<Desc/Clms Page number 1>
Das Stammpatent Nr. 379946 betrifft ein verstellbares Liegemöbel, insbesondere Bett, mit einem
Möbelrahmen und mit einem Einsatz aus mindestens zwei, mit einer Schwenkachse gelenkig miteinan- der verbundenen, insbesondere einen Stab- bzw. Lattenrost aufweisenden, Einsatzteilen in Form eines Kopfteils und eines Fussteils, die in bezug zueinander und in bezug auf den Möbelrahmen in zwei oder mehreren Stellungen feststellbar sind, wobei der Kopfteil mittels Lagerzapfen od. dgl. im bzw. am Möbelrahmen gelagert und mit einer verstellbaren Kopfstütze versehen ist, die an die- ser gelagerte, um Schwenkzapfen od. dgl. bewegbare Stützarme aufweist, von denen jeder mit sei- nem freien Ende in eine von mindestens zwei Rasten auf einer mit dem Einsatzrahmen des Kopfteils fest verbundenen Leiste od. dgl. einbringbar ist.
Bei einem bekannten Liegemöbel dieser Art (s. AT-PS 11001) ist die flächenmässig in sich geschlossene Kopfstütze durch Arme abgestützt, die um Lagerzapfen schwenkbar sind, die parallel zu den Lagerzapfen für die zwischen den Einsatzteilen befindlichen Gelenke angeordnet sind, und die in Rasten einbringbar sind, die an dem als Kopfteil dienenden Einsatzteil angeordnet sind.
Mit dieser bekannten Anordnung wird zwar eine relativ stabile Halterung der Kopfstütze erreicht, doch ist zu bemängeln, dass die Stützarme unterhalb bzw. an der Unterseite der Kopfstütze montiert sind und somit auch in zusammengeklapptem Zustand zusätzlich Platz beanspruchen, dass der Zu- griff zu den Stützarmen erschwert ist und dass die Stützarme in unerwünschter Weise ausklinken können.
In der US-PS Nr. 1, 336, 294 ist ein Betteinsatz geoffenbart, der durch einen Kurbeltrieb aufklappbar ist, wobei Hebel zum Einsatz kommen, die an ihren Enden kardanisch angelenkt sind.
Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist, dass die Fertigung des Klappmechanismus für das Bett verhältnismässig kompliziert und kostspielig ist. Ausserdem ist dieser bekannte Mechanismus ziemlich anfällig für Störungen.
Die US-PS Nr. 1, 580, 014 zeigt einen Hebelmechanismus für eine Kopfstütze, der in die lichte Weite von Kopfstützenrahmen einschwenkbar ist. Dabei werden scherenartig verbundene Hebel, Zahnstangen sowie ein Seilzug verwendet. Diese bekannte Anordnung lässt sich zwar einfach bedienen, ist aber ebenfalls sehr kompliziert aufgebaut sowie teuer in Herstellung und Wartung.
Ziel des Stammpatentes ist es, die obgenannten Nachteile zu vermeiden und ein Liegemöbel der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem ohne Benutzung komplizierter Mechanismen, insbesondere ohne Verwendung von Metallteilen, vor allem in einer Ausführung weitestgehend in Holz, eine in der Höhe beachtlich und bequem variable Kopfstütze gewährleistet ist.
Dies wird gemäss dem Stammpatent dadurch erreicht, dass in der Kopfstütze, insbesondere an ihrer dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite, zur Aufnahme und Lagerung der mindestens zwei Stützarme eine quer zur Längsrichtung des Möbels verlaufende schlitzförmige Ausnehmung vorgesehen ist, die sich von der dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite weg, vorzugsweise nach zwei Seiten, erweitert und bzw. oder wobei die oberen bzw. äusseren Stützarmenden nach der dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite bzw.
nach aussen hin abgerundet sind, und dass die Stützarme in ihrer Längsausdehnung verlaufende Langlöcher aufweisen, mit denen die Stützarme an sowie um die in der Kopfstütze vorgesehenen Schwenkzapfen beweglich gelagert sind, die in an sich bekannter Weise im wesentlichen quer zur Schwenkachse der Einsatzteile angeordnet sind, so dass die Stützarme in einer von der Kopfstützenliegefläche abweichenden Ebene pendelnd verschwenkbar sind, wobei vorteilhaft die die Rasten für die die freien Enden der Stützarme der Kopfstütze aufweisende Leiste im wesentlichen parallel zur Schwenkachse der Einsatzteile am Einsatzrahmen des Kopfteils angeordnet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, dieses Liegemöbel weiter zu verbessern und insbesondere das Verstellen der Kopfstütze weiter zu vereinfachen bzw. zu erleichtern.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einem Liegemöbel gemäss dem Stammpatent dadurch erreicht, dass die mit dem Einsatzrahmen des Kopfteils fest verbundene, vorteilhaft im wesentlichen parallel zur Schwenkachse der Einsatzteile angeordnete Leiste eine Führungsleiste aufweist, die in der Quermitte der Kopfstütze mit einer Ausnehmung bzw. Auskehlung versehen ist, deren untere Flanke im wesentlichen in der von der Oberseite der Leiste gebildeten Ebene liegt.
Auf diese Weise wird das Einführen der Stützarme in die Rasten wesentlich erleichtert.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
oben verjüngt und eine Einführung der Stützarme-40, 41-in ihre Ruhelage in der schlitzförmi- gen Ausnehmung --46-- unterstützt. Zum leichteren Einführen der Stützarme --40, 41-- in die Rasten --44-- der Leiste --45-- besitzt die Leiste --45-- eine Führungsleiste --60--, die eine in der Quermitte der Kopfstütze --5-- angeordnete Ausnehmung bzw. Auskehlung --61-- aufweist.
Die Ausnehmung bzw. Auskehlung --61-- besitzt eine Krümmung mit dem Krümmungsradius R, wobei die untere Flanke der Krümmung im wesentlichen in der von der Oberseite der Leiste --45-- gebil- deten Ebene liegt. Die Führungsleiste --60-- ist im Abstand von den Randleisten --49, 50-- ange- ordnet und verläuft im wesentlichen parallel zu diesen, u. zw. im Bereich innerhalb dieser beiden
Randleisten --49, 50--. Die Höhe der Führungsleiste --60-- ist geringer als die Höhe der Randlei- sten --49, 50--.
Zweckmässigerweise weist die Kopfstütze --5-- an den Aussenenden der schlitzförmigen Ausneh- mung --46-- neben sowie ausserhalb von den Schwenkzapfen --42, 43-- und unterhalb von diesen Anschläge --51, 52-- zum Begrenzen der Auswärtsbewegung der Stütz arme-40, 41-auf. Ausser- dem besitzen die Begrenzungsanschläge --51, 52-- nach unten und einwärts gerichtete Schrägflä- chen --53--. Die Beweglichkeit der Stützarme auf ihren Lagerzapfen ist erforderlich, damit die
Stützarme in jede der zwei oder mehr der ihnen zugehörigen Rasten eingebracht werden können, so dass mehrere Hochstellungen der Kopfstütze möglich sind. Dazu sind nicht nur die Langlöcher - -47, 48--, sondern auch die Schrägflächen an der Ausnehmung --46-- erforderlich.
Die Sperrflä- chen --51, 52-- als Anschläge für die Arme 41--verhindern ein zu weites Ausschwenken der Arme, so dass stets wieder ein leichtes Absenken der Kopfstütze in ihre Ruhelage möglich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verstellbares Liegemöbel, insbesondere Bett, mit einem Möbelrahmen und mit einem Einsatz aus mindestens zwei, mit einer Schwenkachse gelenkig miteinander verbundenen, insbesondere einen Stab- bzw. Lattenrost aufweisenden, Einsatzteilen in Form eines Kopfteils und eines Fussteils, die in bezug zueinander und in bezug auf den Möbelrahmen in zwei oder mehreren Stellungen feststellbar sind, wobei der Kopfteil mittels Lagerzapfen od. dgl. im bzw. am Möbelrahmen gelagert und mit einer verstellbaren Kopfstütze versehen ist, die an dieser gelagerte, um Schwenkzapfen od. dgl. bewegbare Stützarme aufweist, von denen jeder mit seinem freien Ende in eine von mindestens zwei Rasten auf einer mit dem Einsatzrahmen des Kopfteils fest verbundenen Leiste od.
dgl. einbringbar ist, wobei in der Kopfstütze, insbesondere an ihrer dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite, zur Aufnahme und Lagerung der mindestens zwei Stützarme eine quer zur Längsrichtung des Möbels verlaufende schlitzförmige Ausnehmung vorgesehen ist, die sich von der dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite weg, vorzugsweise nach zwei Seiten, erweitert und bzw. oder wobei die oberen bzw. äusseren Stützarmenden nach der dem Kopf des Benutzers zugewendeten Seite bzw.
nach aussen hin abgerundet sind, und dass die Stützarme in ihrer Längsausdehnung verlaufende Langlöcher aufweisen, mit denen die Stützarme an sowie um die in der Kopfstütze vorgesehenen Schwenkzapfen beweglich gelagert sind, die in an sich bekannter Weise im wesentlichen quer zur Schwenkachse der Einsatzteile angeordnet sind, so dass die Stützarme in einer von der Kopfstützenliegefläche abweichenden Ebene pendelnd verschwenkbar sind, wobei vorteilhaft die die Rasten für die die freien Enden der Stützarme der Kopfstütze aufweisende Leiste im wesentlichen parallel zur Schwenkachse der Einsatzteile am Einsatzrahmen des Kopfteils angeordnet ist, nach Patent Nr. 379946, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (45) eine Führungsleiste (60) aufweist, die in der Quermitte der Kopfstütze (5) mit einer Ausnehmung bzw.
Auskehlung (61) versehen ist, deren untere Flanke im wesentlichen in der von der Oberseite der Leiste (45) gebildeten Ebene liegt.