AT39320B - Verfahren zur Herstellung von Flußeisen und Flußstahl im basischen Ofen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Flußeisen und Flußstahl im basischen Ofen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Flusseisen und   Flussstahl   im basischen Ofen. 



    Vorliegende Erfindung betritt ein Verfahren zur Herstellung von Flusseisen und Flussstahl im basischen Ofen. 



  Durch die listen. Patentschrift Nr. 6529 ist ein Verfahren zur Herstellung von Ftusseisen und Flussstahl in zwei Perioden aber in einem einzigen basisch ausgefütterten Flannnofen aus phosphorhaltigern, in flüssigem Zustande eingeführten Roheisen und Eisenerzen bekannt gegeben. 



  Bei diesem Verfahren wird die Charge in einem Ofen behandelt, zunächst bei einer die Roheiaeuschmelz hitze nicht erheblich übersteigenden Temperatur, worauf nach dem Entfernen der gebildeten phosphorreichen Schlacke auf demselben Herde und in unmittelbarer Folge an die vorangegangene Operation bei erhöhter Temperatur das Fertigmachen des Flusseisens und Flussstahls   
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 beschickt, wobei auch geeigneten Falles Schrott zugegeben wird. Bevor jedoch diese Charge   völlig gefrischt   ist, wird sie in   eine   Pfanne abgelassen. Indem man nun dieser Pfanne eine solche 
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   kommensten   Weise vom Metall. 



    Der   Der Ofen ist inzwischen mit denjenigen kleinen Mengen von Erz und Kalk resp. sonstigen 
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   Vollendung dieses Einsatzes wird   das von Schlacke befreite Metall aus der Pfanne, in die es   vorher   abgegossen war, in seinem reinen Zustande wieder in den Ofen zurückgegossen. Nun beginnt das Fertigfrischen. Die geringen im Mctallbad noch vorhandenen Phosphorreste werden in über-   raschend kurzer Zeit bis   auf Spuren beseitigt, denn bei dem F, hlen der starken Schlackendecke aus der ersten Arbeitsperiode ist die Einwirkung von Erz   wl,     Zuschlag aufeinander   sehr energisch. 



   Infolge der geringen vorhandenen Schlackenmenge ist der Flammtemperatur rascheste Ein- wirkung gestattet, was eine wesentliche Kürzung des Prozesses und eben dadurch weitgehende
Schonung des Futters und der Köpfe des Ofens bedingt. 



  Diese Art des Fertigmachens lässt es nun auch zu, hochgekohlte   Stahlsorten   von vorzug- licher Reinheit herzustellen. Es ist   nämlich   wegen des Fehlens des an Phosphorsäure reichen
SchlackenbadesjedwedeRückphosphorungunmöglichundUngleichheitenimKohlenstoffgehalt bleiben ausgeschlossen, weil die Charge im Ofen selbst fertig gemacht wird. 



   Aus dieser Darstellung der Ausübung des Verfahrens ergibt sich, dass bei demselben Erz und Roheisen mit jedem Phosphorgehalt Verwendung finden können, ohne dass die Gefahr einer 

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 Rückphosphorung zu befürchten wäre. Weil nun aber während der ersten Periode zum Zweck vollständiger Phosphorabscheidung die Ofentemperatur niedrig sein muss, und auch niedrig sein kann, da das Metallbad noch fast den   gesamten Kohlmatoff   enthält, dieser aber niedrigsten Schmelzpunkt bedingt, so folgt daraus die hochgradige Schonung des Ofeninnern schon während der ersten Periode.

   Während der zweiten Periode ist dann die Schlackenmenge ao gering, dass die Dauer der Einwirkung der höchsten Temperatur gegen früher wesentlich gekürzt werden kann, wodurch ;   Ofenfutter   Boden und Köpfe mehr als bei irgend einem anderen Verfahren geschont werden und entsprechend länger betriebsfähig bleiben. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Flusseisen und Flussstahl im basischen Ofen, bei welchem der Prozess in einem einzigen Ofen in zwei Perioden durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Vorfrischen der ganze Ofeninhalt in eine Pfanne abgestochen und hier die Schlacke von dem Metall völlig getrennt wird, um ein schlackenfreiea Metall in den Ofen zum Fertigmachen zumckgiessen zu können.
AT39320D 1905-09-22 1905-09-22 Verfahren zur Herstellung von Flußeisen und Flußstahl im basischen Ofen. AT39320B (de)

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