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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung der durch einen Kanal hindurchströmenden, erwärmten bzw. erhitzten Luft mit einer innerhalb des Kanales verschwenkbar gelagerten Klappe, welche sich in ihrer Schliessstellung angenähert in der Querschnittsebene des Kanales und in ihrer Offenstellung angenähert parallel zum Verlauf des Kanals befindet.
Bei einer derartigen Einrichtung bestehen die Forderungen, einerseits in einfacher Weise eine optimale thermische Abdichtung der Luftströmung zu gewährleisten und andererseits eine möglichst geräuscharme und wartungsfreie Stelleinrichtung für die Klappe vorzusehen. Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, durch welche beiden diesen Forderungen entsprochen wird
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Klappe aus mindestens zwei voneinander im Abstand befindlichen Glasplatten gebildet ist, wobei sich zwischen den Glasplatten eine in Wänden des Kanales gelagerte Welle befindet und dass der Stellantrieb für die Verschwenkung der Klappe durch eine Bimetallwendel gebildet ist. Durch die Ausbildung der Klappe aus im Abstand voneinander befindlichen Glasplatten wird in einfacher Weise eine optimale thermische Abdichtung erzielt.
Durch die Ausbildung des Stellantriebes als eine mit der die Glasplatte tragenden Welle gekuppelte Bimetallwendel ist ein Antrieb geschaffen, der einerseits wartungsfrei sowie geräuscharm und andererseits in sehr einfacher Weise elektrisch steuerbar ist.
Vorzugsweise sind die Glasplatten voneinander durch Leisten oder Platten distanziert, wobei die Seitenränder der Klappe von Distanzelementen freigehalten sind, wodurch sich zwischen den beiden Glasplatten an deren Rändern Hohlräume befinden. Hierdurch wird in der Schliessstellung der Klappe eine besonders wirkungsvolle Labyrinthdichtung bewirkt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform durchsetzt die Welle eine der seitlichen Wände des Kanales und ist deren freies Ende mit der Bimetallwendel gekuppelt, wobei entweder zwischen der Bimetallwendel und der Welle eine Magnetrutschkupplung vorgesehen ist oder ist die Bimetallwendel mit dem freien Ende der Welle fest verbunden und ist zur Steuerung der Stellbewegung der Bimetallwendel dieser eine mechanische Bremse zugeordnet. Die Beaufschlagung der Bimetallwendel erfolgt vorzugsweise durch eine von einem Thermostaten gesteuerte Heizung, wobei diese Heizung als innerhalb der Bimetallwendel angeordneter Heizstab ausgebildet sein kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Kanal, in welchem eine anmeldungsgemässe Einrichtung angeordnet ist, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie (A-B) der Fig. 1, Fig. 3 die Stelleinrichtung für die in Fig. 1 dargestellte Klappe, in gegenüber Fig. 1 vergrösserter Darstellung und Fig. 4 eine Ausführungsvariante der Stelleinrichtung für die Klappe, in abgebrochener Darstellung.
In Fig. l ist eine Kanal (1) dargestellt, durch welchen von einem Saunaraum eines Hauses in die anderen Räume heisse Luft abströmt, wodurch diese Räume beheizt werden. Der Kanal (1) besteht aus einem Gehäuse (2), welches an seiner Aussenseite von einer Isolierung (3) umgeben ist. Der Innenraum des Gehäuses (2) ist durch eine Zwischenwand (2a) in zwei Bereiche (la und lb) unterteilt, wobei durch den Kanalteil (la) die warme Luft strömt, wogegen der Kanalteil (lb) zur Aufnahme einer nachstehend beschriebenen Stelleinrichtung für eine innerhalb des Kanalteiles (la) angeordnete Klappe (5) dient.
Vom Saunaraum geht ein Hauptkanal ab, welcher sich zu den Räumen des Hauses hin verzweigt, wobei sich in jedem einzelnen Zweigkanal eine erfindungsgemässe Klappe befindet, welche von einem sich in diesem Raum befindlichen Thermostaten gesteuert wird.
Wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist, besteht die Klappe aus zwei Glasplatten (6, 6a), welche durch dazwischenliegende Leisten oder Platten (7) voneinander distanziert sind. Längs den freien Rändern der Klappe (5) sind die Distanzelemente (7) ausgespart, wodurch dort ein freier Hohlraum (5a) gebildet ist. Der Klappe (5)
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(5) definiert werden. Da die Klappe (5) aus einem hochisolierendem Material, nämlich aus den zwei Glasplatten (6, 6a), gefertigt ist, welche sich voneinander im Abstand befinden, wird durch sie eine gute Wärmeisolierung erzielt. Durch den längs der Ränder der Klappe (5) vorgesehenen Zwischenraum (5a) wird in der Schliessstellung der Klappe (5), welche in Fig. 2 dargestellt ist, eine Labyrinthdichtung bewirkt.
Zwischen den beiden Glasplatten (6, 6a) befindet sich eine Welle (9), mittels welcher die Klappe (5) mittels der nachstehend anhand der Fig. 3 erläuterten Stelleinrichtung in verschiedene Schwenklagen verstellt werden kann. In Abhängigkeit davon, in welcher Schwenklage sich die Klappe (5) befindet, steht entweder der Kanal (la) für das Hindurchströmen von heisser Luft zur Verfügung oder ist dieser vollständig verschlossen bzw. können bei Zwischenstellungen in Abhängigkeit von den thermischen Erfordernissen unterschiedliche Mengen an heisser Luft durch den Kanalteil (la) hindurchströmen. Die Strömung der Luft wird durch die Thermik bewirkt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, durchsetzt die Welle (9), von welcher die Klappe (5) getragen ist, die Zwischenwand (2a). Im Kanalteil (lb) sitzt auf der Welle (9) ein erster Kupplungsteil (11) einer Magnetrutschkupplung fest auf. Diesem ist ein zweiter Kupplungsteil (12) zugeordnet, welcher mit einer aus Bimetall gefertigten Wendel (15) fest verbunden ist. Innerhalb der Wendel (15) befindet sich ein Heizstab (16), welcher mittels eines Schalters (17), dem der Raumthermostat zugeordnet ist, mit Strom beaufschlagbar ist. Durch die Beheizung der Wendel (15) mittels des Heizstabes (16) erfolgt eine Bewegung der Wendel (15), die eine Verdrehung des zweiten Kupplungsteiles (12) bewirkt.
Durch dessen Kupplung mit dem ersten Kupplungsteil (11) erfolgt eine Verdrehung der Welle (9) und damit eine Verschwenkung der Klappe (5) in
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unterschiedliche Schwenklagen in Abhängigkeit von den thermischen Erfordernissen. Durch diese Ausbildung ist eine unbedingt geräuscharme und wartungsfreie Verstelleinrichtung für die Klappe geschaffen.
In Fig. 4 ist eine Variante dargestellt, dahingehend, dass die Bimetallwendel (15) mit der Welle (9) fest gekuppelt ist, wobei der Bimetallwendel (15) eine Bremseinrichtung (18) zugeordnet ist. Die Magnetrutschkupplung (11,12) bzw. die Bremseinrichtung (19) dienen dazu, zu verhindern, dass bei Erreichen der Endstellungen der Klappe (5) Beschädigungen der Bitmetallwendel (15) verursacht werden.
Ergänzend wird darauf verwiesen, dass im Saunaraum ein Überhitzungsschutz vorgesehen ist, welcher darin besteht, dass bei Überschreiten einer vorgegebenen maximalen Temperatur alle Klappen in ihre Offenstellung verdreht werden, wodurch die im Saunaraum befindliche Übertemperatur abgebaut werden kann.
PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zur Steuerung der durch einen Kanal hindurchströmenden, erwärmten bzw. erhitzten Luft mit einer innerhalb des Kanales verschwenkbar gelagerten Klappe, welche sich in ihrer Schliessstellung angenähert an der Querschnittsebene des Kanales und in ihrer Offenstellung angenähert parallel zum Verlauf des Kanales befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (5) aus mindestens zwei voneinander im Abstand gehaltenen Glasplatten (6, 6a) gebildet ist, wobei sich zwischen den beiden Glasplatten (6, 6a) eine in Wänden des Kanals (I) gelagerte Welle (9) befindet und dass der Stellantrieb für die Verschwenkung der Klappe (5) durch eine beheizbare Bimetallwendel (15) gebildet ist. (Fig. 1).
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