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Im Gehäuse-l-ist ein U-förmiger Bügel --10-- etwa senkrecht angeordnet. Dieser Bügel - erstreckt sich von den Lagern --5-- aus etwa 3/4 der Tiefe des Gehäuses --1-- nach unten und ist mit einem Quersteg --20-- verbunden. Dieser dient zur Aufnahme einer Raste --11--, in der der Abschnitt --7-- des Torsionsstabes --6-- eingreifen kann. Die Raste --11-- verfügt über ) ein in Drehrichtung des Bandes --2-- offenes Langloch --21-- und stellt somit eine lösbare Arretie- rung dar. Am rechten oberen Lager --5-- schliesst ein Rohr --15-- an, welches einer Länge ent- sprechend der halben Bahnbreite der Papiermaschine entspricht.
Im Inneren des Rohres --15-- sind Führungen --17-- vorgesehen, welche den Torsionsstab --6-- in radialer Richtung spielfrei aufnehmen. Am rechten Ende des Rohres --15-- ist der Torsionsstab --6-- herausgeführt und als D normal zum Torsionsstab --6-- stehende Handhabe --8-- ausgeführt, die gleichzeitig als Aufzugs- griff dient. Diese Handhabe --8-- ist durch einen Anschlag --16-- arretierbar. Der Anschlag - ist in verschiedenen Winkelstellungen feststellbar auf dem Rohr --15-- montiert. Dadurch kann man die Vorspannung des Torsionsstabes --6-- verändern. Ferner ist noch eine Sperre - vorgesehen, die den Aufzugsgriff festhalten kann.
! In Fig. 2 ist das Entnahmegerät in Seitenansicht dargestellt. Das Gehäuse --1-- ist halbbogen- förmig ausgebildet, wobei im Drehpunkt die Lager --5-- liegen. Das Band --2-- lässt sich wenigstens im Bereich von 2700 um die Lager --5-- schwenken. Das obere Ende des Gehäuses --1--, welches über die Lager --5-- hinaus in Richtung zur Materialbahn --19-- hervorsteht, ist oben offen. Ferner ist senkrecht zur Materialbahn der Bügel --10-- angeordnet, welcher fest im Gehäuse-l-montiert ist. An der linken Seite -12-- des Bügels --10-- ist unten am Quersteg --20-- die Raste --11-- befestigt. Der Abschnitt -7-- des Torsionsstabes --6-- ist ferner gut zu erkennen, wie er im Be- reich des Mitnehmers --9-- liegt.
An der rückwärtigen Seite --13-- des Bügels --10-- ist ferner am Quersteg --20-- eine Schlaufe --14-- angebracht, welche den Zweck hat, das Band --2-- nach erfolgtem Durchschlagen der Materialbahn --19- zu dämpfen. Es soll damit verhindert werden, dass das Band --2-- auf den Bügel --10-- bzw. dem Quersteg --20-- aufschlägt und somit die Schneide beschädigt. Die Schlaufe --14-- besteht aus einem elastischen Material, wie Gummi, und es genügt, wenn der Abschnitt --7-- des Torsionsstabes --6-- am Weiterdrehen gehindert wird.
Über den Mitnehmer --9-- wird auch das Band --2-- festgehalten. In den Zeichnungen ist dies strichliert als Band --2a-- in Anschlagstellung aufgezeigt.
Die Fig. 3 zeigt nun das Entnahmegerät in Betriebsstellung. Es ist der Torsionsstab --6-in den Führungen --17-- axial verschieblich befestigt und in seiner Länge so dimensioniert, dass einerseits der Abschnitt --7-- in der Mitte der Raste --11-- liegt und mit seiner Handhabe --8-am Anschlag --16-- aufliegt. Um das Band --2-- nun in Aktion treten zu lassen, ist es erforderlich, dass die Handhabe --8-- des Torsionsstabes --6-- entgegen der Drehrichtung (s. Drehpfeil in Fig. 2) von Hand aufgezogen und dann am Anschlag --16-- festgehalten wird. Ist nun die Sperre --18-- in horizontaler Lage, so ist der Torsionsstab --6-- herausgezogen und im Langloch --21-- der Raste --11-- festgehalten.
Klappt man die Sperre --18-- in die Vertikalstellung, so kann man die Handhabe --8-- etwas hineinschieben, so dass der Abschnitt --7-- des Torsionsstabes - in Mitte des Langloches --21-- gebracht wird. Durch die vorgesehene Öffnung im Langloch - wird nun der Abschnitt --7-- des Torsionsstabes --6-- freigegeben und schnell auf Grund der Vorspannung zurück. Dabei wird der Mitnehmer --9-- und das daran befestigte Band --2-mitgenommen. Die Folge davon ist, dass das Band --2-- aus dem Gehäuse --1-- im Bereich des oberen offenen Teiles herausgeschwenkt und die Schneidkante --3-- in die Materialbahn --19-- geschlagen wird. Dies geht so rasch vor sich, dass bei laufender Maschine ein Stück als Probe aus der Papierbahn fällt.
Diese Probe bleibt nun im Gehäuse-l-liegen. Man kann nun das Gehäuse - mit dem Rohr --15-- aus der Maschine herausziehen und die Probe leicht entnehmen. Eine Wiederholung oder mehrfache Entnahme auch an unzugänglichen Stellen ist leicht möglich. Daraus ergibt sich, dass das Entnahmegerät ein wertvolles Hilfsmittel für die Kontrolle der Papierbahn darstellt. Dies ist besonders bei porösen Bahnen geringer Festigkeit oder bei feuchten sowie rasch laufenden Bahnen leicht möglich.