AT390773B - Behaelter - Google Patents

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AT390773B AT0112387A AT112387A AT390773B AT 390773 B AT390773 B AT 390773B AT 0112387 A AT0112387 A AT 0112387A AT 112387 A AT112387 A AT 112387A AT 390773 B AT390773 B AT 390773B
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement

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Description

Nr. 390 773
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, insbesondere Sammelbehälter, der mit an seiner Unterseite angebrachten, mit einer Bremse versehenen Rollen oder Rädern fahrbar ist und der einen, insbesondere um eine im oberen Bereich des Behälters vorgesehene Achse schwenkbar gelagerten Deckel aufweist.
Ein Behälter vorgenannter Art ist in der DE-OS 2 905 893 beschrieben. Bei solchen Behältern dient die Bremse dazu, diese Behälter gegen ein unbeabsichtigtes Bewegen bzw. Wegrollen zu sichern. Zur Betätigung bzw. zum Lösen der Bremse ist dabei eine eigene, unabhängig betätigbare Vorrichtung vorgesehen. Dies erfordert einen verhältnismäßig großen zusätzlichen Aufwand.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Behälter eingangs erwähnter Art zu schaffen, der eine einfach aufgebaute Brems- bzw. Fixiereimichtung besitzt, welche leicht bedient werden kann und mit geringem Aufwand herstellbar ist. Es soll dabei auch eine gute Betriebssicherheit der Brems- bzw. Fixiereinrichtung erzielbar sein.
Der erfindungsgemäße Behälter eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit einem von mindestens einer der Rollen bzw. einem der Räder zum Deckel führenden Gestänge, einem Seilzug od. dgl. versehen ist, dessen an der betreffenden Rolle bzw. an dem betreffenden Rad befindliches Ende mit der Rolle bzw. dem Rad in Bremseingriff setzbar oder mit dem ein an der Rolle bzw. an dem Rad befindlicher Bremskörper betätigbar ist, wobei der Deckel das Gestänge bzw. den Seilzug über dessen in Deckelnähe und benachbart zur Schwenkachse befindliches Ende beim Schließen des Deckels unmittelbar oder über ein am Deckel angeordnetes Zwischenstück zum Bremseingriff bewegt und das Gestänge oder der Seilzug beim Öffnen des Deckels eine entgegengesetzte, die Bremse lösende Bewegung erfährt. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung sehr gut entsprochen werden. Es erfolgt die Betätigung der Bremse mit dem Deckel des Behälters, welcher ja an sich zum ohnehin erforderlichen Öffnen und Schließen desselben mit einer geeigneten Handhabe od. dgl. ausgestattet sein muß und über eine Schwenklagerung verfügt Es liegen damit beim Deckel ohnedies jene Konstruktivelemente vor, auf deren Basis eine Betätigungseinrichtung für eine Bremse erstellt werden kann, und es wird durch die beim Erfindungsgegenstand vorgesehene Verwendung des Deckels zur Betätigung einer Bremse eine wesentliche konstruktive Ersparnis erzielt; überdies ergibt sich eine Vereinfachung der Bedienung, weil ja ein Bewegen bzw. Verfahren eines solchen Behälters in der Regel nur dann vorgenommen werden muß, wenn der betreffende Behälter gefüllt ist und entleert werden soll, wobei zum Entleeren der Deckel zu öffnen ist, oder wenn der Behälter bei geöffnetem Deckel gefüllt werden soll. Erfolgt ein Füllen eines solchen Behälters dadurch, daß nach und nach Material in den Behälter eingebracht wird, wie dies z. B. bei Sammelbehältern für Abfälle oder Sekundärstoffe der Fall ist, haben solche Behält» in der Regel während der Füllzeit einen festen Standort und sind häufig mit eigenen Füllöffnungen versehen, durch welche das zu sammelnde Material bei geschlossenem Deckel in den Behälter eingebracht werden kann; sollen solche Behälter entleert werden, wird der Deckel geöffnet, und es werden die Behälter an einen geeigneten Platz gebracht, z. B. gerollt, von dem aus das gesammelte Material in Sammelfahrzeuge od. dgl. übernommen werden kann; es ist dementsprechend für den Entleerungsvorgang eines solchen Behälters der Deckel zu öffnen und die Brems- bzw. Fixiereinrichtung zu lösen, was durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Behälters auf sehr einfache Weise durch die Verbindung des Öffnens des Deckels mit der Freigabe der Bremse bewirkt werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters ist dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter wie an sich bekannt, mit einer den Deckel in seiner Schließlage sichernden Sperreinrichtung, vorzugsweise mit einem mit einem Schlüssel betätigbaren Schloß, versehen ist. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Behälter an allgemein zugänglichen Stellen aufgestellt wird. Es gibt diese Ausführungsform auf einfache Weise die Möglichkeit, durch die vorgesehene Sicherung des Deckels in seiner Schließlage einem Öffnen des Deckels und damit einer Freigabe der Bremse des Behälters durch Unbefugte entgegenzuwirken. Dies ist z. B. bei Sammelbehältern, welche mit eigenen Öffnungen zur Eingabe des zu sammelnden Materials versehen sind, und welche auf öffentlichen Plätzen Aufstellung finden, von besonderem Wert.
Eine konstruktiv besonders einfache Ausführung des Behälters ergibt sich, wenn man vorsieht, daß das Gestänge eine exzentrisch zur Schwenkachse des Deckels verschiebbar gelagerte, insbesondere im Inneren des Behälters angeordnete Stange aufweist, welche von der zu bremsenden Rolle bzw. dem zu bremsenden Rad zum Deckel führt. Ein Anordnen der Stange im Inneren des Behälters ergibt einen guten Schutz der die Bremsung bzw. Fixierung des Behälters bewirkenden Stange gegen von außen einwirkende Kräfte, wie sie beim Handhaben, insbesondere beim Entleeren des Behälters, zur Einwirkung kommen können und auch gegen Versuche Unbefugter einen solchen Behälter gewaltsam zu öffnen.
Es ist dabei weiter im Sinne eines konstruktiv einfachen und betriebssicheren Konzeptes von Vorteil, wenn man vorsieht, daß eine die Stange zum Deckel hin schiebende Feder vorgesehen ist, und daß der Deckel in dessen Schließstellung diese Stange gegen die Kraft der Feder nach unten drückt. Man erhält dabei weiter die Möglichkeit die Bremsung bzw. Fixierung des Behälters zu justieren, wenn man vorsieht, daß insbesondere am oberen Ende der Stange eine mit ihrer Achse in Längsrichtung der Stange verlaufende, in dieser Längsrichtung verstellbare, fixieibare Stellschraube vorgesehen ist. Es ergibt sich ohne zusätzlichen Konstruktivaufwand auf einfache Weise eine gute Führung und Positionierung des rollen- bzw. radseitigen Endes der Stange bei gleichzeitig allseitiger Rollbarkeit bzw. Verfahrbarkeit des Behälters, wenn man vorsieht, daß die Rolle in an sich bekannter Weise als um eine vertikale geometrische Achse drehbare Lenkrolle ausgebildet ist, und daß das vertikalachsige Drehlager der Rolle eine Durchgangsöffnung besitzt, wobei das rollenseitige Ende der Stange durch diese -2-
Nr. 390 773
Durchgangsöffnung zum Eingriff mit dem Rad der betreffenden Rolle oder zur Betätigung eines an diesem Rad angreifenden Bremskörpers geführt ist
Eine andere konstruktiv einfache Ausführungsform des erfindungsgemäß ausgebildeten Behälter ist dadurch gekennzeichnet, daß bei einen Seilzug aufweisendem Behälter der Seilzug mit seinem einen Ende an den an einem Rad bzw. einer Rolle des Behälters angeordneten Bremskörper angeschlossen und mit seinem anderen Ende direkt oder über ein Zwischenstück mit dem Deckel verbunden ist.
Das beim erfindungsgemäßen Behälter vorgesehene Gestänge bzw. der Seilzug od. dgl. kann mit dem Deckel des Behälters unmittelbar in Verbindung stehen bzw. bei geschlossenem Deckel in Verbindung kommen und bei geöffnetem Deckel vom Deckel gelöst sein, wie dies z. B. bei einer im Behälter gelagerten Stange der Fall ist, welche in der Schließlage des Deckels vom Deckel nach unten gedrückt wird. Die Einwirkung des Deckels auf eine solche Stange oder auf einen Seilzug od. dgl. kann auch mittelbar über ein am Deckel angeordnetes Zwischenstück erfolgen, wie z. B. über eine Klappe, die vom Deckel in der Schließlage niedergedrückt wird und ihrerseits mit dem Gestänge oder Seilzug in Eingriff kommt oder steht. Eine andere Ausführungsform, bei der das Gestänge bzw. der Seilzug od. dgl. durch den Deckel über ein Zwischenstück betätigt wird ist dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwenkachse des Deckels eine mit einer Exzenterkurve versehene Scheibe angebracht ist und daß das deckelseitige Ende der Stange oder des Seilzuges an dieser Kurve anliegend geführt ist
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, weiter erläutert In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Behälter in Seitenansicht, wobei der Behälter in Fig. 1 mit geschlossenem und in Fig. 2 mit geöffnetem Deckel dargestellt ist, die Fig. 3 und 4 korrespondierend zu den Fig. 1 und 2 Details dieses Behälters in größerem Maßstab im Schnitt, Fig. 5 eine Variante zum Behälter nach den Fig 1 bis 4, Fig. 6 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters in einer der Fig. 4 ähnlichen Darstellung, und Fig. 7 gleichfalls in einer der Fig. 4 ähnlichen Darstellung eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Behälters.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Behälter (1) weist einen schwenkbar gelagerten Deckel (2) auf, der in den Fig. 1 und 3 in seiner Schließlage und in den Fig. 2 und 4 in aufgeklappter Lage dargestellt ist. Der Behälter (1) ist mit sogenannten Lenkrollen (3) ausgestattet, welche ein Verfahren des Behälters ermöglichen. Diese Lenkrollen (3) weisen Räder (3a) auf, welche in einem Bügel (3b) drehbar gelagert sind, wobei der Bügel (3b) seinerseits um eine lotrecht verlaufende geometrische Achse (3c) schwenkbar ist Um diese Schwenkbarkeit anzudeuten, sind in den Fig.l bis 4 jeweils zwei Stellungen dieser Lenkrollen bzw. der Räder (3a) desselben eingezeichnet, wobei eine dieser Stellungen mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. Der Behälter (1) ist mit einem Gestänge (4) versehen, welches von einer der Rollen (3) zum Deckel (2) führt. Das Gestänge (4) ist durch eine Stange (4a), eine Rückzugfeder (5) und eine am oberen Ende der Stange (4a) angeordnete Stellschraube (6) gebildet. Das rollen- bzw. radseitige Ende (4b) der Stange (4a) kommt über einen Bremskörper (7) bei nach unten verschobener Stange (4a) mit dem betreffenden Rad (3a) in Eingriff und fixiert dieses gegen unerwünschtes Verdrehen, wobei solcherart der Behälter (1) gegen ein unerwünschtes Verschieben gesichert ist. Die Stange (4a) wird vom Deckel (2) mit seiner Unterseite auf die Stellschraube (6) drückt, welche in Längsrichtung der Stange (4a) verstellbar und mit einer Gegenmutter (6a) fixierbar ist. Beim Aufklappen des Deckels (2) wird dieser um die Schwenkachse (8) im Sinne des Pfeiles (9) verschwenkt und kommt dabei in die in den Fig. 2 und 4 dargestellte Lage. Es kommt dadurch die vom Deckel (2) auf die Stange (4a) wirkende Kraft in Wegfall und die Stange (4a) wird durch die Rückzugfeder (5) im Sinn des Pfeiles (10) nach oben geschoben, wodurch das untere Ende (4b) der Stange mit dem Bremskörper (7) vom Rad (3a) freikommt, sodaß dessen Bremsung aufgehoben ist und das betreffende Rad fiei gedreht und damit der Behälter (1) verschoben bzw. verfahren werden kann. Durch Justieren der Stellschraube (6) können Toleranzen des Abstandes die zwischen der Unterseite des Deckels (2) und dem Umfang jenes Rades, auf das der Bremskörper (7) einwirkt, sowie auch Toleranzen, die durch die Abnützung des Rades (3a) nach längerer Verwendung des Behälters entstehen, ausgeglichen werden. Auch der Bremsdruck ist auf diese Weise einstellbar.
Der Deckel (2) ist mit einer Handhabe (12) und weiter mit einer Sperreinrichtung (14) versehen, welche ihrerseits aus einem Schloß (15), an dem ein schwenkbarer Haken (16) angeordnet ist und einem am Behälter (1) angebrachten Zapfen (17) besteht, hinter dem der Haken (16) in der Schließlage des Schlosses (15) greift und damit den Deckel (2) gegen Aufklappen sichert. Das Schloß (15) ist in üblicher Weise mit einem Schlüssel betätigbar.
Die von der zu bremsenden Rolle (3) zum Deckel (2) des Behälters führende Stange (4a) verläuft exzentrisch in bezug auf die Schwenkachse (8) des Deckels (2) und es ist diese Stange (4a) im Inneren des Behälters (1) angeordnet und damit gegen von außen kommende Krafteinwirkung gut geschützt
Der Bremskörper (7) ist im Hinblick auf den kleineren Maßstab der Darstellung in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt; das die Bremskraft auf das betreffende Rad (3a) ausübende Ende (4b) der Stange (4a) kann aber auch ohne einen solchen Bremskörper (7) unmittelbar auf den Umfang eines solchen Rades (3a) einwirken. Die Rollen (3) müssen nicht unbedingt schwenkbare Lenkrollen sein, sondern können auch sogenannte Bockrollen sein, also Rollen deren Tragbügel, in dem das betreffende Rad gelagert ist, fix an dem zu verfahrenden Körper, also im vorliegenden Fall am Behälter (1), angebracht sind. Desgleichen kann man zum Verfahren eines Behälters wie er in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, auch gewöhnliche Räder, die in üblicher Weise auf Achsen gelagert sind, vorsehen. -3-

Claims (8)

  1. Nr. 390 773 Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Behälters ist im vertikalachsigen Drehlager (18) der Lenkrolle (3) eine Durchgangsöffnung (20) vorgesehen, durch die das rollen- bzw. radseitige Ende (4b) der Stange (4a) hindurchgeführt ist, während die Feder (5) am Rand der Durchgangsöffnung (20) aufliegt. Das andere Ende der Feder (5) ist mit der Stange (4a) verbunden und drückt 5 diese, wie bereits erwähnt, nach oben. Die Übertragung der die Rolle (3) bremsenden Kraft vom Deckel (2) auf die Stange (4a) bzw. auf die am oberen Ende dieser Stange angeordnete Stellschraube (6) kann unmittelbar vom Deckel (2) erfolgen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, aber man kann gewünschtenfalls auch im Bereich des Deckels ein Zwischenstück anordnen, über das die Kraft vom Deckel auf die Stange (4a) ausgeübt wird. Ein solches Zwischenstück kann z. B. eine auf 10 der Schwenkachse (8) oder im Deckel (2) gelagerte Klappe (21) sein, wie sie in Fig. 4 strichliert eingezeichnet ist. Die Zwischenfügung einer solchen Klappe ändert den Bewegungsablauf bei der Fixierung und bei der Freigabe des Rades (3a) der Rolle (3) nicht. Man kann aber gewünschtenfalls, wie Fig. 5 zeigt, auch ein anderes Zwischenstück, z. B. einen zweiarmigen Hebel (22) vorsehen, welcher am Behälter (1) gelagert ist und der mit seinem einen Ende (22a) mit der Stange (4a) bzw. mit der Stellschraube (6) verbunden ist und dessen anderes 15 Ende (22b) mit dem Deckel (2) in dessen Schließlage in Wirkverbindung tritt. Bei dieser Konfiguration bewegt sich die Stange (4a) beim Schließen des Deckels (2) nach oben und es ist eine Feder vorzusehen, welche die Stange (4a) beim Öffnen des Deckels nach unten bewegt. Eine solche Bewegungsart der Stange (4a) ist auf die Betätigung eines zweiarmigen Bremshebels (23) abgestimmt, wobei das eine Ende (23a) eines solchen Bremshebels auf das zu bremsende Rad (3a) einwirkt und das andere Ende (23b) von der Stange (4a) 20 niedergedrückt wird, wenn sich diese Stange (4a) beim Öffnen des Deckels (2) nach unten bewegt Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform weist der Behälter (1) einen Seilzug (25) auf, der mit seinem einen Ende (25a) einen einarmigen Bremshebel (26) angeschlossen ist, der einen Bremskörper (27) trägt, der auf das Rad (3a) einwirkt. Sobald der Seilzug (25), der mit seinem Ende (25a) an den Hebel (26) angeschlossen ist, diesen nach oben zieht, wird die Bremsung des Rades (3a) aufgehoben und es kann der 25 Behälter (1) verschoben bzw. verfahren werden. Das andere Ende (25b) des Seilzuges (25) ist mit dem Deckel (2) des Behälters verbunden. Es kommt auch dabei eine mittelbare Verbindung über ein Zwischenstück in Frage. Der Seilzug oder der Bremshebel (26) ist mit einer nicht näher dargestellten Federvorspannung ausgestattet. Sobald der Deckel (2) im Sinne des Pfeiles (9) geöffnet wird, erfolgt gleichzeitig eine Freigabe der Bremse. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist zum Abbremsen bzw. Fixieren des Rades (3a) des Behälters ein 30 zweiarmiger Bremshebel (30) vorgesehen, der an einem Ende (30a) einen Bremskörper (31) trägt und dessen anderes Ende (30b) über eine Stange (4a) mit einer Scheibe (32), in der eine Kurvenbahn (33) vorgesehen ist, in Wirkverbindung steht. Die Kurvenbahn (33) ist ähnlich wie eine Spirale ausgeführt und es ist die Scheibe (32) mit dem Deckel (2) des Behälters verbunden und es erfahrt die Kurve (33) beim Öffnen und Schließen des Deckels (2) eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse (8) des Deckels. Durch diese Schwenkbewegung wird 35 beim Öffnen des Deckels (2) im Sinn des Pfeiles (9) die Stange (4a) nach unten bewegt und es wird damit eine Freigabe der Bremse des Rades (3a) bewirkt, wogegen beim Schließen des Deckels der Bremskörper (31) wieder in Eingriff mit dem Rad (3a) kommt. 40 PATENTANSPRÜCHE 45 1. Behälter, insbesondere Sammelbehälter, der mit an seiner Unterseite angebrachten, mit einer Bremse 50 versehenen Rollen oder Rädern fahrbar ist und der einen, insbesondere um eine im oberen Bereich des Behälters vorgesehene Achse schwenkbar gelagerten Deckel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) mit einem von mindestens einer der Rollen (3) bzw. einem der Räder (3a) zum Deckel (2) führenden Gestänge (4; 4a), einem Seilzug (25) od. dgl. versehen ist, dessen an der betreffenden Rolle (3) bzw. an dem betreffenden Rad (3a) befindliches Ende (4b; 25a) mit der Rolle bzw. dem Rad in Bremseingriff setzbar oder 55 mit dem ein an der Rolle (3) bzw. an dem Rad (3a) befindlicher Bremskörper (7; 27) betätigbar ist, wobei der Deckel (2) das Gestänge (4; 4a) bzw. den Seilzug (25) über dessen in Deckelnähe und benachbart zur Schwenkachse (8) befindliches Ende beim Schließen des Deckels unmittelbar oder über ein am Deckel angeordnetes Zwischenstück (21; 22) zum Bremseingriff bewegt und das Gestänge (4; 4a) oder der Seilzug (25) beim Öffnen des Deckels (2) eine entgegengesetzte, die Bremse lösende Bewegung erfährt. -4- 60 Nr. 390 773
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) wie an sich bekannt, mit einer den Deckel (2) in seiner Schließlage sichernden Sperreinrichtung (14), vorzugsweise mit einem mit einem Schlüssel betätigbaren Schloß (15), versehen ist.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge eine exzentrisch zur Schwenkachse (8) des Deckels (2) verschiebbar gelagerte, insbesondere im Inneren des Behälters (1) angeordnete Stange (4a) aufweist, welche von der zu bremsenden Rolle (3) bzw. dem zu bremsenden Rad (3a) zum Deckel (2) führt.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Stange (4a) zum Deckel (2) hin schiebende Feder (5) vorgesehen ist, und daß der Deckel (2) in dessen Schließstellung diese Stange (4a) gegen die Kraft der Feder (5) nach unten drückt
  5. 5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere am oberen Ende der Stange (4a) eine mit ihrer Achse in Längsrichtung der Stange verlaufende, in dieser Längsrichtung verstellbare, fixierbare Stellschraube (6) vorgesehen ist.
  6. 6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (3) in an sich bekannter Weise als um eine vertikale geometrische Achse drehbare Lenkrolle (3) ausgebildet ist, und daß das vertikalachsige Drehlager (18) der Rolle (3) eine Durchgangsöffhung (20) besitzt, wobei das rollenseitige Ende (4b) der Stange (4a) durch diese Durchgangsöffnung (20) zum Eingriff mit dem Rad (3a) der betreffenden Rolle (3) oder zur Betätigung eines an diesem Rad angreifenden Bremskörpers (7) geführt ist.
  7. 7. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einen Seilzug (25) aufweisendem Behälter (1) der Seilzug (25) mit seinem einen Ende (25a) an den an einem Rad (3a) bzw. einer Rolle (3) des Behälters angeordneten Bremskörper (21) angeschlossen und mit seinem anderen Ende (25b) direkt oder über ein Zwischenstück mit dem Deckel (2) verbunden ist.
  8. 8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwenkachse (8) des Deckels (2) eine mit einer Exzenterkurve (33) versehene Scheibe (32) angebracht ist, und daß das deckelseitige Ende der Stange (4a) oder des Seilzuges (25) an dieser Kurve (33) anliegend geführt ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
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