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Addiermaschine mit Registriervorrichtung.
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Die Druckvorrichtung besteht aus einer Reihe von Drucktypen 50, die in einem Typenträger 51 angeordnet sind. Wenn eine Zahnstange . verschoben wird, wird der Typenträger 51 soweit emporgehoben, bis die Type, welche die Zahl trägt, die der Grösse der Verschiebung der Zahnstange 20 und daher der niedergedruckten Taste entspricht, sich der Druckstelle gegenüber befindet.
Die Druckstelle liegt in einer horizontalen Ebene gegenüber der Welle 52 einer Druckwalze 53, die in einem Schlitten angeordnet ist, welcher in der Maschine seitwärts verschoben werden kann. Über die Walze 53 ist ein Papierstreifen geführt, welcher bei Betätigung der Druckvorrichtung vorwärts bewegt wird. Daa Auftragen der P--icLIarbe auf die Drucktypen erfolgt mittels eines Farbbandes.
Die Vorrichtung zum Registrieren und Drucken ist nicht vollständig in den Zeichnungen dargestellt. Ausser den Zahlenrädern 31 und ihren Zahnrädern 30, den Zahnstangen 20 und den Einrichtungen zur Betätigung derselben ist eine Einrichtung vorgesehen, mittels der die Einrückung des benachbarten Zahlenrades höherer Ordnung erfolgt, wenn eine Zahl, die grösser als 9 Einheiten des betreffenden Zahlenrades angezeigt werden soll Weiters ist auch eine Einrichtung vorgesehen, mittels der alle Teile nach ihrer Verstellung in die Anfangs-oder Nullstellung zurückgeführt werden können, wenn das Anzeigen und Registrieren einer Zahl erfolgt ist. Diese Einrichtungen bilden jedoch nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung.
An einer geeigneten Stelle des Maschinengestelles ist eine Welle 61 gelagert, auf der auf jeder Seite ein Winkelhebel 60,62 sitzt (Fig. 1). Der Arm 62 des einen dieser Winkelhebel ist mit einer Stange 63 verbunden, die eine Taste 64,65 trägt. Diese Taste wird betätigt, wenn einzelne angezeigte und registrierte Zahlen nicht addiert werden sollen. Die Arme 60 (Fig. 2 und 3), sind am unteren Ende zu Haken 67 ausgebildet. welche sich bei Verdrehung der Arme 60 unter die Welle 32 der Zahlenräder 31 legen und so eine Abwärtsbewegung der letzteren verhindern. Federn 68 dienen dazu, die Arme 60 wieder von der Welle 32 abzuziehen. Die Tastenstange 63 ist mit einer Nase 69 versehen, welche sich gegen die untere Seite einer am Maschinenrahmen mittels Schrauben 72 befestigten Platte 70 stützt, die eine Bohrung 71 für den Durchtritt der Tastenstange 63 besitzt.
Die Wirkung der Maschine erfolgt, wenn eine der mit Ziffern versehenen Tasten niedergedriiekt und die auf der Hauptwelle sitzende Handkurbel verdreht wird, wodurch am Ende
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badende Mittel selbsttätig gesenkt wird, und die Zahnräder 30 in die Verzahnung 21 der Zahnstangen 20 eingreifen. Wenn dann die Rückdrehung der Handkurbel erfolgt, werden die Zahlenrader um einen Winkel verdreht, der durch die niedergedrückte Tast"hmmt ist.
Wenn die Zahnstangen 20 ;,-lit mit den Zahnrädern 30 in Eingriff stehen, eine Taste niedergedrückt und die Hauptwelle verdreht wird, werden alle übrigen Teile trotzdem ihre Funktionen ausführen und daher auch die Winkelhebel 23 verdreht und die Teile der Druckvorrichtung be- tätigt werden. Dagegen kann eine Addition der einzelnen Zahlen nicht erfolgen, weil die Zahlenräder nicht verdreht werden.
Der Zweck der die Addiervorrichtung ausschaltende Taste besteht nun eben darin, den Eingriff der Zahnstangen 20 und der Zahnräder 30 der Zahlenräder zu verhindern. Wenn die Taste 65 niedergedrückt wird, werden die Winkelhebel 60 so weit verdreht, bis die Haken 67 unter die Welle 32 der Zahlenräder 11 greifen, wie Fig. 2 veranschaulicht. Die Zahlenräder können 8] (', 11 dann nicht senken und deren Zahnräder nicht in die Zahnstangen eingreifen. Die Taste 65 wird in ihrer gesenkten Stellung dadurch festgehalten, dass sich die Nase 69 der Tastenstange 63 gegen den Rand der Platte 70 stützt. Solange die Taste 65 in dieser gesperrten Lage festgehalten wird, können die auf den Tasten angeordneten Zahlen registriert werden, ohne von den Zahlenrädern angezeigt und ohne addiert zu werden.
Diese Taste kann frei gegeben werden, indem die Nase 69 von der Platte 70 wegbewegt wird, worauf die Federn 68 die Hebel 60 in die Anfangsstellung und die Haken 67 von der Welle der Zahlenräder wegbewegen, die nunmehr nicht mehr gestützt ist. Nunmehr werden die auf den niedergedrückten Tasten befindlichen Zahlen angezeigt und addiert, bis die Taste 65 neuerdings betätigt wird.
Gemäss vorliegender Erfindung sind Einrichtungen vorgesehen, um die Zahlen, welche nicht addiert werden sollen, in einer anderen Farbe zu drucken, als die zu addierenden Zahlen, sodass dieselben leicht unterschieden werden können. Dies ist dadurch erreicht, dass die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste 65 mit einem Farbband derart verbunden ist. dass dieses
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chwarzer Farbe niedergeschrieben, während die nicht zu addierenden Zahlen in roter Farbe gedruckt werden.
An einer geeigneten Stelle an jeder Seite der Maschine sind vertikale Spindeln 100, 101 gelagert (Fig. 6) und auf diesen Rollen 102 üblicher Ausführung für die Farbbänder drehbar und verschiebbar angeordnet. Jede Rolle ist mit einer Lagerhülse 105 versehen, die einen Flansch Id4 besitzt. Die Rollen werden von einem Rahmen getragen, der aus einem Querstück 106 besteht. das an jedem Ende mit einer Gabel 107 versehen ist, welche die Lagerhülse 105 umgreift. Von dem Querstück 106 reichen Führungsarme 117 für die Farbbänder nach aufwärts, die mit Führungsrinnen 108 versehen sind, in welchen das Farbband 109 geführt ist.
An der Rückseite des Rahmens für die Farbbandrollen ist eine Hebeeinrichtung angeordnet, die alls Hebeln 120 besteht, in welchen eine Stange 121 angeordnet ist, die an einem Ende einen
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Ende der die Addiervorrichtung ausschaltenden Taste 63. Wird die Taste niedergedrückt, dann wird der Hebel'122 und somit auch die Hebel 120 verdreht, welche die Farbbandrollen 102 heben und den unteren Streifen des Bandes 119 an die Druckstelle bringen. Dieser Streifen ist mit roter Farbe getränkt, während der obere Teil des Farbbandes zum Einfärben der Typen mit schwarzer Farbe dient. Wenn also die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste niedergedrückt ist, werden gleichzeitig die zu registrierenden Zahlen in roter Farbe gedruckt.
Eine Feder 130 zieht den Hebel 122 in seine Anfangsstellung zurück (Fig. 4) und führt den mit schwarzer Farbe getränkten Streifen des Farbbandes an die Druckstelle zurück, wenn die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste in die Anfangsstellung zurückkehrt.
Auf der Querstange 121 sitzt ein zweiter nach rückwärts reichender Hebel 222, dessen Ende unter die Stange 601 einer Taste 600 greift (Fig. 4). Auf der Stange 601 ist eine Feder 602 innerhalb eines Gehäuses 603 angeordnet, in dem die Stange 601 geführt ist Die Feder 602 zieht die Taste in ihre Normalstellung zurück, wenn dieselbe freigegeben ist. Eine Feder 223 dient dazu, die übrigen Teile in die Normalstellung zurückzuführen. Die Oberfläche des Knopfes 604 der Taste 600 ist vorteilhaft in zwei farbige Felder geteilt ; wie dies die Fig. 8 veranschaulicht.
Wenn der die Maschine Bedienende wünscht, dass irgend eine von den Zahlenrädern angezeigte Zahl in roter Farbe registriert werden soll, dann ist es nur erforderlich die Taste 600 niederzudrücken. Die Tastenstange 601 wirkt dann auf den Hebel 222 und veranlasst die Betätigung der Hebevorrichtung für die Farbbandrollen, sodass der Streifen 119 des Farbbandes an die Druckstelle gelangt. Solange die Taste 600 in ihrer unteren Stellung festgehalten wird, werden die den niedergedrückten Zahlenlasten entsprechenden Zahlen in roter Farbe registriert, da der Streifen 119 des Farbbandes sich an der Druckstelle befindet und die Drucktypen mit roter Farbe solange versorgt, bis die Taste 600 in ihre Anfangsstellung zurückkehrt.
Wenn gleichzeitig mit der Taste 600 die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste 64 auch niedergedrückt wird, tritt keine Änderung in der Stellung des Streifens 119 mit Bezug auf die Druckstelle ein. Die Maschine ist bekanntlich mit einer Summentaste versehen, welche bei Betätigung die Zahnräder 30 und Zahnstangen 21, bei Beginn der Vorwärtsdrehung der Handkurbel der Maschine in Eingriff bringt.
Um nun zu verhüten, dass eine summe gezogen wird während die"Nicht-Addiertaste" niedergedrückt ist, sind folgende Mittel vorgesehen.
Die Summentaste 10, welche die Summiervorrichtung einschaltet besitzt eine Stange, welche mit einem Schlitz 11 versehen ist (Fig. 9 und 10), in welchem das Ende eines auf dem Zapfen 13 befestigten Winkelhebels 12 eingreift. Der sich nach aufwärts erstreckende Arm 14 des Winkelhebels besitzt ein gabelfrömiges Ende 15. das einen auf einem Gleitstück 17 sitzenden Zapfen j ? 6 umgreift, welchem Gleitstück J ? 7 infolge der Schwingungen des Hebels eine hin-und hergehende Bewegung erteilt wird.
An der Seite des Gleitstückes 17 is ein Zapfen 18 und an dem Hebel 60 ein Zapfen 660 angeordnet. Auf einem Zapfen 2 im Rahmengestelle der Maschine lagert ein schwingbarer Hebel J, der an einem Ende eine Nase 4 besitzt, welche sich gegen den Zapfen 660 anlegt und dessen zweites Ende 5 gabelförmig ausgebildet ist und dem Zapfen 18 des Gleitstückes 17 umgreift.
Wenn die Teile t, ich in der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung befinden, wird der Hebel 60 von der Welle 32 der Zahlenräder von der Feder 68 entfernt gehalten. Der Hebel 3 wird infolge der Wirkung seines Eigengewichtes in die in Fig. 9 gezeigte Stellung s'nken und das Gleitstück 17 kann sich frei bewegen. Das Gleitstück 17 und die Taste 10 können sich frei bewegen, als ob der Hebel 3 nicht vorhanden wäre. Wenn die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste 64 niedergedrückt wird, wie Fig. 10 veranschaulicht, dann bewegt sich der Zapfen 660 längs der Nase 4 des Hebels 3, \\p] cher entgegen der Wirkung seines Eigengewichtes nach aufwärts schwingt, so
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Bewegung gehindert ist.
Daher sind der Hebel 12 und die Taste 10 an jeder Bewegung gehindert, bis die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste freigegeben und nach aufwärts bewegt wird,
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ausschaltende Taste nach ihrer Anwendung aus Versehen in ihrer gesenkten Stellung verbleibt und zur Anwendung der Addiervorrichtung versucht wird die dieselbe einschaltende Taste niederzudrücken, dann zeigt sich, dass dieselbe infolge der Wirkung der oben beschriebenen Sperrvorrichtung nicht betätigt werden kann, solange die die Addiervorrichtung ausschaltende Taste in ihrer gesperrten Stellung verbleibt.
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1. Addiermaschine mit Registriervorfichtuag-a..
J. heb-und senkbaren Zahlenrädern deren Verzahnungen bei Betätigung der Maschine mit verschiebbaren Zahnstangen in Eingriff gebracht werden, gekennzeichnet durch mit einer Taste (65) verbundene Winkelhebel (60), welche bei Betätigung der Taste die Welle (32) der Zahlenräder (31) an ihrer Abwärtsbewegung und den Eingriff der Verzahnungen (30) der Zahlenräder (31) mit den Zahnstangen (20) hindert, zum Zweck, Zahlen zu registrieren, ohne sie zu addieren.