AT391377B - Antriebsgeraet fuer eine flexible platte - Google Patents

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Description

Nr. 391 377
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Antreiben einer flexiblen Platte um auf dieser Informationen aufzuzeichnen und diese von dieser mittels eines Aufzeichen- und Wiedergabekopfes wiederzugeben, welches Gerät einen Antrieb aufweist, der die flexible Platte mit einer vorbestimmten Drehzahl antreibt, wobei eine Führungsplatte vorgesehen ist, die eine erste Plattenführungsfläche zumindest am Rand des Aufnahme-Wiedergabekopfes aufweist und eine Einstellplatte zum Ausrichten der flexiblen Platte mit der ersten Plattenführungsfläche vorgesehen sind, welche Einstellplatte eine zweite Plattenführungsfläche aufweist, die der ersten Plattenführungsfläche gegenüberliegt und von dieser einen vorbestimmten Abstand aufweist, wobei die flexible Platte zwischen diesen beiden Flächen positioniert ist.
Wenn es erforderlich ist, ein Videosignal mit einem Magnetkopf kreisförmig in einer Aufzeichnungsspur aufzuzeichnen und/oder von dieser Aufzeichnungsspur wiederzugeben, die auf einer biegsamen Magnetplatte ausgebildet ist, die sich mit relativ hoher Drehzahl, beispielsweise mit 1.800 UPM oder 3.600 UPM dreht, kann die beständige Berührung des Magnetkopfs mit der Magnetplatte auf folgende Art erreicht werden. Die biegsame Magnetplatte, die für eine derartige Aufzeichnung oder Wiedergabe verwendet wird, ist äußerst dünn, etwa 40 pm, so daß die Magnetplatte üblicherweise in einer Hülle oder Kassette (A) enthalten ist, die Figur 1A zeigt, um eine Beschädigung oder ein Knicken der Platte zu verhindern. Die Hülle (A) ist mit einem Fensterteil (B) versehen, durch den der Aufnahme- und Wiedergabekopf, meist ein Magnetkopf mit der Magnetplatte (C) in Berührung tritt. Dabei sei daraufhingewiesen, daß bei einem herkömmlichen Magnetplattengerät der Durchmesser der darin verwendeten Magnetplatte relativ groß ausgebildet ist und beispielsweise 30 cm beträgt. Wenn die Magnetplatte (C) mit relativ hoher Drehzahl innerhalb der Hülle (A) angetrieben wird, wird die Platte (C) in Folge der Fliehkraft, die auf die Platte ausgeübt wird, ausgedehnt, wobei ein Luftfilm in Bereichen zwischen der Platte (C) und der oberen und unteren Wand (Al) und (A2) der Hülle (A) erzeugt wird, wie dies die Pfeile von Fig. 1B zeigen. Auch dann, wenn der Magnetkopf gegen die Magnetplatte gedrückt wird, um ihn mit der Magnetplatte in Berührung zu halten, kommt es in der Folge ihrer Ausdehnung nicht vor, daß die Magnetplatte in eine Richtung verschoben wird, so daß die Platte vom Kopf wegbewegt wird. Damit kann der Kopf in einer beständigen und besseren Berührung mit der Platte gehalten werden.
Heute ist es oft erforderlich, den Durchmesser der Platte so klein wie möglich zu machen, um die Hülle einfach handhaben zu können. Wenn jedoch der Durchmesser der Platte kleiner wird, wird es schwerer einen ausreichenden Luftfilm und eine Fliehkraft zu erzeugen, um die beständige Berührung des Kopfes mit der Platte sicherzustellen.
Durch die DE-OS 2 441 881 wurde ein Gerät der eingangs erwähnten Art bekannt, bei dem zwei Führungsplatten gegeneinander bewegbar sind. Dabei sind für beide Platten separate Anschläge vorgesehen.
Der Nachteil dieser Lösung liegt in dem relativ hohen konstruktiven Aufwand und der Notwendigkeit, sehr aufwendige Justierarbeiten durchführen zu müssen.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Gerät der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, das sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und bei dem die erforderlichen Justierarbeiten einfach durchführbar sind.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine Distanziereinrichtung zur Festlegung des Abstandes zwischen den Plattenführungsflächen vorgesehen ist, die nahe dem Rand der flexiblen Platte angeordnet ist, und die mit beiden Führungsflächen aufweisenden Platten in Berührung bringbar bzw. in einer der beiden gehalten ist. Auf diese Weise läßt sich der erforderliche Abstand zwischen den Führungsflächen auf einfache Weise festlegen, z. B. mittels Distanzstifte, die bloß entsprechend angesetzt zu werden brauchen, wobei auch auf eine Justierung verzichtet werden kann.
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Distanziereinrichtung eine Einstellschraube zur Einstellung der Distanz zwischen der ersten und der zweiten Plattenführungsfläche aufweist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine sehr genaue Einstellung des Abstandes zwischen den Führungsflächen, wodurch allfallige Herstellungstoleranzen ausgeglichen werden können. Dabei ist es aber lediglich erforderlich, eben diese Einstellschrauben einzustellen, die allein den Abstand zwischen den Führungsflächen bestimmen, zu dessen Festlegung bei der bekannten Lösung die Einstellung zweier Anschläge erforderlich ist
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Einstellplatte mit drei vorzugsweise vier Distanzstiften versehen ist, von denen einer koaxial zu einer Antriebswelle des Antriebes angeordnet ist, wodurch auch im inneren Bereich der Magnetplatte für den rechten Abstand der Ebenen der Führungsflächen gesorgt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsplatte eine Schlittenführungsfläche aufweist, die im wesentlichen parallel zur zweiten Plattenführungsfläche verläuft, wobei auf der Schlittenführungsfläche ein den Aufnahme-Wiedergabekopf tragender Kopfschlitten geführt ist. Damit wird erreicht, daß sich der Magnetkopf, bzw. der Aufzeichen- und Wiedergabekopf parallel zur Scheibenführungsfläche bewegt.
Die Erfindung wird nun an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigt:
Fig. 1 den Schrägriß einer Magnetscheibenhülle in bisheriger Technik; Fig. 1B den Teilschnitt durch die Magnetscheibenhülle von Fig. 1A; Fig. 2 den Grundriß einer Magnetscheibenhülle, die vorzugsweise in einem Gerät gemäß dieser Erfindung verwendet wird; Fig. 3 die Hinteransicht der Magnetscheibenhülle von Fig. 2; Fig. 4 den Schnitt durch die Magnetscheibenhülle entlang der Achse (X-X) von Fig. 2; Fig. 5 den Schrägriß des Aufzeichen- und/oder Wiedergabegerätes für Magnetplatten für Magnetplatten dieser Erfindung. -2-
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Figur 6 den Längsschnitt durch Hauptteile der Magnetscheibenhülle, die im Magnetaufzeichen- und/oder Wiedergabegerät eingesetzt ist;
Figur 7 einen seitlichen Schnitt von Hauptteilen der Magnetscheibenhülle, die im Magnetaufzeichen-und/oder Wiedergabegerät eingesetzt ist;
Figur 8 eine Montageansicht der Führungsplatte und der Regulierplatte, die auf dem Gehäusedeckel befestigt ist;
Figur 9 die Untersicht der Regulierplatte, die auf dem Gehäusedeckel befestigt ist;
Figur 10 den Schnitt entlang der Achse (V-V) von Figur 8;
Figur 11 den Schrägriß des Kopfaufbaus in einer anderen Ausführungsform und
Figur 12 einen teilweise aufgebrochenen Seitenriß des Kopfaufbaus in der anderen Ausführungsform;
In Zusammenhang mit Figur 2 bis 4 wird zuerst eine Magnetscheibenhülle (1) beschrieben, die vorzugsweise in einem Gerät gemäß dieser Erfindung verwendet wird. Figur 4 zeigt einen Schnitt durch die Scheibenhülle (1) entlang der Achse (X-X) von Figur 2.
Wie diese Figuren zeigen, ist die Magnetscheibenhülle (1), die so groß ist, daß sie in einer Hand eingeschlossen werden kann, gehäuseförmig aufgebaut und wird von einer oberen und unteren Platte gebildet. Im Inneren des Gehäuses (2) der Hülle (1) ist eine plattenartige Magnetscheibe (3) drehbar enthalten (siehe Figur 4). Auf der Magnetscheibe (3) wird beispielsweise eine Stehbildinformation in konzentrischen, kreisförmigen Aufzeichnungsspuren von einem Magnetkopf oder einer Vielzahl von Magnetköpfen durch ein Fenster (4) magnetisch aufgezeichnet, das in der Hülle (1) ausgebildet ist.
In einem Mittenteil der Magnetscheibe (3) ist eine Mittennabe (6) befestigt, um eine rotierende Antriebswelle (hier nicht dargestellt) des Magnetaufzeichen- und Wiedergabegeräts aufzunehmen und zu halten. Die Mittennabe (6) besteht aus einer Platte aus Kunststoff oder Kunstharz.
Die Mittennabe (6) besitzt im wesentlichen in ihrem Mittenteil eine Antriebswellenaufnahmeöffnung (7), in der die oben erwähnte rotierende Antriebswelle aufgenommen wird. In der Öffnung (7) sind Einstellflächen (8), die mit der äußeren Mantelfläche der Antriebswelle in Berührung stehen und im wesentlichen V-förmig ausgebildet sind, angeordnet, um den Drehpunkt der Magnetscheibe (3) mit der Achse der Antriebswelle auszurichten. Der Drehpunkt der rotierenden Antriebswelle der Magnetscheibe (3) wird im Hinblick auf die Einstellflächen (8) bestimmt. In der Öffnung (7) ist an einer Stelle gegenüber den Einstellflächen (8) ein elastischer Bereich (9) ausgebildet, um die Antriebswelle elastisch gegen die Einstellflächen (8) zu drücken. Der elastische Bereich (9) wird dadurch ausgebildet, daß eine längliche Öffnung (10) an der der elastischen Fläche (9a) gegenüberliegenden Seite ausgebildet wird, die mit der äußeren Mantelfläche der Antriebswelle in Berührung steht.
Die elastische Fläche (9a) ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie zu den Einstellflächen (8) gebogen vorspringt, um eine enge Berührung mit der äußeren Mantelfläche der Antriebswelle sicheizustellen.
Die Einstellflächen (8) und der elastische Bereich (9) können gemeinsam aus einem Harzwerkstoff gespritzt werden, wenn die Mittennabe (6) ausgebildet wird, wodurch die Herstellung erleichtert wird. Da der elastische Bereich (9) aus einem Kunststoff oder einem ähnlichen Harzwerkstoff hergestellt ist, kann er von sich aus zusätzlich eine elastische Wirkung liefern.
An der Mittennabe (6) ist in einem Mittelteil an ihrer unteren Fläche (6a) ein ringförmiger Magnetteil (11) integriert befestigt. Der Magnetteil (11) liegt einem Magnet (hier nicht dargestellt) gegenüber, der auf der Antriebswelle integriert befestigt ist, und wird von der Magnetkraft des Magneten angezogen. Ein Abtaststift (13), der die Drehphase der Magnetscheibe (3) abtastet, und ein nicht-magnetischer Ausgleichsstift (14), der im wesentlichen das selbe Gewicht wie der Abtaststift (13) besitzt, sind an Stellen an gegenüberliegenden Seiten des Mittelpunkts der Öffnung (7) der Mittennabe (6) eingebettet. Wie hier später noch ausführlich gezeigt wird, arbeitet der Abtaststift (13) mit einer Abtastspule zusammen, die an der Umlaufbahn des Stifts (13) vorgesehen ist, um abzutasten, ob die Magnetscheibe (3) sich mit einer konstanten Drehzahl dreht Genauer gesagt Immer dann wenn der Abtaststift (13), der mit der rotierenden Magnetplatte (3) umläuft die Abtastspule erreicht, wird ein Abtastsignal erzeugt, um die Drehphase der Magnetscheibe (3) abzutasten.
Am Außenrand des ringförmigen Magnetteils (11) der Mittennabe (6) sind zumindest drei Halterungen (16) ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform springen die Rächen (16a) der Haltezungen (16) etwas von der Unterseite (6a) der Mittennabe (6) vor. Die Halterungen (16) werden dazu verwendet, um das Bezugsniveau im Hinblick auf eine magnetische Aufzeichnungsfläche (3a) zu bestimmen, so daß die Achse der ortsfesten Welle genau rechtwinkelig zur Magnetaufzeichenfläche (3a) der Magnetscheibe (3) liegt. Wenn die Magnetscheibe (3) an der ortsfesten Welle befestigt ist, treten die Flächen (16a) der Halterungen (16) mit einer Bezugsfläche in Berührung, die in einem auf der Antriebswelle vorgesehenen Aufnahmeteil ausgebildet ist. Damit wird die horizontale Lage der Magnetaufzeichenfläche (3a) der Magnetscheibe (3) zu den Rächen (16a) der Halterungen (16) sichergestellt.
Das Hüllengehäuse (2) ist mit einer Öffnung oder Fenster (4) versehen, um einen Teil der Magnetaufzeichenfläche der Magnetscheibe (3) freizulegen. Im Fenster (4) werden ein Magnetkopf oder eine Vielzahl von Magnetköpfen eingesetzt, um eine Vielzahl von Halb- oder Vollbildern der Videosignale auf der Magnetscheibe (3) magnetisch aufzuzeichnen. Der Magnetkopf oder die Köpfe, die in das Fenster (4) eingesetzt sind, werden radial zur Magnetscheibe (3) (d. h. von der Seite des Innenrands zur Seite des Außenrands) bei jeder -3-
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Umdrehung der Magnetscheibe (3) verschoben, um eine Magnetaufzeichnung des Videosignals in einer spiralförmigen Spur oder in konzentrischen, kreisförmigen Spuren auf der Magnetscheibe (3) zu erzielen.
In Zusammenhang mit Figur 5 und den folgenden wird als nächstes ein Aufzeichnen- und/oder Wiedergabe-Magnetplattengerät gemäß dieser Erfindung beschrieben, das dazu verwendet wird, um auf der Magnetscheibe (3), die in der Hülle (2) enthalten ist, aufzuzeichnen, oder von dieser wiederzugeben.
In Figur 5 ist mit der Bezugsziffer (20) ein Aufzeichen- und/oder Wiedergabegerät für Magnetplatten gemäß dieser Erfindung als ganzes dargestellt, in dem eine Kassettenhalterung (21) mit einem Scharnier (21) auf einer Grundplatte (22) so befestigt ist, daß sie geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Magnetscheibenhülle (1) wird in der Kassettenhalterung (21) abnehmbar befestigt. Die Kassettenhalterung (21) kann zur Grundplatte (22) zwischen einer Hüllenempfangsstellung, in der die Plattenhülle (1) eingesetzt werden kann, und einer Arbeitsstellung bewegt werden, in der die Magnetscheibe (3) in der Scheibenhülle (1) in Drehung versetzt werden kann.
Auf der Grundplatte (22) sind ein Plattenteller (70), der die Mittennäbe (6) trägt, die in der Mitte der Magnetscheibe (3) angeordnet ist, ein Magnetkopf (H), um beispielsweise eine Stehbildinformation auf der Magnetscheibe (3) in der Scheibenhülle (1) aufzuzeichnen und/oder von ihr wiederzugeben, ein Führungsteil (75), um den Berührungszustand zwischen dem Magnetkopf (H) und der Magnetscheibe (3) konstant zu halten, ein Kopfbetätigungsteil (80), um den Kopf (H) radial zur Magnetscheibe (3) automatisch schrittweise weiterzubewegen, sowie ein Antriebsmotor (71) vorgesehen, um den Plattenteller (70) und andere Teile anzutreiben.
Der Magnetkopf (H) ist auf einem Zwischenteil eines bewegbaren Arms (81) befestigt, der den Kopfbetätigungsteil (80) bildet und sich in ein Kopffenster (76) erstreckt, das in der Führungsplatte (75) ausgebildet ist, um die Berührung des Kopfs mit der Magnetscheibe (3) von unten konstant zu halten. Von der Führungsplatte (75) erstrecken sich zwei Niveaueinstellstife (77) nach oben. Diese Stifte (77) sind so angeordnet, daß sie in einem vorgegebenen Abstand zu einer Regulieiplatte (90) angeordnet sind, die auf einem Gehäusedeckel (23) vorgesehen ist, der die Kassettenhalterung (21) bildet, wie dies später beschrieben wird.
Mit dem bewegbaren Arm (81) ist eine Feder (82) so verbunden, daß dieser zum Stift (82a) in Pfeilrichtung (A) vorgespannt ist, wie dies Figur 5 zeigt
Auf einem im wesentlichen in der Mitte liegenden Teil der Grundplatte (22) ist eine ortsfeste Welle (72) befestigt, die in die Öffnung (7) eingesetzt wird, die in der Scheibenhülle (1) ausgebildet ist. Der Plattenteller (70), der auch als Schwungrad dient, ist auf der ortsfesten Welle (72) über ein Kugellager (73) drehbar befestigt, wie dies Figur 6 und 7 zeigt. Ein Riemen (74a) läuft rund um den Plattenteller (70) und um eine Riemenscheibe (74), die auf der Antriebswelle (71a) des Antriebsmotors (71) befestigt ist. Wenn die Magnetscheibenhülle (1) befestigt ist, ragt das Ende (72a) der ortsfesten Welle (72) in die Öffnung (7), die in der im Mittelpunkt der Magnetscheibe (3) befestigten Mittennabe (6) ausgebildet ist, und erstreckt sich von der Scheibenhülle nach außen, wie dies Figur 6 zeigt. Das Ende (72a) ist so ausgebildet, daß es in eine Spalteinstellschraube (26) eingreift, die am Ende der Regulierplatte (90) verschraubt ist.
Die Führungsplatte (75) wird in das Fenster (4) der Scheibenhülle (1) eingesetzt und führt die Magnetscheibe (3) so, daß sie sich in der Scheibenhülle (1) beständig drehen kann. Wie Figur 8 zeigt, besitzt die Führungsplatte (75) einen plattenähnlichen, horizontalen Teil (27), der mit einem gemeinsam aufgebauten Fußblock (28) versehen ist, der am Fuß der Platte ausgebildet ist. Am oberen Ende des horizontalen Teils (27) ist eine glatte Scheibenführungsfläche (27a) ausgebildet, um die Magnetscheibe (3) so zu führen, daß sie im wesentlichen parallel zu ihrer rotierenden Fläche liegt. Die Scheibenführungsfläche (27a) dient dazu, um die Anordnung der Scheibe (3) in Teilen einzustellen, die jenen Teil umgeben, an denen der Magnetkopf (H) mit der Magnetscheibe (3) in Berührung tritt (Siehe Figur 6). Dazu besitzt die Scheibenführungsfläche (27a) eine bogenförmig abgefaste Kante (27b). An der Unterseite des Fußblocks (28) sind Gleitflächen (28d) und (28e) ausgebildet, die mit Gleitteilen (29a) und (29b) eines Kopfschlittens (29) reibungsmäßig in Berührung stehen, der den Magnetkopf (H) trägt. Der horizontale Teil (27) ist in seinem Mittenteil mit einem Fenster (76) versehen, das dazu dient, damit der Magnetkopf (H) zur Scheibenführungsfläche (27a) der Führungsplatte (75) vorspringen kann, um auf der Magnetscheibe (3) eine Magnetaufzeichnung durchzuführen.
Wie bereits oben erwähnt, dient der Kopfbetätigungsteil (80) dazu, um einen Nachlaufbetrieb des Magnetkopfs (H) durchzuführen, so daß der Magnetkopf schrittweise radial zur Magnetscheibe (3) verschoben wird, um eine Information fprtschreitend, beispielsweise über einen Bereich von der innersten zur äußersten Spur, magnetisch aufzuzeichnen. Bei dem hier gezeigten Beispiel besteht der Kopfbetätigungsteil (80) hauptsächlich aus einem L-förmigen Kopfarm (81) der in einem Zapfen (82a) drehbar gelagert ist, der von der Grundplatte (22) vorspringt. Der Magnetkopf (H) ist auf dem Kopfschlitten (29) integriert, der in einem Mittenteil des Kopfarms (81) befestigt ist. Wie später noch ausführlich gezeigt wird, liegt zwischen dem Kopfschlitten (29) und dem Kopfarm (81) eine Blattfeder, die dazu dient, um den Kopfschlitten (29) zu den Führungsflächen (28d) und (28e) des Blocks (28) zu drücken.
Die Kassettenhalterung (21) weist unterdessen einen plattenartigen Aufnahmerahmen (52), in dem die Magnetscheibenhülle (1) aufgenommen wird, sowie einen Gehäusedeckel (23) auf, der die gesamte Magnetscheibenhülle (1) bedeckt
Wie Figur 5 zeigt, sind die gegenüberliegenden Seiten des Aufnahmerahmens (52) mit Aufnahmeteilen -4-
Nr. 391 377 (52a), (52b) versehen, deren Querschnitt im wesentlichen kanalförmig ausgebildet ist, um die Magnetscheibenhülle (1) aufzunehmen. Ein Deckenteil (52c), der einen Deckenteil des Aufnahmerahmens (52) bildet, ist mit einer kreisförmigen Öffnung (53) versehen, um eine Spumummer-Anzeigevoirichtung (19) beobachten zu können, die auf der Magnetscheibenhülle (1) vorgesehen ist. Weiters ist eine Öffnung (54) an einer Stelle ausgebildet, die der Regulierplatte (90) entspricht.
Eine Seite (52b) des Aufnahmerahmens (52) ist mit einer Eingreifrille (52d) versehen, wobei deren Ende mit einem Anschlag (55) versehen ist, um die Kassettehalterung (21) in der Grundplatte (22) in der Arbeitsstellung vorübergehend zu verriegeln. Der Anschlag (55) ist so ausgebildet, daß er in einen Eingreifteil (56) eingreift, der auf der Grundplatte (22) vorgesehen ist
Der Gehäusedeckel (23) ist an jener Stelle, die der kreisförmigen Öffnung (53) entspricht, die im Aufnahmerahmen (52) ausgebildet ist, mit einer kreisförmigen Öffnung (57) versehen, die die gleiche Form wie die kreisförmige Öffnung (53) besitzt und ebenfalls mit gekrümmten Teilen (23a) und (23b) versehen ist, die sich entlang von gegenüberliegenden Kanten erstrecken (Figur 8). An einem dieser gebogenen Teile, d. h. am gebogenen Teil (23b), ist ein Eingreifstift (58) befestigt, der in die Eingreifirille (52d) im Aufnahmerahmen (52) eingreift, wie dies Figur 8 zeigt. Der Eingreifstift (58) dient dazu, um zu verhindern, daß der Gehäusedeckel (23) zum Aufnahmerahmen (52) übermäßig geöffnet wird. Der Eingreifstift (58) und die Eingreifirille (52d) dienen daher dazu, um den Aufnahmerahmen (52) und den Gehäusedeckel (23) so zu halten, daß sie nicht von einander getrennt werden können.
Der Gehäusedeckel (23) ist mit einer Regulierplatte (90) versehen. Wie Figur 5 und 8 zeigt, weist die Regulierplatte (90) einen Scheibenregulierteil (90a) auf, um die Stellung der Magnetscheibe (3) von deren Oberseite her zu regulieren, wobei oben auf dem Regulierteil (90a) ein Befestigungsteil (90b) integriert befestigt ist. Der Regulierteil (90a) liegt an einer Stelle des Gehäusedeckels (23), die der Führungsplatte (75) gegenüber liegt. Bei dieser Ausführungsform ist der Gehäusedeckel (23) in axialer Richtung in vier Distanzstiften (30a), (30b), (30c) und (30d) bewegbar gelagert, wie dies Figur 8 zeigt.
Zwischen dem Gehäusedeckel (23) und der Regulierplatte (90) liegt eine Druckfeder (31). Bei dieser Ausführungsform wird die Druckfeder (31) in einer Ausnehmung (32) aufgenommen, die in einem oberen Mittenteil der Regulierplatte (90) vorgesehen ist. Die Regulierplatte (90) wird längs der Distanzsstiften (30a), (30b), (30c) und (30d) von der Federkraft der Druckfeder (31) zur Führungsplatte (75) vorgespannt. Der Befestigungsteil (90b) erstreckt sich oberhalb der ortsfesten Weile (72) nach oben, wobei die oben erwähnte Spalteinstellschraube (26) an einem vorspringenden Endteil des Befestigungsteils (90b) befestigt ist.
Das untere Ende des Scheibenregulierteils (90a), den die Regulierplatte (90) bildet, ist mit einer ebenen und glatten Scheibenregulierfläche (90c) versehen. Diese Regulierfläche (90c) arbeitet mit der Scheibenführungsfläche (27a) der oben erwähnten Führungsplatte (75) zusammen, um die Stellung der Scheibenfläche der Magnetscheibe (3) in senkrechter Richtung zu regulieren. Die Höheneinstellung der Regulierplatte (90), die über die Regulierfläche (90c) verfügt, zur oben erwähnten Führungsplatte (75) wird in Hinblick auf drei Punkte vorgenommen, d. h. dem Ende (72a) der ortsfesten Welle (72), die mit der unteren Endfläche (26) der Spalteinstellschraube (26) in Berührung steht, die im Befestigungsteil (90b) verschraubt ist, und zwei Höhenregulierstiften (77), die mit den unteren Endflächen (33a) und (34a) von zwei Spalteinstellschrauben (33) und (34) in Berührung stehen, die am hinteren Teil des Befestigungsteils (90b) verschraubt sind.
Die oben erwähnten Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) sind auf der Regulierplatte (90) vorgesehen, um den Spalt der Scheibenführungsfläche (27a) der Führungsplatte (75) und des Magnetkopfs (H) zur Scheibenregulierfläche (90c) der Regulierplatte (90) einzustellen, die gegenüber liegt. Die einzelnen Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) können von der Oberseite (der Seite des Gehäusedeckels (23)) der Kassettenhalterung (1) gegenüber der Regulierplatte (90) eingestellt werden. Dazu ist der Gehäusedeckel (23) an Stellen, die den Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) entsprechen, mit Schraubenzieher-Einsetzöffnungen (59a), (59b) und (59c) versehen, durch die Schraubenzieher oder ähnliches eingesetzt werden können, um die Schrauben (26), (33) und (34) anzuziehen oder zu lösen.
An der Innenwand des Gehäusedeckels (23) ist eine Blattfeder (60) mit Bolzen (61) befestigt, um den Aufnahmerahmen (52) um einen vorgegebenen Abstand vom Gehäusedeckel (23) entfernt zu halten, so daß die Magnetscheibenhülle (1) leicht in eine Kassetteneinsetzöffnung (52e) eingesetzt werden kann. Die Scheibenregulierfläche (23c) besitzt in ihrem Mittelteil, der der oben erwähnten Scheibenführungfläche (27a) gegenüber hegt, eine halbkreisförmige Rille (35), die dazu dient, um einen Hemmraum für die Magnetscheibe (3) zu liefern, die mit dem Magnetkopf (H) reibungsmäßig in Berührung steht. Die Scheibenregulierfläche (90c) besitzt eine bogenförmig abgefaste Kante (90d).
Zwischen der Rille (35) der Regulierplatte (90) und der Spalteinstellschraube (26) ist ein Abtastspulen-Aufnahmeteil (36) ausgebildet, der im wesentlichen die Form einer "8" besitzt und von zwei Durchgangsöffnungen (36a) und (36b) gebildet wird. Im Aufnahmeteil (36) ist eine Abtastspule (37) vorgesehen. Im Mittenteil der Abtastspule (37) ist auf einem plattenähnlichen Tragteil (38) ein Joch (39) so befestigt, daß es in die Duchgangöffnung (36a) ragt. Der Tragteil (38) ist mit Bolzen (40a) an der Regulierplatte (90) befestigt, wobei Anschlußleitungen (41a), (41b),... die den von der Abtastspule (37) abgetasteten Ausgang an einen entsprechenden elektronischen Schaltkreis leiten, an einem Ende der oberen Fläche -5-
Nr. 391 377 des Halteteils (38) verlötet sind.
Die oben erwähnte Abtastspule (37) dient dazu, um einen Drehphasen-Abtastteil (13) abzutasten, der später beschrieben wird. Die Abtastspule (37) ist auf der Regulierplatte (90) deshalb vorgesehen, da die Regulieiplatte (90) zur Führungsplatte (75) durch die Höhenregulierstifte (77) mit hoher Genauigkeit eingestellt wird. Dadurch, daß auf der Regulierplatte (90) die Abtastspule (37) vorgesehen ist, kann der Drehphasen-Abtastteil mit hoher Genauigkeit abgetastet werden.
Wie bereits oben beschrieben, liegt der kreisförmige Magnetwerkstoff (11), der an der Mittennabe (6) der Magnetplatte (3) angebracht ist, einem Ringmagnet (43) gegenüber, der mit dem Plattenteller (70) integriert ist und sich mit hoher Drehzahl um die ortsfeste Welle (72) dreht, wie dies Figur 6 zeigt Wenn somit der Plattenteller (70) in Drehung versetzt wird, wird die Magnetscheibe (3) in der selben Richtung zusammen mit dem Magnetteil (42) in Drehung versetzt, der von der Anziehungskraft des Magneten (43) angezogen wird, der auf dem Plattenteller (70) befestigt ist.
Die Magnetscheibenhülle (1) kann im Magnetaufzeichen- und/oder Wiedergabegerät auf folgende Weise befestigt werden.
Zuerst wird die Scheibenhülle (1) in die Kassettenhalterung (21) eingesetzt, die in der Kassettenempfangstellung von Figur 5 angeordnet ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Verschluß (5) aus dem Fenster (4) vom Verschlußöffnungsteil (46) gestoßen, der sich von einem Seitenteil (52a) in die Kassettenhalterung (21) erstreckt. Damit liegt die Magnetscheibe (3) im Fenster (4) teilweise frei. Daraufhin wird die Magnetscheibenhülle (1) in der Halterung bis in eine Stelle gedrückt, in der ihre Vorderkante mit dem Verbindungsteil (52f) des Aufnahmerahmens (52) in Berührung tritt. Der Gehäusedeckel (23) wird zum Aufnahmerahmen (52) nach unten gedrückt und die Magnetscheibenhülle (1) in der Kassettenhalterung (21) in einer vorgegebenen Stellung angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt erstreckt sich die Scheibenregulierfläche (90c) der Regulierplatte (90) von oben in das Fenster (4), das in der Magnetscheibenhülle (1) ausgebildet ist, so daß die Scheibenregulierfläche (90c) teilweise der gegenüberliegenden Seite der Aufzeichnungsfläche der Magnetscheibe (3) gegenüber liegt.
Wenn daraufhin die Kassettenhalterung (21), die die Magnetscheibenhülle (1) in einer vorgegebenen Stellung enthält, in die Arbeitsstellung bewegt wird, wird die ortsfeste Welle (42) in die Öffnung (7) eingesetzt, die in der Mittennabe (6) ausgebildet ist, die in einer Öffnung gehalten wird, die im Mittenteil der Magnetscheibenhülle (1) ausgebildet ist. Gleichzeitig werden die unteren Endflächen (33a) und (34a) der Spalteinstellschrauben (33) und (34) in den Befestigungsteil (90b) geschraubt, um in die Köpfe (77a) der Höhenregulierstifte (77) einzugreifen, die sich von der Führungsplatte (75) erstrecken, wie dies Figur 6 zeigt, während die untere Endfläche (26a) der Spalteinstellschraube (26), die in dem Befestigungsteil (90b) der Regulierplatte (90) verschraubt ist, in das Ende (72a) der ortsfesten Welle (72) eingreift. Die Regulierplatte (90) wird dadurch zur Führungsplatte (75) an den vorgegebenen drei Punkten genau eingestellt, d. h. an den Höhenregulierstiften (77) der Führungsplatte (75) und am Ende (72a) der ortsfesten Welle (72).
Da die Regulierplatte (90) zur Kassettenhalterung (21) bewegbar befestigt ist, kann sie von der Federkraft der Druckfeder (31) zur Führungsplatte (75) und dem Magnetkopf (H) unabhängig von der Verriegelungsstellung des Gehäusedeckels (23) der Kassettenhalterung (21) auf der Grundplatte (22) eingestellt werden.
Wenn die Eingreifklinke (59), die an der Grundplatte (22) vorgesehen ist, in die Eingreiföffnung (23d) eingesetzt und in Eingriff gebracht wird, die am Vorderteil (23c) des Gehäusedeckels (23) ausgebildet ist, werden der Magnetkopf (H) und die Scheibenführungsfläche (27a) der Führungsplatte (75) in das Fenster (4) eingesetzt, das in der unteren Rand des Hüllengehäuses (2) vorgesehen ist, und die im Fenster (4) liegende Magnetscheibe liegt der Scheibenführungsfläche (27a) gegenüber, wie dies oben erwähnt wurde. Damit wird ein Randbereich der Magnetscheibe (3), mit dem der Magnetkopf (H) in Berührung gebracht wird, an einer vorgegebenen Stelle von der Scheibenregulierfläche (90c) und der Scheibenführungsfläche (27) kontinuierlich geführt.
Wenn der Plattenteller (70) in diesem Zustand in Drehung versetzt wird, in dem der Magnetkopf (H) die Magnetscheibe (3) berührt, sind der auf dem Plattenteller (70) vorgesehene Magnet (43) und der auf der Magnetscheibe (3) vorgesehene Magnet (42) durch die Magnetkräfte miteinander gekuppelt und die Magnetscheibe (3) wird synchron mit dem Plattenteller (70) in die gleiche Richtung gedreht. Wenn die Magnetscheibe (3) in Drehung versetzt wird, läuft der Abtastteil (13) an der Unterseite der Abtastspule (37) um, wobei der Drehphasen-Abtastteil (13) an der oberen Fläche des Magnetteils (11) ausgebildet ist, während die Abtastspule (37) an der Regulierplatte (90) an einer Stelle sitzt, die dem Abtastteil (13) entspricht, wie dies Figur 9 zeigt. Da der Magnetfluß des Magneten (43) in den Phasenabtastteil (13) eingeleitet wird, wird oberhalb des Abtastteils (13) ein Magnetfeld erzeugt, das sich von den anderen Teilen unterscheidet Jedesmal wenn sich der Abtastteil (13) der Abtastspule (37) nähert, wird von der elektromagnetischen Induktion, die dieses Magnetfeld hervorruft, ein vorgegebenes impulsähnliches Signal erzeugt. Auf diese Weise wird das impulsähnliche Signal periodisch in Übereinstimmung mit der Drehzahl des Plattentellers (70) von der Abtastspule (37) immer dann erzeugt, wenn der Plattenteller (70) eine Umdrehung vollendet. Das periodische Signal kann somit dazu verwendet werden, um die Drehphase des Plattentellers (70) und der Magnetscheibe (3) einzustellen, wodurch es sehr einfach und betriebssicher möglich ist, die Drehphase zu regeln. Da die Abtastspule -6-
Nr. 391 377 (37) auf der Regulierplatte (90) vorgesehen ist, die zur Führungsplatte (75) und der ortsfesten Welle (72) sehr genau angeordnet ist, kann die Abtastspule (37) in einem gewünschten Abstand vom Drehphasen-Abtastteil (13) in der Mittennabe (6) der Magnetscheibe (3) angeordnet werden. Der Abtastteil (13) kann somit von der Abtastspule (37) mit hoher Genauigkeit abgetastet werden.
Wenn sich der Plattenteller (70) mit hoher Drehzahl dreht, wodurch eine Drehung der Magnetscheibe (3) in der gleichen Richtung hervorgerufen wird, kann beispielsweise eine Stehbildinformation magnetisch aufgezeichnet werden, um auf der Magnetscheibe (3) ringförmige Aufzeichnungsspuren im entsprechenden Bereich auszubilden. Unmittelbar nachdem eine Halb- oder Vollbildinformation mit einer vollständigen Umdrehung der Magnetscheibe (3) aufgezeichnet wurde, wird der Kopfbetätigungsteil (80) automatisch angetrieben, um den Magnetkopf (H) in eine Spurlage neben der aufgezeichneten Spur zu bringen (Figur 2), während gleichzeitig der Spumummer-Anzeigeteil (19a), der im Hüllengehäuse (2) vorgesehen ist, vom rotierenden Stift (50) in Drehung versetzt wird, der auf der Grundplatte (22) vorgesehen ist, wodurch eine Stellung ”1" auf der Skala (18) von einem Zeigerteil (50a) angezeigt wird, der auf dem Stift (50) vorgesehen ist. Damit kann die momentane Spumummer optisch als Stellung des Zeigerteils (50a) bestätigt werden, der auf die entsprechende Stelle der Skala (18) zeigt.
Nachdem die Aufzeichnung des Informationssignals in einer Kieisspur beendet ist, wird damit der Magnetkopf (H) vom Kopfbetätigungsteil (80) radial zur benachbarten Kreisspur verschoben, um eine Magnetaufzeichnung der vorgegebenen Information in der benachbarten kreisförmigen Magnetspur zu erzielen.
Die Einstellung des Spalts der Scheibenregulierfläche (90c) zur Scheibenführungsfläche (27a) der Führungsplatte (75) und des Magnetkopfs (H) kann dadurch erfolgen, daß die Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem angezogen oder gelockert werden, der durch die Öffnungen (59a), (59b) und (59c) eingesetzt wird. Damit kann die optimale Stellung der Regulierplatte (90) zur Führungsplatte (75) leicht und rasch eingestellt werden. Die Einstellung der Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) kann von außerhalb des Gehäusedeckels (23) vorgenommen werden. Das bedeutet, daß die Einstellung entweder dann vorgenommen werden kann, nachdem die Magnetscheibenhülle (1) im Magnetaufzeichen- und/oder Wiedergabegerät befestigt ist, oder während der Drehung der Magnetscheibe erfolgt Da weiters die Abtastspule (37) auf der Regulierplatte (90) befestigt ist kann der Abstand zwischen der Spule (37) und dem Drehphasen-Abtastteil (44) durch eine Einstellung der Spalteinstellschrauben (26), (33) und (34) leicht eingestellt werden.
Figur 10 stellt den Schnitt entlang der Achse (V-V) von Figur 8 dar und zeigt den Aufbau eines Kopfblocks. In Figur 10 ist der Magnetkopf (H) auf einem ansteigenden Teil des Kopfschlittens (29) befestigt, der sich zum Fensterteil (76) des Blocks (28) erstreckt. Der Kopfschlitten (29) besitzt eine Öffnung (84) und eine Ausnehmung (85), die jeweils an beiden Enden ausgebildet sind. Zwei Führungsstifte (86), die am bewegbaren Arm (81) befestigt sind, werden durch die Öffnung (84) bzw. die Ausnehmung (85) so eingesetzt, daß der Schlitten (29) nach oben und unten längs der Führungsstifte (86) bewegbar ist. Zwischen dem Kopfschlitten (29) und dem Arm (81) ist eine Scheibenfeder (87) vorgesehen. Die Feder (87) dient dazu, um den Schlitten (29) zum Block (28) zu drücken, wodurch der Schlitten (29) gegen die Führungsfläche (28d) des Blocks (28) gedrückt wird, so daß der Schlitten (29) auf der Fläche (28d) geführt wird, wenn sich der Arm (81) um die Achse (82) dreht. Wie bereits oben beschrieben, liegt die Führungsfläche (28d) des Blocks (28) parallel zur Scheibenführungsfläche (27a), so daß sich der Magnetkopf (H) parallel zur Scheibenführungsfläche (27a) bewegt, d. h. zur Magnetscheibe (3).
Figur 11 und 12 zeigen eine andere Ausführungsform des Kopfaufbaus, der vorzugsweise für die Aufzeichnung von Farbanteilsignalen in getrennten Spuren verwendet wird, beispielsweise von R-, G-, B-Signalen, oder Y-, R-Y-, B-Y-Signalen. In diesen Figuren sind die entsprechenden Bauteile des Kopfaufbaus mit den gleichen Bezugsziffem wie in Figur 5 bis 8 bezeichnet. Der Kopfaufbau besitzt einen Kopfschlitten (29), der stapelförmig aufgebaut ist, wobei ein oberer Teil des stapelförmigen Schlittens (29) in drei Arme (29c), (29d) und (29e) geteilt ist. Die entsprechenden Arme (29c), (29d) und (29e) besitzen an ihren Enden aufsteigende Teile (29c'), (29d') und (29e'), an denen die Magnetköpfe (H) angebracht werden können. Der Schlitten (29) besitzt Gleitflächenteile (29a), (29b), die an beiden Enden auf der oberen Fläche des Schlittens (29) ausgebildet sind. Der Schlitten (29) ist so aufgebaut, daß die Gleitflächenteile (29a), (29b) die Gleitflächen (28d), (28e) des Blocks (28) so berühren, wie dies Figur 10 zeigt. An der Unterfläche des Schlittens (29) ist eine Scheibenfeder (87) befestigt, um den Schlitten (29) mit dem bewegbaren Arm (81) zu verbinden, wodurch der Schlitten (29) gegen den Block (28) gedrückt wird. Wenn der Arm (81) von der Kopfverschiebungsvorrichtung bewegt wird, bewegt sich dadurch der Schlitten (29), während er von den Gleitflächen (28d), (28e) des Blocks (28) geführt wird. Da die Führungsflächen (28d), (28e) des Blocks (28) parallel zur Scheibenführungsfläche (27a) liegen, bedeutet dies, daß sich der Magnetkopf (H) parallel zur Scheibenführungsfläche (27a) bewegen kann. -7-

Claims (4)

  1. Nr. 391 377 PATENTANSPRÜCHE 1. Gerät zum Antreiben einer flexiblen Platte um auf dieser Informationen aufzuzeichnen und diese von dieser mittels eines Aufzeichen- und Wiedergabekopfes wiederzugeben, welches Gerät einen Antrieb aufweist, der die flexible Platte mit einer vorbestimmten Drehzahl antreibt, wobei eine Führungsplatte vorgesehen ist, die eine erste Plattenführungsfläche zumindest am Rand des Aufnahme-Wiedergabekopfes aufweist und eine Einstellplatte zum Ausrichten der flexiblen Platte mit der ersten Plattenführungsfläche vorgesehen sind, welche Einstellplatte eine zweite Plattenführungsfläche aufweist, die der ersten Plattenführungsfläche gegenüberliegt und von dieser einen vorbestimmten Abstand aufweist, wobei die flexible Platte zwischen diesen beiden Flächen positioniert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Distanziereinrichtung (26, 30d) zur Festlegung des Abstandes zwischen den Plattenführungsflächen (90c, 27a) vorgesehen ist, die nahe dem Rand der flexiblen Platte angeordnet ist, und die mit beiden Führungsflächen (90c, 27a) aufweisenden Platten (73, 90) in Berührung bringbar bzw. in einer der beiden gehalten ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanziereinrichtung (26, 30d) eine Einstellschraube zur Einstellung der Distanz zwischen der ersten und der zweiten Plattenführungsfläche (27a, 90c) aufweist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellplatte (90) mit drei vorzugsweise vier Distanziereinrichtungen (26, 30d) versehen ist, von denen eine koaxial zu einer Antriebswelle (72) des Antriebes angeordnet ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (75) eine Schlittenführungsfläche (28d) aufweist, die im wesentlichen parallel zur zweiten Plattenführungsfläche (90c) verläuft, wobei auf der Schlittenführungsfläche (28c) ein den Aufnahme-Wiedergabekopf (H) tragender Kopfschlitten (29) geführt ist. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen -8-
AT0125584A 1980-12-31 1984-04-13 Antriebsgeraet fuer eine flexible platte AT391377B (de)

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JP55187534A JPS57113459A (en) 1980-12-31 1980-12-31 Rotary sheet guide device
JP1981088563U JPS6215892Y2 (de) 1981-06-16 1981-06-16
JP56155575A JPS5857666A (ja) 1981-09-30 1981-09-30 回転磁気シ−ト装置
AT0565281A AT378072B (de) 1980-12-31 1981-12-30 Antriebsgeraet fuer biegsame platten

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ATA125584A ATA125584A (de) 1990-03-15
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AT0125584A AT391377B (de) 1980-12-31 1984-04-13 Antriebsgeraet fuer eine flexible platte

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2441881B2 (de) * 1973-10-12 1976-04-29 International Business Machines Corp., Armonk, N.Y. (V.St.A.) Magnetplattenspeicher

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2441881B2 (de) * 1973-10-12 1976-04-29 International Business Machines Corp., Armonk, N.Y. (V.St.A.) Magnetplattenspeicher

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