AT391840B - Spannvorrichtung fuer eine segellatte - Google Patents

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AT391840B
AT391840B AT0077387A AT77387A AT391840B AT 391840 B AT391840 B AT 391840B AT 0077387 A AT0077387 A AT 0077387A AT 77387 A AT77387 A AT 77387A AT 391840 B AT391840 B AT 391840B
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Christine Hell
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Hell Frank
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H9/00Marine propulsion provided directly by wind power
    • B63H9/04Marine propulsion provided directly by wind power using sails or like wind-catching surfaces
    • B63H9/06Types of sail; Constructional features of sails; Arrangements thereof on vessels
    • B63H9/065Battens

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Description

Nr. 391 840 „„ίΐ“6 betrifft eine Spannvomchtung für eine in einer Lattentasche eines Segels angeordnete qSSSV1? 61"em auf 3US ,der.Lattentasche herausragende hintere Ende der Segellatte aufsteckbaren ias™en ein.er Aufnahmeöffnung zum Einstecken des Segellattenendes versehenen I®? ®inen ^inferen J®1.1 aufw®ist* m dem zwei durchgehende Querbohrungen nahe einer Längsseite des Spannstückes und ein nach hinten offener Schlitz zum Befestigen des freien Endes eines Bändels vorgesehen sind, dllS Wh der einen Querbohning ZU einer Öse an der einen Seite der Lattentasehe, von dort durch die zweite Querbohrung zu einer weiteren Öse an der anderen Seite der Lattentasche und von dieser zu dem Schlitz führbar ist.
Eine derartige Spannvorrichtung zeigt beispielsweise die US-PS 4,335,669. Deren auf das Lattenende aufgestecktes Spannstück weist zur Fixierung des Bändseis einen Klemmschlitz auf, in dem das Ende des Bändseis zwischen konvergierenden, schneidenähnlichen Stegen oder Rippen geklemmt wird. Dies führt einerseits zu einer ständigen Scherbeanspruchung an der Klemmstelle und anderseits aber nicht zur gewünschten Segelspannung, da das in den Klemmschlitz eingesetzte Ende bis in die Fixierposition hineinrutscht, wodurch das Segel wieder an Spannung verliert. Einmal richtig gespannte Segellatten werden aber meist nicht mehr gelockert, sodaß das gespannte Segel ungünstig verformt werden kann.
Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Spannvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die leicht angezogen und leicht gelockert werden kann, wobei die einmal festgelegte Segelspannung im wesentlichen unverändert erhalten bleibt
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der hintere Teil mit dem auf das Ende der Segellatte aufsteckbaren vorderen Teil gelenkig verbunden ist, wobei die Gelenkachse nahe der den Querbohrungen gegenüberliegenden Längsseite des Spannstückes angeordnet ist
Da der hintere Teil des Spannstückes einen über die Totlage durchschwenkenden Spannhebel bildet, wird das händisohp. Anspannen des Bändseis erübrigt und der Spannungsverlust stellt eine kalkulierbare Größe dar. Ins Ende des Bändseis ist ein Knoten knüpfbar, mit dem es im Schlitz einhängbar ist, wobei das Einfädeln des Bändseis und das Knüpfen des Knotens vor dem Spannen erfolgt. Einmal angelegte Knoten brauchen üblicherweise nie mehr gelöst zu werden. Das Spannen und Lockern des Segels erfolgt durch Verschwenken des hinteren Teiles des Spannstückes. Für verschiedene Spannstufen des Segels können am Ende des Bändseis mehrere Knoten vorgesehen sein, wobei aufgrund der flaschenzugähnlichen Bändseiführung eine sehr feine Abstufung der Spannung möglich ist.
Um ein seitliches Verkanten der beiden Teile des Spannstückes zu verhindern, ist bevorzugt vorgesehen, daß der vordere Teil eine Nut und der hintere Teil eine in die Nut eingreifende Zunge aufweist, wobei in der Nut und in der Zunge miteinander fluchtende Bohrungen zur Aufnahme der den vorderen Teil und den hinteren Teil miteinander verbindenden Gelenkachse vorgesehen sind.
Da vorzugsweise der im hinteren Teil vorgesehene, sich verjüngende Schlitz an seinem Grund in eine Bohrung mündet, deren Durchmesser größer als die kleinste Schlitzbreite ist, wird bei richtiger Verschnürung ein Verlieren der Segellatten auch bei gelockerter Spannvomchtung verhindert.
Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung sind an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Spannvomchtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (Π-Π) der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie (ΠΙ-ΠΙ) der Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht der auf die Segellatte aufzusteckenden Seite,
Fig. 5 die Spannvomchtung in gespannter Stellung,
Fig. 6 die Spannvomchtung in gelockerter Stellung und Fig. 7 eine schematische Ansicht der Führung des Bändseis.
Das insbesondere aus Kunststoff hergestellte Spannstück besteht aus zwei Teilen (1), (2), die über eine Gelenksachse (3) miteinander verbunden sind, die nahe einer Längsseite vorgesehen ist. Im vorderen Teil (1) befindet sich eine Aufnahmeöffnung (5) zum Einstecken des Endes der Segellatte (11), sowie eine Nut. In diese ist eine Zunge (4) des hinteren Teiles (2) eingesteckt, wobei die Gelenksachse (3) Bohrungen in den Nutseitenwänden und der Zunge (4) durchsetzt. Der hintere Teil (2) weist eine zur Aufnahme eines Knotens (14) am ersten Ende eines Bändseis (10) einseitig erweiterte Querbohrung (6), eine zylindrische Querbohrung (7) und einen nach hinten offenen, sich zum Grund hin verjüngenden Schlitz (8) auf. Dieser mündet in eine einseitig «weiterte Bohrung (9) größeren Durchmessers, in der ein ins zweite Ende des Bändseis (10) geknüpfter Knoten (17) fixiert werden kann. Die Querbohrungen (6) und (7) sind nahe der der Gelenkachse (3) gegenüberliegenden Längsseite des Spannstückes vorgesehen. Die Segellatte (11) wird mit dem aufgesteckten Spannstück in die Lattentasche (13) des Segels (12) eingeschoben und mittels des Bändseis (10) mit dem , Segel (12) verbunden.
Die Bändselführung ist aus Fig. 7 ersichtlich. Nachdem dessen erstes Ende mittels des Knotens (14) in der Querbohrung (6) des hinteren Teiles (2) festgelegt worden ist, wird das Bändsei (10) durch eine im Segel (12) befindliche Öse (15), durch die Querbohrung (7) des hinteren Teiles (2) und durch die Öse (16) der Lattentasche (13) gefädelt. Dann wird das zweite Ende des Bändseis (10) beispielsweise mit fünf Knoten (17) versehen. Mit deren Hilfe kann die Spannung des Segels (12) eingestellt werden, indem man einen der Knoten -2-

Claims (4)

  1. Nr. 391 840 (17) durch den Schlitz (8) einführt und in die Bohrung (9) einhängt, wobei die Verengung zwischen dem Grund des Schlitzes (8) und der Bohrung (9) ein unbeabsichtigtes Aushängen des Bändseis (10) verhindert. Da die Knoten (14) und (17) nicht durch die Bohrungen (6), (7) und (9) rutschen können, wird auch der Verlust der Segellatte (11) samt dem aufgesetzten Spannstück verhindert Durch Umklappen des hinteren Teiles (2) um die Gelenksachse (3) läßt sich das gemäß Fig. 5 gespannte Segel (12) sofort lockern, wie in Fig. 6 gezeigt ist, wobei aber die vorgegebene Justierung nicht verhindert wird. Nach Spannen des hinteren Teiles (2) ist dieselbe Segelspannung wieder gegeben. Die Spannvorrichtung kann in beliebiger Form und Größe, sowie aus beliebigem Material hergestellt werden. Zur Befestigung an der Segellatte (11) kann das Spannstück nicht nur aufgesteckt, sondern auch verklebt, genietet verschraubt od. dgl. werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Spann vorrichtung für eine in einer Lattentasche eines Segels angeordnete Segellatte, mit einem auf das aus der Lattentasche herausragende hintere Ende der Segellatte aufsteckbaren Spannstück, das einen vorderen, mit ein» Aufnahmeöffhung zum Einstecken des Segellattenendes versehenen Teil und einen hinteren Teil aufweist in dem zwei durchgehende Querbohrungen nahe einer Längsseite des Spannstückes und ein nach hinten offen» Schlitz zum Befestigen des freien Endes eines Bändseis vorgesehen sind, das von der einen Querbohrung zu einer Öse an der einen Seite der Lattentasche, von dort durch die zweite Querbohrung zu einer weiteren Öse an der anderen Seite der Lattentasche und von dies» zu dem Schlitz führbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (2) mit dem auf das Ende der Segellatte (11) aufsteckbaren vorderen Teil (1) gelenkig verbunden ist, wobei die Gelenkachse (3) nahe der den Querbohrungen (6, 7) gegenüberliegenden Längsseite des Spannstückes angeordnet ist.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil (1) eine Nut und der hintere Teil (2) eine in die Nut eingreifende Zunge (4) aufweist, wobei in der Nut und in der Zunge (4) miteinander fluchtende Bohrungen zur Aufnahme der den vorderen Teil (1) und den hinteren Teil (2) miteinander verbindenden Gelenkachse (3) vorgesehen sind.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im hinteren Teil (2) vorgesehene, sich verjüngende Schlitz (8) an seinem Grund in eine Bohrung (9) mündet, deren Durchmesser größer als die kleinste Schlitzbreite ist.
  4. 4. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (9) für die Aufnahme eines in das freie Ende des Bändseis (10) zu knüpfenden Knotens (17) an einer Seite in an sich bekannter Weise, einen vergrößerten Durchmesser aufweist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
AT0077387A 1987-03-31 1987-03-31 Spannvorrichtung fuer eine segellatte AT391840B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2392428A (en) * 2002-08-29 2004-03-03 William Guy Winder Sail batten with variable support characteristics
DE102005026346A1 (de) * 2005-06-08 2006-12-14 Bernhard Brandl Vorrichtung und Anordnung zum Fixieren von Werkstücken

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4335669A (en) * 1977-05-02 1982-06-22 John Hackney Sail batten improvements

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