AT386262B - Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer den antrieb eines kraftfahrzeuges - Google Patents

Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer den antrieb eines kraftfahrzeuges

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AT386262B
AT386262B AT0280386A AT280386A AT386262B AT 386262 B AT386262 B AT 386262B AT 0280386 A AT0280386 A AT 0280386A AT 280386 A AT280386 A AT 280386A AT 386262 B AT386262 B AT 386262B
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centrifugal
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Hubert Binder
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
    • F16D43/18Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fliehkraftkupplung, insbesondere für den Antrieb eines Kraftfahrzeuges, bestehend aus einer Nabe, die gegen die Kraft einer Feder bewegbare, die Kupplungsbacken bildende Fliehgewichte trägt, und aus einer die Fliehgewichte umschliessen- den Trommel, wobei als Feder ein in bezug auf die Kupplungsachse symmetrischer, gewölbter
Bügel vorgesehen ist, dessen abgewinkelte Enden die Fliehgewichte zangenartig zusammenhalten und dessen Scheitelhöhe veränderbar ist. 



   Bei einer bekannten Fliehkraftkupplung dieser Art (US-PS Nr. 4, 013, 156) greifen die abgewin- kelten Enden des als Feder dienenden Bügels von aussen an Absätzen der Fliehgewichte an, so dass sie die Fliehgewichte nur radial einwärts drücken können. Der Bügelscheitel ist zwischen der Stirnfläche der Nabe, wenigstens einer Beilagscheibe und einer Mutter festgehalten, wobei durch Wahl der jeweiligen Dicke der Beilagscheibe die Vorspannung des Federbügels verändert werden kann, um die Fliehgewichte bis zu einer vorbestimmten Grösse der Fliehkraft vom Trommel- mantel zurückzuhalten. Ein Auswärtsdrücken der Fliehgewichte mit Hilfe des Federbügels ist dabei selbstverständlich nicht möglich. 



   Üblicherweise treibt der Motor die Nabe der Kupplung an, während der Abtrieb von der
Trommel abgeleitet wird. Bei einspurigen Kraftfahrzeugen sind solche Fliehkraftkupplungen aber auch häufig so angeordnet, dass der Antrieb der Kupplung von der Trommel her erfolgen, der
Abtrieb also von der Nabe abgeleitet werden kann, wenn der Motor durch Pedalbetätigung oder durch Anschieben des Fahrzeuges gestartet werden soll. Derartige Kupplungen, die hinsichtlich des Abtriebes von der Trommel auf die Nabe willkürlich umschaltbar sind, sind aus der Praxis bekannt. Dabei sind die die Fliehgewichte bis zu einer bestimmten Drehzahl vom Trommelmantel zurückhaltenden Federn in der Regel als Schraubenfedern ausgebildet. Mit der Nabe ist eine stirnseitig mit Kupplungsbelägen versehene Scheibe fest verbunden, und es läuft mit der Trommel eine axial verschiebbare Gegenscheibe od. dgl. um.

   Zur Umschaltung der Kupplung bezüglich des Abtriebes von der Trommel auf die Nabe wird die Gegenscheibe an die mit den Kupplungsbelägen versehene Nabenscheibe angedrückt und so ein unmittelbarer Kraftschluss zwischen der Trommel und der Nabe unter Umgehung der Fliehgewichte hergestellt. Es ist also praktisch eine Fliehkraftkupplung mit einer Reibscheibenkupplung kombiniert, was eine entsprechende Erhöhung des technischen Aufwandes mit sich bringt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, die eingangs geschilderte Fliehkraftkupplung so zu verbessern, dass sie sich ohne wesentliche Erhöhung des Herstellungsaufwandes als hinsichtlich des Abtriebes von der Trommel auf die Nabe willkürlich umschaltbare Kupplung eignet. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die abgewinkelten Enden des Bügels, in Schlitze   od. dgl.   der Fliehgewichte eingreifend, mit diesen in beiden radialen Richtungen gekuppelt und bei Verringerung der Scheitelhöhe auswärts spreizbar ausgebildet sind, wobei ein auf den Bügelscheitel drückendes Schaltglied, insbesondere ein verdrehbarer Nocken, vorgesehen ist. 



   Der Bügel, der sich bei nur zwei Fliehgewichten diametral von Gewicht zu Gewicht erstreckt, bei mehreren Fliehgewichten aber auch sternförmig ausgebildet sein oder aus zwei Einzelbügeln bestehen kann, hält zunächst die Fliehgewichte von der Innenfläche des Trommelmantels ab. 



  Übersteigt die auftretende Fliehkraft die Vorspannkraft des Bügels, so können die Fliehgewichte ausschwenken und den Kraftschluss mit dem Trommelmantel in üblicher Weise herstellen. Da die abgewinkelten Enden des Bügels aber in Schlitze od. dgl. der Fliehgewichte eingreifen und mit diesen in beiden radialen Richtungen gekuppelt sind, so erfolgt bei Veränderung der Bügelwölbung durch Verringerung der Scheitelhöhe zwangsläufig ein Spreizen der in die Fliehgewichte eingreifenden Bügelenden, und es werden dadurch die Fliehgewichte an den Trommelmantel angedrückt, ohne dass eine Fliehkraft auftritt bzw. die Nabe eine entsprechende Drehung ausführt. Es ist dann der Kraftschluss zwischen der Trommel und den Fliehgewichten bzw. mit der diese tragenden Nabe hergestellt, und es kann die Trommel angetrieben und der Abtrieb von der Nabe abgeleitet werden.

   Hiefür ist es lediglich erforderlich, das auf den Bügelscheitel drückende Schaltglied, also insbesondere den Nocken, zu verdrehen, so dass sich eine sehr einfache Konstruktion ergibt. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel vereinfacht 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und Fig. 2 in Seitenansicht gemäss dem Pfeil II in   Fig. 1.   



   Auf der   Kurbelwelle --1-- des   Motors eines einspurigen Leichtkraftfahrzeuges sitzt drehfest die   Nabe --2-- einer   Fliehkraftkupplung, an der der Träger --3-- für die Fliehgewichte --4-angeschweisst ist. Die Fliehgewichte --4-- sind in üblicher Weise mit einem Kupplungsbelag --5-versehen. Die Gegenkupplungsfläche wird von der Innenfläche des Mantels einer Trommel --6-- 
 EMI2.1 
 
Bügelscheitel im Sinne einer Verringerung der Scheitelhöhe ein Druck ausgeübt, so werden die abgewinkelten   Bügelenden --9-- auswärts   gespreizt und damit die   Fliehgewichte --4-- mit   ihrem   Kupplungsbelag --5-- zur   Anlage an der Innenseite des Mantels der Trommel --6-- gebracht, was dann Kraftschluss zwischen der Trommel --6-- und der Nabe --2-- zur Folge hat. 



   Die zwischen dem   Bügel --8-- und   dem Nocken --11-- angeordnete Blattfeder --12-- hat zufolge der napfförmigen Auswölbung des   Bügels --8-- sowie   der Blattfeder --12-- nahezu nur Punktberührung zwischen diesen beiden Teilen zur Folge, so dass ein eigenes Drucklager zwischen dem Nocken --11-- und dem   Bügel --8-- eingespart   wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fliehkraftkupplung, insbesondere für den Antrieb eines Kraftfahrzeuges, bestehend aus einer Nabe, die gegen die Kraft einer Feder bewegbare, die Kupplungsbacken bildende Fliehgewichte trägt, und aus einer die Fliehgewichte umschliessenden Trommel, wobei als Feder ein in bezug auf die Kupplungsachse symmetrischer, gewölbter Bügel vorgesehen ist, dessen abgewinkelte Enden die Fliehgewichte zangenartig zusammenhalten und dessen Scheitelhöhe veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Enden (9) des Bügels (8), in Schlitze (10) od. dgl. der Fliehgewichte (4) eingreifend, mit diesen in beiden radialen Richtungen gekuppelt und bei Verringerung der Scheitelhöhe auswärts spreizbar ausgebildet sind, wobei ein auf den Bügelscheitel drückendes Schaltglied, insbesondere ein verdrehbarer Nocken (11), vorgesehen ist.
AT0280386A 1986-10-22 1986-10-22 Fliehkraftkupplung, insbesondere fuer den antrieb eines kraftfahrzeuges AT386262B (de)

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US4013156A (en) * 1973-07-30 1977-03-22 Tovarna Motornih Vozil Tomos Centrifugal clutch

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