<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabelmuffe zum Anschluss der beiden Heizleiterenden eines elektrischen Flächenheizelements, insbesondere für Fussbodenheizungen, an die zwei strom- führenden Adern einer Verteilerleitung, wobei die Kabelmuffe die Anschlussstelle mit einer, ins- besondere als Schrumpfschlauch ausgebildeten, Hülse aus Kunststoffmaterial umgibt, und an zu- mindest einem ihrer die Kabeleinführung umgebenden Stirnenden aus schrumpfbarem Material be- steht, wobei ein Hohlraum mit einer isolierenden Füllmasse feuchtigkeitsdicht ausgefüllt ist.
Flächenheizelemente der eingangs beschriebenen Art haben bekanntlich zumeist einen mä- anderförmig gewundenen isolierten Heizleiter, dessen beide Enden zu einer Anschlussstelle für die für mehrere solche Flächenheizelemente gemeinsame Verteilerleitung geführt sind. Häufig werden solche Flächenheizelemente als Fussbodenheizung verwendet, wobei die Elemente in Beton einge- bettet werden, wobei zweckmässig ein Drahtgitter als Träger für den Heizleiter dient und unter- halb des Drahtgitters eine Isolierschicht aus einer Glasmatte od. dgl. sowie eine reflektierende
Folie, vorzugsweise aus Aluminium, angeordnet wird.
Dadurch lässt sich mit geringem Aufwand und mit verhältnismässig einfacher Verlegungsarbeit eine wirksame Flächenheizung, insbesondere bei Fussböden, jedoch auch bei im Freien gelegenen Stiegenabgängen, Rampen, Dächern und andern
Anwendungsgebieten erzielen. Es zeigt sich jedoch in der Praxis, dass eine heikle Stelle der ge- samten Konstruktion an der Anschlussstelle besteht, an welcher die Heizleiter der einzelnen Flächenheizelemente an die gemeinsame zweiadrige Verteilerleitung angeschlossen sind. Diese Anschluss- stelle ist ebenfalls im Beton eingebettet und muss daher ebenso wie die gesamte übrige Konstruktion absolut feuchtigkeitsdicht und isolierend ausgebildet sein, um Kurzschlüsse, Kriechströme oder andere unzulässige Erscheinungen zu vermeiden.
Es erfordert daher die Ausbildung der Anschlussstelle bei den bekannten Konstruktionen einen erheblichen Aufwand und in vielen Fällen ein hohes handwerkliches Können, um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. So ist es bekannt, eine derartige Anschlussstelle mit einer zweiteiligen Kabelmuffe zu versehen, deren beide Teile nach Durchführung der Verdrahtung des Heizleiters mit den Adern der Verteilerleitung um diese Anschlussstelle herumgelegt und aneinander durch einen Schnappverschluss befestigt werden. Der verbleibende Hohlraum dieser Kabelmuffe wird sodann mit einer isolierenden Giessmasse ausgefüllt, die durch ein Giessloch in diesen Hohlraum eingebracht wird.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass sie sich nur dann eignet, wenn an jedem Stirnende der Kabelmuffe ein einziges Kabel vorliegt, dessen Aussendurchmesser im wesentlichen jenem der stirnseitigen Öffnung der Kabelmuffe entspricht. Da bei den eingangs geschilderten Flächenheizelementen am einen Stirnende der Kabelmuffe jedoch sowohl die Einführungen des Heizleiters als auch jene der Fortsetzung der Verteilerleitung vorliegen, ist diese Bedingung zumeist nicht zu erfüllen. Es kommt daher zu Undichtheiten im Bereich jenes Stirnendes der Kabelmuffe, an welchem mehr als eine Kabeleinführung vorliegt.
Ausserdem entstehen Schwierigkeiten hinsichtlich Feuchtigkeitsdichtung und damit hinsichtlich Isolation dann, wenn von einem Kabeldurchmesser auf einen andern übergegangen wird, da dann die Muffe an ihren Stirnenden das eingeführte Kabel nicht mehr dicht schliessend umgibt.
Es wurde daher vorgeschlagen, für solche Fälle, bei denen drei oder mehr Kabel miteinander zu verbinden sind, Spezialmuffenrohre zu verwenden, bei welchen für jedes der zu verbindenden Kabel ein mit einem kegelstumpfförmigen offenen Stirnende versehener Anschlussstutzen vorhanden ist. Solche Muffenrohre sind jedoch kompliziert und teuer in der Herstellung und können die geschilderten Schwierigkeiten beim Übergang auf einen andern Kabeldurchmesser nicht vermeiden.
Für die Verbindung von Kabeln ist es ferner bekannt, ein schlauchförmiges Muffenrohr zu verwenden, das die zu verbindenden Kabeleinführungen umgibt, wobei in den zwischen benachbarten Kabeleinführungen verbleibenden Zwickeln ein Füllstück aus schrumpfbarem Material angeordnet wird, das der Form des Kabelmantels der miteinander zu verbindenden Kabel angepasste Ausnehmungen aufweist. Dieses Muffenrohr wird nach Durchführung der Verdrahtung auf die Kabeleinführungen aufgeschrumpft, wodurch die Ausnehmungen des Füllstücks dichtend an den Kabelmantel angepasst werden. Auch diese Konstruktion ist zur Erzielung einer verlässlichen Dichtung an die Verwendung von Füllstücken gebunden, die der Anzahl und Form der jeweils vorliegenden Kabel angepasst sind, so dass dieselben Nachteile gelten, die oben für die zuerst behandelte bekannte Konstruktion erwähnt wurden.
Beiden bekannten Konstruktionen ist ferner der Nachteil eigen, dass die Anschlussstelle nicht
<Desc/Clms Page number 2>
verlässlich dichtend isoliert ist, sei es infolge von Austritt der isolierenden Giessmasse aus den
Stirnenden oder der längsverlaufenden Trennfuge der Kabelmuffe, sei es infolge von Undichtheits- stellen zwischen dem Schrumpfschlauch und den von ihm umschlossenen Kabelenden bzw. dem Füll- stück, insbesondere bei Verbindung von mehr als zwei Kabeln.
Für mit wärmebeständigem Kunststoff isolierte Starkstromkabel ist eine Muffe für erhöhte
Betriebstemperaturen bekannt (DE-OS 2637058), bei welcher im Muffengehäuse an jedem Ein- bzw.
Ausgang tonnenförmige, haftfähige Dichtpackungen angeordnet sind, die von einer elastischen
Hülle umgeben sind. Der verbleibende Hohlraum des starren Muffengehäuses ist durch eine haft- fähige Füllung ausgefüllt. Auch hiedurch lassen sich jedoch die eingangs geschilderten Schwierig- keiten nicht sicher vermeiden.
Es ist auch bekannt (DE-OS 3043824), die Spleissstelle der miteinander zu verbindenden
Kabel mittels einer Stützschale zu umgeben, die an ihren beiden Stirnenden mit Schlitzen versehen ist, um diese Stirnenden kegelstumpfförmig einbiegen zu können. Die Stützschale dient zur Ab- stützung des mittleren Bereichs eines schrumpfförmigen Muffenrohrs, dessen beide Enden an den ausserhalb der eingebogenen Stirnenden der Stützschale liegenden Bereichen auf die Einführungen der zu verbindenden Kabel umgebende Schrumpfschläuche aufgeschrumpft werden, die ihrerseits durch Stützringe abgestützt sind. Der innerhalb der Stützringe liegende Hohlraum kann mit einer
Füllmasse ausgefüllt werden. Diese Konstruktion hat zunächst den Nachteil eines hohen Aufwandes.
Weiters bewirken die Schlitze an den eingebogenen Stützschalenstirnenden scharfe Kanten, an denen das auf die Stützschale aufgeschrumpfte Muffenrohr aufreissen kann. Dadurch entstehen unkontrollier- bare Undichtstellen, durch welche Feuchtigkeit zum Kabelspleiss gelangen kann. Schliesslich bleibt unklar, wie eine Füllmasse in den innerhalb der Stützringe an den Kabeleinführungen verbleiben- den Hohlraum eingebracht werden soll. Wird diese Stützmasse vor der Aufschrumpfung des Schrumpf- schlauches aufgebracht, so kann schon ein geringes Übermass an Füllmasse dazu führen, dass der
Schrumpfschlauch nicht mehr dichtend sitzt bzw. ebenfalls in den Bereich der scharfen Kanten des Stützschalenstirnendes kommt.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und eine Kabelmuffe der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass die Dichtung an der Anschlussstelle, insbesondere gegen eindringende Feuchtigkeit, und damit die einwandfreie Isolierung stets gewährleistet ist, auch bei Anordnung von mehr als einem zu verbindenden Kabel am einen Kabelmuffenende.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass der eine Endbereich der Hülse unmittelbar auf die eine in der Hülse liegende Einführung der Verteilerleitung, die einen runden Querschnitt aufweist, aufgeschrumpft ist, wogegen der andere Endbereich der Hülse die andere Einführung der Verteilerleitung und die beiden Einführungen des Heizleiters, gegebenenfalls auf alle diese Einführungen aufgeschrumpft, umgibt, und in diesem Endbereich durch die den zwischen den Endbereichen liegenden ungeschrumpften Mittelabschnitt der Hülse unmittelbar ausfüllende Giessmasse gegenüber den Einführungen abgedichtet ist.
Bei der erfindungsgemässen Konstruktion bildet somit die Hülse an sich nicht die dichtende Isolierung für die in ihr liegenden Einführungen des Heizleiters, sondern im wesentlichen lediglich eine Giessform für die isolierende Giessmasse, die ihrerseits an diesem Hülsenende die dichtende Isolierung bewirkt. Dadurch lässt sich in überraschender und einfacher Weise eine verlässliche, dauerhafte dicht wirkende und isolierende Verbindung der Heizleiterenden mit den Verteilerleitungsadern erzielen, auch in maschineller Serienfertigung und vor allem unabhängig von den Durchmessern der Heizleiterenden bzw. des Verteilerleitungskabels.
Das aufgeschrumpfte Schrumpfschlauchende passt sich den in ihm liegenden Einführungen so an, dass zumindest eine ausreichende Formdichtheit für die nachfolgend eingebrachte Giessmasse gegeben ist. Selbst wenn geringe Giessmassenteile durch die zwischen benachbarten Einführungen verbleibende Zwickel beim Einfüllen der Giessmasse in die vom Schrumpfschlauch gebildete Form austreten, so schadet dies im allgemeinen nicht, da ja das Flächenheizelement ohnedies in seiner Verwendung zumeist in Beton od. dgl. eingebettet wird.
Wo solche Giessmassenteile jedoch stören, kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Zwickel zwischen dem aufgeschrumpften Endbereich der Hülse und den von ihr umschlossenen Einführungen des Heizleiters bzw. der Verteilerleitung durch eine Dichtmasse, insbesondere aus plastifizierbarem Kitt oder aus Schmelzklebemasse, ausgefüllt sind. Diese Dichtmasse wird bei der Aufschrumpfung des Hülsenende auf die in ihm liegenden
<Desc/Clms Page number 3>
Einführungen in die Zwickel zwischen diesen Einführungen gedrückt und dichtet daher diese
Zwickel verlässlich ab, so dass bei der anschliessenden Einbringung der isolierenden Giessmasse in das Innere der Hülse keine Giessmasse mehr aus dem auf die Einführungen aufgeschrumpften
Hülsenende austreten kann.
Um die Giessmasse in das Innere der Hülse leicht und verlässlich einbringen zu können, genügt es, die Hülse in ihrem zwischen den beiden aufgeschrumpften Endbereichen liegenden Mittel- abschnitt mit einem Giessloch und einem Steigloch für die Giessmasse zu versehen, welche beiden
Löcher auf derselben Seite der Hülse, vorzugsweise auf derselben Erzeugenden derselben, liegen.
Es wird hiebei der aus der Giessereitechnik bekannte Effekt ausgenützt, dass der Guss, also das
Einbringen der isolierenden Giessmasse in das Hülseninnere, beendet werden kann, wenn die durch das Giessloch eingebrachte Giessmasse im Steigloch aufscheint. Die Anordnung dieser beiden Löcher auf einer gemeinsamen Erzeugenden der Hülse gewährleistet die Vermeidung von Lufteinschlüssen in der Hülse, solange nur die beiden Löcher während des Einbringens der Giessmasse nach oben gerichtet sind.
Der runde Querschnitt der Einführung der Verteilerleitung ermöglicht die problemlose Auf- schrumpfung des einen Hülsenendes unmittelbar auf den Verteilerleitungsmantel, so dass an dieser
Stelle die für die Durchführung des Giessvorgangs nötige Dichtheit der Schrumpfstelle problemlos gesichert ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Kabelmuffe geht aus von einer Vorgangsweise, bei welcher nach Verbindung der aneinander anzuschliessenden Adern des Heizleiters und der Verteilerleitung eine insbesondere als Schrumpfschlauch ausgebildete Hülse aus Kunststoffmaterial über die Anschlussstelle gezogen wird. Ausgehend hievon besteht das erfin- dungsgemässe Verfahren darin, dass sodann zumindest einer der Endbereiche dieser Hülse unmittel- bar auf die von ihm umschlossene (n) Einführung (en) des Heizleiters bzw. der Verteilerleitung aufgeschrumpft wird und dass schliesslich der innerhalb der Hülse verbleibende Hohlraum mit einer isolierenden Giessmasse ausgefüllt wird, wobei die Hülse unmittelbar als Form für die Giessmasse dient.
Dieses Verfahren ist sowohl von Hand als auch bei industrieller Fertigung automatisch durchführbar und bringt gute Ergebnisse. Es lässt sich im wesentlichen in zwei grundsätzlichen
Varianten verwirklichen : Die eine Variante des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass die in ihrem Mittelabschnitt mit einem Giessloch und einem Steigloch versehene Hülse an ihren beiden, ausserhalb des Mittelabschnittes liegenden Endbereichen auf die von diesen Endbereichen umschlossenen Einführungen aufgeschrumpft wird und dass sodann die Giessmasse bei liegender
Hülse durch das nach oben gerichtete Giessloch in den Hohlraum des Mittelabschnittes der Hülse eingebracht wird, bis die Giessmasse im Steigloch aufscheint. Nach Erstarrung der Giessmasse ist das Flächenheizelement fertig und verwendungsbereit.
Die andere grundsätzliche Variante des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass die ungelochte Hülse nur an ihrem einen Endbereich auf die von diesem Endbereich umschlossene (n)
Einführung (en) aufgeschrumpft wird, dass sodann diese Hülse in stehende Lage, mit dem aufge- schrumpften Endbereich unten, gebracht wird und dass hierauf die Giessmasse in das offene obere
Ende der Hülse eingebracht wird, bis die Giessmasse so weit in der Hülse gestiegen ist, dass die
Giessmasse die vom oberen Endbereich der Hülse umgebende (n) Einführung (en) umgibt, wonach gegebenenfalls dieser obere Endbereich auf die von ihm umgebene (n) Einführung (en) aufgeschrumpft wird.
Auch dieses Verfahren lässt sich sowohl händisch wie automatisch durchführen und hat gegen- über der erstgenannten Variante den Vorteil, dass es bei seiner Durchführung weniger abhängig ist von einer genauen Lage der Hülse, da die Hülse nicht exakt mit vertikaler Achse angeordnet werden muss, sondern ohne weiteres auch etwas schräg stehen kann. Bei der erstgenannten Ver- fahrensvariante sollte hingegen die Hülse möglichst horizontal mit nach oben gerichtetem Steigloch liegen, um einen einwandfreien Guss zu gewährleisten. Die erstgenannte Verfahrensvariante hat jedoch den Vorteil, dass der Innenraum der Hülse auf alle Fälle zur Gänze von der Giessmasse ausgefüllt wird, wogegen bei der zweitgenannten Verfahrensvariante Hohlräume im Bereich des zuletzt aufgeschrumpften Endbereichs der Hülse verbleiben können.
Da jedoch, wie bereits erwähnt, die eigentliche Dichtung und Isolierung der Adern des Heizleiters bzw. der Verteilerleitung durch die Giessmasse erfolgt, schaden diese Hohlräume bzw. Lufteinschlüsse nicht, da sie ausserhalb des kritischen Mittelabschnittes der Hülse liegen.
<Desc/Clms Page number 4>
Wenn im vorliegenden Zusammenhang von einer Giessmasse gesprochen ist, so soll darunter eine giessbare Masse verstanden sein. Die Einbringung dieser Masse in den von der Hülse um- schlossenen Hohlraum muss nicht unbedingt durch Giessen erfolgen, vielmehr kann auch ein Spritz- vorgang und gegebenenfalls auch ein Tauchvorgang Verwendung finden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch darge- stellt. Fig. 1 zeigt zwei aneinander angeschlossene Flächenheizelemente in Draufsicht. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in grösserem Massstab. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des
Verfahrens zur Herstellung einer Kabelmuffe für ein elektrisches Flächenheizelement und Fig. 4 zeigt eine Ausführungsvariante zu Fig. 3.
EMI4.1
aus einander rechtwinkelig kreuzenden Drahtstäben --3 bzw. 4--, die an den Stossstellen--5-- (Fig. 2) aneinander angeschweisst sind. Mit diesem Drahtgitter --2-- ist ein mäanderförmig gewun- 'dener isolierter Heizleiter --6-- verbunden, dessen einzelne Züge mittels Kabelbindern--7--, die mit einer Zange zusammengezogen werden, auf dem Drahtgitter --2-- befestigt sind.
Die beiden
Enden des Heizleiters --6-- jedes Flächenheizelements --1-- sind von diesem weg zu einer Kabel- muffe --8-- geführt, in der sie an Anschlussstellen --10-- an eine zweiadrige Verteilerleitung --9-- angeschlossen sind. Die Kabelmuffe--8--, die Verteilerleitung --9-- und die Flächenheizelemente --1-- werden bei der Verlegung auf eine Grobbetonschicht--11--sowie auf eine auf diese aufgelegte Isolierschicht --12-- aus einer Glasmatte und eine reflektierende Aluminiumfolie --13-- aufgelegt. Sodann wird ein Estrich --14-- aufgebracht, so dass die Heizleiter --1-- sowie die Kabelmuffen --8-- und die Verteilerleitung --9-- zur Gänze mit einer entsprechenden Sicherheitsdicke abgedeckt sind. Im allgemeinen genügt hiezu eine 4 cm starke Estrichschicht.
Jede Kabelmuffe--8-- (Fig. 3) hat somit am einen Stirnende eine Einführung --15--, nämlich jene der zweiadrigen Verteilerleitung--9--. Am andern Stirnende der Kabelmuffe --8-- liegen jedoch drei Einführungen--16, 17, 18--vor, u. zw. zusätzlich zur Einführung --16-- der Verteilerleitung --9-- noch die beiden Einführungen--17, 18--der beiden Enden des Heizleiters --6--. Auf diese Einführungen --15 bzw. 16,17, 18-- sind die beiden Endbereiche --19 bzw.
20--einer als Schrumpfschlauch ausgebildeten Hülse --21-- aus schrumpfbarem Material aufgeschrumpft, wogegen der zwischen diesen beiden Endbereichen--19, 20--liegende Mittelabschnitt --22-- der Hülse--21--ungeschrumpft ist und daher eine grössere radiale Abmessung (gemessen
EMI4.2
--19, 20--. Gegebenenfalls kann in Zwickeln, die sich zwischen den Einführungen --16, 17,18-und dem sie umschliessenden Endbereich --20-- der Hülse --21-- bilden, eine Dichtmasse aus plastifizierbaren Kitt oder einer Schmelzklebemasse vorhanden sein, so dass diese Zwickel abgedichtet sind.
Diese Schmelzklebemasse wird bei der Schrumpfung des Endabschnittes --20-- in die Zwickel hineingedrückt, so dass sie satt an den Einführungen --16, 17, 18--bzw. dem Innenumfang des geschrumpften Endbereichs --20-- der Hülse --21-- anliegt. Innerhalb des Mittelabschnittes --22-- befindet sich die Anschlussstelle--10--, an welcher die Adern --23-- der Verteilerleitung --9-- einerseits an die Adern --23'-- der Fortsetzung der Verteilerleitung (Ein-
EMI4.3
einer Spezialzange so verformt werden, dass eine einwandfreie elektrische Verbindung der Adern gegeben ist.
Zuvor wird auf das längere Ende jeder dieser Anschlussstellen --10-- ein nur schematisch dargestellter Schrumpfschlauch --26-- aus thermoplastischem Kunststoffmaterial geschoben, welcher nach Durchführung der Verquetschung der Crimphülse --25-- über diese gezogen und anschliessend durch Aufblasen von Heissluft über die Crimphülse --25-- geschrumpft wird.
Nach Fertigstellung der Verbindung an den Anschlussstellen --10-- wird die Hülse --21-- aus schrumpfbarem thermoplastischen Material, welche zuvor über die Einführung --15-- geschoben wurde, über die Anschlussstelle --10-- gezogen. Im ungeschrumpften Zustand ist diese Hülse --21-- so bemessen, dass die zu verbindenden Einführungen--15 bis 18-- leicht in den beiden offenen Stirnenden der Hülse --21. - Platz finden. Die beiden ungeschrumpften Stirnenden der Hülse - sind in Fig. 3 mit strichlierten Linien dargestellt, sie umgeben die in ihnen angeordneten
<Desc/Clms Page number 5>
Einführungen --15 bzw. 16 bis 18-- mit Spiel.
Die beiden Endbereiche --19 bzw. 20-- der Hülse --21-- werden sodann durch Aufblasen von Heissluft auf diese Endbereiche--19, 20--auf die in ihnen angeordneten Einführungen aufgeschrumpft, so dass die Hülse --21-- in die mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Form übergeht, in welcher die Endbereiche --19, 20 -- der Hülse --21-- eng an den Einführungen--15 bzw. 16 bis 18--anliegen. Um eine Schrumpfung des Mittelabschnittes --22-- der Hülse --21-- zu vermeiden, kann dieser während dieses Aufblasens der Heissluft abgedeckt werden.
Die Hülse --21-- ist in ihrem Mittelabschnitt --22--, zweckmässig anschliessend an die beiden Endbereiche--19, 20--, mit einem Giessloch--27--und einem Steigloch --28-- versehen, welche beiden Löcher auf derselben Erzeugenden des einteiligen bzw. einstückigen Schrumpfschlauches der Hülse --21-- liegen. Zur Fertigstellung der Kabelmuffe wird die Hülse --21-- in eine solche
EMI5.1
der Hülse --21-- und den in ihr liegenden Einführungen --15 bis 18--verbleibenden Hohlraum eingegossen. Hiebei dient die auf die Einführungen--15 bis 18-- aufgeschrumpfte Hülse --21-- als Giessform.
Das Eingiessen der flüssigen Giessmasse dauert so lang, bis die Giessmasse im Steig- loch--28--hochzusteigen beginnt. Die Luft aus dem innerhalb der Hülse --21-- befindlichen
Hohlraum wird hiebei durch das Steigloch--28--ausgetrieben. Beim Erstarren haftet die Giess- masse --29-- an den Einführungen --15 bis 18--und bildet dadurch eine einwandfreie Isolierung der Anschlussstellen --10--, auch wenn Feuchtigkeit zwischen dem Mantel einer der Einführungen - 15 bis 18--und dem auf diese Einführung(en) aufgeschrumpften Endbereich --19 bzw. 20-- der Hülse --21-- in diese eindringen sollte.
Nach Erhärten der Giessmasse --29-- ist die Kabel- muffe --8-- fertig. Wie ersichtlich, können die beschriebenen Arbeitsvorgänge, insbesondere das
Aufschrumpfen der Endbereiche --19, 20-- der Hülse --21-- und das anschliessende Eingiessen der Giessmasse --29-- in die Hülse --21-- sowohl von Hand als auch auf Automaten durchgeführt werden. Als Material für die schrumpfbare Hülse --21-- eignet sich jedes schrumpfbare Material, insbesondere Schrumpfschläuche aus Polyäthylen oder Polypropylen.
In Fig. 4 ist eine ähnliche Kabelmuffe --8-- dargestellt, bei der jedoch der Mittelabschnitt --22-- der Hülse --21-- kein Steigloch --28-- und kein Giessloch -27-- aufweist. Um die Giess- masse --29-- in das Innere der eine Giessform bildenden Hülse --21-- einbringen zu können, wird wie folgt vorgegangen. Die Verbindung der Adern mittels Crimphülsen --25-- und die anschliessende Aufziehung und Aufschrumpfung von Schrumpfschläuchen --26-- auf die Crimphülsen - bzw. deren Nachbarstellen erfolgt in analoger Weise wie bei Fig. 1.
Sodann wird die vom Schrumpfschlauch gebildete Hülse --21-- über die Anschlussstelle --10-- gezogen, aber zunächst nur der eine Endbereich --19-- der Hülse --21-- auf die in ihm liegende Einführung --15-- aufgeschrumpft. Der andere Endbereich --20-- wird zunächst unverändert belassen und die gesamte Hülse --21-- samt den in ihr befindlichen Einführungen --15 bis 18-- in vertikale Lage gebracht, so dass das Stirnende --30-- des Endbereichs --20-- die in ihm liegenden Einführungen --16 bis 18--trichterartig umgibt.
In den so gebildeten Ringspalt --31-- wird nun flüssige Giessmasse --29-- von oben eingefüllt, die nach und nach im von der Hülse --21-- umschlossenen Hohlraum hochsteigt und die in diesem Hohlraum enthaltene Luft nach oben verdrängt. Sobald die Giessmasse --29-- die nicht abisolierten Mäntel der Einführungen --16 bis 18--erreicht hat, wird zur Sicherheit noch etwas Giessmasse --29-- nachgefüllt und sodann der obere Endbereich - -20-- der Hülse --21-- auf die von ihm umschlossenen Einführungen--16 bis 18--durch Aufblasen von Heissluft aufgeschrumpft.
Etwaige hiebei im Endbereich --20-- der Hülse --21-- einge- schlossene Luft stört nicht, da die Giessmasse --29-- die isolierenden Mäntel der Einführungen --16 bis 18-- bereits abgedichtet hat. Nach endgültigem Erstarren der Giessmasse --29-- ist die Verbindung fertig.
Selbstverständlich ist sowohl der Heizleiter --6-- als auch die Verteilerleitung --9-- mit einem Schutzleiter versehen, der der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Zweckmässig läuft dieser Schutzleiter um den Mantel des Heizleiters --6-- spiralförmig herum, wogegen er bei der Verteilerleitung von einer gesonderten Ader gebildet ist. Der Anschluss des Schutzleiters
<Desc/Clms Page number 6>
des Heizleiters an den Schutzleiter der Verteilerleitung kann in derselben Weise, etwa mittels einer Crimphülse, in der Kabelmuffe--8--erfolgen, wie dies in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
Hiebei genügt es im allgemeinen, nur den Schutzleiter der einen Einführung --17 bzw. 18-- des Heizleiters --6-- an den Schutzleiter der Verteilerleitung anzuschliessen, jedoch können ge- gebenenfalls auch beide diese Enden angeschlossen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kabelmuffe zum Anschluss der beiden Heizleiterenden eines elektrischen Flächenheizelements, insbesondere für Fussbodenheizungen, an die zwei stromführenden Adern einer Verteilerleitung, wobei die Kabelmuffe die Anschlussstelle mit einer, insbesondere als Schrumpfschlauch ausgebil- deten, Hülse aus Kunststoffmaterial umgibt, und an zumindest einem ihrer die Kabeleinführung umgebenden Stirnenden aus schrumpfbarem Material besteht, wobei ein Hohlraum mit einer isolieren- den Füllmasse feuchtigkeitsdicht ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Endbereich (19) der Hülse (21) unmittelbar auf die eine in der Hülse (21) liegende Einführung (15) der Ver- teilerleitung (9), die einen runden Querschnitt aufweist, aufgeschrumpft ist, wogegen der andere
Endbereich (20) der Hülse (21) die andere Einführung (16)
der Verteilerleitung (9) und die beiden
Einführungen (17,18) des Heizleiters (6), gegebenenfalls auf alle diese Einführungen (16,17,
18) aufgeschrumpft, umgibt, und in diesem Endbereich (20) durch die den zwischen den Endbe- reichen (19,20) liegenden ungeschrumpften Mittelabschnitt (22) der Hülse (21) unmittelbar ausfüllende Giessmasse (29) gegenüber den Einführungen (16,17, 18) abgedichtet ist.