AT388395B - Fahrbare anodenreinigungsmaschine - Google Patents

Fahrbare anodenreinigungsmaschine

Info

Publication number
AT388395B
AT388395B AT0211786A AT211786A AT388395B AT 388395 B AT388395 B AT 388395B AT 0211786 A AT0211786 A AT 0211786A AT 211786 A AT211786 A AT 211786A AT 388395 B AT388395 B AT 388395B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
anode
cleaning machine
machine according
cleaning
cabin
Prior art date
Application number
AT0211786A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA211786A (de
Original Assignee
Gewerk Eisenhuette Westfalia
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE3617820A external-priority patent/DE3617820C2/de
Application filed by Gewerk Eisenhuette Westfalia filed Critical Gewerk Eisenhuette Westfalia
Priority to AT0211786A priority Critical patent/AT388395B/de
Publication of ATA211786A publication Critical patent/ATA211786A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT388395B publication Critical patent/AT388395B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/08Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
    • C25C3/12Anodes
    • C25C3/125Anodes based on carbon
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D25/00Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag
    • F27D25/001Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag comprising breaking tools, e.g. hammers, drills, scrapers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/06Electrodes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/12Travelling or movable supports or containers for the charge
    • F27D2003/125Charging cars, lift trolleys
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/06Charging or discharging machines on travelling carriages
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Bekanntlich sind die bei der Aluminium-Schmelzflusselektrolyse anfallenden verbrauchten Kohleanoden, die sonannten Restanoden, auf ihrer Oberseite mit einer mehr oder weniger dicken Ablagerung aus einem Gemisch von Aluminiumoxyd und erstarrter Ofenschmelze behaftet. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen ist es erforderlich, diese Anbackungen beim Anodenwechsel von den Restanoden zu entfernen, um sie wieder dem Elektrolyseprozess zuzuführen und die Restanoden zur Herstellung neuer Kohleanoden verwerten zu können. In der Praxis erfolgt die Reinigung der Restanoden von der anbackenden Schmelze zumeist noch von Hand unter Verwendung von Luftlanzen oder sonstigen Werkzeugen. 



   Es ist auch bekannt, die Reinigung der Restanoden auf maschinellem Wege in stationären Reinigungsanlagen durchzuführen (DE-OS 3242285, DE-OS 3032525, DE-PS Nr. 3227441). Die Restanoden 
 EMI1.1 
 
B.Brechvorrichtung zum Abtrennen der Anbackungen versehen ist. Auf dem Transportweg geht ein Teil der anbackenden Schmelze verloren. Dies führt zu Recycling-Verlusten und auch zu Umweltbelastungen, zumal die Anbackungen beim Erkalten Fluorgase abgeben. 



   Schliesslich ist es auch bekannt, eine fahrbare Anodenreinigungsvorrichtung vorzusehen, die aus einer an einer Laufkatze   od. dgl.   angeordneten Vorrichtung zum Herausheben der Anoden aus den Elektrolysebädern in Verbindung mit einer Trennvorrichtung besteht, mit deren Hilfe die an den Restanoden haftende Schmelze über dem Schmelzbad abgestreift wird, so dass sie unmittelbar in das Schmelzbad zurückgelangt (US-PS Nr. 4, 119, 505). Die Anlage wird von einer Fahrerkabine aus gesteuert. 



   Mobile Reinigungsgeräte sind auf andern Gebieten der Technik bekannt. Beispielsweise gehört ein mit Laufrädern versehenes Reinigungsgerät zum Stand der Technik, das mit Spritzvorrichtungen und Druckerzeugern sowie weiteren Zusatzaggregaten zur Durchführung von Reinigungs- 
 EMI1.2 
 gestattet, an die die Spritzvorrichtungen mit Schlauchanschlüssen angeschlossen werden können. 



  Die Reinigungsarbeit erfolgt ausserhalb des Reinigungsgerätes. Bei einem andern bekannten mobilen Wasch- und Reinigungsapparat für die Nassreinigung von Kleinwerkstücken befindet sich im Inneren des mit einer Schutzverkleidung versehenen Reinigungsgerätes ein Filtertopf. Oberhalb des Filtertopfes weist das Reinigungsgerät einen als Lochplatte ausgebildeten Arbeitstisch auf, der die zu reinigenden Werkstücke trägt. Die Reinigung erfolgt mit Hilfe von Borstenpinseln, die von der Reinigungsflüssigkeit durchströmt werden. Während des Reinigungsvorgangs befindet sich ein das Gehäuse des Reinigungsgerätes an der Oberseite verschliessender Schwenkdeckel in seiner Öffnungslage (DE-OS 2511008). 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine mobile und leistungsfähige Anodenreinigungsmaschine zu schaffen, mit der sich die an den Restanoden anhaftende Schmelze der Schmelzflusselektrolyse auch in Nähe der Elektrolyseöfen zuverlässig abtrennen lässt, ohne dass übermässige Umweltbelastungen in Kauf genommen werden müssen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die fahrbare Anodenreinigungsmaschine als ein mit Fahrantrieb versehenes lenkbares Flurfahrzeug ausgebildet ist, das mit einer von einer Reinigungskabine abgetrennten Fahrerkabine versehen ist, wobei die die Trennvorrichtung aufnehmende Reinigungskabine mit einer verschliessbaren Öffnung für das Einführen der zu reinigenden Anode bzw. das Herausführen der gereinigten Anode versehen ist. 



   Die erfindungsgemässe mobile Anodenreinigungsmaschine weist also eine Reinigungskabine auf, in der die an den Restanoden haftende Schmelze   u. dgl.   mit Hilfe einer Trennvorrichtung abgetrennt wird. Der Reinigungsvorgang erfolgt also in einer geschlossenen Kammer, wodurch Umweltbeeinträchtigungen durch Staubentwicklung, Ausgasung und transportbedingte Verluste an Schmelze vermieden oder zumindest weitgehend unterdrückt werden. Die hohe Mobilität der Anodenreinigungsmaschine in ihrer Ausgestaltung als lenkbares Flurfahrzeug erlaubt es, mit Hilfe der Reinigunsmaschine auch mehrere Elektrolyseöfen zu bedienen und insgesamt den Reinigunsvorgang beim Anodenwechsel rasch durchzuführen. Hiebei kann die Anodenreiniungsmaschine in die Nähe des Elektrolyseofens gefahren werden, aus dem eine verbrauchte Kohleanode entnommen wird.

   Diese 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Restanode wird entweder unmittelbar der Reinigungskabine zugeführt oder aber zunächst z.   B.   auf den Hallenflur abgesetzt, von wo sie dann zur Durchführung der Reinigungsmassnahme in die Reinigungskabine überführt wird. Es empfiehlt sich, die Anodenreinigungsmaschine mit einer Sammelkammer für die Zwischenbunkerung der von den Anoden abgetrennten Schmelz-Anbackungen zu versehen. Aus der Sammelkammer kann das abgetrennte Schmelzgut, gegebenenfalls nach Zerkleinerung, einer Sammelstelle oder aber unmittelbar dem Elektrolyseofen zugeführt werden. 



   Die Anodenreinigungsmaschine wird vorteilhafterweise mit einer Filtervorrichtung mit Luftabsaugung zur Reinigung der Kammerluft der Reinigungskabine ausgerüstet. Ferner empfiehlt es sich, an der Reinigungsmaschine einen schwenkbaren Manipulator   od. dgl.   zum Einführen der zu reinigenden Anoden in die Reinigungskabine sowie zum Herausnehmen der gereinigten Anoden aus der Reinigungskabine anzuordnen. Für diesen Manipulator kann ein   höhen- und   seitenverschwenkbarer und zweckmässig auch längenveränderlicher Greifarm verwendet werden, der die Restanoden an ihren Anodenstangen erfasst und sie in die Reinigungskabine einführt bzw. aus dieser herausholt.

   In bevorzugter Ausführung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass die Anodenstange durch eine Durchgriffsöffnung der Reinigungskabine hindurch nach aussen ragt, wenn sich die Restanode in der Reinigungskabine befindet. Hiedurch wird nicht nur das Ein- und Herausführen der Restanoden in die Reinigungskabine erleichtert, sondern es wird zugleich die Möglichkeit geschaffen, die Abmessungen der Reinigungskabine verhältnismässig klein zu wählen. 



   Die genannte Öffnung für das Einführen der Restanoden in die Reinigungskabine wird zweckmässig an der Seite der Reinigungskabine angeordnet, wobei sie durch ein Tor, vorzugsweise ein Schiebetor, verschliessbar ist. Bei seitlicher Anordnung dieser Öffnung kann die dem Durchgriff der Anodenstange dienende Öffnung in vorteilhafter Weise an der Oberseite der Reinigungskabine angeordnet werden. Die Durchgriffsöffnung wird im übrigen vorzugsweise als Schlitzführung ausgebildet, so dass sich die zu reinigende Restanode bei geführter Anodenstange in die Reinigungsposition innerhalb der Reinigungskabine einführen und gegebenenfalls in der Reinigungsposition schwenken oder drehen lässt.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die an der Oberseite der Reinigungskabine angeordnete Schlitzführung als Winkelführung ausgebildet, die einen von der Seite der Reinigungskabine quer nach innen verlaufenden Führungsschlitz aufweist, der in einen längs verlaufenden Führungsschlitz übergeht. Diese Winkelführung ermöglicht ein etwa senkrechtes Einbringen der Reinigungsanode in die Reinigungskabine und ein Schwenken der Anode innerhalb der Reinigungskabine. 



   In der Reinigungskabine wird zweckmässig ein die zu reinigende Anode tragender Tisch angeordnet, der vorzugsweise als Hubtisch ausgebildet und zweckmässig zugleich um eine horizontale Achse kippbar ist. Der Vertikalhub des Tisches wird zur Positionierung und zum Festlegen der Anode ausgenutzt, während mit der Kippbewegung erreicht wird, dass die von der Anode abgetrennten Anbackungen frei herabfallen können. Vorzugsweise ist dabei die Anordnung so getroffen, dass der Reinigungsvorgang bei gekippter Anode durchgeführt wird. Die Trennvorrichtung kann hiebei mit einem auf einer geneigten Bahn linear beweglichen Trennwerkzeug versehen werden. Die abgetrennte Schmelze fällt in der Reinigungskabine nach unten, zweckmässig auf einen am Boden der Reinigungskabine angeordneten Abzugsförderer, der das Material der Sammelkammer zuführt.

   Für den Abzugsförderer wird vorzugsweise ein Pendelförderer verwendet. 



   Es besteht auch die Möglichkeit, die erfindungsgemässe Anodenreinigungsmaschine mit einer Vorrichtung zur Zerkleinerung der abgetrennten Schmelz-Anbackungen auszurüsten, zweckmässig einem kleinen Walzenbrecher   od. dgl.   Die Zerkleinerungsvorrichtung kann in der Zuführung zu der Sammelkammer oder aber hinter der Sammelkammer angeordnet werden. Auch besteht die Möglichkeit, die Reinigungsvorrichtung als einen mit Laufrädern versehenen, an das Flurfahrzeug der Reinigungsmaschine anhängbaren Nachläufer od. dgl. auszubilden. 



   Weitere Merkmale der Erfindung sind in den einzelnen Ansprüchen aufgeführt und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Anodenreinigungsmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 die Anodenreinigungsmaschine gemäss Fig. 1 in Draufsicht ; Fig. 3 in Seiten- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ansieht, teilweise im Vertikalschnitt, eine Einzelheit der Erfindung,   u. zw.   die innerhalb der Reinigungskabine angeordnete Vorrichtung der Halterung, Verriegelung und Positionierung der zu reinigenden Restanode ; Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 3 in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles IV der Fig. 3 ; Fig. 5 eine Einzelheit zu den Fig. 3 und 4,   u. zw.   eine an der Anodenstange angreifende Haltevorrichtung ;

   Fig. 6 den unteren Bereich einer erfindungsgemässen Anodenreinigungsmaschine mit dem hier angeordneten Abzugsförderer in Gestalt eines Pendelförderers im Längsschnitt nach Linie VI-VI der Fig. 7 ; Fig. 7 eine Draufsicht zu   Fig. 6 ; Fig. 8   einen Querschnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 6 ; Fig. 9 und 10 jeweils in   grösserem   Massstab und in Draufsicht eine Einzelheit des Pendelförderers nach den Fig. 6 bis   8 ; Fig. 11   eine erfindungsgemässe Anodenreinigungsmaschine schematisch in Seitenansicht mit abklappbarer Sammelkammer ; Fig. 12 und 13 jeweils zwei geänderte Ausführungsbeispiele des Pendelförderers und der als Zwischenbunker vorgesehenen Sammelkammer. 



   Die dargestellte fahrbare   Anodenreinigungsmaschine-l-besteht   aus einem nach Art eines Lastkraftwagens ausgebildeten, mit einem Fahrantrieb versehenen, mehrachsigen Flurfahrzeug, dessen Chassis --2-- in Fahrtrichtung vorne eine, vorzugsweise klimatisierte Fahrerkabine --3-sowie eine von dieser abgetrennte, nach aussen verschlossene bzw. verschliessbare Reinigungskabine -   trägt.   Die   Räder --5-- sind   mit einer Luftbereifung oder einer Vollgummibereifung versehen. Die Lenkung der vorderen   Räder --5-- kann   direkt oder hydraulisch erfolgen. Vorzugsweise wird das Fahrzeug dieselhydraulisch angetrieben. Eine Hydropumpe des hydraulischen Aggregats versorgt alle hydraulischen Verbraucher.

   In der mit einer Klimaanlage ausgerüsteten Fahrerkabine befindet sich zusätzlich ein Steuerpult zur Steuerung der Anodenreinigungsmaschine bei der Duchführung der Reinigungsarbeit. 



   Die Reinigungskabine --4-- weist seitlich eine verhältnismässig grosse   Öffnung --6-- für   das Einführen der zu reinigenden Restanode in die Innenkammer der Reinigungskabine und für das Herausführen der gereinigten Restanode aus der Reinigungskabine auf. Die seitliche Öffnung ist durch ein   Schiebetor --7-- verschliessbar. Fig. 1   zeigt das Schiebetor --7-- im Öffnungszustand, indem es zur Rückseite des Fahrzeugs hin zurückgeschoben ist. 



   Die Innenkammer der Reinigungskabine --4-- weist gemäss Fig. 1 einen sich nach unten trichterförmig verengenden Boden mit einem als Stetigförderer ausgebildeten   Abzugsförderer --8--   auf, der sich von der Reinigungskabine --4-- nach hinten bis in eine als Zwischenbunker dienende Sammelkammer --9-- erstreckt. Der   Antrieb --10-- des Abzugsförderers --8-- ist   seitlich der Sammelkammer --9-- angeordnet. Mit --11-- ist das Antriebsrad bzw. die Antriebstrommel und mit --12-- das Umkehrrad bzw. die Umkehrtrommel am andern Ende des Abzugs-   förderers --8-- bezeichnet.    
 EMI3.1 
 --4-- inFiltervorrichtung --13-- mit (nicht dargestelltem) Gebläse für die Luftabsaugung vorgesehen.

   Im Betrieb wird die staubhaltige Luft von dem Gebläse aus der Innenkammer der Reinigungskabine --4-- abgesaugt und durch die   Filtervorrichtung --13-- geführt,   in der Staub und sonstige Verunreinigungen ausgefiltert werden. Die gereinigte Abluft tritt   z. B. bei-14-im   rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs aus. 



   Oberhalb der Fahrerkabine --3-- ist an einer   Lagerkonsole --15-- ein Manipulator --16--   gelagert, der aus einem   höhen- und   seitenverschwenkbaren und vorzugsweise zugleich teleskopartig verlängerbaren Greifarm --17-- besteht, dessen Horizontalgelenk mit --18-- bezeichnet ist. 



  Die Höhenverschwenkung erfolgt mit Hilfe eines Schwenkzylinders --19--. Zur seitlichen Verschwenkung des Greifarmes --17-- kann die gesamte Lagerkonsole --15-- mit Hilfe eines Schwenkantriebs um eine vertikale Achse schwenkbar sein. In der Ruhestellung stützt sich der Greifarm - auf einer   Stützkonsole --20-- ab.   Am freien Ende trägt der Greifarm einen Greifkopf 
 EMI3.2 
    -21--, der z. B.öffnung --6-- in   die   Reinigungskabine --4-- eingeführt   und nach beendetem Reinigungsvorgang aus der Reinigungskabine --4-- herausgeholt. 



   In den Zeichnungen ist eine in der Reinigungskabine --4-- angeordnete Restanode 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 bei --22-- angedeutet, die, wie üblich, an einer Anodenstange --23-- angeordnet ist, deren Anodennippel --24-- die Verbindung mit der Restanode herstellen. Die Reinigungskabine --4-weist eine   Durchgriffsöffnung --25-- für   den Durchgriff der Anodenstange --23-- auf. Die Anoden-   stange --23-- ragt   also aus der Innenkammer der Reinigungskabine --4-- nach oben heraus, wenn sich ihre Restanode --22-- in der Reinigungskabine befindet.

   Die   Durchgriffsöffnung --25--   ist als Schlitzführung für die Anodenstange ausgebildet, bei dem dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel als eine an der Oberseite der Reinigungskabine --4-- angeordnete schlitzartige Winkelführung, die von einem   Führungsschlitz --26-- und   einem rechtwinkelig hiemit verbundenen, längs verlaufenden   Führungsschlitz --27-- gebildet   wird, wie inbesondere Fig. 2 zeigt. 



  Der quer verlaufende   Führungsschlitz --26-- der   Führung verläuft von der Seite, an der sich die   Öffnung --6-- befindet,   quer zur Fahrzeugachse bis in dessen Mittelachse, wo sie in den   Führungsschlitz --27-- übergeht,   der sich entlang der Fahrzeugachse erstreckt und bei --28-an einer geneigten Fläche endet. Der quer verlaufende   Führungsschlitz --26-- endet bei --29--   etwa in der Mitte der   Öffnung --6--.   Wie Fig. 1 zeigt, wird die   Schlitzführung --26, 27-- durch   zwei parallele Leisten --30-- von verhältnismässig grosser Höhe gebildet. 



   In der Innenkammer der Reinigungskabine --4-- befindet sich ein Tisch --31--, der die zu reinigende   Restanode --22-- trägt   und der vorzugsweise als kombinierter Hub- und Kipptisch ausgebildet ist. Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 zeigen, ist der Tisch --31-- an einer Konsole - heb-und senkbar gelagert, die ihrerseits um ein horizontal verlaufende Kippachse --33-schwenkbar an einer   Vertikalwand --34-- der Reinigungskabine --4-- gelagert   ist. Der Tisch - ist an einem Schlitten --35-- befestigt, der an einer vertikalen Schlittenführung der   Konsole --32-- geführt   ist. Als Hubantrieb für den Tisch ist mindestens ein als doppeltwirkender hydrauischer Zylinder ausgebildeter Hubzylinder --36-- vorgesehen.

   Die Kippbewegung des Tisches --31-- und seiner Lagerkonsole --32-- um die Kippachse --33-- erfolgt ebenfalls mittels eines hydraulischen Schubkolbengetriebes, wie in Fig. 4 angedeutet ist. 



   An der Konsole --32-- ist oberhalb des Tisches --31-- eine Haltevorrichtung --37-- angeordnet, die mit einer oder mehreren Spannklauen --38-- versehen ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Die Spannklauen --38-- sind schwenkbar gelagert und mittels eines Spannzylinders --39-betätigbar. Mit Hilfe des   Spannzylinders --39-- und   der   Spannklauen --38-- lässt   sich die Anoden-   stange-23-- in   einer Position fest einspannen, in der sich die Restanode --22-- auf dem   Tisch --31-- abstützt.   Mit der Haltevorrichtung --37-- verbunden sind   Anschläge --40--,   die an ihren unteren Enden Mulden --41-- aufweisen. in die sich die Rückenflächen --24'-- der   Anodennippel --24-- hineinlegen   können. 



   Der Reinigungskabine --4-- ist eine Trennvorrichtung zum Abtrennen der an den Restanoden --22-- haftenden Anbackungen der Schmelze. Solche Trennvorrichtungen sind   z. B.   als Schlagmeissel, Messer   od. dgl.   ausgebildet und in verschiedenen Ausführungen bekannt. In Fig. 1 ist die Trennvorrichtung mit --42-- bezeichnet. Die Trennvorrichtung --42-- ist im oberen Bereich der Reinigungskabine --4-- so angeordnet, dass sie von oben in deren Innenkammer eintaucht. 



  Dabei besteht die Trennvorrichtung --42-- aus einem Trennwerkzeug --43-- in Gestalt eines Messers, Schlagmeissels od. dgl., welches auf einer geneigten linearen Bewegungsbahn beweglich 
 EMI4.1 
 Vertikalen   z. B. 500 beträgt.   



   Im Einsatz kann die fahrbare Reinigungsmaschine-l-von dem in der Fahrerkabine --3-befindlichen Fahrer an den Einsatzort gefahren werden, der sich   z. B.   in unmittelbarer Nähe eines Elektrolyseofens befindet, an dem Kohleanoden ausgewechselt werden sollen. Mit Hilfe des Mani-   pulators --16-- können   die Restanoden dem Elektrolyseofen entnommen und in die Reinigungs-   kabine --4-- eingeführt   werden. Statt dessen kann die zu reinigende Restanode aber auch mit Hilfe des Manipulators --16-- vom Hallenflur aufgenommen und in die Reinigungskabine --4-eingebracht werden.

   Der Manipulator --18-- erfasst die Anodenstange --23-- mit seinem Greiferkopf --21-- und führt die an ihm hängende Anode von der Seite her durch die Gehäuseöffnung - in die Innenkammer der Reinigungskabine --4--, wobei sich die Anodenstange --23-- über die Mündung in die   Schlitzführung --25-- hineinschiebt.   Wenn sich die Anode --23--, 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 wie in Fig. 2 gezeigt, im Übergangsbereich zwischen den   Führungsschlitzen --26   und 27--befindet, wird die Restanode --22-- auf den horizontal positionierten Tisch --31-- abgesetzt und anschliessend der Tisch --31-- mit der Restanode --22-- mit Hilfe der Hubvorrichtung --36-angehoben, bis die   Nippelrücken --24-- sich   in die   Muldungen --41-- der Anschlagglieder --40--   legen.

   Anschliessend wird die   Haltevorrichtung --37-- betätigt,   wodurch die Spannorgane --38-mit Hilfe des Spannzylinders --39-- gegen die Anodenstange --33-- geschwenkt und damit die Anodenstange nebst Restanode verriegelt wird. Dann wird der Tisch --31-- mit der an ihm festgelegten Restanode --22-- in die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Schräglage gebracht, was durch Kippen des Tisches --31-- um die   Kippachse --33-- mit   Hilfe des Kippantriebs --34-geschieht. In der strichpunktiert angedeuteten Kipplage ist die Oberseite der Restanode --22--, auf der sich die Anbackungen aus der Badschmelze befinden, exakt gegenüber der Bewegungsbahn des   Trennwerkzeuges --43-- ausgerichtet.   Das Tor --7-- wird geschlossen und der Ventilator bzw. das Gebläse der Filtervorrichtung --13-- eingeschaltet.

   Dann wird der Antrieb 
 EMI5.1 
 findliche Anbackung, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Rütteln oder Hämmern, abtrennt. Die Anbackungen fallen auf Grund der geneigten Lage der Restanode --22-- und des Tisches --31-- in der Innenkammer der Reinigungskabine --4-- nach unten und gelangen auf den Abzugsförderer   - -8--,   der sie in die   Sammelkammer --9-- abführt.   



   Es ist erkennbar, dass sich die Anodenstange --23-- beim Kippen des Tischs --31-- in die Bearbeitungsposition der Restanode --22-- in dem   Führungsschlitz --27-- gegebenenfalls,   bis zur 
 EMI5.2 
 --28--,stange --23-- gedreht werden, worauf mit Hilfe des linear bewegten Trennwerkzeugs --43-- die Schmelze auf der gegenüberliegenden Seite der Restanode entfernt wird. Um diesen Drehvorgang zu bewirken, muss der Tisch --31-- zugleich um eine Achse drehbar sein, die mit der Achse der am Tisch verriegelten   Anodenstange --23-- zusammenfällt.   Im allgemeinen genügt es, wenn nur die   Oberseite --22'-- der Restanoden --22-- von   der anbackenden Schmelze befreit wird, die sich hier bevorzugt in dicken Schichten bis zu 30 cm und mehr ablagert.

   Falls erwünscht, kann die Anordnung aber auch so getroffen werden, dass sich die   Seiten- bzw. Umfangsflächen --22"-- der   Restanoden ebenfalls mit Hilfe der Trennvorrichtung --42-- von den Verunreinigungen befreien lassen. Es versteht sich, dass der Tisch --31-- die erforderliche Bewegungsfreiheit zur entsprechenden Einstellung der zu reinigenden Restanode aufweisen muss. Für die Reinigung der   Seitenflächen --22"-- können   in der Reinigungskabine --4-- aber auch gesonderte Trennwerkzeuge vorgesehen werden. Es empfiehlt sich weiterhin, ein weiteres Trennwerkzeug --45-- vorzusehen, das gemäss Fig. 3 mittels eines Schwenkzylinders --47-- um eine horizontale Schwenkachse --46-- schwenkbar ist.

   Mit Hilfe dieses schwenkbaren Trennwerkzeugs können Anbackungen der Schmelze, die sich zwischen den Nippeln --24-- an der Oberseite --22'-- der Restanode --22-- befinden, gelöst und entfernt werden. Hiebei ist der Tisch --31-- in die Horizontallage geschwenkt, so dass sich die Restanode --22-- in der in Fig. 3 strichpunktiert angedeuteten Position befindet, in der die Zähne oder Messer der Trennvorrichtung --45-- über die Oberseite --22'-- der Restanode hinweg und durch die Zwischenräume zwischen den   Nippeln --24--   bewegt werden. 



   Sobald die anbackende Schmelze von der Restanode --22-- entfernt ist, wird der Tisch --31-wieder in die Horizontallage geschwenkt. Nach Lösen der Verriegelung --37-- und nach Öffnen des Tores --7-- kann dann die gereinigte Restanode --22-- mit Hilfe des Manipulators --16--, dessen Greiferkopf --21-- an der oben aus der Reinigungskabine herausragenden Anodenstange - angreift, aus der Innenkammer der Reinigungskabine --4-- seitlich herausgeführt und auf den Hallenflur oder aber auf eine Transportpalette abgesetzt oder einem sonstigen Förderer übergeben werden, der die gereinigte Restanode zu einer Aufbereitungsanlage abfördert. Die von der   Restanode --22-- gelöste   Schmelze gelangt, wie erwähnt, in die geschlossene Sammelkammer   - -9--,   in der sie zwischengebunkert wird.

   Die Steuerung aller Arbeitsvorgänge kann von der Fahrerkabine --3-- aus erfolgen. Der von der Filtervorrichtung --13-- aufgefangene Staub 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 kann ebenfalls in die   Sammelkammer --9-- abgeführt   werden. Die beschriebene Anodenreinigungsmaschine-l-kann mit einer Zerkleinerungsvorrichtung ausgestattet werden, mit der die von den Restanoden abgestreifte Schmelze zerkleinert wird, entweder, bevor sie in die Sammelkammer --9-- gelangt, oder aber beim Abziehen aus der Sammelkammer --9--. Die Zerkleinerungsvorrichtung kann   z. B.   aus einem mit Laufrädern versehenen Nachläufer bestehen, der rückwärtig an der   Anodenreinigungsmaschine z. B.   oberhalb der Sammelkammer --9--, angekuppelt wird und nach Art eines Anhängers nachgeschleppt wird.

   In dem Nachläufer kann ein Walzenbrecher angeordnet sein, der das Brechgut ebenfalls in einer nach aussen geschlossenen Kammer zerkleinert. 



   Die Erfindung ist auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. Insbesondere können Trennvorrichtungen--42, 45--unterschiedlicher Ausführung und Anordnung vorgesehen werden. Für die Reinigung von Restanoden sind Trennvorrichtungen verschiedener Bauarten bekannt. Die dargestellte Trennvorrichtung --42-- kann auch in der Vertikalebene verschwenkbar gelagert sein, so dass sie sich von der dargestellten Arbeitsposition, in der sie sich in der gewünschten Schräglage befindet, in eine Horizontalposition schwenken lässt, in der ihr Antriebsteil --44-- flach auf der Oberseite des Fahrzeugaufbaus liegt.

   Am Chassis --2-- des Fahrzeugs sind nach unten ausfahrbare Pratzen --48-- zur Abstützung der gesamten Maschine am Boden unter Entlastung der   Räder --5-- angeordnet.   
 EMI6.1 
 hoch bauenden Kettenkratzförderers nach Fig. 1 ein flach und leicht bauender Abzugsförderer, insbesondere ein   Pendelförderer --50-- verwendet,   wie er in den Fig. 6 bis 8 gezeigt ist. Der   Pendelförderer --50-- bildet   mit seinem   Förderboden --51-- den   Boden der Reinigungskabine --4-und der sich hieran nach hinten anschliessenden Sammelkammer --9--, die am Heck des Fahrzeugs eine mittels einer   Pendelklappe --52-- verschliessbare   Austragsöffnung aufweist.

   Die Pendelklappe - ist mittels hydraulischer Schwenkzylinder --53-- von der in Fig. 6 voll ausgezeichneten Schliessstellung in die hier strichpunktiert angedeutete Öffnungsstellung schwenkbar, um die   Sammelkammer-9-z. B.   in einen Tiefbunker zu entleeren. Die Sammelkammer --9-- ist mittels einer Zwischenwand --55-- von der Reinigungskabine --4-- getrennt, die zweckmässig als eine um eine Horizontalachse --56-- schwenkbare Pendelwand ausgebildet ist. Der Pendelförderer - ist als doppelarmiger Pendelförderer ausgeführt, dessen Mitnehmer --57-- in vertikalen Gelenken --58-- zu beiden Seiten eines in Förderrichtung und in Gegenrichtung hubbeweglichen   Hubbalkens --59-- angeschlossen   sind.

   Der   Hubbalken --59-- führt   sich an einer über den Förderboden --51-- aufragenden U-förmigen   Mittelführung --60--,   die einen beidseitig beaufschlagbaren hydraulischen Hubzylinder --61-- als Hubantrieb aufnimmt, der sich an der   Mittelführung --60--   abstützt und mit seiner Kolbenstange   bei --62-- am Hubbalken --59-- gelenkig   angeschlossen ist. 



   Die Mitnehmer --57-- transportieren das von den Restanoden gelöste Badmaterial von der Reinigungskabine --4-- in die der Zwischenbunkerung dienende Sammelkammer --9--, die sich 
 EMI6.2 
 --52-- allmählichzylinder --61-- klappen die   Mitnehmer --57-- in Pfeilrichtung --64-- (Fig. 7)   seitlich gegen den Hubbalken --59--, so dass sie bei ihrer Rückhubbewegung keine nennenswerte Förderarbeit verrichten. Beim Wechsel der Hubrichtung,   d. h.   beim Ausschub des Hubzylinders --61--, schwenken die Mitnehmer --57-- in die gezeigte Arbeitsstellung zurück, in der sie das Haufwerk über den   Förderboden --51-- hinweg   zur Sammelkammer --9-- hin befördern. 



   Für den Austrag des Materials aus der Sammelkammer --9-- wird bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 derselbe   Pendelförderer --50-- verwendet,   der sich demgemäss durch die Reinigungskabine --4-- sowie im wesentlichen auf voller Länge auch durch die Sammelkammer - bis zu deren Austragsöffnung erstreckt. Innerhalb der   Sammelkammer --9-- sind am   Hub- 
 EMI6.3 
 sind in der in Fig. 7 und 9 gezeigten eingeklappten Lage, in der sie seitlich am Hubbalken - anliegen, arretierbar, so dass sie normalerweise keine Förderarbeit verrichten, wenn 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 die Sammelkammer --9-- bei geschlossener Pendelklappe --52-- mit dem gelösten Badmaterial von dem die Mitnehmer --57-- umfassenden Abschnitt des Pendelförderers beschickt wird.

   Den in der Sammelkammer --9-- arbeitenden Mitnehmern --65-- ist ein in der   Mittelführung --60-- liegen-   der hydraulischer   Schwenkzylinder --67-- mit beidseitig herausgeführter Kolbenstange --68-- zu-   geordnet, der als Einschwenkarretierung und zweckmässig auch als Einschwenkhilfe für die Mitnehmer --65-- dient. An der durchgehenden Kolbenstange --68-- sind an den Lagerstellen der   Mitnehmer --65-- Ansätze --69-- angeordnet,   gegen die sich die als zweiarmige Hebel ausgebildeten   Mitnehmer --65-- mit Anschlägen --70-- ihrer   kürzeren Hebelarme abstützen, so dass bei den Hubbewegungen des   Hubbalkens --59-- die Mitnehmer --65-- in   ihrer eingeschwenkten Ruhelage verbleiben.

   Beim Verschieben der Kolbenstange --68-- und Zurückfahren der   Anschläge --69--   gegenüber den   Anschlägen --70-- werden   dagegen die Mitnehmer --65-- freigegeben, so dass sich diese wie die Mitnehmer --57-- frei verschwenken können und demgemäss bei der Hubbewegung des Hubbalkens --59-- in Förderrichtung --71-- (Fig.9 und 10) in die Förderstellung ausklappen können. Dies ist in Fig. 10 angedeutet. Wie erwähnt, werden die Mitnehmer --65-- nur dann in Betrieb genommen, wenn die Sammelkammer --9-- bei geöffneter   Pendelkammer --52-- entleert   werden soll. Die andern   Mitnehmer --57-- können   hiebei frei mitlaufen. Diese Betriebsweise ist in Fig. 10 angedeutet.

   Bei der Beschickung der geschlossenen Sammelkammer --9-- sind dagegen die Mitnehmer --65--, wie erwähnt, eingeklappt und mittels der   Anschläge --69-- arretiert,   wie dies die Fig. 7 und 10 zeigen. 



   Es besteht auch die Möglichkeit, die Kopplung der Mitnehmer --65-- mit dem Hubantrieb bzw. dem hydraulischen Hubzylinder --67-- so auszubilden, dass sich diese Mitnehmer mit Hilfe des Hubzylinders --67-- auch zwangsweise einschwenken lassen. Auch können den einzelnen Mit-   nehmerpaaren --65-- gesonderte Hubzylinder --67-- zugeordnet   werden. 



   Bei der Anodenreinigungsmaschine nach Fig. 11 und 12 findet ebenfalls ein Pendelförderer - als Abzugsförderer Verwendung, der hier aber in einen als Zwischenbunker dienenden   Sammelbehälter--9-- austrägt,   der um eine horizontale Schwenkachse --72-- schwenkbar am Chassis des Wagens gelagert ist. Der   Pendelförderer --50-- fördert   das von den Restanoden gelöste Bad- 
 EMI7.1 
 gemäss Fig. 11 gekippt, so dass der Behälterinhalt bei geöffneter Austragsöffnung des Behälters   z. B.   in einen   Tiefbunker --73-- entleert   werden kann. Die Schwenkbewegung des Sammelbehälters - lässt sich mit Hilfe hydraulischer Schwenkzylinder   od. dgl. bewerkstelligen.   



   Abweichend von dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel kann die Anordnung auch so getroffen werden, dass zum Entleeren des   Sammelbehälters --9-- nur   dessen Bodenteil nach unten geschwenkt wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 fördert der   Pendelförderer --50-- in   einen die Sammelkammer --9-- bildenden Wechselbunker, der lösbar, d. h. vom Fahrzeug abnehmbar so gelagert ist, dass er im gefüllten Zustand vom Fahrzeug abgetrennt werden kann. Der als Wechselbunker dienende   Sammelbehälter --9-- ist   demgemäss leicht lösbar am Austragsende des   Pendelförderers --50--   angeordnet. Er kann mit einem gesonderten Austragsförderer,   z. B.   einem hydraulisch angetriebenen Kettenförderer, ausgerüstet sein, mit dem sich das im Wechselbunker befindliche Badmaterial austragen lässt. 



   Bei den vorstehend im Zusammenhang mit den Fig. 11 bis 13 beschriebenen Ausführungsformen wird im Vergleich zu der Anordnung nach den Fig. 6 bis 8 ein vergleichsweise kurz bauender Pendelförderer benötigt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fahrbare Anodenreinigungsmaschine mit einer Trennvorrichtung zum Abtrennen der an den Restanoden anhaftenden Anbackungen der Elektrolysebäder, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenreinigungsmaschine (1) als ein mit Fahrantrieb versehenes lenkbares Flurfahrzeug ausgebildet ist, das mit einer von einer Reinigungskabine (4) abgetrennten Fahrerkabine (3) ver- <Desc/Clms Page number 8> sehen ist, wobei die die Trennvorrichtung (42) aufnehmende Reinigungskabine (4) mit einer verschliessbaren Öffnung (6) für das Einführen der zu reinigenden Anode (22) bzw. das Herausführen der gereinigten Anode versehen ist.
    2. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Filtervorrichtung (13) mit Luftabsaugung zur Reinigung der Kammerluft der Reinigungskabine (4) versehen ist.
    3. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem schwenkbaren Manipulator (16) od. dg. zum Einführen der zu reinigenden Anode (22) in die Reinigungskabine (4) sowie zum Herausnehmen der gereinigten Anode aus der Reinigungskabine versehen ist.
    4. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (6) an der Seite der Reinigungskabine (4) angeordnet und durch ein Tor (7) vorzugsweise ein Schiebetor, verschliessbar ist.
    5. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Reinigungskabine (4) eine, vorzugsweise als Schlitzführung ausgebildete, Durchgriffs- öffnung (25) für den Durchgriff der Anodenstange (22) vorgesehen ist.
    6. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzführung an der Oberseite der Reinigungskabine (4) angeordnet und als Winkelführung ausgebildet ist, wobei sie einen von der Öffnungsseite der Reinigungskabine (4) quer nach innen verlaufenden Führungsschlitz (26) aufweist, der in einen längs verlaufenden Führungsschlitz (27) übergeht.
    7. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Reinigungskabine (4) ein die zu reinigende Anode (22) tragender Tisch (31) angeordnet ist.
    8. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (31) als Hubtisch ausgebildet ist.
    9. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (31) zugleich um eine horizontale Kippachse (33) kippbar und gegebenenfalls um eine vertikal zur Tischebene stehende Achse drehbar ist.
    10. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (31) an einer mittels eines Kippantriebs (34) um die Kippachse (33) kippbaren Konsole (32) heb- und senkbar gelagert ist, die mit einer die Anodenstange (23) in der Bearbeitungsposition durch Anschlag haltenden Haltevorrichtung (37) versehen ist.
    11. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (42) ein auf einer geneigten Bahn linear bewegliches Trennwerkzeug (43) aufweist.
    12. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung zusätzlich zu dem linear bewegbaren Trennwerkzeug (43) ein schwenkbares Trennwerkzeug (45) aufweist.
    13. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrichtung zur Zerkleinerung der von den Anoden entfernten Anbackungen versehen ist, vorzugsweise in Gestalt eines mit Laufrädern versehenen, an das Flurfahrzeug anhängbaren Nachläufers od. dgl.
    14. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Sammelkammer (9) für die Aufnahme der von den Anoden (22) abgetrennten Schmelz-Anbackungen versehen ist.
    15. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden der Reinigungskabine (4) ein die gelösten Anbackungen austragender Abzugsförderer (8,50) angeordnet ist.
    16. Anodenreinigungsmaschine nach Anspuch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugsförderer als Pendelförderer (50) ausgebildet ist.
    17. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (57,65) des Pendelförderers (50) zu beiden Seiten eines von einem Hubantrieb (61) an- <Desc/Clms Page number 9> getriebenen Hubbalkens (59) gelenkig angeschlossen sind, der an einer Mittelführung (60) in Förderrichtung und in Gegenrichtung geführt ist.
    18. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der über den Förderboden (51) aufragenden Mittelführung (60) ein Hubzylinder (61) als Hubantrieb angeordnet ist.
    19. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Pendelförderer (50) von der Reinigungskabine (4) durch die Sammelkammer (9) erstreckt und dass die innerhalb der Sammelkammer (9) befindlichen Mitnehmer (65) in eingeklappter Lage arretierbar sind und die Sammelkammer mit einer, vorzugsweise durch eine Pendelklappe (52) verschliessbaren Austragsöffnung versehen ist.
    20. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass den in der Sammelkammer (9) arbeitenden Mitnehmern (65) ein, vorzugsweise in der Mittelführung (60) angeordneter Hubzylinder (67) als Einschwenk-Arretierung, gegebenenfalls auch als Einschwenk-Hilfe, zugeordnet ist.
    21. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugsförderer (8,50) in eine nach unten klappbare Sammelkammer (9) bzw. in eine Sammelkammer mit nach unten klappbarem Boden austrägt.
    22. Anodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugsförderer (8,50) in einen die Sammelkammer (9) bildenden ausbaubaren Wechselbunker austrägt.
    23. Anodenreinigungsmaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselbunker mit einem Austragsförderer, insbesondere einem hydraulisch angetriebenen Kettenförderer, versehen ist.
AT0211786A 1985-08-31 1986-08-06 Fahrbare anodenreinigungsmaschine AT388395B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0211786A AT388395B (de) 1985-08-31 1986-08-06 Fahrbare anodenreinigungsmaschine

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3531161 1985-08-31
DE3617820A DE3617820C2 (de) 1985-08-31 1986-05-27 Fahrbare Anodenreinigungsmaschine
AT0211786A AT388395B (de) 1985-08-31 1986-08-06 Fahrbare anodenreinigungsmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA211786A ATA211786A (de) 1988-11-15
AT388395B true AT388395B (de) 1989-06-12

Family

ID=27148277

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0211786A AT388395B (de) 1985-08-31 1986-08-06 Fahrbare anodenreinigungsmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT388395B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109202209B (zh) * 2017-07-06 2024-07-09 镇江大全金属表面处理有限公司 一种便捷式镀锡装置
CN108722638B (zh) * 2018-07-11 2023-11-10 江苏普隆磁电有限公司 一种钕铁硼永磁体生产工艺中的原矿粉碎装置
CN112458499A (zh) * 2020-11-09 2021-03-09 云南云铝润鑫铝业有限公司 一种铝电解残阳极碳块自动压脱机及碳块压脱方法

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2137264A1 (de) * 1971-07-26 1973-02-08 Frank Sche Eisenwerke Ag Reinigungsgeraet
DE2511008A1 (de) * 1975-03-13 1976-09-23 Vaclav Pscholka Mobiler wasch- und reinigungsapparat fuer kleinwerkstuecke und mehrfacher filtrierung der waschloesung
DE3032525A1 (de) * 1980-08-29 1982-03-11 Hamburger Aluminium-Werk GmbH, 2103 Hamburg Vorrichtung zur reinigung von anodenresten
DE3227441C2 (de) * 1981-07-23 1984-02-09 Aluminium Pechiney, 69003 Lyon Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der aus dem Elektrolyt am Anoden-Stummel gebildeten Krusten bei der Aluminium-Schmelzflußelektrolyse
DE3242285A1 (de) * 1982-11-16 1984-05-17 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Einrichtung zur reinigung von restanoden

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2137264A1 (de) * 1971-07-26 1973-02-08 Frank Sche Eisenwerke Ag Reinigungsgeraet
DE2511008A1 (de) * 1975-03-13 1976-09-23 Vaclav Pscholka Mobiler wasch- und reinigungsapparat fuer kleinwerkstuecke und mehrfacher filtrierung der waschloesung
DE3032525A1 (de) * 1980-08-29 1982-03-11 Hamburger Aluminium-Werk GmbH, 2103 Hamburg Vorrichtung zur reinigung von anodenresten
DE3227441C2 (de) * 1981-07-23 1984-02-09 Aluminium Pechiney, 69003 Lyon Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der aus dem Elektrolyt am Anoden-Stummel gebildeten Krusten bei der Aluminium-Schmelzflußelektrolyse
DE3242285A1 (de) * 1982-11-16 1984-05-17 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Einrichtung zur reinigung von restanoden

Also Published As

Publication number Publication date
ATA211786A (de) 1988-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69422948T2 (de) Gelenkfahrzeug zum sammeln von müll
CH668777A5 (de) Fahrbare anodenreinigungsmaschine.
EP0405345B1 (de) Abfallsammelfahrzeug
EP0047905B1 (de) Kehrmaschine für den Anbau an einem Trägerfahrzeug
CH657630A5 (de) Einrichtung zur reinigung von restanoden.
EP0405428A1 (de) Fahrzeug zum Einsammeln von Abfällen
DE3543040C2 (de)
DE3604053C2 (de)
EP0603149B1 (de) Saugmaschine
DE2816959A1 (de) Muellsammelfahrzeug mit einem muellcontainer und einem ladewerk
AT388395B (de) Fahrbare anodenreinigungsmaschine
DE1297640B (de) Strassenkehrmaschine
DE4341240A1 (de) Maschine zum Absaugen von Schotter einer Gleis-Schotterbettung
AT389339B (de) Fahrbare vorrichtung fuer die strassenreinigung
DE4331191A1 (de) Kraftfahrzeug zum Transport von in Sammelbehältern gesammeltem Feststoffmaterial
EP0663472B1 (de) Maschine zur Reinigung der Schotterbettung eines Gleises
DE3617820C2 (de) Fahrbare Anodenreinigungsmaschine
DE8816629U1 (de) Müllsammelfahrzeug
EP0769592B1 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Abführen von Schmutz
EP4001508A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur sandreinigung
DE69504606T2 (de) Staubsauger zum Reinigen von Tunnelofenwagen bei dem Brennverfahren für keramische Materialien
DE8524902U1 (de) Fahrbare Anodenreinigungsmaschine
WO1997037104A1 (de) Teilschnittmaschine für abbau- und vortriebszwecke, insbesondere für den einsatz im salzbergbau
DE202018002325U1 (de) Entsorgungsfahrzeug mit zumindest einem Schwenkkolben zur Zuführung von Gut in einen Aufnahmebehälter
DE20313741U1 (de) Mischeinrichtung für mobile Mahl- und Mischanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
UEP Publication of translation of european patent specification