AT377607B - Verfahren zur diskontinuierlichen mengenmessung von mit feststoffen verunreinigten fluessigen oder gasfoermigen medien und anlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur diskontinuierlichen mengenmessung von mit feststoffen verunreinigten fluessigen oder gasfoermigen medien und anlage zur durchfuehrung des verfahrens

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AT377607B AT538874A AT538874A AT377607B AT 377607 B AT377607 B AT 377607B AT 538874 A AT538874 A AT 538874A AT 538874 A AT538874 A AT 538874A AT 377607 B AT377607 B AT 377607B
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur diskontinuierlichen Mengenmessung von mit Feststof- fen verunreinigten flüssigen oder gasförmigen Medien sowie eine Anlage zur Durchführung des erfin- dungsgemässen Verfahrens. 



   Bei der Mengenmessung von mit Feststoffen verunreinigten flüssigen oder gasförmigen Medien werden Messeinrichtungen, wie beispielsweise Ovalradzähler, durch Ablagerungen derart ver- schmutzt, dass eine einwandfreie Messung mit diesen Messgeräten nicht möglich ist. Für solche Me- dien weicht man häufig auf Messeinrichtungen aus, welche, wie beispielsweise Venturirohre, gegen
Ablagerungen weniger empfindlich sind, wenn auch dann ihre   Messgenauigkeit   zu wünschen übrig lässt, wobei die Messgenauigkeit bei jeder folgenden Dosierung durch weitere Ablagerungen in der
Messeinrichtung weiter verschlechtert werden kann. Auch durch häufiges Spülen der Messeinrichtung zwischen den Dosiertakten ist nicht sichergestellt, dass ein quasistationärer Zustand bezüglich der Ablagerungen in der Messeinrichtung aufrechterhalten bleibt. 



   Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur diskontinuierlichen Mengemessung von mit Feststoffen verunreinigten flüssigen oder gasförmigen Medien sowie eine Anlage zu seiner
Durchführung zu schaffen, bei welchem der Einfluss von Verschmutzungen, welche durch das ver- unreinigte Medium verursacht werden, auf die Mengenmessung erfasst und für jeden Dosiertakt durch eine entsprechende Korrektur berücksichtigt wird.

   Das wird erfindungsgemäss bei einem Ver- fahren der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass abwechselnd ein reines Medium bekannter
Menge und das zu messende verunreinigte Medium durch eine Messeinrichtung hindurchgeleitet und die Zahl der jeweils beim Durchfluss des reinen Mediums durch die Messeinrichtung hervorgerufenen
Impulse gespeichert wird ; dass diese Impulszahl mit der beim vorhergehenden Durchfluss des reinen
Mediums durch die Messeinrichtung hervorgerufenen und gespeicherten Impulszahl verglichen und die zuletzt gespeicherte Impulszahl um die halbe Differenz beider gespeicherter Impulszahlen ver- ändert wird ; und dass man bei der jeweils folgenden Dosierung solange verunreinigtes Medium durch die Messeinrichtung hindurchströmen lässt, bis die dabei von der Messeinrichtung hervorgerufene Impulszahl der veränderten Impulszahl entspricht. 



   Eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine erste Rohrleitung --1--, in welcher sich ein zur genauen Dosierung eines reinen Mediums Kl geeigneter Mengenmesser --2-- und ein erstes automatisches Ventil --3-- befinden, eine zweite Rohrleitung --4--, in welcher ein zweites automatisches Ventil --5-- angeordnet ist, wobei die erste   Rohrleitung --1-- und   die zweite Rohrleitung --4-- in eine dritte   Rohrleitung-6-einmün-   den, in welcher ein zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeigneter Mengenmesser --7-angeordnet ist, durch einen ersten Verarbeitungsblock --8--, bestehend aus einem   Zähler-ZI-,   einem   Voreinsteller --VE1-- und   einem Vergleicher --VG1--,

   wobei der   Zähler-ZI-mit   dem zur genauen Dosierung eines reinen Mediums K1 geeigneten Mengenmesser --2-- und der Vergleicher --VG1-- mit dem ersten automatischen Ventil --3-- verbunden sind und wobei der Vergleicher   --VG1-- mit dem Zähler-Z1--und   dem Voreinsteller-VE1-- verbunden ist und wobei der Vergleicher --VG1-- das erste automatische   Ventil --3-- schliesst,   wenn die am Voreinsteller --VE1-eingestellte Menge an reinem Medium den   Mengenmesser --2-- durchflossen   hat, durch einen zweiten Verarbeitungsblock --9--, bestehend aus einem   Zähler --Z2--,   einem Register --R1-- und einem Vergleicher --VG2--,

   wobei der   Zähler --Z2-- mit   dem zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeigneten Mengenmesser --7-- und der Vergleicher --VG2-- mit dem zweiten automatischen Ventil --5-- verbunden sind und wobei der Vergleicher --VG2-- mit dem   Zähler --Z2--   und dem Register --R1-- verbunden ist und wobei der Vergleicher --VG2-- das zweite automatische   Ventil --5-- schliesst,   wenn die den Mengenmesser --7-- durchflossene Menge an verunreinigtem Medium die Zahl an Impulsen hervorgerufen hat, welche der im Register --R1-- gespeicherten Impulszahl vom vorhergehenden Durchfluss der Menge an reinem Medium durch den Mengenmesser 
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 verbunden sind,

   wodurch vorausschauend die Verschmutzung des zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeigneten   Mengenmessers --7-- während   eines Messvorganges mit verunreinigtem Medium annähernd ausgeglichen wird. 



   Die Anlage kann weiterhin erfindungsgemäss wahlweise auch noch dadurch weitergebildet sein, dass a) im ersten Verarbeitungsblock ein weiterer   Voreinsteller --VE2-- und   ein weiterer Verglei- cher --VG4-- angeordnet sind, wobei der Vergleicher --VG4-- mit dem   Voreinsteller   
 EMI2.1 
 schen Ventil verbunden ist,   b)   sich in der dritten   Rohrleitung --6-- strömungsmässig   nach dem zur Dosierung eines ver- unreinigten Mediums geeigneten Mengenmesser --7-- ein automatisches Dreiwegeventil - mit einer vierten Rohrleitung --12-- befindet, wobei das mit dem Vergleicher   --veg1--     -VG1-- verbundene Dreiwegeventil --11-- das   Medium in die vierte Rohrleitung --12-- umleitet, wenn das erste automatische   Ventil --3-- geöffnet   ist, c)

   der zur genauen Dosierung eines reinen Mediums Kl geeignete Mengenmesser --2-- ein
Ovalradzähler ist,   d)   der zur genauen Dosierung eines reinen Mediums Kl geeignete Mengenmesser --2-- ein
Ringkolbenzähler ist, e) der zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeignete Mengenmesser --7-- ein Ven- turirohr ist und zwischen das Venturirohr und den   Zähler --Z2-- des   zweiten Verarbei- tungsblockes --9-- ein Analog-Impuls-Umformer --13-- geschaltet ist,   f)   der zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeignete Mengenmesser --7-- eine
Blende ist und zwischen die Blende und den   Zähler --Z2-- des   zweiten Verarbeitungs- blockes --9-- ein Analog-Impuls-Umformer --13-- geschaltet ist. 



   Die Anlage zur Durchführung des Verfahrens wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Zu bemerken ist, dass jene Figuren der Zeichnungen, die einen dritten Verarbei- tungsblock --10-- nicht zeigen, konform mit dem erfindungsgemässen Verfahren sind. Die erfindungs- gemässe Anlage besitzt in der beschriebenen Form einen dritten Verarbeitungsblock --10--. Dabei zeigen die Fig. 1 bis 4 auf der linken Seite jeweils ein Rohrleitungsschema mit Armaturen, während rechts daneben jeweils verschieden binär verknüpfte Funktionsbausteine schematisch darge- stellt sind. Die Rohrleitungsschemata und Armaturen nach den Fig. 1 bis 3 sind dabei identisch, während Fig. 4 eine Variante für eine spezielle Art einer Dosierung zeigt.

   Dabei wird eine Anlage gemäss Fig. 3 verwendet, wenn die zu dosierenden Mengen von reinem Medium Kl und mit Feststoffen verunreinigtem Medium K2 nicht gleich gross sind. Dann kann mit Hilfe eines Voreinstellers --VE2-die zusätzliche Menge von reinem Medium Kl vorgewählt werden. Ein weiterer Vergleicher --VG4-vergleicht die in einem   Zähler-ZI-aufgelaufenen   Mengenimpulse mit der an einem weiteren   Voreinsteller --VE2-- vorgewählten   Restmenge von reinem Medium Kl und schliesst bei festgestellter Gleichheit beider Werte ein erstes automatisches Ventil --3--.

   Eine Anlage gemäss Fig. 4 gelangt zur Anwendung, wenn nur verunreinigtes Medium K2 dosiert bzw. gemessen werden soll, wobei das zur Vergleichsmessung erforderliche reine Medium Kl mit Hilfe eines   Dreiwegeventils --11-- aus   einem als Venturirohr ausgebildeten Mengenmesser abgezweigt und über eine vierte Rohrleitung - ausgeschleust wird. 



   In einer ersten Rohrleitung --1-- befinden sich ein als Ovalradzähler ausgebildeter Mengenmesser --2-- und strömungsmässig nachgeschaltet das erste automatisch betätigbare Ventil --3--. 



  In einer zweiten Rohrleitung --4-- befindet sich ein zweites automatisch betätigbares Ventil   - -5--.   Die   Rohrleitungen --1 und 4-- münden   in eine dritte Rohrleitung --6-- ein, in welcher das   Venturirohr --7-- mit   einem Analog-Impuls-Umformer --13-- angeordnet ist. In der dritten Rohrleitung --6-- kann sich strömungsmässig hinter dem   Venturirohr --7-- zusätzlich   noch das automatisch betätigbare Dreiwegeventil --11-- mit der seitlich angeordneten vierten Rohrleitung - 12-befinden (Fig. 4). Dabei sind die erste   Rohrleitung --1-- mit   reinem Medium Kl und die zweite Rohrleitung --4-- mit mit Feststoffen verunreinigtem Medium K2 beaufschlagbar.

   Während das Medium K2 die Anlage stets über die dritte   Rohrleitung --6-- verlässt,   kann das Medium Kl entweder auch dort austreten (Fig. 1 bis 3) oder die Anlage über die vierte Rohrleitung --12-verlassen (Fig. 4). 

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   In einem ersten   Verarbeitungsblock --8-- befindet   sich der   Zähler-ZI-,   ein Vergleicher   - -VG1-- und ein Voreinsteller --VE1-- (Fig. 1,   2 und 4) ; zusätzlich können noch der weitere Vergleicher --VG4-- und der weitere   Voreinsteller --VE2-- (Fig. 3)   angeordnet sein. Dabei sind der   Ovalradzähler --2-- mit   dem   Zähler-ZI-und   der Vergleicher --VG1-- bzw. Vergleicher --VG1-- und der weitere Vergleicher --VG4-- mit dem ersten automatisch betätigbaren Ventil --3-verbunden. 



   In einem zweiten Verarbeitungsblock --9-- befindet sich ein Vergleicher --VG2--, welcher 
 EMI3.1 
 dem Analog-Impuls-Umformer --13-- mit Mengenimpulsen der vorgeschalteten Messanordnung (Venturirohr --7--) beaufschlagt wird und der   Vergleicher --VG2-- die   Betätigung des zweiten automatischen   Ventils --5-- auslöst.   



   In einem dritten Verarbeitungsblock --10-- befinden sich ein Register --R2--, ein Zähler --Z3--, ein Vergleicher --VG3--, ein Teiler --DT-- und ein Taktgeber --TG--, wobei das Register   --R2-- und der Teiler-DT-- mit   dem   Zähler --Z2-- im   zweiten Verarbeitungsblock --9-- verbunden sind (Fig. 2 und 3). 



   Der Verfahrensablauf wird an Hand der Fig. 5 bis 19 näher erläutert. Dabei zeigen die Fig. 5 bis 8 den Verfahrensablauf für den Fall, dass sich die Messbedingungen während einer Messung des verunreinigten Mediums nur unwesentlich ändern, während die Fig. 9 bis 19 den Verfahrensablauf für den Fall wiedergeben, dass die Änderung der Messbedingungen während jeweils einer Messung des reinen und verunreinigten Mediums nicht vernachlässigbar ist. 



   In den Fig. 5 bis 19 sind die jeweils in Tätigkeit befindlichen Funktionsbausteine in den Verarbeitungsblöcken schraffiert dargestellt ; die Ziffern haben die gleiche Bedeutung wie in den Fig. 1 bis 4. Das Verfahren nach den Fig. 5 bis 8, bei welchem eine Anlage nach Fig. 1 verwendet wird, läuft wie folgt   ab :  
Fig. 5 : Zunächst wird am   Voreinsteller --VE1-- eine   Menge, beispielsweise 50   l,   vorgewählt. 



   Daraufhin öffnet sich das erste automatische Ventil --3-- und reines Medium Kl 
 EMI3.2 
    50 lVentils --3-- veranlasst.   Die genannte Menge von reinem Medium Kl ist aber auch durch das Venturirohr-7-- geflossen und hat über den Analog-Impuls-Umformer einen Mengenwert MW1 im   Zähler --Z2--,   beispielsweise 705 Impulse, aufgezählt. 



   Fig. 6 : Der Mengenwert MW1 wird vom   Zähler --Z2-- in   das Register --R1-- umgeladen. 



   Fig. 7 : Nach Öffnen des zweiten automatischen   Ventils --5-- fliesst   solange verunreinigtes
Medium K2 durch das Venturirohr --7--, bis der am   Zähler --Z2-- auflaufende   Men- genwert MW2 dem im Register --R1-- gespeicherten Wert MW1 entspricht. Danach gibt der Vergleicher --VG2-- den Schliessbefehl für das Ventil --5--. 



   Fig. 8 : Alle gespeicherten Messwerte werden gelöscht. Die Anlage ist danach für einen neuen
Dosiertakt betriebsbereit. 



   Das Verfahren nach den Fig. 9 bis 19, bei welchem eine Anlage nach Fig. 2 verwendet wird, läuft wie folgt   ab :  
Fig. 9 : Wie gemäss Fig. 5 läuft zunächst eine vorgewählte Menge von reinem Medium Kl, bei- spielsweise 50   l,   durch den   Ovalradzähler --2-- und   das Venturirohr --7--, wo- durch im   Zähler --Z2-- ein   Mengenwert MW1, beispielsweise 705 Impulse, aufgezählt wird. 



   Fig. 10 : Der Mengenwert MW1 wird vom   Zähler --Z2-- in   die Register --R1 und R2-- umgela- den. 



   Fig. 11 : Nach Öffnen des zweiten automatischen   Ventils --5-- fliesst   dann solange verunreinig- tes Medium K2 durch das Venturirohr --7--, bis der am   Zähler --Z2-- auflaufende  
Mengenwert MW2 dem im Register --R1-- gespeicherten Wert MW1 entspricht. Dann schliesst der Vergleicher --VG2-- das Ventil --5--. 



   Fig. 12 : Der Mengenwert MW1 wird vom Register --R2-- in den Zähler --Z3-- umgeladen. 



   Die   Zähler-Zl   und Z2-- sowie die Register --R1 und R2-- werden gelöscht. Am   Voreinsteller-VE1-- bleibt   die bereits gemäss Fig. 9 vorgewählte Menge, beispiels- weise 50   l,   eingestellt. 

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  Fig. 13 : Beim Durchlauf dieser gleichen Menge von reinem Medium Kl durch das Venturirohr - wie gemäss Fig. 9 wird infolge von Ablagerungen im   Venturirohr --7-- im   Zäh- ler --Z2-- ein anderer Mengenwert MW3, beispielsweise 711 Impulse, aufgezählt. 



  Fig. 14 : Die Korrektur für die nächste Dosierung des verunreinigten Mediums K2 wird durch
Umladen des Mengenwertes MW3 in das Register --R2-- vorbereitet. 



  Fig. 15 : Mit Hilfe des Taktgebers --TG-- und des Vergleichers --VG3-- wird die Differenz zwischen den im Register --R2-- und im   Zähler --Z3-- gespeicherten   Impulsen, bei- spielsweise 6, ermittelt und dem Teiler --DT-- zugeleitet. Die Ausgangsimpulse des
Teilers --DT--, im Falle eines Dualteilers die Hälfte der Eingangsimpulse, im vorge- gebenen Beispiel also drei Impulse, werden zugeschlagen. Der neue Mengenwert ist mit MW4 bezeichnet. 



  Fig. 16 : Die korrigierte Impulszahl MW4 des   Zählers --Z2--,   beispielsweise 714 Impulse, wird in das Register --R1-- umgeladen. Die   Zähler --Z2   und Z3--werden gelöscht. 



  Fig. 17 : Nach Öffnen des zweiten automatischen   Ventils --5-- fliesst   nunmehr solange verun- reinigtes Medium K2 durch das   Venturirohr --7--,   bis der am   Zähler --Z2-- auflaufen-   de Mengenwert MW5 dem im Register --R1-- gespeicherten Wert MW4, beispielsweise 
 EMI4.1 
 --VG2-- festgestelltFig. 18 : Der Mengenwert MW3 wird vom   Register --R2-- in den Zähler --Z3-- umgeladen.   



   Die übrigen Funktionsbausteine werden gelöscht. 



   Fig. 19 : Bei erneutem Durchlauf einer vorgewählten Menge von reinem Medium Kl, beispielswei- se 50   l,   durch das Venturirohr --7-- wird bedingt durch weitere Ablagerungen im   Zähler --22-- abermals   ein anderer Mengenwert MW6, beispielsweise 717 Impulse, aufgezählt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren bzw. die erfindungsgemässe Anlage können beispielsweise zur Dosierung von in inerter Flüssigkeit suspendierter Kontaktmasse (verunreinigtes Medium K2), welche zur Polymerisation von ungesättigten Kohlenwasserstoffen dient, angewendet werden, wobei als inerte Flüssigkeit Benzin verwendet werden kann. Benzin dient dabei dann auch als reines
Medium Kl. 



   Das Verfahren bzw. die Vorrichtung gemäss der Erfindung können beispielsweise weiterhin zur Mengenmessung von mit Staub und Feuchtigkeit beladenem Carbidofengas (verunreinigtes Me- dium K2) dienen, wobei die Eichung der Messeinrichtung von Zeit zu Zeit mit Stickstoff (reines
Medium Kl) erfolgt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur diskontinuierlichen Mengenmessung von mit Feststoffen verunreinigten flüssigen oder gasförmigen Medien, dadurch gekennzeichnet, dass abwechselnd ein reines Medium bekannter Menge und das zu messende verunreinigte Medium durch eine Messeinrichtung hindurchgeleitet und die Zahl der jeweils beim Durchfluss des reinen Mediums durch die Messeinrichtung hervorgerufenen Impulse gespeichert wird ; dass diese Impulszahl mit der beim vorhergehenden Durchfluss des reinen Mediums durch die Messeinrichtung hervorgerufenen und gespeicherten Impulszahl verglichen und die zuletzt gespeicherte Impulszahl um die halbe Differenz beider gespeicherten Impulszahlen verändert wird ;

   und dass man bei der jeweils folgenden Dosierung solange verunreinigtes Medium durch die Messeinrichtung hindurchströmen lässt, bis die dabei von der Messeinrichtung hervorgerufene Impulszahl der veränderten Impulszahl entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch a) eine erste Rohrleitung (1), in welcher sich ein zur genauen Dosierung eines reinen Mediums K1 geeigneter Mengenmesser (2) und ein erstes automatisches Ventil (3) be- finden, eine zweite Rohrleitung (4), in welcher ein zweites automatisches Ventil (5) angeordnet ist, wobei die erste Rohrleitung (1) und die zweite Rohrleitung (4) in eine dritte Rohrleitung (6) einmünden, in welcher ein zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeigneter Mengenmesser (7) angeordnet ist, <Desc/Clms Page number 5> b) einen ersten Verarbeitungsblock (8), bestehend aus einem Zähler (ZI), einem Voreinstel- ler (VE1) und einem Vergleicher (VG1), wobei der Zähler (ZI)
    mit dem zur genauen Dosierung eines reinen Mediums K1 geeigneten Mengenmesser (2) und der Vergleicher (VG1) mit dem ersten automatischen Ventil (3) verbunden sind und wobei der Verglei- cher (VG1) mit dem Zähler (ZI) und dem Voreinsteller (VE1) verbunden ist und wobei der Vergleicher (VG1) das erste automatische Ventil (3) schliesst, wenn die am Vorein- steller (VE1) eingestellte Menge an reinem Medium den Mengenmesser (2) durchflossen hat, c) einen zweiten Verarbeitungsblock (9), bestehend aus einem Zähler (Z2), einem Register (R1) und einem Vergleicher (VG2), wobei der Zähler (Z2) mit dem zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeigneten Mengenmesser (7) und der Vergleicher (VG2) mit dem zweiten automatischen Ventil (5) verbunden sind und wobei der Vergleicher (VG2) mit dem Zähler (Z2) und dem Register (R1)
    verbunden ist und wobei der Ver- gleicher (VG2) das zweite automatische Ventil (5) schliesst, wenn die den Mengenmes- ser (7) durchflossene Menge an verunreinigtem Medium die Zahl an Impulsen hervor- gerufen hat, welche der im Register (R1) gespeicherten Impulszahl vom vorhergehenden Durchfluss der Menge an reinem Medium durch den Mengenmesser (7) gleich ist und d) einen dritten Verarbeitungsblock (10), bestehend aus einem Register (R2), einem Zäh- ler (Z3), einem Vergleicher (VG3), einem Taktgeber (TG) und einem Teiler (DT), wobei der Teiler (DT) mit dem Taktgeber (TG), dem Zähler (Z3) und dem Zähler (Z2) des zweiten Verarbeitungsblockes (9), das Register (R2) mit dem Zähler (Z3), dem Verglei- cher (VG3) sowie mit dem Register (R1) und dem Zähler (Z2) des zweiten Verarbeitungs- blockes (9) und ausserdem der Vergleicher (VG3) mit dem Taktgeber (TG) verbunden sind,
    wodurch vorausschauend die Verschmutzung des zur Dosierung eines verunreinig- ten Mediums K2 geeigneten Mengenmessers (7) während eines Messvorganges mit verun- reinigtem Medium annähernd ausgeglichen wird.
    3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Verarbeitungsblock (8) ein weiterer Voreinsteller (VE2) und ein weiterer Vergleicher (VG4) angeordnet sind, wobei der Vergleicher (VG4) mit dem Voreinsteller (VE2), dem Zähler (ZI) und dem Vergleicher (VG1) sowie mit dem ersten automatischen Ventil (3) verbunden ist.
    4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der dritten Rohrleitung (6) strömungsmässig nach dem zur Dosierung eines verunreinigten Mediums geeigneten Mengenmesser (7) ein automatisches Dreiwegeventil (11) mit einer vierten Rohrleitung (12) befindet, wobei das mit dem Vergleicher (VG1) verbundene Dreiwegeventil (11) das Medium in die vierte Rohrleitung (12) umleitet, wenn das erste automatische Ventil (3) geöffnet ist.
    5. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zur genauen Dosierung eines reinen Mediums Kl geeignete Mengenmesser (2) ein Ovalradzähler ist.
    6. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zur genauen Dosierung eines reinen Mediums Kl geeignete Mengenmesser (2) ein Ringkolbenzähler ist.
    7. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeignete Mengenmesser (7) ein Venturirohr ist und zwischen das Venturirohr und den Zähler (Z2) des zweiten Verarbeitungsblockes (9) ein Analog-Impuls-Umformer (13) geschaltet ist.
    8. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Dosierung eines verunreinigten Mediums K2 geeignete Mengenmesser (7) eine Blende ist und zwischen die Blende und den Zähler (Z2) des zweiten Verarbeitungsblockes (9) ein Analog-Impuls-Umformer (13) geschaltet ist.
AT538874A 1973-07-30 1974-06-28 Verfahren zur diskontinuierlichen mengenmessung von mit feststoffen verunreinigten fluessigen oder gasfoermigen medien und anlage zur durchfuehrung des verfahrens AT377607B (de)

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DE19813128612 DE3128612A1 (de) 1981-07-20 1981-07-20 Verfahren und vorrichtung zum trennen einer spuelfluessigkeit von feststoffen

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AT538874A AT377607B (de) 1973-07-30 1974-06-28 Verfahren zur diskontinuierlichen mengenmessung von mit feststoffen verunreinigten fluessigen oder gasfoermigen medien und anlage zur durchfuehrung des verfahrens

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2100451A1 (de) * 1971-01-07 1972-07-20 Pollux Gmbh Prüfverfahren für Flüssigkeitszähler

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