AT378236B - Schliessvorrichtung fuer lueftungskanaele - Google Patents

Schliessvorrichtung fuer lueftungskanaele

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AT378236B
AT378236B AT566281A AT566281A AT378236B AT 378236 B AT378236 B AT 378236B AT 566281 A AT566281 A AT 566281A AT 566281 A AT566281 A AT 566281A AT 378236 B AT378236 B AT 378236B
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flap
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Hesco Pilgersteg Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C2/00Fire prevention or containment
    • A62C2/06Physical fire-barriers
    • A62C2/12Hinged dampers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Das Stammpatent betrifft eine Schliessvorrichtung für Lüftungskanäle mit einer in einem Lüf- tungskanalstück schwenkbar gelagerten Schliessklappe und mit mindestens einem Klappenbetätigungs- mechanismus, der eine an der Schliessklappe über ein Gelenk angreifende Betätigungsstange auf- weist, deren der Schliessklappe abgekehrtes Ende in radialem Abstand vom Drehzentrum eines an- treibbaren Kurbelorgans an diesem über ein Gelenk angelenkt ist, wobei die Schliessklappe sich in ihren Grenzpositionen "auf" und "zu" am Lüftungskanalstück abstützt, das Kurbelorgan und die Betätigungsstange sich bei diesen Grenzpositionen der Schliessklappe relativ zueinander jen- seits von Totpunktpositionen befinden und dort durch einen an dem Kurbelorgan anliegenden An- schlag gehalten sind. 



   Der Gegenstand des Stammpatentes geht aus von einem Stand der Technik entsprechend der
DE-OS 2258308 und löst unter anderem die Aufgabe, die Schliessklappe in geschlossener Position besonders sicher,   z. B.   gegenüber Erschütterungen, zu halten. Bei erhöhter Temperatur,   z. B.   bei
Brand, kann sich jedoch die Anpressung der Verschlussklappe gegen die Verschlussdichtung durch ungünstige Wärmedehnungen verschiedener Teile, insbesondere der Betätigungsstange, und auch
Veränderungen am Dichtmaterial verringern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese
Halterung auch im Brandfall,   d. h.   bei erhöhter Temperatur, zu gewährleisten und ausserdem zu verbessern. Weiterhin soll im Brandfall die Abdichtung durch die Klappe noch verbessert werden. 



   Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, dass das Material des Kurbelorgans einen grösseren
Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als das Material der Betätigungsstange, so dass bei ansteigen- der Temperatur die Schlussklappe aus der geschlossenen Position weiter in Schliessrichtung ge- drückt wird. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es   zeigen : Fig. 1   bis 3 Längsschnitte durch eine erste Aus- führungsform der Schliessvorrichtung mit drei verschiedenen Schwenkpositionen einer seitlich gela- gerten Schliessklappe, Fig.   4   bis 6 Längsschnitte durch eine zweite Ausführungsform der Schliessvor- richtung mit drei verschiedenen Schwenkpositionen einer mittig gelagerten Schliessklappe, Fig. 7 einen vertikalen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Schliessvorrichtung mit zwei
Betätigungsmechanismen für eine mittig gelagerte Schliessklappe, und Fig. 8 einen horizontalen
Längsschnitt durch die Schliessvorrichtung nach Fig. 7. 



   Die Schliessvorrichtung entsprechend den Fig. 1 bis 3 hat eine beispielsweise quadratisch gestaltete   Schliessklappe --2--,   die an einer ihrer Schmalseiten um eine   Achse --4-- schwenkbar   ist, die in einander gegenüberliegenden Wänden eines im Querschnitt quadratförmigen Kanalstük- kes --6-- gelagert ist. Dieses   Kanalstück   hat an seinen beiden Enden je einen Flansch --8, 10-- für die Montage in einem Luftkanal einer   Lüftungs- und   Klimaanlage. 



   Um eine Verringerung des Strömungsquerschnittes in der Schliessvorrichtung zu vermeiden, ist die   Schliessklappe --2-- in   vollständig geöffneter Position entsprechend der Darstellung in
Fig. 1 in einer seitlichen Erweiterung --12-- des Kanalstückes aufgenommen. Auf Grund der sich dabei ergebenden einseitigen Querschnittsvergrösserung des Kanalstückes ist der an dieser Erwei-   terung --12-- angrenzende Flanschteil --14-- im   Gegensatz zu den andern Flanschteilen nach innen gerichtet. Die Schliessklappe ist verhältnismässig dick und besteht aus Asbestschaum, so dass sie in Schliessstellung für eine verhältnismässig lange Zeit eine Brandzone in dem Lüftungskanal sicher absperren kann. 



   In dem   Kanalstück --6-- sind   entlang eines inneren Umfanges Isolationsleisten --16-- befestigt, die ein hitzebeständiges Isolationsmaterial --18-- tragen, an dem die   Schliessklappe --2--   in Schliessposition unter Vorspannung zur Anlage gelangt. 



   Der Betätigungsmechanismus zum Schwenken der Schliessklappe hat eine Betätigungsstange --20--, die mit einem Ende durch eine   Gelenkverbindung --22-- in   Abstand von der Schwenkachse --4-- der Schliessklappe an einer Klappenseite befestigt ist. Das andere Ende der Betätigungsstange --20-- ist über ein Gelenk --24-- mit dem äusseren Ende einer Kurbelstange --26-verbunden, deren inneres Ende starr an einer   Betätigungswelle --28-- angebracht   ist. Diese Be-   tätigungswelle --28-- erstreckt   sich aus dem Kanalstück heraus nach aussen und ist mittels eines nicht dargestellten Antriebes,   z.

   B.   eines Federmechanismus, um angenähert   1800 drehbar.   Der Drehbereich der   Betätigungswelle --28-- bzw.   der Schwenkbereich der Kurbelstange --26-- ist 

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 durch   Anschläge--30, 32--begrenzt,   die um wenige Winkelgrade jenseits der beiden Totpunkte der Kurbelbewegung liegen. Diese Totpunkte entsprechen dem Winkel von   1800 zwischen   der Kurbelstange --26-- und der   Betätigungsstange --20--   (Fig. 1) und dem Winkel von 0'zwischen diesen beiden Stangen --26 und 20-- (Fig. 3). Obgleich der Totpunkt   z. B.   mit zwei bis drei Winkelgra- 
 EMI2.1 
 vollständig geschlossenen Position nach Fig. 3, ihren Winkel gegenüber der Schliessklappe oder der Achse des Kanalstückes --6-- verändert. 



   Durch die Drehbewegung der Kurbelstange über den jeweiligen Totpunkt hinaus ergibt sich auf vorteilhafte Weise eine zwangsläufige Arretierung der Verschlussklappe in ihren beiden Grenzpositionen, und auch bei schneller Schliessung oder bei auftretenden Druckwellen im Luftkanal kann ein Zurückprallen der Schliessklappe nicht auftreten. Aufwendige Konstruktionen von Rückprallsperren sind somit nicht erforderlich. Auch entfällt durch den als Kurbeldrehverschluss ausgeführten Betätigungsmechanismus bei Motorantrieb eine bisher aufwendige Entriegelung der Rückprallsperre, wenn die Wiederöffnung der Schliessklappe gewünscht wird. 



   Da die Schwenkbewegung der Schliessklappe zwischen ihren beiden Grenzpositionen um einen Winkel von zirka   900 erfolgt,   während dabei die Kurbelstange einen Drehwinkel in der Grössenordnung von 170 bis   180    ausführt, wirkt an der Welle der Drehkurbel durch die damit verbundene Übersetzung ein stark verringertes Drehmoment, so dass mit verhältnismässig geringer Kraft bzw. 



  Drehmoment die Verschlussklappe gegen die   Dichtung --18-- gezogen   werden kann und auch die Entriegelung entsprechend leicht erfolgen kann. Es lässt sich somit durch den hohen möglichen Schliessdruck auch eine entsprechend gute Abdichtung durch die Schliessklappe erzielen. 



   Es versteht sich, dass statt einer Kurbelstange auch eine Kurbelscheibe zur Anwendung kommen kann, wobei dann das eine Ende der Betätigungsstange   z. B.   am Umfang dieser Scheibe angelenkt ist. 



   Die Wirkungsweise der Schliessvorrichtung entsprechend dem in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht der zuvor an Hand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen Wirkungsweise, und der wesentliche Unterschied bei diesem Ausführungsbeispiel besteht nur darin, dass die 
 EMI2.2 
 des Strömungsquerschnittes des   Kanalstückes --6'-- angeordnet,   wodurch sich ein etwas höherer
Strömungswiderstand ergibt. Die   Dichtungen --34, 36-- sind   entsprechend oberhalb und unterhalb der Drehachse --4'-- bzw. rechts und links von ihr auf einander gegenüberliegenden Seiten der Schliessklappe angeordnet, um in Schliessstellung nach Fig. 6 eine dichtende Anlage zu erhalten. 



   Der Betätigungsmechanismus ist im wesentlichen gleich ausgeführt wie im zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel und wird deshalb nicht nochmals beschrieben. Die   Anlenkstelle --22'-- der     Betätigungsstange --20'-- an   der Schliessklappe kann in Richtung parallel zur Schwenkachse sowohl in Randnähe der Schliessklappe als auch im Bereich ihrer Mitte angeordnet sein. Bei verhältnismässig breiten Schliessklappen kann es jedoch von Vorteil sein, entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 an beiden Seiten der   Schliessklappe --2"-- je   einen Betätigungsmechanismus --38, 40-- vorzusehen, wie er an Hand der Fig. 1 bis 3 im Prinzip beschrieben wurde.

   Um hiebei mit einem nicht dargestellten Antrieb auf einer Aussenseite des   Kanalstückes --6"--   auszukommen, sind beide   Betätigungsmechanismen-38, 40-über   eine Kopplungsstange --42-miteinander verbunden. 



   Die Kopplungsstange ist dabei teleskopartig im Bereich ihrer Enden in Fassungen --44,   46-- eingeschlossen,   welche fest mit der jeweiligen Betätigungsstange verbunden sind. Mit einer dieser Fassungen --44-- ist die beispielsweise im Querschnitt quadratische   Kopplungsstange-42-   unverschiebbar gehalten, während sie sich in der gegenüberliegenden Fassung --46-- zum Ausgleich von Wärmedehnungen verschieben kann. Bei quadratischem Querschnitt der Stange sind entsprechend auch die Innenräume der Fassungen   46--quadratisch   ausgebildet, so dass eine formschlüssige Halterung gegeben ist und auch Torsionskräfte übertragen werden können. 



   Die für alle Ausführungsformen vorgesehene Anordnung mindestens eines Betätigungsmecha- 

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 nismus innerhalb des   Kanalstückes --6,   6', 6"-- hat den Vorteil, dass sie gegen Verschmutzung und Beschädigung beim Einmauern des Kanalstückes in ein Mauerwerk geschützt sind. 



   Um zu verhindern, dass sich die dichtende Verspannung des Betätigungsmechanismus der Schliessklappe in seiner geschlossenen Position jenseits einer Totpunktstellung im Brandfall auf Grund von Wärmedehnungen   z. B.   der Betätigungsstange löst, hat das Material der Kurbelstange --26-- eine wesentlich grössere Wärmedehnung als das Material der   Betätigungsstange --20--,   so dass eine durch Erwärmung verursachte Verlängerung der kürzeren   Kurbelstange --26-- grösser   ist als die dabei auftretende Verlängerung der längeren   Betätigungsstange --20--.   Vorzugsweise besteht zu diesem Zweck die Betätigungsstange aus einem Material ohne wesentliche Wärmedehnung wie z. B.

   INVAR-Stahl oder einem Keramikmaterial, während die Kurbelstange --26-- aus einem wärmebeständigen Material mit möglichst grossem Wärmeausdehnungskoeffizienten besteht, wie   z. B.   



  Stahl 35 K. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schliessvorrichtung für Lüftungskanäle mit einer in einem Lüftungskanalstück schwenkbar gelagerten Schliessklappe und mit mindestens einem Klappenbetätigungsmechanismus, der eine an der Schliessklappe über ein Gelenk angreifende Betätigungsstange aufweist, deren der Schliessklappe abgekehrtes Ende in radialem Abstand vom Drehzentrum eines antreibbaren Kurbelorgans an diesem über ein Gelenk angelenkt ist, wobei die Schliessklappe sich in ihren Grenzpositionen "auf" und "zu"   (Fig. 1   und 3) am Lüftungskanalstück abstützt, das Kurbelorgan und die Betätigungsstange sich bei diesen Grenzpositionen der Schliessklappe relativ zueinander jenseits von Totpunktpositionen befinden und dort durch einen an dem Kurbelorgan anliegenden Anschlag gehalten sind nach Patent Nr.

   375730, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Kurbelorgans (26) einen grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als das Material der Betätigungsstange (20).

Claims (1)

  1. 2. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeausdehnungskoeffizient der Betätigungsstange (20) gleich Null ist.
    3. Schliessvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (20) aus INVAR-Stahl besteht.
    4. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (20) aus Keramik besteht.
    5. Schliessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehorgan (26) aus einem wärmebeständigen Stahl besteht.
AT566281A 1981-12-31 1981-12-31 Schliessvorrichtung fuer lueftungskanaele AT378236B (de)

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