegehäuse (7) angelenkt ist wobei die Gelenkachse mit der Drehachse (10) des Kreisels (9) zusammenfällt Das andere Ende des Trägers (29), das über den Umfang des Kreisels (9) hinausreicht ist rechtwinklig nach unten abgebogen, wobei das freie Ende des Trägers (29) geringen -3-
AT 393 769 B
Abstand vom Boden hat An diesem nach unten gerichteten Trägerteil sind mehrere, vorzugsweise acht horizontal verlaufende, aus Federstahl bestehende zinkenartige Stäbe (30) befestigt deren Länge etwa halb so groß wie der Radius des Kreisels (9) ist In Bezug auf den Träger (29) sind die Stäbe (30) in Fahrtrichtung (A) nach hinten gerichtet wobei der Winkel zwischen dem Träger (29) und den Stäben (30) etwa 160° beträgt Der Schwadformer (28) kann in Bezug auf den Kreisel (9) und den Schwadformer (23) mit einer Arretiervorrichtung (31), die auf dem Getriebegehäuse (7) vorgesehen ist eingestellt und festgestellt werden.
Der Kreisel (9) besitzt acht vorzugsweise radial verlaufende Speichen (32), die mit seiner Nabe verbunden sind. Etwa am Umfang des Kreisels (9) sind die Speichen (32) etwa rechtwinklig nach unten abgebogen. Die Länge des nach unten gerichteten Teiles der Speichen (32) beträgt etwa 65 % der Höhe des Kreisels (9). Am Umfang des Kreisels (9) ist ein umlaufender, stehender Rand (33) befestigt der plattenförmig ausgebildet ist und etwa in halber Höhe eine V-förmige, nach innen gerichtete Profilierung (43) aufweist mit der er an den Speichen (32) festgeschweißt ist. Der obere und untere Teil des Randes (33) ist in Richtung auf die Drehachse (10) des Kreisels (9) abgewinkelt. An dem unteren, nach innen abgewinkelten Teil des Randes (33) ist eine Felge (34) festgeschweißt, die im Radialschnitt durch den Kreisel (9) L-förmig ausgebildet ist und eine größere Dicke als der Rand (33) hat. Die Felge (34) kann in Verlängerung des Randes (33) liegen; sie bildet zusammen mit dem Rand (33) eine starre Wand. Der nach innen abgewinkelte Teil der Felge (34) ist am unteren Ende der Speichen (32) befestigt. Das obere Ende des Randes (33) hat einen Bodenabstand von höchstens etwa 60 cm, vorzugsweise etwa 40 cm, wogegen der nach innen abgewinkelte Teil der Felge (34) etwa 10 cm bis 30 cm, vorzugsweise etwa 15 cm über dem Boden liegt. Die Höhe der von dem Rand (33) und der Felge (34) gebildeten Wand beträgt vorzugsweise etwa 25 cm. Die so gebildete Wand liegt auf einem Kreis, dessen Durchmessser etwa dem Durchmesser des Kreisels (9) entspricht und 1,5 m bis 3 m, vorzugsweise etwa 2 m bis 2,5 m beträgt
An der Unterseite des nach innen gerichteten Teiles der Felge (34) ist eine Vielzahl von in Gruppen zusammengefaßten Zinken (35) angelenkt, die vorzugsweise aus Federstahl mit einem Durchmesser von 4 mm bis 7 mm, vorzugsweise 5 mm bis 6 mm bestehen. Dabei sind je zwei Zinken (35) einstückig ausgebildet Der Kreisel (9) weist 60 bis 100, vorzugsweise etwa 80 Zinken (35) auf. Jede Zinkengruppe besteht aus mehreren, nahezu tangential zum Rand (33) verlaufenden Arbeitsteilen (36), die, radial zum Kreisel (9) gesehen, unter einem Winkel von 45° zur Drehachse des Kreisels (9) liegen und von der Felge (34) aus schräg nach unten und in Drehrichtung (B) nach hinten gerichtet sind (Fig. 5). Die Arbeitsteile (36) gehen in Enden (37) über, die etwa horizontal verlaufen und einen Winkel von etwa 45° mit einer durch den Übergang vom Arbeitsteil (36) in das Ende (37) gehenden Radialen des Kreisels (9) einschließen.
Außerdem sind die Enden (37) in Drehrichtung (B) nach hinten gerichtet Die Zinkengruppen sind durch einen Bügel (38) an dem nach innen gerichteten Teil der Felge (34) so befestigt daß die Zinken (35) in Bezug auf die Felge (34) schwenkbar sind. Der Arbeitsteil (36) der Zinken (35) ist durch den Bügel (38) geführt und geht innerhalb des Umfanges des Kreisels (9) in ein Zinkenstück (39) über, das als Drehstab wirkt und mit einer Radialen des Kreisels (9), die durch den Schnittpunkt des Zinkenstückes (39) mit dem nach innen gerichteten Teil der Felge (34) geht, einen spitzen Winkel einschließt. Das Zinkenstück (39) ist um 180° abgebogen und geht in ein in Richtung auf die Felge (34) gerichtetes Zinkenstück (40) über, das ebenfalls als Drehstab wirkt Das Zinkenstück (40) ist mit einer Bolzen-Mutter-Verbindung (41) an dem nach innen gerichteten Teil der Felge (34) befestigt. Die innerhalb des Umfangs des Kreisels (9) liegenden Abschnitte der Zinkengruppen (35) erstrecken sich senkrecht zur Drehachse des Kreisels (9). An der Bolzen-Mutter-Verbindung (41) ist das Zinkenstück (40) wiederum um 180° nach innen abgebogen. Auf diese Weise wird wiederum ein Zinkenstück (40) gebildet, das dann ebenfalls um 180° abgebogen ist und in ein Zinkenstück (39) übergeht. Auf diese Weise besteht die Zinkengruppe aus zwei spiegelbildlich zueinander ausgebildeten Schleifen. Auch das zweite Zinkenstück (39) ist durch eine durch den Bügel (38) und die Felge (34) gebildete Hülse geführt. Das Zinkenstück (39) der zweiten Schleife geht gleichfalls in einen Arbeitsteil (36) über, der mit einem Ende (37) versehen ist. Der Abstand der Zinken (35) längs des Umfanges des Kreisels (9) ist kleiner als die Länge des Arbeitsteiles (36) eines Zinken (35), beispielsweise kleiner als etwa 70 % dieser Länge, vorzugsweise gleich etwa 40 %.
Der Kreisel (9) wird im Betrieb durch die Schlepper-Zapfwelle, die Zwischenwelle und die Antriebswelle (8) des Getriebegehäuses (7) in Richtung des Pfeiles (B) angetrieben. Das Emtegut wird dabei von den Zinken (35) erfaßt und mitgeführt, bis es zu den Stäben (27) des Schwadformers (23) gelangt. Die von dem ersten Schwadformer (23) abgewandte Seite des mitgeführten Emtegutes kommt mit den Stäben (30) des zweiten Schwadformers (28) in Berührung. Außerdem wird durch den zweiten Schwadformer (28) von den Zinken (35) zu weit mitgeführtes Emtegut oder zu spät äbgeworfenes Emtegut aufgefangen und dem von dem ersten Schwadformer (23) gebildeten Schwad hinzugefügt. Mittels der Anetiervorrichtung (31) kann die Lage des zweiten Schwadformers (28) und damit die Form des Schwads eingestellt werden. Der erste Schwadformer (23) kann nicht verstellt werden. Zum Überführen in die Transportlage kann dies» erste Schwadformer (23) um die Bolzen (21,22) nach oben geschwenkt werden.
Im Betrieb können die Zinken (35) nicht nur in radialer und tangentialer Richtung, sondern auch in axialer Richtung federnd ausweichen. In diesem Fall sind die Zinkenstücke (39,40), die innerhalb des Umfanges des Kreisels (9) liegen, als Drehstäbe wirksam. Auch durch die freie Schweißbarkeit der Zinken (35) in den Bügeln (38) an der Felge (34) können die Zinken (35) schnell und wirksam Hindernissen und Bodenunebenheiten aus-weichen. Die Felge (34) verhindert eine Beschädigung der Zinken (35) beim Auftreffen auf Bodenunebenheiten -4-

Claims (6)

  1. AT 393 769 B oder auf Hindernisse. Die Zinken (35) können nach oben sogar bis über die Felge (34) schwenken, während die Felge (34) den Aufprall auffängt. Auf diese Weise wird eine Beschädigung der Zinken (35), beispielsweise ein Abbiechen, verhindert, da die Zinken (35) beim Auftreffen auf Hindernisse nicht sehr stark verformt werden, sodaß das Zinkenmaterial lediglich im elastischen Bereich des Spannungs-Dehnungs-Diagrammes bleibt Durch die Vielzahl da Zinken (35) wird das Emtegut sicher erfaßL Da die Zinken (35) mit der entsprechenden Radialen des Kreisels (9) einen spitzen Winkel einschließen und von innen nach außen in Drehrichtung (B) durch den Bügel (38) geführt sind, können die Zinken (35) sicher ausweichen, wobei die Enden (37) der Zinken (35) jedoch nahe am Boden bleiben. Das nach oben geschleuderte Emtegut wird von dem Rand (33) und da Felge (34) seitlich abgelenkt. Durch die glatte und geschlossene Oberfläche dieser Teile wird verhindert, daß Emtegut am Umfang des Kreisels (9) hängenbleibt Die Felge (34) und der Rand (33) dienen in aster Linie dazu, das Emtegut in Richtung auf die Seitenkante des Kreisels (9) abzuführen. Das Emtegut wird teilweise von den Zinken (35) vom Boden aufgenommen und zur Felge (34) und dem Rand (33) geführt Das höher liegende und meist schwerere Emtegut wird unmittelbar von der Felge (34) und dem Rand (33) erfaßt Diese Ausführungs-form hat den Vorteil, daß die Zinken (35) leicht und somit federnd ausgebildet werden können, ohne daß ein Brechen der Zinken (35) zu befürchten ist, was auch durch die stoßdämpfende Wirkung da Felge (34) verhindert wird. Es ist auch denkbar, an den Zinken (35) Platten oda Streifen anzubringen. Mit der erfindungsgemäßen Maschine läßt sich auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten und großer Arbeitsbreite ein einwandfreier Schwad ablegen, was auch darauf zurückzuffihren ist daß das Heu, welches sich im Bereich der Vorderseite des dem Schwadformer (28) benachbarten Kreisels (9) und zwischen diesem und dem ersten Schwadformer (23) anstaut und bestrebt ist, sich üba die Oberseite der Felge (34) hinweg zu bewegen und hiedurch außerhalb des Schwades zu fallen, von da Profilierung an diesem "Hochkriechen" gehindert wird. Wesentlich ist auch, daß das baeits seitlich abgelegte Heu von den konvergioenden Schwadformem (23, 28) nahe der gewünschten Abgabestelle gehalten wird, sodaß sich die Zinken (35) daran abstreifen können. Auch in dieser Hinsicht ist es wichtig, daß sich die Enden da Zinken (35) nach hinten erstrecken, anderenfalls würden sie das Heu mitnehmen und aus dem Schwad reißen. Aus dem Bereich zwischen den Schwadformem (23,28) wird das Heu in bekannter Weise durch die Reibung am Boden, insbesondere den Stoppeln, gleichmäßig herausgezogen und in einem Schwad abgelegt Unter Umständen können doch noch Halme von den Zinken (35) mitgenommen werden. Der Schwad stützt sich jedoch nur gegen den hinteren Bereich des zweiten Schwadformers (28) ab, sodaß ein etwa dreieckiger Bereich zwischen diesem Schwadformer (28) und der Felge (24) des anschließenden Kreisels verbleibt, der nicht mit Heu angefüllt ist. Noch an den Zinken (35) hängengebliebene Halme können hier von den Zinken (35) rutschen und werden über den zweiten Schwadformer (28) dem Schwad zuge-führt Die Maschine nach der Erfindung kann auch mit mehreren, gleichsinnig rotierenden Kreiseln der beschriebenen Art ausgerüstet werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Kreiselheuwerbungsmaschine mit zwei an einem Gestell gelagerten, im Betrieb gleichsinnig rotierenden Kreiseln mit elastisch befestigten Zinken, die an einer koaxial um die jeweilige Kreiselachse liegenden, umlaufenden Felge befestigt sind und mit einem sich in Fahrtrichtung astreckenden wandförmigen Schwadformer an der Abgabeseite der Kreisel, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: a) daß die Felge jedes Kreisels (9) als eine an sich bekannte, im wesentlichen zylindrische, starre Wand (33, 34) ausgebildet ist, die sich in an sich bekannter Weise oberhalb der von den Zinken (35) beschriebenen Bahn erstreckt und die eine senkrecht zur Kreiseldrehachse umlaufende, nach innen gerichtete Profilierung (43) aufweist, b) daß die, wie an sich bekannt, etwa horizontal verlaufenden Enden (37) der sich in Drehrichtung des Kreisels (9) nach hinten erstreckenden Zinken (35) nach außen gerichtet sind, c) daiß an der Abgabeseite der Kreisel (9) ein zweiter, an sich bekannta Schwadformer (28) angeordnet ist, der - bezogen auf die Fahrtrichtung - hinter dem diesem Schwadformer (28) benachbarten Kreisel liegt, wobei seine Vorderseite berührungslos an einen hinteren Abschnitt der Zinkenumlaufbahn dieses Kreisels anschließt und 4) daß der zweite Schwadformer (28), wie an sich bekannt, zusammen mit dem ersten Schwadformer (23) nach hinten konvergiert.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (35), wie an sich bekannt, an und innerhalb der Wand (34) zumindest in axialer Richtung der Wand (34) federnd gehalten sind. -5- AT 393 769 B
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Wand (33, 34) des Kreisels im Betrieb einen Abstand vom Boden aufweist, der höchstens 1/4, vorzugsweise 1/6 des Kreiseldurchmessers beträgt
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Wand (33, 34) des Kreisels im Betrieb einen Abstand vom Boden aufweist, der 1/25 bis 1/8, vorzugsweise 1/16 des Kreisel-durchmessers beträgt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schwadformer (28) entlang des 10 Umfanges des benachbarten Kreisels verstellbar und in mehreren Lagen feststellbar ist
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem zweiten Schwadformer (28) konvergierende erste Schwadformer (23) in an sich bekannter Weise horizontale Stäbe (27) aufweist, deren hintere Enden etwa in gleicher Höhe mit dem in Fahrtrichtung (A) hintersten Punkt des benachbarten Kreisels 15 liegen. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen ? -6-
AT265375A 1974-04-22 1975-04-08 Kreiselheuwerbungsmaschine AT393769B (de)

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NL7405406A NL7405406A (nl) 1974-04-22 1974-04-22 Machine voor het verplaatsen van op de grond liggend gewas.

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