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Die Erfindung betrifft eine Entladungslampe, insbesondere eine Leuchtstofflampe.
Man kennt eine Vielzahl von Nieder-, Mittel- und Hochdruckentladungslampen, die ent- sprechend ihrer Verwendung verschiedene Formen aufweisen können. Bei den Niederdruckentladungs- lampen, und insbesondere bei den Leuchtstofflampen, die in grossem Ausmass zu Beleuchtungszwecken verwendet werden, verwendet man meistens einen Rohrkörper mit kreisförmigem Querschnitt, der an seinen beiden Enden verschlossen ist und sowohl die elektrischen Kontakte als auch die Elektroden trägt. Hochdruckentladungslampen haben die verschiedensten Formen, die unter Umständen recht kompliziert sind.
Erfindungsgemäss wird jetzt vorgeschlagen, dass der Querschnitt der Entladungslampe die
Form eines gleichseitigen Dreieckes mit abgewendeten Ecken aufweist und dass der Kolben der Ent- ladungslampe vakuumdicht verschmolzen an seinen beiden Enden in an sich bekannter Weise ver- schlossen und mit elektrischen Kontakten versehen ist.
Es hat sich gezeigt, dass dadurch, dass der Querschnitt der Entladungslampe jetzt ein gleichseitiges Dreieck mit angewendeten Ecken darstellt, bei dem die eine Breitseite nach unten weist, die nutzbare Lichtausbeute wesentlich erhöht und dass auch die Lichtverteilung im Raum gleichmässiger wird. Ausserdem können derart ausgebildete Lampen leicht in entsprechende Fassungen eingeschoben werden, wo sie sicher gehalten, aber leicht lösbar ausgewechselt werden können.
Die Entladungslampen gemäss der Erfindung werden vorzugsweise mit einer Zündeinrichtung und mit Lampenelektroden gemäss der europäischen Veröffentlichtung EP-A-0041499 versehen. Dadurch ist es möglich, sofort beim Einschalten der Lampe eine Zündspannung an die Lampenelektroden anzulegen, die eine sofortige Bogenentladung zur Folge hat, d. h. die Lampe leuchtet unmittelbar nach dem Einschalten ohne Flackern auf. Dadurch, dass die voraktivierten Lampenelektroden mit Entladungs- oder Emissionsspitzen versehen sind, werden die Elektroden ohne wesentlichen Lichtbogenabbau schnell aufgeheizt und es erfolgt eine lawinenartige Elektronenemission.
Die Lampensockel bei den in so grosser Zahl in Betrieb stehenden Leuchtstoffröhrenlampen sind vorwiegend mit zwei Kontaktstiften versehen, um die vorheizbaren Glühelektroden über dazwischen angeordnete Starter vor der Zündung zum Glühen zu bringen.
Die sogenannten Kaltstartzünder werden durch Anlegen einer entsprechend hohen Zündspannung direkt zum Zünden gebracht und benötigen deshalb nur eine einleitrige Stromzuführung. Sockel und Fassungen werden in verschiedenen Ausführungen im Handel angeboten. Um die Elektrodenvorheizung zeitlich begrenzt ablaufen zu lassen, sind speziell gebaute Starter erforderlich.
Deshalb werden zweileitrige Stromzuführungen zu den Wendelelektroden notwendig, sowie auch spezielle Fassungen, welche zur Einrastung der beiden Kontaktstifte vorgesehen sind. Dieser Einrastmechanismus kann nur verhältnismässig locker erfolgen und bei Erschütterung der Entladungslampen bzw. ihrer Fassungen, z. B. bei Schwerlastverkehr, kann daher ein Flackern des Lichtbogens nicht ausgeschlossen werden.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Entladungslampe, Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Endteiles einer Entladungslampe im Schnitt, Fig. 3 zeigt den elektrischen Kontakt und Fig. 4 zeigt eine in ihrer Fassung angeordnete Entladungslampe.
Wie man aus Fig. 1 erkennen kann, hat die Entladungslampe --1-- im Querschnitt die Form eines gleichseitigen Dreieckes mit angewendeten Ecken. Die Innenwandung kann in an sich bekannter Weise mit einer Beschichtung aus Leuchtstoffen versehen sein. An den beiden Enden ist der Körper-l-in an sich bekannter Weise verschlossen und mit den entsprechenden Elektroden versehen. Es können Elektroden jeglicher Art bzw. jeglicher bekannter Ausführungsform verwendet werden, jedoch werden Elektroden gemäss der EP-A1-0041499 vorteilhaft bevorzugt. An den Enden des Lampenkolbens befinden sich auch die Lampensockel mit den Kontakten --3-- für den Anschluss der Elektrode an das elektrische Ortsnetz. An wenigstens einer der Abrundungen --4-- befindet sich ein derartiger Kontakt --3--.
Ist beidseitig des Lampenkolbens nur ein Kontakt vorgesehen, so muss die Entladungslampe immer in einer bestimmten Richtung in die Fassung eingeschoben werden. Man kann diesen Kontakt --3-- direkt auf den Kolben aufbringen. Eine andere Möglichkeit besteht aber darin, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, auf die Verschlussfläche --5-- des Sockels der Lampe einen eigenen Kontaktkörper --6-- aufzusetzen, der ebenfalls die Form eines gleich-
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seitigen Dreieckes mit angewendeten Ecken aufweist. Es ist günstig, wenn dieser isolierende Kontaktkörper --6-- den grössten Teil der jeweiligen Verschlussfläche --5-- überdeckt.
Dadurch, dass man einen speziellen Kontaktkörper --6-- in Form eines gleichseitigen Dreieckes mit abgewendeten Ecken vorsieht, ist es möglich, die Fassung und auch den entsprechenden elektrischen Kontakt in der Fassung in einfacher Weise auszubilden und trotzdem eine sichere Halterung zu erreichen, wobei die Entladungslampe --1-- durch querseitiges Einschieben des Kolbens und Eindrücken in die Fassung gebracht wird und durch Überwindung einer Federkraft beim Auswechseln der Lampe wieder aus der Fassung entnommen werden kann.
Fig. 3 zeigt, wie der elektrische Kontakt in der Fassung ausgebildet sein kann. Es ist hier eine entsprechend der Krümmung an den Ecken des Dreieckes gekrümmte Platte --7-- vorhanden, die fest mit einer Führungsnocke oder einem Stift --8-- verbunden ist. An der Platte --7-- greift eine Druckfeder --9-- an, die sich am andern Ende am Fassungsgehäuse--10--abstützt. Wird die Entladungslampe --1-- in die Fassung eingeschoben, so wird die Platte --7-- mit ihrem Stift --8-- gegen die Kraft der Druckfeder --9-- verschoben, und der den Gegenkontakt bildende Stift --8-- wird gegen einen gehäusefesten Anschlusskontakt --11-- gedrückt. Dadurch ist die elektrische Verbindung mit dem Netz vollzogen.
Um eine Berührung mit dem gehäusefesten Anschlusskontakt --11-- zu verhindern, ist noch eine Isolierhülse --12-- vorhanden, in der sich der Stift - bewegen kann.
Fig. 4 zeigt die Fassung für die Entladungslampe, wobei das Sockelelement --16-- aufgeschnitten ist. Wie man sieht, befindet sich an der geschlossenen Seite des Sockelelementes --16-der Kontaktblock --17--, der gemäss Fig. 3 ausgebildet sein kann. An der offenen Seite des Sockelelementes --16-- sind an zwei Armen --13-- jeweils Auflageflächen --14-- enthalten. Diese Arme - stützen sich am Sockelelement --16-- ab und können schwenkbar angeordnet sein. Es ist auch möglich, diese Arme --13-- federnd auszubilden, so dass sie bei eingesetzter Entladungslampe --1-- stets gegen zwei der Abrundungen gut anliegen.
An und für sich ist es nicht notwendig, dass beide Arme --13-- federnd ausgebildet sind, es genügt, wenn dies bei einem der
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Auflageflächen an den unteren Abrundungen der Entladungslampe ein, so dass die Lampe sicher gehalten ist. In der Fig. 4 sind noch Reflektoren --15-- angedeutet, durch die das seitlich aus der Entladungslampe austretende Licht nach unten reflektiert werden kann. Allerdings sind diese Reflektoren nicht unbedingt notwendig.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Beispiele nicht eingeschränkt ; so kann der Kontaktblock --17-- auch auf andere Weise ausgebildet werden, es ist nur notwendig, dass stets die Sicherheit gegeben ist, dass bei eingesetzter Lampe diese Kontakte sicher ineinander greifen und so berührungsschutzsicher an das Netz angeschlossen sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Entladungslampe, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Entladungslampe (1) die Form eines gleichseitigen Dreieckes mit abgerundeten Ecken (4) aufweist und der Kolben der Entladungslampe (1) vakuumdicht verschmolzen an seinen beiden Enden in an sich bekannter Weise verschlossen und mit den elektrischen Kontakten (3,6) versehen ist.