AT380048B - Waermeisolierende verbundfolie - Google Patents

Waermeisolierende verbundfolie

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AT380048B
AT380048B AT35084A AT35084A AT380048B AT 380048 B AT380048 B AT 380048B AT 35084 A AT35084 A AT 35084A AT 35084 A AT35084 A AT 35084A AT 380048 B AT380048 B AT 380048B
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine wärmeisolierende Verbundfolie mit mindestens zwei Kunststofffolien. 



   Folien dieser Art sind beispielsweise aus der AT-PS   Nr. 211523   bekannt. Zwischen zwei Kunststoffolien ist gemäss der AT-PS Nr. 211523 eine mit Prägungen versehene Folie vorgesehen, wobei die Folien miteinander verschweisst sind. Eine Folie dieser Art weist zwar eine gewisse wärmedämmende Wirkung auf, jedoch ist diese Wirkung äusserst gering, so dass diese bekannten Folien in erster Linie als Feuchtigkeits- und Dampfsperre eingesetzt werden. Ferner ist die bekannte Folie biegesteif und daher schwierig zu transportieren. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine wärmeisolierende Verbundfolie der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die 
 EMI1.1 
 sondere sollen mit einer wärmeisolierenden Verbundfolie versehene Bauwerkswände ohne zusätzlich erforderliche besondere bauliche Massnahmen erstellbar sein und trotz guter Wärmeisolierung eine geringe Wandstärke aufweisen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jeweils zwei Kunststoffolien an ihren zueinander gerichteten Flächen eine Metallbeschichtung tragen und unter Bildung von Lufträumen durch Abstandhalter, wie an sich bekannt, voneinander distanziert sind. 



   Metallbeschichtete Folien sind zum Verpacken von Lebensmitteln (DE-AS 2430785) sowie als Reflektorfolien für Heizkörper, Rollos und zum Anordnen innerhalb von Bauwerkswänden an sich bekannt. Solche Reflektorfolien sind jedoch nur dann wirksam, wenn sie zumindest an einer Seite einen Luftspalt in einer Stärke von mindestens 20 mm begrenzen, was auf Schwierigkeiten beim Erstellen eines Bauwerkes stossen kann, da, will man eine solche Folie in der Wand eines Bauwerkes vorsehen, Abstandhalter zur Einhaltung dieses Luftspaltes erforderlich sind. Abgesehen davon, dass solche Abstandhalter das Bauwerk komplizieren, bedingen sie eine wesentliche Vergrösserung der Wandstärke der Bauwerkswände und damit eine Verkleinerung der Nutzfläche. 



   Vorzugsweise sind als Abstandhalter Formkörper aus schwer entflammbarem Material, insbesondere Kunststoffmaterial, vorgesehen, die in Form eines Gitterwerkes, eines Rostes oder eines Rasters angeordnet sind. 



   Zur Erzielung einer gesteigerten Wärmeisolierung sind die Abstandhalter als Hohlkörper ausgebildet. 



   Eine weitere Verbesserung des K-Wertes lässt sich vorteilhaft dadurch erzielen, dass als Abstandhalter rasterförmig verlegte, an den Kunststoffolien mit konvexen Oberflächen anliegende Kunststofformkörper vorgesehen sind. 



   Zweckmässig beträgt der Abstand zweier beschichteter Kunststoffolien mindestens 1, 5 mm. 



   Zur Vermeidung einer zu grossen Dicke beträgt vorteilhaft der Abstand zweier beschichteter Kunststoffolien maximal 3 mm. 



   Eine besonders einfache Herstellung der Verbundfolie lässt sich erzielen, wenn die Abstandhalter aus Streifen von geschäumtem Kunststoff mit vorzugsweise geschlossenen Poren gebildet sind. 



   Eine leicht herstellbare Verbundfolie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter mit den Kunststoffolien verklebt sind, wobei vorteilhaft streifenförmige Abstandhalter mit den Folien mittels. im Abstand voneinander liegender Klebestellen verklebt sind. 



   Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei Fig. l eine erste Ausführungsform einer Verbundfolie im Schrägriss und Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie   11-11   der Fig. l in vergrössertem Massstab zeigen. Die Fig. 3 und 4 sind zu den Fig. l und 2 analoge Darstellungen einer zweiten Ausführungsform. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Verbundfolie gemäss einer weiteren Ausführungsform. 



   Die in den Fig. l und 2 dargestellte Verbundfolie ist von zwei Kunststoffolien --1, 2-- aus weichmacherfreien Polyvinylchlorid-Trägerfolien mit einer Dicke --3-- zwischen 50 und 100   ; i   gebildet. Diese Kunststoffolien weisen jeweils eine aufgedampfte Metallbeschichtung --4, 5-- (Metallverspiegelung) auf, wobei die aufgedampfte Metallbeschichtung --4, 5-- jeweils innenliegend angeordnet ist,   d. h.   dass die Metallverspiegelungen gegeneinander gerichtet sind. Die Metallver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   spiegelungen-4, 5-- können   durch einen nicht dargestellten durchsichtigen Schutzlack vor Luft- zutritt geschützt sein. 



   Die Kunststoffolien --1, 2-- sind voneinander mittels Abstandhalter --6-- in einem etwa
2 mm grossen Abstand --7-- gehalten. Als Abstandhalter --6-- sind gemäss den Fig. l und 2 einander kreuzende, hohle Röhrchen vorgesehen, die an der metallverspiegelten Seite der Kunst-   stoffolien   2-mittels 2-- mittels Klebstoff --8-- befestigt sind. Durch diese Röhrchen wird zwischen den Folien ein spaltförmiger Luftraum --9-- eingeschlossen. 



   Die Dicke des Luftspaltes,   d. h.   der Abstand --7-- der beiden Kunststoffolien, soll vorzugsweise zwischen 1, 5 und 3 mm liegen. Es hat sich gezeigt, dass bei einem Luftraum --9-- mit einer Dicke unter 1, 5 mm die wärmeisolierende Wirkung wesentlich herabgesetzt ist und dass bei einem Luftraum --9-- mit einer 3 mm übersteigenden Dicke keine weitere Verbesserung der wärmeisolierenden Wirkung eintritt. 



   Die Wirkungsweise der Verbundfolie ist durch die Pfeile 10,11 und 12,13 veranschaulicht. 



  Kommt Wärmestrahlung von der Seite A, wird sie von der   Metallverspiegelung --4-- reflektiert ;   kommt Wärmestrahlung von der Seite B, wird sie von der Verspiegelung --5-- reflektiert. Die Verbundfolie weist eine Wärmedämmung auf, die einem mehrere Zentimeter dicken Luftspalt bzw. einem mehrere Zentimeter dicken Isoliermaterial, wie Glaswolle, entspricht, so dass sich im Bauwesen Material-, Kosten- und Arbeitsersparnisse ergeben. Weiters erspart man sich Hilfskonstruktionen zur Bildung von Luftspalten, wie sie bisher für bekannte Fassadenkonstruktionen mit wärmedämmenden Spalten erforderlich waren. Die Verbundfolie kann auch als wärmedämmendes Tapetenmaterial verwendet werden. 



   Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Verbundfolie ist aus drei übereinander geschichteten Kunststoffolien-l, 2 und 14-- aufgebaut, wobei zwischen jeweils zwei Kunststoffolien-l, 2 und 2,   14-- streifenförmige Abstandhalter --15-- aus   geschäumtem Kunststoff mit geschlossenen Poren --16-- vorgesehen sind. Diese Streifen --15-- aus geschäumtem Kunststoff sind mit den Folien mittels im Abstand --17-- voneinander liegenden Klebestellen --18-- verklebt. Die in der Mitte liegende Kunststoffolie --2-- ist mit ihrer Metallverspiegelung --5-- gegen die Metallverspiegelung --4-- der oberen Kunststoffolie-l-gerichtet. Die untere Kunststoffolie --14-- ist so angeordnet, dass ihre Metallverspiegelung --19-- nach innen,   d. h.   zur mittleren Kunststoffolie --2-gerichtet ist. 



   Es hat sich gezeigt, dass die dreischichtige Verbundfolie eine hervorragende   wärmedämmende   Wirkung aufweist, obwohl nur der Luftraum --9-- zwischen der oberen und mittleren Kunststofffolie von zueinander gerichteten Metallbeschichtungen --4, 5-- begrenzt ist. Auch bei der dreischichtigen Verbundfolie beträgt die Dicke jedes der   Lufträume --9   und 20-- etwa 2 mm. 



   Gemäss der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind die beiden   Kunststoffolien --1, 2--   durch rasterförmig angeordnete Kugeln --21-- aus Kunststoff, die vorzugsweise hohl ausgebildet sind, im Abstand voneinander gehalten. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Verbindungsstellen der beiden Kunststoffolien --1, 2-- nahezu punktförmig sind. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in der Beschreibung erläuterten Ausführungsformen, sondern sie kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise ist es möglich, die Kunststoffolien mit einer Mikrolochung zu versehen, beispielsweise dann, wenn eine Dampfdiffusion erwünscht ist (wie bei Wandtapeten). Weiters ist es möglich, die Abstandhalter mit den Kunststoffolien statt zu verkleben zu verschweissen, wobei vorzugsweise eine Ultraschallschweissung zur Anwendung gelangt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Wärmeisolierende Verbundfolie mit mindestens zwei Kunststoffolien, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Kunststoffolien (1, 2,14) an ihren zueinander gerichteten Flächen eine Metallbeschichtung (4,5) tragen und unter Bildung von Lufträumen (6,20) durch Abstandhalter (6, 15,21), wie an sich bekannt, voneinander distanziert sind.

Claims (1)

  1. 2. Wärmeisolierende Verbundfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ab- <Desc/Clms Page number 3> standhalter Formkörper (6,15, 21) aus schwer entflammbarem Material, insbesondere Kunststoffmaterial, vorgesehen sind, die in Form eines Gitterwerkes, eines Rostes oder eines Rasters angeordnet sind.
    3. Wärmeisolierende Verbundfolie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (6,21) als Hohlkörper ausgebildet sind (Fig. l, 2 und 5).
    4. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.1
    5. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (7) zweier beschichteter Kunststoffolien (1, 2,14) mindestens 1, 5 mm beträgt.
    6. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (7) zweier beschichteter Kunststoffolien (1, 2,14) maximal 3 mm beträgt.
    7. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (15) aus Streifen von geschäumtem Kunststoff mit vorzugsweise geschlossenen Poren (16) gebildet sind (Fig. 3, 4).
    8. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (6,15, 21) mit den Kunststoffolien (1, 2,14) verklebt sind.
    9. Wärmeisolierende Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass streifenförmige Abstandhalter (15) mit den Folien mittels im Abstand (17) voneinander liegender Klebestellen (18) verklebt sind (Fig. 3).
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2212413A1 (de) * 1972-03-15 1973-09-20 Kerner Werke Vorrichtung zur temperaturisolierung, insbesondere von schwimmbecken
DE2836634A1 (de) * 1978-08-22 1980-02-28 Plastic Form Kunstst Verarb Kunststoff-bauelement
DE2952300A1 (de) * 1979-12-24 1981-07-02 Almer, Georg, 8000 München Rolladen zum abdecken von fluessigkeitsbecken

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE2952300A1 (de) * 1979-12-24 1981-07-02 Almer, Georg, 8000 München Rolladen zum abdecken von fluessigkeitsbecken

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