AT389213B - Langlaufskischuh - Google Patents

Langlaufskischuh

Info

Publication number
AT389213B
AT389213B AT184988A AT184988A AT389213B AT 389213 B AT389213 B AT 389213B AT 184988 A AT184988 A AT 184988A AT 184988 A AT184988 A AT 184988A AT 389213 B AT389213 B AT 389213B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cross
sole
leaf spring
country ski
ski boot
Prior art date
Application number
AT184988A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA184988A (de
Original Assignee
Bata Schuhe Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bata Schuhe Ag filed Critical Bata Schuhe Ag
Priority to AT184988A priority Critical patent/AT389213B/de
Publication of ATA184988A publication Critical patent/ATA184988A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT389213B publication Critical patent/AT389213B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die   Erfindung   bezieht sich auf einen Langlaufskischuh mit wenigstens einer in der Sohle vorgesehenen, in
Schuhlängsrichtung verlaufenden Blattfeder. 



   Im Laufe der Zeit haben sich beim Skilanglaufen zwei unterschiedliche Lauftechniken herausgebildet, die unterschiedliche Anforderungen an den Langlaufskischuh stellen. Während beim sogenannten Diagonalschritt für ein leichtes Abheben der Ferse vom Langlaufski und eine biegeweiche Schuhausbildung im Ballenbereich zu sorgen ist, soll beim schlittschuhschrittartigen Abstossen die Abrollbewegung des Fusses im Ballenbereich weitgehend unterbunden und das Abheben der Ferse vom Langlaufski erschwert werden, um die für den
Schlittschuhschritt erforderliche Skiführung zu erleichtern. Übliche Langlaufskischuhe sind für ein Abrollen des Fusses im Ballenbereich ausgelegt und daher für einen Schlittschuhschritt weniger geeignet. 



   Um ein von den Werkstoffeigenschaften der Sohle unabhängiges Biegeverhalten sicherzustellen, ist es ausserdem bereits bekannt, in der Schuhsohle eine Blattfeder vorzusehen, die die Steifigkeit des Schuhs massgeblich bestimmt. Das aufgrund einer eingesetzten Blattfeder festgelegte Biegeverhalten des Schuhs lässt sich aber nicht mehr verändern, so dass der Schuh lediglich für eine Lauftechnik vorteilhaft ausgelegt werden kann. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu vermeiden und einen Langlaufskischuh der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, dass sein Biegeverhalten an die jeweiligen Anforderungen der Lauftechnik angepasst werden kann. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Blattfeder um eine Längsachse drehverstellbar gelagert ist. 



   Durch eine Drehverstellung der Blattfeder kann das Biegeverhalten des Schuhs hinsichtlich einer sohlenparallelen Querachse im gewünschten Sinn verändert werden. Während in einer sohlenparallelen Lage die Blattfeder ein weiches Abrollen des Fusses im Ballenbereich erlaubt, wird diese Abrollbewegung in der um 900 verdrehten Hochkantlage der Blattfeder weitgehend unterbunden, weil in diesem Fall die Biegeachse senkrecht zur Blattfeder und nicht parallel dazu verläuft. Durch diese einfache Massnahme wird somit ein Langlaufskischuh geschaffen, der nicht nur hervorragend die Anforderungen des Diagonalschrittes, sondern auch die des Schlittschuhschrittes erfüllt. 



   Die gewählte Drehlage der Blattfeder in der Sohle darf sich während der Schuhbenützung nicht ungewollt verändern. Dieser Bedingung kann durch verschiedene konstruktive Massnahmen nachgekommen werden. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich dabei, wenn die Blattfeder zwischen zwei zueinander senkrechten Endanschlägen einerseits für eine sohlenparallele Lage und anderseits für eine Hochkantlage drehverstellbar ist
Die Drehverstellung der Blattfeder um eine Längsachse kann in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch sichergestellt werden, dass die Blattfeder an den beiden Enden und im Längsmittenbereich je einen kreiszylindrischen Lagerkörper trägt, der in eine entsprechende Lagerausnehmung in der Sohle eingreift.

   Eine solche Lagerkörperanordnung beeinträchtigt das Biegeverhalten der Blattfeder kaum, stellt aber eine ausreichende Kraftübertragung zwischen Sohle und Feder sicher. 



   Gemäss der wirksamen Kräfteübertragung zwischen Sohle und Feder können die endseitigen Lagerkörper lediglich nach unten und der mittige Lagerkörper lediglich nach oben in den zugehörigen Lagerausnehmungen abgestützt sein, so dass sich einfache Lagerungsverhältnisse mit dem Vorteil ergeben, dass die Blattfeder auch nach der Sohlenfertigung problemlos in die Sohle eingesetzt werden kann. 



   Die Drehverstellung der Blattfeder ist sinnvoll über eine Betätigungshandhabe von aussen durchzuführen. Zu diesem Zweck könnte ein Drehknopf od. dgl. vorgesehen sein. Vorteilhafter ist es allerdings, einen der Lagerkörper mit einem durch die Sohle vorragenden Schwenkhebel zu versehen, der zugleich mit im Sohlenbereich vorgesehenen Endanschlägen für die Blattfederverdrehung zusammenwirken kann. Ein solcher Schwenkhebel beeinträchtigt ausserdem die Biegeeigenschaften der Blattfeder nicht. 



   Schliesslich ist zu erwähnen, dass auch zwei oder mehrere Blattfedern im Sohlenbereich drehverstellbar gelagert verden können, was eine weitergehende Anpassung des Biegeverhaltens des Langlaufskischuhs erlaubt. Bei einer gegensinnigen Verdrehung der Blattfedern sind nämlich auch Zwischendrehlagen möglich, ohne eine Verwindung der Sohle zu erleichtern. Mit einer nicht symmetrischen Drehlage der Federn kann aber auch eine bestimmte Verwindungsneigung eingestellt werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig.   l   einen erfindungsgemässen Langlaufskischuh ausschnittsweise in einem Längsschnitt durch die Sohle, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (11-11) der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   (l1I-IU)   der Fig.   l   und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie (IV-IV) der Fig. 1. 



   Der dargestellte Langlaufskischuh besteht im wesentlichen aus einer eine Sohle   (1)   bildenden Schale (2), in der ein Innenschuh (3) eingesetzt ist. Zum Unterschied zu herkömmlichen Langlaufskischuhen ist in der Sohle   (1)   eine Blattfeder (4) vorgesehen, die um eine Längsachse drehverstellbar gelagert ist. Zu diesem Zweck wird die Blattfeder (4) an den beiden Enden und im Längsmittenbereich von je einem kreiszylindrischen Lagerkörper (5) aufgenommen, für den in der Sohle   (1)   entsprechende Lagerausnehmungen (6) vorgesehen sind.

   Diese Lagerausnehmungen (6) stützen die Blattfeder (4) im Sinne der beim Abrollen des Fusses auftretenden Biegelinie im Bereich der beiden Enden nach unten und im Mittenbereich nach oben ab, so dass bei einer sohlenparallelen Lage der Blattfeder (4) die Biegeachse parallel zur Blattfederebene, bei einer Hochkantlage jedoch senkrecht dazu verläuft. In der in der Zeichnung dargestellten Hochkantlage der Blattfeder (4) wird daher die Sohle   (1)   des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Langlaufskischuhs versteift, was vorteilhafte Bedingungen für eine Skiführung beim Schlittschuhschritt sichert. In der gegenüber der Hochkantlage um 90  gedrehten sohlenparallelen Lage der Blattfeder (4) wird eine biegeweiche Sohle erhalten, die die für einen Diagonalschritt gewünschte Abrollbewegung des Fusses im Ballenbereich vorteilhaft zulässt. 



   Zur Drehverstellung der Blattfeder (4) trägt einer der Lagerkörper (5) einen durch die Sohle nach unten vorragenden Schwenkhebel (7), der mit seitlichen Endanschlägen (8) in der Sohle   (1)   zusammenwirkt und somit die beiden Gebrauchslage der Blattfeder (4) festlegt. 



   PATENTANSPRÜCHE 1. Langlaufskischuh mit wenigstens einer in der Sohle vorgesehenen, in Schuhlängsrichtung verlaufenden Blattfeder, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (4) um eine Längsachse drehverstellbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Langlaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (4) zwischen zwei zueinander senkrechten Endanschlägen (8) einerseits für eine sohlenparallele Lage und anderseits für eine Hochkantlage drehverstellbar ist.
    3. Langlaufskischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (4) an den beiden Enden und im Längsmittenbereich je einen kreiszylindrischen Lagerkörper (5) trägt, der in eine entsprechende Lagerausnehmung (6) in der Sohle (1) eingreift.
    4. Langlaufskischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen Lagerkörper (5) nach unten und der mittige Lagerkörper (5) nach oben in den zugehörigen Lagerausnehmungen (6) abgestützt sind.
    5. Langlaufskischuh nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Lagerkörper (5) einen durch die Sohle (1) vorragenden Schwenkhebel (7) trägt.
AT184988A 1988-07-19 1988-07-19 Langlaufskischuh AT389213B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT184988A AT389213B (de) 1988-07-19 1988-07-19 Langlaufskischuh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT184988A AT389213B (de) 1988-07-19 1988-07-19 Langlaufskischuh

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA184988A ATA184988A (de) 1989-04-15
AT389213B true AT389213B (de) 1989-11-10

Family

ID=3522347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT184988A AT389213B (de) 1988-07-19 1988-07-19 Langlaufskischuh

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT389213B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA184988A (de) 1989-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69710989T2 (de) Sportschuh mit beweglichem Oberteil
DE69210204T2 (de) Schlittschuh mit laufrädern
DE2656635A1 (de) Ausloeseskibindung
DE8815488U1 (de) Rollschuh
EP0674926B1 (de) Rollen-Skibrett
DE2900527A1 (de) Skibremse
DE202009001706U1 (de) Bremssystem für Rollerskates
EP0287816A1 (de) Skischuh
DE69206959T2 (de) Rollschuh mit verbesserter steurfaehigkeit
AT389213B (de) Langlaufskischuh
AT398887B (de) Sportschuh zum schi- und snowboardfahren
CH652575A5 (de) Skischuh.
DE69800624T2 (de) Skibindung
EP1128877A1 (de) Schwenkbare verbindungseinrichtung zwischen sportgerät und schuh
DE69901733T2 (de) Gleitbrett, wobei die Seitenwangen auf einem Teil ihrer Länge Verstärkungen aufweisen
DE69908563T2 (de) Snowboard mit geometrischer kontrolle der torsion und der biegsamkeit
DE2715907A1 (de) Schibindung
EP0171384B1 (de) Skischuh
DE69806218T2 (de) Vorrichtung zum einstellen des schaftes gegenüber der Schale eines Sportschuhes
AT407010B (de) Tourenschibindung mit doppelgelenksmechanik
DE69515376T2 (de) Vorrichtung zum Einstellen der Position des Schaftes gegenüber der Schale eines Sportschuhs
AT387893B (de) Langlaufskischuh
AT368368B (de) Skischuh, insbesondere langlaufskischuh
EP0222922A1 (de) Skibindung
WO1993010681A1 (de) Skistiefel

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties