DE3518840C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3518840C2 DE3518840C2 DE3518840A DE3518840A DE3518840C2 DE 3518840 C2 DE3518840 C2 DE 3518840C2 DE 3518840 A DE3518840 A DE 3518840A DE 3518840 A DE3518840 A DE 3518840A DE 3518840 C2 DE3518840 C2 DE 3518840C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- basin
- baffle
- float
- channel
- drain
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/10—Collecting-tanks; Equalising-tanks for regulating the run-off; Laying-up basins
- E03F5/101—Dedicated additional structures, interposed or parallel to the sewer system
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/10—Collecting-tanks; Equalising-tanks for regulating the run-off; Laying-up basins
- E03F5/105—Accessories, e.g. flow regulators or cleaning devices
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/14—Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
- E03F5/16—Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A10/00—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
- Y02A10/30—Flood prevention; Flood or storm water management, e.g. using flood barriers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Removal Of Floating Material (AREA)
- Sewage (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Regenrückhalte- und Leicht
stoffauffangbecken gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Größere befestigte Flächen, die als Abstellplätze für Motor
fahrzeuge dienen, Werkstätten im militärischen Bereich und
größere Kasernen mit Park- und Waschplätzen, sowie zivile und
militärische Flugplätze, aber auch städtische Industrievier
tel mit großem Einzugsgebiet schaffen Probleme, weil sie nach
DIN 1999, Teil 2 vom August 1976 nur über Leichtflüssigkeits
abscheider und danach grundsätzlich an Misch- oder Schmutz
wasserkanäle anzuschließen sind.
Sie belasten somit erheblich die Kapazität der Kläranlagen
nicht nur bei seltenen Ölunfällen, sondern bewirken auch
trotz möglicher Regenentlastungen auf der Strecke durch Re
genüberfallbauwerke eine notwendige, aber unwirtschaftliche
Erweiterung einer Kläranlage.
Bei einem ausgesprochenen Trennsystem (Schmutz- und Regenwas
ser getrennt) wie es z. B. auch bei größeren Kasernen anzu
treffen ist, führt die oben beschriebene Auslegung der DIN
1999 zu teuren und unkonsequenten Maßnahmen.
Bisher war es zwar möglich, entweder bei genügend vorhandenem
Gefälle größere Regenrückhaltebecken zu errichten und bei
klein dosierter Abgabe (max. bis 500 l/s) mit angeschlossenem
Abscheider der Einleitung in den Schmutzwassersammler zu
erreichen oder im flachen Gelände mit der Anlage einer zu
sätzlichen Pumpstation den Gefälleverlust zu überwinden. Bei
größeren Zulaufmengen (z. B. 6000 l/s) versagt jedoch die
Methode.
Ein Becken gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist durch
die RICHTLINIEN FÜR BAUTECHNISCHE MASSNAHMEN AN
STRASSEN IN WASSERGEWINNUNGSGEBIETEN von 1982 (RiStWag)
bekannt. Dies Becken ist jedoch für einen Zufluß, der
zwischen Trockenwetter und Regenwasserzufluß liegt, ungeeignet, da
die erste Trennwand an der Zulaufseite die anfallenden Ölre
ste (Leichtstoffreste) erst gar nicht in den Ölauffangraum
einläßt. Außerdem ist durch die Anordnung des Schlammsammel
raumes in der Verteilerkammer und durch das Mindestgefälle
der Beckensohle von 2% eine Schlammräumereinrichtung für
größere Beckendimensionen technisch nicht einsetzbar.
Aber gerade Regenabläufe auf Hinterhöfen von Betrieben, auf
Fahrzeugabstellflächen, Schrottplätzen und entlegenen Indu
striestraßen sind Quellen der Ölverschmutzung, hervorgerufen
durch beabsichtigte oder unbeabsichtigte Handlungen. Erfah
rungsgemäß sind diese Regenabläufe nicht immer an Abscheider
angeschlossen oder bei Vorhandensein von Abscheidern, vor
allem in den Kasernen der ausländischen Streitkräfte, sind
die entsprechenden Anlagen veraltert und außerdem noch häu
fig schlecht gewartet.
In den erwähnten Kasernen werden, wenn auch oft nur vorüber
gehend, Nutzungsänderungen einzelner Gebäude, aber auch gan
zer Komplexe vorgenommen, so daß die Entsorgungseinrichtungen
den neuen Erfordernissen auf keinen Fall entsprechen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regenrückhalte-
und Leichtstoffauffangbecken der eingangs genannten Art, in
dem eine dem Wasserspiegel folgende Leichtstoffschicht
gesammelt wird, anzugeben, bei dem ein Mitreißen von
Partikeln aus der Leichtstoffschicht weitgehend vermieden und
ein gezieltes Abziehen der Leichtstoffschicht ermöglicht
wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Abflußquerschnitt zwischen der Abflußtauchwand und
der Beckensohle und damit der Wasserspiegel, ist einstellbar.
Schließlich ist ein Brückenräumer zum Ausschieben des Öles auf die Rinnenkonsole vorhanden,
nachdem der Wasserspiegel auf
die Höhe der Rinne abgesenkt wurde.
Die Funktionsfähigkeit des erfindungsgemäßen Beckens kommt
dann optimal zur Wirkung, wenn das Becken mit einem herkömm
lichen Brückenlängsräumer, wie er für Kläranlagen Verwendung
findet, ausgerüstet ist und dazu als Voraussetzung mit hori
zontaler Beckensohle eine Rechteckform besitzt und im Ein
laufbereich mit vertieftem Schlammsammeltrichter versehen ist.
Das neue Becken, an ein Trennsystem (Regenwasserkanalnetz)
angeschlossen, entspricht in seiner Funktion einem Leicht
flüssigkeitsabscheider, besitzt aber außer der mindestens
12fachen Kapazität eines größtmöglichen Abscheiders durch die
Aufstaumöglichkeit bzw. durch Rückhalt die Fähigkeit zur
Hochwasserentlastung für ein größeres Einzugsgebiet, wobei ein
für ein konventionelles Rückhaltebecken erforderliches Gefälle
oder eine Pumpstation nicht vorhanden sein muß.
Durch die Erfindung ist die Gewähr gegeben, daß jeder anfal
lende, durch mineralisches Öl verunreinigte Wassertropfen
über das kombinierte Regenrückhalte- und Ölauffangbecken
rationell und technisch optimal behandelt wird, ohne daß eine
Kläranlage damit belastet werden muß.
Gerade Kläranlagen sind nämlich hochempfindlich gegen eine
plötzliche Belastung durch einen Ölunfall. Wird nämlich der
Ölalarm zu spät ausgelöst oder der Unfall nicht entdeckt,
dann werden z. B. Tropfkörper und andere Belüftungsein
richtungen des biologischen Teiles eines Klärwerkes schwer
gefährdet.
Dagegen bürgt das erfindungsgemäße Becken mit der entspre
chenden Einrichtung und dem Speicherraum bei Ölunfällen, auch
bei Hochwasser, für absolute Sicherheit der Auffangfunktion,
denn schon bei einer mittleren Beckendimensionierung z. B.
von 60 × 20 m und einer Ölschicht von nur 5 cm ist eine
Auffangkapazität von 60 000 l Leichtflüssigkeit vorhanden.
Diese Menge kann kein herkömmlicher Abscheider auf einmal
verkraften.
Das erfindungsgemäße Becken hat von der Form her wegen des
Räumereinsatzes Ähnlichkeit mit einem Vorklärbecken mit
Längsbrückenräumer-Ausrüstung. Es unterscheidet sich aber
von diesem im wesentlichen durch seine größere Tiefe. Denn
über die hydraulische Berechnung ist die notwendige und
zulässige Stauhöhe zu ermitteln und wegen der Speicherfunk
tion zu berücksichtigen, während ein Vorklärbecken die Flexi
bilität in diesem Ausmaß nicht besitzt, da in der Regel ein
vorgeschalteter Regenüberlauf für die Feinentlastung sorgt.
Das Becken kann nur an ein Trennsystem eines Kanalnetzes
angeschlossen werden. Das heißt, es verkraftet vorwiegend
Regen- und Dränwasser, aber auch Abwasser von Waschplätzen,
Werkstätten, Tankstellen, Fahrzeugstandflächen und Flugplät
zen mit oder ohne Zwischenschaltung von Leichtflüssigkeits
abscheidern nach DIN 1999.
Die Mengen schwanken von ganz geringem Zufluß bei Trockenwet
ter bis zu größtmöglicher Hochwassermenge. Das Becken ist so
flexibel konzipiert, daß es laut hydraulischem Nachweis den
unterschiedlichen Zufluß zu verkraften in der Lage ist. Fäka
lien dürfen nicht eingeleitet werden.
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird anhand der
Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Becken in
erster Ausführung mit zwei Becken und zwei Zulaufkam
mern,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Becken in
zweiter Ausführung mit zwei Becken und einer Zulauf
kammer und mit Grobrecheneinbau,
Fig. 3 einen Schnitt III-III aus Fig. 1, einen Längsschnitt
durch das Becken darstellend,
Fig. 4 einen Schnitt IV-IV aus Fig. 1, die Anordnung der
Schieber für die Austrittsöffnungen darstellend,
Fig. 5 einen Querschnitt V-V aus Fig. 1, insb. die Anordnung
der Abwasserverteiler andeutend,
Fig. 6 einen Querschnitt VI-VI aus Fig. 1, die Anordnung der
beiden Längsbecken darstellend, und
Fig. 7 einen Längsschnitt VII-VII aus Fig. 1, die Anordnung
der Beckenrückwände veranschaulichend.
Ein Grobrechen 1 ist entweder als getrenntes Bauwerk oder,
wie in Fig. 2 dargestellt, in einfachster Ausführung mit
senkrechten Gitterstäben im Becken integriert vorgesehen.
In einer Zulaufkammer 2 erfolgt die Grobverteilung. Bei star
kem Zufluß tritt der Wasserschwall, durch einen Betonkeil 3
gebremst, über diesen hinweg in eine Verteiler oder Vorkammer
4. Die Vorkammer 4 und Abwasserverteiler 6, 7 entsprechen dem
System E. STENGEL. Die äußeren Abwasserverteiler einer Kammer
4 sind wie die übrigen Verteiler jedoch ohne Stahlschürze 32
und höher als diese übrigen Verteiler angebracht, um so den Öl-
Durchgang in das Hauptbecken bei Niedrigwasser zu
ermöglichen.
Bei steigendem Wasserstand sind auch die höheren Einläufe
getaucht, so daß sie die gleiche Funktion wie die übrigen
übernehmen. Diese Funktion bewirkt ein langsames und gleich
mäßiges Durchströmen durch die ganze Beckenlänge und damit
das Aufsteigen von Schwimmstoffen (z. B. Restölmengen) und
das Absetzen von mitgeführtem Schlamm.
An der Auslaufseite wird das Hauptbecken durch eine Tauchwand
8, 9 begrenzt. Dadurch werden alle Schwimmstoffe - auch bei
stark schwankenden Wasserständen - zurückgehalten.
Die Tauchwand besteht aus einem festen Teil 8 und einem beweglichen Teil
9; dadurch kann das Becken besonders flach gegründet werden.
Der bewegliche Teil 9 ist für eine Kammerbreite mindestens
2teilig und ist z. B. aus 3 mm dickem, wasserdicht ver
schweißtem und beschichtetem Stahlblech als Hohlkörper ent
sprechend biegefest verstrebt und ausgesteift, hergestellt.
Er ist schwimmfähig.
Der schwimmfähige Tauchwandteil 9 ist so einzustellen, daß
die Abflußgeschwindigkeit bei steigendem Wasserstand im Bec
ken einen bestimmten Maximalwert nicht übersteigt, so daß
in keinem Fall Öl- oder Schlammteile mitgerissen werden. Eine
Rückversetzung des Tauchwandteiles 9 erfolgt in dem Maße,
wie es für die Anwendung des Bodenteiles vom Schlammräumer
zur Beseitigung des Schlammes auf der Beckensohle bis zum Fuß
des aufgehenden Betonkeils im Auslaufbereich notwendig ist.
Die Tauchwandteile 9 gleiten in Führungsschienen 10, die
nach oben und unten durch Sperren begrenzt sind. Bei geringem
Durchfluß gibt die Schwimmer-Tauchwand 9 eine immer
größere Durchflußhöhe frei, bis der Maximalstand 11 von z. B.
ca. 80 cm erreicht ist, ohne daß die vorgeschriebene Aus
trittsgeschwindigkeit überschritten wird. Für je ein Tauch
teil 9 wird eine Stange 12 bis zum Gitterroststeg hochge
führt. Nur im Falle eines Aufstauens der Spiegelhöhe 13 für
den Ölabzug wird je eine Stange am Stegträger, der gegen
Abhub gesichert ist, festgeklemmt, so daß die Schwimmer-
Tauchwand 9 in der tiefsten Stellung während der Tätigkeit des
Spiegelräumschildes verbleibt.
Hinter der Tauchwand 8 sind zwei mit Gitterrosten abgedeck
te Schieberkammern 14 angeordnet und mit je einem Absenk
schieber 16 ausgerüstet. Diese Absperrorgane sind im Normal
betrieb stets offen zu halten.
Erst vor Betätigung des erfindungsgemäß vorgesehenen Räum
schildes Fig. 6 werden zwei Gewindeschieber 15 (Fig. 1 und 4)
völlig geschlossen und die Absenkschieber 16 auf eine be
stimmte Höhenmarke, die einer an der Einlaufseite angeord
neten Rinnenkonsole 17 entspricht, eingestellt. Dadurch ent
steht im ganzen Becken ein für die Schwimmstofföffnung erfor
derlicher Stau (Spiegelhöhe 13) von z. B. ca. 60 cm. Das
Räumschild schiebt die Schwimmstoffe bis in die Rinnenkon
sole 17 an der Einlaufseite heran und bildet mit der Konsole
eine geschlossene Rechteckrinne. Bei gleichzeitiger Öffnung
von seitlich am Anfang beider Beckenkammern angebrachten
Schiebern 18 fließt das mehr oder weniger mit Wasser ver
mischte Öl in zwei Ölsammelschächte 19.
Die Ölsammelschächte 19 können wie das Becken in
stahlbewehrtem Ortbeton mit einer gegen Mineralöle wider
standsfähigen Beschichtung oder getrennt vom Hauptbecken, als
bereits serienmäßig hergestellte Stahlbetonfertigbehälter mit
Folienauskleidung oder als doppelwandige Stahlbehälter mit
Leckanzeigegerät erstellt werden.
In der Wand sind über den Schiebern 15, 16 im Auslaufbereich
des Beckens Öffnungen in der für das Stauziel errechneten
Höhe 11 als Überfallschwellen 20 angebracht. Sie dienen als
Notüberlauf im Katastrophenfall.
In der letzten, über die ganze Beckenbreite durchgehen
den Auslaufkammer 21, fließt das Abwasser in ein seitlich
abgehendes Abflußrohr, das zu einem außen liegenden Sonder
schacht mit eingebautem Drosselschieber 22 führt. Dieser
reguliert automatisch in Abhängigkeit vom Beckenstauspiegel
die zulässige Abflußmenge, die über einen Kanal 23 in den
Vorfluter eingeleitet wird.
Entsprechend den ATV-Richtlinien hat das Becken, abgestimmt
auf die Überfallschwellen 20, einen an die Ablaufkammer ange
bauten Notüberlaufschacht 24 mit einer angeschlossenen Rohr
leitung 25 zur Umgehung des Drosselschieberschachtes. Der
Notüberlauf 24 kann entfallen, wenn der Drosselschieber 22
diese Funktion übernimmt und über einen Grenzwertgeber bei
Katastrophenhochwasser den entsprechenden Querschnitt frei
gibt, so daß die zulässige Einleitungsmenge für kurze Zeit
überschritten und eine Überflutung des Beckens damit verhin
dert wird.
Im Normalbetrieb ist das Becken bei einem Mindestwasserstand
26, 27 von ca. 0,70 m (Fig. 7) stets gefüllt. Gegebenenfalls
kann bei Niedrig- bis Mittelwasserstand 28 (Fig. 6) eine der
beiden Kammern 2 durch Betätigung des Rinnenschiebers 5 nur
mit einer Pumpe entleert werden, um z. B. Säuberungen oder
Instandsetzungsarbeiten vornehmen zu können.
Durch den Einsatz einer stationären Brücken-Längsräumerausrü
stung mit automatisch gesteuertem Motorantrieb, wie sie in
der Regel für Kläranlagen Verwendung finden, wird der auf der
horizontalen Beckensohle angesetzte mineralischen Schlamm in
tiefergelegene Sammeltrichter 30 am Anfang des Hauptbeckens
befördert. Von dort besteht die Möglichkeit, den Schlamm über
Räumerfahrzeuge mit Filteranlage zu entleeren und abzutrans
portieren.
Das Becken ist in Längsrichtung in zwei Kammern geteilt um im
Falle der Schlammentnahme, der Reinigung oder einer Instand
setzung (Fig. 6) durch Regulierung mit in Fig. 2 dargestell
ter Rinnenschieber 5 im Einlaufbereich den Durchfluß über
eine der Kammern aufrechtzuerhalten (Wasserstand 28 = Becken
kammer teilgefüllt) und die andere Kammer für den vorbe
schriebenen Leistungsaufwand zu entleeren (Wasserstand 29 =
Beckenkammer leer). Bei Anstieg über die Zulaufhöhe 33 wird
die leere Kammer überflutet (Fig. 6).
Claims (5)
1. Rechteckiges Regenrückhalte- und Leichtstoffauffangbecken
mit
- - einem Beckenboden, in den ein Schlammsammeltrichter eingetieft ist,
- - einer ablaufseitigen Tauchwand,
- - einer hinter der Tauchwand angeordneten zweiten Stirnwand, die einen oberen Beckenüberlauf und untere Ablauföffnungen zu einem gedrosselten mit einem Schieber verschließbaren Abflußrohr aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - an der Stirnwand oberhalb des Zulaufes (6, 7) eine Rinnenkonsole (17) angebracht ist, deren Rinne über eine verschließbare Ablaufvorrichtung (18) mit einem Ölsammelschacht (19) verbunden ist,
- - ein beweglicher Räumschild zum Schieben der Leichtstoffe in die Rinne der Konsole (17) vorgesehen ist und
- - der Abstand zwischen der Unterkante der Tauchwand (8, 9) und dem Beckenboden (31) im Betrieb veränderbar ist.
2. Becken nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchwand (8, 9) aus einem
feststehenden Teil (8) und einem beweglichen als Schwimmer
ausgebildeten Teil (9) besteht.
3. Becken nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Schwimmer ausgebildete
Teil (9) ein Hohlkörper ist, der in Führungsschienen (10)
gleitet und über Stangen (12), die bis zu einem Gittersteg an
der Beckenoberseite hochgeführt sind, höheneinstellbar ist.
4. Becken nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Schwimmer ausgebildete
Teil (9) der Tauchwand zur Auslaufseite des Beckens hin
rückversetzt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853518840 DE3518840A1 (de) | 1985-05-24 | 1985-05-24 | Kombiniertes regenrueckhalte- und oelauffang-becken |
| DE3534921A DE3534921C2 (de) | 1985-05-24 | 1985-09-30 | Kombiniertes Regenrückhalte- und Ölauffang-Becken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853518840 DE3518840A1 (de) | 1985-05-24 | 1985-05-24 | Kombiniertes regenrueckhalte- und oelauffang-becken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3518840A1 DE3518840A1 (de) | 1986-11-27 |
| DE3518840C2 true DE3518840C2 (de) | 1990-02-08 |
Family
ID=6271633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853518840 Granted DE3518840A1 (de) | 1985-05-24 | 1985-05-24 | Kombiniertes regenrueckhalte- und oelauffang-becken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3518840A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19509466A1 (de) * | 1995-03-20 | 1996-12-19 | Hermann Thilo | Speicher für Flüssigkeiten |
| DE102009056276A1 (de) * | 2009-12-01 | 2011-06-09 | GS Gesellschaft für Umweltschutz mbH | Flüssigkeits-Rückhaltevorrichtung |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4025463A1 (de) * | 1990-08-10 | 1992-02-13 | Weber Werner Ing Gmbh | Regenbecken |
| RU2135707C1 (ru) * | 1998-01-05 | 1999-08-27 | Санкт-Петербургский государственный архитектурно-строительный университет | Регулирующая емкость |
| RU2255186C1 (ru) * | 2003-12-23 | 2005-06-27 | Кубанский государственный аграрный университет | Блочно-модульное устройство для очистки поверхностных вод, отводимых с сельскохозяйственных угодий |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1706318U (de) * | 1955-06-18 | 1955-09-08 | Rudolf Kahl | Anordnung an absetzbecken mit schlammraeumwagen. |
-
1985
- 1985-05-24 DE DE19853518840 patent/DE3518840A1/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19509466A1 (de) * | 1995-03-20 | 1996-12-19 | Hermann Thilo | Speicher für Flüssigkeiten |
| DE19509467A1 (de) * | 1995-03-20 | 1997-03-06 | Herrmann Thilo Dipl Geooekolog | Anlage und Verfahren zur Entsorgung von Abwasser |
| DE102009056276A1 (de) * | 2009-12-01 | 2011-06-09 | GS Gesellschaft für Umweltschutz mbH | Flüssigkeits-Rückhaltevorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3518840A1 (de) | 1986-11-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2769029B1 (de) | Entwässerungseinrichtung | |
| EP2085527B1 (de) | Anlage zur Regenwasserbewirtschaftung | |
| DE202013011915U1 (de) | Niederschlagswasserbehandlungsvorrichtung | |
| DE102012002518A1 (de) | Behandlungsanlage für Regenwasser | |
| EP0924356B1 (de) | Vorrichtung zum Auffangen von Regenwasser | |
| EP2659944B1 (de) | Filteranordnung und verfahren zum einbauen der filteranordnung | |
| DE3518840C2 (de) | ||
| DE19533935C2 (de) | Vorrichtung für die Reinigung von Abwasser | |
| DE3247944C2 (de) | Verfahren zur Untergrundversickerung von Niederschlagswasser | |
| DE69621095T2 (de) | Unterirdischer Pufferbehälter zum Lagern und Behandeln von Regenwasser | |
| EP2157252A2 (de) | Verbesserter Straßen- oder Bodeneinlauf mit Rückhalteeinrichtung für Leichtflüssigkeiten | |
| DE19632911C2 (de) | Flüssigkeitsabscheider mit Separationsvorrichtung | |
| EP1507045A1 (de) | Strassen- oder Bodeneinlauf mit Rückhalteeinrichtung für Leichtflüssigkeiten | |
| DE19509466A1 (de) | Speicher für Flüssigkeiten | |
| EP0174968B1 (de) | Anlage zur behandlung von strassenabwässern | |
| EP1522525B1 (de) | Vorrichtung und Schacht zur dezentralen Behandlung von Wasser sowie Verfahren hierzu | |
| DE4228387A1 (de) | Verfahren, Kanalisationssystem und Scheideeinrichtung zur Ableitung von Abwasser | |
| DE1274044B (de) | In einen Abwasserkanal eingeschaltetes Ausgleichs- und Absetzbecken fuer Regenwassermit einer in einen Vorfluter entwaessernden UEberlaufrinne | |
| DE102017108820A1 (de) | Filteranlage | |
| CH703152B1 (de) | Filteranlage. | |
| DE19715619C1 (de) | Vorrichtung zur Reinigung von von befestigten Straßen oder Plätzen abgeführtem Oberflächenwasser | |
| DE4033112A1 (de) | Oel- und benzinabscheideanlage | |
| DE202004012641U1 (de) | Straßen- oder Bodeneinlauf mit Rückhalteeinrichtung für Leichtflüssigkeiten | |
| EP1855775A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von regenabwasser | |
| DE29706758U1 (de) | Vorrichtung zur Reinigung von von befestigten Straßen oder Plätzen abgeführtem Oberflächenwasser |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 3534921 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8330 | Complete disclaimer |