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Die Erfindung betrifft eine Obenentnahmefräse für Rundsilos, mit einem Gestell, auf dem eine bezüglich des Silos umlaufende bzw. rotierende Fräseinrichtung zur Abnahme des Silogutes gehalten wird, sowie mit einer Abstützeinrichtung zur Abstützung des Gestells auf der Ober- fläche der Silage, bei welcher Fräse am Gestell zumindest ein-in radialer Richtung des Silos gesehen-innerer sowie zumindest ein äusserer Winkelhebel gelagert sind, wobei jeweils am
Ende eines Armes des äusseren und inneren Winkelhebels die Fräseinrichtung gelenkig aufgehängt ist, eine die beiden andern Arme der Winkelhebel verbindende Stange vorgesehen ist, die mit ihren Enden an den Armenden angelenkt ist, an dem Gestell eine mit der Aufhängung der Fräsein- richtung, vorzugsweise mit einem Arm eines Winkelhebels verbundene Höhenverstelleinrichtung vorgesehen ist,
der innere Winkelhebel mit seinem Scheitel unmittelbar am Gestell gelagert ist und der äussere Winkelhebel mit seinem Scheitel gelenkig mit einem die Silowand abtastenden sowie am Gestell angelenkten Tasthebel verbunden ist, nach Patent Nr. 363387.
Bei dieser Obenentnahmefräse stellt sich die Fräseinrichtung selbsttätig parallel zur Silage- oberfläche ein, falls irgendwelche Unebenheiten derselben zu einer Schräglage der Fräseinrichtung führen ; dies erfolgt mit Hilfe des die Silowand abtastenden Tasthebels.
Weiters ist bei dieser Fräse vorgesehen, die Höhenverstelleinrichtung händisch sowie zusätz- lich mittels eines Hydraulikzylinders zu betätigen ; im ersten Fall ist die Höhenverstelleinrichtung mit einer über ein Handrad betätigbaren Spindel verstellbar, wodurch die Sollhöhe einstell- bar ist ; im zweiten Fall dient der Hydraulikzylinder zum Abheben der Fräseinrichtung von der Silageoberfläche, um z. B. im Winter ein Festfrieren an der Silage zu verhindern.
Die Obenentnahmefräse lässt sich ohne weiteres durch Umsteuerung des Antriebes der Fräseinrichtung, die im vorliegenden Fall eine Frässchnecke aufweist, zum Verteilen einzulagernden Silogutes verwenden. Hiebei treten insofern Probleme auf, als die Menge des zugeführten Silogutes auf einem vorbestimmten Betrag gehalten werden muss, da bei zu geringer Menge der Silo nicht bis zur Peripherie gefüllt bzw. das Silogut über einen Kreisbereich verteilt wird, der kleiner als die Fläche des Rundsilos ist. Wird anderseits das Silogut in zu grosser Menge zugeführt, so ist am Ende der radialen Verteilung ein Überschuss an Silogut vorhanden. Im ersten Fall entsteht am Silorand ein Graben, im zweiten Fall eine ringförmige Erhebung, wodurch in der Folge die Verteilung des Silogutes noch ungleichmässiger und die Fräseinrichtung schräggestellt wird.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile.
Dieser Zweck wird bei einer Obenentnahmefräse der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss die Höhenverstelleinrichtung wenigstens ein höhenbeweglich ausgebildetes Auflager aufweist, welches mit einer Nachführeinrichtung versehen ist, die mit einem am radial äusseren Ende der Obenentnahmefräse angelenkten, die Oberfläche der Silage abtastenden, vorzugsweise mit einer am freien Ende angebrachten Laufrolle versehenen Fühler verbunden ist.
Auf diese Weise schafft die Erfindung eine zum Verteilen geeignete Obenentnahmefräse, bei der sich die als Verteileinrichtung wirkende Fräseinrichtung je nach Menge des zugeführten und zu verteilenden Silogutes selbsttätig auf die erforderliche Höhe einstellt, um ein gleichmässiges Verteilen zu erzielen. Wird zuwenig Silogut zugeführt, so dass sich am Silorand ein Graben auszubilden beginnt, so wird dies vom Fühler erfasst, der über die Nachführeinrichtung die Fräseinrichtung absenkt ; wird zuviel Silogut zugeführt, so steuert die Nachführeinrichtung die Fräseinrichtung in eine grössere Höhe.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Nachführeinrichtung von einem insbesondere justierbaren Gestänge gebildet sein, das über einen am Gestell gelagerten Winkelhebel mit dem Auflager verbunden ist. Dabei kann das Gestänge eine Totgangverbindung aufweisen.
Alternativ kann die Nachführeinrichtung einen hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen Stellantrieb aufweisen, der einerseits an das Auflager mechanisch angeschlossen und anderseits von wenigstens einem, vorzugsweise zwei mit dem Fühler zusammenwirkenden Grenzwertschaltern gesteuert ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfin-
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dungsgemässen Obenentnahmefräse, Fig. 2 eine Variante derselben in Seitenansicht, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in schaubildlicher
Ansicht und Fig. 5 eine weitere Variante in Seitenansicht und Stirnansicht.
Die in den Zeichnungen dargestellten Varianten der Obenentnahmefräse --4-- sind für ein Rundsilo --1-- vorgesehen, in dem Silage --2-- gelagert ist. Die Fräse --4-- weist ein Gestell --3-- auf, das auf der Silage --2-- mittels (nicht gezeigter) Rollen, vorzugsweise konischer Walzen abgestützt ist, von denen wenigstens eine angetrieben ist ; im Betrieb rotiert die Fräse --4-- um die Siloachse --a--.
Am Gestell --3-- ist eine Frässchnecke --5-- montiert, die einen eigenen Antriebsmotor - besitzt und an Winkelhebeln--8, 9- sowie Laschen-10, 11- aufgehängt ist. Der Antriebsmotor --6-- ist umsteuerbar, so dass die Frässchnecke --5-- zum Abfräsen der Silage - und Transport derselben in Richtung des Pfeiles b zu einem Förderrohr --7-- oder zum Verteilen in Richtung des Pfeiles c des durch das Förderrohr --7-- zugeführten einzulagernden Silogutes ausgebildet ist. Die Winkelhebel --8,9-- sind über eine Stange --12-- verbunden, so dass die Frässchnecke --5-- nach Art eines Parallelogrammgestänges verstellbar ist.
Der eine Winkelhebel --8-- ist an einer gestellfesten Lasche --13-- angelenkt und an dem der Schneckenaufhängung zugeordneten Arm mit einer Spinel --15-- samt Handrad --14-- einer Höhenverstelleinrichtung --A-- gelenkig verbunden.
Zum Anheben der Frässchnecke --5-- in Ruhelage über der Silage --2-- ist die Höhenverstelleinrichtung --A-- mit einem am Gestell --3-- angeordneten Auflager --16-- angelenkten Stellhebel --17-- versehen, an dessen freiem Ende ein an einem zweiten Auflager --16a-- montierter Hydraulikzylinder --18-- angreift und der etwa in der Mitte über eine im Stellhebel --17- drehbar gelagerte Mutter --19-- mit der Spindel --15-- verbunden ist.
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Diese soweit dem Patent Nr. 363387 entsprechende Obenentnahmefräse --4-- ist erfindungsgemäss mit einer Nachführeinrichtung --B-- ausgerüstet, deren Zweck darin liegt, beim Verteilen des
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--7-- zugeführten--5-- und ist bei der Variante nach Fig. l (und auch Fig. 4 und 5) von einem am radial äusseren Ende des Gestells --3-- angelenkten, um eine horizontale Achse --30-- schwenkbaren Fühler --31-- gesteuert, der am freien Ende eine auf der Silageoberfläche laufende Laufrolle --32-trägt (Fig. l, 4).
Der als (einarmiger oder) zweiarmiger Hebel ausgebildete Fühler --31-- be- tätigt in zwei vorbestimmten Stellungen jeweils einen elektrischen Grenzwertschalter --33 oder 34--, die am Gestell --3-- verstellbar montiert sind (Fig. l, 5).
Das Auflager --16-- des Stellhebels --17-- ist höhenbeweglich ausgebildet und bei dieser Ausführungsform von einem Zahnkranzsegment --35-- mit einem Arm --36-- gebildet, an dem der Stellhebel --17-- gelenkig angeschlossen ist. Das Zahnkranzsegment --35-- ist mit Augen --37-- des Gestells --3-- drehbar verbunden; in seine Zähne greift eine von einem elektrischen Stellantrieb --38-- angetriebene Schnecke --39-- ein, welcher über die Grenzwertschalter --33, 34--, ansteuerbar ist.
Ist im Betrieb (Verteilen) für die eingestellte Höhe der Frässchnecke --5-- über der Silageoberfläche die zugeführte Silogutmenge zu gering, so wird das Silogut nicht bis zur Wand des Silos-l-transportiert, so dass dort ein Graben entsteht. Da die Laufrolle --32-- an dieser Stelle über die Silageoberfläche läuft, schwenkt der Fühler --31-- nach unten, bis er am (oberen) Grenzwertschalter --34-- anschlägt und diesen einschaltet. Dadurch wird der Stellantrieb --38-betätigt, der die Schnecke --39-- in dem Drehsinn antreibt, dass über das Zahnkranzsegment --35-- das Auflager --16-- des Stellhebels --17-- der Silageoberfläche eine vorbestimmte Strecke nachgeführt, u. zw. abgesenkt wird.
Somit wird auch die Frässchnecke --5-- um einen vorbestimm-
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