AT376617B - Gleitschutzstift fuer fahrzeugluftreifen - Google Patents

Gleitschutzstift fuer fahrzeugluftreifen

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AT376617B
AT376617B AT423282A AT423282A AT376617B AT 376617 B AT376617 B AT 376617B AT 423282 A AT423282 A AT 423282A AT 423282 A AT423282 A AT 423282A AT 376617 B AT376617 B AT 376617B
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Miba Sintermetall Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleitschutzstift für Fahrzeugluftreifen, bestehend aus einem Schaft aus einem gesinterten Eisenwerkstoff, einem im Kopfbereich des Schaftes eingesetzten Hartmetallstift und aus einem Verankerungsflansch im Fussbereich des Schaftes. 



   Gleitschutzstifte dieser Art haben sich an sich gut bewährt, weil für den in den Schaft eingesetzten Hartmetallstift ein Nachsetzeffekt beobachtet werden kann, der eine vorteilhafte Anpassung der Gleitschutzstifte an die unterschiedlichen Verschleisserscheinungen der verschiedenen Werkstoffe gewährleistet. Ausserdem kann eine hohe Materialausnützung des Hartmetallstiftes sichergestellt werden. Nachteilig ist allerdings, dass der Schaft aus einem gesinterten Eisenwerkstoff korrosionsanfällig ist. Aus diesem Grunde wurde bereits vorgeschlagen (DE-OS 1480916), den Hartmetallstift nicht in einen Schaft aus einem gesinterten Eisenwerkstoff einzusetzen, sondern mit Hilfe eines gesonderten Verankerungsflansches, der beispielsweise an einer Verdickung des Hartmetallstiftes in dessen Fussbereich verankert ist, unmittelbar am Fahrzeugluftreifen anzuordnen.

   Damit können jedoch zwangsläufig die mit einem Schaft zur Aufnahme des Hartmetallstiftes verbundenen Vorteile nicht ausgenutzt werden. Die gleichen Nachteile treten selbstverständlich auch bei einer andern bekannten Spikekonstruktion auf (veröffentlichte EP-Anmeldung 0 037 576), bei der ein Stift aus einem oxydkeramischen Werkstoff mit einem Verankerungsflansch aus Kunststoff umspritzt wird. Auch bei solchen Gleitschutzstiften kann kein Nachsetzeffekt auftreten. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Gleitschutzstift der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass der aus einem gesinterten Eisenwerkstoff bestehende Schaft mit einfachen Mitteln wirksam gegen Korrosion geschützt werden kann. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Schaft im Fussbereich eine Verdickung zur Befestigung des in an sich bekannter Weise einen gesonderten Bauteil bildenden, aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellten Verankerungsflansches aufweist und galvanisch verzinkt ist. 



   Dass durch eine galvanische Verzinkung des Schaftes ein einfacher und wirksamer Korrosionsschutz erreicht werden kann, ist sicherlich nicht überraschend. Die bekannten Sinterschäfte, die einstückig mit dem Verankerungsflansch ausgebildet sind, eignen sich jedoch nicht für eine galvanische Verzinkung, weil solche Schäfte nicht gleichmässig dicht gepresst werden können. Es ist folglich in der Kehle im Übergangsbereich zwischen dem zylindrischen Teil des Schaftes und dem Verankerungsflansch mit einer grösseren Porosität zu rechnen, die das Eindringen des Elektrolyten in den Sinterwerkstoff erlaubt. Der von den Poren in der Kehle zwischen Schaft und Verankerungsflansch aufgenommene Elektrolyt bedingt eine Zerstörung der aufgebrachten Zinkschicht von innen nach aussen, so dass es zu Ausblüherscheinungen kommt.

   Auf Grund der baulichen Trennung von Schaft und Verankerungsflansch wird es jedoch nach der Erfindung möglich, den Schaft weitgehend gleichmässig dicht zu pressen, weil der Schaftteil mit Ausnahme der zur Befestigung des Verankerungsflansches vorgesehenen Verdickung, die vergleichsweise klein gehalten werden kann, eine rein zylindrische Form aufweist. Es können folglich grössere Poren vermieden werden, was eine Ausblühgefahr nach einem galvanischen Verzinken des Schaftteiles   ausschliesst.   Der Verankerungsflansch kann einerseits aus   Gründen   der Gewichtseinsparung und anderseits aus Gründen einer geringen Korrosionsanfälligkeit aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt werden.

   Mit der erfindungsgemäss vorgesehenen Trennung vom Schaftteil und Verankerungsflansch ist es daher möglich, auch den Schaft aus gesintertem Eisenwerkstoff galvanisch zu verzinken und damit korrosionsbeständig zu machen,   u. zw.   unter Wahrung aller Vorteile von Spikes mit in einem Schaft eingesetztem Hartmetallstift. Gegenüber den bekannten Gleitschutzstiften dieser Art wird ausserdem der zusätzliche Vorteil eines geringeren Gewichtes erzielt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. wird ein erfindungsgemässer Gleitschutzstift (Spike) in einer teilweise aufgerissenen Seitenansicht in einem vergrösserten Massstab gezeigt. 



   Der dargestellte   Gleitschutzstift-l-weist   in üblicher Weise einen Schaft --2-- aus einem gesinterten Eisenwerkstoff, einen im Kopfbereich des Schaftes --2-- in diesem eingesetzten Hartmetallstift --3-- und einen Verankerungsflansch --4-- im Fussbereich des Schaftes --2-- auf. 
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 teilen zusammengesetzt. Dadurch ergibt sich für den Schaft --2-- eine im wesentlichen zylindrische, nicht abgesetzte Form, die lediglich im Fussbereich eine Verdickung --5-- aufweist, deren Durchmesser im Vergleich zum Aussendurchmesser des Verankerungsflansches --4-- klein gehalten werden kann.

   Diese   Verdickung --5-- stört   daher das gleichmässig dichte Pressen des Schaftes --2-- bei seiner Herstellung kaum, so dass für den gesamten Schaftteil --2-- eine geringe Porosität gewährleistet werden kann, die ein Ausblühen nach einer galvanischen Verzinkung mit Sicherheit ausschliesst. Der Schaft --2-- kann daher in einfacher Weise galvanisch verzinkt werden, bevor der Verankerungsflansch --4-- mit dem Schaft --2-- verbunden wird. Die Ver-   dickung-5-,   die vom   Verankerungsflansch-4-umgriffen   wird, ergibt dabei die notwendige Zugfestigkeit dieser Verbindung in axialer Richtung. Der Verankerungsflansch --4-- besteht aus einem leichten und korrosionsbeständigen Werkstoff und kann um die Verdickung --5-- gegossen oder gebogen werden, je nach dem Werkstoff.

   Besteht der Verankerungsflansch --4-- aus Kunststoff, so könnte unter Umständen auch eine Schnappverbindung vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gleitschutzstift für Fahrzeugluftreifen, bestehend aus einem Schaft aus einem gesinterten Eisenwerkstoff, einem im Kopfbereich des Schaftes eingesetzten Hartmetallstift und aus einem Verankerungsflansch im Fussbereich des Schaftes, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (2) im Fussbereich eine Verdickung (5) zur Befestigung des in an sich bekannter Weise einen gesonderten Bauteil bildenden, aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellten Verankerungsflansches (4) aufweist und galvanisch verzinkt ist.
AT423282A 1982-11-22 1982-11-22 Gleitschutzstift fuer fahrzeugluftreifen AT376617B (de)

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ATA423282A ATA423282A (de) 1984-05-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2001198C2 (nl) * 2008-01-18 2009-07-21 Vredestein Banden B V Winterbandspijker.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1480916A1 (de) * 1963-07-18 1969-05-14 Continental Gummi Werke Ag Gleitschutzkoerper fuer Fahrzeugluftreifen
DE1907561A1 (de) * 1969-02-14 1970-09-03 Kennametal Inc Reifenzapfen
DE2751294A1 (de) * 1976-11-17 1978-05-24 Eurotungstene Verfahren zur herstellung von spikes fuer luftreifen

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ATA423282A (de) 1984-05-15

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