AT390152B - Roehrenfoermiges glockenspiel mit schlaginstrument - Google Patents

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Rivadeneira Leonardo
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein röhrenförmiges Glockenspiel mit hohlen Stäben und ein Schlaginstrument zur Betätigung des Glockenspiels. 



   Es sind bereits Glockenspiele bekanntgeworden, die röhrenförmig sind und aus Rohren bestehen, die aufgehängt und durch einen Hammer oder ähnliches geschlagen werden können, sodass die Röhren in Vibration versetzt werden und einen Ton abgeben, z. B. in der USA 1177537 (Ressler). 



   Diese bekannten Glockenspiele haben jedoch den Nachteil, dass die Töne mit ihren entsprechenden Obertönen nicht lange hörbar sind und auch nicht die Vorteile des Klanges des Aluminiums aufweisen und auch nicht die Ordnung der Tonfolge und die allgemeine harmonische Wirkung aufweisen welche das Glockenspiel, gebaut nach den Prinzipien der Kabbala, hervorbringt
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, entspannende, meditative, volle und klare Töne zu produzieren, deren Charakteristik es ist, dass bis zu 3 Obertönen mit einer Nachklangdauer bis zu 60 Sekunden zu hören sind. Alle oben genannten Vorteile ergeben sich durch die Verwendung des Aluminiums und durch den Klangaufbau nach der Zahlenmystik der Kabbala.

   Man erreicht dadurch auch eine andere Anordnung der Tonfolge, die nicht den abendländischen Instrumenten (in Halbtonschritten) entsprechen, eine hohe Resonanz mit weiter Amplitude (Tonstärke) und dass die Töne durch das System so aufeinander gestimmt sind, dass sich in der Tonfolge - selbst beim Zusammenspiel aller   Töne - eine   harmonische und musikalische Wirkung ohne Dissonanzen ergibt. 



  Das Instrument kann unter anderem für Behindertenschulung eingesetzt werden. Es hat sich erwiesen, dass seine Klänge auch von schwer Gehörgeschädigten vernehmbar sind. Sein Klang ist auch geeignet, das Interesse autistischer Personen zu wecken und ist allgemein für Musik-Therapie zu empfehlen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch 3 Abschnitte mit jeweils 3 Stäben in der Anordnung   (A - B - C)   und einem letzten Abschnitt mit 3 Stäben in der Anordnung   (A-C-B),   wobei sich die 3 Durchmesser der Stäbe (A, B, C) ungefähr wie (2   : 1, 5 : 1)   und die Wandstärke ungefähr wie (1, 5 : 1 : 1) und die Längen (a, b, c) wie   (1, 09 : 1, 04 : 1)   verhalten. 



   Gemäss der Erfindung ist weiterhin ein Schlaginstrument vorgesehen mit ein auf der einen Seite mit oval geformter Watte belegtem und mit Kupferdrähten umwickeltes Elektrokabel, an dessen anderen Seite sich Kupferdrähte befinden, die wie Finger gespreizt sind. 



   Durch diese Erfindung wird erreicht, dass die Intervalle zwischen den 12 Tönen des Glockenspiels nicht mit denen eines temperierten Instrumentes übereinstimmen, da jene nicht die Vierteltonschritte und auch keine kleinere Tonschritte berücksichtigen. Die folgenden aufgeschriebenen Intervalle hört man in folgender Weise mit kleinen Abweichungen : von Stab   (1)   zu   (2) :   Quarte   (h - e)   (2) zu   (3) :   Kleine Terz (gis-h) (3) zu   (4) :   Kleine Sekunde (a-gis) (4) zu   (5) :   Quarte   (e - a)   (5) zu   (6) :

   Kleine Terz (cis - e)   (6) zu   (7) :   Grosse Septim (d - cis) (7) zu   (8) :   Grosse Terz (b-d) (8) zu   (9) :   Kleine Terz (g-b) (9) zu   (10) :   Grosse Sekunde (a-g) (10) zu   (il) :   Quint   (d - a)   (11) zu   (12) :   Kleine Sexte (d-b) 
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 eine Abbildung des Glockenspiels nach der Erfindung ; Fig. 2 eine Abbildung der Schlaginstrumente. 



   In Fig. 1 sind 12 Rohre gezeigt, die in folgender Anordnung an einem Bambusrohr (I) von 67 cm Länge hängen :
Zuerst das Rohr (A) mit 30 mm Durchmesser, dann das Rohr (B) mit 20 mm Durchmesser gefolgt von Rohr (C) mit 15 mm Durchmesser. Diese Anordnung wiederholt sich zweimal. Nur die letzten drei Rohre folgen in einer anderen Anordnung   (A-C-B) :   der letzte Abschnitt endet also mit dem 20 mm starken und 250 mm langen Aluminiumrohr, womit der Tonverlauf eine aufwärtsstrebende Klangwirkung erhält. 



   Länge, Durchmesser und Rohrstärke der Aluminiumröhre sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich (siehe auch Abbildung) : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Durchmesser <SEP> (mm) <SEP> Stärke <SEP> (mm) <SEP> Länge <SEP> in <SEP> 4 <SEP> Abstufungen <SEP> (mm)
<tb> (A) <SEP> 30 <SEP> 15 <SEP> 520 <SEP> 450 <SEP> 380 <SEP> 310
<tb> (B) <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 490 <SEP> 430 <SEP> 360 <SEP> 250
<tb> (C) <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 470 <SEP> 410 <SEP> 340 <SEP> 270
<tb> 
 
Die Rohre müssen gerade sein und in der angegebenen Länge geschnitten sein, damit die Klangwirkung gewährleistet ist. Werden die angeführten Masse nicht eingehalten, kommt es zur Dissonanz. Ist ein Rohr 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beispielsweise kürzer als 250 mm und hat es einen geringeren Durchmesser als 20 mm, so verstummt es. Dies ist der Fall bei den drei letzten, kürzeren Rohren. 



   Der 1. und 5. Ton sind ähnlich, jedoch mit verschiedenem Oberton sowie verschiedener Stärke und Länge. 



  Dies trifft ebenso für den 7. und 11. Ton zu. 



   Entsprechend der Benützung der Schlaginstrumente entstehen sowohl sanfte wie sehr starke Töne, die alleine oder zusammen gespielt werden können, weil die Rohre mit doppeltem Baumwollfaden   (III)   am Bambus (I) befestigt sind Der Baumwollfaden ist nötig, da er im Gegensatz zum Nylonfaden kein Nebengeräusch erzeugt. 



   Die Löcher (IV) zum Durchfädeln des Baumwollfadens in den Aluminiumrohren sowie im Bambusrohr haben einen Durchmesser von 2 mm. 



   An den Aluminiumrohren sind die Löcher in verschiedener Tiefe vom Bambus aus gemessen : von 10, 5 cm pro Rohr um 5 mm abnehmend bis zu 5 cm. 



   An der Bambusstange sind 13 Löcher vorhanden : vom Ende der Stange bis zum ersten Loch im Abstand von 5 cm, wieder 5 cm Abstand zwischen dem ersten und zweiten Loch, gefolgt von 4, 5 cm und 4, 5 cm. Diese Ordnung von 5   cm-4, 5 cm-4, 5   cm im Wechsel wird bis zum Ende der Bambusstange beibehalten. 



   An der oberen Seite der Stange wird der Baumwollfaden mit Hilfe von kleinen Holzkugeln (IV) befestigt. 



   Durch diese genaue Anordnung und Bemessung der Abstände wird bewirkt, dass mehrere Rohre gleichzeitig geschlagen werden können. 



   An den beiden Enden der Bambusstange ist mit zwei Holzkugeln (V) zusätzlich eine Schnur (II) zur Befestigung des Instrumentes am Plafond angebracht. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Schlaginstrumente : ein doppelseitig verwendbares Elektrokabel (4), auf der einen Seite Watte   (1),   die mit Kupferdrähten befestigt ist. Die Watte ist oval geformt, mit einem Durchmesser von 5 cm der Länge nach und 2 cm der Breite nach. 



   Die gesamte Länge beträgt 34 cm. Auf der anderen Seite befinden sich Kupferdrähte (2), die wie Finger gespreizt sind
Weiters wird in Fig. 2 eine Bambusstange von 29 cm Länge mit einseitigem, eiförmigem Kopf (3) aus Holz, mit 5 cm Durchmesser der Länge nach und 3, 5 cm Durchmesser der Breite nach gezeigt. Die gesamte Länge beträgt 34 cm. 



   Die Rohre können auch horizontal mit den oben beschriebenen Geräten gestrichen werden. Dadurch kann ein harfenähnlicher Ton erzeugt werden. Sämtliche in der Beschreibung erkennbaren und in den Zeichnungen erkennbaren technischen Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung. 



   

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Röhrenförmiges Glockenspiel mit hohlen Stäben, gekennzeichnet durch 3 Abschnitte mit jeweils 3 Stäben in der Anordnung (A - B - C) und einem letzten Abschnitt mit 3 Stäben in der Anordnung (A-C-B), wobei sich die 3 Durchmesser der Stäbe (A, B, C) ungefähr wie (2 : 1, 5 : 1) und die Wandstärke ungefähr wie 1, 5 : 1 : 1 und die Längen (a, b, c) wie (1, 09 : 1, 04 : 1) verhalten.
  2. 2. Schlaginstrument zur Betätigung des Glockenspiels nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf der einen Seite mit oval geformter Watte belegtes und mit Kupferdrähten umwickeltes Elektrokabel, an dessen anderer Seite sich Kupferdrähte befinden, die wie Finger gespreizt sind.
AT134887A 1987-05-26 1987-05-26 Roehrenfoermiges glockenspiel mit schlaginstrument AT390152B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9209128U1 (de) * 1992-07-08 1993-01-07 Stolze, Heinz, Dr., 2800 Bremen Klangelementesatz für Musikinstrumente, Geräte, Installationen oder zum Einzelgebrauch

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US864461A (en) * 1906-04-20 1907-08-27 Henry Gibbs Chime.
US1057003A (en) * 1910-05-14 1913-03-25 Rowland H Mayland Tubular bell.
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US1323390A (en) * 1919-12-02 Hammer-arrest for clock-chimes
US1415256A (en) * 1919-08-07 1922-05-09 Leonard D Morris Chime-striking action
DE939002C (de) * 1954-06-25 1956-02-09 Harry Harms Daempfungsvorrichtung fuer Roehren-Glockenspiele

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