AT388312B - Verfahren und einrichtung zur trockenen, simultanen abscheidung von schadstoffen und reaktor zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur trockenen, simultanen abscheidung von schadstoffen und reaktor zur durchfuehrung des verfahrens

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AT388312B AT192687A AT192687A AT388312B AT 388312 B AT388312 B AT 388312B AT 192687 A AT192687 A AT 192687A AT 192687 A AT192687 A AT 192687A AT 388312 B AT388312 B AT 388312B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 einem Teilstrom eines Gasstroms unter Verwendung von trocken eingebrachtem Sorptionsmittel vor einem Flächenfilter, wobei das Sorptionsmittel durch Wärmeeintragung einen Kristallumbau oder eine chemische Umwandlung erleidet und dadurch aktiviert wird, und eine Einrichtung sowie einen Reaktor zur Durchführung des Verfahrens. 



   Es ist bekannt, Rauchgase von ihren Schadstoffen zu befreien, wobei zuerst der SO x-Gehalt und/oder HCI und/oder HF feucht abgebaut, dann das Abgas aufgeheizt und schliesslich mit Hilfe eines Katalysators das NOx abgebaut wird. Nachteilig ist die Wiederaufheizung nach der feuchten Behandlung, damit die katalysatorische Umwandlung möglich wird. Um diesem Nachteil   zu begegnen, wurde auch versucht, über Katalysatoren zuerst das NOx x abzubauen und dann   die restlichen Schadstoffe. Aber auch hier kann man über eine Wiederaufheizung nicht hinweg, um den Kaminzug zu gewährleisten. Ein weiterer Nachteil der feuchten Behandlung ist das anfallende Abwasser. Der Nachteil der bekannten trockenen Reinigungsverfahren ist der hohe überstöchiometrische Verbrauch von Sorptionsmittel und die Beanspruchung von Deponien. 



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, den genannten Nachteilen zu begegnen und die Abscheidung der Schadgase gleichzeitig zu vollziehen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Sorptionsmittel impulsweise nach oder während jeder Abreinigung des Flächenfilters knapp vor oder im Gehäuse des Flächenfilters in den zu reinigenden Gasstrom aufgegeben wird und am Flächenfilter als Kuchen, insbesondere in einer Schichtdicke von 0, 5 bis 2 mm, abgelagert wird und der Kuchen vom zu reinigenden Gasstrom durchströmt wird, wobei das jeweils eingebrachte bzw. aktivierte Sorptionsmittel durch die Schadstoffe, insbesondere das SO 2 und    NO , simultan   darin abgebunden wird. 



  Vorzugsweise werden also Sorptionsmittel zumindest teilweise Hydrogencarbonate, insbesondere   KHCO,NHHCO,NaHCO-und/oderMg(HCO,), verwendet.    



   Insbesondere wird als Sorptionsmittel ein Gemisch aus Hydrogencarbonaten und Aluminiumoxy- 
 EMI1.2 
 
Al2.Alkali- und Erdalkalisalze verwendet. Weitere wesentliche Verfahrensmerkmale sind den Unteransprüchen 4 bis 16 zu entnehmen. Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom knapp vor der Endreinigung in zumindest zwei Teilströme aufgeteilt ist, in welchen jeweils ein Flächenfilter mit Zuführungseinrichtungen für das Sorptionsmittel angeordnet ist, wobei jeweils ein Teilstrom zur Abreinigung des Flächenfilters abgeschaltet werden kann. Der Reaktor zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass er als von aussen beheizter Drehrohrofen oder Rührreaktor oder Wirbelschichtreaktor ausgebildet ist, der insbesondere im Gasstrom angeordnet ist und von diesem beheizt wird. 



   Die Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 schematisch in Form eines Schaltbildes dargestellt und wird an Hand dieser und eines Beispiels erläutert. 



   In Fig. 1 ist schematisch eine Dampferzeugungsanlage mit nachgeschalteter Rauchgasreinigung 
 EMI1.3 
    auch NO   sowie in geringem Mass HC1 bzw. HF beinhalten. Diese Abgase werden in einem Trockenabscheider --6-- vom Flugstaub zumindest grob gereinigt und durchströmen ein   Flächenfilters   in dem die erfindungsgemässe Behandlung zur Sorption der Schadgase und abschliessende Endreinigung erfolgt. Das   Flächenfilter --1-- ist   beispielsweise als Schlauchfilter ausgebildet, von dem die Rauchgase reingasseitig in den   Kamin --7-- gemäss Pfeil --8-- in   die freie Atmosphäre ausgeblasen werden.

   Das   Flächenfilter --1--,   insbesondere dessen Gehäuse oder dessen Zuleitung, weist   Zuführungen --4   und   5-- für   die Zufuhr eines Sorptionsmittels auf, welches trocken zugeführt wird und zum Teil durch die relativ hohen Temperaturen durch Wasser-, CO 2 - und/oder NH 3 -Abspaltung zerfällt, wodurch die anschliessende Sorption der Schadstoffe erleichtert wird.

   Zur Erhöhung der Absorptionsfähigkeit wird das Sorptionsmittel vor seinem Einblasen in Mühlen-9 bzw. 9'-gemahlen, so dass die   Bruchflächen   frisch sind und eine gewisse Aktivierungsenergie beinhalten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
Für die Wirkung der aktivierten bzw. voll aktivierten Substanzen sind die Gleichungen 4 bis 9 zuständig : 
 EMI3.2 
 
Bei der Auswertung der bekannten Verfahren und der Versuche zeigten sich gesetzmässige Abhängigkeiten des    SO x-und NO x-Gehaltes   bei der Abscheidung, wobei der    NO x -Abbau   mit dem Sulfat- bzw. Sulfitgehalt im Zusammenhang steht. Es wurde daher als wichtig erkannt, den 
 EMI3.3 
 gehalt zur Verfügung steht und sich ein abscheidbares Nitrat bzw.

   Nitrit bildet, und ein Teil   des NOx x durch Sulfatbildung bzw. Nitratbildung ohne Bindung des Sorptionsmittels zerfällt.   



  Bei diesen Versuchsreihen zeigte sich, dass aktivierter Bauxit die Umwandlung begünstigt, so dass letzten Endes höhere Abscheidegrade sogar bei unterstöchiometrischen Verhältnissen erreichbar sind. 



   Diese Zusammenhänge werden an Hand des nachstehenden Beispiels illustriert :
Durchgemessenes Beispiel einer Rauchgasreinigungsanlage
Das Rauchgas einer Verbrennungsanlage --2-- beinhaltet vor dem Trockenabscheider --6-- 20   g/m3 Staub,   15 mg HCl/m3, 45 mg   HF/m3,   2300 mg   SO 2/M3,   600 mg   NO/m".   



   Im Staubabscheider --6-- wird der Staub etwa auf 1   g/m3 reduziert.   Durch die Zuführung von   NaHCO 3'welches   in der   Mühle --9-- auf   den Mittelwert von 13   11m   gemahlen wird, weit vor dem   Flächenfilter-l-ergibt   sich nach einer Kontaktzeit von 1, 5 s, bei einer Stöchiometrie von 1, 3 auf den   S02 -Gehalt   gerechnet, eine Reduzierung der Schadgase auf 5 mg HCl/m3,   0, 5   mg HF/m3, 700 mg   S02/m3,   500 mg   Nom3.   



   Wird nur   NAHCO, mit   einer Stöchiometrie von 1, 4 durch die   Zuführung --5-- aufgegeben,   ergibt sich ein Reingasgehalt von 1, 5 mg   Hcl/m3,     0, 1   mg   HF/m3,   260 mg   S02/m3,   240 mg NOx/m3, 
 EMI3.4 
 
Bei der Regelung der Zugabe des Sorptionsmittels insbesondere im Hinblick auf die Abreinigung bzw. Precoating des Flächenfilters hat es sich als günstig herausgestellt, dass Hydrogencarbonate am Ende des Rauchgaskanals --3-- vor dem Flächenfilter --1-- diskontinuierlich aufgegeben werden. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, auf den   Trockenreiniger--6--zu   verzichten und sich mit der Vorabscheidung in den einzelnen Kesselteilen zu begnügen, wodurch der Rohstaubgehalt im Rohgas erst im   Flächenfilter--l-aufgefangen   wird und der dort abgeschiedene Rohstaub seine Wiederverwendbarkeit verliert. Darüber hinaus kann an Stelle von im Beispiel genanntem Natriumhydrogencarbonat auch Ammonhydrogencarbonat verwendet werden (Hirschhornsalz), welches noch leichter als Speisesoda zerfällt. 



   Wenn das ursprüngliche Verhältnis SO x : NO x grösser als 4, 5 ist, ist es vorteilhaft, in 
 EMI4.1 
 querschnitt zu erreichen, wird eine venturiartige Ausbildung des Rauchgaskanals an der Stelle der Zuführungen --4 bzw. 5-- vorgeschlagen, wobei im Eintrittsbereich des Venturirohres die Zuführungsleitung für das Sorptionsmittel bis zur Strömungsmitte geführt ist und dort schräg abgeschnitten ist, so dass das strömende Rauchgas das Sorptionsmittel in die Venturikehle hineinzieht. Statt der schräg abgeschnittenen Zuführungsleitung kann auch eine   90 -Umlenkung   in Richtung zur Venturikehle vorgesehen sein. 



   Bei der Erfindung ist es wesentlich, dass der zu reinigende Gasstrom einen Filterkuchen durchdringt, in dem noch aktives oder aktiviertes Sorbens vorhanden ist. Es ist daher für die Abreinigung und noch viel mehr für die Aufbringung der frischen Sorbensmassen besondere Sorgfalt notwendig. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, mehrere parallelgeschaltete   Flächenfilter-l,   l'--vorzusehen, von denen jeweils eines zur Abreinigung und neuer Beschichtung ausgeschaltet ist, ohne dass zusätzliche Impulse in den Gasstrom eingebracht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die kleineren Strömungsquerschnitte besser gleichmässig mit dem Sorbensmittel versorgt werden können als extrem grosse, so dass der Tandembetrieb zweier Filter verbessert werden kann durch beispielsweise 5 parallele Filter, von denen jeweils eines abgereinigt wird. 



  In der Fig. 1 sind der besseren Übersicht wegen zwei parallelgehaltene   Flächenfilters-l   und l'-gezeichnet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI4.2 
 Gasstroms unter Verwendung von trocken eingebrachtem Sorptionsmittel vor einem Flächenfilter, wobei das Sorptionsmittel durch Wärmeeintragung einen Kristallumbau oder eine chemische Umwandlung erleidet und dadurch aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Sorptionsmittel impulsweise nach oder während jeder Abreinigung des Flächenfilters knapp vor oder im Gehäuse des Flächenfilters in den zu reinigenden Gasstrom aufgegeben wird und am Flächenfilter als Kuchen, insbesondere in einer Schichtdicke von 0, 5 bis 2 mm, abgelagert wird und der Kuchen vom zu reinigenden Gasstrom durchströmt wird, wobei das jeweils frisch eingebrachte bzw. aktivierte Sorptionsmittel durch die Schadstoffe, insbesondere das SO    und NO x, simultan   darin abgebunden wird. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. NaHCOg und/oder Mg (HCOg) werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Sorptionsmittel ein Gemisch aus Hydrogencarbonaten und Aluminiumoxyden, wie AlO-, AIO (OH), oder Ersatzstoffen, wie Bauxit, Silicagel, Borsäure, einfache organische Säuren, wie vorzugsweise Ameisen-, Essigund/oder Weinsäure, und/oder deren thermische zersetzliche Alkali- und Erdalkalisalze eingesetzt werden. <Desc/Clms Page number 5>
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis der Hydrogencarbonate mit dem Aluminiumoxyd in Abhängigkeit des Mischungsverhältnisses der Schadstoffe, insbesondere bei einem SO /NO x -Verhältnis von kleiner 1, 5 das Verhältnis Bauxit/ Speisesoda grösser 2 und bei SO,,/NO grösser 3 das Verhältnis Bauxit/Speisesoda kleiner 1 gewählt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom vor dem Flächenfilter in mehrere Teilströme aufgeteilt wird, die in jeweils einem kleinen Flächenfilter gereinigt werden, welcher durch bzw. während zeitweiser Abschaltung des zugehörigen Teilstroms abgereinigt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Flächenfilter an sich bekannte Sorptionsverfahren für Schadgase, insbesondere durch Einblasen von NH. HCOg in eine Brennkammer, durchgeführt werden, bei denen die Aufgabe des Sorptionsmittels kontinuierlich erfolgt.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sorptionsmittel proportional, insbesondere mit einer Stöchiometrie von 1 bis 2, zum jeweiligen Schadstoff aufgegeben wird. EMI5.1 stoff der Gasströme zumindest grob vom Flugstaub gereinigt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sorptionsmittel vor ihrer Aufgabe, insbesondere unmittelbar vor ihrer Aufgabe, auf eine Korngrösse mit Mittelwert kleiner bzw. gleich 20 11m gemahlen werden, wobei nicht mehr als 3% grösser als 60 11m sind.
    10. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumoxyd bzw. dessen Ersatz- oder Mischstoffe auf eine Korngrösse kleiner als 10 11m gemahlen werden.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch Mahlung und thermische Aktivierung des Sorptionsmittels, insbesondere des Aluminiumoxyds, die spezifische Oberfläche des Sorptionsmittels nach BET auf grösser als 50, vorzugsweise grösser als 100 m2/g vor seiner Aufgabe in den Rauchgasstrom vergrössert wird.
    12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sorptionsmittel, insbesondere das Aluminiumoxyd in Form des Bauxits vor dem Einblasen in den Rauchgasstrom in einem Reaktor auf mindestens BET 50 m2/g im Temperaturbereich von 300 bis 700 C, voraktiviert und im Rauchgasstrom bzw. am Filterkuchen auf BET grösser bzw. gleich 100 m2/g bei Porengrössen von 800 bis 2000 x 10 10 m vollaktiviert wird.
    13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlung der Sorptionsmittel direkt in den Rauchgasstrom mit anschliessender gleichmässiger Dispergierung über den Rauchgasstromquerschnitt erfolgt, wobei der Sauerstoffgehalt des Gasstroms wesentlich durch Luftbeimischung, insbesondere von 4 bis 6% auf 9 bis 15%, erhöht wird.
    14. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schadstoffabscheidung schrittweise erfolgt und dass nach Abscheidung von mehr als 50% des im Rauchgasstrom EMI5.2 dieerfolgt.
    15. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die am Flächenfilter abgeschiedenen Sorbentien nach Abreinigung des Flächenfilters mit Wasser ausgelaugt werden, wobei Bauxit durch Sedimentation getrennt und NaHCO., durch chemische Umwandlung zur abermaligen Verwendung im Sorptionsprozess gewonnen wird. EMI5.3
    17. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom knapp vor der Endreinigung in zumindest zwei Teilströme aufgeteilt ist, in welchen jeweils ein Flächenfilter (1, 1') mit Zuführungseinrichtun- gen für das Sorptionsmittel angeordnet ist, wobei jeweils ein Teilstrom zur Abreinigung des Flächenfilters (1, 1') abschaltbar ist. <Desc/Clms Page number 6>
    18. Reaktor zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktor als von aussen beheizter Drehrohrofen oder Rührreaktor oder Wirbelschichtreaktor ausgebildet ist, der insbesondere im Gasstrom angeordnet und von diesem beheizbar ist.
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