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Die Erfindung bezieht sich auf eine Halte- bzw. Klemmplatte zur Befestigung eines Tragriemens an einer Tasche, einem Rucksack od. dgl., wobei die Platte einen an der Tasche befestigbaren Fussteil und einen Kopfteil mit durch einen Steg getrennte Schlitze zur Aufnahme des Tragriemens aufweist.
Eine solche Halte- und Klemmplatte ist z. B. durch die DE-OS 2651783 bekannt geworden.
Diese bekannte Halte- und Klemmplatte weist im wesentlichen einen als ebene Platte ausgebildeten Kopfteil auf, der mit Schlitzen versehen ist. Solche Halte- und Klemmplatten erlauben zwar eine Verstellung des Riemens, doch kann es insbesondere bei sehr glatten Riemen zu einem Rutschen derselben kommen. In anderer Hinsicht haben sich solche Halte- und Klemmplatten sehr bewährt, da sie, bedingt durch Trennung von Kopf- und Fussteil, ein bequemes Verstellen des Riemens ermöglichen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Halte- bzw. Klemmplatte für eine Tragtasche zur Befestigung eines Tragriemens vorzuschlagen, die eine leichte Verstellung des Tragriemens ermöglicht und sehr einfach, insbesondere durch Spritzen einer Kunststoffmasse oder Prägen bzw. Stanzen von Kunststoff-Platten herstellbar ist und bei der auch bei glatten Riemen eine sichere und unverrutschbare Halterung derselben sichergestellt ist.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Steg mindestens eine aus der Ebene des Kopfteils vorspringende und einen der Schlitze zumindest teilweise überdeckende Nasenleiste aufweist. Durch diese sehr einfachen Massnahmen wird erreicht, dass der Riemen sehr stark umgelenkt wird und dadurch sehr sicher in seiner Lage gehalten wird.
Um eine besonders gute Klemmung des Tragriemens, der gegebenenfalls aus einem sehr glatten und rutschenden Gewebe aus synthetischen Fasern hergestellt ist, zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn der die Nasenleiste aufweisende Steg als ein in der Ebene der Platte verschiebbarer, in einer Durchbrechung des Kopfteils angeordneter Bremsteil ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Bremsteil zu beiden Seiten aus der Ebene des Kopfteils vorspringende Ansätze aufweist, wobei ein Ansatz die Nasenleiste trägt.
Dabei ergibt sich der Vorteil, dass durch Verschiebung des Bremsteils die Klemmung des Tragriemens sehr leicht und einfach aufgehoben werden und der Riemen leicht verstellt werden kann, wobei die Verschiebung des Bremsteils durch die über die äusseren Ränder des Kopfes vorragenden Ansätze erleichtert wird. Überdies ist bei dieser Aus-
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Tragriemens gesehen, oberen Rand des Durchbruchs übergreifende Nase des Bremsteils mit Zähnen versehen ist, wodurch eine besonders sichere Klemmung des Tragriemens erreicht wird.
Eine besonders einfache Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Bremsteil aus zwei gegenseitig in die Durchbrechung einsetzbaren und miteinander verklammerbaren Hälften besteht, wobei zweckmässigerweise vorgesehen ist, dass eine der Hälften des Bremsteils einen mit einem Kopf versehenen Zapfen aufweist, der in eine abgesetzte Bohrung der zweiten Hälfte eindrückbar ist, wobei der Kopf den Absatz der Bohrung hintergreift.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 bis 4 Einzelheiten einer erfindungsgemässen Halte-bzw. Klemmplatte in Ansicht und Schnitt, Fig. 5 bis 7 Einzelheiten einer weiteren erfindungsgemässen Halte-bzw. Klemmplatte und Fig. 8 und 9 eine weitere Ausführungsform einer Halte- bzw. Klemmplatte.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 ist der Kopfteil --47-- und die Halterung - mittels des Karabiners-49-. der in die Bohrung --50-- des Kopfteils --47-- und in die Bohrung-51-- der Halterung-48-- einhängbar ist. verbindbar.
Der Kopfteil --47-- weist zwei durch einen Steg --52-- voneinander getrennte und vom Tragriemen-43-durchsetzte Schlitze-53. 53'-auf. Der Steg weist eine aus der Ebene des Kopfteils --47-- herausragende und sich in Richtung des oberen Schlitzes --53-- erstreckende Nasenleiste --54-- auf, welche die Umlenkung des Riemens --43-- erhöht. Zu demselben Zweck ist an der oberen Begrenzung des Schlitzes-53-eine --53-- eine Leiste --55-- angebracht, welche entgegengesetzt zu der Nasenleiste --54-- aus der Ebene des Kopfteils --47-- herausragt. Um jedes Rutschen des Riemens --43-- zu verhindern, ist der Steg --52-- mit Zähnen --56-- versehen.
Die Halterung --48-- weist im Anschluss an den die Bohrung --51-- aufweisenden Kopf teil --57-- einen Halsteil --58-- auf, der, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, eine verringerte Material-
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dicke aufweist und überdies eine Einschnürung darstellt. Dies ermöglicht es, den Kopfteil-57- von der Tasche an der die Halterung --48--, bzw. deren Fussteil --59--, mittels die Bohrungen-60-durchsetzenden Nieten-61-befestigt ist, wegzudrücken, um den Karabiner - leichter einhängen zu können.
Eine weitere Ausführungsform einer Halte-bzw. Klemmplatte ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt. Bei dieser Halte-bzw. Klemmplatte-62-- ist zwischen dem Kopfteil --63-- und dem mit der Tasche --1-- verbindbaren Fussteil --64-- ein Halsteil --65-- vorgesehen, der eine verringerte Materialdicke aufweist und eine Einschnürung darstellt, welche ein Wegdrücken des vom Riemen --43-- durchsetzten Kopf teils --63-- von der Tasche-l-ermöglicht.
Der Kopf teil --63-- weist eine Durchbrechung --66-- auf, in der ein vom Tragriemen --43-umschlingbarer Bremsteil --67-- in axialer Richtung verschiebbar gehalten ist. Dieser Bremsteil - weist an beiden Seiten des Kopf teils --63-- über die parallelen Ränder der Durchbrechung - 66-vorragende Ansätze-68, 69-auf. welche den axialen Bewegungsweg des Bremsteils - begrenzen, wobei die Ansätze --69-- über die Ränder des Kopfteils --63-- vorragen, um das Verschieben des Bremsteils, wodurch die Klemmung des Riemens --43-- aufhebbar ist, zu erleichtern.
Der Bremsteil --67-- weist eine die-in Laufrichtung des Tragriemens --43-- gesehen-obere Begrenzung der Durchbrechung --66-- überragende Nase --70-- auf, durch welche die Klemmwirkung erhöht wird. Um ein Rutschen des Riemens vollständig zu unterbinden, können noch Zähne-56-- an dem Bremsteil --67-- und dem Kopf teil --63-- angeordnet sein.
Der Bremsteil --67-- besteht aus zwei axial zusammensteckbaren Hälften, von denen eine eine abgesetzte Bohrung --71-- und die andere einen mit einem Kopf --72-- versehenen Zapfen --73-aufweist. wobei, wie aus Fig. 7 ersichtlich, der Kopf --72-- den Absatz der Bohrung --71-- hintergreift.
Der Kopfteil --63-- weist noch einen Schlitz --74-- auf, durch den der Riemen --43-- bzw. dessen Endstück durchführbar ist.
Eine weitere Ausführungsform einer Halte- bzw. Klemmplatte ist in Fig. 8 und 9 dargestellt. Diese Halte- bzw. Klemmplatte --74-- weist einen Kopfteil --47-- auf. der jenem in den Fig. 1 bis 4 entspricht und der über einen Halsteil --65--, gleich jenem gemäss Fig. 5 und 6 mit einem Fussteil --75-- verbunden ist, der mit einer einzigen Bohrung --76-- versehen ist. Diese Bohrung --76-- ist. wie Fig. 9 zeigt, von einer Niete --77-- durchsetzt, die einen abgestuften Schaft aufweist, wobei die Bohrung --76-- von dem den grösseren Durchmesser aufweisenden Teil des Schaftes durchsetzt ist. dessen Länge die Materialdicke des Fussteils übersteigt. Dadurch wird ein Schwenken der Halte- bzw. Klemmplatte --74-- ermöglicht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halte- bzw. Klemmplatte zur Befestigung eines Tragriemens an einer Tasche, einem Rucksack od. dgl.. wobei die Platte einen an der Tasche befestigbaren Fussteil und einen Kopfteil mit durch einen Steg getrennte Schlitze zur Aufnahme des Tragriemens aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (52) mindestens eine aus der Ebene des Kopfteils (47, 63) vorspringende und einen der Schlitze (53, 53') zumindest teilweise überdeckende Nasenleiste (54, 70) aufweist.