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Die Erfindung betrifft einen Tragrahmen zur Halterung von Geräten der Installationstechnik, insbesondere von sanitären Anlagen, Wasserversorgungsanlagen und Heizungsanlagen, an in Metallbauweise erstellten Gebäudewänden.
Es ist bekannt, Geräte von Sanitär- und Heizungsanlagen od. dgl. an in Metallbauweise erstellten Gebäudewänden mittels Traversen, welche mit Platten fest verbunden sind, die ihrerseits an der Metallstruktur der Wände fixiert sind, zu befestigen. Derartige Tragkonstruktionen sind deshalb nicht längenverstellbar, da die Traversen an den genannten Platten angeschweisst sind, weswegen keine Möglichkeit zur Änderung und Anpassung der Verbindung-un Kupplungsteile besteht. Dies ist dann nachteilig, wenn unterschiedliche Typen von Installationsgeräten bzw. -einrichtungen befestigt werden sollen.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen, also einen Tragrahmen für Installationszwecke zu schaffen, der Verstellmöglichkeiten bietet, wodurch auch unterschiedliche Typen von Geräten und Einrichtungen leicht und schnell montiert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine Reihe miteinander mechanisch verbindbarer, als Traversen dienender C-förmiger Profilteile sowie Massstücke, die mittels an ihren Enden angebrechter Ausnehmungen in Längsrichtung zwischen die Profilteile eingefügbar und zwischen diesen verschiebbar sind und welche Öffnungen zur Anordnung von Konsolen oder Schraubbolzen zur Halterung der Geräte aufweisen, vorgesehen sind.
Der erfindungsgemässe Tragrahmen besteht also aus mehreren gegeneinander verstellbaren Elementen, die einzeln ohne Schweissverbindungen miteinander verbunden sind. Dies erlaubt den Aufbau vielseitig anwendbarer Befestigungssysteme für in Metallbauweise erstellte Gebäudewände, die sich für jede Art von sanitären Geräten, Heizungsgeräten und Bestandteile von Installationsanlagen eignen. Diese Teile lassen sich in beliebiger Anordnung einfach und schnell anbringen, wodurch auch entsprechende kostenmässige Vorteile gewonnen werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen : Die Fig. l und 2 einen Tragrahmen in kurzer bzw. langer Bauweise für die Befestigung von Waschtischen, Waschbecken und andern schweren Gegenständen, in perspektivischer Darstellung, die Fig. 3A bis 3C einen Flansch mit einer selbstblockierenden Platte in Aufsicht, Vorderansicht und Seitenansicht, die Fig. 4A, 4A', 4B, 4B', 4C und 4C'zwei Arten von Massstücken in Aufsicht, Vorderansicht und Seitenansicht, die Fig. 5 und 6 Querschnitte von zwei Massstücken, an denen ein Schraubbolzen bzw. eine Konsole für die Halterung eines Waschbeckens, eines Waschtisches od. dgl. befestigbar sind, Fig.
7 einen Profilteil, der mittels Flanschen mit selbstblockierenden Platten seitlich an der Metallstruktur befestigt ist, in perspektivischer Darstellung, die Fig. 9A und 9B einen Tragteil zur Befestigung von schweren Gegenständen in perspektivischer Darstellung bzw. in Seitenansicht, die Fig. 10A und 10B eine Schelle zur Befestigung von Rohren in Ansicht, und eine solche Schelle mit einem von ihr gehaltenen Rohrstück, in perspektivischer Darstellung, die Fig. llA und llB Längsschnitte durch den Flansch mit einer selbstblockierenden Platte und einem konischen Schraubbolzen zur Befestigung der Profilteile an der Metallkonstruktion der Wände, in zwei verschiedenen Phasen des Zusammenbaus, Fig. 12 einen Tragrahmen zur Befestigung einer Wand-WC-Muschel, in perspektivischer Darstellung, Fig.
13 eine an einem Profilteil befestigte gabelförmige Aufnahme eines Wasserspülkastens, in Seitenansicht, Fig. 14 einen Querschnitt durch ein Massstück, an welchem ein Schraubbolzen zur Halterung der Wand-WC-Muschel befestigt ist, die Fig. 15A und 15B eine Schelle zur Befestigung des Abflussrohrs einer Wand-WC-Muschel, in Aufsicht und Vorderansicht, und Fig. 16 eine Schelle für die Befestigung eines Zuflussrohrs zur Wasserspülung, in Draufsicht.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Tragrahmen besteht aus mindestens einem Profilteil--1-mit einem C-förmigen Querschnitt, der als Traverse dient. Dieser Profilteil --1-- wird zur Halterung von Waschbecken, Waschtischen od. dgl. paarweise mit Hilfe von Flanschen --3-- mit selbstblockierenden Platten --4-- an einer Metallkonstruktion --2-- der Wände befestigt, wobei die Befestigung mittels konischer Schraubbolzen --5-- erfolgt.
Zwischen den Profilteilen--1-sind verschiebbare Massstücke --6 und 7--, die je nach Einsatzzweck unterschiedliche Längen aufweisen, angeordnet, Die Massstücke --6 und 7-- sind an ihrem oberen und unteren Endbereichen mit Einschnitten--8--, mittels welcher sie zwischen die Profilteile --1-- gefügt werden können,
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ausgebildet. Ausserdem sind die Massstücke--6 und 7-- mit Ausnehmungen --9-- für die Halterung von Konsolen --10-- oder Schraubbolzen versehen.
Wenn an der Wandkonstruktion--2--ein einziger Profilteil --1-- angebracht werden soll, wird er mittels eines Flansches --11-- mit einer selbstblockierenden Platte --4-- und mittels des konischen Schraubbolzens --5-- befestigt. Durch diesen Schraubbolzen --5-- wird die Platte --4-- an die Flansche --3-- gezogen, wodurch Vertikalbewegungen der Flansche --3-- verhindert werden. Weiters wird die Platte --4-- leicht abgesenkt, wodurch der Profilteil --1-- blockiert wird.
Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, kann an einem Rahmengestell kurzer Bauart mittels eines Schraubbolzens --12-- mit Gegenmutter und einer an einer Platte --13-- angeschweissten Mutter von den Massstücken --6-- ein Waschbecken gehaltert werden. Von einem Rahmengestell langer Bauart wird ein Waschtisch bzw. ein Waschbecken von Konsolen--10--, die an den Mass- stücken --7-- mittels eines mit einem zentralen Schlitz versehenen Flansches --14-- mit einer Platte --15-- und einer Schraube --16-- befestigt sind, gehaltert.
In Fig. 7 ist ein Profilteil --1-- dargestellt, der mittels Flanschen --1-- an der Metallkonstruktion --2-- befestigt ist. Wie aus den Fig. 8A und 8B ersichtlich ist, dient zur Halterung von Heizungsradiatoren od. dgl. eine Konsole--17--, die an den Profilteilen --1-- mittels einer mit einer Mutter versehenen Platte --18-- und einer weiteren Platte --19-- befestigt ist, wobei die Platte --19-- so angebracht ist, dass sie sich mit der Konsole --17-- selbst verklemmt.
Wie in Fig. 9 dargestellt ist, erfolgt die Befestigung von sehr schweren Gegenständen mittels
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Innenraum des Profilteils --1-- einschiebbar ist.
In Fig. 11 ist die Ausbildung der konischen Schraube --5--, der Platte --4-- und der Flansche--3, 11--sowie weiters deren Zusammenwirken mit der Metallkonstruktion--2--dargestellt.
In Fig. 12 ist ein Tragrahmen für das Wand-WC dargestellt, der Massstücke--27--, die an ihrer Basis fixiert und mit ihrem oberen Ende an einem Profilteil --1-- befestigt sind, aufweist.
Der Profilteil --1-- ist an der Metallstruktur --2-- der Wandung mittels Flanschen --11-- und selbstblockierenden Platten --4-- befestigt. Am Profilteil --1-- sind ausserdem gabelförmige Träger --28-- zur Halterung eines Spülwasserkastens befestigt. Die Art der Befestigung der Träger --28-- ist aus Fig. 13 ersichtlich. Wie in den Fig. 12 und 14 dargestellt ist, sind die Massstücke --27-- mit Schlitzen --29-- für die Aufnahme von Schraubbolzen --30-- zur Befestigung des Wand-WC ausgebildet. Die Schraubbolzen --30-- sind mit den Massstücken --27-- mittels Platten --31--, an denen jeweils eine Mutter, die mit einer Kontermutter kombiniert ist, angeschweisst ist, befestigt.
Wie aus Fig. 15 ersichtlich ist, kann ein Abflussrohr des Wand-WC mit Hilfe einer Schelle --32--, die aus zwei halbkreisförmigen Teilen gebildet ist und deren Enden an den Massstücken --27-- befestigt sind, gehaltert werden.
Wie schliesslich aus Fig. 16 ersichtlich ist, kann ein Zuflussrohr der Wasserspülung mittels einer Schelle, die aus dem flachen Teil --34-- und einem halbkreisförmigen Teil --35-- besteht, wobei der Teil --35-- an seinen Enden mit Platten zur Befestigung an den Massstücken--27-- ausgebildet ist, befestigt werden.
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