AT387344B - Abfall-deponie - Google Patents

Abfall-deponie

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AT387344B AT0115887A AT115887A AT387344B AT 387344 B AT387344 B AT 387344B AT 0115887 A AT0115887 A AT 0115887A AT 115887 A AT115887 A AT 115887A AT 387344 B AT387344 B AT 387344B
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    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09BDISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B09B1/00Dumping solid waste
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/22Containers for fluent solids, e.g. silos, bunkers; Supports therefor
    • E04H7/24Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials
    • E04H7/26Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials mainly of concrete, e.g. reinforced concrete or other stone-like materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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    • Y02W30/30Landfill technologies aiming to mitigate methane emissions

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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfall-Deponie welche als Bauwerk ausgebildet ist, das einen eine Anzahl nebeneinander angeordneter Kammern beinhaltenden Kammerblock aufweist, der auf einer Fundamentplatte aufruht, welche Kammern zur Aufnahme der Abfälle vorgesehen sind, wobei die Kammern durch im wesentlichen lotrecht verlaufende Trennwände voneinander getrennt sind, und wobei unter dem Boden der Kammern begehbare Kontrollräume vorgesehen sind, die eine Überwachung der Böden der Kammern an ihrer Unterseite gestatten. 



   Viele Abfälle gefährden, wenn sie in die Umwelt gelangen, in beträchtlichem Mass die Lebensbedingungen, und es müssen demgemäss in einer Deponie, welche solche Abfälle aufnehmen soll, Vorkehrungen getroffen werden, welche es ermöglichen, einem Entweichen solcher gefährlicher Abfälle in die Umwelt rasch entgegenzuwirken und damit eine Kontamination der Umwelt, u. zw. insbesondere des Grundwassers, zu vermeiden. Da das Gefährdungspotential vieler Abfallstoffe sich durch Zeitablauf kaum verändert, und da die zum Umschliessen und zum Abdichten von solchen Stoffen umschliessenden Behältern verwendeten Materialien im Lauf der Zeit eine Alterung erfahren können und vielfach auch korrosiv wirkenden Einflüssen ausgesetzt sind, wobei Alterung und Korrosion die   Umschliessung- bzw.   Abdichtungswirkung dieser Stoffe bzw.

   Materialien negativ ver- ändern können, kommt der Möglichkeit einer Überwachung der Dichtheit der die deponierten Abfälle umschliessenden Wände bzw. Dichtungsschichten und auch der Ableitung von Flüssigkeiten, die mit den Abfällen in Berührung gekommen sind oder aus diesen austreten, grosse Bedeutung 
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   Es ist eine Abfall-Deponie eingangs erwähnter Art bekannt, bei der der Boden des Kammerblockes im wesentlichen eben ausgebildet ist und auf einer grösseren Anzahl von Säulen ruht, die ihrerseits auf der Fundamentplatte stehen. Eine solche Ausbildung ermöglicht zwar eine Sichtkontrolle der Bodenwand der einzelnen Kammern von deren Unterseite her, erfordert aber für ihre Realisierung einen verhältnismässig grossen Bauaufwand und es sind bei diesem Konzept keine Vorkehrungen getroffen, um eine im Laufe der Zeit allfällig erforderlich werdende Reparatur der Abdichtung der einzelnen Kammern zu erleichtern. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung eine Abfall-Deponie eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der eine gute Kontrollmöglichkeit der einzelnen Kammern auf ihre Dichtheit hin gegeben ist und das Vorsehen der hiefür dienenden begehbaren Kontrollräume nur einen vergleichsweise geringen Bauaufwand erfordert ; das zu schaffende bauliche Konzept soll auch im Bedarfsfall eine ordnungsgemässe Reparatur bzw. Wiederherstellung schadhaft gewordener Abdichtungen in den einzelnen Kammern erleichtern ; es soll auch die Möglichkeit bestehen, die begehbaren Kontrollräume ohne wesentliche Erhöhung des Bauaufwandes so gross auszubilden, dass sie mit Kraftfahrzeugen befahren werden können. 



   Die erfindungsgemässe Abfall-Deponie eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Bodens jeder Kammer eine Stützscheibe bildet, die sich unter Zwischenfügung einer Sicherheits-Drainage auf der Fundamentplatte abstützt, und dass der Boden jeder Kammer ausserhalb der Stützscheibe zu den Seitenrändern der betreffenden Kammer hin nach oben ansteigend verläuft und so neben den Stützscheiben verlaufende begehbare bzw. befahrbare Kontrollräume bildet, wobei die einander zugewandten ansteigenden Bodenabschnitte benachbarter Kammern an der Grenze der beiden Kammern aneinander anschliessen und die von dort ausgehend nach oben verlaufende Trennwand tragen. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden.

   Die an die die Stützscheibe bildende Bodenzone jeder Kammer anschliessenden Bodenabschnitte, welche schräg nach oben verlaufen, benötigen keine weitere Abstützung an der Fundamentplatte, wobei durch das Zusammenwirken der einander zugewandten ansteigenden Bodenabschnitte benachbarter Kammern günstige statische Verhältnisse geschaffen sind, durch welche problemlos der Gewichtsbelastung, die von der von der Verbindungsstelle dieser schräg nach oben verlaufenden Bodenabschnitte ausgehenden Trennwand herrührt, Rechnung getragen werden kann ;

   durch den schräg nach oben gerichteten Verlauf der erwähnten, von der Stützscheibe des Kammerbodens ausgehenden Bodenabschnitte kann auch ohne weiters in der Mitte der unter diesen Bodenabschnitten gebildeten Kontrollräume eine verhältnismässig grosse Raumhöhe erzielt werden, welche nicht nur ein Begehen, sondern auch ein Befahren dieser Kontrollräume mit Kraftfahrzeugen gestattet ;

   weiter wird durch den ansteigenden Verlauf der an die Zone der 

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 Stützscheibe anschliessenden Bodenabschnitte der einzelnen Kammern im Kammerinneren eine Zusammenfassung fliessfähiger Stoffe, welche Fehlerstellen der Abdichtung durchdringen können, zur Kammermitte hin erzielt, was die Überwachung erleichtert, und es wird weiter durch den ansteigenden Verlauf der genannten Bodenabschnitte eine allenfalls zur Reparatur der Abdichtung erforderlich werdende Entleerung einer Kammer wesentlich erleichtert. 



   Es ist für die statischen Verhältnisse und auch für das vorerwähnte zur Mitte Leiten von in den Kammern allenfalls vorhandenen fliessfähigen Substanzen von Vorteil, wenn man vorsieht, dass die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte die Form von im wesentlichen ebenen Platten haben und unter einem Winkel zwischen 30 und 65  zur Horizontalen verlaufen. Hinsichtlich der statischen Verhältnisse ist es dabei besonders vorteilhaft, wenn die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte unter einem Winkel von etwa 45  zur Horizontalen verlaufen. 



   Um auch im Bereich der Aussenwände des Kammerblockes vorteilhafte statische Verhältnisse zu schaffen, welche den Bauaufwand gering halten lassen, ist es günstig, wenn die Aussenwände des Kammerblockes von den zum betreffenden Aussenrand des Kammerblockes führenden, ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten und von Stützplatten getragen werden, welche ausserhalb des Umrisses des Kammerblockes diesem Umriss folgend, auf der Fundamentplatte aufstehen und zum Kammerblock hin geneigt verlaufen und unter der betreffenden Aussenwand mit dem dort befindlichen Bodenabschnitt in Verbindung stehen. Hiebei kann auf einfache Weise dadurch, dass die Fundamentplatte zusammen mit den genannten Stützplatten eine Wanne bildet, eine zusätzliche Sicherheit gegen das Eindringen kontaminierender Substanzen in den Boden geschaffen werden. 



   Ein Entleeren der Kammern kann, wie bereits erwähnt, erforderlich werden, wenn die Abdichtung der Kammern einer Reparatur unterzogen werden muss. Es kann aber auch in andern Fällen wünschenswert sein, deponierte Abfälle aus den Kammern auf einfache Weise entnehmen zu können,   z. B.   dann, wenn im Zuge der Zeit neue technologische Möglichkeiten geschaffen werden, welche eine Neutralisation ungünstiger oder gefährlicher Eigenschaften der deponierten Abfälle gestatten, oder wenn eine Verbringung der Abfälle in eine andere Deponie vorgenommen werden soll.

   Eine Ausführungsform der erfindungsgemäss ausgebildeten Abfall-Deponie, welche eine einfache Entleerung der Kammern bzw. eine einfache Entnahme der in den einzelnen Kammern untergebrachten Abfälle gestattet, ist dadurch gekennzeichnet, dass in den ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten der Kammern mit Verschlüssen versehene Entleerungsöffnungen oder Solltrennstellen zur Bildung von Entleerungsöffnungen vorgesehen sind. 



   Eine baulich sehr einfache Ausführungsform der erfindungsgemäss ausgebildeten Abfall-Deponie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe im wesentlichen die Form eines langgestreckten Rechtecks hat und dass die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte von den Längsseiten der Stützscheibe ausgehen. Eine andere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe im wesentlichen die Form eines Rechtecks hat und von allen vier Seiten der Stützscheibe ansteigend verlaufende Bodenabschnitte ausgehen. 



   Hinsichtlich der Ausbildung der Sicherheits-Drainage, die sich unterhalb der Stützscheibe befindet, ist eine Ausführungsform vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Stützscheibe über Tragklötze auf der Fundamentplatte steht und dass die Sicherheits-Drainage eine zwischen Stützscheibe und Fundamentplatte befindliche Kies- oder Schotterschicht umfasst. Eine Variante hiezu ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheits-Drainage eine mit nach oben offenen Ablaufrinnen versehene Tragplatte umfasst, auf der die Stützscheibe aufliegt. 



   Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Betrieb einer Abfall-Deponie, welche mit einer Reihe voneinander getrennter Kammern versehen ist, die zur Aufnahme der zu deponierenden Abfälle dienen. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Kammern bei der Beschickung der Deponie mit Abfällen freigelassen wird, und dass beim Auftreten von Undichtheiten in einer Kammer das dort deponierte Gut entnommen und in die freigebliebene Kammer transferiert wird und die undicht gewordene Abdichtung der Kammer überholt bzw. erneuert wird.

   Durch diese Vorgangsweise kann beim Auftreten von Fehlerstellen in den Abdichtungen der einzelnen Kammern der in einer Kammer befindliche Abfall unverzüglich in die zunächst freigebliebene Kammer gebracht werden und die Reparatur der schadhaft gewordenen Abdichtung vorgenommen werden, so dass eine Kontamination der Umwelt auch bei einem 

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 Auftreten von Fehlerstellen in der Abdichtung vermieden werden kann, wobei nach der erfolgten Reparatur der fehlerhaft gewordenen Abdichtung wieder eine Kammer für einen allenfalls erforderlich werdenden weiteren Transferfall zur Verfügung steht. 



   Es kann erwähnt werden, dass aus der EP-A3-26 301 eine Technik zum Deponieren von Abfallstoffen hervorgeht, bei der die Abfallstoffe einem durch Kolbenpumpen förderbaren Feststoff/Flüssigkeits-Gemisch, das insbesondere aus zerkleinertem tauben Gestein, Feinmaterial, Wasser und aus einem Bindemittel besteht, zugegeben werden oder zur Bildung eines solchen Gemisches verwendet und dieses Gemisch dann durch die Kolbenpumpen über Rohrleitungen in Hohlräume eines Bergwerkes gefördert wird, wo es verbleibt. 



   Es kann weiter erwähnt werden, dass in der   EP-AI-187   874 eine Abfall-Deponie beschrieben ist, welche eine Anzahl nebeneinander angeordneter, aus Betonwänden gebildeter Kammern aufweist, die auf einer bewehrten Betonsohle errichtet sind ; unter der Betonsohle ist dabei eine Filterschicht aus Kies oder einem andern wasserdurchlässigen Material vorgesehen, in der Drainagerohre angeordnet sind, welche an eine Revisionsanlage angeschlossen sind. 



   Ein für das Deponieren von Abfällen vorgesehener Grossbehälter ist in der EP-A1-204 895 beschrieben. Dieser aus Beton bestehende Grossbehälter ist in das Erdreich eingebaut und mit einer flüssigkeitsundurchlässigen, korrosionsbeständigen Hülle umgeben, wobei der Zwischenraum zwischen dem Behälter und der Hülle an Rohrleitungen angeschlossen ist, welche zu einem unter dem Behälter in einem begehbaren Raum angeordneten Sammelbecken führen. Diese Rohrleitungen können in begehbaren Gängen unter dem Behälter geführt sein. Weiter kann auch ausserhalb der Hülle eine Aussendrainage vorgesehen sein. 



   Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigt Fig. l einen Teil einer ersten Ausführungform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Deponie in Draufsicht, Fig. 2 die Deponie nach   Fig. l   im Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 diese Deponie im Schnitt nach der Linie III-III in Fig. l ; Fig. 4 zeigt einen Teil einer andern Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Deponie in Draufsicht, Fig. 5 diese Deponie im Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4 und Fig. 6 diese Deponie im Schnitt nach der Linie VI-VI von   Fig. 4 ; Fig. 7   zeigt einen Teil des Bodens einer Kammer einer erfindungsgemäss ausgebildeten Deponie im Schnitt. 



   Die in Form eines über Flur aufgestellten Bauwerkes ausgebildete Abfall-Deponie, von der in den Fig. l bis 3 ein Ausschnitt dargestellt ist, weist eine Anzahl nebeneinander angeordneter Kammern --2-- auf, die zur Aufnahme der Abfälle vorgesehen sind. Die Kammern --2-- sind baulich miteinander zu einem Block-l-verbunden und ruhen auf einer Fundamentplatte --3-auf. Die Kammern --2-- sind voneinander durch im wesentlichen lotrecht verlaufende Trennwände - getrennt. Unter dem Boden --5-- der Kammern --2-- sind begehbare bzw. befahrbare Kon-   trollräume --6-- vorgesehen,   die eine Überwachung der   Böden --5-- der Kammern --2-- an   ihrer Unterseite --7-- gestatten.

   Ein Teil bzw. eine Zone des Bodens --5-- jeder Kammer --2-- bildet eine   Stützscheibe --8--,   die sich unter Zwischenfügung einer   Sicherheits-Drainage --9-- auf   der   Fundamentplatte --3-- abstützt.   Ausserhalb der   Stützscheibe --8-- verläuft   der Boden --5-- jeder Kammer zu den   Seitenrändern --10-- der   betreffenden Kammer --2-- hin nach oben ansteigend und es ist so neben der Stützscheibe Platz für die begehbaren bzw. befahrbaren Kontrollräume - geschaffen. Die einander zugewandten ansteigenden Bodenabschnitte --11-- benachbarter 
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 verlaufende Trennwand --4--.

   Der Winkel, den die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte   - -11--, welche   die Form von im wesentlichen ebenen Platten haben, mit der durch den Doppelpfeil - angedeuteten Horizontalen einschliessen, ist mit zirka   45'gewählt.   Die   Aussenwände --15--   des Kammerblockes --1-- werden von zur betreffenden   Aussenseite-16-des Kammerblockes-l-   führenden ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten --11-- und von   Stützplatten --17-- getragen,   welche ausserhalb des Umrisses --18-- des Kammerblockes diesem Umriss folgend auf der Fundamentplatte --3-- aufstehen und zum   Kammerblock --1-- hin   geneigt verlaufen ;

   die   Stützplatten --17--   stehen dabei unter der ihnen benachbarten   Aussenwand --15-- des Kammerblockes --1-- mit   dem dort befindlichen Bodenabschnitt --11-- in Verbindung und tragen die betreffende Aussenwand --15--. 

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 Niederschläge gesorgt. Die erwähnten im Inneren der Kammern --2-- angeordneten Abdichtungen werden vorteilhaft mit geeigneten Kontroll-Drainagen versehen. Die Unterseite --7-- des Bodens   --5-- der Kammern --2-- kann   von den   Kontrollräumen --6-- aus   auf das Auftreten allfälliger Fehler in der Abdichtung der Kammern --2-- überwacht werden.

   Im Bereich der Stützscheibe 
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    jeder Kammer --2-- kannSicherheits-Drainage --9-- ist   vorzugsweise mit einer, zwischen der   Stützscheibe --8-- und   der   Fundamentplatte --3-- angeordneten Kies- oder Schotterschicht --9a-- ausgestattet,   durch die bei einem Leckwerden der Abdichtung einer der Kammern --2-- die aus dieser Kammer austretende fliessfähige Substanz rasch zum Kontrollauslass --21-- der Sicherheits-Drainage --9-- wandert, so dass das Vorliegen eines Fehlers in einer Abdichtung verhältnismässig schnell festgestellt werden kann. Die   Stützscheibe --8-- steht   über Tragklötze --24--, welche den grössten Teil der Gewichtsbelastung, die von den   Kammern --2-- herrührt,   aufnehmen, auf der Fundamentplatte - auf. 



   Eine in den Kammern --2-- vorgesehene Abdichtung wird vorzugsweise mit einer Drainage mit einem oder mehreren   Auslässen --14-- ausgebildet.   Diese Auslässe sind im Bereich der Stützscheibe --8-- angeordnet, wobei durch die ansteigend verlaufenden   Bodenabschnitte --11-- fliess-   fähige Substanzen zu den   Auslässen --14-- hin   geleitet und damit gesammelt werden ; durch dieses Sammeln kann das Auftreten solcher Substanzen in der Drainage bzw. in den   Auslässen --14--   leicht erfasst werden ; es tritt auch ein allfälliges Durchdiffundieren solcher Substanzen vor allem im Bereich der   Stützscheibe --8-- auf,   wo es durch die   Kontroll- bzw. Sicherheits-Drainage --9--   einfach erfasst werden kann. 



   Am oberen Rand   der Wände-15--der Kammern--2-sind Entgasungsauslässe--23--vor-   gesehen, welche auf der Innenseite vorteilhaft mit Kies überdeckt werden, sobald die betreffenden Kammern mit Abfällen gefüllt sind. 



   Die Fundamentplatte --3-- bildet, falls es zu einem Undichtwerden der Kammern --2-kommt, eine zusätzliche Sicherheits-Barriere gegen ein Einwandern der aus undicht gewordenen Kammern --2-- austretenden Substanzen in den Boden. Es ist dabei günstig, wenn man an der   Oberseite --25-- der Fundamentplatte --3-- zusätzliche   Abdichtungen, wie z. B. Folienabdeckungen oder Asphaltschichten, aufbringt. Vorteilhaft sieht man in diesem Zusammenhang weiter vor, dass die Fundamentplatte --3-- zusammen mit den   Stützplatten --17-- eine   Wanne bildet. 



   In den ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten --11-- der Kammern --2-- sieht man vorteilhaft mit geeigneten Verschlüssen versehene   Entleerungsöffnungen --26-- vor,   oder Solltrennstellen, welche im Bedarfsfall zur Bildung von Entleerungsöffnungen leicht aufgebrochen werden können. Durch solche   Entleerungsöffnungen --26-- kann   im Bedarfsfall der Inhalt der Kammern - auf verhältnismässig einfache Weise in geeignete Behälterfahrzeuge, welche durch verschliessbare   Öffnungen --6a-- in   die   Kontrollräume --6-- einfahren   können, entleert werden. Die Kontrolle der Abdichtung der Kammern --2-- und das genannte allfällige Entleeren derselben wird 
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 Fall ist. 



   Die   Stützplatten --17-- verlaufen   bei der in den Fig. l bis 3 dargestellten Ausführungsform unter einem Winkel von zirka 60  zu der durch den Doppelpfeil --12-- angedeuteten Horizontalen. Es ergeben sich bei diesem Winkel günstige statische Verhältnisse. Man kann auch einen andern Schrägstellungswinkel vorsehen,   z. B.   wenn speziellen räumlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen ist. 



   Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Abfall-Deponie ist baulich einfacher ausgeführt als die Deponie nach den Fig. l bis 3. Es ist bei der Deponie nach den Fig. 4 bis 6 eine einfache Fundamentplatte --3-- vorgesehen, auf der die 

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 Kammern --2--, die zu einem   Kammerblock --1-- vereint   sind, mit den   Stützscheiben --8-- bil-   denden Zonen des Bodens --5-- aufruhen. Die   Stützscheiben --8-- der Kammern --2-- haben   im wesentlichen die Form eines langgestreckten Rechtecks und es gehen ansteigend verlaufende Bodenabschnitte --11-- nur von den Längsseiten der Stützscheiben --8-- aus.

   Die Kammern haben solcherart die Gestalt eines prismatischen Troges, dessen stirnseitige   Aussenwände --30-- lotrecht   verlaufend bis zur   Stützscheibe --8-- reichen.   Die   Stützscheibe --8-- der Kammern --2-- steht   auch bei dieser Ausführungsform über   Tragklötze --24-- auf   der Fundamentplatte --3-- auf. Die Sicherheits-Drainage --9-- ist mit einer Kies- oder Schotterschicht --9a-- versehen. Man sieht auch bei dieser Ausführungsform in den ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten --11-- vorzugsweise   Entleerungsöffnungen --26-- vor.   



   Es ist auch bei dieser Ausführungsform in den Kammern --2-- eine mit einer Drainage versehene Abdichtung angeordnet. Diese Drainage ist mit   Auslässen --14-- versehen.   Weiter sind die Kammern --2-- auch mit   Entgasungsauslässen --23-- ausgestattet.   



   Bei den beiden vorgenannten Ausführungsbeispielen haben die Kammern --2-- eine im wesentlichen rechteckige Grundrissform. Man kann aber auch Kammer vorsehen, welche eine andere Grundrissform haben,   z. B.   die Grundrissform von Dreiecken, Rhomben oder Sechsecken. 



   Fig. 7 zeigt in grösserem Massstab Beispiele der Ausbildung des Bodenbereiches der Kammern erfindungsgemässer Deponien. Im dargestellten Fall ist auf der Innenseite der Bodenwand --8, 11-- der Kammer --2-- eine mehrlagige Abdichtung --32-- aus Kunststoffolien --33, 34,   35-- an-   geordnet, zwischen denen im Bereich der   Stützscheibe --8-- poröse Zwischenlagen --36, 37-- ange-   ordnet sind, von denen   Auslassrohre --38, 39-- in   den begehbaren   Kontrollraum --6-- führen.   Es ist solcherart in die   Abdichtung --32-- eine Überwachungs- bzw.   Sicherheits-Drainage integriert.

   Die   Stützscheibe --8-- ruht   bei der im linken Teil der Fig. 7 dargestellten Variante über   Tragklötze --24-- auf   der Fundamentplatte --3-- auf und es ist zwischen den   Tragklötzen --24--   eine Schotterpackung --40-- angeordnet, welche zusammen mit dem Überwachungsrohr --41-- eine Sicherheits-Drainage bildet.

   Bei der im rechten Teil der Fig. 7 dargestellten Variante ist unter der   Stützscheibe --8-- eine   Sicherheits-Drainage mit einer Tragplatte --42-- vorgesehen, auf der die   Stützscheibe --8-- aufliegt   und die nach oben offene   Ablaufrinnen--43--aufweist ; fliessfähige   Substanzen, welche durch Fehler in der Abdichtung --32-- durch die   Stützscheibe --8-- diffun-   dieren, fliessen durch die Ablaufrinnen --43-- in den   Überwachungsraum --6-- und   es kann solcherart ein Fehler einer Kammerabdichtung leicht erkannt und verhältnismässig exakt lokalisiert werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Abfall-Deponie, welche als Bauwerk ausgebildet ist, das einen eine Anzahl nebeneinander angeordneter Kammern beinhaltenden Kammerblock aufweist, der auf einer Fundamentplatte aufruht, welche Kammern zur Aufnahme der Abfälle vorgesehen sind, wobei die Kammern durch im wesentlichen lotrecht verlaufende Trennwände voneinander getrennt sind, und wobei unter dem Boden der Kammern begehbare Kontrollräume vorgesehen sind, die eine Überwachung der Böden der Kammern an ihrer Unterseite gestatten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Bodens jeder Kammer eine Stützscheibe bildet, die sich unter Zwischenfügung einer Sicherheits-Drainage auf der Fundamentplatte abstützt, und dass der Boden jeder Kammer ausserhalb der Stützscheibe zu den Seitenrändern der betreffenden Kammer hin nach oben ansteigend verläuft,

   und so neben den Stützscheiben verlaufende begehbare bzw. befahrbare Kontrollräume bildet, wobei die einander zugewandten ansteigenden Bodenabschnitte benachbarter Kammern an der Grenze der beiden Kammern aneinander anschliessen und die von dort ausgehend nach oben verlaufende Trennwand tragen.

Claims (1)

  1. 2. Abfall-Deponie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte die Form von im wesentlichen ebene Platten haben und unter einem Winkel zwischen 30 und 65 zur Horizontalen verlaufen.
    3. Abfall-Deponie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte unter einem Winkel von etwa 45 zur Horizontalen verlaufen. <Desc/Clms Page number 6>
    4. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwände des Kammerblockes von den zum betreffenden Aussenrand des Kammerblockes führenden, ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten und von Stützplatten getragen werden, welche ausserhalb des Umrisses des Kammerblockes diesem Umriss folgend auf der Fundamentplatte aufstehen und zum Kammerblock hin geneigt verlaufen und unter der betreffenden Aussenwand mit dem dort befindlichen Bodenabschnitt in Verbindung stehen.
    5. Abfall-Deponie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fundamentplatte zusammen mit den Stützplatten eine Wanne bildet.
    6. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den ansteigend verlaufenden Bodenabschnitten der Kammern mit Verschlüssen versehene Entleerungs- öffnungen oder Solltrennstellen zur Bildung von Entleerungsöffnungen vorgesehen sind.
    7. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe im wesentlichen die Form eines langgestreckten Rechtecks hat und dass die ansteigend verlaufenden Bodenabschnitte von den Längsseiten der Stützscheibe ausgehen.
    8. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe im wesentlichen die Form eines Rechtecks hat und von allen vier Seiten der Stützscheibe ansteigend verlaufende Bodenabschnitte ausgehen.
    9. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe über Tragklötze auf der Fundamentplatte steht und dass die Sicherheits-Drainage eine zwischen Stützscheibe und Fundamentplatte befindliche Kies- oder Schotterschicht umfasst.
    10. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheits-Drainage eine mit nach oben offenen Ablaufrinnen versehene Tragplatte umfasst, auf der die Stützscheibe aufliegt.
    11. Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Kammern am Boden eine mehrlagige Dichtung mit Drainageschicht vorgesehen ist.
    12. Verfahren zum Betrieb einer Abfall-Deponie nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Kammern bei der Beschichtung der Deponie mit Abfällen freigelassen wird, und dass beim Auftreten von Undichtheiten in einer Kammer das dort deponierte Gut entnommen und in die freigebliebene Kammer transferiert wird und die undicht gewordene Abdichtung der Kammer überholt bzw. erneuert wird.
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