AT393552B - Rohrleitung sowie verfahren und einrichtung zur rohrleitungsverlegung - Google Patents

Rohrleitung sowie verfahren und einrichtung zur rohrleitungsverlegung Download PDF

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Viktor Nikolaevich Oleinik
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Description

AT 393 552 B
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Rohrleitungen, die unmittelbar im Boden, in Gräben bzw. auf Rohrbrücken verlegt werden.
Mehr im einzelnen betrifft die Erfindung eine Rohrleitung, die aus einzelnen Abschnitten mit einer Antikorrosionsschicht besteht, wobei diese Abschnitte der Reihe nach durch äußere Verbindungselemente miteinander 5 verbunden sind; weiters betrifft die Erfindung auch ein Verfahrei zur Rohrleitungsverlegung, das das aufeinander folgende Verbinden der einzelnen Abschnitte, deren Abdichtung, Isolieren sowie das Verlegen de1 Rohrleitung an einer im voraus vorgerichteten Stelle einschließt, sowie ferner eine Einrichtung zur Rohrleitungsverlegung mit einer selbstfahrenden Vorrichtung mit Rahmen sowie einer Vorrichtung zum Verlegen da* Rohrleitung an einer vorgerichteten Stelle. 10 Die stärkste Verbreitung haben Rohrleitungen gefunden, die aus einzelnen, miteinander hermetisch verbundenen Rohren bestehen. Das Verbinden der Rohre erfolgt entweder durch Schweißen bzw. mittels Rohrmuffen. Eine aus Stahlrohren durch Schweißen hergestellte Rohrleitung hat den schwerwiegenden Nachteil, daß dadurch, daß beim Schweißen die Rohrleitungsisolation zerstört wird, an den Verbindungsstellen der Rohre eine Korrosion auf kommt, die die Rohrleitung vorzeitig außer Betrieb setzt 15 Eine aus durch Muffen verbundenen Rohren aufgebaute Rohrleitung kann andererseits keinem größeren Druck standhalten und funktioniert nur bei einem Druck von etwa 0,2-1 MPa. Auch hier werden im Betrieb die Verbindungsstellen undicht und besonders nachteilig ist daß der Prozeß d« Rohrleitungsverlegung nicht automatisiert werden kann.
Eine unumgängliche Operation beim Bau von Rohrleitungen, die aus Rohren mit Außenisolation bestehen, 20 ist die unter Trassenbedingungen erfolgende Überzugsaufbringung. Die Aufbringung eines Überzugs an der Stoßstelle durch Aufdampfen ist bekannt Dabei wurden spezielle Anlagen zum Reinigen, Erhitzen und Isolieren der Verbindungsstellen geschaffen. Eine derartige Anlage ist zum ersten Mal 1973 unter Trassenbedingungen erprobt worden, s. R. P. Polansky, W. I. Pasternak "Truby dlya neftyanoi i gazovoi promyshlennosti za rubezhom" - Rohre für die Erdöl- und Gasindustrie im Ausland, Moskau, Verlag "Nedra", 1979, S. 201 bis 202. 25 In dieser Literaturstelle ist auch auf Anlagen zum Aufbringen von Innenüberzügen durch Aufdampfen unter Trassenbedingungen hingewiesen, wobei beispielsweise der Epoxidüberzug in das Innere des Rohres von dessen beiden Enden her injiziert wird.
Bekannt sind auch Bandbeläge, die zur Isolierung sowohl von Rohren selber als auch von auf Stoß zu verbindenden Abschnitten sowie zur Wiederherstellung der Isolation an Längsnahtstellen verwendet werden 30 (s. US-PS 3 600 793). Von Nachteil sind hier die niedrige Arbeitsleistung beim Rohrleitungsbau und die unzureichende Zuverlässigkeit der Abdichtung der gebauten Rohrleitung; insbesondere hält die mittels Rohrmuffen und Gummiringen hergestellte Stoßverbindung Schrägstellungen und Flüssigkeitsschläge im Betrieb nicht aus, während das Schweißen der Verbindungsstellen eine hochgenaue Ausführung voraussetzt.
Aus dem SU-Erfinderschein 44 750 ist ein Verfahren zum Rohrleitungsbau bekannt, das darin besteht, daß 35 ein Graben ausgehoben wird, an dessen Rand ein Rohr aus einzelnen Abschnitten geschweißt wird, das danach in den Graben abgesenkt wird, und daß im Augenblick des Absenkens des Rohres eine Außenisolation auf das Rohr aufgebracht wird. Nachteilig bei diesem Verfahr«! ist, daß keine Innenisolation angebracht werden kann bzw. wird, wodurch die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Rohrleitungen verringert werden. Auch ist die Rohrleitungsverlegung nicht automatisiert. 40 Im SU-Erfinderschein 870839 ist ein Verfahr«! zum Rohrleitungsbau beschrieben, bei dem ein Graben ausgehoben wird und in diesem Graben Rohre mittels Muffen und eines Bindemittels verbunden werden, worauf die Rohrleitung mit Erdmaterial zugeschüttet wird. Ein Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, daß sich der Prozeß der Rohrleitungsverlegung nicht automatisieren läßt.
Ferner sind die Verbindungsstellen der Rohrleitung unzuverlässig, und sie halten keinem größeren Druck 45 stand.
Allgemein bekannt ist eine Einrichtung zum Verbinden von Stahlrohren, beispielsweise eine Schweißmaschine, wobei aber von Nachteil ist, daß sie nicht universell ist und zum Verbinden von Rohren nicht eingesetzt werden kann, die aus verschiedenen Werkstoffen, Stahlbeton, Stahl, Keramik usw., gefertigt sind. Bei dieser Konstruktion kann der Prozeß der Rohrleitungsverlegung nicht automatisiert werden. 50 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrleitung der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß erhöhte Festigkeitseigenschaften, welche zur Förderung des Förd«gutes unter Druck nötig sind, sowie eine erhöhte Lebensdauer und Zuverlässigkeit ermöglicht werden; weiters sollen ein Verfahren und eine Einrichtung zur Rohrleitungsverlegung vorgesehen werden, um die Verlegung dies« Rohrleitung auf automatische Weise zu ermöglichen. 55 Die erfindungsgemäße Rohrleitung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, daß die V«bin- dungselemente elastisch ausgebildet sind und mit ihrer gesamten Oberfläche auf den einzelnen Abschnitten satt anliegen, wobei an den Enden der Abschnitte Ausnehmungen zum Anordnen der Verbindungselemente vorgesehen sind. Dabei ist es unter anderem von Vorteil, daß die Rohrleitung aus Abschnitten bestehen kann, die aus verschiedenen W«kstoffen bestehen, wobei die Rohrleitung in einem automatischen Verfahren h«gestellt werden 60 kann. Ferner werden die Zuv«lässigkeit und Lebensdauer d« Rohrleitung, insbesondere an den Verbindungsstellen, erhöht Dabei halten die Verbindungsstellen dieser Rohrleitung einem Druck stand, welchen die Rohrleitung selb« aushält -2-
AT 393 552 B
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Ausnehmungen an den Enden der Abschnitte und an der Außen-bzw. Innenschicht vorgesehen sind. Dadurch können die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Rohrleitung zusätzlich erhöht werden.
Auch ist es günstig, wenn das Verbindungselement als Rollenband ausgeführt ist, das mit einem Bindemittel 5 getränkt wird und in den Ausnehmungen der miteinander zu verbindenden Abschnitte gelagert ist Eine solche Ausbildung ermöglicht auf besonders einfache Weise die Automatisierung der Rohrleitungsverlegung und eine Vereinfachung des Verbindungselementes.
Zur Erhöhung der Rohrleitungskapazität sowie der Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Rohrleitung ist es ferner vorteilhaft, wenn in ihrem Inneren zusätzliche Verbindungselemente vorgesehen sind, die aus einem 10 Werkstoff gefertigt sind, der sowohl axiale als auch radiale Kraftwirkungen aufnimmt; dabei ist es überdies von Vorteil, wenn die zusätzlichen Verbindungselemente als elastischer Schlauch ausgebildet sind, um das Anbringen dieser Verbindungselemente zu vereinfachen und zu automatisieren.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Rohrleitungsverlegung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinden der Abschnitte mit einem Rollenband erfolgt, welches mit Bindemittel getränkt wird, und wobei dessen konti-15 nuierliches Aufbringen auf die mit einer Ausnehmung versehenen Verbindungsstellen in mehreren Lagen «folgt, während die Verlegung ein« Rohrleitung an der vorgerichtelen Stelle vor dem Erhärten des Bindemittels vorgenommen wird. Dabei ist es in vorteilhafter Weise möglich, den Prozeß der Rohrleitungsverlegung in sehr einfach« Weise zu automatisieren und die Arbeitsleistung beim Verleg«i zu steigern. Darüberhinaus wird eine Gleichzeitigkeit sämtlicher Operationen erreicht, was den Rohrleitungsbauzyklus v«kürzt 20 Besonders günstig ist es hier sodann, wenn das Aufwickeln des Rollenbandes auf die Oberfläche der miteinander jeweils zu verbindenden Abschnitte von ein« jeden h«vorgehenden Verbindungsstelle zu jed« nachfolgenden Verbindungsstelle ununterbrochen und schraubenlinienförmig erfolgt. Dadurch kann die Rohrleitungsverlegung beschleunigt und leicht automatisi«t werden.
Zum Automatisieren des Verlegungsprozesses ist es auch von Vorteil, wenn das Verbinden d« Abschnitte, 25 das Abdichten der betreffenden Verbindungsstellen und das Verlegen der Rohrleitung an einer vorgerichtet«! Stelle gleichtzeitig erfolgen, wobei das Verbinden der Abschnitte und das Abdichten derselben üb« der Verlegungsstelle unter Anschluß eines jeden Abschnittes am bereits fertig verlegten Abschnitt der Rohrleitung vorgenommen wird.
Um die Stoßverbindung der Rohre, die Abdichtung der Verbindungsstellen und die Verlegung der Rohrleitung 30 gleichzeitig vornehmen und so den Prozeß des Rohrleitungsbaus beschleunigen zu können, ist es feiner vorteilhaft, wenn aus dem Rollenband zunächst ein elastischer Schlauch h«gestellt wird, der ins Innere der Rohrleitung durch eine Zuführungseinrichtung in den von den abgebogenen Enden dieses Schlauches gebildeten Hohlraumes eingeführt wird. Hierbei ist es weiters günstig, wenn die Befestigung des elastischen Schlauches an der Innenfläche der Rohrleitung unter Zuhilfenahme eines Bindemittels erfolgt, das in d« Rohrleitung vor der Einbringung 35 des Schlauches aufgetragen wird. Auch diese Maßnahme dient zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Rohrleitung.
Wenn andererseits die Befestigung des elastischen Schlauches an der Innenfläche d« Rohrleitung durch Erhitzen der Rohrwandung vor dem Aufbringen d« Außenschicht durchgeführt wird, so vereinfacht dies den Verlegungsprozeß und verringert die Bindemittelmenge. 40 Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Rohrleitungsv«legung ist sodann dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen der selbstfahrenden Vorrichtung zum Verbinden, Abdichten und Isolieren der einzelnen Abschnitte der Rohrleitung die jeweiligen Einrichtungen befestigt sind, die unter einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrgestelles angeordnet und in bezug auf die zur Rohrleitung zu vereinigenden Abschnitte hin- und herverschiebbar und drehbar angeordnet sind, 45 Eine solche Einrichtung gestattet es, gleichzeitig einzelne Rohre miteinander zu verbinden, die Verbindungsstellen abzudichten, die Rohrleitung im Graben zu verlegen und die Außen- sowie Innenisolation aufzubringen.
Wenn die Vorrichtung eine Bobine mit einem Rollenband sowie eine Einrichtung zum Tränken des Rollenbandes mit einem Bindemittel aufweist, können problemlos Rohrleitungen aus Rohren verlegt werden, welche aus verschiedenen Werkstoffen gefertigt sind. 50 Um das Aufbringen der Außen- und Innenisolation zu v«einfachen, ist es andererseits auch günstig, wenn an d« Vorrichtung ein Ringofen befestigt ist, der mit d« Außenfläche der zu v«bindenden Abschnitte in Berührung steht.
Von besonderem Vorteil ist es ferner, wenn in der Rohrleitung ein elastischer Schlauch angeordnet ist, der aus einem Rollenband besteht, von dem das eine Ende umgestülpt und an d« Innenfläche der Rohrleitung befe-55 stigt wird, unter Bildung eines Hohlraumes, d« mit ein« Vorrichtung zur Schlaucheinführung in die Rohrleitung in Verbindung steht, wobei zwischen dem Schlauch und einem Kolben eine Vorrichtung zur Regelung der Vorschubkraft des Kolbens an der Innenwandung der Rohrleitung angeordnet ist. Eine solche Ausbildung ermöglicht die Verlegung einer Rohrleitung mit weiter «höht« Qualität und Zuv«lässigkeit
Wenn schließlich die Vorrichtung zur Einführung des Schlauches in die Rohrleitung und der Ringofen über 60 ein Folgesystem miteinander verbunden sind, läßt sich das Isolationsdurchbrennen ausschließen und wird die Isolationsgüte erhöht
Am zweckmäßigsten wird die vorliegende Erfindung beim Bau von großen Fernleitungen aus Rohren ange- -3-
AT393 552B wendet, die aus Stahl, Gußeisen, Stahlbeton, Asbest, Keramik gefertigt sind. Diese Rohrleitungen können zum Fördern von beliebigen flüssigen und gasförmigen Produkten verwendet werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung noch weiter erläutert; es zeigen: Fig. 1 in einem schematischen Längsschnitt ein Stahlbetonrohr mit Innennuten; Fig. 2 ein Stahlbetonrohr mit Außennuten; Fig. 3 in schematischer Darstellung einen Längsschnitt einer Rohrleitung mit einem in sie eingeführten Schlauch und Kolben; Fig. 4 eine schematische Gesamtansicht einer Einrichtung zur Rohrleitungsverlegung; und Fig. 5 in vergrößertem Maßstab das Detail (A) gemäß Fig. 4 in Ansicht teilweise im Schnitt.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Rohre bestehen aus einem Stahlkem (1), auf den eine Innen- und Außenisolation (2) aufgebracht ist. An den Rohrenden können zum Verbinden der Rohre Ausnehmungen, beispielsweise Innennuten (3) in Gestalt von Kegeln (Fig. 1) oder Nuten (4) in Gestalt von Absätzen (Fig. 2) ausgeführt sein, die an der Außenseite der Rohre ausgebildet sind. Zum besseren Verbinden der Rohre kann an deren einem Ende eine sphärische Fase (5), an dem anderen Ende aber ein sphärischer Vorsprung (6) ausgeführt sein.
Eine aus einzelnen Abschnitten (8) gefertigte Rohrleitung (7) ist in Fig. 3 dargestellt. Im weiteren werden unter solchen "Abschnitten" (8) gewöhnliche Rohrstücke aus verschiedenen Werkstoffen, je nach dem konkreten Fall, verstanden.
Die Abschnitte (8) sind durch Verbindungselemente (9) miteinander verbunden, die elastisch, beispielsweise aus Glasgewebe, ausgeführt und mit einem Bindemittel getränkt sind, wobei sie auf ihrer gesamten Oberfläche mit dem Verbindungsabschnitt der Abschnitte (8) hermetisch in Kontakt stehen und z. B. in den Nuten (4) (Fig. 2) untergebracht werden können, welche an den Enden der Abschnitte (8) eingearbeitet sind.
Die Abschnitte (8) sind auch durch ein inneres Verbindungselement (10) verbunden, das aus einem elastischen Band in Gestalt eines Schlauchs ausgeführt ist, der axiale und radiale Kraftwirkungen aufnimmt.
Die Innennuten (3) der Abschnitte (8) sind mit einem Bindemittel, beispielsweise mit einem bekannten Klebemittel, gefüllt, wobei das Bindemittel die Abschnitte (8), die Verbindungselemente (9) und das Schlauch-Verbindungselement (10) untereinander verbindet Während des Betriebes der Rohrleitung (7) nehmen die Verbindungselemente (9), (10) axiale und radiale Kraftwirkungen auf und dichten die Rohrleitung (7) zuverlässig ab. Die Verbindungsstellen dieser Rohrleitung (7) halten genau einem solchen Druck stand, wie ihn die Abschnitte (8) aushalten können. Bei Bodenbewegungen wird die Rohrleitung (7) gemeinsamen mit dem Boden bewegt, weshalb Brüche praktisch ausgeschlossen sind. Die Rohrleitung wird folgenderweise verlegt.
Die Abschnitte (8) werden der Reihe nach von einem Band mit Bindemittel durch dessen kontinuierliches Aufbringen in mehreren Lagen auf die Verbindungsstelle miteinander verbunden, wobei das Verbinden der Abschnitte (8) über der Verlegungsstelle erfolgt, worauf die Abschnitte (8) an einer im voraus vorgerichteten Stelle abgelegt werden. Das Ablegen der Abschnitte (8) geschieht an der vorgerichteten Stelle, beispielsweise in einem Graben, vor dem Eriiärten des Bindemittels.
Nach dem Ablegen der Abschnitte (8) an der vorgerichteten Stelle paßt sich die Konfiguration der Rohrleitung (7) an das Längsprofil des Grabens an, wobei die Entstehung von Biegemomenten in derselben ausgeschlossen wird. Hierauf findet die Aushärtung des Bindemittels an den Verbindungsstellen der Abschnitte (8) statt.
Zweckmäßigerweise wird das Band auf die Oberfläche der Abschnitte (8) von jeder vorhergehenden Verbindungsstelle zu jeder nachfolgenden Verbindungsstelle ununterbrochen in schraubenförmiger Weise aufgewickelt Während des Aufbringens des Bandes auf die Verbindungsstelle wird der neu angeschlossene Abschnitt (8) an die vorgerichtete Stelle abgesenkt wobei an den bereits fertig verlegten Abschnitt der Rohrleitung (7) über der Verlegungsstelle ein nächster Abschnitt (8) angeschlossen wird. Während der Verlegung der Rohrleitung (7) an der vorgerichteten Stelle wird in den Rohrleitungsanfang der elastische Schlauch (10) eingefuhrt dessen Ende nach außen gestülpt und an der Innenwandung der Rohrleitung (7) befestigt wird. Das Einführen des Schlauches (10) in die Rohrleitung (7) «folgt durch Einpressen von z. B. von einem Verdichter (11) gelieferter Druckluft in den von den umgebogenen Rändern des Schlauches (10) gebildeten Hohlraum. Der Schlauch (10) wird von einer Trommel (12) abgewickelt die in einer hermetisch abgeschlossenen Kammer (13) angeordnet ist welche mit der Rohrleitung (7) in Verbindung steht.
Zum Ankleben des Schlauches (10) an die Innenwandung der Abschnitte (8) ist vor dem Schlauch (10) in der Rohrleitung (7) ein Kolben (14) angeordnet und in den Innenraum der Rohrleitung wird zwischen den Schlauch (10) und den Kolben (14) ein Klebemittel eingepumpt Der Kolben (14) erzeugt eine vorgegebene Kraft die zu seinem Vorschub in der Rohrleitung (7) erforderlich ist was es möglich macht einen gewünschten Druck im Innenraum des Schlauches (10) zu erzeugen. Meistens ist dieser Druck dem Druck gleich, dem die Rohrleitung (7) bei Festigkeitsprüfungen standhalten muß. Das unter Druck stehende Bindemittel wirkt auf das Verbindungselement (9) ein, das an Schwachstellen abgelöst wird, und die zwischen ihm und der Außenfläche der Rohrleitung (7) entstehenden Zwischenräume werden mit diesem Bindemittel gefüllt das in diesen Zwischenräumen polymerisiert, wodurch das Verbindungselement (9) mit der Rohrleitung (7) und dem elastischen Schlauch (10) fest verbunden wird.
Diese Operation schließt Leckverluste durch die Verbindungsstellen zwischen den Abschnitten (8) vollstän- -4-
AT 393 552 B digaus.
Anstatt des Anklebens des Schlauches (10) an die Innenwandung der Rohrleitung (7) kann dieses Verbindungselement auch mit der Rohrleitung (7) zusammengeschweißt weiden.
Hierzu wird die Wand der Rohrleitung (7), beispielsweise vor dem Aufbringen der Außenisolation, erhitzt Die Erhitzung der Rohrleitung (7) «folgt mittels eines bekannt«! Ringofens, der vor ein« bekannt«! Isoliermaschine angeordnet wird, wie nachstehend anhand der Hg. 4 und 5 noch näh« erläutert wird. Der Ringofen und die Isolieimaschine werden üb« die Außenfläche der Rohrleitung (7) hin synchron verschoben.
In dieser Zeit wird der aus einem polym«en Werkstoff bestehende Schlauch (10) in die Rohrleitung (7) eingeführt. Hierbei wird die Innenwandung der Rohrleitung (7) mit Hilfe des Ringofens bis zum Schmelzen des Schlauches (10) erhitzt, der nach der Abkühlung der Rohrleitung mit der Wand dies« Rohrleitung (7) zuverlässig zusammengeschweißt ist
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Einrichtung besteht aus einem Fahrgestell (15) mit Rahmen, das über eine Grundmaschine (16) mit einem Rotor (17) und einem Beschickungsbunker (18) starr verbunden ist Am Rahmen des Fahrgestells (15) ist in Führungen (19) eine Vorrichtung (20) zum Verbinden, Abdichten und Isolieren der einzelnen Abschnitte (8) der Rohrleitung befestigt, die ein Führungsiohr (21) besitzt, das mit dem Fahrgestell (15) und mit Hydraulikzylindern (22) verbunden ist Die Vorrichtung (20) ist unter einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrgestells (15) angeordnet und in bezug auf das Fahrgestell (15) hin- und herverschiebbar. Vor dem Beschickungsbunker (18) ist ein Vorschubwerk (23) mit Hydraulikzylindern (24) angeordnet Die Funktion d« Hydraulikzylinder (22) und (24) wird von einem Wegeventil (25) mittels Kontakten (26) (Fig. 5) gesteuert die an ein«n Hebel (27) angebracht sind. Ein Elektromotor (28) versetzt ein Zahnrad (29) in Drehung, das ein Rad (30) mit darauf angebrachten Hebeln (27) und (31) in Tätigkeit setzt Am Hebel (31) ist eine Bobine (32) mit einem Rollenband (33) angebracht, das mit einem Bindemittel getränkt ist, welches üb« einen Aufsatz (34) aus einem Behält« (35) zugeführt wird. Das Führungsrohr (21) ist länger als jed« der Rohrabschnitte (8). An d« Innenwandung d« durch das Rollenband (33) zusammengehaltenen Rohrleitung (7) ist das Ende des nach außen gestülpten elastischen Schlauches (10) befestigt und der gebildete Hohlraum steht mit ein« Vorrichtung zur Druckmittelzuführung - dem V«dichter (11) (Fig. 3) - in Verbindung. Vor dem Schlauch (10) ist in der Rohrleitung (7) d« Kolben (14) mit einer Bremse (36) (Fig. 3) angeordnet. Die Bremse (36) besteht beispielsweise aus plastischen Federn und stellt eine Vorrichtung zur Regelung der Vorschubkraft des Kolbens (14) an d« Innenwandung der Rohrleitung (7) dar.
In den Zwischenraum zwischen dem Schlauch (10) und dem Kolben (14) wird das Bindemittel eingepumpt
Die Vorrichtung zur Druckmittelzuführung, d. h. der Verdichter (11), ist über ein Folgesystem (37) mit einem Ringofen (38) (Fig. 4) verbunden, d« an eine Stromquelle (39) angeschlossen ist.
Das Folgesystem (37) (Fig. 5) ist beispielsweise aus einem Hiehkraffpotentiometer (40) mit einem gefederten Magneten (41) gebildet, die an der Bobine (32) befestigt sind. Über einen Funksender (42) (Fig. 4) wird das Signal des Potentiometers (40) (Fig. 5) der Vorrichtung zur Druckmittelzuführung, d. h. dem Verdichter (11), zugeleitet.
Bei der Bewegung der Grundmaschine (16) in der Verlegungsrichtung der Rohrleitung (7) hebt d« Rotor (17) einen Graben aus, über dessen Boden sich das mit der Grundmaschine (16) starr verbundene Fahrgestell (15) bewegt Einzelne Abschnitte (8) werden aus dem Beschickungsbunker (18) auf die geneigte Ebene des Fahrgestells (15) in das Führungsrohr (21) geleitet Der Elektromotor (28) versetzt das Zahnrad (29) in Drehung, wobei das Rad (30) um die V«bindungsstelle der Glieder (8) läuft und diese mit dem Rollenband (33) umwickelt, das mit ein«n Bindemittel getränkt ist In diesem Augenblick wird die fertiggestellte Verbindungsstelle in Einklang mit der Weiterbewegung d« Grundmaschine (16) in den Graben abgesenkt Die Vorrichtung (20) wird gemeinsam mit der Verbindungsstelle üb« die Führung (19) unter der Einwirkung der Hydraulikzylinder (22) und (24) ebenfalls in den Graben abgesenkt Diese Bewegung verläuft unter einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrgestells (15). Sobald auf die V«bindungsstelle die erford«liche Zahl der Windungen des Rollenbandes (33) aufgewickelt ist kommt es zu ein« Berührung des Rollenbandes (33) mit den Kontakten (26) des Wegeventils (25), das die Kolben der Hydraulikzylinder (22) und (24) auf die Rückbewegung umschaltet so daß sie gemeinsam mit der Vorrichtung (20) beschleunigt in die Ausgangsstellung zurückkehren, wobei die Vorrichtung (20) weiter um das Rohr umläuft, wodurch das Rollenband (33) auf den Abschnitt (8) zwischen zwei V«bindungsstell«i schraubenlinienförmig aufgewickelt wird. In diesem Augenblick wird aus dem Bunker (18) in das Führungsrohr (21) ein nächster Abschnitt (8) zugeführt Sobald die Kontakte (26) des Wegeventils (25) die Verbindungsstelle der Abschnitte (8) «reicht haben, werden sie geöffnet und die Kolben der Hydraulikzylinder (22) und (24) beginnen sich wiederum synchron mit der Verschiebung des nächsten Abschnittes (8) nach vorne zu bewegen, und d« beschriebene Zyklus wird wied«holt
Innen werden die Abschnitte (8) mittels des Schlauches (10) zusammengehalten und abgedichtet Zum Anbringen des Schlauches (10) in der Rohrleitung (7) wird von der Zuführvomchtung für das Druckmittel ein Üb«druck in dem Hohliaum «zeugt d« vom umgestülpten Schlauchende begrenzt wird. Unter der Wirkung dieses Üb«druckes kommt es zu ein« Fortbewegung des Schlauches (10) in der Rohrleitung (7), der sich auf ein Bindemittel legt mit welchem die Innenwandung d« Rohrleitung (7) bedeckt ist oder ab« « wird nach einem thermoplastischen Verfahren an ihr angebracht D« Kolben (14) «füllt indem er sich unter der Wirkung des Schlauches (10) im Inneren d« Rohrleitung (7) fortbewegt die Funktion eines Druckiegters für das -5-

Claims (16)

  1. AT 393 552 B zwischen dem Kolben (14) und dem Schlauch (10) befindliche Bindemittel. Der im Führungsrohr (21) untergebrachte Ringofen (38) gewährleistet die Befestigung des Schlauches (10) an der Innenwandung der Rohrleitung (7) nach einem thermoplastischen Verfahren, und zwar durch Erhitzen der Rohrwände vor dem Auf bringen der Außenisolation auf das jeweilige Rohr. Beim Abwickeln des Rollbandes (33), d. h. des Außenisolations* bandes, dreht sich zusammen mit der Bobine (32) auch das Fiiehkraftpotentiometer (40). Die Drehzahl des Fliehkraftpotentiometers (40) wird durch den Magneten (41) betragsmäßig überwacht (dieser Betrag soll einer bestimmten Geschwindigkeit des Ablegens des Abschnittes (8) im Graben entsprechen). Das Potentiometer (40) und da Magnet (41) gewährleisten die Erhitzung da Rohrwand bis auf eine vorgegebene Temperatur. Bei Stillsetzen da Grundmaschine (16) schaltet das Folgesystem (37) die Druckmittel-Zuführvorrichtung, d. h. den Verdichter (11), ab. Bei der Verlegung eina Rohrleitung aus einzelnen Abschnitten, die an ihren Enden Innenkegel (3) (Fig. 1) aufweisen, wird die innoe Stoßverbindung der Abschnitte mit Hilfe eines Bindemittels erreicht, das den Zwischenraum zwischen den Rohren an da Vabindungsstelle unter Befestigung eines Schlauches (10) füllt, der an den Rohrenden vom Übadruck des Druckmittels bis zum Erhärten des Bindemittels festgehalten wird, um so die Vabindungsstellen zuvalässig abzudichten. PATENTANSPRÜCHE 1. Rohrleitung die aus einzelnen Abschnitten mit einer Antikorrosionsschicht besteht, wobei diese Abschnitte der Reihe nach durch äußere Verbindungselemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (9) elastisch ausgebildet sind und mit ihrer gesamten Oberfläche auf den einzelnen Abschnitten (8) satt anliegen, wobei an den Enden der Abschnitte (8) Ausnehmungen (3,4) zum Anordnen der Verbindungselemente (9) vorgesehen sind.
  2. 2. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungal (3,4) an den Enden der Abschnitte (8) und an der Außen- bzw. Innenschicht (2) vorgesehen sind.
  3. 3. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (9) als Rollenband (33) ausgeführt ist, das mit einem Bindemittel getränkt wird und in den Ausnehmungen (4) da miteinander zu verbindenden Abschnitte (8) gelagert ist.
  4. 4. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrem Innaen zusätzliche Verbindungselemente (10) vorgesehen sind, die aus einem Wakstoff gefertigt sind, der sowohl axiale als auch radiale Kraftwirkungen aufnimmt.
  5. 5. Rohrleitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Verbindungselemente (10) als elastischer Schlauch ausgebildet sind.
  6. 6. Verfahren zur Rohrleitungsverlegung, das das aufeinanderfolgende Vobinden da einzelnen Abschnitte, deren Abdichtung, Isolieren sowie das Verlegen der Rohrleitung an einer im voraus vorgerichteten Stelle einschließt, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinden da Abschnitte mit einem Rollenband erfolgt, welches mit Bindemittel getränkt wird, und wobei dessen kontinuierliches Aufbringen auf die mit einer Ausnehmung versehenen Verbindungsstellen in mehreren Lagen erfolgt, während die Verlegung einer Rohrleitung an da vorgaichteten Stelle vor dem Erhärten des Bindemittels vorgenommen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufwickeln des Rollenbandes auf die Oberfläche da miteinander jeweils zu verbindenden Abschnitte von einer jedot hervorgehenden Verbindungsstelle zu jeda nachfolgenden Vabindungsstelle ununterbrochen und schraubenlinienförmig erfolgt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinden der Abschnitte, das Abdichten da betreffenden Verbindungsstellen und das Verlegen da Rohrleitung an eina vorgaichteten Stelle gleichzeitig erfolgen, wobei das Verbinden da Abschnitte und das Abdichten derselben über da Verlegungsstelle unter Anschluß eines jeden Abschnittes am bereits fertig valegten Abschnitt der Rohrleitung vorgenommen wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Rollenband zunächst ein elastischer Schlauch hagestellt wird, da ins Innere da Rohrleitung durch eine Zuführungseinrichtung in den von den abgebogenen Enden dieses Schlauches gebildeten Hohlraumes eingeführt wird. -6- AT 393 552 B
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des elastischen Schlauches an der Innenfläche der Rohrleitung unter Zuhilfenahme eines Bindemittels erfolgt, das in der Rohrleitung vor der Einbringung des Schlauches aufgetragen wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des elastischen Schlauches an der Innenfläche der Rohrleitung durch Erhitzen der Rohrwandung vor dem Aufbringen der Außenschicht durchgeführt wird.
  12. 12. Einrichtung zur Rohrleitungsverlegung mit einer selbstfahrenden Vorrichtung mit Rahmen sowie einer Vorrichtung zum Verlegen der Rohrleitung an einer vorgerichteten Stelle, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen der selbstfahrenden Vorrichtung (20) zum Verbinden, Abdichten und Isolieren der einzelnen Abschnitte der Rohrleitung die jeweiligen Einrichtungen befestigt sind, die unter einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrgestelles (15) angeordnet und in bezug auf die zur Rohrleitung (7) zu vereinigenden Abschnitte (8) hin- und herverschiebbar und drehbar angeordnet sind.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (20) eine Bobine (32) mit einem Rollenband (33) sowie eine Einrichtung zum Tränken des Rollenbandes (33) mit einem Bindemittel aufweist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung (20) ein Ringofen (38) befestigt ist, der mit der Außenfläche der zu verbindenden Abschnitte (8) in Berührung steht
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rohrleitung (7) ein elastischer Schlauch (10) angeordnet ist der aus einem Rollenband (33) besteht von dem das eine Ende umgestülpt und an der Innenfläche der Rohrleitung (7) befestigt wird, unter Bildung eines Hohlraumes, der mit einer Vorrichtung (11) zur Schlaucheinführung in die Rohrleitung (7) in Verbindung steht wobei zwischen dem Schlauch (10) und einem Kolben (14) eine Vorrichtung (36) zur Regelung der Vorschubkraft des Kolbens (14) an der Innenwandung der Rohrleitung (7) angeordnet ist
  16. 16. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (11) zur Einführung des Schlauches in die Rohrleitung (7) und der Ringofen (38) über ein Folgesystem (37) miteinander verbunden sind. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -7-
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