<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Absorptionsmaschine, bei der zur Regelung des Lösungsniveaus im Kocher ein Schwimmer vorgesehen ist, dessen Stellung ein zwischen dem Auslass für das abgekühlte Fluid eines Temperaturwechslers und Absorbers eingeschaltetes Reduzierventil beeinfluss.
Bei Absorptionsmaschinen, die als Kältemaschinen oder als Heizungsabsorptionswärmepumpen arbeiten, ist eine automatische Regelung des inneren Lösungskreislaufes erstrebenswert. Dabei wird das Lösungsniveau im Kocher nach Massgabe der Störgrössen, wie sie durch die Lösungspumpe bzw. durch das Lösungsreduktionsventil dem Vorgang aufgeschaltet werden, geregelt.
Eine Druckerhöhung, wie sie durch eine Heizmitteltemperaturerhöhung zustandekommt, wirkt auf den Lösungsumlauf so, dass die gepumpte Lösungsmittelmenge reduziert wird. Dieselbe Druckerhöhung wirkt auf das Lösungsreduktionsventil im Lösungsmittelkreislauf so, dass die aus dem Kocher abfliessende Lösungsmenge vergrössert wird.
Lösungsreduktionsventil und Lösungspumpe arbeiten-die Stabilität des Lösungskreislaufes betreffend - gegeneinander.
Für automatisch zu betreibende Maschinen sind in der Vergangenheit eine Reihe von Konzepten zur druckabhängigen Stabilisierung des Lösungsniveaus im Kocher vorgeschlagen und gebaut worden. Fig. 1 zeigt ein System von Borsig mit schwimmerbetätigtem Membransystem.
Der Druck der Hochdruckstufe wird durch den schwimmerbetätigten Membranregler --d, f, g, 0-- dosiert auf die Membran-n-des Stellgliedes-l-gebracht.
Das Stellglied --1--, nämlich das Lösungsreduktionsventil, arbeitet kontinuierlich und führt die Lösung direkt in den Absorber. Diese bekannte Einrichtung ist mit dem Nachteil eines komplizierten Aufbaues behaftet, wozu auch die Verwendung des Druckes des NHa-Gases zur Übertragung der Schwimmerstellung zum Reduzierventil beiträgt.
Zweipunktregelung mit Unterbrechung oder schlagartiger Änderung des Lösungsflusses beim Regelvorgang verkleinert die Wärmeübertragungswerte im Temperaturwechsler. Kontinuierliche Verfahren sind also zu bevorzugen. Prinzipiell muss zuerst die Lösung im Temperaturwechsler abgekühlt werden, dann erst im Lösungsreduktionsventil entspannt werden. Die Abkühlung der Lösung, die siedend den Kocher verlässt, ist notwendig, da eine Entspannung bei Kochtemperatur nach dem Ventil zur verstärkten Gasbildung führen würde. Dadurch würde die Wärmeübertragung am Temperaturwechsler verkleinert und das Wärmeverhältnis, d. i. das Verhältnis von erzielter Kälteleistung zu aufgewendeter Wärmeantriebsleistung verschlechtert werden.
Weiters wurde durch die DE-PS Nr. 219261 auch schon eine Regelung für eine Absorptionskältemaschine vorgeschlagen, bei welcher die Zufuhr des Heizmittels geregelt wird. Hiezu ist ein mit als Heizmedium dienendem erwärmtem Wasser gefüllter Akkumulator vorgesehen, der oben durch einen Kolben verschlossen ist und in dem eine von kaltem Wasser durchströmbare Rohrschlange angeordnet ist, wobei der Kolben mit einem im Kaltwasser-Zulauf zur Rohrschlange angeordneten Küken mechanisch verbunden ist und dieses je nach der Temperatur des im Akkumulator befindlichen Wassers, die durch dessen mehr oder weniger grosse Ausdehnung erfasst wird, mehr oder weniger weit öffnet.
Auch bei dieser bekannten Einrichtung ergeben sich die bereits erwähnten Stabilitätsprobleme und ausserdem ist diese Lösung noch mit dem Nachteil einer sehr erheblichen Ansprechträgheit behaftet.
Ausserdem ist es bei Kompressor-Kältemaschinen z. B. durch die DE-PS Nr. 823143 bekanntgeworden, den Zulauf des verflüssigten Kältemittels zum Verdampfer über einen Schwimmerregler zu regeln. Bei diesen Schwimmerreglern befinden sich der Schwimmer und der den Zulauf regelnde Ventilkörper in einer gemeinsamen Kammer.
Ziel der Erfindung ist es eine Absorptionsmaschine der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich durch ein hohes Mass an Stabilität des Lösungskreislaufs und gleichzeitig durch einen in konstruktiver Hinsicht sehr einfachen Aufbau auszeichnet.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Schwimmer über ein eine Trennwand durchsetzendes mechanisches Verbindungsglied mit einem den Durchtrittsquerschnitt bestimmenden Ventilkörper des Reduzierventils verbunden ist. Dadurch ergibt sich ein sehr kompakter und einfacher Aufbau, der auch die Ausregelung des Lösungsniveaus bei grossen Druckschwankungen er-
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
der ebenso wie der Absorber --15-- über die Leitungen --20-- mit Kühlwasser versorgt und seinerseits über ein Ventil mit dem Verdampfer --14-- verbunden ist. Weiters ist der Verdampfer --14-- über eine Leitung --22-- mit dem Absorber --15-- verbunden.
Wie aus der Fig. 2a ersichtlich, sind ober- und unterhalb des den Schwimmer --4-- tragen-
EMI3.2
--10aLösungspumpe --10-- einleitet und der untere Endschalter --12--, welcher auf das "minimale Kocher-Lösungsniveau" eingestellt ist, ein Schliessen des Ventils --11-- bewirkt und damit ein weiteres Abfliessen der Lösung verhindert.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der Ventilkörper --9-- des Reduzierventils --91-- über einen Arm --6-- mit der Welle --5-- drehfest verbunden und schliesst je nach Stellung des Schwimmers --4-- die Öffnung der Leitung --7-- mehr oder weniger ab, so dass eine mehr oder weniger grosse
EMI3.3
die Ventilkammer --92--.
Versuche haben ergeben, dass der Druckabfall über den Temperaturwechsler in der Grössenordnung von 0, 2 bis 0, 25 bar liegt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Absorptionsmaschine, bei der zur Regelung des Lösungsniveaus im Kocher ein Schwimmer vorgesehen ist, dessen Stellung ein zwischen dem Auslass für das abgekühlte Fluid eines Temperaturwechslers und einem Absorber eingeschaltetes Reduzierventil beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (4) über ein eine Trennwand durchsetzendes mechanisches Verbindungsglied mit einem den Durchtrittsquerschnitt bestimmenden Ventilkörper (9) des Reduzierventils (91) verbunden ist.
EMI3.4